Petition gegen Zensursulas Machenschaften

Auch, wenn mir der Sinn solcher Aktionen weiter verschlossen bleibt, verlinke ich hier gerne mal die Onlinepetition “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”.

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14 Kommentare zu “Petition gegen Zensursulas Machenschaften”

  1. Leon Hartner
    4.05.2009 | 18:01

    thanks a lot :)

  2. 4.05.2009 | 19:11

    Die Bevölkerung müsste über den Indizierungswahn von Zensur-Ulla aufgeklärt werden. Vor allem aber auch darüber warum er wirkungslos ist, und am Ende zur totalen Kontrolle führen könnte. Was ich aufgrund verschiedener anderer Vorfälle schon seit einiger Zeit annehmen muss.

  3. googlehupf
    4.05.2009 | 21:35

    Hier eine kleine, aktuelle Ergänzung: CareChild e.V. lässt innerhalb eines Ein-Mann-Arbeitstags 16 Seiten abschalten.
    Zauberkräfte?

  4. el_don
    4.05.2009 | 21:56

    Connection Problems
    Sorry, SMF was unable to connect to the database. This may be caused by the server being busy. Please try again later.

    Mist,Dein Link hat die Seiten lahmgelegt, zeichnung nicht möglich.

  5. Pantalaimon
    4.05.2009 | 21:58

    @Rayson, selbst wnn aus der PEtition nichts wird, so muss sie falls sie 50k an stimen bekommt im Bundestag behandelt werden. Dies dürften allen Beteiligten nochmal vor Augen führen, dass es genug Leute gibt, die nicht mit Zensursula einverstanden sind.

  6. 4.05.2009 | 22:00

    Ich finde es richtig, die Petition zu verlinken. Sie wird wahrscheinlich keine große Auswirkung haben, aber die bietet die Möglichkeit zu einer dezidierten Meinungsäußerung. Das ist ja letztlich der Sinn solcher Petitionen. Ich fände es nur besser, wenn man die Zahl der Stimmen bis zum Ende einer bestimmten Laufzeit immer weiter zählen würde, auch wenn das Quorum schon erreicht ist.

    Ich finde es auch beeindruckend, wie engagiert sich Missbrauchsopfer und ihnen Nahestehende an der Debatte beteiligen. Sie weisen nach, mit welch zweifelhaften Zahlen Zensursula und ihre Koalition der Überwacher arbeiten.

  7. 5.05.2009 | 0:15

    PS: Hier sind noch einige ergänzende Informationen in einem Heise-Artikel.

  8. F.Alfonzo
    5.05.2009 | 0:27

    @ el_don:

    Immer noch sehr lahmarschig, das ganze… wenn der rayson mit seinem Beitrag hier eine Serverüberlastung herbeigeführt hat, ist das ja ein Grund zur Freude :-)

    Auf der anderen Seite:
    @ Rayson:
    Petitionen müssen natürlich nachweisbar einer Summe verschiedener Idividuen zugerechnet werden können. Nur, und hier haben wir das Problem:
    Wenn ich mich in irgend einem Forum namentlich (kein Problem, man kann ja irgeneinen Unsinn angeben) UND vor allem auch per e-mail-adresse zu erkennen geben muss, dann ist das schon mal ganz schlecht.
    Jeder Mensch, der um Anonymität im Internet bemüht ist und nicht zufällig nen Server in einer Bananenrepublik (wie z.B. der Türkei:-) stehen hat, den er auch als e-mail-Versandmöglichkeit wahrnimmt, der hat schon mal ein Problem. Mail-Adressen können ja durchaus (je nach Rechtsprechung) direkt einem Individuum zugeordnet werden.
    …selbst wenn nicht: Wer weiss, was mit der Mailadresse passiert, nachdem man sie dort angegeben hat.

    -> Online-Petitionen sind sowieso nur Bullshit, weil sich keiner dafür interessiert. Das ist so eine Art von Atavimus der altmodischen Menschen, die irgendwo im Hinterkopf noch die Idee haben, dass in einem sogennanten demokratischen System das Volk auch über Dinge, wenn auch nur Nebensächlichkeiten, abstimmen darf.

    So wie ich das sehe, hilft in Deutschland nur noch eins: Beten, dass die Verfassungsrichter in mittlerer Zukunft politik-kritisch genug bleiben, um den Unsinn, der von den beiden Volksparteien zusammen (mit ‘demokratischer Legitimation’, die 90% der Deutschen nicht gutheissen) beschlossen wurde, konsequent als verfassungswidrig abzuschmettern.

    Hat schon ein paar mal halbwegs funktioniert. Das BVerfG ist letztendlich die einzige Instanz in Deutschland, die der Mehrheitsdiktatur der Parteien noch Paroli bieten kann.
    Jedes Gesetz, das das BVerfG für rechtswidrig erklärt, kann den Menschen in Deutschland eigentlich nur zugute kommen.

  9. 5.05.2009 | 0:31

    @el_don, F.Alfonzo

    Keine Sorge, an uns kann es nicht liegen. Den Link haben inzwischen aber schon viele Blogs gebracht.

  10. 5.05.2009 | 1:32

    Stefanolix’ Hinweis liefert die Erklärung: Die Online-Petition wurde “geheist“.

  11. tigger
    5.05.2009 | 8:48

    Ich frage mich, wen kenne ich, der überhaupt weiss, wie man solche Petitionen untersützen kann ? Das sind vielleicht rund 20 Prozent. Die sind versierte Demokraten, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft, und zum Teil schwer Pädokriminelle.

  12. Herr X.
    7.05.2009 | 7:08

    Das ist eines der Probleme die ich mit dieser Petition habe. Da soll man mit Namen, Adresse und allem unterschreiben. Bei dem Themenkomplex?

    Wenn man bedenkt wie wenig inzwischen als Verdacht der Nutzung von Kinderpornographie aureicht und als Grundlage für eine Hausdurchsuchung genutzt wurde? Klingt mir ehrlich gesagt zu riskant.

    Ganz ehrlich, würde mich nicht wundern wenn der Großteil der dort unterzeichnenden sich bei der nächsten “Aktion Himmel” eine Hausdurchsuchung abholt.

  13. 7.05.2009 | 9:25

    Ich denke, man kann momentan ausschließen, dass von Staats wegen bereits Repression wegen einer Petition ausgeübt wird. Ich fürchte eher, dass Denunziation und Manipulation, aber auch Unachtsamkeit und technische Fehler zu sehr unangenehmen Folgen führen können.

    Psychologisch scheinen dabei ähnliche Mechanismen abzulaufen wie bei der Verfolgung der »Hexerei« in den dunklen Zeiten der Geschichte:

    1. Es geht um Sachverhalte, die kaum jemand durchschaut.
    2. Es geht um etwas Böses und Bedrohliches.
    3. Der Tatbestand ist nicht eindeutig gefasst.
    4. Es kann damit von wichtigeren Problemen abgelenkt werden.
    5. Die Maßnahmen befriedigen ein Bedürfnis der breiten Masse.
    6. Die Maßnahmen rechtfertigen weitere Kontrolle und Repression.

  14. R.A.
    7.05.2009 | 16:01

    Zumindestens die Medienreaktion auf die Petition ist beachtlich – eben weil auch so viele Leute so schnell unterschrieben haben.

    Könnte also doch sein, daß sie etwas bewirkt.

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