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	<title>Kommentare zu: Witzige Beobachtung</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36636</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 18:47:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Finanzkenntnisse

Der Punkt ist: Um sich undifferenziert zu &#228;u&#223;ern, ist Ahnung hinderlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Finanzkenntnisse</p>
<p>Der Punkt ist: Um sich undifferenziert zu &#228;u&#223;ern, ist Ahnung hinderlich.</p>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36635</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 18:44:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Libero

Ich nehme keinem Banker ab, dass er den Umfang der L&#252;cke bei der HRE nicht absch&#228;tzen konnte. Hier ging es wohl eher ums Wollen und Kleinreden, in der Hoffnung, dass der Staat ein im Nachhinein pl&#246;tzlich auftretendes Loch dann doch zu 100% selbst gestopft h&#228;tte.

&lt;blockquote&gt;Nur scheinen es nur die B&#228;ren zu sein, die so konservativ, pardon kritisch, sind und Bilanzen studieren, w&#228;hrend die Bullen fr&#246;hlich &#252;ber die Schwachpunkte hinwegsehen.&lt;/blockquote&gt;

Das ist ganz sicher so. Es scheint eine Tendenz zu geben, sich berauschen zu wollen. War damals in Kalifornien beim Gold auch nicht anders.

&lt;blockquote&gt;Sieh dir mal die gro&#223;en Posten in den Bilanzen der “soliden” nicht nur amerikanischen Unternehmen an. Zum Beispiel goodwill und ist/soll bei Pensionsr&#252;ckstellungen. Niedlich sind auch Handlungen, die weniger Wohlmeinende als window dressing bewerten. Dabei ist es nur ein Zeichen k&#252;hner Kreativit&#228;t.&lt;/blockquote&gt;

Gerade im Bereich des &quot;Goodwill&quot;, der bei Fusionen und &#220;bernahmen praktisch unvermeidlich anf&#228;llt, hat man in den letzten Jahren f&#252;r eine Zunahme des Risikos gesorgt. W&#228;hrend man den fr&#252;her in einer gewissen Periode abschreiben musste, bleibt er jetzt so lange in voller H&#246;he drin stehen, bis man feststellt, dass er doch nicht so viel wert ist. Und da man den Wertansatz in der Regel mit Z&#228;hnen und Klauen verteidigt (ich bin einer, der zu diesen Spielchen die Modelle liefert), kommt der Hammer dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, meist mit Wucht.

Die Pensionsr&#252;ckstellungen sind inzwischen allerdings hochgradig im Fokus und von einem strengen Regelwerkt &#252;berzogen. Da w&#252;rde ich nur noch wenig Risiken vermuten.

&lt;blockquote&gt;Den einen fehlt es am Wissen, den anderen am Willen. Wissen alleine scheint nicht zu reichen.&lt;/blockquote&gt;

Das Gegenteil hat auch keiner behauptet.

&lt;blockquote&gt;Antworten geben reicht auch nicht. Obwohl ihr wirklich gut antworten k&#246;nnt.&lt;/blockquote&gt;

Wir sind nicht in der Lage, anderes zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Libero</p>
<p>Ich nehme keinem Banker ab, dass er den Umfang der L&#252;cke bei der HRE nicht absch&#228;tzen konnte. Hier ging es wohl eher ums Wollen und Kleinreden, in der Hoffnung, dass der Staat ein im Nachhinein pl&#246;tzlich auftretendes Loch dann doch zu 100% selbst gestopft h&#228;tte.</p>
<blockquote><p>Nur scheinen es nur die B&#228;ren zu sein, die so konservativ, pardon kritisch, sind und Bilanzen studieren, w&#228;hrend die Bullen fr&#246;hlich &#252;ber die Schwachpunkte hinwegsehen.</p></blockquote>
<p>Das ist ganz sicher so. Es scheint eine Tendenz zu geben, sich berauschen zu wollen. War damals in Kalifornien beim Gold auch nicht anders.</p>
<blockquote><p>Sieh dir mal die gro&#223;en Posten in den Bilanzen der “soliden” nicht nur amerikanischen Unternehmen an. Zum Beispiel goodwill und ist/soll bei Pensionsr&#252;ckstellungen. Niedlich sind auch Handlungen, die weniger Wohlmeinende als window dressing bewerten. Dabei ist es nur ein Zeichen k&#252;hner Kreativit&#228;t.</p></blockquote>
<p>Gerade im Bereich des &#8220;Goodwill&#8221;, der bei Fusionen und &#220;bernahmen praktisch unvermeidlich anf&#228;llt, hat man in den letzten Jahren f&#252;r eine Zunahme des Risikos gesorgt. W&#228;hrend man den fr&#252;her in einer gewissen Periode abschreiben musste, bleibt er jetzt so lange in voller H&#246;he drin stehen, bis man feststellt, dass er doch nicht so viel wert ist. Und da man den Wertansatz in der Regel mit Z&#228;hnen und Klauen verteidigt (ich bin einer, der zu diesen Spielchen die Modelle liefert), kommt der Hammer dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, meist mit Wucht.</p>
<p>Die Pensionsr&#252;ckstellungen sind inzwischen allerdings hochgradig im Fokus und von einem strengen Regelwerkt &#252;berzogen. Da w&#252;rde ich nur noch wenig Risiken vermuten.</p>
<blockquote><p>Den einen fehlt es am Wissen, den anderen am Willen. Wissen alleine scheint nicht zu reichen.</p></blockquote>
<p>Das Gegenteil hat auch keiner behauptet.</p>
<blockquote><p>Antworten geben reicht auch nicht. Obwohl ihr wirklich gut antworten k&#246;nnt.</p></blockquote>
<p>Wir sind nicht in der Lage, anderes zu tun.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36589</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 19:17:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Sysiphos jetzt geschlechtumgewandelt?&lt;/blockquote&gt;

Ich stellte mir immer eine schwer arbeitende Frau vor. (-:Wohl falsch, in der Tat. 

