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	<title>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Lieber Ente als Sklave</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Abgeordneten des Europaparlaments Jo Leinen, also einer der Pappnasen, die ihr mit eurer Stimme legitimiert habt, geb&#252;hrt der Dank aller &#8220;Euro-Skeptiker&#8221;. Seine goldenen Worte sollte sich jeder, der f&#252;r die Begriffe Subsidiarit&#228;t, Rechtsstaat und Demokratie etwas &#252;brig hat, auf der Zunge zergehen lassen.
Er verwies darauf, dass nach dem Urteil die &#220;bertragung von Befugnissen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Abgeordneten des Europaparlaments Jo Leinen, also einer der Pappnasen, die ihr mit eurer Stimme legitimiert habt, geb&#252;hrt der Dank aller &#8220;Euro-Skeptiker&#8221;. Seine goldenen Worte sollte sich jeder, der f&#252;r die Begriffe Subsidiarit&#228;t, Rechtsstaat und Demokratie etwas &#252;brig hat, auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<blockquote><p>Er verwies darauf, dass nach dem Urteil die &#220;bertragung von Befugnissen der nationalen Regierungen an die EU durch «dynamische Kompetenzklauseln» im «Lissabon-Vertrag» ohne ausdr&#252;ckliche Zustimmung des Bundestages nicht mehr m&#246;glich sei. «Das ist eine Integrationsbremse», sagte Leinen. «Deutschland droht zur lahmen Ente und vom Musterknaben zum Nachz&#252;gler in der EU zu werden. Europa wird &#246;fters auf Deutschland warten m&#252;ssen.»</p></blockquote>
<p>(aus <a href="http://newsticker.welt.de/?module=dpa&#038;id=21684448">Welt online</a>)</p>
<p>Wei&#223; der Kerl eigentlich, was er da sagt? Dass Geschwindigkeit vor Selbstbestimmung zu gehen habe? Lassen wir dabei mal au&#223;er Acht, dass Leinen den aus der US-Politik entlehnten Ausdruck &#8220;lame duck&#8221; entgegen seiner eigentlichen Bedeutung verwendet (auf eine &#8220;lame duck&#8221; wartet n&#228;mlich niemand). Aber dieses Verabsolutieren von Einheitlichkeit zu Lasten der demokratischen Mitbestimmung w&#252;rde auch jedem potenziellen Diktator gut zu Gesicht stehen. </p>
<p>Die Partei des Herrn Leinen nenne ich hier absichtlich nicht, weil sie nichts zur Sache tut, denn ich bin davon &#252;berzeugt, dass er hier im Namen der &#252;berw&#228;ltigenden Mehrheit seiner Kollegen spricht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blut f&#252;r &#214;l &#8211; und keiner will&#8217;s haben&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/07/01/blut-fuer-oel-und-keiner-wills-haben/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 14:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Grausamer Scherz der Geschichte: Erst &#252;berfallen die brutalen Amis den freien Irak, um ihre Rohstoffgier zu befriedigen.
Und dann will keiner die &#214;lquellen haben.
Unterm Strich also: Blut f&#252;r nichts. Au&#223;er f&#252;r zarte Anf&#228;nge von Freiheit und Demokratie.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grausamer Scherz der Geschichte: Erst &#252;berfallen die brutalen Amis den freien Irak, um ihre Rohstoffgier zu befriedigen.<br />
<a href="http://www.ftd.de/politik/international/:Entt%E4uschte-Hoffnung-Irak-erleidet-Fiasko-bei-%D6lauktion/534525.html">Und dann will keiner die &#214;lquellen haben.</a></p>
<p>Unterm Strich also: Blut f&#252;r nichts. Au&#223;er f&#252;r zarte Anf&#228;nge von Freiheit und Demokratie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Produktivit&#228;tsfortschritt ein Wertevernichter?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/07/01/produktivitaetsfortschritt-eine-wertevernichter/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn IT-Journalisten etwas in den falschen Hals bekommen, dann aber richtig.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn IT-Journalisten etwas in den falschen Hals bekommen, dann aber <a href="http://www.zdnet.de/it_business_hintergrund_das_internet_wertvernichter_statt_wirtschaftsmotor_story-11000006-41005842-2.htm">richtig</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verrat oder Mord?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[David Friedman fragt Paul Krugman, der in einer unglaublichen Polemik die US-Abgeordneten, die gegen den Markey-Waxman-Bill stimmten, als &#8220;Verr&#228;ter am Planeten&#8221; gei&#223;elte, ob er selbst sich angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Gesetzes zwischen Verrat und Mord entscheiden wolle. Man kann nur hoffen, dass diese Breitseite ordentlich gesessen hat. 
Aber es ist nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://daviddfriedman.blogspot.com/2009/06/treason-or-murder.html">David Friedman fragt</a> Paul Krugman, der in einer <a href="http://www.nytimes.com/2009/06/29/opinion/29krugman.html?_r=1">unglaublichen Polemik</a> die US-Abgeordneten, die gegen den <a href="http://energycommerce.house.gov/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1560">Markey-Waxman-Bill</a> stimmten, als &#8220;Verr&#228;ter am Planeten&#8221; gei&#223;elte, ob er selbst sich angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Gesetzes zwischen Verrat und Mord entscheiden wolle. Man kann nur hoffen, dass diese Breitseite ordentlich gesessen hat. </p>
<p>Aber es ist nicht nur das von Friedman angeschnittene Problem der steigenden Lebensmittelpreise aufgrund der im Gesetz verankerten Bioenergief&#246;rderung, das diese Gesetzesvorlage zu einem m&#246;rderischen Unterfangen macht. Auch <a href="http://nordhaus.econ.yale.edu/">William Nordhaus</a> hat vor einigen Monaten <a href="http://nordhaus.econ.yale.edu/documents/Toja_052209.pdf">ausgerechnet</a>, dass eine isolierte Klimapolitik ein Mehrfaches der aus &#246;konomischer Perspektive sinnvollen Kostenbelastung verursachen w&#252;rde. <a href="http://masterresource.org/?p=2355">Chip Knappenberger zeigte</a>, dass das Gesetz keine ernstzunehmende Klimawirkung zeigt und Indur Goklany machte k&#252;rzlich in einer <a href="http://www.freiheit.org/files/152/78_Goklany_44_4S_Internet.pdf">Ver&#246;ffentlichung</a> f&#252;r die <a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_uebersicht.php/_c-11/i.html">Friedrich-Naumann-Stiftung</a> deutlich, dass mit dem Finanzbedarf eines Kyoto-Abkommens ein Vielfaches der globalen Klimaprobleme f&#252;r den Menschen durch pure Anpassungsma&#223;nahmen und Armutspr&#228;vention gel&#246;st werden k&#246;nnten. </p>
