Erschrocken

Ich schreibe in letzter Zeit ja nicht mehr viel hier. Berufliches und Familiäres füllt mein Leben inzwischen so sehr aus, dass mir dazu kaum noch Zeit bleibt.

Deshalb halte ich mich auch hier und jetzt kurz in dem, was mir momentan auf der Seele liegt: Die Art, wie derzeit mit Lügen und an den, eigentlich leicht nachzulesenden, Argumenten vorbei gegen den derzeitigen Vorsitzenden der FDP gehetzt wird, erschreckt mich. (Ganz unabhängig davon, dass ich diesen Mann nicht mag.)
Das geht inzwischen schon so weit, dass der Stern ein “Psychogramm” meint drucken zu müssen, verfasst offenbar von einem persönlichen Feind. Während die Süddeutsche gestern (oder vorgestern) titelte: “Westerwilli, der Depp von der Blumenwiese”.

Psychisch auffallend, lächerlich, ein Wüterich, Hetzer, im “braunen Sumpf fischend” – die Journaille überschlägt sich fast mit immer persönlicher werdenden Beleidigungen und damit, knallhart vorbei am Gesagten zu “argumentieren”, das ist eine so miese, niveaulose, mich fast schon an DDR-Hetze gegen Klassenfeinde erinnernde Kampagne, dass mir übel wird. Fast egal, was die FDP jetzt noch verbricht – meine Stimme wird sie bei der nächsten Wahl bekommen.

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69 Kommentare zu “Erschrocken”

  1. dirk
    17.02.2010 | 12:20

    Danke für diesen Beitrag. In den letzten Tagen konnte man ja auf den Gedanken kommen man lebe auf einem anderen Planeten.

    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, dass all diese achso sozialen Menschen überhaupt kein Mitgefühl haben mit einem Menschen, der auf so ekelhafte Weise diffamiert wird. Das war bei Eva Hermann ja schon nicht anders.

    Kann es sein, dass diese Heroen der sozialen Verantwortung diejenigen sind, die zu Schulzeiten als erstes gemobbt haben, am stärksten gehänselt und ausgegrenzt?

  2. FG
    17.02.2010 | 12:42

    Deinen Ärger teile ich im Grundsatz, auch wenn ich mich eher darüber ärgere, dass mehr über tatsächlich der vermeintlich schiefe historische Vergleiche debattiert wird als über die eigentlichen Inhalte.

    Bei der SZ-Schlagzeile sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass der Artikel nicht über Westerwelle war sondern über den jährlichen satierischen Auftritt der Augsburger Puppenkiste, in der Guido nunmal als eben genau das dargestellt wurde aber auch andere ihr Fett abbekommen haben. So was ist nicht immer geschmackvoll, gehört aber zum Geschäft und trifft bei guten Veranstaltungen Politiker aller Farben gleichermaßen. Jammern gildet in dem Fall wirklich nicht.

  3. Freiherr Markt
    17.02.2010 | 13:58

    Und es ist ein reiner Zufall, dass die SZ die Figur des Westerwelle für die Schlagzeile wählt, nicht etwa einen SPD- oder Grünen-Politiker? Das glaubst du doch selbst nicht.

    Diese Form der einhelligen Hetze gab es übrigens in Deutschland schon einmal. Hat damals unter anderem den Deutsche Bank Präsidenten das Leben gekostet. Gelernt über ihre Verantwortung hat die Presse daraus nichts.

  4. 17.02.2010 | 14:09

    @FG

    Der Hintergrund der SZ-Schlagzeile war mir bewusst. Ich halte es aber auch für keinen Zufall, dass sich das als Schlagzeile nahtlos in eine Kampagne einreiht.

  5. 17.02.2010 | 15:01

    Fast egal, was die FDP jetzt noch verbricht – meine Stimme wird sie bei der nächsten Wahl bekommen.

    Immerhin eine. ;-P

    Westerwelle kennt die Mechanismen des politischen und medialen Betriebs. Er wollte provozieren, und das hat er auch geschafft. Mission accomplished.

  6. dirk
    17.02.2010 | 16:12

    wieso warten eigentlich alle meine Kommentare Stunden auf Freigabe?

  7. 17.02.2010 | 16:33

    Ich war nie ein Freund von Westerwelle und seiner starken Rolle in der FDP aber was gerade abgeht steht auch für mich in keinem Verhältnis mehr.

    Das Gespenst geht um.

  8. 17.02.2010 | 17:11

    Hallo Herr Westerwelle !!!