&lt;blockquote&gt;“Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!” Wohl schon, und der Trierer sieht’s anscheinend &#228;hnlich:&lt;/blockquote&gt;

Exakt, sie gilt sozusagen nur im Gleichgewicht (wenn produzoerte Waren auch nachgefragt werden). Deswegen ist Michael Kastner&#039;s &lt;a href=&quot;http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/michael_kastner_marx_und_die_theorie_vom_eintopf/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Eintopfeinwand&lt;/a&gt; auch unberechtigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sysiphos jetzt geschlechtumgewandelt?</p></blockquote>
<p>Ich stellte mir immer eine schwer arbeitende Frau vor. (-:Wohl falsch, in der Tat. </p>
<blockquote><p>“Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!” Wohl schon, und der Trierer sieht’s anscheinend &#228;hnlich:</p></blockquote>
<p>Exakt, sie gilt sozusagen nur im Gleichgewicht (wenn produzoerte Waren auch nachgefragt werden). Deswegen ist Michael Kastner&#8217;s <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/michael_kastner_marx_und_die_theorie_vom_eintopf/" rel="nofollow">Eintopfeinwand</a> auch unberechtigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36587</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 17:13:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ David: Genau solche Sachen meine ich, wenn ich schreibe Marx w&#228;hlt den Arbeitsbegriff so, dass die These (ausschlie&#223;lich) Arbeit schafft Wert immer erf&#252;llt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David: Genau solche Sachen meine ich, wenn ich schreibe Marx w&#228;hlt den Arbeitsbegriff so, dass die These (ausschlie&#223;lich) Arbeit schafft Wert immer erf&#252;llt ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36584</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:21:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sysiphos jetzt geschlechtumgewandelt?

&quot;Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!&quot;

Wohl schon, und der Trierer sieht&#039;s anscheinend &#228;hnlich:

&quot;Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist es nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos, z&#228;hlt nicht als Arbeit und bildet daher keinen Wert.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sysiphos jetzt geschlechtumgewandelt?</p>
<p>&#8220;Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!&#8221;</p>
<p>Wohl schon, und der Trierer sieht&#8217;s anscheinend &#228;hnlich:</p>
<p>&#8220;Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist es nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos, z&#228;hlt nicht als Arbeit und bildet daher keinen Wert.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36580</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 14:35:26 +0000</pubDate>
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		<description>Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wertbegriff befasst sich aber doch mit Wertsch&#246;pfung?!</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36579</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 14:13:52 +0000</pubDate>
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		<description>@che2001

Ich sollte es pr&#228;ziser sagen: Die Arbeitswertlehre gilt in Gleichgewichtszust&#228;nden, bzw. beschreibt solche.  Sysiphos arbeitet zwar, schafft aber keine Werte. Ihr Produkt wird eben nicht nachgefragt, ihre Arbeit ist - aus &#246;konomischer Sicht - kein Gleichgewichtszustand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@che2001</p>
<p>Ich sollte es pr&#228;ziser sagen: Die Arbeitswertlehre gilt in Gleichgewichtszust&#228;nden, bzw. beschreibt solche.  Sysiphos arbeitet zwar, schafft aber keine Werte. Ihr Produkt wird eben nicht nachgefragt, ihre Arbeit ist &#8211; aus &#246;konomischer Sicht &#8211; kein Gleichgewichtszustand.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36578</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 13:37:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk &quot;Arbeitswertlehre finde ich &#252;brigens gar nicht so schlecht und keineswegs &#252;berholt. Man muss nur tierisch aufpassen.&quot; ---- Das stimmt, aber tierísch aufpassen muss man bei Wisenschaft eigentlich immer :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk &#8220;Arbeitswertlehre finde ich &#252;brigens gar nicht so schlecht und keineswegs &#252;berholt. Man muss nur tierisch aufpassen.&#8221; &#8212;- Das stimmt, aber tierísch aufpassen muss man bei Wisenschaft eigentlich immer <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36576</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 13:18:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt; ob ernsthafte Marxisten dann nicht Turbokapitalisten sein sollten &lt;/code&gt;&lt;/blockquote&gt;

Doch, doch, durchaus. Der Architekt Oscar Niemeyer antworte seinerzeit sinngem&#228;&#223; auf die Frage, warum er als Marxist, als welcher er sich verstand, sich nicht um eine Versch&#246;nerung der Armutsviertel k&#252;mmere: Er wolle die Armen nicht zum Bewu&#223;tsein verleiten, ihr Elend sei zu ertragen. Der wahre Kommunist ist also durchaus einer, der dem Bettler den Hut wegtritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p> ob ernsthafte Marxisten dann nicht Turbokapitalisten sein sollten </p></blockquote>
<p>Doch, doch, durchaus. Der Architekt Oscar Niemeyer antworte seinerzeit sinngem&#228;&#223; auf die Frage, warum er als Marxist, als welcher er sich verstand, sich nicht um eine Versch&#246;nerung der Armutsviertel k&#252;mmere: Er wolle die Armen nicht zum Bewu&#223;tsein verleiten, ihr Elend sei zu ertragen. Der wahre Kommunist ist also durchaus einer, der dem Bettler den Hut wegtritt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36575</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 13:17:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;die diese Krise mit dem Untergang eines Systems freier M&#228;rkte gleichsetzen, weder eine 
Bankbilanz lesen&lt;/i&gt;

Verallgemeinern wir mal auf Unternehmensbilanzen generell. Da hast du zweifelsohne Recht, Rayson. Hast du nicht auch den Eindruck, da&#223; die Markteilnehmer wie Investoren oder auch die Analysten zwar &#252;ber diese F&#228;higkeit verf&#252;gen, aber sehr selten von ihr Gebrauch machen. Wie erkl&#228;rst du dir, da&#223; man von der Erh&#246;hung des Finanzierungsbedarfes der HRE &#252;berrascht sein konnte. Als Banker? Das war doch aus den Jahresberichten bzw Zwischenberichten zu ersehen, wie hoch der 
kurzfristige Finanzierungsbedarf ist. Das war auch Thema in einem &#246;sterreichischen blog im M&#228;rz? 2008. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, das alle Schieflagen von Unternehmensbilanzen fr&#252;h genug, meistens von den Unternehmen selbst, ver&#246;ffentlicht wurden. Nur scheinen es nur die B&#228;ren zu sein, die so konservativ, pardon kritisch, sind und Bilanzen studieren, w&#228;hrend die Bullen fr&#246;hlich &#252;ber die Schwachpunkte hinwegsehen. 