<p>Ignoranz und Ideologie kann auch den intelligentesten Nobelpreistr&#228;gern im Handumdrehen zu fragw&#252;rdigen &#196;u&#223;erungen verleiten. So einen n&#252;tzlichen Idioten hat die &#214;konomen-Profession der Politik schon lange nicht mehr gestellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lautlos</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/29/lautlos/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 21:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Aufschreie in der Blogosph&#228;re, von denen h&#246;rt man nicht &#252;berall etwas&#8230; An der Haarfarbe kann es nicht liegen, der Unterschied muss irgendwo anders zu finden sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633281,00.html">Aufschreie in der Blogosph&#228;re</a>, von denen h&#246;rt man nicht &#252;berall etwas&#8230; An der Haarfarbe kann es nicht liegen, der Unterschied muss irgendwo anders zu finden sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und noch ein Skandal!</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/29/und-noch-ein-skandal/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 21:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlagebetr&#252;ger kommt mit befristeter Strafe davon! Lebensl&#228;nglich h&#228;tte er kriegen m&#252;ssen, der Schuft!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlagebetr&#252;ger kommt mit <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E6858B2A772B34CBE9BA403CEAB08EF6E~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">befristeter Strafe</a> davon! Lebensl&#228;nglich h&#228;tte er kriegen m&#252;ssen, der Schuft!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rechtsstaat durch Putsch?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivarische Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Naumann-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Honduras]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Putsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum einer findet es seltsamer als ich, dass die sogenannte &#8220;Bolivarische Revolution&#8221; zur Erlangung von Volksbeteiligung und Basisdemokratie immer erst einmal die Verfassung dahingehend ab&#228;ndern muss, dass eine einzelne Person ohne Checks und Balances, m&#246;glichst auf Lebenszeit, die Macht im Lande bekommt. Ob es sich nun um Venezuela handelt, um Ecuador, Bolivien, Honduras oder Nicaragua: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum einer findet es seltsamer als ich, dass die sogenannte &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bolivarische_Revolution" target="_blank">Bolivarische Revolution</a>&#8221; zur Erlangung von Volksbeteiligung und Basisdemokratie immer erst einmal die Verfassung dahingehend ab&#228;ndern muss, dass eine einzelne Person ohne Checks und Balances, m&#246;glichst auf Lebenszeit, die Macht im Lande bekommt. Ob es sich nun um <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/venezuela36.html" target="_blank">Venezuela</a> handelt, um <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/verfassung-ecuador-rueckt-nach-links_aid_336935.html" target="_blank">Ecuador</a>, <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/:Bolivien-Volk-Verfassung/652616.html" target="_blank">Bolivien</a>, Honduras oder <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=63947518&amp;top=SPIEGEL" target="_blank">Nicaragua</a>: Stets geh&#246;rte zu den dringendsten Ma&#223;nahmen eine entsprechende Verfassungsreform, die Macht und Amtszeit des Pr&#228;sidenten erweiterte. Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt und sich fragt, ob es den Herrschaften da nicht vor allem um sich selbst und weniger um die Volksbeteiligung geht.</p>
<p>Nun allerdings, wie es Christian L&#252;th f&#252;r die Friedrich-Naumann-Stiftung <a href="http://www.freiheit.org/files/62/N_44_Honduras-Mehr-Taeter-als-Opfer.pdf" target="_blank">getan hat</a>, einen Milit&#228;rputsch gegen einen Pr&#228;sidenten, dessen Partei immerhin der Liberalen Internationalen angeht (sich aber mittlerweile auch gegen ihren Pr&#228;sidenten gestellt hat), als Weg zur &#8220;R&#252;ckkehr zu  Rechtsstaat und Verfassungsm&#228;&#223;igkeit&#8221; zu bezeichnen, geht doch etwas zu weit. Nicht zu Unrecht protestieren Regierungen in aller Welt gegen die gewaltsame Macht&#252;bernahme des Milit&#228;rs, bei der offenbar auch eine R&#252;cktrittserkl&#228;rung des Pr&#228;sidenten mit Gewalt erpresst worden war. Das ist nicht der Weg zu &#8220;Rechtsstaat und Verfassungsm&#228;&#223;igkeit&#8221;, sondern der Griff zu v&#246;llig unrechtm&#228;&#223;igen Mitteln in einer eigentlich politischen Auseinandersetzung. Mit Putschisten sollte man sich auch dann nicht solidarisieren, wenn einem die wirtschaftlichen <span style="text-decoration: line-through;">und gesellschaftlichen</span> Vorstellungen dieser Leute sympathisch sind. Das war schon in Chile der falsche Weg.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Realit&#228;t als rechtsfreier Raum</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/27/die-realitaet-als-rechtsfreier-raum/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 10:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie unser t&#228;gliches Leben auss&#228;he, wenn die Realit&#228;t kein rechtsfreier Raum mehr w&#228;re, sondern so kontrolliert und reglementiert w&#252;rde wie das Internet, beschreibt Bettina Winsemann auf Telepolis.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unser t&#228;gliches Leben auss&#228;he, wenn die Realit&#228;t kein rechtsfreier Raum mehr w&#228;re, sondern so kontrolliert und reglementiert w&#252;rde wie das Internet, beschreibt <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30569/1.html" target="_blank">Bettina Winsemann auf Telepolis</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einblicke in das Funktionieren eines Gottes</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/24/einblicke-in-das-funktionieren-eines-gottes/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 18:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[So funktioniert er, der Staat, der als deus ex machina alle Probleme l&#246;sen soll. J&#246;rg Tauss gibt einen Einblick in die Mechanismen der Berufspolitik.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So funktioniert er, der Staat, der als deus ex machina alle Probleme l&#246;sen soll. J&#246;rg Tauss gibt einen <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/joerg_tauss-650-5656--f196633.html#q196633">Einblick in die Mechanismen</a> der Berufspolitik.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fiat money und die Krise</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/24/fiat-money-und-die-krise/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 18:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich vor, die Banken h&#228;tten all ihre Aktiva zu 100% durch Einlagen bei der Zentralbank oder durch Eigenkapital decken m&#252;ssen. W&#228;re der Staat dann je in die Verlegenheit gekommen, systemrelevante Banken vor dem Zusammenbruch retten zu m&#252;ssen?
Man lese Norbert H&#228;rings &#8220;Es werde Geld &#8211; es werde Krise&#8221; im Handelsblatt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man stelle sich vor, die Banken h&#228;tten all ihre Aktiva zu 100% durch Einlagen bei der Zentralbank oder durch Eigenkapital decken m&#252;ssen. W&#228;re der Staat dann je in die Verlegenheit gekommen, systemrelevante Banken vor dem Zusammenbruch retten zu m&#252;ssen?</p>
<p>Man lese <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/es-werde-geld-es-werde-krise;2386105">Norbert H&#228;rings &#8220;Es werde Geld &#8211; es werde Krise&#8221;</a> im Handelsblatt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Niedergang der SPD &#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/23/der-niedergang-der-spd/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 07:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[wird offensichtlich, wenn man sich ihre Dokumente ansieht. Betrachten wir eine Verlautbarung des  Bezirks Hessen-S&#252;d: Sie steht unter dem Titel:
Mehr Sozialdemokratie wagen &#8212; F&#252;r Freiheit im Internet!
