Wieder da

Da hat uns doch unser Provider am Wochenende wegen des Loads, den wir auf seinem Shared Server verursachen, einfach die Seite abgeklemmt und uns gleichzeitig für unser überschaubares Blog glatt einen dedizierten Server ans Herz gelegt…

Die verschiedenen Maßnahmen zur Reduzierung der CPU-Load haben also nichts gebracht, aber mit abgeklemmtem Server und nur einer Shared-Hosting-Lösung können wir selbst auch nicht mehr herausfinden.

Es wird also weiter etwas holprig bleiben mit der Technik, und ob wir nun dauernd hier bleiben, wo wir gerade sind, kann auch keiner vorhersagen. Aber wir werden versuchen, immer dafür zu sorgen, dass man uns irgendwie findet, wenn man das denn will…

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11 Kommentare zu “Wieder da”

  1. 4.12.2008 | 20:32

    Schon der Schockwellenreiter predigt ja immer: statisches HTML

  2. Lina
    5.12.2008 | 8:57

    Und ich dachte, Ihr kommt jetzt ganz gross neu raus, mit ganz neuem Outfit und so, dabei aber gleichbleibend bissig!

    Muss wohl ein Missverständnis bei mir vorgelegen haben, während Ihr mit technischen Problemen konfrontiert wart, von denen ich rein gar nichts mitbekommen habe. Und eines will ich noch sagen: hart war er schon, dieser tagelange Produktionsausfall – um doch noch ein Kompliment zur Baustelle transportiert zu haben ((-; !

  3. 5.12.2008 | 9:54

    @Lina

    Viel härter ist es, so lange zwangsweise die Klappe halten zu müssen…

  4. Lina
    5.12.2008 | 9:58

    @ Rayson

    Das glaub’ich Dir auf’s Wort …

  5. 5.12.2008 | 10:49

    Könnte man nicht günstig einen Rackserver kaufen und sich selbst
    providen? Das Gerät müsste nur in einem Land außerhalb des
    deutschen Impressumsrecht stehen.

  6. 5.12.2008 | 10:54

    Mach uns nen Angebot für diesen Service, Che. Und wenn es in Kurdistan steht, Hauptsache s’läuft. ;-)

  7. DrB
    5.12.2008 | 22:13

    “Shared Server”?! – Ich dachte Umzug.
    Naja, also, im Zweifel immer auf den Schockwellenreiter hören, LOL.

  8. 8.12.2008 | 14:57

    Also wenn ihr nicht viel, viel mehr Traffic habt als ich mir vorstellen kann, oder ganz übel programmierte Plugins, verstehe ich nicht wie ein Standard-WP bemerkbar viel Last machen kann. Dafür braucht man definitiv keinen dezidierten Server.

    Ein guter Provider sollte in der Lage sein, zu benennen was genau da Probleme macht, z.B. eine slow query. Damit sollte man den Schuldigen gut einkreisen können – bei Interpretationsschwierigkeiten einfach mal hier posten oder an die Mailaddy aus *diesem* Posting senden, schaue gern mal drüber & gebe meinen Senf dazu.

    @che:
    Allein für das Impressumsrecht muss man nicht im Ausland hosten – ganz einfach weil schon seit einiger Zeit schlichtweg keine diesbezügliche Anforderung mehr im Gesetz steht. Ansonsten ist der Serverstandort zweitrangig, rein rechtlich sowieso, und praktisch ist nur der Sitz und die Haltung des Providers zu Datenschutzfragen relevant – was hilft mir ein Server in Hongkong oder sonstwo, wenn der Provider im Zweifel auf einfachen Zuruf hin die Kundendaten rausrückt.

    Wirklich paranoide bzw. sicherheitsbewusste Menschen mieten Webspace von vorneherein auf einen erfundenen Namen (bitte keine echten aus dem Telefonbuch, das ist unfair gegenüber den unfreiwilligen Strohmännern) und zahlen die Gebühren bar auf das Konto des Providers ein…

  9. 8.12.2008 | 15:55

    @drhaos

    verstehe ich nicht wie ein Standard-WP bemerkbar viel Last machen kann.

    Dann sind wir ja schon zwei ;-)

    Ein guter Provider sollte in der Lage sein, zu benennen was genau da Probleme macht, z.B. eine slow query.

    Lunarpages ist in diesem Sinn kein “guter Provider”. Die haben sich auf den Standpunkt gestellt, dass das allein unser Problem sei, auch wenn wir keine Möglichkeiten haben, mehr herauszufinden.

    Allein für das Impressumsrecht muss man nicht im Ausland hosten – ganz einfach weil schon seit einiger Zeit schlichtweg keine diesbezügliche Anforderung mehr im Gesetz steht.

    Ist das herrschende Meinung? Glaube ich nämlich nicht.

