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Über Aufschreie, Ismen und das Internet

Es ist mal wieder das passiert, was immer passiert, wenn eine Sau durchs öffentliche Dorf getrieben wird: Ein Qualitätsmedium schreibt einen Skandal herbei, jemand diagnostiziert irgendeinen Ismus, der das ganze Land befallen haben soll (aber gemeint sind natürlich immer nur “die Anderen”) und im Netz wird bessergewusst, gejammert, verurteilt, gemotzt und vor allem jeder mit einer anderen Meinung verdammt und beleidigt, bis der Adolf kommt. 

Anlass diesmal war ein Artikel in einem deutschen Qualitätsmedium, das vorher nur noch dafür bekannt war, diesem Land mal einen wertvollen Dienst zur Erforschung der jüngeren Geschichte geliefert zu haben. Nachdem es ein Politiker nach jahrelangem Streben endlich geschafft hatte, sich vom völlig unbedeutenden Posten eines Fraktionsvorsitzenden einer Regierungspartei zum einflussreichen und mächtigen obersten Wahlkämpfer seiner Partei hochzuarbeiten, fiel nicht nur einer Qualitätsjournalisten ein, wie dieser Politiker sie vor einem Jahr mit anzüglichen Bemerkungen bedacht hatte, das Qualitätsmedium diagnostizierte darüber hinaus einen überhaupt weitverbreiteten Sexismus in der Politik.

Damit war der Tisch bereitet. Dass nur der besagte Politiker mit Namen genannt wurde, obwohl in der Online-Vorberichterstattung auch noch von weiteren Fällen die Rede war (interessanterweise nur an einer einzigen Stelle mit Nennung der Parteizugehörigkeit), dass in der Vorberichterstattung zunächst mit Häme auch die Frau des Politikers “angesprochen” wurde, der lange Zeitraum zwischen Vorfall und Veröffentlichung und die nicht für jedermann logisch nachvollziehbaren Umstände des Berichteten führten zunächst dazu, dass der Artikel (bzw. vor allem die Vorberichterstattung) heftig kritisiert wurde, auch über die Parteigrenzen hinaus.  Aber in den Zeiten des Netzes bleibt es natürlich nicht dabei – wenn da jemand einen Ismus zum Thema macht, treten die Bataillone zum Kampf an und machen keine Gefangenen. Die, nun ja, Diskussion gipfelte in einer Reihe von Tweets mit dem Hashtag #aufschrei, in denen (wahrscheinlich) überwiegend Frauen von sexistischen Vorfällen berichteten. Die 140-Zeichen-Regel von Twitter ist, gerade in Zusammenarbeit mit der deutschen Sprache, natürlich ideal geeignet, um vom Berichten über das Anprangern zum Anklagen und Verurteilen zu gelangen, was dann wiederum zwingende Voraussetzung für den quantitativen “Erfolg” eines Hashtags ist, der die Initiatoren dann mit ihrer Sache sogar ins Fernsehen bringen kann. Das ist ein wenig so wie mit Demos – es fördert die Berichterstattung ungemein, wenn nebenbei ein bisschen randaliert wird. Außerdem ist ebenso natürlich kein anderes Thema so Aufmerksamkeit erzeugend wie diese Sache zwischen Männern und Frauen, die als Thema sich auszuerküren schon ganzen Kohorten von Autoren und “Comedians” ihr Dasein gesichert hat, und das wahrscheinlich die ganze Menschheitsgeschichte hindurch. Da stehen sich zumindest potenziell zwei gleichstarke “Lager” gegenüber, und jeder kann ja doch irgendwie mitreden.

Und zu guter Letzt bedarf es, damit etwas so richtig weltbewegend und empörgeeignet ist, einer Vermengung gleich mehrerer Themen auf einmal. Nur so kann man Leute, die noch nicht mal ein Verhalten wie das von der Journalistin geschilderte verteidigen, sondern sich über die Umstände damals und den Zeitpunkt der Veröffentlichung wundern, gleich auf das große Thema “Sexismus” ziehen und ihnen dort eine Verharmlosung oder gar Zustimmung vorwerfen. Auseinandergedröselt gibt es mindestens drei Themen:

