Dávila der Woche VII

Der Staat ist ein Pädagoge, der seinen Schülern nie das Reifezeugnis verleiht.

Aus gegebenem Anlass.

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11 Kommentare zu “Dávila der Woche VII”

  1. 20.12.2008 | 12:20

    Das haen wir jetzt parallel gepostet! Das habe ich nicht abgeguckt!

  2. Dirk
    20.12.2008 | 12:22

    Hi Rayson.

    In welchem Buch von ihm steht das? Das wäre dann bestellt.

  3. 20.12.2008 | 12:39

    @MR

    Glaub ich glatt.

    @Dirk

    Es stammt wohl im Original aus einem der drei Teile der “Scholien”, aber ich habe es aus der Zusammenstellung von Michael Klonovsky mit dem Titel “Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift…” (Reclam).

  4. Dirk
    20.12.2008 | 13:44

    danke. hab noch direkt willke’s “Keynes” und Krugman’s “The Accidential Theorist” draufgepackt.

  5. Shin
    20.12.2008 | 14:01

    Wenigstens hat sich ein FDPler drüber beschwert. Aber statt mal das zur Sprache zu bringen, worauf es hier ankommt – die Beschneidung der Freiheit durch die “staatlichen Pädagogen” – nennt er die “Belastung der Wirtschaft” als Argument. Lieber Hans-Michael Goldmann, da haben Sie natürlich auch recht mit. Allerdings gewinnt man so in der Wählerschaft keine Freunde, sondern stärkt seinen Ruf als politische Lobby “der Wirtschaft”. Dabei hat Frau Bätzing doch so eine schöne Vorlage für einen anständigen liberalen Konter geliefert… naja, Chance vergeigt.

  6. 20.12.2008 | 14:18

    Schlimmer: Der FDPler hat sich stattdessen für Staatskampagnen ausgesprochen. Das ist nur ein Unterschied in der Wahl der Mittel, keiner in der Einstellung.

  7. googlehupf
    20.12.2008 | 20:02

    Naja, eine Informationskampagne dürfte den Steuerzahler weniger kosten und ich müsste am Wochende nicht mehr fürs Bier zahlen. Aus meiner Sicht das allseits beliebte “Geringere Übel”. Mehr erwarte ich auch schon lange nicht mehr von der FDP.

    Aus dem Artikel:
    “In Schweden zum Beispiel kassiert der Staat rund zwei Euro pro Liter Bier”.

    Stichwort: Elastizität. Jeder der in Schweden war, kann das bestätigen.

    Ich habe auch ein gewisses Vertrauen in die deutsche Trinkkultur (so denn man das so nennen möchte). So einfach wie mit den Rauchern wirds die Politik da sicherlich nicht haben.

  8. Dirk
    20.12.2008 | 22:04

    So einfach wie mit den Rauchern wirds die Politik da sicherlich nicht haben.

    Das ist kein Problem. Man muss nur eine EU-Richtlinie schaffen und schon kann man sagen “oh oh gott, nun stehen wir hier und können nicht anders.”

  9. der_gute_don
    21.12.2008 | 0:17
  10. 21.12.2008 | 1:06

    Wieso, ist doch prima. Dann ziehen die betrunkenen Dänen und Schweden nicht mehr durch Kiel sondern durch Straßburg. ;-)

  11. 21.12.2008 | 10:35

    Bätzing Auffassung, dass die Steuersätze auf Alkohol zu niedrig seien, kann nur erstaunen. Wahrscheinlich hat sie überhaupt keine Ahnung, wie hoch alkoholische Getränke bereits besteuert werden – gerade in der Preisklasse, in der es mutmaßlich am häufigsten zu einer Suchtproblematik kommt: Von einer Flasche Schnaps zum Verkaufpreis von 6,99 Euro sind 4,75 Euro Steuern, beim Sechserträger Pils sind es 0,88 von 3,90, bei einer Flasche Sekt 1,43 von 2,99. Beim Schnaps betragen die Steuern mithin schon jetzt ein Vielfaches von dem, was der Erzeuger, Spediteur und Handel gemeinsam in Rechnung stellen.

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