    Ansonsten würde ich auch sagen, dass der Standort des Providers wichtiger ist als der Serverstandort – kommt allerdings meist aufs Gleiche hinaus.

  10. 8.12.2008 | 16:55

    @Rayson:

    Dann sehe ich zwei Wege:

    a.) Providerwechsel (eine Antwort im Sinne von “wir schalten euch ab, weil uns etwas an eurem Blog stört, aber wir sagen nicht was” ist schlichtweg eine Unverschämtheit und ich würde das nicht akzeptieren, es sei denn ich hätte verdammt gute Gründe, exakt diesen Provider zu nehmen, aber dafür fällt mir nicht mal mehr ein Beispiel ein)

    b.) die harte Tour: lokales Backup auf einer möglichst ähnlichen Kiste installieren, mit siege stresstesten und gucken was sich so tut, Ergebnisse ggf. mit einem vanilla WP vergleichen.

    Ich persönlich würde mir b.) nicht antun, sondern stattdessen zu einer Variante greifen, die ich in irgendeinem Forum mal als “el cheapo failover” gelesen habe. Die Idee dabei: Man trennt Domainregistrierung und Hostprovider, und stellt bei Bedarf einfach die Domain um. Das geht problemlos z.B. wenn man die Domain bei GoDaddy hat oder irgendeinem anderen Domainprovider, der direkten Zugriff auf die einzutragenden Records gewährt.

    Ist das herrschende Meinung? Glaube ich nämlich nicht.

    Das kommt darauf an, ob man die hM anhand von Aussagen irgendwelcher mehr oder weniger kompetenten Anwälte oder anhand von Gerichtsentscheiden bestimmt…

    Ich bin da ja eher Pragmatiker und sehe das folgendermassen (Prämisse: Privatveranstaltung, keine Banner o.ä. – aber das habt ihr ja nicht):

    1. das TMG liest sich in dem Punkt recht eindeutig: “Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien…”
    2. das OLG Hamburg sieht das auch so
    3. gegenteilige Urteile gibt es m.W. nicht, auch nicht zu der Frage ob ggf. §55 Abs. 1 RStV hier ggf. einschlägig ist
    4. ausser Wayne scheint sich ganz generell keiner gross für so was zu interessieren (vor allem keine Behörden)
    5. das einzige was also drohen könnte, wären Abmahnungen. Um abmahnen zu können, muss man aber Wettbewerber sein. Mir ist kein Fall bekannt in dem jemand eine Wettbewerbereigenschaft zu einem privaten Weblog überhaupt nur behauptet, geschweige denn gerichtlich durchbekommen hat.

    Aus 1. bis 5. schliesse ich messerscharf, dass das reine Nicht-Angeben eines Impressums in einem ansonsten rechtlich(!) unkritischen privaten Weblog in der Praxis ein Nicht-Risiko darstellt, das durch Einführen eines zusätzlichen Abstraktionslayers in Form eines ausländischen Providers nicht signifikant verringert werden kann. Richtigen Schutz bietet sowieso nur der anonyme Betrieb (s.o.), dann darf man konsequenterweise aber auch nur über Proxy bloggen. Ziemlich unbequem, und zum Glück hierzulande für die meisten auch (noch?) nicht wirklich erforderlich.

  11. 8.12.2008 | 21:08

    @drchaos

    Dein a.) ist bereits erfolgt. Ansonsten haben wir noch einen VPS in der Hinterhand, wo dann etwas mehr geht.
    Und wer weiß, vielleicht tut sich einer unserer Admins auch noch b.) an…

    Das mit der Trennung von Domain und Provider hat auch seine Tücken, aber in Ansätzen bewegen wir uns drauf hin. Über die “.com”-Domain sollte man uns immer erreichen, egal, welche Zeile dann oben im Browser steht… Den Zugriff auf die Records haben wir.

    Was die Sache mit dem Impressum angeht, geht es uns nicht um absolute Sicherheit (wir achten ja trotz Schein-Anonymität inhaltlich auf Übereinstimmung mit den deutschen Gesetzen), sondern nur, es gewissen Leuten nicht zu einfach zu machen. Mit einem deutschen Provider kommst du da m.E. etwas schneller in Schwierigkeiten, auch wenn ich dem deine Argumentation hundertmal herunterbete. Sagen wir einfach: In den USA gehostet fühlen wir uns rundum etwas wohler. Wer uns an den Karren fahren will, kann das natürlich, muss aber etwas Mühe dafür aufwenden. Und wem das dann so wichtig ist, der muss ein so seltsamer Typ sein, dass er schon Probleme haben wird, bei Behörden ernst genommen zu werden ;-) Da, wie du richtig bemerkst, keine kommerzielle Verwertbarkeit anzunehmen ist.

    Aber erstmal besten Dank für deine Ausführungen und deine Hilfsbereitschaft. Vielleicht kommen wir darauf zurück ;-)

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