Sieh dir mal die gro&#223;en Posten in den Bilanzen der &quot;soliden&quot; nicht nur amerikanischen Unternehmen an. Zum Beispiel goodwill und ist/soll bei Pensionsr&#252;ckstellungen. Niedlich sind auch Handlungen, die weniger Wohlmeinende als window dressing bewerten. Dabei ist es nur ein Zeichen k&#252;hner Kreativit&#228;t. 

Insofern sind es nicht nur Marktferne, sondern auch Marktteilnehmer, deren Wahrnehmung der Bilanzen unzureichend ist. Den einen fehlt es am Wissen, den anderen am Willen. Wissen alleine scheint nicht zu reichen. Antworten geben reicht auch nicht. Obwohl ihr wirklich gut antworten k&#246;nnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>die diese Krise mit dem Untergang eines Systems freier M&#228;rkte gleichsetzen, weder eine<br />
Bankbilanz lesen</i></p>
<p>Verallgemeinern wir mal auf Unternehmensbilanzen generell. Da hast du zweifelsohne Recht, Rayson. Hast du nicht auch den Eindruck, da&#223; die Markteilnehmer wie Investoren oder auch die Analysten zwar &#252;ber diese F&#228;higkeit verf&#252;gen, aber sehr selten von ihr Gebrauch machen. Wie erkl&#228;rst du dir, da&#223; man von der Erh&#246;hung des Finanzierungsbedarfes der HRE &#252;berrascht sein konnte. Als Banker? Das war doch aus den Jahresberichten bzw Zwischenberichten zu ersehen, wie hoch der<br />
kurzfristige Finanzierungsbedarf ist. Das war auch Thema in einem &#246;sterreichischen blog im M&#228;rz? 2008. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, das alle Schieflagen von Unternehmensbilanzen fr&#252;h genug, meistens von den Unternehmen selbst, ver&#246;ffentlicht wurden. Nur scheinen es nur die B&#228;ren zu sein, die so konservativ, pardon kritisch, sind und Bilanzen studieren, w&#228;hrend die Bullen fr&#246;hlich &#252;ber die Schwachpunkte hinwegsehen. </p>
<p>Sieh dir mal die gro&#223;en Posten in den Bilanzen der &#8220;soliden&#8221; nicht nur amerikanischen Unternehmen an. Zum Beispiel goodwill und ist/soll bei Pensionsr&#252;ckstellungen. Niedlich sind auch Handlungen, die weniger Wohlmeinende als window dressing bewerten. Dabei ist es nur ein Zeichen k&#252;hner Kreativit&#228;t. </p>
<p>Insofern sind es nicht nur Marktferne, sondern auch Marktteilnehmer, deren Wahrnehmung der Bilanzen unzureichend ist. Den einen fehlt es am Wissen, den anderen am Willen. Wissen alleine scheint nicht zu reichen. Antworten geben reicht auch nicht. Obwohl ihr wirklich gut antworten k&#246;nnt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36574</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 12:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Insofern ist es auch nicht marxistisch, den Kapitalismus aufhalten zu wollen&quot;

Ich habe von Marx nur sehr oberfl&#228;chliches Wissen, aber diesen Punkt hatte ich auch so verstanden. Ich hab mir dann allerdings die Frage gestellt ob ernsthafte Marxisten dann nicht Turbokapitalisten sein sollten damit der ganze Prozess noch beschleunigt wird. Aber ich sch&#228;tze mal, dass das nicht der Fall ist. ;)

&quot;Der Unternehmensgewinn w&#228;re damit eine Pr&#228;mie f&#252;r Lustaufschub. Damit h&#228;tten wir eine psychoanalytische Wirtschaftstheorie.&quot;

Wird sowas gleich zur psychoanalytischen Theorie weil man das Prinzip Lust/Konsum-Aufschub anscheinend aus der Psychoanalyse ableiten kann? Man k&#246;nnte diese Pr&#228;mie auch dadurch erkl&#228;ren, dass es sich hierbei um eine Leistung im Sinne einer Investionsleistung handelt die entsprechend belohnt wird weil sie auf lange Sicht gr&#246;&#223;ere Ertr&#228;ge liefert (wenn ich das richtig verstanden habe).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Insofern ist es auch nicht marxistisch, den Kapitalismus aufhalten zu wollen&#8221;</p>
<p>Ich habe von Marx nur sehr oberfl&#228;chliches Wissen, aber diesen Punkt hatte ich auch so verstanden. Ich hab mir dann allerdings die Frage gestellt ob ernsthafte Marxisten dann nicht Turbokapitalisten sein sollten damit der ganze Prozess noch beschleunigt wird. Aber ich sch&#228;tze mal, dass das nicht der Fall ist. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;Der Unternehmensgewinn w&#228;re damit eine Pr&#228;mie f&#252;r Lustaufschub. Damit h&#228;tten wir eine psychoanalytische Wirtschaftstheorie.&#8221;</p>
<p>Wird sowas gleich zur psychoanalytischen Theorie weil man das Prinzip Lust/Konsum-Aufschub anscheinend aus der Psychoanalyse ableiten kann? Man k&#246;nnte diese Pr&#228;mie auch dadurch erkl&#228;ren, dass es sich hierbei um eine Leistung im Sinne einer Investionsleistung handelt die entsprechend belohnt wird weil sie auf lange Sicht gr&#246;&#223;ere Ertr&#228;ge liefert (wenn ich das richtig verstanden habe).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36571</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 09:28:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36571</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Da nehme ich lieber an, was Realit&#228;t ist, n&#228;mlich dass es einige Millionen Bagger gibt, und dass die Baggerverwender wie die Baggerhersteller Gewinn erwirtschaften.&lt;/blockquote&gt;

(Ich h&#228;tte genauso gut von 999.999 Baggern sprechen k&#246;nnen)
Bleiben wir bei den Baggerverwendern. Erwirtschaftet er wirklich Gewinn? Was sind die Kosten des Baggers. Da w&#228;re zum einen der Wert des Baggers, also die zu seiner Herstellung erforderliche Arbeitskraft. Das sind aber nicht alle Kosten. Denn jeder, der vor der Wahl steht, einen Bagger zu kaufen, hat auch Alternativen. Er k&#246;nnte das Geld in eine eine neue Maschine investieren und bei dieser Produktionsweise zum &quot;first mover&quot; werden. Das w&#252;rde ihm einen Extragewinn einbringen. Um auf diese M&#246;glichkeit zu verzichten, muss ihm bei Kauf des Baggers ebenfalls diese Extra Pr&#228;mie gezahlt werden. 

