Gefühlte und echte Einseitigkeit
Im Nahen Osten sprechen wieder die Waffen, und viele Menschen sterben. Es mutet manchmal etwas kurios an, wie die “pro-westlichen” Blogs vor allem damit beschäftigt sind, ja nur keine Gelegenheit zu versäumen, der staunenden Öffentlichkeit mitzuteilen, dass sie aus lauter Antisemiten besteht. Vor allem natürlich die Berichterstatter – da wird jedes Wort so lange hin- und hergedreht, bis der Beweis der von vornherein feststehenden Einseitigkeit erbracht ist.
Aber das heißt nicht, dass es diese nicht gäbe. Bei SPON darf ich heute unter dem Titel “Angst vor Hamas-Rache: Aschkelons Einwohner fürchten Raketen-Sturm” lesen:
Wann schlägt die Hamas zurück? Die Einwohner der israelischen Mittelmeerstadt Aschkelon erwarten nach den Luftangriffen auf den Gaza-Streifen heftige Raketenangriffe, erste Geschosse sind bereits niedergegangen.
“Hamas-Rache”, “die Hamas schlägt zurück” – wen will die Kanaille, die da wieder mal diesen unsäglichen “Teaser” verbrochen hat, eigentlich für dumm verkaufen? Dass Gegenwehr Anlass zur Rache sein kann, mag vielleicht in irgendwelchen kruden arabischen Ehrvorstellungen einen Platz haben, aber wer als Journalist des wichtigsten deutschen Online-Mediums sich solche Sichtweisen zu eigen macht, der berichtet nicht, sondern agitiert.
Da bei SPON Überschrift und “Teaser”, wie ich mittlerweile gelernt habe, nicht vom Autor des jeweiligen Textes verfasst werden, sondern von anonymen Schwachköpfen, trifft die gute Frau Putz hier wohl keine Schuld. Dem Beitrag selbst muss man zugute halten, dass er auch das Leid der israelischen Bevölkerung thematisiert, obwohl z.B. eine Formulierung wie “der Waffenstillstand lief aus” eine etwas eigenartige Umschreibung des neu einsetzenden Hamas-Terrors darstellt und er zum Schluss wie zur Entschuldigung für die überraschenden Einblicke nicht ohne palästinensische Leidtragende auskommt.

bisher 25 Kommentare » Kommentare
Gerade bei der Rache würde ich eigentlich nicht mitgehen. Meinem Verständnis nach kann Rache eigentlich immer, überall und für alles angebracht werden. Eine Berechtigung oder eine Klärung der Schuldfrage werden nirgends impliziert. Würde mich interessieren, wie andere das sehen.
Daß die Hamas oder die Hisbollah als Verhandlungspartner auf gleicher Augenhöhe dargestellt werden, was sich ja auch hier in der Wortwahl niederschlägt, scheint mir allerdings recht häufig zu sein, und darin sehe ich das eigentliche Problem, nicht in einzelnen verkorksten Überschriften. Ob das jetzt Antisemitismus ist oder nicht, ist dabei m.E. eigentlich recht irrelevant.
Daß Teaser und Überschrift von der Redaktion und nicht vom Autor selbst verfaßt werden, ist meines Wissens übrigens übliche Praxis und nicht SpOn-spezifisch (Wenn auch dort die Bezahlung besonders mies zu sein scheint).
Sorry, David, aber “verkorkst” wäre anders…
Ja, gut, das mag sein, ersetz es durch ein Adjektiv Deiner Wahl. Nur sehe ich eben gerade im Terminus “Rache” nicht das Problem. Ich hätte michn damals auch an meinen Abiturprüfern für 14 statt 15 Punkte in der mündlichen Prüfung rächen können, grausam und unerbittlich. Berechtigt wäre das nicht gewesen, Rache schon. Wie gesagt, wenn da unser Sprachverständnis signifikant unterschiedlich sein sollte, würde mich das interessieren und ich würde es gerne klären. “Verkorkst” interessiert mich erstmal weniger.