An diesem Titel stimmt ungef&#228;hr &#252;berhaupt nichts. »Mehr Sozialdemokratie« ist nach der verlorenen Europawahl sicher der d&#228;mlichste Slogan, der den linken S&#252;dhessen-Sozis einfallen konnte. Und die Freiheit im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wird offensichtlich, wenn man sich ihre Dokumente ansieht. Betrachten wir eine Verlautbarung des  Bezirks <a href="http://www.spdhessensued.de/meldungen/19124/68373/Mehr-Sozialdemokratie-wagen--Fuer-Freiheit-im-Internet.html">Hessen-S&#252;d</a>: Sie steht unter dem Titel:</p>
<p><em>Mehr Sozialdemokratie wagen &#8212; F&#252;r Freiheit im Internet!</em></p>
<p>An diesem Titel stimmt ungef&#228;hr &#252;berhaupt nichts. »Mehr Sozialdemokratie« ist nach der verlorenen Europawahl sicher der d&#228;mlichste Slogan, der den linken S&#252;dhessen-Sozis einfallen konnte. Und die Freiheit im Internet haben nahezu alle Sozialdemokraten im Bundestag gerade erfolgreich mit eingeschr&#228;nkt. Ich kann Euch ein l&#228;ngeres Zitat nicht ersparen:</p>
<blockquote><p>F&#252;r ein „offenes Web“ und gegen Internetzensur sprachen sich die Delegierten aus. Intensiv diskutiert wurden die verschiedenen Wege zum Ziel, Kindesmissbrauch und Kinderpornografie zu bek&#228;mpfen. Beschlossen wurde ein Antrag, der eine R&#252;cknahme des gerade beschlossenen Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie fordert. „Netzsperren sind ineffektiv und h&#246;chstwahrscheinlich grundgesetzwidrig“, hei&#223;t es im Antrag. Die &#8220;digitale Generation&#8221; sehe in ihnen &#8220;einen Verrat an allen Werten, die die SPD ausmachen: Demokratie, Fortschritt, Teilhabe&#8221;. Der SPD Bezirk Hessen-S&#252;d beschloss, eine Arbeitsgruppe mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Nancy Faeser einzurichten.</p></blockquote>
<p>Was f&#228;llt mir spontan dazu ein? </p>
<p>Die (hoffentlich bald ehemalige) Bundesjustizministerin Zypries wollte das Gesetz noch wesentlich versch&#228;rfen: nicht nur die Stopschilder sollten aufgestellt werden, sondern es sollten auch noch die Daten jedes Nutzers erfasst werden, der dieses Stopschild absichtlich oder versehentlich zu Gesicht bekommt. Die sp&#228;tere Verfolgung der »T&#228;ter« war ausdr&#252;cklich erw&#252;nscht.</p>
<p>Wenn ein Gesetzentwurf »h&#246;chstwahrscheinlich grundgesetzwidrig« ist, dann sollten auch SPD-Bundestagsabgeordnete aus Hessen-S&#252;d dagegen stimmen. Wenn sie doch daf&#252;r stimmen und einige Tage sp&#228;ter schon wieder f&#252;r das Gegenteil sind, dann zeigt sich darin, was »Mehr Sozialdemokratie« bedeutet: ein Mehr an Orientierungs- und Prinzipienlosigkeit. </p>
<p>Hessen-S&#252;d ist der Bezirk, aus dem die Zusammenarbeit mit den Kommunisten ma&#223;geblich vorangetrieben wurde. Und Kommunisten standen noch nie f&#252;r Freiheit, also auch nicht im Internet. </p>
<p>Eigentlich fehlt in dem Text nur noch der Name Ypsilanti, wie in: »Andrea Ypsilanti betonte, dass die hessische SPD niemals die Absicht gehabt habe, f&#252;r Internet&#252;berwachung und Zensur zu stimmen.«</p>
<p>Ich h&#246;re jetzt auf mit dem Assoziieren und gehe an meine Arbeit. Aber das will ich noch loswerden: Was auch im September passieren mag, ich hoffe auf ein SPD-Ergebnis deutlich unter 30 Prozent. Und ich w&#252;nsche ihnen, dass sie sich sehr lange in der Opposition regenerieren k&#246;nnen. </p>
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		<title>Widerlich, aber symbolisch</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 13:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FAZ hat sich als F&#252;rsprecher der Freunde der Internet-Zensur etabliert. Dabei erreicht die Argumentation eine gro&#223;e Spannbreite.
Die FAZ kann halbwegs sachlich, indem sie auch die Gegenpositionen darstellt. Sie kann aber auch blank polemisch, und sie scheut sich nicht, den gr&#246;&#223;ten Trumpf auszuspielen, den die Verwertungsrechtlobby in Person des genialen &#8220;Rechercheurs&#8221; J&#246;rg Tauss bekommen hat: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FAZ hat sich als F&#252;rsprecher der Freunde der Internet-Zensur etabliert. Dabei erreicht die Argumentation eine gro&#223;e Spannbreite.</p>
<p>Die FAZ kann <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E3A66524361ED44F09BBA95BBA3A09F8A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">halbwegs sachlich</a>, indem sie auch die Gegenpositionen darstellt. Sie kann aber auch <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E3E7C8C6E85BC4795853E9014131BF2A9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">blank polemisch</a>, und sie scheut sich nicht, den gr&#246;&#223;ten Trumpf <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E5CE31A260CA84BDB876C79F7879A2B5E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">auszuspielen</a>, den die Verwertungsrechtlobby in Person des genialen &#8220;Rechercheurs&#8221; J&#246;rg Tauss bekommen hat: Die Gegner der Zensur sind doch alles nur selbst P&#228;dophile.<span id="more-3706"></span></p>
<p>Die Instrumentalisierung der Eskapaden des Herrn Tauss ist widerlich. Aber richtig entlarvend ist <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E3A66524361ED44F09BBA95BBA3A09F8A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">dieser Absatz</a>:</p>
<blockquote><p>&#220;ber die Pr&#228;vention hinaus waren die Stoppschilder im Internet von Anfang an auch als Symbol daf&#252;r gedacht, dass Kindesmissbrauch in keiner Form geduldet werden darf. Dieses Symbol sollte endlich verstanden werden. Ein rechtsfreier Raum ist das Internet nie gewesen, aber bei der Durchsetzung des Rechts hakt es noch gewaltig.</p></blockquote>
<p>Wir haben hier wieder einmal den Beleg daf&#252;r, dass Politik nur noch symbolisch zu handeln imstande ist. Das Koordination des Gemeinwesens wird nur noch simuliert. Man erhofft sich Zustimmung nicht durch Ergebnisse, sondern durch gute Absicht. Und da wundern sich noch manche, warum es in Deutschland keine echten Konservativen mehr gibt&#8230;</p>
<p>Es geht der Politik einen feuchten Kehricht um die Sache, also hier die Eind&#228;mmung von Kindesmissbrauch. Es geht ihr nur darum, sich in einer emotional aufgeladenen Frage sichtbar zu positionieren. Der Begriff &#8220;Verantwortungsethik&#8221; ist ein Unwort im politischen Berlin. </p>
<p>Und wie praktisch, dass es zuf&#228;llig eine Gruppe von Menschen gibt, denen die angestrebte Sperr- und Zensur-Infrastruktur tats&#228;chlich etwas nutzt. Im Internet n&#228;mlich ist noch nie ein Kind missbraucht, aber wohl das geltende Urheberrecht millionenfach verletzt worden. Es ist, als g&#228;be man jemandem, der ein Steak kleinkriegen will, einen L&#246;ffel, w&#228;hrend im Hintergrund schon mal jemand mit einem gro&#223;en Topf Suppe vorsichtig die Hand hebt.</p>
<p>Man nennt das wohl ein &#8220;perfect match&#8221;. Zwei konkret Profitierende, die &#8220;K&#228;mpfer gegen den Kindesmissbrauch&#8221; und die Verwertungsrechtlobby, gegen die zwar Millionen z&#228;hlende, aber extrem heterogene Schar der Internetnutzer und Musikkonsumenten. Mancur Olson war noch nie so wertvoll wie heute.</p>
<p>Siehe dazu auch unbedingt auf diesem Blog &#8220;<a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/06/19/schamgrenzen-schwinden/">Schamgrenzen schwinden</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/06/21/ich-mag-moby/">Ich mag Moby&#8230;</a>&#8220;</p>
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		<title>Ich mag Moby&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 08:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und wenn es nur wegen seiner konstruktiven Einstellung zum Thema &#8220;illegaler Musikdownloads&#8221; ist.