Die Profite oder Zinsen sind also die Opportunit&#228;tskosten, die einem entgehen weil man verzichtet &quot;first mover&quot; in einem anderen Gebiet zu sein. Die Zinsen sind keine Extragewinne, aber sie entstammen ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da nehme ich lieber an, was Realit&#228;t ist, n&#228;mlich dass es einige Millionen Bagger gibt, und dass die Baggerverwender wie die Baggerhersteller Gewinn erwirtschaften.</p></blockquote>
<p>(Ich h&#228;tte genauso gut von 999.999 Baggern sprechen k&#246;nnen)<br />
Bleiben wir bei den Baggerverwendern. Erwirtschaftet er wirklich Gewinn? Was sind die Kosten des Baggers. Da w&#228;re zum einen der Wert des Baggers, also die zu seiner Herstellung erforderliche Arbeitskraft. Das sind aber nicht alle Kosten. Denn jeder, der vor der Wahl steht, einen Bagger zu kaufen, hat auch Alternativen. Er k&#246;nnte das Geld in eine eine neue Maschine investieren und bei dieser Produktionsweise zum &#8220;first mover&#8221; werden. Das w&#252;rde ihm einen Extragewinn einbringen. Um auf diese M&#246;glichkeit zu verzichten, muss ihm bei Kauf des Baggers ebenfalls diese Extra Pr&#228;mie gezahlt werden. </p>
<p>Die Profite oder Zinsen sind also die Opportunit&#228;tskosten, die einem entgehen weil man verzichtet &#8220;first mover&#8221; in einem anderen Gebiet zu sein. Die Zinsen sind keine Extragewinne, aber sie entstammen ihnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36567</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 07:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist richtig schlimm:
Das habe ich die sehr lesenswerte Kolumne &#039;Das Kapital&#039; in der FTD lobend erw&#228;hnt, und schon geht hier eine Marx-Diskussion an schlimmer als in jedem SDS-B&#252;ro.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist richtig schlimm:<br />
Das habe ich die sehr lesenswerte Kolumne &#8216;Das Kapital&#8217; in der FTD lobend erw&#228;hnt, und schon geht hier eine Marx-Diskussion an schlimmer als in jedem SDS-B&#252;ro.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36564</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es kostet mich nutzen, wenn ich das Geld statt es heute konsumieren in eine Maschine anlege, die mir erst morgen ertr&#228;ge liefert&quot;
Der Unternehmensgewinn w&#228;re damit eine Pr&#228;mie f&#252;r Lustaufschub. Damit h&#228;tten wir eine psychoanalytische Wirtschaftstheorie. Als &#214;konomiefan bevorzuge ich Deutungsmuster, welche &#246;konomische Fragen aus der &#214;konomie selbst heraus beantworten.

Allerdings scheint mir auch Deine Erkl&#228;rung nicht &#252;berzeugend, da es dann au&#223;erhalb von Extraprofiten &#252;berhaupt keine Gewinne g&#228;be. Nat&#252;rlich ist der first mover im Vorteil, da er die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit unterschreitet. 
Du sagst &quot;Nehmen wir an, es g&#228;be sch&#246;n 99 Bagger&quot;. Da nehme ich lieber an, was Realit&#228;t ist, n&#228;mlich dass es einige Millionen Bagger gibt, und dass die Baggerverwender wie die Baggerhersteller Gewinn erwirtschaften. Nach Deiner Auffassung d&#252;rfte das nicht sein. Daher mu&#223; sie als widerlegt angesehen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es kostet mich nutzen, wenn ich das Geld statt es heute konsumieren in eine Maschine anlege, die mir erst morgen ertr&#228;ge liefert&#8221;<br />
Der Unternehmensgewinn w&#228;re damit eine Pr&#228;mie f&#252;r Lustaufschub. Damit h&#228;tten wir eine psychoanalytische Wirtschaftstheorie. Als &#214;konomiefan bevorzuge ich Deutungsmuster, welche &#246;konomische Fragen aus der &#214;konomie selbst heraus beantworten.</p>
<p>Allerdings scheint mir auch Deine Erkl&#228;rung nicht &#252;berzeugend, da es dann au&#223;erhalb von Extraprofiten &#252;berhaupt keine Gewinne g&#228;be. Nat&#252;rlich ist der first mover im Vorteil, da er die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit unterschreitet.<br />
Du sagst &#8220;Nehmen wir an, es g&#228;be sch&#246;n 99 Bagger&#8221;. Da nehme ich lieber an, was Realit&#228;t ist, n&#228;mlich dass es einige Millionen Bagger gibt, und dass die Baggerverwender wie die Baggerhersteller Gewinn erwirtschaften. Nach Deiner Auffassung d&#252;rfte das nicht sein. Daher mu&#223; sie als widerlegt angesehen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36558</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber woher kommt die Wertsch&#246;pfung als solche, unabh&#228;ngig vom gr&#246;&#223;eren oder kleineren Grad der Produktivit&#228;t? &lt;/blockquote&gt;

Statlers Begr&#252;ndung w&#228;re jetzt Zeitpr&#228;ferenz als Opportunit&#228;tskosten des Kapitals. (Es kostet mich nutzen, wenn ich das Geld statt es heute konsumieren in eine Maschine anlege, die mir erst morgen ertr&#228;ge liefert). 

