Flügel verboten

Auf eine weitere Episode der traurigen Geschichte der deutschen Verbraucherschutzpolitik verweist das Novo-Magazin. Den Verantwortlichen des Verbots von Red Bull Cola wegen Spuren von Kokain ist es gleichgültig, dass den Behörden die Unbedenklichkeit bekannt ist:

Und schon wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Diese hört auf den Namen „Red Bull Cola“, und ihr wird zur Last gelegt, dass sie nicht nur Flügel verleihen soll, sondern auch … ja, was eigentlich? Das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA), das das Getränk untersucht hat, bescheinigt ihm jedenfalls, gesundheitlich unbedenklich zu sein. Wilhelm Deitermann, Sprecher des Verbraucherschutzministeriums in NRW, bestätigte, man könne gar nicht so viel Cola trinken, als dass ein Risiko bestehe. Eigentlich müsste man annehmen, ein solches Urteil wäre gleichbedeutend mit einer Zulassung. Dennoch ließen sich einige Bundesländer durch die eigentlich beruhigenden Nachrichten nicht davon abbringen, den Verkauf von Red Bull Cola zu verbieten und große Rückholaktionen zu starten.

Stein, oder besser, Spurenelement des Anstoßes ist die Feststellung von LIGA, dass ein Liter Red Bull Cola 0,4 Mikrogramm Kokain enthält. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wäre jedoch die regelmäßige Zufuhr einer 7000-fache Konzentration notwendig, damit die zur Herstellung der Cola verwendeten Koka-Blätter ihre unerwünschten Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System entfalten. Bei einem regelmäßigen Konsum von 7000 Litern der Brause könnte es also spannend werden. Wer hingegen nur hin und wieder Red Bull Cola konsumiert, hat wohl erst nach ca. 20.000 Litern unter (diesen) Nebenwirkungen zu leiden. Also, Augen auf bei der nächsten Getränkebestellung! Und auch beim Bezahlen, denn: Deutsche Euro-Scheine sind durchschnittlich mit vier bis fünf Mikrogramm Kokain, also dem Gegenwert von zehn bis zwölf Litern Red Bull Cola, verunreinigt. Ist die Wirtschaftskrise in Wahrheit nichts weiter als ein globaler Entzug?

Eine Anstaltspackung Patronapoteca, bitte

Der Motor des Neoliberalismus, die europäische Ebene, schlägt wieder zu – indem sie das deutsche Apothekermonopol verteidigt.

Die Begründungen sind die gleichen, die auch gerne von Interessensvertretern der Apotheker zitiert werden: eine bessere Beratung und der Gesundheitsschutz sollen durch die inhabergeführten Apotheken garantiert werden. In der Praxis stellt sich allerdings heraus, dass dem nicht unbedingt so sein muss. Was den betroffenen Personenkreis natürlich nicht daran hindert ob der Durchsetzung seiner Interessen Beifall zu klatschen.

Weniger strikte Alternativen zur Durchsetzung der angeführten Ziele brauchen da gar nicht erst in Betracht gezogen werden und obendrein hat, laut diesem FTD-Kommentar, der Gerichtsprozess ein gewisses Geschmäckle..

Noch bleibt ein aktuelles Statement von der Organisation aus, die unter Kritikern gerne (leicht übertrieben gesprochen) als Apothekerverband der das Parteiengesetz beachten muss, bezeichnet wird. Leider ist folgendes Beispiel als ein weiteres Körnchen Wahrheit in der Sache zu werten:
Als Vorsitzender der JuLis hätte Daniel Bahr wohl kaum das Apothekermonopol verteidigen dürfen. Als Mitglied des Bundesvorstandes der FDP ist allerdings diese Position deutlich hoffähiger.

Ick bün al dor!

