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	<title>Kommentare zu: Es f&#228;llt auch Linken auf&#8230;</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37953</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 18:54:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Lemmy
&quot;Mach ich. Rayson sagt ja auch, dass bestimmte BWL B&#252;cher nicht gerade brain-friendly geschrieben sind.&quot;

Sicher, man wird auf jedem Gebiet so einiges finden. Es ist einfach mein Eindruck &quot;Tolerierung der Aufbl&#228;hung&quot; in anderen Wissenschaftsgebieten nicht so stark verbreitet ist. Ich habe nat&#252;rlich keinen empirischen Beleg daf&#252;r und kann nur mit meinem Halbwissen punkten. Aber ich kann mich diesem Eindruck einfach nicht verwehren.

@Rayson
&quot;Man kann nat&#252;rlich mit einer echten Formelsprache weniger schwurbeln als mit einer, die mehr Freiheiten zul&#228;sst.&quot;

Das ist richtig. Aber bei uns ist ja auch l&#228;ngst nicht alles in der Mathematik verpackt. Zumindest nicht auf jedem Teilgebiet. Wobei manch einer sich das w&#252;nscht. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lemmy<br />
&#8220;Mach ich. Rayson sagt ja auch, dass bestimmte BWL B&#252;cher nicht gerade brain-friendly geschrieben sind.&#8221;</p>
<p>Sicher, man wird auf jedem Gebiet so einiges finden. Es ist einfach mein Eindruck &#8220;Tolerierung der Aufbl&#228;hung&#8221; in anderen Wissenschaftsgebieten nicht so stark verbreitet ist. Ich habe nat&#252;rlich keinen empirischen Beleg daf&#252;r und kann nur mit meinem Halbwissen punkten. Aber ich kann mich diesem Eindruck einfach nicht verwehren.</p>
<p>@Rayson<br />
&#8220;Man kann nat&#252;rlich mit einer echten Formelsprache weniger schwurbeln als mit einer, die mehr Freiheiten zul&#228;sst.&#8221;</p>
<p>Das ist richtig. Aber bei uns ist ja auch l&#228;ngst nicht alles in der Mathematik verpackt. Zumindest nicht auf jedem Teilgebiet. Wobei manch einer sich das w&#252;nscht. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37947</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:51:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Mach das. Keines der Hochschul-Informatik-B&#252;cher die ich jemals in der Hand hatte verwendetete solchen Satzbau.
&lt;blockquote&gt;
Mach ich. Rayson sagt ja auch, dass bestimmte BWL B&#252;cher nicht gerade brain-friendly geschrieben sind. 

@Schmock
Die mathematischen papers ben&#246;tigen halt genau wie ches favorisierte Schule des Anarchosyndikalismus eine gewisse Vorbildung. Ich bin btw. &#252;berhaupt kein Geisteswissenschaftler und hab sicher keine Angst vor mathematischen Formeln. Ich unterhalte mich sehr gerne mit einem bald diplomierten Informatiker &#252;ber sein ziemlich mathematisches Zeugs. In den meisten Jobs machst du auch nicht so wahnsinnig viel h&#246;here Mathematik. Es hilft nat&#252;rlich beim logischen Denken, selbstst&#228;ndiger L&#246;sungssuche, etc. Mir selbst hat Mathe eben auch manchmal Freude bereitet. Such jetzt f&#252;r ein 5.5 j&#228;hriges chilenisches Kind dann versp&#228;tete Weihnachtsgeschenke und da ist ein matemáticas para cabros chicos (Mathematik f&#252;r Kinder) fest eingeplant. Selbst Hugo Chávez hat dieses Jahr in alopresidente den Anwesenden wiederholt Matheaufgaben gestellt und die Bedeutung der Mathematik proklamiert. Oft Grundrechenarten und wenns hochkommt Prozentrechnung. Zumindest waren es die ehrlicheren Teile der Show.  
Gibt diese Tendenz, Geisteswissenschaftlern die F&#228;higkeit zu logischen Denken abzusprechen. Das find ich v&#246;llig falsch, obwohl ich mich &#252;ber das bestellte Buch sicher nicht selten &#228;rgern werde. 
Und die entfesselte finanzmathematische Brillianz der letzten Jahrzehnte hat - wie wir jetzt wissen - Systeme insgesamt eben nicht transparenter gemacht sondern zum Chaos beigetragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Mach das. Keines der Hochschul-Informatik-B&#252;cher die ich jemals in der Hand hatte verwendetete solchen Satzbau.</p>
<blockquote><p>
Mach ich. Rayson sagt ja auch, dass bestimmte BWL B&#252;cher nicht gerade brain-friendly geschrieben sind. </p>
<p>@Schmock<br />
Die mathematischen papers ben&#246;tigen halt genau wie ches favorisierte Schule des Anarchosyndikalismus eine gewisse Vorbildung. Ich bin btw. &#252;berhaupt kein Geisteswissenschaftler und hab sicher keine Angst vor mathematischen Formeln. Ich unterhalte mich sehr gerne mit einem bald diplomierten Informatiker &#252;ber sein ziemlich mathematisches Zeugs. In den meisten Jobs machst du auch nicht so wahnsinnig viel h&#246;here Mathematik. Es hilft nat&#252;rlich beim logischen Denken, selbstst&#228;ndiger L&#246;sungssuche, etc. Mir selbst hat Mathe eben auch manchmal Freude bereitet. Such jetzt f&#252;r ein 5.5 j&#228;hriges chilenisches Kind dann versp&#228;tete Weihnachtsgeschenke und da ist ein matemáticas para cabros chicos (Mathematik f&#252;r Kinder) fest eingeplant. Selbst Hugo Chávez hat dieses Jahr in alopresidente den Anwesenden wiederholt Matheaufgaben gestellt und die Bedeutung der Mathematik proklamiert. Oft Grundrechenarten und wenns hochkommt Prozentrechnung. Zumindest waren es die ehrlicheren Teile der Show.<br />
Gibt diese Tendenz, Geisteswissenschaftlern die F&#228;higkeit zu logischen Denken abzusprechen. Das find ich v&#246;llig falsch, obwohl ich mich &#252;ber das bestellte Buch sicher nicht selten &#228;rgern werde.<br />
Und die entfesselte finanzmathematische Brillianz der letzten Jahrzehnte hat &#8211; wie wir jetzt wissen &#8211; Systeme insgesamt eben nicht transparenter gemacht sondern zum Chaos beigetragen.</p></blockquote>
</blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37928</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:47:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37928</guid>
		<description>Man kann nat&#252;rlich mit einer echten Formelsprache weniger schwurbeln als mit einer, die mehr Freiheiten zul&#228;sst. Aber das wirkt eben auch in zwei Richtungen: Man muss die Freiheit ja nicht negativ nutzen.

Information und Lehre sind mindestens ebenso sehr Bring- wie Holschuld. Es gibt Menschen, die k&#246;nnen auch komplizierte Sachverhalte sehr anschaulich und lebendig vermitteln (man lese z.B. mal die Werke des Controller-&quot;Papstes&quot; Albrecht Deyhle). Andere k&#246;nnen es nicht, und wieder andere wollen es nicht, aus den verschiedensten Gr&#252;nden.

F&#252;r meinen Geschmack wird in Deutschland aufgebl&#228;htes Geschwurbel noch viel zu sehr toleriert und sogar mit Gewichtigkeit verwechselt, sei es in vorgeblich wissenschaftlichen Werken, sei es in journalistischen Texten, sei es in PR-Mitteilungen.