  1. den Politiker und das ihm nachgesagte Verhalten
  2. den Artikel bzw. die Vorberichterstattung über ihn
  3. das “Alltagsphänomen Sexismus” und was man daraus macht

Dieser Autor hat immer wieder davor gewarnt, dem offensichtlichen Drängeln der Qualitätsmedien nachzugeben und diesen Politiker zum Vorsitzenden der Partei zu machen. Es war zu offensichtlich, dass deren Schubladen überquellen mit Material über ihn und sie sie gerne so leeren möchten, dass es einen guten Zweck erfüllt, nämlich der FDP zu schaden. Zu dieser Einschätzung kam er, weil sich naturgemäß in einer langen Politikerkarriere einiges ansammelt und er aus den noch wenig auf Vernichtung ausgerichteten Berichten über den Politiker das Bild eines Mannes gewann, der in jeder Hinsicht wenig Berührungsängste kennt und sich gerne auf Festivitäten jedweder Art tummelt. Das ist eine für Politiker sehr wichtige Eigenschaft, insbesondere wenn man Wahlkreiskandidat oder Bürgermeister werden will, aber zugleich auch eine gefährliche, weil man sich in seinen Kontakten auch mal vergreifen kann und auf Festen mitunter etwas passiert, woran man sich am nächsten Morgen nicht mehr oder nicht mehr gerne erinnert. Nichtsdestotrotz: So lange die andere Seite, also die des Politikers, nicht gehört wurde und die wenigen Zeugenaussagen, die bisher öffentlich wurden, die Schilderung der Qualitätsjournalistin eher nicht stützen, handelt es sich nur um Behauptungen. 

Sollten sie aber im Wesentlichen stimmen, wäre das für den Politiker natürlich über alle Maßen peinlich. Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. Abend zu tief ins Glas geschaut und dabei außer Promille noch Selbstüberschätzung getankt. Ob er sich deswegen jetzt entschuldigen soll, wie angeblich 90% der Deutschen meinen, kann man auch ungeachtet einer generellen Vorsicht vor Umfragen und erst recht vor dem, was 90% der Deutschen wollen, mal ganz nüchtern bezweifeln. Die Sache ist ein Jahr her, und die andere Seite hat sie öffentlich gemacht. Das ist mindestens ein 1:1. Übrigens: Wer das Schweigen der einen Seite nicht akzeptiert, sollte selbst Lektionen in Sachen Anstand nehmen. Selbst, wenn man als “Grüne” da Narrenfreiheit zu haben glaubt.

Leider ist der eigentliche Artikel der Qualitätsjournalistin nur in der gedruckten Ausgabe des Qualitätsmediums zu finden. Dieser Blogger verspürt allerdings wenig Lust, sich ein Magazin zuzulegen, das innen gegen Sexismus wettert und ihn auf seinen Titelblättern par excellence exerziert. Das Folgende stützt sich also sehr viel auf “Hörensagen”, und es kann sein, dass im gedruckten Artikel Erläuterungen vorhanden sind, die einige der folgenden Spekulationen überflüssig machen. Allerdings befindet sich der Schreiber dieser Zeilen damit wahrscheinlich auf demselben Informationsstand wie fast alle anderen auch, die sich trotzdem nicht an zum Teil vernichtenden Urteilen gehindert sehen. Nun denn. 

Die berichtete Szene weist einige Merkwürdigkeiten auf, die vor allem darauf beruhen, dass die Handlung der Qualitätsjournalistin am fraglichen Abend nicht so recht schlüssig wirkt. Sie setzt sich spät abends an die Bar zu dem Politiker, angeblich um ein “professionelles Gespräch” zu führen. Nehmen wir mal an, auch wenn es, gerade wenn man an ein entsprechend gut vorbereitetes “professionelles Gespräch” glaubt, schwer fällt, dass sie vorher nichts von ihm wusste. Ignorieren wir außerdem, dass der Politiker dem Arbeitgeber der Qualitätsjournalistin kein Interview geben wollte, was die abendliche Kontaktaufnahme zu einer Art Undercover-Mission macht. Dann stellen wir aber anhand des Bekanntgewordenen fest, dass die Absicht, ein professionelles Gespräch zu führen, vom Politiker anscheinend schon im Ansatz vereitelt wurde. Damit war das Vorhaben der Qualitätsjournalistin eigentlich erledigt, so dass die Frage auf der Hand liegt, was sie weiter zum Verweilen einlud. Der Charme ihres Gegenüber war es offensichtlich nicht. Aber für die Qualifikation als “Opfer” reicht es dann wirklich nicht mehr. Wer sich solche Fragen stellt, ist aber selbst ein Sexist, wie uns im Auftrag von Demokratieabgabenbegünstigten gleich mitgeteilt wird:

