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Posts gespeichert unter 'Steckenpferde der Autoren'

So werden Sie Fußballexperte

Das Wetter von heute ist wohl so eine Art letztes Zucken des Winters. Man kann in unseren Breiten zuverlässig damit rechnen, dass der Winter zum Ende der “Winterpause” der Fußball-Bundesliga hereinbricht und sich dann maximal vier Wochen hält. Und wenn es wieder wärmer wird, werden auch wieder mehr Leute in die Stadien gehen. Darunter werden sich dann sicher auch einige befinden, die vorher nur selten oder gar nie ein Fußball-Spiel gesehen haben, zumindest nicht live. B.L.O.G., das Blog für liberale Lebenshilfe, möchte diesen Bedürftigen im Folgenden einige wertvolle Tipps geben, die dazu beitragen, aus dem ahnungslosesten Laien in den Augen der Anderen einen echten Fußballexperten zu machen.

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Schöne Woche!

Bassisten – oft unbeachtet im Hintergrund, aber ohne sie läuft so gut wie nix. Und wenn sie die Sau rauslassen, dann richtig!

Marcus Miller, ungekrönter König des Basses. Mit Dank an Horst Schulte.

Richard Bona, der vielseitige Bassist aus Kamerun (ganzes Konzert).

Und zum Schluss natürlich “mein” Scott Ambush von Spyro Gyra…

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 27. 01. 2013 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Schöne neue Woche!

Alte Männer mit Spaß an Musik…

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 21. 01. 2013 » 5 Kommentare

Schönes Wochenende!

Diese Woche mit Trombone Shorty!

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 10. 11. 2012 » 2 Kommentare

Nachschlag

Ein Kommentator bei Youtube schrieb: “this guy just had sex with his guitar.” Das trifft es ziemlich gut. (ab 3:36) Fourplay mit Larry Carlton.

Werbeeinblendungen bitte ignorieren.

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 19. 10. 2012 » 1 Kommentar

Schönes Wochenende!

Fourplay lassen in neuer Besetzung (Chuck Loeb statt Larry Carlton) die Sau raus:

Mein Lieblingssong von Fourplay, den meine Liebste übrigens wahnsinnig erotisch findet:

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 19. 10. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Diese Woche (die 42.)

SPON: “Dieses Versehen kostet Google Milliarden.” Welches? Das hier. Klar: Der Aktienkurs von Google fällt. Nur: Wo sind die Kosten von Google? Dass der amerikanische Internet-Konzern eine Kapitalerhöhung geplant hätte, ist hier nicht bekannt. Selbst dann hätte die Folge natürlich im engeren Sinn nicht aus erhöhten Kosten bestanden, sondern nur aus geringeren Einnahmen (nicht: Erlösen!), aber anscheinend begegnet uns hier ein gebräuchlicher Fehler, nämlich der, die Ebene der Anteilseigner mit der Ebene des Unternehmens selbst gleichzusetzen, quasi in Anerkennung der extremsten Shareholder-Value-Ideologie. Der Kurseinbruch betrifft zunächst nur die Anteilseigner, und unter denen auch nur die, die gerade verkaufen möchten oder selbst bilanzierungspflichtig sind und deswegen Abwertungen in ihre Bücher nehmen müssen. Dem Konzern Google selbst hingegen kann das im Grunde egal sein. Er muss nix bezahlen und bis zur nächsten Kapitalerhöhung auch nicht mit Mindereinnahmen rechnen. Lapsus und schlechte Nachricht kosten Google also erstmal: nichts.

Alle Gutmenschen brechen in Jubel aus: Ein Zahnarzt, der eine Assistentin wegen ihres unvermeidlichen Kopftuchs nicht einstellen möchte, muss Schadenersatz zahlen. Es lebe das AGG. Kann man deswegen morgen als Bankangestellter in Jeans in der Filiale erscheinen? Oder muss man dazu erst die passende Religion erfinden? Die Gesetzeslage ist hier einfach noch zu unvollständig. Zum Beispiel kann man die Patienten des Arztes nicht zwingen, ihn trotz einer bekopftuchten Assistentin weiter zu besuchen. Wahrscheinlich wird sich eine Mehrheit daran nicht stören, aber je nach konkreter Marktlage könnten solche Reaktionen als relevante Größe in die Kalkulation eines niedergelassenen Zahnarztes einzubeziehen sein. Da die Toleranz aber nur beim Anbieter erzwungen werden soll, nicht aber beim Nachfrager, ist allen Betroffenen bei ihren Absagen zukünftig zu Kreativität statt zu Ehrlichkeit zu raten.

Der Europäische Gerichtshof hat verboten, dass Anbieter unrealistische Versprechungen machen. Für die Politik gibt es anscheinend Ausnahmeregelungen. Was man als Verbraucher zu doof ist, für sich selbst zu entscheiden, bekommt man wohl als Wähler hinzu, wenn es darum gilt, Dinge außerhalb der eigenen Lebenswirklichkeit zu beurteilen.

Die Nation ist verblüfft, weil die einen 60 Minuten brauchen, um vier Tore zu schießen, die anderen aber nur 33. Aber etwas ernsthafter: Dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei Planabweichungen ein Problem hat, dürfte jetzt offensichtlich sein. Es fehlt jemand, der in der Lage ist, eine falsche Ausrichtung noch auf dem Platz zu korrigieren und den richtigen Weg in die Köpfe seiner Mitspieler zu hämmern. Dabei bedarf es dazu nicht viel. Eine deutlich sichtbare Grätsche gegen den neuen Mittelfeldmotor der Schweden als Signal hätte wahrscheinlich Wunder getan. Aber da war niemand, der sich dazu imstande sah. Diese Mannschaft ist einfach instabil.