Update: Passend hierzu der Verweis auf eine neue empirische Studie zum Thema auf Against Intellectual Monopoly:
While this confirms what we thought informally, it is the first study I&#8217;ve seen with hard numbers: musicians income up due to increased demand for their live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und wenn es nur wegen seiner <a href="http://www.moby.com/journal/2009-06-20/riaa-have-sued-jammie-thomas-rasset-minn.html">konstruktiven Einstellung</a> zum Thema &#8220;illegaler Musikdownloads&#8221; ist.</p>
<p>Update: Passend hierzu der Verweis auf eine neue <a href="http://www.hbs.edu/research/pdf/09-132.pdf">empirische Studie</a> zum Thema auf <a href="http://www.againstmonopoly.org/index.php?perm=593056000000001157">Against Intellectual Monopoly</a>:</p>
<blockquote><p>While this confirms what we thought informally, it is the first study I&#8217;ve seen with hard numbers: musicians income up due to increased demand for their live performances; the total production of songs way up, even as the recorded sales have dropped. Basically &#8211; the internet balancing distribution cost and business model against the reduction in demand for recordings has helped musicians and increased the output of music. A really careful detailed analysis. </p></blockquote>
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		<title>Vom Stress in einer stressfreien Gesellschaft</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/21/vom-stress-in-einer-stressfreien-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 08:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Europ&#228;er w&#252;nschen sich eine &#8220;neue Wirtschaftsordnung&#8221;, um den Stress struktureller und konjunktureller Ver&#228;nderungen hinter sich zu lassen. In einem sehr sch&#246;nen Essay schreibt Anthony de Jasay wie stressig so eine Ordnung werden kann:
Reading of 11-digit bank losses and trillion-dollar deficits, of crisis and meltdown, and trembling for their jobs, people are stressed and dream [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Europ&#228;er w&#252;nschen sich eine &#8220;neue Wirtschaftsordnung&#8221;, um den Stress struktureller und konjunktureller Ver&#228;nderungen hinter sich zu lassen. In einem sehr sch&#246;nen <a href="http://www.econlib.org/library/Columns/y2009/Jasaystressless.html">Essay</a> schreibt Anthony de Jasay wie stressig so eine Ordnung werden kann:</p>
<blockquote><p>Reading of 11-digit bank losses and trillion-dollar deficits, of crisis and meltdown, and trembling for their jobs, people are stressed and dream of a &#8220;new economic order&#8221;, an escape from stressful and unpredictable capitalism. No matter that most of what they are told about such an order is hot air, they believe in it as they long for a world where they own their jobs and cannot be fired, where prices are &#8220;just&#8221; and do not fluctuate, where healthcare is free, pensions safe, and perhaps above all, nobody earns much more than they do. In most of Europe, the egalitarian obsession is becoming frenzied and a major source of stress.</p>
<p>The trouble is that a tolerably efficient economy generates stress and cannot be purged of it without going back to quasi-medieval and quasi-bolshevik ways. It is worth pausing a moment to see why this is so. </p>
<p>&#8230;</p>
<p>Too obviously, though, it would not and could not become stressless. The stress of living in a hapless, impoverished economy subjected to really radical equalising policies hardly bears thinking about. But how to tell this to the masses clamouring to be led to Fantasyland? </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Was ist ein Klimaforscher?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/20/was-ist-ein-klimaforscher/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 17:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jemand der seine eigenen Witze ernst nimmt.
Und was f&#252;r Leute glauben noch an solche Witze? Diese Sorte von Umweltsch&#252;tzern:
Ms. Barnes decided to use a cooler [um ihren umweltsch&#228;dlichen Fu&#223;abdruck in Form eines stromfressenden K&#252;hlschranks zu verkleinern], which she refilled daily during the summer with ice that she brought home from an ice machine at her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand der seine eigenen <a href="http://julesandjames.blogspot.com/2009/06/shorter-uk-climate-impacts-programme.html">Witze</a> ernst nimmt.</p>
<p>Und was f&#252;r Leute glauben noch an solche Witze? <a href="http://www.nytimes.com/2009/02/05/garden/05fridge.html?_r=3&amp;pagewanted=1">Diese Sorte von Umweltsch&#252;tzern</a>:</p>
<blockquote><p>Ms. Barnes decided to use a cooler [um ihren umweltsch&#228;dlichen Fu&#223;abdruck in Form eines stromfressenden K&#252;hlschranks zu verkleinern], which she refilled daily during the summer with ice that she brought home from an ice machine at her office. That worked fine until she began to travel out of town for her job this fall, and the system hit a snag.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schamgrenzen schwinden</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/19/schamgrenzen-schwinden/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 11:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rochus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gab es bei der Kontrollnutzung der Maut wenigstens noch eine Schamfrist von zwei Jahren, bevor die Regierung uns demonstrierte, dass wir belogen und f&#252;r dumm verkauft worden waren, ist diese Schamfrist mittlerweile auf wenige Stunden zusammengeschmolzen. Wenn man die Wahrheit sagt, so bringt man &#8220;die Diskussion in eine Schieflage&#8221;, weil wieder einmal die Zeitung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gab es bei der Kontrollnutzung der Maut wenigstens noch eine Schamfrist von zwei Jahren, bevor die Regierung uns <a href="http://www.compliancemagazin.de/markt/kommentare/datenschutzbayern221206.html" target="_blank">demonstrierte</a>, dass wir belogen und f&#252;r dumm verkauft worden waren, ist diese Schamfrist mittlerweile auf <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/140775" target="_blank">wenige Stunden</a> zusammengeschmolzen. Wenn man die Wahrheit sagt, so bringt man &#8220;die Diskussion in eine Schieflage&#8221;, weil wieder einmal die Zeitung mit den gro&#223;en Buchstaben bestimmt, was im Lande von wem wie diskutiert werden darf.</p>