Was unterscheidet eigentlich den Staat von der supersympatischen RTL-Super Nanny? Das umschreibt Wolfgang Boger, der Herausgeber des Sammelbandes Der Staat als Super Super Nanny, sehr pointiert in dessen Vorwort:

Freilich unterscheidet sich der Staat in mindestens zwei Punkten erheblich von der Super Nanny. Während, erstens, die Super Nanny nur einige Tage bleibt, schickt uns der Staat von der Wiege bis zur Bahre nicht nur Formulare, sondern bleibt uns als Beraterin, Erzieherin, vor allem aber als (teuer entlohnte) Vormündin (wie man in der Schweiz sagt) erhalten. Seine prätendierten fachlichen Kompetenzen nehmen zu, seine juridischen ebenso. Die Super Nanny kann, zweitens, ihre segensreiche Wirkung nur dann entfalten, wenn die Familie in Not ihr Einlass gewährt, unser Staat dagegen sagt wie der Igel zum Hasen “Ick bün al dor!”, womit er völlig recht hat. Denn der Staat ist immer schon da und dies an mehreren Orten. Die staatliche Super Nanny ist also – richtig besehen – eine Super Super Nanny.

Viel mehr als dieser Vorgeschmack ist als Lektüreempfehlung für dieses Büchlein über die Abgründe der Political Correctness, Corporate Social Responsibility als gewinnwirtschaftliches Komplement einer Welt voller Gutmenschen, die Entdemokratisierung der Gesellschaft durch “moderne” Verbraucherschutzpolitik, die Gleichbehandlungspolitik als Entmündigungsstrategie, Sündensteuern, staatlich verordneten Gesundheitswahn und die schöne neue Welt des Gender-Mainstreamings nicht nötig. Hierfür gibt es – politisch total unkorrekt – einen Lesebefehl!

Zivilcourage

Hut ab vor Axel Prahl, obwohl er sich die Entschuldigung hätte sparen können. Ich bin immer dafür, wenn jemand in Anwesenheit anderer Mitmenschen freiwillig aufs Rauchen verzichtet, doch was das Rauchverbot betrifft bin ich wirklich intollerant. Weg damit!

Paracelsus ist tot

Es gab Zeiten, da galt der Grundsatz von Paracelsus „Dosis sola venenum facit“ („Allein die Menge macht das Gift“) noch als eherne Regel in der Toxikologie. Aber wissenschaftlicher Fortschritt in der Analytik, Umweltschutzideologie und Massenmedien haben die sinnvolle Anwendung dieser Regel in den letzten Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend untergraben. Jetzt wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt: Third Hand Smoke: Die Warnung vor miefender Raucherkleidung. SpON zählt auch gleich mehrere toxische und radioaktive Stoffe aus dem Tabakrauch auf, die sich in der Kleidung festsetzen können und reklamiert die Warnung vor der Krebsgefahr durch Wissenschaftler. Dosis-Wirkungs-Beziehungen sind dabei irrelevant. Welchen Leser kümmern irrelevante Details. Muss ich mich vor Kontamination fürchten, wenn mir meine Mütze in den Straßendreck fällt? Was wird meine Freundin sagen, wenn ich sie vor einem Kuß erst einmal unter die Dusche schicke?

Nimm zwei!

Wird Fliegen bald teurer oder nicht? Da Kinder ab morgen im Flugzeug mit dem Loop-Belt gesichert werden müssen, obwohl der TÜV sie aufgrund von Crash-Tests für gefährlich hält und den Eltern die Buchung eines Extraplatzes empfiehlt, dürften besorgte Eltern wohl in Zukunft aus Angst um ihre Sprösslinge eine etwas höhere Zahlungsbereitschaft für die Urlaubsreise entwickeln. Andererseits erhöht sich der Preis für die Fliegerei, was wiederum zur relativen Nachfragesenkung führen dürfte. Wie dem auch sei, eine Verordnung mit Folgen.