Über solche Äußerungen kann Annette Bruhns, “Spiegel”-Journalistin und Vorsitzende des Vereins Pro Quote nur den Kopf schütteln. Natürlich gehöre es zum Journalistenberuf, bei solchen informellen Treffen anwesend zu sein. Man könne sich die Uhrzeiten eben nicht aussuchen, wenn man oft stundenlang auf Politiker warten müsse. “Wenn ein Politiker dann ein Bier trinkt, muss er sich trotzdem bewusst sein, dass er sich in einer öffentlichen Situation befindet. In welchem Land leben wir denn, wenn hier suggeriert wird, dass Frauen sich um 23.00 Uhr verabschieden müssen?”

Wie hier so locker-flockig über den Tag von Politikern verfügt wird, ist atemberaubend. Abends um 23 Uhr beim Bier und privat? In welchem Land leben wir denn? Und nein, liebe Frau Bruhns, Frauen müssen sich um 23 Uhr nirgendwohin verabschieden. Sie müssen sich aber auch nicht neben Politiker setzen, deren Verhalten sie als unangenehm empfinden. Und vor allem müssen sie, wenn sie trotzdem sitzen geblieben sind, die Sache nicht als Munition aufbewahren, die im geeigneten Moment zu verschießen ist.

Wo wir beim “Hörensagen” sind: Dieser Autor hat mitbekommen, dass der Artikel selbst differenzierter verfasst ist als die Vorberichterstattung vermuten ließ. Und deren Merkwürdigkeiten sind bis auf die erste für jedermann einsehbar. Es begann damit, dass ohne Grund die Frau des Politkers als Beteiligte eingeführt wurde, auf eine ziemlich gehässige Art und Weise. Dieser Teil wurde schnell entfernt. Dass er überhaupt mal drin war, spricht über die Motivation der Qualitätsjournalisten, die den Beitrag verfassten, allerdings Bände. Dann also das besonders prominente Erwähnen besagten Politkers, dem die Erwähnung anderer Fälle folgte, und zwar so:

Es fängt an bei einem bieder-braven CDU-Ministerpräsidenten, der vor den beiden jungen Journalistinnen, die ihn begleiten, plötzlich den Hirsch macht und angeberisch in der Tempo-30-Zone den Rennfahrer gibt; ein Testosteroneinschuss und ein Verhalten wie bei einem 14-jährigen Pubertanten. Es geht weiter beim Parteihäuptling, der zu vorgerückter Stunde auf einem Fest einer Mitarbeiterin so auf die Pelle rückt, dass die von Kolleginnen in Sicherheit gebracht werden muss. Und es hört auf bei einem ehemaligen Wirtschaftsminister, der bei seinen Besuchen im Ausland den Frauen in den jeweiligen Botschaften nachstellte – so impertinent, dass eine Order rausging, junge Frauen nicht mit diesem Mann alleine zu lassen.

Man mag diesem Blogger Paranoia unterstellen, aber hier werden drei Fälle erwähnt, und ausgerechnet beim im Sinn des Vorwurfs am wenigsten problematischen der drei (merken, ihr Macker: Vor Frauen angeben ist sexistisch!) wird die Partei des Übeltäters erwähnt. Das, und dann noch der Zeitpunkt der Veröffentlichung, machen es dem nicht allzu parteiischen Leser schwer, nicht an eine dieser beliebten Instrumentalisierungen eines dieser beliebten Ismen zu glauben.