<p>Bleibt nur noch, wieder einmal auf Baum und Hirsch sowie die Karlsruher Richter zu hoffen. Und diese Big-Brother-Koalition zum Teufel zu jagen, bevor sie unser Grundgesetz mit ihrer Zweidrittelmehrheit vollends verst&#252;mmelt hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>(Dis-)Benefits of Green Jobs</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/19/dis-benefits-of-green-jobs/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 09:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Investing $150 billion in clean energy would create an estimated 1.7 million new jobs.&#8221; schreibt das Center for American Progress. Das macht etwa 64000 Euro pro Job im Jahr. Mal abgesehen davon, dass die Finanzierung eines Arbeitsplatzes &#246;konomische Kosten und keinen Nutzen darstellt, erreichen die Amerikaner hiermit die Gr&#246;&#223;enordnungen der Arbeitsplatzkosten infolge der hiesigen Steinkohlesubventionierung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Investing $150 billion in clean energy would create an estimated 1.7 million new jobs.&#8221; <a href="http://www.americanprogress.org/issues/2009/06/clean_energy.html">schreibt</a> das Center for American Progress. Das macht etwa 64000 Euro pro Job im Jahr. Mal abgesehen davon, dass die Finanzierung eines Arbeitsplatzes <a href="http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1357440">&#246;konomische Kosten und keinen Nutzen darstellt</a>, erreichen die Amerikaner hiermit die Gr&#246;&#223;enordnungen der Arbeitsplatzkosten infolge der hiesigen Steinkohlesubventionierung. Dass dies arbeitsmarktpolitischer Nonsens ist, wei&#223; au&#223;er einigen NRW-Politikern hierzulande jedes Kind. Nun gut, die Kollegen von der Erneurbare-Energien-F&#246;rder-Fraktion glauben <a href="http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/43440/40289/">diesen Unsinn</a> auch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>U21-EM: Blonde und Blau&#228;ugige siegen</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/18/u21-em-blonde-und-blauaeugige-siegen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jermaine-Jones-These, wonach man in Deutschland blond und blau&#228;ugig sein m&#252;sse, um in die Nationalelf zu kommen, wurde in Halmstad insbesondere beim 2:0 eindrucksvoll best&#228;tigt:
Nach genialem Pass des blonden und blau&#228;ugigen Khedira leitete der blonde und blau&#228;ugige &#214;zil selbstlos weiter auf den leider haarlosen, aber hoffentlich wenigstens blau&#228;ugigen Dejagah, der den sch&#246;nen Spielzug m&#252;helos vollendete. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/bundesliga-notizen-200910-vor-dem-1-spieltag-i/">Jermaine-Jones-These</a>, wonach man in Deutschland blond und blau&#228;ugig sein m&#252;sse, um in die Nationalelf zu kommen, wurde in Halmstad insbesondere beim <a href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E6D3B5B21013C4AA1B26B40C809A24E43~ATpl~Ecommon~Scontent.html">2:0</a> eindrucksvoll best&#228;tigt:</p>
<p>Nach genialem Pass des blonden und blau&#228;ugigen Khedira leitete der blonde und blau&#228;ugige &#214;zil selbstlos weiter auf den leider haarlosen, aber hoffentlich wenigstens blau&#228;ugigen Dejagah, der den sch&#246;nen Spielzug m&#252;helos vollendete. Ob die New York Times dar&#252;ber berichten wird? Oder dar&#252;ber, wo der wirklich blondeste deutsche Spieler gestern, also der Sportskamerad Beck aus Hoffenheim, geboren wurde?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was fehlt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/18/was-fehlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2009/06/18/was-fehlt/</guid>
		<description><![CDATA[Das Problem in diesem Land ist nicht zu viel, sondern zu wenig Kapitalismus.
Dass die meisten Menschen in diesem Land nicht am produktiven Kapital beteiligt
sind, wird oft als Verteilungsproblem dargestellt. Tats&#228;chlich ist es eine
gewollte Situation, weil ein Volk von Kapitalisten gro&#223;e Teile von Politik und
Funktion&#228;rscliquen &#252;berfl&#252;ssig machen w&#252;rde. Die Forderung, Arbeitnehmer zu
Anteilseignern zu machen, ist so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem in diesem Land ist nicht zu viel, sondern zu wenig Kapitalismus.<span id="more-3684"></span></p>
<p>Dass die meisten Menschen in diesem Land nicht am produktiven Kapital beteiligt<br />
sind, wird oft als Verteilungsproblem dargestellt. Tats&#228;chlich ist es eine<br />
gewollte Situation, weil ein Volk von Kapitalisten gro&#223;e Teile von Politik und<br />
Funktion&#228;rscliquen &#252;berfl&#252;ssig machen w&#252;rde. Die Forderung, Arbeitnehmer zu<br />
Anteilseignern zu machen, ist so uralt (u.a. immer wieder von der katholischen<br />
Soziallehre erw&#228;hnt) wie nicht umgesetzt. Als die einmalige Chance bestanden<br />
h&#228;tte, n&#228;mlich bei der Wahl des Rentensystems, entschied sich die Politik, weil<br />
sie ihrem Volk mehr nicht zutraute, f&#252;r die Konsum- statt f&#252;r die<br />
Investitionsl&#246;sung: Der Anspruch entstand mit der Verabschiedung des Gesetzes,<br />
die erste Rentnergeneration, die sich nun wahrlich nicht besonders mit Ruhm<br />
bekleckert hatte, bekam ihn sozusagen geschenkt.</p>
<p>Unter den Folgen solcher alter Fehl- und heutiger permanenter<br />
Nichtentscheidungen leiden jetzt alle. Die Pensionsfonds, die in hiesige Firmen<br />
investieren, sind amerikanische, und sie entscheiden nat&#252;rlich nach den<br />
Gesichtspunkten, die amerikanische Pensionsfonds zu beachten haben. Deutsche<br />
Kontraparts gibt es nicht, die wurden vom Umlagesystem verfr&#252;hst&#252;ckt. </p>
<p>Und Folge mangelnder individueller Involviertheit in die Gesch&#228;fte gro&#223;er<br />
Aktiengesellschaften ist dann u.a., dass die Eigent&#252;mer, wie in der<br />
Vergangenheit geschehen, freiwillig auf die ihnen nicht nur zustehenden,<br />
sondern sie auch verpflichtenden Funktionen verzichten. So w&#228;re es bei einer<br />
funktionierenden Eigent&#252;merstruktur ein R&#228;tsel, warum Firmen ihre eigenen<br />
Manager auf Kosten der Eigent&#252;mer gegen das Haftungsrisiko versichern &#8211; kein<br />
Eigent&#252;mer, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, w&#252;rde einer solchen<br />
Regelung zustimmen. Und kein Eigent&#252;mer, der auch nur halbwegs bei Verstand<br />
ist, w&#252;rde einen Manager einstellen, der den Abschluss einer solchen<br />
Versicherung fordert.</p>
<p>Tats&#228;chlich verhalten sich institutionelle Eigent&#252;mer par excellence, n&#228;mlich<br />
z.B. Private Equity Fonds, ganz anders. Sie verlangen in der Regel, dass das<br />
Management auf eigenes Risiko Anteile seines Unternehmens &#252;bernimmt, und zwar<br />
in nicht unerheblichem Ausma&#223;, mit der Folge, dass erfolgreiche Manager sich<br />
dumm und dusslich verdienen k&#246;nnen, erfolglose aber<br />
betr&#228;chtliche Verm&#246;genseinbu&#223;en hinnehmen m&#252;ssen.</p>
<p>Warum ist das bei gro&#223;en Publikumsgesellschaften anders? Warum k&#246;nnen da<br />
Vorstand und Aufsichtsrat ungest&#246;rt kungeln? Die von linker Seite hochgelobte<br />
Mitbestimmung, deren Ausbau auch anl&#228;sslich der Krise fast schon reflexhaft<br />
gefordert wird, hat daran jedenfalls rein gar nichts ge&#228;ndert. Wie sollte sie<br />
auch: Ihre einzige Rechtfertigung ist die Nichtbeteiligung der Arbeitnehmer.<br />
Der Grund ist einfach: Viele Shareholder sind in Wirklichkeit keine &#8220;holder&#8221;,<br />
sondern nur verhinderte &#8220;seller&#8221;. Das hei&#223;t, sie haben so gut wie kein<br />
