Der große Unbekannte

Auch, wenn ich nicht glaube, dass ein Powell oder einen Biden jemanden unterstützen würden, der eine wirkliche Gefahr für die USA (und damit für die freie Welt) darstellt und auch, wenn ich einige im Artikel gezogenen Parallelen etwas arg alarmistisch finde – bedenkenswert zum Phänomen Obama sind die hier zu findenden Gedanken eventuell trotzdem.

via Kapitalismus-Magazin

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21 Kommentare zu “Der große Unbekannte”

  1. R.A.
    21.10.2008 | 16:29

    Ich sehe keine Gefahr für die freie Welt – egal wer die Wahl gewinnt.
    Und ich halte die diversen Horror-Vergleiche (Mao, Hitler, Stalin …) im Artikel für deplatziert, wenn es nur um einen diffusen Populisten wie Obama geht.

    Er ist für mich ein typischer Schröder: Ohne eigene Überzeugungen, immer nur auf die Karriere bedacht.
    Und er wird eine ähnliche schwache Regierung hinlegen.

    Aber das wird dann das Problem der Amis sein, und keine echte Gefahr für diese oder uns.

  2. 21.10.2008 | 16:36

    Ja, das sehe ich ähnlich.

  3. 21.10.2008 | 16:55

    Im Endeffekt sind doch all diese “Schicksalswahlen” in einer funktionierenden modernen Demokratie rechter Blödsinn. Unsere Systeme sind so aufgebaut, dass eine einzelne Person (oder eine Partei) in den wenigen Jahren ihrer Amtszeit so viel gar nicht kaputt machen kann, und dann kann man sie eben austauschen.

    Das sieht man doch an Bush. Schlimmer als der geht es ja eigentlich schon nicht mehr, und die Welt steht trotzdem noch.

  4. 21.10.2008 | 17:03

    Ob Bush als Gottseibeiuns jetzt wirklich als Beweis taugt…? Ich weiß nicht.

  5. Herbert
    21.10.2008 | 18:43

    “Ob Bush als Gottseibeiuns”
    Bestimmt nicht, aber Obama treibt möglicherweise eine Million amerikanischer Kulaken in den Hungertod, wenn man ihn nicht an der Machtergreifung hindert.

  6. FG
    21.10.2008 | 19:48

    Welche der geäußerten Gedanken genau sollten denn bedenkenswert sein? Für mich ist das ziemlich dummdreistes Geschwurbel, ein wahres Godwin-Festival.

  7. 21.10.2008 | 21:09

    Welche der geäußerten Gedanken genau sollten denn bedenkenswert sein?

    Dass die Bewunderung umgekehrt proportional zum Wissen um die politische Verortung des Herrn Obama sein könnte.

  8. FG
    21.10.2008 | 21:26

    Dass die Bewunderung umgekehrt proportional zum Wissen um die politische Verortung des Herrn Obama sein könnte.

    Das hätte man aber auch ohne Stalin und Mao hinbekommen. Nein, das war ein gleichermaßen dummer wie unverschämter Versuch, einen der Kandidaten in einen kriminellen Kontext zu setzen. Ich finde es erstaunlich, wie dreist manche Komentatoren in den USA dabei vorgehen (Beispiele dafür finden sich allerdings auf beiden Seiten).

  9. 21.10.2008 | 23:54

    Ob Bush als Gottseibeiuns jetzt wirklich als Beweis taugt…? Ich weiß nicht.

    Ich habe vielleicht den Smiley vergessen. Wobei ich Bush wirklich für einen katastrophalen Präsidenten der USA halte. Aber auch darauf hinweisen wollte, dass er keine wirkliche Katastrophe ausgelöst hat. Weil das in einem modernen demokratischen System mit Freiheitsrechten, Gewaltenteilung etc. eben sehr unwahrscheinlich ist.

    Auch für Herrn Obama, von dem ich mir mehr erwarte, der sich aber als ähnliche Pfeife herausstellen könnte.

  10. 22.10.2008 | 9:56

    @Karsten

    Ich glaube im Gegensatz zu dir schon, dass unser “modernes demokratisches System” keine Stabilität an sich bietet. Es kippt, sobald die Menschen es kippen wollen. Und dann wählen sie zum Beispiel eben einen wirklich katastrophalen Präsidenten.

    Die Gefahr sehe ich für die USA aber nicht. Für Deutschland und EU-Europa auch (noch) nicht.

  11. 22.10.2008 | 9:58

    @FG

    Das hätte man aber auch ohne Stalin und Mao hinbekommen.

    Klar.