Es bedarf schon eines gewissen Sprachverständnisses, um das Wort “Rache” in dem von Dir (richtigerweise) interpretiertem Wortsinn zu verstehen.
Ich habe mir den Text jetzt mehrfach durchgelesen und auch mich beschlich das (Sprach-)Gefühl, dass das Wort “Rache” eben eine Reaktion auf ein vorangegangenes Unrecht darstellt.
Richtigerweise bdeutet Rache das eben nicht, da hast Du Recht.
Ich wage alledings zu bezweifeln, dass den SPON-Schreiberlingen die Wertneutralität des Wortes “Rache” bekannt gewesen ist. Selbst wenn das der Fall sein sollte, ist die Verwendung dieses Wortes angesichts der leichten Fehlinterpretationsmöglichkeit und des sich beim Leser einstellenden Sprachgefühls nicht besonders glücklich.
Naja, die “Rache” steht da ja nicht im semantischen Nirwana, sondern neben “schlägt zurück”. Da sind die Rollen Aggressor und Verteidiger schon mal verteilt. Und mich interessiert schon, das “verkorkst”, weil ich tatsächlich den Autor von Überschrift und “Teaser” für einen ziemlich miesen Propagandisten halte, dessen Absicht man nicht mit Fahrlässigkeit verwechseln sollte.
Was die isolierte Wortbedeutung angeht, so sehe ich das weniger im Zusammenhang von Schuld oder Unschuld, als vielmehr der Reihenfolge von gleichen Taten. Wenn X den Y beleidigt, und deswegen dann Y dem X eine reinhaut, dann mag der große Bruder von Y so etwas wie “Rache” ausüben können. Aber wenn X die Katze von Y vergiftet, und daraufhin Y beim X dasselbe tut, wäre es für alle Außenstehenden, die diese Informationen haben, absurd, wenn X plötzlich von “Rache” sprechen würde.
Ich lese mir jetzt mal den ganzen Artikel durch, um den Gesamteindruck zu erhalten. Im Zusammenhang betrachtet, mag das Bild anders aussehen.
Bis dahin: Was “zurückschlagen” betrifft, so sehe ich die Sache da auch noch nicht notwendigerweise anders. Der Titel “Star Wars: Das Imperium schlägt zurück” bezieht ja auch nicht gegen die Rebellion Stellung und für das Imperium…
Oh, ich wollte eigentlich hinreichend klarmachen, dass ich den Artikel nicht im Zusammenhang mit Teaser und Überschrift sehe. Der verwendet keinen der Begriffe.
Und was das “Zurückschlagen” angeht: Auch das ist nicht so neutral, wie du meinst. Denn wenn ich etwas anfange und auch nach Intervention eines anderen einfach damit weiter mache, ist dieses Fortführen der anfänglichen Aktionen kaum als “Zurückschlagen” zu bezeichnen.
So hatte ich Dich auch verstanden, dSadO hatte dann aber vom ganzen Artikel gesprochen, sodaß ich mir den gesamten Kontext mal ansehen wollte. Brachte aber keine neuen Erkenntnisse.
OK, da stimme ich Dir natürlich zu.
Insgesamt wären mir Überschrift und Teaser aber wohl nicht so sehr ins Auge gesprungen wie Dir, und das, obwohl ich bei dem Thema eigentlich ziemlich humorlos bin.
Ich fand die Berichterstattung diesmal erstaunlich differenziert. Im Gegensatz zu früheren, ähnlichen Ereignissen wurde diesmal der Hamas-Terror, der Israel provozieren sollte und das auch tat, mitunter ausführlich dargestellt. Lesenswert ist wie ich finde der Kommentar von Malte Lehming im Berliner Tagesspiegel.
Vielen Dank, Holger, für den Link zum Kommentar von Malte Lehming. Der ist wirklich gut, ich wünsche mir mehr von solchen Kommentaren.
Mit Verlaub, aber das ist jetzt genau die Wortklauberei, die einen Absatz zuvor beklagt wurde.