Noch besteht Hoffnung

Laut einer Allensbach-Umfrage ist nur ein Drittel der deutschen Bevölkerung für ein bedingungsloses Rauchverbot in Restaurants. Zwar dürfte sich nach dieser Erhebung die überwiegende Mehrheit der Deutschen für staatliche Zwangsmassnahmen in privaten Gastronomiebetrieben aussprechen, doch scheint dem Durchschnittsdeutschen noch nicht das letzte Bisschen Toleranz abhanden gekommen zu sein.

Trimm dich!

Die Nationale Verzehrstudie enthüllt, dass Übergewicht vor allem ein Bildungsproblem ist. Weshalb die SPD-Bundestagsfraktion eine auch für den letzten Deppen verständliche Gutes-Essen-Böser-Fraß-Ampel auf jede Futterverpackung pappen lassen will. Doch Achtung, wie ein bekannter Fernsehmoderator belegt, kann man sich aber nicht einfach auf eine grüne Ampel verlassen. Eben, weil Übergewicht ein Bildungsproblem ist und das Abnehmen simplen physikalischen Gesetzen gehorcht.

Eine informierte Entscheidung?

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen das Rauchverbot in Gaststätten mit der Begründung verworfen, der Gesundheitsschutz der Bevölkerung müsse höher bewertet werden als die Nachteile für die Raucher. Mal abgesehen davon, dass sich noch niemand die Mühe gemacht hat die Nachteile für die Raucher zu quantifizieren, frag ich mich immer wieder, wo eigentlich der große Gesundheitsgewinn für die Nichtraucher liegen soll? Zwar mögen sich die 30% höheres Lungenkrebsrisiko für Nichtraucher zunächst hoch anhören, doch wenn man sie in Beziehung zum absoluten Risiko einer Lungenkrebserkrankung von knapp 0,5% für Nichtraucher setzt, dann steigt das Risiko auf gut 0,6% an. Wie schön, dass unsere obersten Gesetzeshüter so kleinlich sind…

So liebe ich die Blogosphäre

Was Ökonom Paul Krugman allein aufgrund seiner ideologischen Brille ignoriert und Tyler Cowen zwar hinterfragt, aber wohl aus Zeitgründen nicht überprüft, deckt Warren Meyer auf seinem Coyote Blog als methodischen Bullshit auf. Übrigens, dieser Mann betreibt mit Climate Sceptic eine sehr informative Seite zum Rummel um den Klimawandel, auf der auch der ebenso informative “A Layman’s Guide to Man-Made Global Warming” zu finden ist.

Ein Tag im Kundencenter einer deutschen Krankenkasse

Dokumentiert von Sibylle Herbert in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Die Reportage endet so:

[Die Kundenberater] müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Sie müssen sich das Gemecker anhören und gleichzeitig die gesetzlichen Regelungen durchsetzen. Die Kundenberaterin Susanne Schmalen wünscht sich, dass diejenigen, die für diese Regelungen verantwortlich sind, sie den Versicherten einmal selbst erklären müssten. »Die Ulla Schmidt, die hätte ich ganz gerne einmal einen Tag hier.«

Freier Organhandel – Pro und Contra

Um Karstens Kommentarbereich nicht mit thematisch Danebenliegendem zu versaubeuteln, greife ich Björns Fragen zu meiner kurz angedeuteten Diskussionsbereitschaft hinsichtlich des Themas eines freien Organhandels hier auf.
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Greg Mankiw über das Gesundheitssystem der USA: Linkliste

Manchmal ist das mit dem Web2.0 ja nicht so ganz einfach, deshalb hier meine Linkliste zu Greg Mankiw’s Artikel “Beyond Those Health Care Numbers” in der New York Times von heute (?):

Ist es schlimm, wenn 47 Millionen Amerikaner nicht krankenversichert sind? (Statler, Antibürokratie-Team; einige Kommentare)

Is Health Care Unaffordable or do Millions of Americans Just Have Other Priorities? (Jörg Wolf, Atlantic Review; nur ein Kommentar bis jetzt)