    Ich bin ihnen Dankbar das sie endlich mal das sagen was schon lange zu sagen war

    Ich finde auch das es ich Deutschland zuviele gibt die nicht Arbeiten wollen

    Ich für meinen teil Arbeite am Tag zwichen 10 und 14 std ( ich bin LKW fahrer von Beruf )

    mein Verdienst reicht hinten und vorne nicht aus
    da ich bei 12 std am tag was mein durchschnitt ist einen Brutto lohn von 7,08€ habe

    1700 Brutto für 240 std das ist einfach nicht genug

    wann lohnt sich Arbeiten in Deutschland wieder

    Ich gehe trotz so wenig Geld Gerne zur Arbeit

    Gruß

  9. Ben
    17.02.2010 | 17:43

    Stimmt, da schiessen einige Leute wirklich weit ueber’s Ziel hinaus.

    Davon unabhaengig wundert mich, dass in der Debatte um den “Lohnabstand” immer nur zwei Optionen genannt werden: entweder die Hoehe von Hartz IV-Leistungen absenken oder einen Mindestlohn einfuehren. Waere diese Debatte nicht die ideale Moeglichkeit fuer den Kombilohn zu werben?

    Das ginge ungefaehr so: Hartz IV wollen wir nicht senken weil wir den Empfaengern ein menschenwuerdiges Leben ermoeglichen wollen. Mindestlohn wollen wir nicht weil er Arbeitsplaetze gefaehrdet. Aber wir wollen trotzdem, dass Leute, die arbeiten (deutlich) mehr verdienen als Leute, die nicht arbeiten. Ergo, Kombilohn.

    Weiss jemand wieso niemand in CDU und FDP so argumentiert? Oder argumentiert jemand so und ich krieg es nur wieder nicht mit?

  10. Sascha
    17.02.2010 | 19:22

    Hallo Herr Westerwelle,

    das was momentan über Ihre Person geschrieben und geredet wird ist einfach unfassbar.Endlich hat jemand mal das gesagt was gesagt werden musste!Ich finde Sie machen das gut, es sollte viel mehr Personen in der Politik geben, die endlich mal das sagen was Sache ist.
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen, meine Stimme haben Sie auf jedenfall wieder.

    Mit freundlichen grüssen
    Sascha

  11. 17.02.2010 | 21:31

    Liebe “Hallo Herr Westerwelle”-Schreiber, ich bezweifle sehr arg, dass der von euch Angesprochene diese Zeilen zu lesen bekommen wird. Dazu müsste man sich wohl direkt an die FDP wenden.

  12. 17.02.2010 | 21:34

    Das ist vielleicht wie mit der Klagemauer: Da kommt der Chef auch nicht persönlich vorbei. Trotzdem tut es vielleicht gut, die Botschaft loszuwerden.

  13. 17.02.2010 | 21:38

    Meine Befürchtung ging in diese Richtung:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,677892,00.html

  14. 17.02.2010 | 21:40

    Dagegen spräche unsere Google-Nichtpräsenz.

  15. 17.02.2010 | 21:48

    Aber zum Thema:

    Boche hat mir hier, wie vielleicht schon aus meinen letzten Beiträgen ersichtlich, hier aus der Seele gesprochen. Ich habe mir heute nochmal den Beitrag Westerwelles in der “Welt” durchgelesen, der Anlass für das hysterische Geschrei war. Das Missverhältnis ist so absurd, wie ich es in der ganzen Zeit, in der ich mich für Politik interessiere, noch nie erlebt habe.

    Ja, Westerwelle hat provoziert und in einem Absatz eine polemische Formulierung gewählt. Aber sowas ist in der Politik an der Tagesordnung, da gibt es jede Woche Schlimmeres.

    In Foren und Blogs wird diskutiert, dass er angeblich die Arbeitslosen beleidigt und als “Faulenzer” beschimpft habe, und dass er eine Kürzung der ALG-II-Bezüge fordere. Das ist soweit entfernt von der Realität, dass man es auch nicht mehr mit einem “falsch verstanden” rechtfertigen kann und weist alle Eigenschaften einer Rufmord-Kampagane auf.

  16. 17.02.2010 | 21:58

    @Boche

    Wer weiß, welch krude Linkketten jemanden veranlassen können zu glauben, das hier sei eine offizielle FDP-Seite. Da hilft dann alles Blassgrün nichts…

  17. 17.02.2010 | 22:19

    “Fast egal, was die FDP jetzt noch verbricht – meine Stimme wird sie bei der nächsten Wahl bekommen.”

    Na also, irgendwie wird NRW doch gerettet werden. :-D

    Das wird der Plan hinter Westerwelles Attacken sein, die das alles ausgelöst haben. :-D Die Reaktionen sind noch dämlicher, als das was er sagt.

    Und das funktioniert. Was glaubt ihr, warum ich 2005 SPD gewählt habe? Unter anderem wegen dämlicher Beiträge und noch unsäglicher Kommentare (Anwesende natürlich ausgenommen ;-) ) in einem Blog das inzwischen längst untergegangen ist (und von mir kein Stück vermisst wird, weil die Macher die Debattenkultur haben vor die Hunde gehen lassen): Statler&Waldorf.