Aber nun folgt eben der Sprung zum “Großen und Ganzen”. “Sexismus ist ein Alltagsphänomen” hören wir, und wenn man nicht nur den Verlautbarungen der Demokratieabgabenempfänger glaubt, müssen mal wieder “die Männer” eingenordet werden. Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Es gibt immer wieder Fälle, in denen sich Exemplare des eine Geschlechts (meist Männner) in unflätiger und herabsetzender Weise gegenüber Angehörigen des anderen Geschlecht aufführen. Das geht von wenig subtilen Anspielungen über Zoten bis zum Betatschen. Und oft wird dabei ein empfundenes oder reales Machtgefälle ausgenutzt, so dass der jeweilige Schwachmat darauf hoffen kann, keine Gegenwehr zu erhalten. Ja, sowas und Ähnliches gibt es, und das gibt es sicher auch zu viel. Leider sind die wenigen Hindernisse, die solchem Verhalten in den Weg gelegt werden könnten, längst als Sekundärtugenden verpönt. Nicht nur das: Die andere Seite, nämlich das bevorzugt höfliche Behandeln des anderen Geschlechts, wird ebenfalls als sexistisch empfunden. Betatschen von sekundären Geschlechtsteilen und Turaufhalten, beides ist verwerfliches Handeln, und beides hat denselben Oberbegriff. Spätestens an dieser Stelle würde sich dieser Autor aus einer Diskussion ausklinken, wenn er sie denn führen wollte. Denn die Konsequenz aus dem Gesagten ist natürlich ein Tweet wie der der Vorzeigepiratin Marina Weisband:

Stellt euch einfache Frage: “Würde ich einen Mann in derselben, nicht sexuellen, Situation anders behandeln?” Wenn ja, ists Alltagssexismus.

Gut, so sehr hilft das auch nicht, denn was ist eine “sexuelle” bzw. “nicht sexuelle Situation”? Wenn Mann eine Frau attraktiv findet und zum Zwecke der Vertiefung des Kontakts in ein Gespräch eintritt, ist das dann eine “sexuelle Situation”? Wenn nein, dürfte die Mehrzahl der Ehen in diesem Land mit Sexismus begonnen haben. Aber wahrscheinlich sind nur die Türaufhalter, Indenmantelhelfer und Stuhlzurechtrücker dieser Welt gemeint, die mit ihrem reaktionären Höflichkeitsbegriff ihrerseits Sexismus ausleben. Und das, obwohl derselbe reaktionäre Höflichkeitsbegriff dieselben Frauen davor bewahrt, herabgewürdigt, angestarrt und begrapscht zu werden. Wie schön, dass man für all das ein- und denselben Verwerflichkeit anzeigenden Begriff verwenden kann. Die Front darf nicht bröckeln.

Natürlich behandeln Männer Frauen anders als andere Männer. Das ist umgekehrt genau so. Hoffentlich nicht in jeder Situation, aber wo wirklich die Grenzen zu ziehen sind, kann und muss sozusagen durch das erste “Veto” einer der betroffenen Personen immer neu festgelegt werden. In einem professionellen Umfeld hat Sexualität eigentlich sowieso keinen Platz (dieser Autor kennt einige entsprechende, drastische Sprüche in englischer Sprache…), paradoxerweise entstehen aber viele Ehen am Arbeitsplatz. Chefs, die Mitarbeiter aufgrund einer beliebigen Eigenschaft herabsetzen, und das muss nicht deren Geschlecht, sondern kann alles Mögliche sein, schaden nicht nur unmittelbar den Betroffenen, sondern auch dem Unternehmen, für das sie tätig sind. Es sollte ein Leichtes sein, diese Typen in eine Umgebung zu entfernen, in der sie keinen Schaden mehr anrichten können. Ob es aber im Sinn des Erfinders ist, die Ende der 60er gefeierte Zerstörung eines Moralkorsetts mit der Errichtung eines anderen zu beantworten, darf man ruhig mal bezweifeln.

Es bleibt die Hoffnung, dass wir weiter unterscheiden können zwischen gezielten Kampagnen, dem Aufzeigen von Missständen und ihrer Übersteigerung in Ideologie. 

