Zu dumm zum Sparen

Jetzt ist es amtlich: Deutsche sind zu dumm zum Sparen oder wie es die Hamburger Beratungsfirma Evers & Jung im Auftrag der Bundesverbraucherministerin ausdrückt: “Dem Vermittler steht der typische Verbraucher mit einem unzureichenden finanziellen Bildungsstand gegenüber”, weshalb Bundesbürger pro Jahr zwischen 20 und 30 Milliarden Euro durch schlechte Finanzberatung verlieren würden. Natürlich reicht es der Bundesregierung vor diesem Hintergrund nicht aus, dem Bürger zu empfehlen seine Nase mal in eines der unzähligen Bücher zu stecken, in denen man sich über das Einmaleins der Finanzanlage informieren kann. Nein, sie setzt lieber auf Maßnahmen, die es potentiell ermöglichen, das Verlustrisiko von Kapitalanlagen weitgehend dem Berater anzulasten. Wer will da noch Finanzberatungen anbieten? Und wer berät dann die Deutschen, die zu doof zum Sparen sind?

Ganz nebenbei, den ersten Finanzberater, den sich die Verbraucherministerin zur Brust nehmen sollte, ist Hessens-SPD-Spitzenkandidat. Mit seiner Empfehlung einer Zwangsanleihe für Reiche zu einem Zinssatz von 2,5 Prozent würde er die Anlagenverluste der Deutschen mit Sicherheit toppen. Aber warum sich von einem windigen Finanzvermittler an der Nase herumführen lassen, wenn man sich ganz offziell vom Staat im großen Stil abzocken lassen kann.

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16 Kommentare zu “Zu dumm zum Sparen”

  1. Herbert
    22.12.2008 | 11:06

    “Nein, sie setzt lieber auf Maßnahmen, die es potentiell ermöglichen, das Verlustrisiko von Kapitalanlagen weitgehend dem Berater anlasten.”
    Welche Berater denn? Es gibt ja kaum welche, sind fast alles Verkäufer. Wer allerdings einem Mütterchen auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage ein Lehman-Zertifikat mit den Worten angedreht hat, dass da noch nie etwas passiert sei und nach menschlichem Ermessen auch in der Zukunft nichts passieren wird, der darf ruhig ein bisschen bluten.

  2. 22.12.2008 | 11:16

    @Herbert:

    Auch das Mütterchen sollte so mündig sein und sich vor der Entscheidung ihr Vermögen anzulegen erst ordentlich informieren. Ihr sollte klar sein, dass der Anlageberater auch ein Gewinnmotiv hat und in erster Linie sich selbst reich machen will. Auch sollte ihr klar sein, unter welchen bedingungen ihr Gewinn auch für den Verkäufer gewinn bedeutet. Es gibt eine Menge von Finanzinstitutionen, die mit schlechter Beratung ihre Reputation aufs Spiel setzen, weshalb man sich an diese Leute auch zur Beratung wendet. Wenn man allerdings so blauäugig ist und sich von einem Haustürverkäufer einen risikolosen 100%-Zinssatz andrehen lässt, dann ist man definitiv zu dämlich zum Sparen und sollte durch Verluste lernen.

  3. Buenavista
    22.12.2008 | 11:42

    Jaja die berühmte “Eigenverantwortung” des mündigen Bürgers. Schöne Sache, das.

    Nun leben wir allerdings in einer Dienstleistungsgesellschaft, die erkannt hat, dass es am sinnvollsten ist, sich Aufgaben zu teilen, sprich man tut das, was man am besten kann, selber, und überlässt den Rest anderen.

    Wenn ich also keine Neigung verspüre, meine Wohnung selber zu streichen – ich persönlich könnte es, nutze meine Zeit aber lieber anders – dann beauftrage ich einen Maler, von dem ich erwarte, dass er die Arbeiten fachgerecht ausführt, und das ohne vorher Bücher über das Malerwesen studiert zu haben. Ich habe nämlich besseres zu tun.