Ich hatte mein Aha-Erlebnis mit einem Lehrbuch zu einem Teilgebiet der BWL. Lange glaubte ich, ich sei zu dumm daf&#252;r, bis ich mich entschied, diesen Kaiser als nackten zu begreifen - und siehe da: die These hielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann nat&#252;rlich mit einer echten Formelsprache weniger schwurbeln als mit einer, die mehr Freiheiten zul&#228;sst. Aber das wirkt eben auch in zwei Richtungen: Man muss die Freiheit ja nicht negativ nutzen.</p>
<p>Information und Lehre sind mindestens ebenso sehr Bring- wie Holschuld. Es gibt Menschen, die k&#246;nnen auch komplizierte Sachverhalte sehr anschaulich und lebendig vermitteln (man lese z.B. mal die Werke des Controller-&#8221;Papstes&#8221; Albrecht Deyhle). Andere k&#246;nnen es nicht, und wieder andere wollen es nicht, aus den verschiedensten Gr&#252;nden.</p>
<p>F&#252;r meinen Geschmack wird in Deutschland aufgebl&#228;htes Geschwurbel noch viel zu sehr toleriert und sogar mit Gewichtigkeit verwechselt, sei es in vorgeblich wissenschaftlichen Werken, sei es in journalistischen Texten, sei es in PR-Mitteilungen.</p>
<p>Ich hatte mein Aha-Erlebnis mit einem Lehrbuch zu einem Teilgebiet der BWL. Lange glaubte ich, ich sei zu dumm daf&#252;r, bis ich mich entschied, diesen Kaiser als nackten zu begreifen &#8211; und siehe da: die These hielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37922</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 11:35:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37922</guid>
		<description>@Lemmy Caution
Dann scheinst du sowas h&#228;ufiger zu lesen. Wie gesagt, man gew&#246;hnt sich dann ja auch dran. Trotzdem geht es meiner bescheidenen Meinung nach auch besser.

&quot;Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher.&quot;
Mach das. Keines der Hochschul-Informatik-B&#252;cher die ich jemals in der Hand hatte verwendetete solchen Satzbau. Und trotzdem sind sie in der Lage komplizierte fachliche Inhalte zu kommunizieren.
Habe &#228;hnliche Erfahrungen mit der Geisteswissenschaft Psychologie gemacht.

Viele Klischees enthalten eben ein K&#246;rnchen Wahrheit. Ich habe defintiv keine Aversion gegen die Soziologie oder andere Geisteswissenschaften per se.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lemmy Caution<br />
Dann scheinst du sowas h&#228;ufiger zu lesen. Wie gesagt, man gew&#246;hnt sich dann ja auch dran. Trotzdem geht es meiner bescheidenen Meinung nach auch besser.</p>
<p>&#8220;Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher.&#8221;<br />
Mach das. Keines der Hochschul-Informatik-B&#252;cher die ich jemals in der Hand hatte verwendetete solchen Satzbau. Und trotzdem sind sie in der Lage komplizierte fachliche Inhalte zu kommunizieren.<br />
Habe &#228;hnliche Erfahrungen mit der Geisteswissenschaft Psychologie gemacht.</p>
<p>Viele Klischees enthalten eben ein K&#246;rnchen Wahrheit. Ich habe defintiv keine Aversion gegen die Soziologie oder andere Geisteswissenschaften per se.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37920</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 11:13:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Boche, Che
&quot;Ich sehe einen Unterschied zwischen einer Fachsprache (also der Verwendung von Fachbegriffen) und der Unf&#228;higkeit, den Satzbau klar und einfach zu strukturieren.&quot;
Unf&#228;higkeit oder Unwilligkeit?
Es geht bei der Einfachheit nicht nur um den Satzbau. In einem mathematischen oder einem physikalischen Text, gibt es, au&#223;er ein paar einfachen W&#246;rtern aus der Alltagssprache, nur Begriffe mit einer klaren und eindeutigen Definition. Das ist bei humanistischen Texten, glaube ich, nicht so. Das liegt einerseits an dem Fach, die Objekte und Theorien die ein Mathematiker oder Physiker betrachtet sind besser in Definitionen und Begriffen zu fassen, als die Objekte und Theorien eines Humanisten. Das erkennt man zum Beispiel daran, dass es ziemlich leicht ist einen physikalischen oder mathematischen Text von einer Sprache in eine andere zu &#252;bersetzen und wie viel schwieriger, das bei humanistischen Texten ist. Andererseits liegt das an der Herangehensweise, w&#228;hrend Mathematiker oder theoretische Physiker nach der einfachen Formel: Definition, Satz, Beweis, vorgehen und Experimentalphysiker versuchen Thesen zu falsifizieren, kann ich eine solche einfache und klare Struktur in der Vorgehensweise von HUmanisten nicht erkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche, Che<br />
&#8220;Ich sehe einen Unterschied zwischen einer Fachsprache (also der Verwendung von Fachbegriffen) und der Unf&#228;higkeit, den Satzbau klar und einfach zu strukturieren.&#8221;<br />
Unf&#228;higkeit oder Unwilligkeit?<br />
Es geht bei der Einfachheit nicht nur um den Satzbau. In einem mathematischen oder einem physikalischen Text, gibt es, au&#223;er ein paar einfachen W&#246;rtern aus der Alltagssprache, nur Begriffe mit einer klaren und eindeutigen Definition. Das ist bei humanistischen Texten, glaube ich, nicht so. Das liegt einerseits an dem Fach, die Objekte und Theorien die ein Mathematiker oder Physiker betrachtet sind besser in Definitionen und Begriffen zu fassen, als die Objekte und Theorien eines Humanisten. Das erkennt man zum Beispiel daran, dass es ziemlich leicht ist einen physikalischen oder mathematischen Text von einer Sprache in eine andere zu &#252;bersetzen und wie viel schwieriger, das bei humanistischen Texten ist. Andererseits liegt das an der Herangehensweise, w&#228;hrend Mathematiker oder theoretische Physiker nach der einfachen Formel: Definition, Satz, Beweis, vorgehen und Experimentalphysiker versuchen Thesen zu falsifizieren, kann ich eine solche einfache und klare Struktur in der Vorgehensweise von HUmanisten nicht erkennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37916</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 10:59:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37916</guid>
		<description>@Lemmy Caution
&quot;K&#246;nnt mal ein paar alte volkswirtschaftliche Lehrb&#252;cher rauskramen und dort Schachtels&#228;tze suchen.
Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher.&quot;
Findest Du auch komplizierte Sprache in Mathematik- oder Physikb&#252;chern?
&quot;Bin &#252;brigens sehr &#252;berzeugt, dass mein Arbeitsumfeld entspannter w&#228;re, wenn ein gr&#246;&#223;erer Teil meines technisch und wirtschaftlich geschultes Umfeld einen Roman oder anspruchsvollen geisteswissenschaftlichen Text lesen w&#252;rde.&quot;
Interessant. Lesen technisch oder &#246;konomisch gebildete Menschen also keine Literatur? Solche Aussagen habe ich schon &#246;fter geh&#246;rt, h&#246;chst selten werden hingegen humanistisch gebildete Menschen dazu aufgefordert ein anspruchsvollen mathematischen Text zu lesen. Warum ist das eigentlich so?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lemmy Caution<br />
&#8220;K&#246;nnt mal ein paar alte volkswirtschaftliche Lehrb&#252;cher rauskramen und dort Schachtels&#228;tze suchen.<br />
Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher.&#8221;<br />
Findest Du auch komplizierte Sprache in Mathematik- oder Physikb&#252;chern?<br />
&#8220;Bin &#252;brigens sehr &#252;berzeugt, dass mein Arbeitsumfeld entspannter w&#228;re, wenn ein gr&#246;&#223;erer Teil meines technisch und wirtschaftlich geschultes Umfeld einen Roman oder anspruchsvollen geisteswissenschaftlichen Text lesen w&#252;rde.&#8221;<br />
Interessant. Lesen technisch oder &#246;konomisch gebildete Menschen also keine Literatur? Solche Aussagen habe ich schon &#246;fter geh&#246;rt, h&#246;chst selten werden hingegen humanistisch gebildete Menschen dazu aufgefordert ein anspruchsvollen mathematischen Text zu lesen. Warum ist das eigentlich so?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37908</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 09:19:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich find die Sprach-Kritiker gegen Che und die Geisteswissenschaften insgesamt versuchen hier eher eine irrationale Aversion rational zu begr&#252;nden.&lt;/blockquote&gt;

