27. Februar 2009
Wer im Glashaus sitzt…
…soll nicht mit Steinen werfen. Das sollte auch für eine Firma gelten, die mit den Worten “Don’t be evil” für Sympathie wirbt. Dieser Leitsatz hält Google, den Quasimonopolisten in Sachen Internetsuche, nicht davon ab, sich der Wettbewerbsklage der Europäischen Union gegen Microsoft anzuschließen. Eine Farce angesichts des rapide schwindenden Marktanteils des Internet-Explorers auf dem Browsermarkt, der inzwischen nur noch bei 68 Prozent liegt. Statt die bislang zweifelsohne überlegenen Produkte noch besser zu machen wird der Wettberb jetzt auf die politische Ebene verschoben. Offenbar ist den Browser-Konkurrenten nicht so sehr an der Fortführung der Innovationen gelegen, mit denen sie Microsoft bislang Paroli bieten konnten, sondern daran, einen Teil der Konkurrenz durch staatlichen Zwang auszuschalten. Langsam wird mir diese Sorte von Gutmenschen unheimlich. Es wird Zeit mit dem Mauszeiger abzustimmen und auf alternative Suchmaschinen umzusteigen.
Verfasst von SteffenH um 11:37 Uhr in der Kategorie EU,Wirtschaft (Trackback)
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