    Wenn ich in ein Restaurant gehe, erwarte ich einwandfreie Kost, auch ohne vorhergehenden lebensmittelchemischen Studien. Ich möchte nicht wissen müssen, wann ich keine Austern essen soll etc.

    Wenn ich in eine Reisebüro gehe, um einen Flug nach New York zu buchen und der Angestellten sage, dass ich noch nicht sicher weiß, wann ich wirklich zurückfliege, dann erwarte ich, dass die mir einen entsprechenden Flug bucht. Ich möchte nicht in New York erfahren, dass ein kleiner Buchstabe T im Ticket eine Buchungsklasse anzeigt, bei der Umbuchen nicht möglich ist. Wenn ich Ticketbuchungsklassenexperte sein muss, um dem Prinzip “Eigenverantwortung” gerecht zu werden, dann brauche ich die Dienstleistung nicht mehr, dann buche ich gleich selber im Netz.

    So ist es auch mit Finanzberatung. Es geht nicht um “Abwälzung des Risikos”, sondern darum, dass ich kompetent über die jeweiligen Risiken informiert werde und danach meine Entscheidung treffen kann.

    Eine 65jährige, in Finanzdingen nicht bewanderte Dame muss ich eben entsprechend beraten, dass sie es versteht. Schon gar nicht darf ich Dinge verheimlichen, die der Kunde nicht wissen kann oder vermutlich nicht weiß. Eine Beratung nehme ich in der Regel ja genau dann in Anspruch, wenn mein Kenntnisstand den des Beraters unterschreitet.

    Dass der Berater eigennützige Motive hat, ist nicht ungewöhnlich. Auch der Wirt möchte gern seine teuren Austern verkaufen.

    Das heißt nicht, dass er gesundheitsschädliche Austern verkaufen kann, weil ich gerne Austern esse.

    Und ob ich im übrigen schlauer wäre, nachdem ich meine Nase in eines der unzähligen Bücher gesteckt habe, in denen man sich über das Einmaleins der Finanzanlage informieren kann, bleibt ungewiss. Um zu wissen, welches dieser Bücher wirklich was taugt, bräuchte ich nämlich schon wieder einen Berater.

    Und die Prognosen der meisten Koryphäen kann man inzwischen ohnehin in die Tonne treten.

  4. 22.12.2008 | 12:04

    @buenavista:

    Arbeitsteilung entspringt der Einsicht des Einzelnen, dass man sich auf das besinnt, was man relativ zu anderen Tätigkeit am besten kann. Richtig, so ensteht die Dienstleistungsgesellschaft. Das hat aber nichts normatives, wie du es suggerierst. So sollte ich also wissen, dass ich in Tauschbeziehungen eigennutzorientierten Vertragspartnern gegenüber stehe und daher Risiken und Handlungsanreize meines Gegenübers realistisch einschätze. Alles andere ist blauäugig, auch von einer 65igjährigen Oma, die ja immerhin so viel Menschenverstand hatte, dass sie es im Laufe ihres Lebens zu einem kleinen Vermögen gebracht hat, auch gegen manche Mitmenschen, die sie gern übervorteilt hätten. Warum soll diese Vorsicht plötzlich straflos ablegbar sein?

    Mal ganz ehrlich, wer tagtäglich arbeitet und sieht, wie hoch die Rendite ehrlicher Arbeit ist, der sollte sich schon wundern, warum reich werden aus dem Munde eines Finanzberaters plötzlich so einfach ist. Da muss doch jeder vernunftbegabte Mensch skeptisch werden. Oder er nimmt bewußt in Kauf, dass nicht er, sondern jemand anderes für seinen Gewinn übervorteilt wird.

    Ich bleibe dabei: Wer seine Fianzanlagen nicht mit der selben kritischen Distanz wie sein Alltag betrachtet, der hat die Verarschung verdient.