Ich m&#246;chte eine andere Begr&#252;ndung geben: St&#228;ndiger Produktivit&#228;tszuwachs. Ist der Bagger erstmal &quot;etabliert&quot;, werden, da sind wir uns ja mit Marx einig, die Baggerbesitzer keinen Gewinn mehr machen. Die Sache ist nur: Der Bagger ist nie ganz etabliert? Warum? 

Der erste, der einen Bagger in die &#214;konomie einf&#252;hrt, wird einen Riesenprofit machen. Bis der zweite kommt, dann sinkt der Profit wird aber immer noch gr&#246;&#223;er sein als null. Je mehr Bagger angeschaft werden, umso kleiner der Profit. Nehmen wir an, es g&#228;be sch&#246;n 99 Bagger, dann ist die Rendite eines 100ten Baggers schon ziemlich gering. Derjenige, der das Geld f&#252;r den 100ten Bagger h&#228;tte wird sich jetzt &#252;berlegen, ob er den Bagger kauft oder vielleicht doch in die gerade neu erfundene N&#228;hmaschine, bei der er der erste w&#228;re, der diese Maschine auf dem Markt nutzt und die entsprechenden Renditen einfahren w&#252;rde.

Also der Grund ist, dass Produktionskapital nie ganz etabliert ist sondern immer mit dem neuen, hippen, Produktionskapital der Zukunft konkurriert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber woher kommt die Wertsch&#246;pfung als solche, unabh&#228;ngig vom gr&#246;&#223;eren oder kleineren Grad der Produktivit&#228;t? </p></blockquote>
<p>Statlers Begr&#252;ndung w&#228;re jetzt Zeitpr&#228;ferenz als Opportunit&#228;tskosten des Kapitals. (Es kostet mich nutzen, wenn ich das Geld statt es heute konsumieren in eine Maschine anlege, die mir erst morgen ertr&#228;ge liefert). </p>
<p>Ich m&#246;chte eine andere Begr&#252;ndung geben: St&#228;ndiger Produktivit&#228;tszuwachs. Ist der Bagger erstmal &#8220;etabliert&#8221;, werden, da sind wir uns ja mit Marx einig, die Baggerbesitzer keinen Gewinn mehr machen. Die Sache ist nur: Der Bagger ist nie ganz etabliert? Warum? </p>
<p>Der erste, der einen Bagger in die &#214;konomie einf&#252;hrt, wird einen Riesenprofit machen. Bis der zweite kommt, dann sinkt der Profit wird aber immer noch gr&#246;&#223;er sein als null. Je mehr Bagger angeschaft werden, umso kleiner der Profit. Nehmen wir an, es g&#228;be sch&#246;n 99 Bagger, dann ist die Rendite eines 100ten Baggers schon ziemlich gering. Derjenige, der das Geld f&#252;r den 100ten Bagger h&#228;tte wird sich jetzt &#252;berlegen, ob er den Bagger kauft oder vielleicht doch in die gerade neu erfundene N&#228;hmaschine, bei der er der erste w&#228;re, der diese Maschine auf dem Markt nutzt und die entsprechenden Renditen einfahren w&#252;rde.</p>
<p>Also der Grund ist, dass Produktionskapital nie ganz etabliert ist sondern immer mit dem neuen, hippen, Produktionskapital der Zukunft konkurriert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36557</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:13:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36557</guid>
		<description>@ staatler: Ok, das Beispiel war etwas verwirrend, weil die negative Zeitpr&#228;ferenz auf einen negativen Zins hinausl&#228;uft. Es wurde zwar nicht Kapital bereitgestellt, aber mit dem Konsum bei t = 1 wurde f&#252;r den Konsum bei t = 2 bezahlt. Bei einer positiven Zeitpr&#228;ferenz w&#252;rde der Gegenwartskonsum bevorzugt, in meinem Beispiel ist es der Zukunftskonsum.

Eine Arbitrage kann nicht verwirklicht werden weil tats&#228;chlich unterschiedliche Waren (Konsum zu t = 1 und zu t = 2) gehandelt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ staatler: Ok, das Beispiel war etwas verwirrend, weil die negative Zeitpr&#228;ferenz auf einen negativen Zins hinausl&#228;uft. Es wurde zwar nicht Kapital bereitgestellt, aber mit dem Konsum bei t = 1 wurde f&#252;r den Konsum bei t = 2 bezahlt. Bei einer positiven Zeitpr&#228;ferenz w&#252;rde der Gegenwartskonsum bevorzugt, in meinem Beispiel ist es der Zukunftskonsum.</p>
<p>Eine Arbitrage kann nicht verwirklicht werden weil tats&#228;chlich unterschiedliche Waren (Konsum zu t = 1 und zu t = 2) gehandelt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36556</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:09:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk &quot;Aber wenn der Kapitalismus st&#228;ndigen technischen Fortschritt erzwingt, ist das eher positiv oder eher negativ?&quot; -- Es geht hier nicht um ein Werturteil (hinsichtlich Werttheorie w&#228;re jetzt ein Wortspiel drin, aber daf&#252;r bin ich zu m&#252;de), sondern um den Bewegungsimpuls des Kapitals und seine Bedeutung als principium movens in der Geschichte. In der Hinsicht war Marx &#252;brigens Kapitalismus-an, wie er auch Fortschritts-Fan war - nur dass das Ziel dieses Fortschritts f&#252;r ihn auf &#220;berwindung des Kapitalismus aus seinen eigenen inneren Widerspr&#252;chen hinauslief. Insofern ist es auch nicht marxistisch, den Kapitalismus aufhalten zu wollen, sondern eher, ihn auf der Basis der von ihm selbst geschaffenen zivilisatorischen M&#246;glichkeiten zu &#252;berwinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk &#8220;Aber wenn der Kapitalismus st&#228;ndigen technischen Fortschritt erzwingt, ist das eher positiv oder eher negativ?&#8221; &#8212; Es geht hier nicht um ein Werturteil (hinsichtlich Werttheorie w&#228;re jetzt ein Wortspiel drin, aber daf&#252;r bin ich zu m&#252;de), sondern um den Bewegungsimpuls des Kapitals und seine Bedeutung als principium movens in der Geschichte. In der Hinsicht war Marx &#252;brigens Kapitalismus-an, wie er auch Fortschritts-Fan war &#8211; nur dass das Ziel dieses Fortschritts f&#252;r ihn auf &#220;berwindung des Kapitalismus aus seinen eigenen inneren Widerspr&#252;chen hinauslief. Insofern ist es auch nicht marxistisch, den Kapitalismus aufhalten zu wollen, sondern eher, ihn auf der Basis der von ihm selbst geschaffenen zivilisatorischen M&#246;glichkeiten zu &#252;berwinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36554</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:01:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Statler/N&#246;rgler
&lt;blockquote&gt;
Nein, da ist Marx schon konsistent. &lt;/blockquote&gt;