Ich finde, du versuchst mit der Verteidigung dieses Sprachgewolkes nur eine irrationale Sympathie rational zu begr&#252;nden. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich find die Sprach-Kritiker gegen Che und die Geisteswissenschaften insgesamt versuchen hier eher eine irrationale Aversion rational zu begr&#252;nden.</p></blockquote>
<p>Ich finde, du versuchst mit der Verteidigung dieses Sprachgewolkes nur eine irrationale Sympathie rational zu begr&#252;nden. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37903</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 08:29:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37903</guid>
		<description>Ich find che gut lesbar und diesen Ausschnitt des Buchs auch. 
K&#246;nnt mal ein paar alte volkswirtschaftliche Lehrb&#252;cher rauskramen und dort Schachtels&#228;tze suchen. 
Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher. 
Denke es ist mehr ein Ph&#228;nomen der deutschen Sprache. Man &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt; die so einsetzen. Kann sogar die Klarheit unterst&#252;tzen, imho. 
Ich find die Sprach-Kritiker gegen Che und die Geisteswissenschaften insgesamt versuchen hier eher eine irrationale Aversion rational zu begr&#252;nden. 

Bin &#252;brigens sehr &#252;berzeugt, dass mein Arbeitsumfeld entspannter w&#228;re, wenn ein gr&#246;&#223;erer Teil meines technisch und wirtschaftlich geschultes Umfeld einen Roman oder anspruchsvollen geisteswissenschaftlichen Text lesen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find che gut lesbar und diesen Ausschnitt des Buchs auch.<br />
K&#246;nnt mal ein paar alte volkswirtschaftliche Lehrb&#252;cher rauskramen und dort Schachtels&#228;tze suchen.<br />
Oder in den deutschen Informatik-B&#252;cher.<br />
Denke es ist mehr ein Ph&#228;nomen der deutschen Sprache. Man <em>kann</em> die so einsetzen. Kann sogar die Klarheit unterst&#252;tzen, imho.<br />
Ich find die Sprach-Kritiker gegen Che und die Geisteswissenschaften insgesamt versuchen hier eher eine irrationale Aversion rational zu begr&#252;nden. </p>
<p>Bin &#252;brigens sehr &#252;berzeugt, dass mein Arbeitsumfeld entspannter w&#228;re, wenn ein gr&#246;&#223;erer Teil meines technisch und wirtschaftlich geschultes Umfeld einen Roman oder anspruchsvollen geisteswissenschaftlichen Text lesen w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37885</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 19:57:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37885</guid>
		<description>@ Boche: Wieso vernichtend? Dass Genderforschung sich schon lange von der Wissenschaftlichkeit verabschiedet haben, wurde sogar von dieser selbst &lt;a href=&quot;http://plato.stanford.edu/entries/feminism-epistemology/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;verk&#252;ndet&lt;/a&gt;. Zudem ist es nat&#252;rlich nicht ausgeschlossen, dass andere Teile der Sozialwissenschaften vern&#252;nftig arbeiten. Welcher Teil &#252;berwiegt ershlie&#223;t sich wahrscheinlich nur Experten.
Hochenergie Physik ist in Teilen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult-Wissenschaft&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Cargo-Kult-Wissenschaft&lt;/a&gt;, das beg&#252;nstigt Unf&#228;lle wie die &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2002/46/Die_Maerchen_der_Gebrueder_Bogdanov?page=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gebr&#252;der Bogdanov&lt;/a&gt;. Im Unterschied zu Sokal haben die Bogdanovs ja tats&#228;chlich versucht sinnvolles zu produzieren, was vermutlich an ihrem mangelnden Verst&#228;ndnis der Materie gescheitert ist, w&#228;hrend Sokals Unsinn leicht als solcher zu erkennen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche: Wieso vernichtend? Dass Genderforschung sich schon lange von der Wissenschaftlichkeit verabschiedet haben, wurde sogar von dieser selbst <a href="http://plato.stanford.edu/entries/feminism-epistemology/" rel="nofollow">verk&#252;ndet</a>. Zudem ist es nat&#252;rlich nicht ausgeschlossen, dass andere Teile der Sozialwissenschaften vern&#252;nftig arbeiten. Welcher Teil &#252;berwiegt ershlie&#223;t sich wahrscheinlich nur Experten.<br />
Hochenergie Physik ist in Teilen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult-Wissenschaft" rel="nofollow">Cargo-Kult-Wissenschaft</a>, das beg&#252;nstigt Unf&#228;lle wie die <a href="http://www.zeit.de/2002/46/Die_Maerchen_der_Gebrueder_Bogdanov?page=1" rel="nofollow">Gebr&#252;der Bogdanov</a>. Im Unterschied zu Sokal haben die Bogdanovs ja tats&#228;chlich versucht sinnvolles zu produzieren, was vermutlich an ihrem mangelnden Verst&#228;ndnis der Materie gescheitert ist, w&#228;hrend Sokals Unsinn leicht als solcher zu erkennen ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37884</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 15:14:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37884</guid>
		<description>@Michel

Gab es nicht einen &#228;hnlichen Skandal auch schon im Bereich der Physik? 
Ich w&#252;rde daraus jedenfalls nicht diesen vernichtenden Schluss ziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel</p>
<p>Gab es nicht einen &#228;hnlichen Skandal auch schon im Bereich der Physik?<br />
Ich w&#252;rde daraus jedenfalls nicht diesen vernichtenden Schluss ziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Brüsseler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37883</link>
		<dc:creator>Der Brüsseler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:48:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37883</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Sicherlich gibt es Fehlentwicklungen, soziale Verwerfungen und meinetwegen auch offensichtliche negative Folgen von Gier, Korruption und R&#252;cksichtslosigkeit auf der Welt.&lt;/blockquote&gt;

Trifft diese Beschreibung nicht auch auf die Ursachen f&#252;r das Scheitern des realen Sozialismus bzw. auf eine Reihe von Staaten zu und waren letztendlich der Ausl&#246;ser von Reformen, friedlichen Revolutionen aber auch gewaltt&#228;tigen Umbr&#252;chen, Machtergreifungen und Putsche?