  5. Herbert
    22.12.2008 | 12:44

    “Da muss doch jeder vernunftbegabte Mensch skeptisch werden.”
    Sehe ich auch so und habe ich gottseidank auch selbst immer so gehalten. Aber zwei Jahrzehnte, in denen die Schneeballsysteme aufwärts gerollt sind, haben dem gesunden Menschenverstand erheblich zugesetzt. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es sehr schwer ist, gegen Unsinn anzukommen, der erfolgreich ist, umso schwerer, je länger es schon gut gelaufen ist. Nur die Krise kann die Dinge wieder geraderücken. Die Anleger haben die Verluste so oder so und werden ihre Lektion lernen müssen. Warum aber soll man die “Berater” und Verkäufer ungeschoren aus der Sache entkommen lassen? Schliesslich müssen die auch gewusst haben, was sie da treiben.
    Ich sehe aber auch die Gefahr, dass man jetzt zu viel reguliert. Wie immer natürlich prozyklisch.

  6. Buenavista
    22.12.2008 | 13:50

    Alles ist Abwägung. Nicht bewertet wurde die Tatsache, dass viele der achso dummen Sparer ihr Geld hartnäckig auf dem Sparbuch horten, was noch vor Jahresfrist bitter von Experten als besonders dumm beklagt wurde. Diese dummen Leute sind vermutlich besser gefahren als die Leute, die – oft ohne es zu wissen – in Lehmann-Zertifikate investiert haben.

    Wer Regulierungen beklagt, sollte bedenken, dass ohne jedwede Regulierung jeder Markt zusammenbricht.

    Jedes Handwerk muss mit Regulierungen leben. Das ist auch sinnvoll. Warum sollte das bei Finanzberatung anders sein?

    Gesunder Menschenverstand, ja. Ich weiß selbst, wie das ist, denn damit habe ich täglich zu tun. Unsere Firma ist inzwischen weitgehend damit ausgelastet, Leuten, die NICHT auf uns gehört haben, wieder aus China herauszuhelfen. Das waren Leute, die seinerzeit nicht nicht mal eine deutsche Übersetzung der Verträge abwarten wollten, geschweige denn für eine kompetente Erklärung der teilweise irrwitzigen Fußangeln bezahlen wollten.

    Aber die Witwe verhöhnen, die vielleicht ein kleines Vermögen geerbt hat, mit dem sie die letzten 20 Jahre ihres Lebens bestreiten möchte? Doch eher nicht. Muss diese Frau wissen, dass zwischen 4% (damals Bundeswertpapiere) und 5% Zinsen (Anlagen mit versteckten Zertifikaten) das Risiko des Totalverlusts steht?

  7. 22.12.2008 | 14:02

    Da muss man schon ein wenig differenzieren. Betrug ist schon jetzt strafbar, und das sollte auch so bleiben, auch wenn ihn der in Finanzdingen Geübte vermeiden kann (wenn er denn nicht zu gierig ist).

    Aber das “Verlieren”, von dem im verlinkten Beitrag die Rede ist, betrifft wohl ganz einfach alles, was von der optimalen Anlage abweicht, träfe also z.B. auch zu, wenn jemand ein Sparbuch wählt statt des Festgelds und somit Zinsen “verliert”.

    Dass der 5-Sterne-Koch im Restaurant mit den übersichtlichen Portionen und den hohen Preisen Dosengemüse verwendet, lässt sich rechtlich wohl kaum vefolgen.

    Hinzu kommt der “moral hazard”: Die ganze Last auf die Verkäufer von Geldanlagen abwälzen zu können, befreit zusätzlich von der Last, vorsichtig zu sein. Erst läuft einem vor Gier der Sabber aus dem Mund und die Dollarzeichen blinken in den Augen, und hinterher war es natürlich dieser böse “Berater”.

    Wir hatten das Thema schon einmal. Es ist m.E. nicht so schwierig zu lernen, dass alles, was über die Rendite von Bundesanleihen hinausgeht, auch mit mehr Risiko verbunden ist. Und je mehr Rendite mir versprochen wird, um so riskanter ist das Ganze. Dass der Typ mit dem “todsicheren Geheimtipp” ausgerechnet mich reich machen will, kann ich wohl mit hinreichender Sicherheit ausschließen.