“Rache” oder “zurückschlagen” bezieht sich in der REgel auf ein unmittelbar vorausgegangenes Ereignis, ohne sich groß darum zu kümmern, was jenem nun wieder vorausging.
Israels Militärschlag bedeutet zweifellos eine Eskalation. Dass eine Reaktion Israels angesichts der fotwährenden Provokationen absehbar und verständlich war, scheint außer Zweifel.
Ob die Bombardierung irgendetwas bringt, wage ich aber zu bezweifeln. Die Hamas nimmt das Volk als Geiseln und präsentiert sich wieder als “Opfer”.
Israel muss aufpassen, dass ein Einmarsch in Gaza nicht wieder endet wie im Libanon.
Ich verstehe “Rache” und “zurückschlagen” in diesem Zusammenhang weniger wertend, sondern eher als Beschreibung eines ursächlichen Zusammenhangs. In einem Konflikt, dessen akuter Auslöser vor vielen Jahren zu suchen ist, ist jede Aktion gleichzeitig eine Reaktion.
@Buenavista: Vermutlich marschiert Israel jetzt ein, um zu verhindern das die Verteidigung der Hamas in einigen Jahren genau so stark wird wie die der Hisbolla. Es kann es sich nicht leisten die Hamas die dazu nötige Zeit zu lassen. Das ist wohl Isreals Lehre aus dem Libanonkrieg.
Israel setzt sich damit unter enormen Druck. Ein zweites Scheitern wäre das Ende der israelischen Abschreckung.
Nun kann man militärisch zwar die offenen Kommandostrukturen der Hamas zerschlagen, nicht aber ihren Guerilla/Terror-Charakter. Ein Häuserkampf in Gaza City würde Tausende Opfer kosten und je länger er dauert, umso größer wird der Druck auf Israel.
Zunächst hat man nur folgendes erreicht:
1) Wahlkampfvorteile für Kadima
2) Obamas Nahostpolitik die Hände gebunden
3) Iran herausgefordert und wieder die gesamte arabische Welt gegen sich (das war schon mal besser)
@Buenavista
ich stimme Dir mit der Aussagen bzgl. Obama nicht zu. Im Gegenteil: Obama kann nun aktive Nahost Politik betreiben, in dem er die Israels zu einem Rückzug aus dem Gaza Streifen bewegt und sich so als wahrer Mittler präsentieren. Ein Einmarsch erhöht den Verhandlungsspielraum Israels bzw. der USA.
Das würde voraussetzen, dass die Israelis binnen Monatsfrist ihre Ziele erreichen…
Wie das ohne Tausende von Toten zu erreichen sein soll, weiß ich nicht.
Und nach Tausenden von Toten auch nicht.
Realistisch sind eine zeitweilige Schwächung der militärischen Schlagkraft der Hamas und die Erzwingung eines neuen “Waffenstillstands”.
Das entspricht der Strategie der Islamisten. Läßt man sie in Ruhe, schlagen sie immer wieder zu, rüsten auf und verbreiten soviel Mord und Terror wie möglich. Kriegen sie dann Gegenwind jammern und zetern sie “Völkermord, Völkermord!”, betteln in aller Welt um Hilfe und bieten Verhandlungen an.
Um sofort mit Beginn der neuen “Waffenruhe” wieder anzugreifen.
Die von Israel verlautbarten Kriegsziele, also eine Änderung der Spielregeln, sind unrealistisch, da man sie nur durch die Vernichtung der Hamas erreichen könnte. Dazu wäre nicht nur eine Invasion sondern im Anschluß auch ein jahrelanges strenges Militärregime notwendig.
Aber eigentlich müßte man den Palästinensern ein für alle mal klarmachen, daß sie den Krieg schon vor Jahrzehnten verloren haben und den von vielen Palästinensern betriebenen Totalen Krieg in eine totale Niederlage der Palästinenser verwandeln.
Das wäre ein Blutbad, wie es eine westliche Armee seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr angerichtet hat.