Letztendlich stellt sich nur die Frage wie wir - also unsere heutige Gesellschaft - damit umgehen und welchen - hoffentlich friedlichen und demokratischen - Weg wir w&#228;hlen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sicherlich gibt es Fehlentwicklungen, soziale Verwerfungen und meinetwegen auch offensichtliche negative Folgen von Gier, Korruption und R&#252;cksichtslosigkeit auf der Welt.</p></blockquote>
<p>Trifft diese Beschreibung nicht auch auf die Ursachen f&#252;r das Scheitern des realen Sozialismus bzw. auf eine Reihe von Staaten zu und waren letztendlich der Ausl&#246;ser von Reformen, friedlichen Revolutionen aber auch gewaltt&#228;tigen Umbr&#252;chen, Machtergreifungen und Putsche?</p>
<p>Letztendlich stellt sich nur die Frage wie wir &#8211; also unsere heutige Gesellschaft &#8211; damit umgehen und welchen &#8211; hoffentlich friedlichen und demokratischen &#8211; Weg wir w&#228;hlen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37880</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:22:25 +0000</pubDate>
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		<description>Durch den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sokal-Aff&#228;re&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Sokalskandal&lt;/a&gt; wurde doch bereits bewiesen, dass sich ein Teil der Sozial- und Geschichtswissenschaften von jeden inhaltlichen Anspr&#252;chen entfernt haben und nur noch m&#246;glichst komplexes Geschwurbel publizieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokal-Aff&#228;re" rel="nofollow">Sokalskandal</a> wurde doch bereits bewiesen, dass sich ein Teil der Sozial- und Geschichtswissenschaften von jeden inhaltlichen Anspr&#252;chen entfernt haben und nur noch m&#246;glichst komplexes Geschwurbel publizieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: F.Alfonzo</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37877</link>
		<dc:creator>F.Alfonzo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 12:03:13 +0000</pubDate>
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		<description>@che:

Nach meiner (akademischen) Erfahrung ist die Sache mit dem Geschwurbel ein deutsches Ph&#228;nomen. Es geht auch nicht um den Gebrauch von Fachbegriffen, sondern eher um den Versuch, auch einfache Aussagen in eine m&#246;glichst komplizierte Satzstruktur zu verpacken. Die extremste Auspr&#228;gung nennt man dann Juristendeutsch.

Zumindest meiner Erfahrung nach (und ich kann nur f&#252;r &#246;konomische Literatur sprechen) hat googlehupf recht: Die englischsprachige Literatur ist eindeutig lesbarer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@che:</p>
<p>Nach meiner (akademischen) Erfahrung ist die Sache mit dem Geschwurbel ein deutsches Ph&#228;nomen. Es geht auch nicht um den Gebrauch von Fachbegriffen, sondern eher um den Versuch, auch einfache Aussagen in eine m&#246;glichst komplizierte Satzstruktur zu verpacken. Die extremste Auspr&#228;gung nennt man dann Juristendeutsch.</p>
<p>Zumindest meiner Erfahrung nach (und ich kann nur f&#252;r &#246;konomische Literatur sprechen) hat googlehupf recht: Die englischsprachige Literatur ist eindeutig lesbarer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37876</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 11:26:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37876</guid>
		<description>@che

Ich sehe einen Unterschied zwischen einer Fachsprache (also der Verwendung von Fachbegriffen) und der Unf&#228;higkeit, den Satzbau klar und einfach zu strukturieren. Denn letzteres erwarte ich genauso von Arzt, Physiker und Bauingenieur, wenn er mit mir redet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@che</p>
<p>Ich sehe einen Unterschied zwischen einer Fachsprache (also der Verwendung von Fachbegriffen) und der Unf&#228;higkeit, den Satzbau klar und einfach zu strukturieren. Denn letzteres erwarte ich genauso von Arzt, Physiker und Bauingenieur, wenn er mit mir redet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37875</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 11:06:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37875</guid>
		<description>@Lina, Emmet Crogan, Schlens et al:

Ich find´s ja immer wieder ersch&#252;tternd, aber auch sehr bezeichnend, dass sehr viele Leute den Sozial- und Geschichtswissenschaften nicht zugestehen, komplex und differenziert zu sein und eine anspruchsvolle Fachsprache zu verwenden. W&#252;rde jemand von einem Physiker verlangen, sich einfach auszudr&#252;cken? W&#252;rde jemand es wagen, seinem Arzt, der gerade einen Befund in Medizinerlatein formuliert hat zu sagen, er solle nicht solch einen Schwurbel reden? Oder einem Bauingenieur, der etwas &#252;ber die Statik eines Hauses erz&#228;hlt und wie die Fassade beim 
Blower-Door-Test abgeschnitten habe sagen, er solle gef&#228;lligst Deutsch mit ihm reden? Das alles w&#228;re schlechterdings nicht vorstellbar. Aber wenn es um das Soziale und um Geschichte geht, dann wird Wissenschaftssprache als Verkomplizierung simpler Sachverhalte 
angesehen, um sich selber mit einer Aura von Autorit&#228;t zu umgeben. Das habe ich schon in den 80ern mit P&#228;dagogikstudenten erlebt, die mir vorwarfen, mein hoher analytischer Anspruch sei eine Form der 
Arroganz, mit der ich mich &#252;ber andere stellen wollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina, Emmet Crogan, Schlens et al:</p>
<p>Ich find´s ja immer wieder ersch&#252;tternd, aber auch sehr bezeichnend, dass sehr viele Leute den Sozial- und Geschichtswissenschaften nicht zugestehen, komplex und differenziert zu sein und eine anspruchsvolle Fachsprache zu verwenden. W&#252;rde jemand von einem Physiker verlangen, sich einfach auszudr&#252;cken? W&#252;rde jemand es wagen, seinem Arzt, der gerade einen Befund in Medizinerlatein formuliert hat zu sagen, er solle nicht solch einen Schwurbel reden? Oder einem Bauingenieur, der etwas &#252;ber die Statik eines Hauses erz&#228;hlt und wie die Fassade beim<br />
Blower-Door-Test abgeschnitten habe sagen, er solle gef&#228;lligst Deutsch mit ihm reden? Das alles w&#228;re schlechterdings nicht vorstellbar. Aber wenn es um das Soziale und um Geschichte geht, dann wird Wissenschaftssprache als Verkomplizierung simpler Sachverhalte<br />
angesehen, um sich selber mit einer Aura von Autorit&#228;t zu umgeben. Das habe ich schon in den 80ern mit P&#228;dagogikstudenten erlebt, die mir vorwarfen, mein hoher analytischer Anspruch sei eine Form der<br />
Arroganz, mit der ich mich &#252;ber andere stellen wollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37873</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 08:06:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37873</guid>
		<description>Es wird Dich nicht &#252;berraschen, dass mein Idealbild einer Gewerkschaft dem der FAU oder auch CNT recht nahe kommt. F&#252;r uns geht es aber zun&#228;chst mal um direkte M&#246;glichkeiten von unten, sich gegen  unzumutbare H&#228;rten und materielle Einbu&#223;en im Arbeitsalltag zur Wehr zu setzen, um die Hebel und Instrumente, die einem als Einzelperson, Kleingruppe oder Einzelbelegschaft zur Verf&#252;gung stehen, nicht um die Gewerkschaftsapparate.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Dich nicht &#252;berraschen, dass mein Idealbild einer Gewerkschaft dem der FAU oder auch CNT recht nahe kommt. F&#252;r uns geht es aber zun&#228;chst mal um direkte M&#246;glichkeiten von unten, sich gegen  unzumutbare H&#228;rten und materielle Einbu&#223;en im Arbeitsalltag zur Wehr zu setzen, um die Hebel und Instrumente, die einem als Einzelperson, Kleingruppe oder Einzelbelegschaft zur Verf&#252;gung stehen, nicht um die Gewerkschaftsapparate.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37870</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 02:31:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37870</guid>
		<description>Ich meine das Gelesene einigerma&#223;en verstanden zu haben und erlaube mir mal auch als Nicht-Geistenwissenschaftler folgendes Urteil:

Solche S&#228;tze (in diesem Fall der mit „Toyotismus“) sind ein wunderbares Beispiel f&#252;r das, was ich unter dem Begriff Geschwurbel verstehe. Jedes mal wenn ich sowas lese, habe ich den Verdacht, dass der Autor deutlich intelligenter r&#252;berkommen m&#246;chte als er vielleicht ist. Oder der Leser soll sich deutlich d&#252;mmer vorkommen. Vielleicht in der Hoffnung, dass der Leser auf halbem Wege des Satzes verdurstet?
Klar man kann sich an alles gew&#246;hnen und wenn man die ganze Zeit sowas liest f&#228;llt es einem vermutlich auch leicht solche S&#228;tze auseinanderzuklamb&#252;sern. Ich h&#228;tte es aber lieber wenn Sachtexte gleich verst&#228;ndlich und vern&#252;nftig strukturiert geschrieben werden. Fachvokabular darf nat&#252;rlich flei&#223;ig benutzt werden wenn der Text sich an ein Fachpublikum richtet. Anders kann man sich ja nicht verst&#228;ndigen.
Dass man aber auch wissenschaftlich schreiben kann ohne solche Satzunget&#252;mer aufzubauen liegt f&#252;r mich auf der Hand. Ich w&#252;rde sogar vermuten (wirklich blo&#223; eine Vermutung), dass so manche soziologische Erkenntnis in der englischsprachigen Literatur tendenziell knackiger - auch ohne Informationsverlust - formuliert wird.

@che
Von deinen aufgef&#252;hrten Beispielen zum proletarischen Widerstand passen ein bis zwei (je nachdem von dir gemeint) nicht passgenau auf den Anspruch &quot;wir wollen keinen Staat&quot;, da der Weg zum Ziel &#252;ber die Gewerkschaften hierzulande (jetzt mal von sowas wie der FAU abgesehen) sogar ziemlich staatstragend ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine das Gelesene einigerma&#223;en verstanden zu haben und erlaube mir mal auch als Nicht-Geistenwissenschaftler folgendes Urteil:</p>
<p>Solche S&#228;tze (in diesem Fall der mit „Toyotismus“) sind ein wunderbares Beispiel f&#252;r das, was ich unter dem Begriff Geschwurbel verstehe. Jedes mal wenn ich sowas lese, habe ich den Verdacht, dass der Autor deutlich intelligenter r&#252;berkommen m&#246;chte als er vielleicht ist. Oder der Leser soll sich deutlich d&#252;mmer vorkommen. Vielleicht in der Hoffnung, dass der Leser auf halbem Wege des Satzes verdurstet?<br />
Klar man kann sich an alles gew&#246;hnen und wenn man die ganze Zeit sowas liest f&#228;llt es einem vermutlich auch leicht solche S&#228;tze auseinanderzuklamb&#252;sern. Ich h&#228;tte es aber lieber wenn Sachtexte gleich verst&#228;ndlich und vern&#252;nftig strukturiert geschrieben werden. Fachvokabular darf nat&#252;rlich flei&#223;ig benutzt werden wenn der Text sich an ein Fachpublikum richtet. Anders kann man sich ja nicht verst&#228;ndigen.<br />
Dass man aber auch wissenschaftlich schreiben kann ohne solche Satzunget&#252;mer aufzubauen liegt f&#252;r mich auf der Hand. Ich w&#252;rde sogar vermuten (wirklich blo&#223; eine Vermutung), dass so manche soziologische Erkenntnis in der englischsprachigen Literatur tendenziell knackiger &#8211; auch ohne Informationsverlust &#8211; formuliert wird.</p>
<p>@che<br />
Von deinen aufgef&#252;hrten Beispielen zum proletarischen Widerstand passen ein bis zwei (je nachdem von dir gemeint) nicht passgenau auf den Anspruch &#8220;wir wollen keinen Staat&#8221;, da der Weg zum Ziel &#252;ber die Gewerkschaften hierzulande (jetzt mal von sowas wie der FAU abgesehen) sogar ziemlich staatstragend ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Urfaust</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37869</link>
		<dc:creator>Urfaust</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 23:52:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37869</guid>
		<description>kleine Korrektur: es sollte &quot;... das sei Soziologen-Kauderwelsch, das...&quot; hei&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kleine Korrektur: es sollte &#8220;&#8230; das sei Soziologen-Kauderwelsch, das&#8230;&#8221; hei&#223;en.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Urfaust</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37868</link>
		<dc:creator>Urfaust</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 23:43:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37868</guid>
		<description>&quot;nach erfolgreicher Selbsttherapie dann etwas vern&#252;nftiges lernen, sich ein nettes &lt;em&gt;Frauchen&lt;/em&gt; anlachen und in einem gut bezahlten Job Karriere machen und endlich Frieden mit der Aussenwelt schliessen&quot;

Ja, Emmet Grogan, das hat man &lt;em&gt;dir&lt;/em&gt; wohl damals so gesagt. W&#252;rde mich nicht wundern, denn das ist ja der typische Rat an den Unbegabten. Man k&#246;nnte es auch &#252;bersetzen: &quot;Junge, du bist nicht besonders clever, nicht kreativ, nicht charmant, siehst nicht gerade gut aus und hast keine Phantasie. Wenn du aber was N&#252;tzliches studierst und sch&#246;n flei&#223;ig bist, dann kriegste trotzdem n h&#252;bsches &lt;em&gt;Frauchen&lt;/em&gt; und Anerkennung von den anderen Mittelm&#228;&#223;igen um dich herum. Und drei Dinge solltest du nie vergessen, B&#252;bchen: 1. Meide die Intellektuellen: Wenn dir so ein Angeber mit einem wissenschaftlich-komplexen Text kommt, dann sag ihm, dass sei &lt;em&gt;Soziologen-Kauderwelsch&lt;/em&gt;, der erst mal zu konsumierbaren H&#228;ppchen eingedampft werden muss, bevor du ihn ablehnst. 2. Halte dich aber andererseits auch von den Proleten fern, die wollen nur &lt;em&gt;saufen, pr&#252;geln, randalieren&lt;/em&gt;, weil sie neidisch sind, dass sie nicht so viel Geld verdient haben wie du. Und 3. Am gef&#228;hrlichsten sind die Linken: Denn diese &lt;em&gt;rot-lackierten Nazis&lt;/em&gt; wollen dir unter dem Deckmantel von Reflexion und Kritik die Eier abschneiden!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;nach erfolgreicher Selbsttherapie dann etwas vern&#252;nftiges lernen, sich ein nettes <em>Frauchen</em> anlachen und in einem gut bezahlten Job Karriere machen und endlich Frieden mit der Aussenwelt schliessen&#8221;</p>
<p>Ja, Emmet Grogan, das hat man <em>dir</em> wohl damals so gesagt. W&#252;rde mich nicht wundern, denn das ist ja der typische Rat an den Unbegabten. Man k&#246;nnte es auch &#252;bersetzen: &#8220;Junge, du bist nicht besonders clever, nicht kreativ, nicht charmant, siehst nicht gerade gut aus und hast keine Phantasie. Wenn du aber was N&#252;tzliches studierst und sch&#246;n flei&#223;ig bist, dann kriegste trotzdem n h&#252;bsches <em>Frauchen</em> und Anerkennung von den anderen Mittelm&#228;&#223;igen um dich herum. Und drei Dinge solltest du nie vergessen, B&#252;bchen: 1. Meide die Intellektuellen: Wenn dir so ein Angeber mit einem wissenschaftlich-komplexen Text kommt, dann sag ihm, dass sei <em>Soziologen-Kauderwelsch</em>, der erst mal zu konsumierbaren H&#228;ppchen eingedampft werden muss, bevor du ihn ablehnst. 2. Halte dich aber andererseits auch von den Proleten fern, die wollen nur <em>saufen, pr&#252;geln, randalieren</em>, weil sie neidisch sind, dass sie nicht so viel Geld verdient haben wie du. Und 3. Am gef&#228;hrlichsten sind die Linken: Denn diese <em>rot-lackierten Nazis</em> wollen dir unter dem Deckmantel von Reflexion und Kritik die Eier abschneiden!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: califax</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37866</link>
		<dc:creator>califax</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 23:23:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37866</guid>
		<description>@Boche: Wenn ich Che h&#228;tte angreifen wollen, h&#228;tte ich das schon unzweideutig und klar verst&#228;ndlich getan.
Die Leute, die ich gemeint habe, sind in meinem Kommentar deutlich und unzweideutig beschrieben. Und ich glaube, Che kennt diese Klientel selbst, so wie ich sie auch aus meiner Zeit bei der Antifa noch gut genug kenne.
Das sind z.B. die Typen, die die Humboldt-Uni gest&#252;rmt haben, um endlich mal ein bi&#223;chen Randale zu haben und Revoluzzer zu spielen. (Abz&#252;glich der sensationsgeilen Mitl&#228;ufer, die mitgegangen sind, um nichts zu verpassen.)