  18. Klaus
    17.02.2010 | 22:25

    Es ist schon sehr erschreckend, wieviel Oberflächlichkeit hier zu lesen ist und auch beschreibend, wes Geistes Herr Westerwelle ist und wieviele ihm folgen. Damit kein Missverständnis aufkommt: ich gehöre der Mittelschicht an, die Herr Westerwelle zu vertreten sich anmaßt. Ich verbitte mir diese Vertretung.
    Mir ist übel, dass ein vom Volke gewählter Vertreter genau dieses Volk mit Füßen tritt. Es ist peinlich, zu sehen, wie ein Interessenvertreter sich anmaßt, sozial aufzutreten, ausgerechnet dieser Hotelier- und sonstiger Interessenvertreter. Mir ist wirklich übel, Guido Westerwelle als Erneuerer der sozialen Marktwirtschaft.
    Ich vertraue darauf, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen die passende Antwort geben werden.
    Klaus

  19. 17.02.2010 | 22:35

    @Marc

    Dazu müssten wir hier allein auf Karsten bauen. Der Rest darf in NRW nicht mitwählen. Und ob ich den Pinkwart wählen würde, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so recht. Würde ich wohl mangels Alternative, aber wohl wäre mir dabei nicht. Zum Glück stellen sich im Ländle solche Fragen nicht…

    Übrigens bin ich mir sicher, dass du Statler & Waldorf unrecht tust. Ich erinnere mich zwar noch dunkel an die Probleme, die du mit den Hausherren da hattest…Im Internet schaukeln sich manche Dinge auf eine seltsame Art und Weise sehr schnell hoch, und gerade das Flaggschiff der liberalen Blogosphäre stand speziell im Wahljahr 2005 von vielen Seiten unter z.T. hässlichem Dauerbeschuss. Da kann man schon mal dünnhäutig werden.

  20. 17.02.2010 | 22:53

    Danke, Boche. Man kann eigentlich nur die Konsequenz ziehen, den Verbreitern dieser persönlichen Diffamierungen nichts mehr abzukaufen (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne). Ich war z.B. lange ein »Titanic«-Käufer, aber seit dem Westerwelle-Titelbild vor der Wahl 2009 ist endgültig Schluss. Der gedruckte SPIEGEL ist jetzt für mich auch gestorben.

  21. Klaus
    17.02.2010 | 22:54

    Müssen kritische Worte so lange geprüft werden?

  22. 17.02.2010 | 23:08

    In Foren und Blogs wird diskutiert, dass er angeblich die Arbeitslosen beleidigt und als “Faulenzer” beschimpft habe, und dass er eine Kürzung der ALG-II-Bezüge fordere.

    Ich habe ihn so verstanden. Und ich habe noch kein Dementi gehört/gelesen, dass die ALG-II-Sätze nicht gesenkt werden sollen.

  23. 17.02.2010 | 23:10

    @Marc: S&W war immerhin eines (das erste?) der ersten liberalen Blogs, Marc. Und die “Debattenkultur” haben nicht die beiden Grantler vor die Hunde gehen lassen, sondern im Wahlkampf 2005 die linke der Teil der linken Blogszene (der Merk-… äh… Marktbefreite Rebell, der Berliner Parteibuchpsychotiker et all.), dem keine “Rechtsextremismus”-Verleumdung, keine Outing- und/oder Abmahnungs-Drohung zu schade war, um die für sie offensichtlich bestürzende Tatsache, dass sich da auf “ihrem” Blogosphäre-Terrtorium liberale “Fremdkörper” (sic! so wurde das A’Team einmal bezeichnet…) breitmachten. Schwierig, in diesem Umfeld ordentliche Kommentar-Battles abzuwickeln, meinst Du nicht auch?

    @Boche: Guido ist ja auch nicht wirklich mein Fall, da gehe ich völlig mit Dir konform. In der Niveaulosigkeit und Perfidität erinnert mich die Medienkampagne gegen WW aber eher an den “Stil” (falls man das so nennen mag) der o.g. Pöbelblogs. ND oder JW schimpften ja immer eher trocken-bürokratisch. Ok, Sudel-Ede könnte vielleicht Pate für manch einen journalistischen Erguss in Stern oder SZ gestanden haben.

  24. 17.02.2010 | 23:16

    Ich habe ihn so verstanden.

    Dachte ich mir doch, lieber Christian, dass Du das Interview in der WELT überhaupt nicht gelesen hast, sondern nur die Pressekommentare dazu (dass Du den Text nicht begriffen hast, schliesse ich einmal aus, korrigiere mich bitte ggf.)

  25. googlehupf
    17.02.2010 | 23:17

    Ich habe ihn so verstanden.

    Hauptsache.

    Und ich habe noch kein Dementi gehört/gelesen, dass die ALG-II-Sätze nicht gesenkt werden sollen.

