13. November 2008
Wo ist die Besonderheit?
Kann mir mal jemand erklären, was an einem Koalitionsvertrag so außergewöhnlich sein soll, in dem steht, dass man sich im Bundesrat enthält, wenn sich die Koalitionspartner nicht einig sind? Sogar so außergewöhnlich, dass man sich das nur mit der schnellen Aushandlung und der Gewieftheit des einen Verhandlungspartners erklären kann?
Kann außerdem jemand erläutern, warum es die CSU “kalt erwischt”, wenn die Bürgerrechtspartei FDP gegen den größten Angriff auf bürgerliche Freiheitsrechte seit Jahrzehnten eintritt? Und was so überraschend an der Tatsache ist, dass sie nicht einfach alles mitmacht, was der große Koalitionspartner von ihr verlangt?
Zusammenfassend gesagt also: Was ist so überraschend daran, wenn eine Koalition eben keine Alleinregierung ist und die FDP-Landtagsabgeordneten nicht geschlossen in die CSU eintreten, nur weil man gemeinsam regiert?
Am liebsten wäre es mir ja, wenn mir Joachim Peter und Torsten Jungholt das erklären könnten. Aber da stehen die Chancen wohl schlecht.
Verfasst von Karsten um 22:26 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen, Innenpolitik, Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)
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