@Che: Was Du da anf&#252;hrst, w&#252;rde ich nicht als &quot;Widerstand&quot; sondern als b&#252;rgerliches Engagement bezeichnen. Da geht es schlicht um Menschen- und B&#252;rgerrechte. Aber sch&#246;n, da&#223; gekl&#228;rt ist, da&#223; wir unter dem Begriff etwas v&#246;llig verschiedenes verstanden haben. Mir kommt bei all diesen Kampfbegriffen halt oft nur noch diese t&#228;gliche Praxis der Heuchelei und Dummheit in den Sinn, die mich aus der Szene getrieben hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche: Wenn ich Che h&#228;tte angreifen wollen, h&#228;tte ich das schon unzweideutig und klar verst&#228;ndlich getan.<br />
Die Leute, die ich gemeint habe, sind in meinem Kommentar deutlich und unzweideutig beschrieben. Und ich glaube, Che kennt diese Klientel selbst, so wie ich sie auch aus meiner Zeit bei der Antifa noch gut genug kenne.<br />
Das sind z.B. die Typen, die die Humboldt-Uni gest&#252;rmt haben, um endlich mal ein bi&#223;chen Randale zu haben und Revoluzzer zu spielen. (Abz&#252;glich der sensationsgeilen Mitl&#228;ufer, die mitgegangen sind, um nichts zu verpassen.)</p>
<p>@Che: Was Du da anf&#252;hrst, w&#252;rde ich nicht als &#8220;Widerstand&#8221; sondern als b&#252;rgerliches Engagement bezeichnen. Da geht es schlicht um Menschen- und B&#252;rgerrechte. Aber sch&#246;n, da&#223; gekl&#228;rt ist, da&#223; wir unter dem Begriff etwas v&#246;llig verschiedenes verstanden haben. Mir kommt bei all diesen Kampfbegriffen halt oft nur noch diese t&#228;gliche Praxis der Heuchelei und Dummheit in den Sinn, die mich aus der Szene getrieben hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Selbstbild, Stigmata und Selbst-Vermarktung &#171; shifting reality</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37864</link>
		<dc:creator>Selbstbild, Stigmata und Selbst-Vermarktung &#171; shifting reality</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 19:21:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37864</guid>
		<description>[...] Selbstbild, Stigmata und&#160;Selbst-Vermarktung  Ver&#246;ffentlicht in November 18, 2008 von momorulez   &#8220;Einfach einmal selbstkritisch hinterfragen, weshalb man denn eigentlich gegen den “b&#246;sen K... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Selbstbild, Stigmata und&nbsp;Selbst-Vermarktung  Ver&ouml;ffentlicht in November 18, 2008 von momorulez   &#8220;Einfach einmal selbstkritisch hinterfragen, weshalb man denn eigentlich gegen den “b&#246;sen K&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37863</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 18:47:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37863</guid>
		<description>Emmet Crogan: Ist das erste Mal seit 25 Jahren, dass mich jemand &quot;Jungspund&quot; nennt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Emmet Crogan: Ist das erste Mal seit 25 Jahren, dass mich jemand &#8220;Jungspund&#8221; nennt <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37862</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 18:46:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37862</guid>
		<description>@Boche, callifax: Mit &quot;proletarischem Widerstand&quot; ist so etwas gemeint wie z.B. die Unterst&#252;tzung brasilianischer Landbesetzer oder afrikanischer Boat People oder hierzulande sich auch in Unternehmen ohne Betriebsrat f&#252;r Arbeitnehmerrechte stark zu machen und z.B. die Organisierung von Netzwerken gegenseitiger Unterst&#252;tzung zwischen weitgehend freischaffenden, von Gewerkschaftsstrukturen isolierten Jobbern. Und auch sowas wie wilde Streiks und sogar  Streiks bei illegal Besch&#228;ftigten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche, callifax: Mit &#8220;proletarischem Widerstand&#8221; ist so etwas gemeint wie z.B. die Unterst&#252;tzung brasilianischer Landbesetzer oder afrikanischer Boat People oder hierzulande sich auch in Unternehmen ohne Betriebsrat f&#252;r Arbeitnehmerrechte stark zu machen und z.B. die Organisierung von Netzwerken gegenseitiger Unterst&#252;tzung zwischen weitgehend freischaffenden, von Gewerkschaftsstrukturen isolierten Jobbern. Und auch sowas wie wilde Streiks und sogar  Streiks bei illegal Besch&#228;ftigten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Emmett Grogan</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37861</link>
		<dc:creator>Emmett Grogan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 18:12:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37861</guid>
		<description>@che2001 &quot;Ni dieu, ni maitre&quot; dann seid ihr Jungspunde etwa da angekommen wo die New Left seit Mitte der 1970er in Europa bzw. der 1960er in den US bereits angelangt war. Sich im Kreise drehen nennt man das. 

Dr. Wolfram Weimer schreibt anscheinend zu Recht auf der Achse des Guten:

&quot;Linkssein klingt daher selbst in g&#252;nstigen Phasen des Zeitgeistes irgendwie nach Gestern. Vor allem f&#252;r Intellektuelle und K&#252;nstler ist das unattraktiv. Einstmals galt: „Der Geist steht links.“ ... Heute steht der Geist nicht einmal mehr links.&quot;

... so ist es und da nutzt auch die tiefere Erkenntnisse vorgaukelnde verquaste Ausdrucksweise nichts. 

Tip: Einfach einmal selbstkritisch hinterfragen, weshalb man denn eigentlich gegen den &quot;b&#246;sen Kapitalismus&quot; ist. Anschliessend dann die infantile Furcht vor der &quot;Selbstvermarktung&quot; in sich bek&#228;mpfen und nach erfolgreicher Selbsttherapie dann etwas vern&#252;nftiges lernen, sich ein nettes Frauchen anlachen und in einem gut bezahlten Job Karriere machen und endlich Frieden mit der Aussenwelt schliessen, die gar nicht so b&#246;se ist, wie zuvor geglaubt. Frieden schliessen mit dem Establishment, das haben die Linken in den 1960ern und 1970ern euch n&#228;mlich bereits vorgemacht, nachdem sie ebenfalls den marxistischen Staatsfetischismus im Namen des &quot;Ni dieu, ni maitre&quot; &#252;berwunden hatten. Wie gesagt sich im Kreise drehen nennt man das. 

