Medikamente und Genussmittel als Ursache

Schlaftabletten und auch Alkohol lassen die Körpermuskulatur erschlaffen. Auch die Muskulatur im Mund- und Rachenbereich sind dann davon betroffen. Auch Rauchen wirkt sich schädlich dahingehend aus, dass dies zum Schnarchen führen kann. Die Schleimhäute schwellen an und dies führt zur Einengung der oberen Luftwege. Frauen sind nicht so oft vom Schnarchen betroffen als Männer. Bei einer Schwangerschaft kann es jedoch zum Schnarchen kommen. Die Hormone verändern sich und das Gewebe wird weicher. Der Halsbereich kann in der Schwangerschaft durch Wassereilagerungen beeinträchtigt sein. Auch in den Wechseljahren treten Hormonveränderungen auf. Der Östrogenspiegel sinkt ab und das Gewebe erschlafft. Auch Kinder können vom Schnarchen betroffen sein. Hier ist oft eine Wucherung in den Atemwegen daran schuld. Polypen oder vergrößerte Mandeln können den Rachenbereich verkleinern.

Lässt sich Schnarchen mit der richtigen Ernährung vorbeugen?

Die Frage kann mit „Ja“ beantwortet werden! Es gibt sozusagen einige „Anti-Schnarchzutaten“, die dem nächtlichen Schnarchen entgegenwirken. Hier ist an erster Stelle der Tee zu nennen. Schwellungen oder Schleimansammlungen im Rachen- und Nasenbereich begünstigen das Schnarchen in der Nacht. Hier kann mit einem Tee vorgebeugt werden und der heiße Dampf wirkt schleimlösend. Außerdem öffnen sich die Atemwege und dem Schnarchen wird somit prophylaktisch auch vorgebeugt. Hier ist in erster Linie der Pfefferminztee zu nennen. Er hat ausgezeichnete Eigenschaften, um dem Schnarchen entgegenzuwirken. Minze hat abschwellende Eigenschaften und befreit die Atemwege. Dem Tee sollte auch noch Honig hinzugefügt werden. Denn Honig wirkt auch als Stopp für das Schnarchen. Der Honig hat antientzündliche Eigenschaften und wirkt auch antibakteriell.

Das Gewürz Kurkuma kann als Geheimtipp angesehen werden, wenn es heißt, dem Schnarchen ein Schnippchen zu schlagen. Es wirkt abschwellend sowie entzündungshemmend. Es enthält den Stoff Curcumin, das das Gewürz Gelb einfärbt. Kurkuma kann man als Smoothie verwenden. Dabei nimmt man eine Handvoll Spinat, eine Tasse Kokoswasser, eine Banane, zwei EL Mandelmus, einen EL Leinöl, 1 / 8 TL Zimt sowie 1 / 4 TL Kurkuma und mixt alle Zutaten zu einem Smoothie. Aber auch ein Tee mit etwas Ingwer, 1 / TL Kurkuma sowie etwas Pfeffer und Honig kann ausprobiert werden. Als weitere Maßnahme kann man es mit Zwiebeln probieren. Sie befreien die Atemwege und sind hilfreich gegen Erkältungen.

Auch eine Erschlaffung im Kau- sowie Schluckapparat kann eine Ursache für Schnarchen sein. Ist der Kiefermuskel schlaff, dann fällt der Unterkiefer zurück. Auf diesem Weg verlegt die Zunge den Atemverlauf. Man kann die Kiefermuskeln mit täglichem Kaugummi kauen festigen, dies trainiert die Muskulatur.

Auswirkungen der Ernährung auf das Schnarchen

Schnarchen aufhören sich gesund pflanzlich ernährenVor dem Zubettgehen sollte auf schwere Kost verzichtet werden. Besonders fettige Speisen sollten vor dem Schlafengehen vermeiden. Denn die Verdauung kann sonst nicht richtig abschalten während der Nachtruhe. Zuviel Energie wird dann für die Verdauung aufgebracht. Dadurch kann der Schlaf nicht richtig erholsam werden. Am Abend sollten Schnarcher generell leichte Mahlzeiten zu sich nehmen. Gemüse, Fisch oder Vollkornbrot mit Aufstrichen sind bestens geeignet. Pflanzliche Fette sind auch mehr zu empfehlen als tierische Fette. Eine bewusste Ernährung ist für Schnarcher sehr wichtig. Wer an Übergewicht leidet, sollte abnehmen. Neben einer gesunden Ernährung ist bei Übergewicht auch Bewegung ratsam.