  8. Buenavista
    22.12.2008 | 14:32

    “Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

    Wenn ich also dem Anleger nicht sage, dass die empfohlene Anlage das Risiko eines Teil- oder Totalverlusts enthält, dann ist im Prinzip dieser Tatbestand schon erfüllt, es sei denn, man kann derlei Wissen voraussetzen. Darum gelten ja auch zwischen Kaufleuten oft andere Geschäftsbedingungen.

    Was hat das nun mit “Risikoabwälzung” auf den Berater zu tun? Dem Berater dürfte doch wohl bekannt sein, dass seine Anlage risikobehaftet ist.

    Wenn er also im Beratungsgespräch diese doch entscheidende Information unterdrückt oder gar wahrheitswidrig verändert, warum sollte er dann nicht haften?

    Es ist völlig egal, ob ich eigentlich “wissen müsste”, dass der “todsichere Geheimtipp” vermutlich keiner ist. Wer mich mit falschen oder wesentlichen unterdrückten Tatsachen etwas verkauft, macht sich straf- und haftbar. Ob das nun die Superrenditeanlage mit kirgisischen Staatsanleihen ist oder der “Orientteppich” an der Haustüre.

    Es geht nicht darum, dass der Berater für Anlageverluste haftet. Sondern darum, wenn er verschweigt, dass es zu solchen Verlusten kommen kann.

    Bei den Lehman-Geschichten war das vielen Kunden offenbar nicht bewusst.

  9. 22.12.2008 | 14:47

    @buenavista:

    Jede Anlage ist risikobehaftet, es sei denn es wird vertraglich ausgeschlossen. Wenn ich als Verbraucher also Risiken ausschließen will, dann lass ich mir das schriftlich geben. Ich lasse mich also nur auf Anlagen ein, deren ganz konkrete Entwicklungsmöglichkeiten vertraglich fixiert sind und meinen Erwartungen entsprechen: Laufzeit, Verzinsung, etc. Hiermit kann ich meinen Berater dann festnageln und in Regress nehmen. Erfüllt er diese Vereinbahrungen nicht, hat er den gemeinsamen Vertrag verletzt. Ein Grund, weshalb risikoaverse Anleger eben beim Sparbuch oder dem festgeld bleiben. Ansonsten bin ich selbst dafür verantwortlich, wenn die Versprechungen nicht aufgehen. Sich auf vertraglich nicht vereinbarte Ergebnisse im Verlustfall zu berufen stellt m.E. die Logik des Vertragsrechts auf den Kopf. Was hier im Mäntelchen von Verbraucherschutz daherkommt, ist Klientelpolitik, die im Zweifel nach hinten losgeht.

  10. Herbert
    22.12.2008 | 15:08

    @ buenavista
    “Muss diese Frau wissen, dass zwischen 4% (damals Bundeswertpapiere) und 5% Zinsen (Anlagen mit versteckten Zertifikaten) das Risiko des Totalverlusts steht?”
    Sehr gutes Beispiel! Chance und Risiko stehen da in einem krassen Missverhältnis zugusten von Emittent und Vertrieb. Man sollte aber die Kriminialisierung der Berater nicht übertreiben, denn die stehen auch unter Erfolgsdruck und beruhigen das eigene Gewissen mit der Aussage, dass so ein Lehman-Zertifikat bisher noch immer gehalten hat. Es handelt sich hier um ein kollektives Phänomen, das sich nur bedingt durch individuelle Schuld beschreiben lässt.
    Mehr Basiswissen ist in jedem Fall auch nötig. Insbesondere würde ich es begrüßen, wenn in der Schule die Grundstruktur diverser Papiere und Themen wie “Mündelsicherheit” ausreichend behandelt werden würden. Aber all das hilft eben nur bedingt gegen den Herdentrieb. Nach dem Aktiencrash von 2001 ist alle Welt in Sicherheits- und Anleihenwald geflüchtet. Dort warteten dann Bestien wie Subprime-Hypo-Anleihen und Zertifikate auf die herantrabenden Lämmer. Es war ein schrecklicher Anblick. Das böse Ende war gewiss.