origin&#228;res Interesse am Wohlergehen des Unternehmens, sondern nur eins an der<br />
Kursentwicklung des abgeleiteten Papiers Aktie. Das Problem ist dann die<br />
Fristigkeit: Wer seine Anteile rechtzeitig absto&#223;en kann, also einen dummen bzw.<br />
weniger informierten Anderen findet, nimmt auch gerne langfristige Sp&#228;tsch&#228;den<br />
in Kauf. Und dann haben wir wohl tats&#228;chlich da eine Art &#8220;closed shop&#8221; vor uns:<br />
Man kennt sich und praktiziert eifrig die Kr&#228;hentheorie.</p>
<p>Wie &#228;nders w&#228;re es, wenn in der HV irgendwann Manager aufst&#252;nden, die<br />
Arbeitnehmerfonds verwalten und sich dagegen verwahren, dass das<br />
Aussch&#252;ttungspotenzial auf sinnlose Weise verschleudert wird. War irgendein<br />
Hirni aus London bei der Deutschen B&#246;rse konnte, k&#246;nnten jetzt deutsche<br />
Rentenfonds-Manager &#252;berall machen. K&#246;nnten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lord Dahrendorf ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Tode Lord Ralf Dahrendorfs am gestrigen Tage in K&#246;ln verliert der deutsche Liberalismus einen seiner geistreichsten, kl&#252;gsten und aufgeschlossensten K&#246;pfe. Der Wissenschaftler und Politiker, der sich nicht nur in seinem Denken, sondern auch in seinem Wirken von Grenzen nicht einschr&#228;nken lassen wollte, hat sowohl in Deutschland als auch in seiner zweiten Heimat Gro&#223;britannien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Tode Lord Ralf Dahrendorfs am gestrigen Tage in K&#246;ln verliert der deutsche Liberalismus einen seiner geistreichsten, kl&#252;gsten und aufgeschlossensten K&#246;pfe. Der Wissenschaftler und Politiker, der sich nicht nur in seinem Denken, sondern auch in seinem Wirken von Grenzen nicht einschr&#228;nken lassen wollte, hat sowohl in Deutschland als auch in seiner zweiten Heimat Gro&#223;britannien den Respekt und die Aufmerksamkeit der Menschen gewonnen. Ob sie nun seiner eigenen politischen &#220;berzeugung waren oder nicht, war dabei oft zweitrangig; einem Mann wie Dahrendorf h&#246;rte man zu und besch&#228;ftigte sich mit dem, was er sagte.</p>
<p>In seinem wissenschaftlichen Wirken hat sich Dahrendorf vor allem mit seinen Beitr&#228;gen zur Konflikttheorie hervorgetan. Dass gesellschaftliches Leben vor allem in konfliktgetragener Interaktion beruht (und die Existenz von Konflikten nicht unbedingt eine St&#246;rung desselben bedeutet), hatten zwar schon andere vor ihm erkannt. Die Entdeckung aber, dass fast alle Konflikte unterschiedliche Ausformungen des Kampfes um Macht und Herrschaft (und die Befreiung von diesen) darstellen, ist vor allem Lord Dahrendorf zuzuschreiben. Auch seine Beobachtungen und Theorien zur Rolle der Intellektuellen im aufkeimenden Totalitarismus waren von herausragender Klarheit und Sch&#228;rfe.</p>
<p>Dahrendorfs Mitarbeit am Bild des modernen Liberalismus sollte man nicht untersch&#228;tzen. Als entschlossener Streiter f&#252;r den Gedanken der Freiheit, der aber auch um die Gefahren v&#246;llig zerst&#246;rter gesellschaftlicher Bindungen wusste, skizzierte er f&#252;r die folgenden liberalen Theoretiker Chancen und Risiken von Liberalisierung und Freiheitsdrang. Seine Analysen der aufkeimenden Konflikte im Gefolge der Globalisierung sollte man kennen, wenn man sich mit Fragen der globalen sozialen Entwicklung besch&#228;ftigt; seine Prognosen und Warnungen kann man heute an vielen Stellen in die Realit&#228;t treten sehen.</p>
<p>Sein politisches Wirken war zwar aufsehenerregend, letztlich aber leider wirkungslos. Kaum eine seiner politischen Positionen hatte er mehr als einige Monate lang inne; sowohl sein Bundestags- als auch sein Landtagsmandat gab er nach weniger als einer halben Legislatur wieder zur&#252;ck &#8211; jeweils, um sich anderen politischen Aufgaben zu widmen, ohne aber wirklich eingestiegen zu sein. Hier zeigte sich einmal mehr das Problem von wissenschaftlichen Quereinsteigern in die Politik: Wo der Fremde an die &#220;berzeugungskraft seiner Worte und die Vernunft glaubt, wissen die erfahrenen Politiker doch, dass es um Durchsetzungsverm&#246;gen, geschickte Manipulation und Herrschaftsinstinkt geht. Manche dieser Erfahrungen m&#246;gen sp&#228;ter auch den Eingang in sein Werk gefunden haben.</p>
<p>Lord Ralf Dahrendorf wird in London beigesetzt. M&#246;ge er in Frieden ruhen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Elch mit Nobelpreis</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor und Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte vor fast einem Jahr mal diesen Link gebracht, weil ich das f&#252;r eine gelungene Satire hielt. 
Aber wieder einmal best&#228;tigt sich, dass die Wirklichkeit die F&#228;higkeiten selbst begnadeter Satiriker zu &#252;bertreffen imstande ist. Im August des Jahres 2002 schrieb doch tats&#228;chlich mal ein Wirtschaftswissenschaftler:
To fight this recession the Fed needs more than a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte vor fast einem Jahr mal <a href="http://www.theonion.com/content/news/recession_plagued_nation_demands">diesen Link</a> <a href="http://www.bissige-liberale.net/2008/07/17/raysons-linkempfehlungen-17072008/">gebracht</a>, weil ich das f&#252;r eine gelungene Satire hielt. </p>
<p>Aber wieder einmal best&#228;tigt sich, dass die Wirklichkeit die F&#228;higkeiten selbst begnadeter Satiriker zu &#252;bertreffen imstande ist. Im August des Jahres 2002 schrieb doch tats&#228;chlich mal ein Wirtschaftswissenschaftler:</p>
<blockquote><p>To fight this recession the Fed needs more than a snapback; it needs soaring household spending to offset moribund business investment. And to do that, as Paul McCulley of Pimco put it, Alan Greenspan needs to create a housing bubble to replace the Nasdaq bubble.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, diese Art &#8220;Voodoo-&#214;konomie&#8221; muss Paul Krugman gemeint haben, als er <a href="http://www.economist.com/finance/displaystory.cfm?story_id=13832580">j&#252;ngst davon sprach</a>, dass die meisten Arbeiten im Bereich der Makro&#246;konomie in den letzten 30 Jahren bestenfalls unn&#252;tz, schlimmstenfalls aber sch&#228;dlich waren. Leider sprechen die j&#252;ngsten Aussagen des &#214;konomen, dem wir <a href="http://www.nytimes.com/2002/08/02/opinion/dubya-s-double-dip.html">das obige Zitat verdanken</a>, nicht daf&#252;r, dass er die Tragweite von Krugmans Feststellung begriffen hat.</p>
<p><i>(via <a href="http://econlog.econlib.org/archives/2009/06/things_im_glad.html">Arnold Kling vom &#8220;EconLog&#8221;</a>, mit weiteren interessanten Verweisen in den Kommentaren)</i></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zu bl&#246;d</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/3675/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 19:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier:
Dass fehlende Bestellungen eindeutig das gr&#246;&#223;te Problem sind, unterstreicht f&#252;r ihn die Notwendigkeit staatlicher Konjunkturprogramme.
