Unverständnis

Exemplarisch für das Unverständnis, das ausgebildete Ökonomen staatlicher Verbotspolitik entgegenbringen, steht der Beitrag von Axel Dreher “Pilze, Birnen, Badewannen” bei “Wirtschaftliche Freiheit”. Aus ökonomischer Sicht handelt es sich hier samt und sonders um Verstöße gegen das Prinzip der Logik, die dann auf eine andere Art Logik schließen lassen, nämlich die der Ökonomie der Politik.

Einen ähnlichen Anlauf unternahm kürzlich Greg Mankiw mit seinem Vorschlag, die Körpergröße zu besteuern. Bemerkenswert, wie flexibel die Besteuerungswütigen bei den Grundlagen ihrer Argumentation sein können. Siehe dazu die Kritik hier und hier und die Verteidigung hier. Dazu noch ein nettes Zitat von Mankiw:

A moral and political philosophy is not like a smorgasbord, where you get to pick and choose the offerings you like and leave the others behind without explanation. It is more like your mother telling you to clean everything on your plate.

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7 Kommentare zu “Unverständnis”

  1. Buenavista
    14.06.2009 | 0:51

    Wobei die Heizpilze erst mit dem Rauchverbot so richtig überhand genommen haben.

    Ich komme täglich an einem großen Cafe vorbei, das im Winter fast völlig leer ist, obwohl es drinnen sehr gemütlich ist und warm. Draußen drängen sich die Gäste in Decken gehüllt um die Heizpilze.

  2. Dirk
    14.06.2009 | 12:21

    wobei ich mich frage auf welcher Rechtsgrundlage eine Stadt die Heipilze verbieten lassen kann. Der Gesetzgeber ist für mich immer noch der Landtag/Bundestag.

  3. 14.06.2009 | 14:39

    wobei ich mich frage auf welcher Rechtsgrundlage eine Stadt die Heipilze verbieten lassen kann.

    Das dürfte über die Ordungsämter laufen. Für einen Heizpilz wird man eine Genehmigung brauchen, die dann einfach nicht mehr erteilt wird.

  4. Dirk
    14.06.2009 | 17:31

    @StitchJones

    aber das Ordnungsamt darf doch eigentlich nur anhand anderer Kriterien Heizplize verbieten oder (Ästhetik des Stadtbildes, Gefährdung,…) und missbraucht hier die ihnen vom Gesetzgeber zugestandenen Kompetenzen. Oder nicht?

  5. 14.06.2009 | 18:14

    Puh, da bin ich überfragt und am Ende mit meinen Mutmassungen. Anybody?

  6. R.A.
    15.06.2009 | 14:19

    Der Knackpunkt dürfte in der Regel sein, daß der Außenbereich öffentliche Fläche ist und per Sondernutzung läuft – und dann kann die Gemeinde natürlich Bedingungen formulieren.

  7. Dirk
    15.06.2009 | 15:12

    Aber Bedingungen welcher Art?

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