Die schlimmste Verbraucher-Falle

Man tue so als wäre ein großer Einkaufswagen für den Verbraucher, was die Heroin-Dosis für den Junkie ist, vertrete den Standpunkt nicht die Fahrzeugreparatur sondern den Automechaniker kaufen zu müssen, unterstelle dem Konsumenten, dass Lesen nur etwas für Hochintelligente wäre, lege noch ein paar Dutzend weitere Trivialitäten des Konsumentenalltags zwischen zwei Buchdeckel und verkaufe das Ganze als Verbraucher-Buch, fertig ist die größte Verbraucher-Falle von allen. Selten werden die Konsumenten so dreist abgezockt wie von ihrem obersten Verbraucherschützer.

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3 Kommentare zu “Die schlimmste Verbraucher-Falle”

  1. 4.05.2009 | 22:15

    Das ist ein Witz, oder? Die Seite muss von einem 1. April stammen. Wie kann man denn als Verbraucherschützer so einen Blödsinn publizieren?

    Ist plötzlich bei gleichem Preis weniger in der Packung, als man außen aus der Gewichtsangabe erschließen kann, haben die Hersteller die Preise heimlich erhöht.

    Wenn ich den Eindruck hätte, dass sich weniger Inhalt in der Packung befindet, würde ich nicht irgendetwas schließen, sondern eine Waage zur Hand nehmen. Die Gewichtsangabe muss immer korrekt sein. Was er wohl meint: Es ist weniger in der Packung als früher, aber die Packung ist noch gleich groß. Dann wird aber auch die Gewichtsangabe angepasst.

    Ausgetrickst und angeschmiert: Wie wir Verbraucher uns wehren können: Wir kaufen einfach das Buch nicht;-)

  2. F.Alfonzo
    5.05.2009 | 1:00

    @ all, and SteffenH:

    Ist ja nicht so, als wäre so eine ‘Analyse’ grundsätzlich sinnlos. Man kennt ja Stiftung Warentest usw., letztendlich eine Entscheidungshilfe im Konsumterror (ökonomisch optimal wäre vielleicht ein anderes System, aber hey, man freut sich über alles, was Produkte bewertet und nicht sofort verboten wird. Man kann sich ansehen, was vergleichbare Produkte kosten.
    (Auch wenn ich es selbst nicht nutze: Ich nutze andere Möglichkeiten des Preisvergleichs) es hilft tatsächlich.
    Auch das Verbraucher-Buch mag hilfreich sein, solange es nur als Hilfe, und nicht als Handlungsanweisung begriffen wird und man davon ausgehen kann, dass die Autoren einigermaßen Ahnung von dem haben, was sie schreiben ( also nicht:-).

    P.S.:
    @ SteffenH:
    Der Berliner Kurier (links) hat für mich persönlich den Stellenwert des Münchener Abendblatts (Bayern, rechts). Das ist keine Informationsquelle, höchstens eine Quelle der Belustigung für Menschen mit bizarrem Humor :-)

  3. 6.05.2009 | 10:26

    @F.Alfonso:

    Aber die Tipps stammen von Herrn Billen und nicht vom berliner Kurier, auch wenn du mit der Einschätzung der Qualität des Blättchens durchaus recht hast.

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