8. Dezember 2009
Same procedure as most recently
Die letzte Bundestagswahl hat zumindest eines erreicht: Die Presselandschaft ist wieder berechenbarer geworden. Wenn man mal von unerschütterlichen Parteigängern wie der “Frankfurter Rundschau”, der “taz” oder gar dem “Neuen Deutschland” absieht, haben sich auch andere Presseorgane mittlerweile eindeutig positioniert. Die FAZ lässt keinen Zweifel mehr daran, dass sie sich dem konservativen Flügel der Union zurechnet (auf den Politikteil bezogen), und der “Spiegel” hat sich nicht nur entschlossen, Gabriel zum deutschen Obama zu machen, sondern auch die neue Koalition nach allen Regeln der Kunst (bzw. was der “Spiegel” dafür hält) sturmreif zu schießen.
Wie kotzlangweilig.
PS: Eine Zeitung oder Zeitschrift mit überwiegend liberaler Ausrichtung ist hierzulande seltener als ein Einhorn. Eigentlich unglaublich, wo wir Liberalen doch das Geschäft der herrschenden Klasse besorgen, wenn man unseren linken Freunden glaubt.
Verfasst von Rayson um 22:13 Uhr in der Kategorie Medien,Politik,Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)
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