Is Health Care Unaffordable or do Millions of Americans Just Have Other Priorities? (Jörg Wolf, The Moderate Voice; Cross-Posting des o.a. Artikels mit einigen Kommentaren bis jetzt)

Mankiw’s “True but Misleading Health Facts” (Jonathan Adler, The Volokh Conspiracy; sehr viele Kommentare)

Mankiw: Beyond Those Health Care Numbers (Mark Thoma, Economist’s View; sehr langer Blog-Eintrag, sehr viele Kommentare)

Mark Thoma Is Unhappy with Greg Mankiw… (Brad DeLong, Grasping Reality with Both Hands)

Mir will mal wieder scheinen, als diskutierten die Amis über einen Zeitungsartikel intensiver und sachlicher als wir über die ganze “Gesundheitsreform”.

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Vorwärts!

Der Kollege Martin Hagen hat einen lesenswerten Artikel aus dem “Vorwärts” ausgegraben. Ein Beitrag, der zeigt, dass Widerstand gegen eine zunehmende Bevormundung und die Formung der Bevölkerung nach dem einen oder anderen Ideal weder “links” noch “rechts” sind.

Der Bundesgesundheitsminister empfiehlt…

SPON gibt sich überrascht: Die Enthaltsamkeits-PR, die manche Organisationen in den USA losgetreten haben, zeigt keine Wirkung bei den AIDS-Neuinfizierungen. Die naheliegende Erklärung, die auch durch Studien erhärtet wird: Die Appelle verhallen ungehört. Also nur eine winzigkleine Minderheit scheint auch tatsächlich das zu tun, was sie öffentlich predigt. Ist ja nicht so, dass wir dieses Phänomen noch nie erlebt hätten…

Wovon SPON nicht berichtet, schreibt aber Steven E. Landsburg in seinem Buch “More Sex Is Safer Sax” (meine aktuelle Lektüre). Eine gekürzte Version des entsprechenden Kapitels erschien bereits 1996 bei “Slate”. Diejenigen, die da so nett und rührend vor vielen Kameras ihren festen Willen zur Keuschheit bekunden, sollten, wenn es um eine Verringerung der Gefahr geht, an AIDS zu erkranken, nicht etwa weniger, sondern sogar mehr Sex haben. Das wäre doch mal eine Kampagne wert, Frau Schmidt!

Nachtrag:

Ein Klugscheißeraufmerksamer, netter Leser dieses Blogs macht darauf aufmerksam, dass es keine “AIDS-Neuinfizierungen” gebe, sondern höchstens HIV-Neuinfektionen. Ich bitte um freundliche Beachtung.

Hase und Igel oder: Der Blogger als Prophet

Was die rot-grünen Herren der Stadt wohl machen, wenn jetzt einer auf die Idee kommt, bei hohem Eintritt “jedes Getränk 1 Cent” auf die Plakate zu schreiben?

fragte Karsten vor einem Monat in diesem Blog.

Die Antwort ist einfach: Vor Gericht ziehen – und gewinnen (”Gericht stoppt Flatrate-Party“, Hannoversche Allgemeine Zeitung):

(…) Geschäftsführer Louis Meyer wollte am Freitag auf seinem selbsternannten “10 Cent Hammer Event” Wodka-Energy-Drinks für jeweils zehn Cent verkaufen. Nach Ansicht des Gerichts verleite dieser “bei Weitem nicht kostendeckende Preis das überwiegend jugendliche Publikum zu einem die Gesundheit gefährdenden Alkoholkonsum”. (…)

(…) Das Gericht untersagte den Verkauf von Zehn-Cent-Drinks nach dem Gaststättengesetz, wie es Richter zuvor der Stadt geraten hatten: Wer solchem Alkoholmissbrauch Vorschub leiste, gefährde die Gesundheit seiner Gäste.(…)

Der Wirt hat allerdings schon eine neue Idee. Und die Stadt prüft, ob sie dagegen vorgehen wird.