    Nein, das war ein gleichermaßen dummer wie unverschämter Versuch, einen der Kandidaten in einen kriminellen Kontext zu setzen.

    Der Hinweis darauf, dass “Change” keine Botschaft von Wert ist, wenn da nicht mehr dahinter steht, ist meiner Meinung nach nicht dumm. Etwas unverschämt mag es sein, die Parallelen so weit zu ziehen, wie es dort geschehen ist. Da gebe ich dir Recht.

  12. Eloman
    22.10.2008 | 19:18

    Unter uns Kaufleuten nennt man all das Wahlkampfgetöse, und um etwas anderes handelt es sich hier auch nicht, einfach “sales talk”.

  13. 22.10.2008 | 23:51

    @Boche:
    Das System bietet diese Sicherheit, solange niemand es verlassen will. Angst bekomme ich erst dann, wenn sich abzeichnen sollte, dass jemand es verlassen will, und Zustimmung bekommt. Und diese Gefahr ist in der Tat hierzulande größer als auf der anderen Seite des Teichs. Gott sei Dank aber immer noch gering. Trotzdem kann ich nur lachen, wenn bei einem Obama (oder einem Bush, einem Cheney, einem Koch oder einem Lafontaine) der Untergang des Abendlandes ausgerufen wird, egal, von welcher Seite.
    Ein Peter Sodann als Bundeskanzler wäre schon beängstigend. Aber der wird ja nicht mal Oberprediger… wie heißt es noch… ach ja, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

    Bei Obama hat sich “Change” allerdings im Rahmen der Auseinandersetzung mit McCain zunehmend mit Inhalt gefüllt. Gegen Hillary reichte das Wort noch, auf den letzten Metern musste dann schon noch Butter bei die Fische. Und ich mag ja die Butter, die da gestampft wurde.

    @Eloman:
    Im B2C-Bereich mag der Sales Talk ja manches mal ausreichen. B2B muss ich aber schon darauf gefasst sein, dass manche auch dahinter blicken. Und diese Wahlkampfgeschichten sind so eine unangenehme Hybridvariante beider Verkaufsstrategien… :)

  14. DDH
    26.10.2008 | 20:11

    Meine Prognose entgegen allen Pythias: Jede Wette: McCain gewinnt diese Wahl! Und nach kurzem Triumphgeheul wird es bei Euch halbliberalen aber vollblutrechten Bürgersöhnchen viel Heulen und Zähneklappern geben. Ihr werdet an Churchill denken (”Wir haben die falsche Sau geschlachtet!”).

    Obama wäre ein Übel geworden, sogar ein ziemlich großes! Aber Euch nicht groß genug!

  15. 26.10.2008 | 20:20

    “vollblutrechtes Bürgersöhnchen” – herrlich! Gib’s uns, Herr Politkommissar!

  16. 26.10.2008 | 20:21

    @DDH

    Ist es wirklich von dir so viel verlangt, erstmal den Kopf einzuschalten, bevor du mit deinen Schwarz-Weiß-Malereien auftauchst?

    Hier wird keiner irgendwelche Triumphgefühle empfinden, egal, wer da drüben gewinnt. Also such dir besser einen anderen Ort, um deine Pauschalbeschimpfungen anzubringen.

  17. DDH
    26.10.2008 | 21:55

    @Rayson: Die konzertiert hysterische Anti-Obama-Welle in der “Libersphäre” (bis hin zum “Linksfaschismus”-Vorwurf auf ef) ist also kein Schwarz-Weiß-Malen? Hm?

    Und hat jemand Lust, bei der Wette dagegen zu halten?

  18. admin
    26.10.2008 | 22:14

    @DDH

    Diese Welle existiert vor allem in deiner Einbildung. Und nein, warum sollte ich mich mit einer Wette an etwas beteiligen, dessen Ausgang mich nicht besonders interessiert?

  19. DDH
    27.10.2008 | 13:14

    Dafür, daß es nicht interessiert, legt Ihr Euch aber ziemlich gegen Obama ins Zeug.^^

  20. 27.10.2008 | 13:59

    Das Problem der virtuellen Kommunikation: Ein von leichtem Gähnen begleitetes Sinnieren erreicht aufgeregte Ohren bzw. Augen als lautes Rufen.

    Mal abgesehen vom Problem der kollektivierenden Wahrnehmung, die aber nicht zwingend mit dem Problem der Virtualität der Kommunikation zu tun hat.

  21. Eloman
    27.10.2008 | 20:10

    @Karsten
    Wahlkampf ist doch B2C, oder??

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