(BPT 2): Welches Schweinderl hätten Sie denn gerne
Erster Eindruck von Hannover: Der Wahlkampf ist hier schon deutlich präsenter als bei uns im Süden.
Wenn man aus dem Bahnhof kommt, hängt an jedem Mast ein armselig dreinschauendes Männchen, das sichtlich unter den Verhältnissen in dieser Welt leidet. Mit anderen Worten: Der hiesige SPD-Kandidat.
Sieht man sich das Portrait an, den Gesichtsausdruck, die dünnsträhnige Frisur, den Bartversuch, die Brille – dann kommt unwillkürlich das heitere Beruferaten: Was alleine kann dieser Mann wohl vor seiner politischen Tätigkeit beruflich gemacht haben?
Da kommt eigentlich nur Lehrer in Frage (aber nicht in einem bösen Fach wie Mathe oder Naturwissenschaft).
Und Bingo.
Ist doch immer schön, wenn sich gängige Vorurteile so bestätigen.
Denn zugegeben – auch uns Silvana könnte man auf den ersten Blick für eine FDP-typische Unternehmensberaterin halten.
Auch dem CDU-Kandidaten sieht man vielleicht nicht seinen Beruf, aber doch sein Parteibuch deutlich an.
Fehlte nur eine grüne Kandidatin mit vegetarischer Ausstrahlung, der man ihr abgebrochenes Soziologie-Studium ansieht. Aber bei den Grünen gibt es keine Personen, sondern nur Wums.
Auf jeden Fall: Sieht nicht schlecht aus bisher, mit dem Wahlkampf.
Und vielleicht kommt ja noch die große Überraschung: Mit vielen Plakaten in Hannover präsent ist noch eine weitere Partei, die offenbar SEHR im Gestern verhaftet ist.

bisher 3 Kommentare » Kommentare
Auch dieser Eindruck verwischt sich nicht, wenn man sie hört oder liest…
P.S.: Ist jetzt besser, das mit den Zeilenumbrüchen…
Ich habe mal gehört, dass sie erscheint, wenn man dreimal schnell hintereinander ihren vollständigen Namen aufsagt.
Auch bei der FDP gibts Leute die Politikwissenschaft oder Theoligie studiert haben – was ist so schlimm daran?