Okay, Marx bezeichnet mit &quot;Wert der Arbeitskraft&quot; tats&#228;chlich den Subsistenzlohn. F&#252;r mich ist das inkonsistent, denn um eine Einheit Arbeit zu reproduzieren, brauche ich eine Einheit Arbeit. Vermutlich habe ich deswegen hier Marx falsch verstanden (was einmal mehr den Vorteil einer formalen Formulierung zeigt). Die Genaue Begrifflichkeit (und Lokalisierung der Inkonsistenz) ist auch egal. 


Arbeitswertlehre finde ich &#252;brigens gar nicht so schlecht und keineswegs &#252;berholt. Man muss nur tierisch aufpassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Statler/N&#246;rgler</p>
<blockquote><p>
Nein, da ist Marx schon konsistent. </p></blockquote>
<p>Okay, Marx bezeichnet mit &#8220;Wert der Arbeitskraft&#8221; tats&#228;chlich den Subsistenzlohn. F&#252;r mich ist das inkonsistent, denn um eine Einheit Arbeit zu reproduzieren, brauche ich eine Einheit Arbeit. Vermutlich habe ich deswegen hier Marx falsch verstanden (was einmal mehr den Vorteil einer formalen Formulierung zeigt). Die Genaue Begrifflichkeit (und Lokalisierung der Inkonsistenz) ist auch egal. </p>
<p>Arbeitswertlehre finde ich &#252;brigens gar nicht so schlecht und keineswegs &#252;berholt. Man muss nur tierisch aufpassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36553</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:01:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36553</guid>
		<description>Der Wert kommt daher dass die Arbeiter, angenommen sie w&#252;rden die Organisation der Wirtschaft durchf&#252;hren und das unternehmerische Risiko tragen, bereit w&#228;ren f&#252;r die Bereitstellung von Maschinen zu bezahlen, dieser also Wert zumessen. Sie w&#252;rden bereit sein soviel daf&#252;r zu bezahlen, bis der Preis den Produktivit&#228;tsvorteil wieder aufwiegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wert kommt daher dass die Arbeiter, angenommen sie w&#252;rden die Organisation der Wirtschaft durchf&#252;hren und das unternehmerische Risiko tragen, bereit w&#228;ren f&#252;r die Bereitstellung von Maschinen zu bezahlen, dieser also Wert zumessen. Sie w&#252;rden bereit sein soviel daf&#252;r zu bezahlen, bis der Preis den Produktivit&#228;tsvorteil wieder aufwiegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36552</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:54:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36552</guid>
		<description>Ja, OK, was Marx sagt ist klar, was Michel sagt, ist wirres Zeug. Beides hat ja nichts miteinander zu tun. Michel h&#228;tte sagen m&#252;ssen, was bei Marx falsch ist.

Dass der mit Bagger schneller/produktiver ist, da sind wir uns ja einig. Aber woher kommt die Wertsch&#246;pfung als solche, unabh&#228;ngig vom gr&#246;&#223;eren oder kleineren Grad der Produktivit&#228;t? In G&#252;tereinheiten stellt sich Wert dar, man ist sich einig, dass sie irgendwie &quot;etwas wert&quot; sind. Aber woher kommt der Wert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, OK, was Marx sagt ist klar, was Michel sagt, ist wirres Zeug. Beides hat ja nichts miteinander zu tun. Michel h&#228;tte sagen m&#252;ssen, was bei Marx falsch ist.</p>
<p>Dass der mit Bagger schneller/produktiver ist, da sind wir uns ja einig. Aber woher kommt die Wertsch&#246;pfung als solche, unabh&#228;ngig vom gr&#246;&#223;eren oder kleineren Grad der Produktivit&#228;t? In G&#252;tereinheiten stellt sich Wert dar, man ist sich einig, dass sie irgendwie &#8220;etwas wert&#8221; sind. Aber woher kommt der Wert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36550</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:37:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36550</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Aber weil ich schon mal dabei bin: Wo soll die “Wertsch&#246;pfung” denn herkommen, wenn nicht aus der Arbeit?&lt;/blockquote&gt;

In G&#252;tereinheiten: Ein Arbeiter mit Bagger schafft gr&#246;&#223;ere L&#246;cher und das viel schneller als einer ohne Bagger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber weil ich schon mal dabei bin: Wo soll die “Wertsch&#246;pfung” denn herkommen, wenn nicht aus der Arbeit?</p></blockquote>
<p>In G&#252;tereinheiten: Ein Arbeiter mit Bagger schafft gr&#246;&#223;ere L&#246;cher und das viel schneller als einer ohne Bagger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36549</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:35:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36549</guid>
		<description>@N&#246;rgler