    Logisch. Das Dementi muss zuerst folgen bevor die Forderung überhaupt formuliert wurde.

  26. 17.02.2010 | 23:33

    Gabriel hat auch noch nicht dementiert, dass er plant, mit der Linkspartei zu koalieren, um die Bundesrepublik mit einer Mauer zu umziehen und alle Volksschädlinge, die das Land verlassen wollen, zu erschießen.

    Stop the press!

  27. 17.02.2010 | 23:54

    Dachte ich mir doch, lieber Christian, dass Du das Interview in der WELT überhaupt nicht gelesen hast, sondern nur die Pressekommentare dazu (dass Du den Text nicht begriffen hast, schliesse ich einmal aus, korrigiere mich bitte ggf.)

    Ich habe den Namensartikel in der “Welt” gelesen, das Interview im Deutschlandfunk, und noch einige weitere Artikel dazu. Ob das “Welt”-Interview dabei war, weiß ich nicht mehr.

    Kernelement jedenfalls war: wer arbeitet, soll mehr haben als der, der nicht arbeitet. Damit geht aber jeder Bürger dieser Republik konform, der bei klarem Verstand ist.

    Der Unterschied ist: Westerwelle schreibt/schreit gleichzeitig von “Dekadenz” und “anstrengungslosem Wohlstand”. Und das ist in meiner Wahrnehmung eine Attacke auf die “arbeitsscheuen Arbeitslosen”.

    Und da Westerwelle Mindestlöhne für Teufelszeug hält, ist die einzig logische Schlussfolgerung, dass ALG-II-Kürzungen geplant sind.

  28. 17.02.2010 | 23:55

    Gabriel hat auch noch nicht dementiert, dass er plant, mit der Linkspartei zu koalieren, um die Bundesrepublik mit einer Mauer zu umziehen und alle Volksschädlinge, die das Land verlassen wollen, zu erschießen.

    Das ist ja auch ein Geheimplan. Tz.

  29. 18.02.2010 | 0:08

    Und da Westerwelle Mindestlöhne für Teufelszeug hält, ist die einzig logische Schlussfolgerung, dass ALG-II-Kürzungen geplant sind.

    Das ist dein Ernst?

    Na dann:

    +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker

    Gabriel setzt sich dafür ein, dass Geringqualifizierte nicht arbeiten dürfen

    Da der SPD-Vorsitzende Gabriel sich erneut für die Einführung eines Mindestlohns ausgesprochen hat, ist die einzig logische Schlussfolgerung, dass er zur Wahrung des Credos, jeder müsse von seinem Marktlohn seinen Lebensunterhalt bestreiten können, Menschen mit geringer beruflicher Qualifikation alle Chancen auf Arbeitsplätze nehmen will.

    +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker +++ faketicker

  30. 18.02.2010 | 0:16

    Um nicht alle Sachlichkeit über Bord gehen zu lassen: Vom FDP-Bürgergeld hast du echt noch nichts gehört, Christian? Scheint jedenfalls so, denn wenn, wäre der Ausdruck “einzig logische Schlussfolgerung” auch subjektiv ziemlich daneben. Und nicht nur objektiv.

  31. 18.02.2010 | 0:17

    Das ist dein Ernst?

    Äh, ja.

  32. 18.02.2010 | 0:25

    @Klaus

    Spamfilter taugen nicht dazu, sich selbst als Opfer zu inszenieren. Und so lange wir für das Kommentieren keine Gebühren erheben, hat niemand einen Anspruch darauf, dass es eine Admin-Betreuuung rund um die Uhr gibt. Capisce?

    Was die Verwendung des Wortes “kritisch” angeht, kommen wir eh nicht auf einen Nenner. Aber wir filtern ja nicht nach Qualität.

  33. 18.02.2010 | 0:28

    Vom FDP-Bürgergeld habe ich gehört. Würde es eins zu eins umgesetzt, wäre das eine massive Mittelkürzung.

    Ich kenne das FDP-Programm recht gut, glaube ich. Ist eigentlich erschreckend.

    (Ich weiß sogar, dass im FDP-Wahlprogramm eine Stiftung gefordert wurde, in die Atomkonzerne einen Teil ihrer Gewinne abführen müssen, womit tolle Dinge gemacht werden sollen. Seltsam nur, dass davon nach der Wahl nie die Rede war.)

  34. 18.02.2010 | 0:39

    Würde es eins zu eins umgesetzt, wäre das eine massive Mittelkürzung.

    Was ja per se nicht schlecht wäre. Wo ist deiner Ansicht nach genau das Problem?

    Ich kenne das FDP-Programm recht gut, glaube ich. Ist eigentlich erschreckend.

    Ok, soweit zur Chance sozial-liberaler Koalitionen. Du bastelst wohl auch noch an deiner Lieblings-FDP.

    Seltsam nur, dass davon nach der Wahl nie die Rede war.