Also: Alles unrealistisch. Israel hat derzeit weder die militärischen, noch die finanziellen, noch die innnen- und außenpolitischen Voraussetzungen für eine Änderung der Spielregeln.
@Buenavista
Es ist natürlich Spekulation aber das eigentliche Kriegsziel könnte der Rückzug sein. Als Kompromissvorschlag.
Vorher zeigt man nochmal, dass man zu allem entschlossen ist und die die Gegenseite besser beraten ist, Angebote anzunehmen anstatt auf mehr zu spekulieren.
@Holger:
Sehe ich eigentlich ähnlich.
Da gibt es immer noch einiges zu bemängeln (siehe Raysons Eingangsbeitrag), aber im Vergleich z. B. zur völlig einseitigen Berichterstattung im Libanonkrieg ist es diesmal schon fast differenziert.
Nur die Staatssender scheinen immer noch ihre alten Weltbilder zu pflegen. Jedenfalls habe ich so den Eindruck nach dem, was man so an Tagesschau-Zitaten etc. lesen kann – direkt kriege ich davon fast nichts mit.
Nachdem sich aber die Kanzlerin lobenswert deutlich positioniert hat, wird das wohl auch in der Berichterstattung Niederschlag finden.
Vielleicht gewöhnen sich die Medien dann auch endlich einmal ab, die palästinensischen Angaben über Opfer etc. zu übernehmen.
@Buenavista:
Und das reicht.
Im Gegensatz zu manchen europäischen Vorstellungen geht es Israel nicht darum, jetzt eine ewige Friedenslösung für den ganzen Nahen Osten zu implementieren. Diese ist unter derzeitigen Rahmenbedingungen auch nicht zu erreichen.
Es geht schlicht darum, wieder für einige Jahre Ruhe zu bekommen.
Und dafür ist die Ausschaltung der Hamas-Kernstrukturen ganz entscheidend.
Irgendwelches gewaltbereites Fußvolk wird sich natürlich immer finden – aber ohne Anleitung, Ausrüstung und Organisation ist das unwichtig.
Und die Führer der Hamas sind (wie ihre Pendants bei der Hizbolla) keineswegs zum “Märtyrertod” bereit. Die sind groß darin, andere zu verheizen – aber wenn sie selber in Gefahr kommen, schalten die auf Rückzug.
Alleine die Ausschaltung von Scheich Jassin damals hat Israel einige Jahre Ruhe gebracht – so lange hatte die Hamas gebraucht, um einen neuen Chef auszukungeln und sich neue Verstecke für die Führungsschicht zu suchen.
Das wird mit Sicherheit nicht “reichen”, da ich ausdrücklich von den “offenen” Strukturen sprach.
Olmert könnte das Kunststück fertigbringen, gleich zwei Kriege zu verlieren.
Warum schießt Hamas mit ihren primitiven Raketen weiterhin nach Israel? Die wollen die Eskalation. Die wollen Bilder mit verletzten und toten Kindern.
Deren Kalkül ist einfach. Häuserkampf mit israelischen Soldaten, schlimme Bilder produzieren und den Propagandakrieg gewinnen.
Hezbollah ist längst wieder so stark wie vorher.
Schon wiedetr beginnt Israel einen Krieg ohne Exit-Strategie. Jeder Rückzug ohne entscheidenden Sieg ist eine Niederlage.
Und wie man im Irak sieht, gibt es solche Siege nicht.
@Buenavista:
> Das wird mit Sicherheit nicht “reichen”, da ich
> ausdrücklich von den “offenen” Strukturen sprach.
Solche gibt es bei der Hamas nicht – die haben klare Hierarchien.
Und oberstes Prinzip ist, daß den Chefs nichts passieren darf.
Ich habe ja das Beispiel mit Scheich Jassin gebracht, der Nachfolger ist doch auch nicht mutiger.
> Olmert könnte das Kunststück fertigbringen,
> gleich zwei Kriege zu verlieren.