&lt;blockquote&gt;“Der Begriff Abstrakte Arbeit, z.B. ist die geleistete Arbeit modifiziert um alles was n&#246;tig ist um diesen Begriff mit der Realit&#228;t in &#220;bereinstimmung zu bringen”, was von diesem anderen Marx, dem Michel-Marx stammen mu&#223;, weil ich bei dem Marx, den ich gelesen habe, dergleichen nicht finden kann.&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_3&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Seite 72 Kapital I: &lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Der K&#246;rper der Ware, die zum &#196;quivalent dient, gilt stets als Verk&#246;rperung abstrakt menschlicher Arbeit und ist stets das Produkt einer bestimmten n&#252;tzlichen, konkreten Arbeit. Diese konkrete Arbeit wird also zum Ausdruck abstrakt menschlicher Arbeit.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@N&#246;rgler</p>
<blockquote><p>“Der Begriff Abstrakte Arbeit, z.B. ist die geleistete Arbeit modifiziert um alles was n&#246;tig ist um diesen Begriff mit der Realit&#228;t in &#220;bereinstimmung zu bringen”, was von diesem anderen Marx, dem Michel-Marx stammen mu&#223;, weil ich bei dem Marx, den ich gelesen habe, dergleichen nicht finden kann.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_3" rel="nofollow">Seite 72 Kapital I: </a></p>
<blockquote><p>Der K&#246;rper der Ware, die zum &#196;quivalent dient, gilt stets als Verk&#246;rperung abstrakt menschlicher Arbeit und ist stets das Produkt einer bestimmten n&#252;tzlichen, konkreten Arbeit. Diese konkrete Arbeit wird also zum Ausdruck abstrakt menschlicher Arbeit.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36548</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:31:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36548</guid>
		<description>Mein letztes Posting bezog sich auf dirk, nicht auf Statler.

Aber weil ich schon mal dabei bin: Wo soll die &quot;Wertsch&#246;pfung&quot; denn herkommen, wenn nicht aus der Arbeit? Kommt sie daher, dass der Kapitalist immer ein bis&#223;chen tricky ist, und listig einen Aufschlag auf die Ware draufmacht, wenn er sie verkauft? Das w&#228;re ja das System eines allseitigen Betruges, und keiner hat&#039;s gemerkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letztes Posting bezog sich auf dirk, nicht auf Statler.</p>
<p>Aber weil ich schon mal dabei bin: Wo soll die &#8220;Wertsch&#246;pfung&#8221; denn herkommen, wenn nicht aus der Arbeit? Kommt sie daher, dass der Kapitalist immer ein bis&#223;chen tricky ist, und listig einen Aufschlag auf die Ware draufmacht, wenn er sie verkauft? Das w&#228;re ja das System eines allseitigen Betruges, und keiner hat&#8217;s gemerkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36547</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:28:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36547</guid>
		<description>Nein, das ist nicht das, was Marx sagt, ganz bestimmt nicht. Du mu&#223;t da etwas mi&#223;verstanden haben. Auf welche Textstelle beziehst Du Dich? Dann k&#246;nnen wir das aufkl&#228;ren.

M&#246;glicherweise meinst Du die Differenz, die zwischen dem Wert der Ware Arbeitskraft besteht und dem - gr&#246;&#223;eren - Wert, den sie zu erzeugen in der Lage ist. Das hat aber nicht mit Wert und Preis zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das ist nicht das, was Marx sagt, ganz bestimmt nicht. Du mu&#223;t da etwas mi&#223;verstanden haben. Auf welche Textstelle beziehst Du Dich? Dann k&#246;nnen wir das aufkl&#228;ren.</p>
<p>M&#246;glicherweise meinst Du die Differenz, die zwischen dem Wert der Ware Arbeitskraft besteht und dem &#8211; gr&#246;&#223;eren &#8211; Wert, den sie zu erzeugen in der Lage ist. Das hat aber nicht mit Wert und Preis zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: statler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36546</link>
		<dc:creator>statler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:25:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36546</guid>
		<description>@ Dirk:

Nein, da ist Marx schon konsistent. Der Wert der Arbeit entspricht dem, was &quot;gesellschaftlich notwendig&quot; ist, um die Arbeitskraft zu reproduzieren. Also der Arbeitskraft, die n&#246;tig ist, um den gesellschaftlich n&#246;tigen Subsistenzwarenkorb zu produzieren. Der Mehrwert ergibt sich ja nicht aus einer Differenz zwischen dem Wert und dem Preis der Arbeit, sondern daraus, da&#223; die Arbeit im Produktionsproze&#223; mehr produziert, als sie braucht, um sich selbst zu reproduzieren.

F&#252;r sich genommen ist das konsistent und wasserdicht. Oder anders gesagt: Wenn Arbeitswertlehre, dann so. Aber wie Du auch habe ich nat&#252;rlich ebenfalls ernsthafte Einw&#228;nde dagegen, die Arbeitswertlehre &#252;berhaupt als Wertkonzept heranzuziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk:</p>
<p>Nein, da ist Marx schon konsistent. Der Wert der Arbeit entspricht dem, was &#8220;gesellschaftlich notwendig&#8221; ist, um die Arbeitskraft zu reproduzieren. Also der Arbeitskraft, die n&#246;tig ist, um den gesellschaftlich n&#246;tigen Subsistenzwarenkorb zu produzieren. Der Mehrwert ergibt sich ja nicht aus einer Differenz zwischen dem Wert und dem Preis der Arbeit, sondern daraus, da&#223; die Arbeit im Produktionsproze&#223; mehr produziert, als sie braucht, um sich selbst zu reproduzieren.</p>
<p>F&#252;r sich genommen ist das konsistent und wasserdicht. Oder anders gesagt: Wenn Arbeitswertlehre, dann so. Aber wie Du auch habe ich nat&#252;rlich ebenfalls ernsthafte Einw&#228;nde dagegen, die Arbeitswertlehre &#252;berhaupt als Wertkonzept heranzuziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36545</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:15:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/#comment-36545</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Der Preis bildet sich nach je aktuellen Marktgegebenheiten, das hei&#223;t, er schwankt um den Wert, wobei sich der Preis langfristig dem Wert asymptotisch ann&#228;hert.&lt;/blockquote&gt;

Und die Arbeitskraft bildet da die seltsame Ausnahme. Ihr Preis sei in der Regel niedriger als der Wert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Preis bildet sich nach je aktuellen Marktgegebenheiten, das hei&#223;t, er schwankt um den Wert, wobei sich der Preis langfristig dem Wert asymptotisch ann&#228;hert.</p></blockquote>
<p>Und die Arbeitskraft bildet da die seltsame Ausnahme. Ihr Preis sei in der Regel niedriger als der Wert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36544</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:12:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Arbitragesch&#228;ften, und zwar solange, bis sich die Preisniveaus zwischen beiden Zeitpunkten angeglichen haben.&lt;/blockquote&gt;