    Soweit ich weiß, ist eine Voraussetzung von Laufzeitverlängerungen die (zumindest teilweise) Abschöpfung der so entstehenden Mehrgewinne. Kritisierst du, dass die statt in Stiftungen in den Bundeshaushalt gehen, der so viel segensreiche Dinge finanziert, und das auch noch gut demokratisch kontrolliert?

  35. 18.02.2010 | 0:48

    Was ja per se nicht schlecht wäre. Wo ist deiner Ansicht nach genau das Problem?

    Irgendwie ergibt das keinen Sinn, was Du schreibst. Ob die Sozialhilfekürzung nun “Liberales Bürgergeld” oder “Guido-Abschlag” genannt wird, ist doch einerlei. Auf das Ergebnis kommt’s an.

    Du bastelst wohl auch noch an deiner Lieblings-FDP.

    Nein, ich hab Material gesucht. ;)

  36. 18.02.2010 | 0:56

    Irgendwie ergibt das keinen Sinn, was Du schreibst.

    Nur für den, für den “mehr” auch automatisch “besser” bedeutet. Also nochmal: Was wird beim Bürgergeld gekürzt, und warum ist das schlecht?

  37. dirk
    18.02.2010 | 10:13

    @Christian

    Selbst wenn es einen Mindestlohn von 7,50 Euro gäbe wie Ihr es fordert (für den ich übrigens gar nicht mehr so abgeneigt bin wie früher), wäre dass Problem nicht behoben. Die Kellnerin oder der LKW-Fahrer mit Familie, der mehr Tarif verdient und damit über dem Mindestlohn (beileibe nicht viel, damit ich nicht missverstanden werde), hat auch nicht mehr als der Hartz-IVler.

    Mindestlöhne sind keine Lösung für die Lohnabstandsproblematik. Niedrigere Hartz IV Sätze mE auch nicht. (Hat WW auch nicht vorgeschlagen).

  38. dirk
    18.02.2010 | 10:14

    Am liebsten würde ich ja jetzt aus Trotz Sarrazins Hartz-IV Satz vorschlagen. Das war transparent berechnet und erfüllt damit die Anforderungen des BVerfG.

  39. googlehupf
    18.02.2010 | 11:28

    Vom FDP-Bürgergeld habe ich gehört. Würde es eins zu eins umgesetzt, wäre das eine massive Mittelkürzung.

    Haste mal durchgerechnet, was? Dir ist aber schon klar, dass eines der angestrebten Ziel des Bürgergeldes ist, dass mehr Leute in Beschäftigung kommen und gerade Geringverdiener mehr Geld in der Tasche haben. Shocking! Sozialpolitik ist nicht für jeden nur ein statisches Gebilde in dem einfach ein immer gleichgroßer Kuchen verteilt wird.

  40. Klaus
    18.02.2010 | 13:10

    Rayson,
    ich entschuldige mich für die Ungeduld und die Wortwahl.
    Inhaltlich bleibe ich dabei, dass Herr Westerwelle ein “großer” Populist ist, den nur die sinkenden Umfragewerte umtreiben.
    Der Sozialstaat Deutschland muss diskutiert werden, aber nicht so.

  41. R.A.
    18.02.2010 | 15:34

    Zum Westerwelle-Bashing finde ich diesen Blogbeitrag sehr gut!

  42. 18.02.2010 | 16:31

    Mindestlöhne sind keine Lösung für die Lohnabstandsproblematik.

    Ein allgemeiner Mindestlohn ist kein Allheilmittel. Aber es ist ein Teil der Lösung.

    Haste mal durchgerechnet, was?

    Wozu, das hat die FDP für mich gemacht.

    Dir ist aber schon klar, dass eines der angestrebten Ziel des Bürgergeldes ist, dass mehr Leute in Beschäftigung kommen und gerade Geringverdiener mehr Geld in der Tasche haben.

    Klar. Gutes Ziel. Ich finde aber den Weg falsch.

  43. dirk
    18.02.2010 | 18:25

    Ein allgemeiner Mindestlohn ist kein Allheilmittel. Aber es ist ein Teil der Lösung.

    Nein, nicht für die Lohnabstandsproblematik. Mit welcher Logik sollte dies denn geschehen?

  44. 18.02.2010 | 18:45

    @Klaus

    Wenn du zu dem “nicht so” aufgrund der Lektüre von Westerwelles Beitrag gelangt bist, ist das eine persönliche Einschätzung. Aber das Gekeife, das als Reaktion eingesetzt hat, soll ja eben genau verhindern, dass überhaupt eine solche Diskussion geführt wird.