  11. Buenavista
    22.12.2008 | 16:16

    SteffenH

    Es geht aber gar nicht um den “Ausschluss von Risiken”. Es geht darum, über (versteckte und dem Berater zumutbar bekannte) Risiken zu informieren.

    Wenn eine in finanziellen Dingen nicht beschlagene Frau in eine Bank kommt, Geld anlegen möchte und nmoch sagt, dass sie das aber zum Leben braucht und sie nur sichere Sachen möchte (im Rahmen dessen, was sicher sein kann), dann sollte der Berater ihr eben nicht “ungestraft” risikoreiches Zeug als völlig sicher unterjubeln können.

    Tut er es doch, sollte Haftung eintreten. Das finde ich nicht unbillig. Das gilt in anderen Branchen ganz selbstverständlich. Es gibt eine Sorgfaltspflicht.

    Dazu braucht es gar nicht viele neue Vorschriften, denn das lässt sich recht knackig einfach formulieren.

  12. 22.12.2008 | 18:48

    Ich möchte ja nicht wissen, wie viel Geld die Bundesbürger jährlich verlieren, weil sie – warum auch immer – sich nicht die Sonderangebote in den Supermärkten anschauen oder die Preise vergleichen.

    Wird ähnlich viel sein.

    Ich würde es mir bei Finanzprodukten nicht so einfach machen und den Kunden mangelndes Interesse oder Wissen vorwerfen. Es gab Banken, die verkauften Lehman-Zertifikate im Massengeschäft, andere nicht. Warum gibt bei der hiesigen Sparkasse angeblich keine 100 Fälle, während es bei der Frankfurter Sparkasse 5000 sind? Sind die Darmstädter schlauer (Natürlich! ;) ) oder weniger gierig als die Frankfurter? Es liegt wohl eher an der Verkaufe und der Bankstrategie, als an den Kunden. Daher habe ich was dagenen das auf die einfach abzuwälen.

    Wir müssen bei abstrakten Produkten mit unsichtbaren Inhalten halt noch dazulernen. Und bis dahin brauen wir ein Geländer. Bei Treppen lässt man diese ja auch nicht weg, damit die Leute lernen sie unfallfrei zu benutzen.

  13. 22.12.2008 | 20:47

    @Herbert: “Aber all das hilft eben nur bedingt gegen den Herdentrieb. Nach dem Aktiencrash von 2001 ist alle Welt in Sicherheits- und Anleihenwald geflüchtet. Dort warteten dann Bestien wie Subprime-Hypo-Anleihen und Zertifikate auf die herantrabenden Lämmer. Es war ein schrecklicher Anblick. Das böse Ende war gewiss.”

    Schönes Sprachgemälde.

  14. 22.12.2008 | 20:52

    Wie überhaupt jemand auf die Idee kam Zertivikate zu kaufen, war mir schon immer schleierhaft. Nicht nur, dass sie als nachgelagerte Schuldverschreibung ein besonderem Risiko ausgesetzt sind, besonders in der sich schon 1 1/2 Jahre hinziehenden Finanzkrise, nein sie sind auch noch völlig überteuert = renditeschwach.

  15. 24.12.2008 | 17:17
  16. 24.12.2008 | 18:05

    Gab’s da nicht vor Jahren schonmal so eine Studie? Wo z.B. sogar die Wahrscheinlichkeit von “Dow Jones und DAX verzeichnen deutlichen Kurseinbruch” als niedriger eingeschätzt wurde als die von “Der Dow Jones verzeichnet einen deutlichen Kurseinbruch und infolgedessen auch der DAX”? Ebenfalls von Profis, wenn ich mich da richtig erinnere.

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