Schönes Wochenende!

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 20. 09. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Schönes Wochenende!

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 01. 09. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Ohne Worte (oder: Wow!)

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 18. 08. 2012 » 5 Kommentare

Ab ins Wochenende

Der eine oder andere wird es bemerkt haben: Der Schreiber dieser Zeilen bringt wie angekündigt nur noch selektiv Beiträge, und das auch noch spät abends. Da wirken Gesamtsituation und kurzfristige Auftragsspitzen. Aber nichtsdestotrotz: Eine Verabschiedung ins Wochenende geht noch.

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 28. 07. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Rock’n'Roll, Alter!

… und ich war dabei.


Rodgers / Edwards

Nile Rodgers ist ein Genie, aber erst die Zusammenarbeit mit Bernard Edwards macht ihn unsterblich.

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 05. 06. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Live from Cologne

Live from Cologne:

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 05. 06. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Schlaps und Krigen

Nicht vergessen, Freunde: Am Wochenende aufs korrekte Outfit achten!

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 19. 05. 2012 » 3 Kommentare

Eine Simulation wird real

Ab und zu wurde es bereits erwähnt: Die Betreiber von B.L.O.G. haben sich bei der Politiksimulation “democracy online today” (dol2day) kennengelernt. Dabei handelt es sich um eine “Politik-Community” mit Elementen, die zu beschreiben sich mal lohnt.

Jedes neue Mitglied landet zunächst im “Volk”. Es kann Mitglied verschiedener virtueller Parteien oder Initiativen werden. Eine allgemeine Diskussion findet auf verschiedenen Plattformen statt, z.B. in Foren der sog. “Internetregierung” oder anlässlich von Umfragen, die jedes Mitglied starten kann. Die Umfragen haben eine Abstimmungsfunktion und einen Diskussionsteil. Parteien und Initiativen verfügen über eigene, je nach Wunsch offene oder geschlossene Foren. 

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Schu, you Da Man!

Der Keyboarder von Spyro Gyra…

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 23. 04. 2012 » Kommentare sind für diesen Beitrag ausgeschaltet

Zwei vorbildliche Liberale

Ja, die Überschrift ist unfair. Wir wissen nicht, ob es sich bei den Herren Ebbers und Podolski um Liberale handelt. Aber sie haben gemäß einem liberalen Ideal gehandelt.

Das Fußballspiel eignet sich manchmal besonders gut, Analogien zum täglichen Leben zu liefern, insbesondere aus der Sicht Liberaler, denen es meistens vor allem um Regeln und ihre Auswirkungen geht. Im Fußball, aber auch z.B. in der Politik, wird man eben des öfteren vor eine Frage gestellt, die sich wie folgt generalisieren lässt: "Folge ich dem, was ich als Regel gutheiße, oder folge ich meiner Horde?" Zwischen beiden Ansprüchen, die beide menschlichen Werten entsprechen, besteht manchmal ein Zielkonflikt. Zum Beispiel hätte Ebbers, der Stürmer von St. Pauli, einfach schweigen und darauf hoffen können, dass sein Handspiel nicht bemerkt würde. Und der Kölner Podolski hätte nach dem Münzwurf eines Mainzer Anhängers ertragreich den sterbenden Schwan markieren können wie weiland Boninsegna. Beide Beispiele wiegen um so schwerer, als es den jeweiligen Mannschaften noch um erhebliche Ziele ging: St. Pauli kämpft um den Aufstieg, und der 1. FC Köln gegen den Abstieg.

In beiden Fällen haben die Spieler nicht von einer Freiheit Gebrauch gemacht, die ihnen durch das System eingeräumt wurde. Regelverstöße nicht zuzugeben, gilt als ebenso "clever" wie Regelverstöße des Gegners exzessiv zu übertreiben, um eine entsprechende Reaktion des Schiedsrichters zu provozieren. Mehr noch: Der Verzicht auf diese "Cleverness" wird als "Verrat" an der eigenen Mannschaft eingestuft, denn schließlich beraubt man die Mitspieler damit tendenziell materieller und nicht-materieller Vorteile.

Der Liberale allerdings löst sich von der zweckbezogenen Engstirnigkeit seiner Horde und etabliert sich als Individuum besonders nobel dadurch, dass er der Gerechtigkeit der Regel einen höheren Rang einräumt als dem mittelbaren oder unmittelbaren eigenen Vorteil. Liberalismus hat mit Egoismus nichts, aber auch gar nichts zu tun. Liberalismus ist, bei der Freiheit zum Handeln nicht nur den eigenen Vorteil, sondern auch die Verantwortung für das Ganze zur Maxime zu machen. Die Abwägung zwischen den beiden Zielen muss immer wieder neu erfolgen, aber sie findet eben auf der Ebene des Einzelnen statt, der dazu ermächtigt ist.

Das und nicht mehr will der Liberalismus. Wir danken den Herren Ebbers und Podolski für ihr instruktives Vorbild, und wir wünschen ihnen viele Nachfolger. Möge mehr individuelle Freiheit mehr solcher Beispiele ermöglichen.


Money for nothing

Unser Kommentar zu den "Rettungspaketen":


Kleiner Verweis zum Feldverweis

Da in den Kommentaren auch wieder mal der Wunsch auftauchte, dass wir über etwas Nichtpolitisches bloggen, kann man bei "Unfrisiertes" jetzt meinen Kommentar zur Fehlentscheidung von Enschede finden, angereichert mit einigen Bemerkungen zu Fouls auf dem Fußballplatz im allgemeinen.

Rayson in Steckenpferde der Autoren am 09. 03. 2012 » 2 Kommentare

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