  45. 18.02.2010 | 19:19

    Vogel sagte, nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts werde „natürlich“ über eine „faire und am tatsächlichen Bedarf ausgerichtete Neuregelung der Hartz-IV-Regelsätze“ diskutiert. „Eine Kürzung steht dabei für die FDP aber überhaupt nicht zur Debatte.“

    Nun ist das Dementi da. Ich habe mich also geirrt. :)

  46. Klaus
    18.02.2010 | 21:54

    Rayson,
    natürlich ist das eine persönliche Einschätzung. Aber ich verstehe nicht deine Antwort. Wer keift?????????????? Ich versuche es nochmal: die Diskussion über den Sozialstaat muss geführt werden, aber nicht so, wie es jetzt geschehen ist. Ich nehme Herrn Westerwelle nicht ab, dass er das meint, was er sagt. Er ist nicht glaubwürdig.
    Ich oute mich noch mehr: ich lebe in RLP und wünschte mir, die FDP wäre im Lande noch da als Korrektivum (aber: glaubwürdig).

  47. 18.02.2010 | 22:29

    @Klaus

    Wer keift?

    Die von Boche beschriebenen Westerwelle-”Kritiker”. Deine Einschätzung, die ich zwar nicht teile, habe ich nicht natürlich nicht gemeint.

  48. 18.02.2010 | 22:30

    Man streiche das erste “nicht”, sonst gibt minus mal minus plötzlich doch wieder plus…

  49. Boche
    19.02.2010 | 10:10

    Kann einer von den Mitadmins mal den Idioten löschen? Bin grad unterwegs.

    [OK, Stefan]
    Ergänzung für’s Protokoll: Wir sind liberal, aber bei extrem rassistischen Parolen hört die Freiheit auf.

  50. Boche
    19.02.2010 | 13:57

    Danke, Stefan!

  51. Peter
    19.02.2010 | 16:07

    Ausländer gleich Schmarotzer

    “Die” kriegen unser Geld, “die” werden ja sowieso nur arbeitslos, “die” geben sich ja eh keine Mühe und produzieren nur Kinder.

  52. Boche
    19.02.2010 | 16:28

    @Stefan

    Das scheint doch kein Rechtsextremer sondern eher ein minderbefähigter Satiriker vom anderen Ufer zu sein.

    @Peter

    Verpiss dich und schreib deinen Mist woanders.

  53. Peter
    19.02.2010 | 21:57

    [OT-Müll gelöscht und *plonk*, R.]

  54. Kompetenz,los!
    19.02.2010 | 22:32

    “Die Art, wie derzeit mit Lügen und an den, eigentlich leicht nachzulesenden, Argumenten vorbei gegen den derzeitigen Vorsitzenden der FDP gehetzt wird, erschreckt mich.”

    Wer so unbedacht auf 3,5 Millionen Mitbürgern rumhackt, mit Argumenten, die vielleicht leicht nachzulesen, aber kaum zu verstehen sind, muss schon ertragen, wenn er dafür gemaßregelt wird.
    Für jemand der händeringend nach Arbeit sucht, sind diese Äusserungen von seinem Aussenminister nicht hinnehmbar.
    Es ist Aufgabe der Presse, hier zu Maßregeln.

  55. 19.02.2010 | 23:46

    Die Lügen werden nicht dadurch besser, dass man sie wiederholt.

  56. Schmock
    20.02.2010 | 12:04

    Bei den Kommentaren auf Westerwelle geht es gar nicht um den Inhalt seiner Aussage. Es geht um (eigentlich gegen) Westerwelle und um Klassenkampf.
    Siehe z.B. hier Gebühren-finanziert:
    http://www.youtube.com/watch?v=8qz7rm9Ixbs
    Obwohl and er Aussage, dass niemand Westerwelle mag, etwas dran ist, kann so eine Kampagne eigentlich nicht wahr sein. Es ist zu leicht und bringt Pluspunkte auf unbeliebten Leuten herumzuhacken, Freilich macht es die FDP es den Kritikern auch leicht. Denn zählt Westerwelle nicht auch zu den Empfängern von leistungslosem Einkommen? Ist er ncht so etwas wie die Andrea Nahles der FDP?

  57. flayte.atorrante
    20.02.2010 | 19:51

    Heiner Geißler, einem der klügsten und philosophisch kohärentesten CDU’ler werden im Aufmacher zum “Tacheles” Interview vom 20.02.2010 (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/1129139/) die Aussagen zugeschustert:

    “Heiner Geißler attackiert die FDP” und “Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler attackiert die FDP. So müssten die Liberalen bei der Hartz IV-Debatte verstehen, dass die Grundrechenarten nicht außer Kraft gesetzt werden könnten, unterstrich der CDU-Politiker”.

    Ich dachte sofort: “Der arme Trottel, der ist jetzt auch noch auf das keifende funktionelle Analphabetentum von Bismarck-Sozis und grüne Gemeinde reingefallen. Aber was kann man da eigentlich noch erwarten, der ist ja bestimmt über 80 und kann logische Zusammenhänge nicht mehr erkennen; bei dem rieselt der Kalk aus der Hose!” Vorsichtshalber habe ich das Interview doch noch gelesen.