Wie auch immer man das ewige Kreisen der Jungspunde letztendlich bewerten will, ich sage Willkommen im Club zu allen, die zur offenen Gesellschaft und zur freiheitlichen Wirtschaft etwas Konstruktives beitragen und zugleich mit allen ihren Kr&#228;ften dabei helfen die rotlackierten Nazis der Linkspartei und ihr braunlackiertes Pendant auf der Rechten im wahrsten Sinne des Wortes zu bek&#228;mpfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@che2001 &#8220;Ni dieu, ni maitre&#8221; dann seid ihr Jungspunde etwa da angekommen wo die New Left seit Mitte der 1970er in Europa bzw. der 1960er in den US bereits angelangt war. Sich im Kreise drehen nennt man das. </p>
<p>Dr. Wolfram Weimer schreibt anscheinend zu Recht auf der Achse des Guten:</p>
<p>&#8220;Linkssein klingt daher selbst in g&#252;nstigen Phasen des Zeitgeistes irgendwie nach Gestern. Vor allem f&#252;r Intellektuelle und K&#252;nstler ist das unattraktiv. Einstmals galt: „Der Geist steht links.“ &#8230; Heute steht der Geist nicht einmal mehr links.&#8221;</p>
<p>&#8230; so ist es und da nutzt auch die tiefere Erkenntnisse vorgaukelnde verquaste Ausdrucksweise nichts. </p>
<p>Tip: Einfach einmal selbstkritisch hinterfragen, weshalb man denn eigentlich gegen den &#8220;b&#246;sen Kapitalismus&#8221; ist. Anschliessend dann die infantile Furcht vor der &#8220;Selbstvermarktung&#8221; in sich bek&#228;mpfen und nach erfolgreicher Selbsttherapie dann etwas vern&#252;nftiges lernen, sich ein nettes Frauchen anlachen und in einem gut bezahlten Job Karriere machen und endlich Frieden mit der Aussenwelt schliessen, die gar nicht so b&#246;se ist, wie zuvor geglaubt. Frieden schliessen mit dem Establishment, das haben die Linken in den 1960ern und 1970ern euch n&#228;mlich bereits vorgemacht, nachdem sie ebenfalls den marxistischen Staatsfetischismus im Namen des &#8220;Ni dieu, ni maitre&#8221; &#252;berwunden hatten. Wie gesagt sich im Kreise drehen nennt man das. </p>
<p>Wie auch immer man das ewige Kreisen der Jungspunde letztendlich bewerten will, ich sage Willkommen im Club zu allen, die zur offenen Gesellschaft und zur freiheitlichen Wirtschaft etwas Konstruktives beitragen und zugleich mit allen ihren Kr&#228;ften dabei helfen die rotlackierten Nazis der Linkspartei und ihr braunlackiertes Pendant auf der Rechten im wahrsten Sinne des Wortes zu bek&#228;mpfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37858</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 15:11:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ stefanolix

&lt;blockquote&gt; Ich setze mich aber jetzt ganz gezielt den »Zumutungen der Selbstvermarktung« aus und gehe wieder an meine Arbeit;-)&lt;/blockquote&gt;

Soll ich Dir was sagen? Dir fehlt einfach der philosophische &#220;berbau &#252;ber die meta- und physischen Knechtungen der Leistungsgesellschaft und wie sie einen aufrechten &#039;Linken&#039; (warum keinen Liberalen?) herunterziehen und deformieren k&#246;nnen. Nicht, dass er das nur f&#252;r seine Person beklagen wollte, nein: willentlich tr&#228;gt er das Ganze, die ganze Last des Ganzen! Nimm&#039;s ihm nicht &#252;bel, denn er tr&#228;gt sie (vermeintlich) auch f&#252;r Dich ... ob er grad Zeit hat oder nicht (-; !

Halbernst gesagt: Du machst Dir zu leicht, was an sich schwer ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stefanolix</p>
<blockquote><p> Ich setze mich aber jetzt ganz gezielt den »Zumutungen der Selbstvermarktung« aus und gehe wieder an meine Arbeit;-)</p></blockquote>
<p>Soll ich Dir was sagen? Dir fehlt einfach der philosophische &#220;berbau &#252;ber die meta- und physischen Knechtungen der Leistungsgesellschaft und wie sie einen aufrechten &#8216;Linken&#8217; (warum keinen Liberalen?) herunterziehen und deformieren k&#246;nnen. Nicht, dass er das nur f&#252;r seine Person beklagen wollte, nein: willentlich tr&#228;gt er das Ganze, die ganze Last des Ganzen! Nimm&#8217;s ihm nicht &#252;bel, denn er tr&#228;gt sie (vermeintlich) auch f&#252;r Dich &#8230; ob er grad Zeit hat oder nicht (-; !</p>
<p>Halbernst gesagt: Du machst Dir zu leicht, was an sich schwer ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37857</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:43:01 +0000</pubDate>
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		<description>@califax