Dass die Leute zu bl&#246;d sind, mit ihrem eigenen Geld umzugehen, unterstreicht f&#252;r ihn die Notwendigkeit, es ihnen zwecks besserer Verwendung wegzunehmen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fr-online.de/top_news/1798021_Konjunktur-Keynessche-Nachfrageschwaeche.html">Hier</a>:</p>
<blockquote><p>Dass fehlende Bestellungen eindeutig das gr&#246;&#223;te Problem sind, unterstreicht f&#252;r ihn die Notwendigkeit staatlicher Konjunkturprogramme.</p></blockquote>
<p>Dass die Leute zu bl&#246;d sind, mit ihrem eigenen Geld umzugehen, unterstreicht f&#252;r ihn die Notwendigkeit, es ihnen zwecks besserer Verwendung wegzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Miss- und Selbstverst&#228;ndnis</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/miss-und-selbstverstaendnis/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 19:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche beklagen sich, dass deutsche Politikblogs nichts zu den Ereignissen im Iran sagen. Ich f&#252;rchte, dem liegt ein Missverst&#228;ndnis zugrunde.
Unser Blog hier versteht sich nicht als Nachrichtenmedium. Wir haben auch keinen &#246;ffentlichen Auftrag zu erf&#252;llen. Wir sind einfach ein kleiner Haufen politisch interessierter Menschen, die zu den Themen, die sie gerade besch&#228;ftigen, ihren Senf geben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://che2001.blogger.de/stories/1426090/">Manche beklagen sich</a>, dass deutsche Politikblogs nichts zu den Ereignissen im Iran sagen. Ich f&#252;rchte, dem liegt ein Missverst&#228;ndnis zugrunde.</p>
<p>Unser Blog hier versteht sich nicht als Nachrichtenmedium. Wir haben auch keinen &#246;ffentlichen Auftrag zu erf&#252;llen. Wir sind einfach ein kleiner Haufen politisch interessierter Menschen, die zu den Themen, die sie gerade besch&#228;ftigen, ihren Senf geben. Dabei handelt es sich weder um einen Einheitssenf, noch f&#252;hlen wir uns verpflichtet, als quasi offiz&#246;ses Organ zu allen m&#246;glichen Themen Stellung zu beziehen. Es mag manchen &#252;berraschen, aber das hier ist ein Hobby, keine Berufung. Wir alle haben meistens Besseres zu tun, im wahrsten Sinn des Wortes. Also wird es auch immer eines sehr pers&#246;nlichen Antriebs bed&#252;rfen, damit sich jemand die M&#252;he macht, einen Beitrag zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. </p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es in der Welt genug Leute, die ohne den Hauch einer Ahnung zu allem M&#246;glichen einen Kommentar abgeben. Auch zum Thema Iran wird man genug Stimmen finden, die praktisch das gesamte Meinungsspektrum abdecken. Der Grenzertrag eines Blogeintrags w&#228;re ohne zus&#228;tzliche pers&#246;nliche Motivation also minimal. Wir k&#246;nnen ansonsten nur eine Empfehlung abgeben: Seien Sie kritisch, glauben Sie nichts, ziehen Sie m&#246;glichst viele Quellen zu Rate.</p>
<p>Wir haben hier keine Exil-Perser oder sonstige Kenner der Region. Wer Blogs wirklich nutzen will, sucht sich aber solche, und nicht jene, die meinen, dass die Welt ohne ihren Kommentar notwendigerweise &#228;rmer w&#228;re. Ein guter Einstieg w&#228;re z.B. das <a href="http://andrewsullivan.theatlantic.com/the_daily_dish/">Blog von Andrew Sullivan</a>, auf das auch das <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/15/cnnfail/">A&#8217;Team hinweist</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EU-Parlament? Wozu?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/eu-parlament-wozu/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[In Anlehnung an das und das hier der Verweis auf die j&#252;ngste Charlemagne-Kolumne des &#8220;Economist&#8221;: The endless election round
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Anlehnung an <a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/06/07/warum-ich-nationalist-bin/">das</a> und <a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/06/11/and-the-winner-is-2/">das</a> hier der Verweis auf die j&#252;ngste Charlemagne-Kolumne des &#8220;Economist&#8221;: <a href="http://www.economist.com/world/europe/displaystory.cfm?story_id=13825164">The endless election round</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesliga-Notizen 2009/10, vor dem 1. Spieltag (I)</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/bundesliga-notizen-200910-vor-dem-1-spieltag-i/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erzwungene Deutschland-Bild
Um Vorurteile muss man k&#228;mpfen. Das gilt auch f&#252;r amerikanische Medien. Ich glaube Jermaine Jones (Seite 4), wenn er versichert, dass er die Behauptung, man m&#252;sse blond und blau&#228;ugig sein, um ins deutsche Nationalteam aufgenommen zu werden, abgelehnt habe. Alles andere w&#228;re auch l&#228;cherlich, wenn man sich &#252;berlegt, wer da alles beim letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Das erzwungene Deutschland-Bild</b></p>
<p>Um Vorurteile muss man k&#228;mpfen. Das gilt auch f&#252;r amerikanische Medien. Ich glaube <a href="http://www.faz.net/s/Rub9E47F92B5CE94E21913FB4D8BB044CDE/Doc~E23660E4C8DF942C4BB18F5D3F7EAF634~ATpl~Ecommon~SMed.html">Jermaine Jones (Seite 4)</a>, wenn er versichert, dass er die Behauptung, man m&#252;sse blond und blau&#228;ugig sein, um ins deutsche Nationalteam aufgenommen zu werden, abgelehnt habe. Alles andere w&#228;re auch l&#228;cherlich, wenn man sich &#252;berlegt, wer da alles beim letzten L&#228;nderspiel auf dem Platz stand.</p>
<p><b>Vertr&#228;ge</b></p>
<p>Als Liberaler ist man ja irgendwie Vertragsmensch. Andererseits ist auch nichts gegen die uralte Weisheit zu sagen, die heutigen Chinesen empfiehlt, Vertr&#228;ge nur als Festhalten eines vergangenen Augenblicks anzusehen. Fu&#223;baller wissen das <a href="http://www.faz.net/s/Rub9E47F92B5CE94E21913FB4D8BB044CDE/Doc~E23660E4C8DF942C4BB18F5D3F7EAF634~ATpl~Ecommon~SMed.html">l&#228;ngst</a> (Seite 3). Langfristige Vertr&#228;ge machen sie wertvoller, erf&#252;llen sonst aber keinen Zweck, also schon gar nicht den, der in ihnen formuliert wurde. Und bei den Handgeldern, die da so im Umlauf sind, profitieren von hohen Abl&#246;sesummen alle: der abgebende Verein, der Spieler und der Berater. Und der aufnehmende Verein bekommt den Wunschspieler. M&#246;ge er mit dem Charakterschwein gl&#252;cklich werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unglaublich</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/unglaublich-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass eine gro&#223;e deutsche Zeitung so viel Sachverstand f&#252;r etwas Offensichtliches ins Feld f&#252;hren muss, kann nur erschrecken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass eine gro&#223;e deutsche Zeitung <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E5C24C1DE09D24A248777027712B9409C~ATpl~Ecommon~Scontent.html">so viel Sachverstand</a> f&#252;r etwas Offensichtliches ins Feld f&#252;hren muss, kann nur erschrecken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>S&#252;ndenbock</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/suendenbock/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/suendenbock/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 15:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als erbarmungsloser Late-Night-Zapper kam ich k&#252;rzlich kurz hintereinander in den Genuss h&#246;chstwichtiger Talkshows unserer &#246;ffentlich-rechtlichen Qualit&#228;tsmedien, in denen es um die Insolvenz des Arcandor-Konzerns ging. Ob beim freundlichen Allesversteher und Autobahnver&#228;chter Johannes Beh Kerner oder der investigativ guckenden Anne Will, das Muster war identisch: Man lade den Arcandor-Vorstandschef und obersten Spendensammler Eick, &#8220;kleine&#8221; Karstadt-Angestellte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als erbarmungsloser Late-Night-Zapper kam ich k&#252;rzlich kurz hintereinander in den Genuss h&#246;chstwichtiger Talkshows unserer &#246;ffentlich-rechtlichen Qualit&#228;tsmedien, in denen es um die Insolvenz des Arcandor-Konzerns ging. Ob beim freundlichen Allesversteher und Autobahnver&#228;chter Johannes Beh Kerner oder der investigativ guckenden Anne Will, das Muster war identisch: Man lade den Arcandor-Vorstandschef und obersten Spendensammler Eick, &#8220;kleine&#8221; Karstadt-Angestellte und etwas Beilagen ein, die bei Will aus &#252;blichen Verd&#228;chtigen der Politszene und bei Kerner aus dem wohl unvermeidlichen Besserwessi Michel Friedman bestanden. </p>
<p>Dabei ergab sich in beiden Sendungen eine eigenartige Konstellation: Der neue Arcandor-Chef Eick, der seinen warmen Sessel als gesch&#228;tzter CFO bei den Telekomikern freiwillig aufgegeben hatte, wurde angegriffen, weil er a) Geld verdient (Karstadt-Angestellte zu der Ank&#252;ndigung, auch Eick wolle jetzt nur drei Monate lang Insolvenzausfallgeld beziehen: &#8220;Sie haben doch genug, Sie br&#228;uchten gar kein Gehalt zu bekommen.&#8221;) und b) weiter Vorstandsvorsitzender bleiben will. Man wollte ihn sozusagen stellvertretend f&#252;r die Manager-Kaste irgendwie in Haftung nehmen. Fast schien es, als betrachteten es die &#8220;kleinen Angestellten&#8221; und erfahrene Betriebswirte wie Olaf Scholz als Affront, bei Arcandor weiterhin den Posten des Vorstandschefs zu besetzen, statt ihn gleich durch den Betriebsrat zu ersetzen. Also wenn, und da hatte Friedman nat&#252;rlich wieder mal recht, sich diese Haltung durchsetzt, dann d&#252;rften diejenigen, die noch mehr Verstand als Geltungsbed&#252;rfnis besitzen, und solche Leute erhofft man sich doch da eigentlich, diese Jobs zuk&#252;nftig gleich ablehnen.</p>
<p>In einer geschichtlichen Untersuchung der Einfl&#252;sse der Religionen auf den Dualismus von Gewalt und Toleranz, die ich gerade lese, wird die Abschaffung des S&#252;ndenbocks als kulturelle Leistung beschrieben. Wir scheinen hierzulande noch nicht so weit zu sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Z&#228;une haben ein schlechtes Image</title>
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		<comments>http://www.bissige-liberale.net/2009/06/15/zaeune-haben-ein-schlechtes-image/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 09:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sascha Tamm erkl&#228;rt, warum das so ist und weshalb wir sie trotzdem stehen lassen sollten. Lesenswert!
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php/_c-618/_nr-11027/i.html">Sascha Tamm erkl&#228;rt</a>, warum das so ist und weshalb wir sie trotzdem stehen lassen sollten. Lesenswert!</p>
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		<title>Texas hat was</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 21:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder ein Musikverweis auf &#8220;unfrisiertes&#8220;, und diesmal geht es nicht um Jazz&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein Musikverweis auf &#8220;<a href="http://unfrisiertes.wordpress.com/2009/06/07/zz-top-in-schwabisch-gmund/">unfrisiertes</a>&#8220;, und diesmal geht es nicht um Jazz&#8230;</p>
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		<title>Unverst&#228;ndnis</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Exemplarisch f&#252;r das Unverst&#228;ndnis, das ausgebildete &#214;konomen staatlicher Verbotspolitik entgegenbringen, steht der Beitrag von Axel Dreher &#8220;Pilze, Birnen, Badewannen&#8221; bei &#8220;Wirtschaftliche Freiheit&#8221;. Aus &#246;konomischer Sicht handelt es sich hier samt und sonders um Verst&#246;&#223;e gegen das Prinzip der Logik, die dann auf eine andere Art Logik schlie&#223;en lassen, n&#228;mlich die der &#214;konomie der Politik.
Einen &#228;hnlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Exemplarisch f&#252;r das Unverst&#228;ndnis, das ausgebildete &#214;konomen staatlicher Verbotspolitik entgegenbringen, steht der Beitrag von Axel Dreher &#8220;<a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1103">Pilze, Birnen, Badewannen</a>&#8221; bei &#8220;Wirtschaftliche Freiheit&#8221;. Aus &#246;konomischer Sicht handelt es sich hier samt und sonders um Verst&#246;&#223;e gegen das Prinzip der Logik, die dann auf eine andere Art Logik schlie&#223;en lassen, n&#228;mlich die der &#214;konomie der Politik.</p>
<p>Einen &#228;hnlichen Anlauf unternahm k&#252;rzlich Greg Mankiw mit seinem <a href="http://www.voxeu.org/index.php?q=node/3651">Vorschlag</a>, die <a href="http://www.economics.harvard.edu/faculty/mankiw/files/Optimal%20Taxation%20in%20Theory.pdf">K&#246;rpergr&#246;&#223;e zu besteuern</a>. Bemerkenswert, wie flexibel die Besteuerungsw&#252;tigen bei den Grundlagen ihrer Argumentation sein k&#246;nnen. Siehe dazu die Kritik <a href="http://yglesias.thinkprogress.org/archives/2009/06/prestige-cross-pollination.php">hier</a> und <a href="http://voices.washingtonpost.com/ezra-klein/2009/06/the_tyranny_of_the_economists.html">hier</a> und die Verteidigung <a href="http://www.overcomingbias.com/2009/06/defending-mankiw.html">hier</a>. Dazu noch ein nettes Zitat von <a href="http://gregmankiw.blogspot.com/2009/05/cult-of-utilitarians.html">Mankiw</a>:</p>
<blockquote><p>A moral and political philosophy is not like a smorgasbord, where you get to pick and choose the offerings you like and leave the others behind without explanation. It is more like your mother telling you to clean everything on your plate.</p></blockquote>
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