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Subsidiarität nach EU-Definition

Da gilt erst einmal der Gedanke der Subsidiarität. Die Mitgliedstaaten haben Vertrauen verdient. Aber wenn sich nach zwei, drei Jahren nichts tut, dann muss man die Zügel anziehen.

(FAZ)

Danke, Herr Oettinger, für diesen Eintrag ins Glossar.

Rayson in EU,Politik am 20. 09. 2010 » 12 Kommentare
bisher 12 Kommentare » Kommentare
  1. Niemand sagt am 20. 09. 2010 um 16:59 Uhr:

    Wie könnte man Subsidarität auch anders sehen, wenn man selbst die alleinseligmachende Lösung kennt und sie allen aufdrängen will.

  2. Christian S. sagt am 20. 09. 2010 um 18:31 Uhr:

    ROFL. Oettinger ist echt eine Pfeife.

    Dieses lächerliche Neusprech ist einfach nur peinlich.

    Ich lese auch nichts davon, dass die EU die “Großen Vier” zerschlagen will. Das wäre mal eine gute Sache. Bei echtem Wettbewerb im Energiemarkt würden die Preise schon sinken.

  3. David sagt am 20. 09. 2010 um 19:23 Uhr:

    Es hapert also nicht nur mit dem Englischen. Als ob man’s nicht geahnt hätte.
    Aber das ist alles so absurd, man will es eigentlich gar nicht mehr glauben.

  4. Subsidiarität | Rot steht uns gut sagt am 20. 09. 2010 um 20:46 Uhr:

    [...] nach Oettinger (via): Da gilt erst einmal der Gedanke der Subsidiarität. Die Mitgliedstaaten haben Vertrauen verdient. [...]

  5. F.Alfonzo sagt am 21. 09. 2010 um 13:38 Uhr:

    mal o-t @ Christian:

    War bisher immer zu faul, was dazu zu schreiben, aber:
    Kollusion lässt sich auf einem Markt mit so wenigen Anbietern nicht dadurch vermeiden, dass man aus 4 Firmen 8 macht. Das schafft erst mal 4 zusätzliche Verwaltungen, die m.W. nicht umsonst arbeiten.

    Das lässt sich m.E. überhaupt nicht vermeiden, weil die Zugangsbarrieren so hoch sind, dass sich da kein Wettbewerb entwickeln kann… is ja nicht so, dass ich jetzt einfach ne GBR gründen und dann ein Atomkraftwerk in meinen Garten stellen kann.

  6. Christian S. sagt am 21. 09. 2010 um 17:13 Uhr:

    Monopole und Oligopole verteuern Produkte, Marktwirtschaft und Wettbewerb machen sie billiger. Eine ganz einfache Sache.

  7. F.Alfonzo sagt am 21. 09. 2010 um 17:31 Uhr:

    @ Christian:

    Danke für die VWL-Nachhilfe. Du hast Recht. Der Punkt ist aber, dass man ein Oligopol nicht dadurch aufbrechen kann, dass man Firmen einfach aufspaltet. Dadurch ändert sich nur juristisch und verwaltungstechnisch etwas, der Markt bleibt aber, wie er ist, zumindest, wenn die Anzahl der Anbieter halbwegs überschaubar bleibt, was auf diesem Markt immer der Fall sein wird.

    Nebenbei: Ist schon witzig: Würde ich hier schreiben, dass ein Mindestlohn die Arbeitslosigkeit erhöht (was so pauschal natürlich auch Quatsch wäre), würde Christian dagegen Sturm laufen.

    Aber wenn’s drum geht, gegen Konzerne vorzugehen, ist selbst falsch interpretierte Grundstudiums-Mikroökonomik nicht zu popelig, hihi…

  8. Christian S. sagt am 22. 09. 2010 um 00:42 Uhr:

    Nebenbei: Ist schon witzig: Würde ich hier schreiben, dass ein Mindestlohn die Arbeitslosigkeit erhöht (was so pauschal natürlich auch Quatsch wäre), würde Christian dagegen Sturm laufen.

    Nö. Kann ich auch beweisen: http://rotstehtunsgut.de/2010/08/06/reden-wir-uber-mindestlohne/

    Einfach mal bei der Sache bleiben und nicht ad hominem argumentieren. Könnte so einfach sein.

  9. Christian S. sagt am 22. 09. 2010 um 00:51 Uhr:

    Die VWL-Nachhilfe gibt’s übrigens kostenlos. Kein DIng!

  10. der_gute_don sagt am 22. 09. 2010 um 12:46 Uhr:

    @christian:

    Anbieter-Pluralität ergibt sich vor allem aus der Aussicht auf hohe Renditen oder geringe Markteintrittsbarrieren … und wie ich das sehe, bist Du gegen beides!?

    Splittung der wenigen Marktteilnehmer wird in diesem Fall wohl kaum den Wettbewerb verbessern …

  11. Christian S. sagt am 22. 09. 2010 um 14:00 Uhr:
  12. der_gute_don sagt am 22. 09. 2010 um 14:40 Uhr:

    @christian:

    Theoretisch könnte norwegische Wasserkraft den Strom von 60 europäischen Atomkraftwerken ersetzen.

    pure Träumerei hilft uns leider auch nicht weiter. Die Theorie möchte ich gerne sehen!

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