Der che ist vielleicht nicht diese ganz billige Ausgabe des &quot;proletarischen Widerst&#228;ndlers&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@califax</p>
<p>Der che ist vielleicht nicht diese ganz billige Ausgabe des &#8220;proletarischen Widerst&#228;ndlers&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: califax</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37855</link>
		<dc:creator>califax</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:23:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37855</guid>
		<description>Ungef&#228;hr das ist es ja auch. Saufen, Pr&#252;geln, Randalieren und wenn sich die Welt nicht so dreht, wie man gerade will, sind die n&#246;sen Kapitalisten und das Schweinesystem schuld.
Und dagegen mu&#223; man mit heldenhafter proletarischer Gegenwehr, also Saufen, Pr&#252;geln, Randalieren Widerstand leisten.
Ist auch eine tolle Sache, weil man nat&#252;rlich kein saufendes, randalierendes St&#252;ck Schl&#228;gerschei&#223;e ist, sondern ein echter Held des proletarischen Widerstands. Was man daran erkennen kann, da&#223; man arbeitende Leute f&#252;r Idioten oder Kapitalistenknechte h&#228;lt, die man durch Saufen, Pr&#252;geln und Randalieren von ihren Ketten namens Arbeit, Wohlstand und Sonntagsruhe befreien mu&#223;.
Der nat&#252;rliche Feind des proletarischen Widerstands ist dementsprechend auch nicht ganz zuf&#228;llig der vom proletarischen Widerstand als Proll verachtete Proletarier. Denn der hat meistens keinen Bock, da&#223; ihm saufende, pr&#252;gelnde Randalierer das Auto abfackeln oder auf &#228;hnliche &quot;kreative&quot; und &quot;k&#228;mpferische&quot; Weise ihren proletarischen Widerstand leisten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ungef&#228;hr das ist es ja auch. Saufen, Pr&#252;geln, Randalieren und wenn sich die Welt nicht so dreht, wie man gerade will, sind die n&#246;sen Kapitalisten und das Schweinesystem schuld.<br />
Und dagegen mu&#223; man mit heldenhafter proletarischer Gegenwehr, also Saufen, Pr&#252;geln, Randalieren Widerstand leisten.<br />
Ist auch eine tolle Sache, weil man nat&#252;rlich kein saufendes, randalierendes St&#252;ck Schl&#228;gerschei&#223;e ist, sondern ein echter Held des proletarischen Widerstands. Was man daran erkennen kann, da&#223; man arbeitende Leute f&#252;r Idioten oder Kapitalistenknechte h&#228;lt, die man durch Saufen, Pr&#252;geln und Randalieren von ihren Ketten namens Arbeit, Wohlstand und Sonntagsruhe befreien mu&#223;.<br />
Der nat&#252;rliche Feind des proletarischen Widerstands ist dementsprechend auch nicht ganz zuf&#228;llig der vom proletarischen Widerstand als Proll verachtete Proletarier. Denn der hat meistens keinen Bock, da&#223; ihm saufende, pr&#252;gelnde Randalierer das Auto abfackeln oder auf &#228;hnliche &#8220;kreative&#8221; und &#8220;k&#228;mpferische&#8221; Weise ihren proletarischen Widerstand leisten</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37854</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:12:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Proletarische Gegenwehr&quot;? Klingt wie aus einem Schnulzenroman f&#252;r Revoluzzer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Proletarische Gegenwehr&#8221;? Klingt wie aus einem Schnulzenroman f&#252;r Revoluzzer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37853</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:05:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37853</guid>
		<description>Eine eigenartige Leseschw&#228;che. Linke wie Hartmann und Geppert lehnen den Staat grunds&#228;tzlich ab. Sie bef&#252;rworten auch keine Rettungsma&#223;nahmen des Staates f&#252;r die Finanzwirtschaft, wohl aber proletarische Gegenwehr von unten gegen das kapitalistische 
Kommando (was dann eher als alle Tage Sabotage begriffen werden kann denn als IRGENDEINE Form staatlichen Handelns), ansonsten sind sie eher Chronisten des Untergangs. Wir haben keinen Gott, und wir wollen keinen Staat. Ni dieu, ni maitre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine eigenartige Leseschw&#228;che. Linke wie Hartmann und Geppert lehnen den Staat grunds&#228;tzlich ab. Sie bef&#252;rworten auch keine Rettungsma&#223;nahmen des Staates f&#252;r die Finanzwirtschaft, wohl aber proletarische Gegenwehr von unten gegen das kapitalistische<br />
Kommando (was dann eher als alle Tage Sabotage begriffen werden kann denn als IRGENDEINE Form staatlichen Handelns), ansonsten sind sie eher Chronisten des Untergangs. Wir haben keinen Gott, und wir wollen keinen Staat. Ni dieu, ni maitre.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anti-Etatismus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/11/18/es-faellt-auch-linken-auf/comment-page-1/#comment-37851</link>
		<dc:creator>Anti-Etatismus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 13:45:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2748#comment-37851</guid>
		<description>@ Schlens
du kennst (Links)Libert&#228;re noch nicht. Lese mal &quot;Werke&quot; von DDH ^^


Ich habe eine andere Frage bzgl. Linke (betrifft aber auch Konservative gleicherma&#223;en). Das hat jetzt nichts mit dem Blogeintrag direkt zu tun, aber es bereitet mir Kopfschmerzen, die ich heilen will:

Der Staat greift den Banken unter die Arme, &quot;rettet&quot; Autokonzerne, stellt hier und da Rettungsschirme auf, wegen &quot;too big to fail&quot; und den &quot;Weisheiten&quot; der prominenten  Vollkswirtschaftler. Ich will hier nicht auf linke Blogs verweisen (wei&#223; auch gar nicht wer diese sind), gleicherma&#223;en sollen diese sich nicht angesprochen f&#252;hlen, wenn ich mit meiner Annahme Unrecht antue. Es begegnet mir vor allem im Alltag und was man so in &#252;blichen Medien aufschnappt.
Ein Liberaler lehnt &quot;Bail-Outs&quot; ab, zumindest sollter er das, wenn er ein Liberaler ist. Sobald man Linke und Konservative dazu h&#246;rt erfreut man sich anfangs &#252;ber die &#220;bereinstimmung und das Auferstehen einer liberalen Vernunft im Gegen&#252;ber

&quot;Es ist doch unglaublich! Da werden unsere Steuergelder verbraten&quot; (Konservative)
&quot;Jaja, so ist das, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren&quot; (Linke)

Aber noch bevor man sich &#252;ber den vermeintlich neu hinzugewonnenen liberalen Gespr&#228;chspartner freuen kann, beginnt der Linke und Konservative gleich noch seinen &#252;blichen etatistischen Mief danach abzulassen

&quot;Es ist daher wichtig, dass der Staat neue Regeln aufstellen darf und wenn n&#246;tig hart eingreifen tut. Arbeitspl&#228;tze m&#252;ssen bestehen bleiben, aber Leistung soll weiterhin belohnt werden&quot; (Konservativer)
&quot;Wir sollten die Firmen und Banken somit gleich verstaatlichen, damit so etwas Unversch&#228;mtes nicht nochmal passiert&quot; (Linke)


Warum nur? Es wirkt so, als ob beide Gruppen den Staat als eine Art Ersatzgott begreifen. Er ist da, man kann sich &#252;ber ihn beschweren, aber ja nie in seiner jetzigen Form ablehnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schlens<br />
du kennst (Links)Libert&#228;re noch nicht. Lese mal &#8220;Werke&#8221; von DDH ^^</p>
<p>Ich habe eine andere Frage bzgl. Linke (betrifft aber auch Konservative gleicherma&#223;en). Das hat jetzt nichts mit dem Blogeintrag direkt zu tun, aber es bereitet mir Kopfschmerzen, die ich heilen will:</p>
<p>Der Staat greift den Banken unter die Arme, &#8220;rettet&#8221; Autokonzerne, stellt hier und da Rettungsschirme auf, wegen &#8220;too big to fail&#8221; und den &#8220;Weisheiten&#8221; der prominenten  Vollkswirtschaftler. Ich will hier nicht auf linke Blogs verweisen (wei&#223; auch gar nicht wer diese sind), gleicherma&#223;en sollen diese sich nicht angesprochen f&#252;hlen, wenn ich mit meiner Annahme Unrecht antue. Es begegnet mir vor allem im Alltag und was man so in &#252;blichen Medien aufschnappt.<br />
Ein Liberaler lehnt &#8220;Bail-Outs&#8221; ab, zumindest sollter er das, wenn er ein Liberaler ist. Sobald man Linke und Konservative dazu h&#246;rt erfreut man sich anfangs &#252;ber die &#220;bereinstimmung und das Auferstehen einer liberalen Vernunft im Gegen&#252;ber</p>
<p>&#8220;Es ist doch unglaublich! Da werden unsere Steuergelder verbraten&#8221; (Konservative)<br />
&#8220;Jaja, so ist das, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren&#8221; (Linke)</p>
<p>Aber noch bevor man sich &#252;ber den vermeintlich neu hinzugewonnenen liberalen Gespr&#228;chspartner freuen kann, beginnt der Linke und Konservative gleich noch seinen &#252;blichen etatistischen Mief danach abzulassen</p>
<p>&#8220;Es ist daher wichtig, dass der Staat neue Regeln aufstellen darf und wenn n&#246;tig hart eingreifen tut. Arbeitspl&#228;tze m&#252;ssen bestehen bleiben, aber Leistung soll weiterhin belohnt werden&#8221; (Konservativer)<br />
&#8220;Wir sollten die Firmen und Banken somit gleich verstaatlichen, damit so etwas Unversch&#228;mtes nicht nochmal passiert&#8221; (Linke)</p>
<p>Warum nur? Es wirkt so, als ob beide Gruppen den Staat als eine Art Ersatzgott begreifen. Er ist da, man kann sich &#252;ber ihn beschweren, aber ja nie in seiner jetzigen Form ablehnen.</p>
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