Bisher hat er keinen verloren.
Der Libanonkrieg konnte nicht bis zum kompletten israelischen Sieg weitergeführt werden – weil die “internationale Staatengemeinschaft” mal wieder Terroristenknutschen auf dem Programm hatte.
Aber eine Niederlage war er deswegen noch lange nicht.
> Warum schießt Hamas mit ihren primitiven Raketen
> weiterhin nach Israel? Die wollen die Eskalation.
Sicher, aber nicht die volle Eskalation, die sie jetzt bekommen.
Von der sind sie ganz offensichtlich auch überrascht worden.
> Deren Kalkül ist einfach. Häuserkampf mit
> israelischen Soldaten, schlimme Bilder produzieren
> und den Propagandakrieg gewinnen.
Beim Propagandakrieg waren die Palis schon viel siegreicher – und es hat ihnen auch nichts genutzt.
Und inzwischen ist auch nicht mehr sicher, ob sie bei der Propaganda gewinnen, die Hamas ist einfach zu blöde dafür. Wo die PLO immer noch geschicktes Doppelspiel gemacht hat, hat die Hamas viel zu offen ihre Militanz demonstriert.
> Hezbollah ist längst wieder so stark wie vorher.
Dafür sehe ich keine Belege.
Im Norden ist es ruhig, die Hisbolla traut sich bisher nicht aus den Löchern.
Sieht nicht so aus, als würde sie sich stark fühlen.
> Schon wiedetr beginnt Israel einen Krieg ohne
> Exit-Strategie.
Die Exit-Strategie ist doch ganz einfach: Nach Ende der Aktion die Truppen wieder zurückziehen.
Damit sind die Probleme natürlich nicht gelöst, aber die Hamas hat erst einmal für ein paar Jahre die Schnauze voll. Das reicht.
“Der Libanonkrieg konnte nicht bis zum kompletten israelischen Sieg weitergeführt werden – weil die “internationale Staatengemeinschaft” mal wieder Terroristenknutschen auf dem Programm hatte.
Aber eine Niederlage war er deswegen noch lange nicht.”
Unsinn, der Krieg war schlichtweg stümperhaft geführt und hat kein gestecktes Ziel erreicht, allerdings den Nimbus der IDF beschädigt.
“Damit sind die Probleme natürlich nicht gelöst, aber die Hamas hat erst einmal für ein paar Jahre die Schnauze voll. Das reicht.”
Ich fürchte, das ist eine etwas naive Sicht der Dinge. Die Hamas speist sich aus den in Gaza herrschenden Verhältnissen und hatte dort schon an Popularität verloren. Jetzt sind sie wieder “Widerstandskämpfer”.
Aber wir werden wohl schon in einem Monat wissen, wer von uns beiden Recht hat.
@Buenavista:
> der Krieg war schlichtweg stümperhaft geführt …
Vielleicht – obwohl die Vorwürfe gegen die israelische Kriegsführung immer recht wirr und widersprüchlich waren. Die Kritiker konnten sich nie einigen, ob die “Stümperhaftigkeit” darin bestand, zuviel oder zuwenig zu schießen.
> und hat kein gestecktes Ziel erreicht, …
Das ist nachweislich völlig falsch.
Es hat seit dem Libanonkrieg keinen einzigen Hisbolla-Angriff auf Israel mehr gegeben.
Keine Rakete, keinen Stoßtrupp, keinen Bombenanschlag – im Norden ist völlige Ruhe.
Damit ist das Hauptziel des Kriegs bestens erreicht worden.
Und genau dies ist auch im Süden möglich.
Offenbar hast Du recht überzogenen Vorstellungen darüber, was Du als israelischen Erfolg anerkennen würdest.
Realistisch betrachtet geht es aber nur um einige Jahre Ruhe – und das ist erreichbar.
[...] Kraft und Staerke, diese neuerliche Eskalation durchzustehen. Fuer weitere Informationen zum Thema sei auf die einschlaegigen Blogs [...]