Punk is not red…

…jedenfalls nicht immer:

Wir haben ja genug Diktaturen erlebt, auch gut gemeinte. Keine hat funktioniert… Und der kapitalistische Grundgedanke ist eigentlich famos: Tue etwas ganz besonders gut, und du wirst dafür belohnt. Wenn man da den Umweltgedanken geschickt integriert, hat man ein fast perfektes System.

Wenigstens Farin Urlaub hats begriffen.

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19 Kommentare zu “Punk is not red…”

  1. 7.05.2009 | 17:41

    Und wieder einer mehr, der mit spätestens 40 seinen Verstand gefunden hat. :-)

  2. 7.05.2009 | 18:02

    Hm, will der am Ende nicht sowas wie eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft?

  3. 7.05.2009 | 19:19

    Ich hoffe, dass wenigstens ein paar der jüngeren Ärzte-Fans da vielleicht mal drüber nachdenken. Wäre nicht schlecht.

    Das Farin kein Kommunist/Anarchist ist hat man in der Vergangenheit auch schon ein wenig mitgekriegt, wenn man im weitesten Sinne politische Statements von ihm gehört hat. Und schön, dass er sogar den Begriff Kapitalismus in den Mund nimmt.

  4. 7.05.2009 | 20:51

    Fehlt nur noch, dass die Ärzte ihre Misandrie ablegen und ich beende mein Boykott.

  5. Markus
    8.05.2009 | 0:17

    Die “heile Welt des Kapitalismus” läßt aber zu, daß auch dort geerntet wird, wo niemals gesät wurde, und daß auch dort bestraft wird, wo “Leistung” erbracht wurde.

    Selbst in diesem Blog wird ja nicht bestritten, daß die Marktwirtschaft, besonders die in Reinkultur, mit Gerechtigkeit nichts zu tun hat. Der Markt ist eben ethisch blind.

  6. 8.05.2009 | 0:57

    Es gibt Typen, die so ethisch blind sind, wie es der Markt nie zustande brächte.

  7. Thomas Wolf
    8.05.2009 | 1:15

    Fehlt nur noch, dass die Ärzte ihre Misandrie ablegen und ich beende mein Boykott.

    Wieso Misandrie? Männer sind nunmal Schweine. Ich spreche aus Erfahrung.

  8. 8.05.2009 | 10:30

    der verlinkte Artikel auf n24.de ist echt bescheuert! da wird so getan, als wären Punk und Marktwirtschaft Gegensätze. geht’s noch? …wo kommt Punk denn her? aus den westlichen Ländern mit kapitalistischem Wirtschaftssystem!

    …in der DDR war die kaum vorhandene Punkszene enormen Repressionen ausgesetzt. Punk und Sozialismus passen nicht zusammen! Farin Urlaub ist kein “Punk auf Abwegen” wie da behauptet wird, wenn er das offensichtliche erkennt – nämlich dass “auch gut gemeinte” Diktaturen nichts bringen.

  9. 8.05.2009 | 12:00

    @marc

    Der Artikel ist tatsächlich ausgesprochen dämlich geschrieben.

  10. R.A.
    8.05.2009 | 12:27

    @Markus:

    Die “heile Welt des Kapitalismus” läßt aber zu, daß auch dort geerntet wird, wo niemals gesät wurde

    Das wäre dann entweder Diebstahl oder Steuererhebung.
    Beides hat nichts mit Kapitalismus zu tun.

  11. Dominik
    8.05.2009 | 13:01

    Den-Kapitalismus-toll-finden ist ja auch verbreitet unter Leuten, die Glück im Leben hatten (und das mit “Leistung” verwechseln).

    Schade um den ansonsten sympathischen Herrn U., aber seit 25 Jahren seinen Lebensunterhalt durch Musik verdienen zu dürfen verdirbt offenbar genauso den Sinn für Realität, wie bei arroganten Studenten, die ihren Lebensunterhalt noch von den gutverdienenden Eltern bezahlt kriegen und gleichzeitig von Jeder-ist-seines-Glückes-Schmied faseln. (Klischeealarm!)

    Wie auch immer. Ein bisschen Demut und Solidarität stünde ihm gut zu Gesicht.

  12. 8.05.2009 | 22:38

    Ich hoffe mal, dass einem Künstler eher klar ist, dass zur Karriere auch viel Glück gehört.

    Zumal die Leistungsidee auch nur bedingt trägt. Denn wenn alle Leistungsträger sind, dann entsteht halt dort eine Reihung. Und die letzten werden auch dort die Hunde beißen.

    Allerdings ist ein Markt eine sehr einfache weil sich selbst organisierende Leistungskontrolle. Dessen Auswüchse Meinung nach durch eine Soziale Marktwirtschaft beschnitten bzw. aufgefangen werden müssen. Unter anderen auch, weil es geht, weil “bei uns” soviel über ist, dass wir einige retten können.

  13. Markus
    8.05.2009 | 23:17

    Man muß nicht mal ein Linker sein, um Kritik am Kapitalismus zu üben:

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/962010/
    Deutschlandfunk – Interview – Hedgefondmanager befürchtet Komplett-Insolvenz der US-Banken

  14. der_Neue
    8.05.2009 | 23:22

    Ein bisschen Demut und Solidarität stünde ihm gut zu Gesicht.

    Hin und wieder mal nen schönen Schlapphut tragen stünde ihm auch gut zu Gesicht.

  15. 8.05.2009 | 23:24

    @Thomas Wolf: Mit “Männer sind Schwein hab ich kein Problem”, mein Bojkott begann, als sie “Männer haben kein Gehirn” rausbrachten.

  16. 8.05.2009 | 23:25

    @Thomas Wolf: Mit “Männer sind Schwein hab ich kein Problem”, mein Boykott begann, als sie “Männer haben kein Gehirn” rausbrachten.

  17. 9.05.2009 | 18:41

    @Dominik

    Der Witz ist ja, dass der “Farin” nicht von seinem eigenen Erfolg rückschließt, sondern von den Zuständen in anderen Ländern ohne einen vergleichbar entwickelten Kapitalismus.

    Deine Vorwürfe sagen also eigentlich mehr über dich aus als über den, na, sagen wir mal: Unterhaltungskünstler…

  18. Markus
    11.05.2009 | 9:38

    @ Rayson

    Schweigen im Walde zu dem, was Soros sagt?

  19. 11.05.2009 | 13:15

    @Markus

    Freu dich, dass dein OT-Linkspam nicht gelöscht wird.

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