    Es waren die Journalisten Christina Selzer und Ulrich Ziegler diejenigen, die in hegelianisch funktionell gefühlter Semantik diese Interviewaussage zur dialektischen Synthese bestimmt hatten. Perfide clever, wie der alte Geißler in die Kerbe des semantischen Analphabetismus gehauen hat. (Im früheren Leben muss der Geißler wohl Rabi oder Jesuit gewesen sein). flayte.atorrante

  58. 22.02.2010 | 9:06

    Wenn es nicht bezeichnend für das niedrige Niveau der breiten Medienlandschaft wäre und wenn die Unanständigkeit sich nicht mit dem Wort “Anstand” im Titel zu Wort melden würde, wäre es fast lustig, was in der Süddeutschen Zeitung über Westerwelle und sein vermeintliches Beschimpfen der Hartz4-Empfänger zu lesen war:

    Wer seine Aussagen nachliest, wird feststellen, dass er eigentlich gar nicht die Langzeitarbeitslosen beschimpft hat, sondern allein diejenigen, die sozial Schwachen einen “anstrengungslosen Wohlstand” versprechen. Westerwelle tat jedoch nichts, um das Missverständnis aufzuklären

    (Quelle)

    Merke: Erst verdrehe ich die getätigten Aussagen eines Zeitgenossen wie es mir grad passt, um diesen zu diffamieren.
    Und dann werfe ich ihm vor, dass er die offensichtlichen Lügen und Verdrehungen angeblich nicht berichtigt.

    Mal ehrlich: Wie tief in die Abgründe der Diskurskultur muss man sinken, um so perfide zu argumentieren?

  59. regro
    25.02.2010 | 12:10

    Diese Lobhudelei über eine der schlimmsten, da sich nur ihrer Klientel verantwortlich fühlend, Parteien geht mir auf die Nerven. Wenn ich diesen teilweisen Blödsinn der Autoren in diesem Blog lese wird mir schlecht. Her Westerwelle hat keine bedenken ca. 40% – 50% aller Bundesbürger zu beleidigen (Ausschnitt aus der Tagesschau nach dem Koalitionsvertrag: (sinngemäß wiedergegeben) alle die anderer Meinung sind sind hirnverbrannt(dieses Wort wörtlich).
    Rot-Grün und Schwarz-Rot haben viele Fehler gemacht, unstreitbar; aber auch gelb macht Fehler; verzeihen Sie Herr Westerwelle, Sie halten sich ja für unfehlbar. Nur über die zwei größten Fehler Ihter Parteigeschichte wird geschwiegen; nämlich

    1. Steigbügelhalter für die NSDAP (nicht die FDP, aber die Parteien auf die sie sich terne beruft). Nur die SPD wandte sich entschieden gegen das Ermächtiguungsgesetz auch sich ihrer daraus resultierenden Konsequenzen bewußt.

    2. In der DDR war die Ost-FDP Steigbügelhalter und Ja-Sager zur SED Politik und damit keinen Deut besser las diese. Nur das wird heute vergessen und totgeschwiegen. Wäre ich im Bundestag würde ich die Partei bei jeder passenden Gelegenheit daran erinnern.

    Summa sumarum: Die FDP hat sich nicht geändert. Auch heute noch kricht sie den Mächtigen um des eigenen Vorteil willens in den A….. Pfui. Hoffentlich kommt sie in NRW unter die 5%

  60. liberale
    25.02.2010 | 12:58

    Die clientel-Partei FDP erschrickt sich nicht über sich selbst – was mehr als angebrachrt wäre, nein sie zuckt zusammen weil es offenbar immmer noch Demokraten in Deutschland gibt die die neoliberale Fratze erkennen können und dies auch äussern! In diesem Sinne liebe Marktradikalinskis zieht euch warm an, der Frühling naht aber euch droht ein eisiger Sturm der Wählernichtachtung. Das Gejammer wird gross werden!

  61. 25.02.2010 | 13:46

    Ach herrjeh. Die Dummen haben unseren Blog gefunden…

    Wenn ich diesen teilweisen Blödsinn der Autoren in diesem Blog lese wird mir schlecht.

    Ich bin härter im Nehmen: Mir wird nur bei vollständigem Blödsinn (wie diesen beiden Kommentaren) schlecht.

    Her Westerwelle hat keine bedenken ca. 40% – 50% aller Bundesbürger zu beleidigen (Ausschnitt aus der Tagesschau nach dem Koalitionsvertrag: (sinngemäß wiedergegeben) alle die anderer Meinung sind sind hirnverbrannt(dieses Wort wörtlich).

    Sinngemäß + wörtlich muss nicht Sinnvoll ergeben, wie man sieht. Aber “sinngemäß” scheint mir hier eher am Sinn oder Unsinn des Rezipienten zu scheitern.