Herzlichen Glückwunsch, Karsten! Du hast Dich nur um 9 Cent verschätzt! (Wenn ich Dir übel wollen würde, sagte ich, dass Du Dich um den Faktor 10 verschätzt habest ;-) )

Otto, the notorious creeping socialist

Aus einer (positiven) Rezension des neuen Films von Michael Moore über das amerikanische Gesundheitssystem (”Sicko“) in der Los Angeles Times (Links hinzugefügt):

What Moore is doing with many of these anecdotes and interviews is countering what he considers to be the domestic myths that have grown up around government-sponsored healthcare, such as the idea, a favorite of Ronald Reagan’s in his pre-presidential days, that it was the first step toward a communist takeover. (Not quoted but called to mind by all this was a college professor of mine who liked to remind students that the earliest universal healthcare in Europe came courtesy of “that notorious creeping socialist, Otto von Bismarck.”)

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Sie lieben uns doch alle

Ein gewisser Herr Zängl, seines Zeichens Soziologe, fühlt sich dazu berufen, wieder einmal das Templimit auf Autobahnen herbeizuschreiben. Und ein Herr Pander vom “Spiegel” ist ob des Gesinnungsgenossen so erfreut, dass er gar nicht mehr auch nur den Anschein journalistischer Distanz erwecken möchte.

Die Argumente, die gegen ein Tempolimit vorgebracht werden, entkräftet Zängl gleich zum Auftakt.

Da wissen die Leser doch gleich, woran sie zu sein haben: Zängl hat recht, und die anderen haben unrecht. (mehr…)

Mal hinschauen

Der gute Herr Kyprianou scheint zu denken, die EU-Bürger seien nur Pixel in seinem Aufbau-Strategiespiel. Kann dem Mann mal einer eine Kopie von “Anno 1701″ schenken, damit er uns mit seinen Bevormundungen in Ruhe lässt?

Ich frage mich, was der Typ sich ausdenkt, wenn unersättliche EU-Bürger auf angeordnete Reduktionen von Fett- und Zuckeranteil in Produkten einfach mit Mehrkonsum reagieren. Gibt es dann Lebensmittelmarken? Auch der Blockwart, der seine Nachbarn zum Sport treibt, scheint zur zwangsläufigen Folge von EU-Logik zu werden.

Aber das ist ja “Europa” und damit sakrosankt.

Verschlimmbessert

Ich habe jetzt den Autor des “Ärztehasserbuchs” sowohl im “Nachtcafé” als auch bei “Kerner” erlebt.

Mal abgesehen davon, dass der Mann einfach nicht zugeben will, dass der Titel seines Werks dem einer ganzen Reihe geschuldet ist (u.a. gibt es auch das “Lehrerhasserbuch”), beunruhigen mich die Reaktionen viel mehr. Hat der Autor und Mediziner Bartens im “Nachtcafé” noch eher Bestätigung von Kritikern und Outsidern des Betriebs der gesetzlich finanzierten Medizin erfahren, versuchte bei “Kerner” der Vorsitzende des Hartmann-Bundes, Dr. Kuno Winn, die Kritik durch eifrig vorgetragene “Ad-Personam”-Argumentationen gegen den Autor zu unterbinden. Ginge es nach Winn, dürfte niemand Kritik üben, der nicht selbst jahrzehntelang Arzt geblieben sei. Sobald die Fälle konkret wurden, versuchte sich der Funktionär aber von seinen vollmundigen Allgemeinbehauptungen ins selbe Reich der persönlichen Erfahrung zu retten, das er Bartens nicht zugestehen wollte.

Vor allem dieser Auftritt ließ mich wirklich zweifeln.

P.S.: Wohl nur ein Zufall, dass der Web-Auftritt des Hartmannbundes ohne Javascript ein Chaos ist.

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