Zum Thema haben sich einige Autoren mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlichen Motiven gegen den Trend geäußert:

Zettel mit “Brüderle und die anderen schamlosen Böcke in Nadelstreifen” (auch die Diskussion im “Kleinen Zimmer” ist interessant)
Dr. Cora Stephan mit “Die Arbeit am Mann ist einzustellen”
Christian Jakubetz mit “Das Netz, kaputt aufgeschrien” (HT Horst Schulte)
Meike Lobo mit “Das Schreien der Lämmer” (HT Baron von Agitpop)
Juli-Vorsitzender Lasse Becker und Björn Försterling mit “Von Tittenblondinen, dummen Sprüchen und Sexismus”
und, aus rechtlicher Sicht, was auch mal nötig ist,
Rainer Bonhorst mit “Brüderle und die Rechtslage”

Update: Sehr lesenswert Claudius Seidl auf FAZ.net mit “Prüder in Waffen”

P.S.: Dieser Autor hat vernommen, dass eine bekannte, womöglich promovierte FDP-Europa-Abgeordnete Sexismus beklagt. Ob dieselbe Abgeorndete dem englischen Premier jüngst vielleicht “Rosinenpicken” vorgeworfen hat, weiß er aber nicht.

bisher 6 Kommentare » Kommentare
  1. Buenavista sagt am 27. 01. 2013 um 22:54 Uhr:

    Ich will doch hoffen, dass der Stern den Beitrag mit den üblichen halbnackten Frauen bebildert hat.

    Aber ich bin schon empört. Nachts um 23 Uhr in einer Bar einen sexistischen Spruch zu bringen, das schaffen wirklich nur FDP-Politiker. Echt jetzt!

    Es ist ein Skandal, der nun bitte in mindestens zehn Talkshows behandelt werden muss, wobei in elf davon Alice Schwarzer sitzen wird.

  2. Sanne sagt am 28. 01. 2013 um 13:04 Uhr:

    Ich kann mich für meine Geschlechtsgenossin nur schämen, ein solches Theater zu veranstalten und das für nix und wiedernix. Herrgott Nochmals, liebe Frauen. Es ist kein Wunder, wenn wir immer noch oft in der angeblich “benachteiligten” Rolle verweilen, wenn wir uns selbst in derartiger Weise als Opfer von Männern darstellen. Wäre es nicht Herr Brüderle gewesen sondern George Clooney, hätte die ein oder andere Dame möglicherweise vor lauter Begeisterung gleich die Klamotten fallen lassen. Also immer schön die Kirche im Dorf lassen! Hier ist nichts passiert, ein bisschen weniger Polemik würde guttun!

  3. F.Alfonzo sagt am 28. 01. 2013 um 23:20 Uhr:

    @Sanne:

    Es sind nicht Ihre Geschlechtsgenossinen, sondern nur ein verschwindend geringer Teil der Frauen, die diesen Zirkus veranstalten. Es ist halt Politik, zum kotzen.

    Die Frauen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, lachen sich ueber diesen ganzen Gender-Wahn kaputt. (Und, um das Argument vorwegzunehmen: Ja, ich kenne halt nur Frauen, die keine Persoenlichkeit haben und sich grundsatzlich dem Mann unterwerfen wollen, haha).

  4. Tolotos sagt am 29. 01. 2013 um 00:28 Uhr:

    Das witzige ist, dass man den Spiess mit dem “Alltagssexismus” auch umdrehen kann: Wenn Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt einen Arbeitsplatz bekommen, handelt es sich um Alltagssexismus.

    Aber was solls, in spätestens 3 Wochen kommt die nächste Sau vorbei und dieses Nichtthema (denn hier geht es ja nicht um den real existierenden Sexismus) verschwindet wieder im Orkus der deutschen Empörungskultur.

  5. Freiheitsbefuerworter sagt am 31. 01. 2013 um 09:54 Uhr:

    ES ist nunmal eine Frage des jeweiligen ideologischen Standpunktes was man bspw als Sexismus oder auch Rassismus bezeichnet.
    Auch beim Thema Korruption haben gerade die sogenannten Liberalen eine sehr weite Auslegung.
    Während an der Verfassung und sonstigen mittteleuropäischen Werten orientierten Menschen etwas Rassistisch, Sexistisch oder auch Korrupt wahrgenommen wird, haben FDPler damit bekanntlich generell weniger Probleme.
    Jedenfalls sollte man hier in D nicht so hochnäsig über die Praktiken in Ländern wie Indien, Griechenland und Co. reden. Die FDP beweist, hierzulande herrschen auch keine anderen Standards.

  6. Rayson sagt am 31. 01. 2013 um 11:11 Uhr:

    @5.

    Schwert verloren? Katze davongelaufen? Wie auch immer: Nein, danke, kein Bedarf an Trollen.