    Rot-Grün und Schwarz-Rot haben viele Fehler gemacht, unstreitbar; aber auch gelb macht Fehler; verzeihen Sie Herr Westerwelle, Sie halten sich ja für unfehlbar.

    Genau.

    Ansonsten: “NSDAP-Steigbügelhalter”, “Ost-Steigbügelhalter”(sic!) – wie dämlich kann es ab hier noch werden? Ach ja: “neoliberale Fratze” geht auch noch.

    das wird heute vergessen und totgeschwiegen

    Ich lasse das einfach mal stehen, damit es quasi zur sich selbst widerpsprechenden Aussage wird.

    Jetzt aber Schluss mit dem Klippschul-Klassenausflug in die Kommentarspalte unseres Blogs. Weiter Müll dieser Art wird gelöscht.

  62. ap
    25.02.2010 | 19:53

    Statt uns gegenseitig Dummheit, Verantwortungslosigkeit und ähnliches vorzuwerfen, sollten wir in die Debatte einwilligen, die Westerwelle, jedenfalls zunächst, nach meiner festen Überzeugung wirklich gewollt hat: Die absolut unvermeidliche und überfällige Debatte über unseren Sozialstaat. Leider ist unmittelbar nach dem ersten öffentlichen Schlagabtausch eine von populistischen Motiven getriebene Eskalation in Gang gekommen. Diese halte ich, jedenfalls zum Teil, Westerwelle und der FDP vor. Westerwelle würde sich nicht so sehr auf die Reaktionen in der Bevölkerung beziehen, wenn es anders wäre.

  63. Boche
    25.02.2010 | 20:50

    @ap

    Die Kommentare von regro und liberale siehst du also als ernsthafte und ernstzunehmende Beiträge zur Diskussion?

  64. docintense
    26.02.2010 | 11:16

    Ich finde das die ganze Debatte das “Gutmenschentum” der roten, grünen und schwarzen Linken demaskiert. Statt des Kotes, mit dem Herr Westerwelle beworfen wird und dabei standhaft bleibt, wäre eher größter demokratischer Respekt angesagt!
    Aber es gibt auch eine andere Seite: HarzIV Empfänger sind zum Großteil Opfer einer Ökonomie die nicht nach neoliberalen, sondern nach frühkapitalischen Regeln handelt.
    Eigentlich hätte die Wirtschaft in den Guten Jahren Rücklagen bilden müssen, um die jetztigen schlechten Zeiten zu überstehen. Das wurde nicht gemacht! Statt dessen werden die Mitarbeiter als Manöveriermasse benutzt, die man in schlechten Zeiten der Allgemeinheit auf die Tasche drückt! Es ist sicherlich richtig Missbrauch zu ahnden, aber wäre es nicht wesentlich Effektiver die Leute zu bestrafen und deren Vermögen einzuziehen, die die Bankenkriese verursacht oder diese Geschäfte als Aufsichtsräte, abgenickt haben? Oder trifft das zu viele öffentliche Würdenträger, die momentan ja schon genug Probleme mit der drohenden Veröffentlichung ihrer Kontodaten durch die Schweiz haben!

  65. regro
    26.02.2010 | 12:53

    Man sieht – Kritik wird nicht vertragen, Demokraten können mit Kritik leben. Kleingeistige, Witschaftsradikanlinskis und ähnliche Personen nicht. Armes Deutschland wenn diese Menschen das Sagen alleine erhaltren

  66. 26.02.2010 | 13:25

    Eine ähnliche Person wünscht dir ein fröhliches “Lebe wohl!”.

  67. googlehupf
    26.02.2010 | 21:22

    Mit Kritik können wir ganz gut umgehen. Unsachliche Tiraden die nur Anschuldigungen aber kein Argument zur Sache enthalten sind aber was anderes. Es gibt genug Kommentatoren hier die “unsere” Meinungen (die durchaus nicht einheitlich sind) nicht teilen und dennoch vernünftige Kritik artikulieren können.

  68. ap
    28.02.2010 | 22:50

    @boche:

    Die Kommentare von regro und liberale siehst du also als ernsthafte und ernstzunehmende Beiträge zur Diskussion?

    Ach, hatte ich das behauptet? Das ist ein bisschen so, wie das nassforsche Vorpreschen des Oberliberalen. Ein Thema in den Raum stellen und Missstände beschreiben. Aber wenn es um Lösungen geht, wird es ganz, ganz dünn.

  69. Boche
    1.03.2010 | 7:30

    @ap

    Die zeitliche Abfolge deiner Kritik an der mangelnden Kritikfähigkeit und die Formulierung ließen eigentlich keinen anderen Schluss zu. Aber vielleicht kannst du deinen Kommentar ja noch mal erläutern?
    Wenn du dann gleich noch erklären könntest, worauf sich das “das” in “Das ist ein bisschen so…” bezieht?
    Danke!

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