Aber um die Arbitrage M&#246;glichkeit auszunutzen m&#252;sste ich mir zu Zeiten von Deflation Geld leihen. Da aber niemand zur Verf&#252;gung stellen will, steht mir diese M&#246;glichkeit nicht zur Verf&#252;gung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Arbitragesch&#228;ften, und zwar solange, bis sich die Preisniveaus zwischen beiden Zeitpunkten angeglichen haben.</p></blockquote>
<p>Aber um die Arbitrage M&#246;glichkeit auszunutzen m&#252;sste ich mir zu Zeiten von Deflation Geld leihen. Da aber niemand zur Verf&#252;gung stellen will, steht mir diese M&#246;glichkeit nicht zur Verf&#252;gung.</p>
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		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36543</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:12:38 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dirk &quot;Marx macht eine ziemlich seltsame Unterscheidung zwischen dem Wert der Arbeitskraft und Ihren Preis. (Der Preis eines jeden Gutes ist der zur Herstellung erforderlichen Arbeit. Nur f&#252;r Arbeitskraft gelte dies nicht.)&quot;

Nein. Nach Marx ist der Wert der Ware Arbeitskraft wie der jeder anderen Ware bestimmt durch den zu ihrer Herstellung erforderlichen Arbeitsaufwand. Das ist die Ecke, an der sich die Ware Arbeitskraft gerade nicht von beliebigen anderen Waren unterscheidet.

Der Preis einer Ware hingegen ist etwas anderes als der Wert. Der Preis bildet sich nach je aktuellen Marktgegebenheiten, das hei&#223;t, er schwankt um den Wert, wobei sich der Preis langfristig dem Wert asymptotisch ann&#228;hert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk &#8220;Marx macht eine ziemlich seltsame Unterscheidung zwischen dem Wert der Arbeitskraft und Ihren Preis. (Der Preis eines jeden Gutes ist der zur Herstellung erforderlichen Arbeit. Nur f&#252;r Arbeitskraft gelte dies nicht.)&#8221;</p>
<p>Nein. Nach Marx ist der Wert der Ware Arbeitskraft wie der jeder anderen Ware bestimmt durch den zu ihrer Herstellung erforderlichen Arbeitsaufwand. Das ist die Ecke, an der sich die Ware Arbeitskraft gerade nicht von beliebigen anderen Waren unterscheidet.</p>
<p>Der Preis einer Ware hingegen ist etwas anderes als der Wert. Der Preis bildet sich nach je aktuellen Marktgegebenheiten, das hei&#223;t, er schwankt um den Wert, wobei sich der Preis langfristig dem Wert asymptotisch ann&#228;hert.</p>
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		<title>Von: statler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36540</link>
		<dc:creator>statler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 19:58:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, einen Zins haben wir in diesem Fall nicht bezahlt. W&#252;rde es wirklich so laufen, dann w&#228;re es eher das Gegenteil: Wir h&#228;tten der Generation, die zu t=1 konsumiert, ihren Konsum noch subventioniert. Aber das ist ja offensichtlich nichts, was f&#252;r uns als Anreiz funktioniert, Kapital bereitzustellen.

Aber ich habe meine Zweifel, ob das, was Du beschreibst, ein stabiles Gleichgewicht sein kann. In dem Moment, in dem ich die Preisschwankungen erwarte, habe ich ja einen starken Anreiz zu Arbitragesch&#228;ften, und zwar solange, bis sich die Preisniveaus zwischen beiden Zeitpunkten angeglichen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, einen Zins haben wir in diesem Fall nicht bezahlt. W&#252;rde es wirklich so laufen, dann w&#228;re es eher das Gegenteil: Wir h&#228;tten der Generation, die zu t=1 konsumiert, ihren Konsum noch subventioniert. Aber das ist ja offensichtlich nichts, was f&#252;r uns als Anreiz funktioniert, Kapital bereitzustellen.</p>
<p>Aber ich habe meine Zweifel, ob das, was Du beschreibst, ein stabiles Gleichgewicht sein kann. In dem Moment, in dem ich die Preisschwankungen erwarte, habe ich ja einen starken Anreiz zu Arbitragesch&#228;ften, und zwar solange, bis sich die Preisniveaus zwischen beiden Zeitpunkten angeglichen haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: noergler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/10/12/witzige-beobachtung/comment-page-2/#comment-36539</link>
		<dc:creator>noergler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 19:57:35 +0000</pubDate>
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		<description>Entweder spricht Michel von einem Namensvetter des bekannten Trierer Gelehrten und &#214;konomen Karl Heinrich Marx, der gleichfalls zu Wirtschaftsthemen sich &#228;u&#223;erte und dabei jede Menge Mist erz&#228;hlt hat, oder Michel ist ein Analphabet. F&#252;r These 2 spricht der durch Michels anakoluthische Satzkonstruktionen begr&#252;ndete Anfangsverdacht.


&quot;Der Begriff Abstrakte Arbeit, z.B. ist die geleistete Arbeit modifiziert um alles was n&#246;tig ist um diesen Begriff mit der Realit&#228;t in &#220;bereinstimmung zu bringen&quot;, was von diesem anderen Marx, dem Michel-Marx stammen mu&#223;, weil ich bei dem Marx, den ich gelesen habe, dergleichen nicht finden kann. Marx erkl&#228;rt den Doppelcharakter der &quot;geleisteten Arbeit&quot;, was den Michel intellektuell &#252;berfordert, da er sich nicht vorstellen kann, dass ein und dieselbe Sache zwei Aspekte hat. 

&quot;Mit Wert verh&#228;lt es sich so &#228;hnlich, es sind damit nicht die Austauschverh&#228;ltnisse gemeint oder vielleicht auch doch, Marx scheint da hin und her zu springen&quot;. Tjaha, Michel, es ist sehr wohl das Austauschverh&#228;ltnis gemeint und zugleich noch etwas anderes. Das scheint Dich zu verwirren; da kommst Du nicht mehr hinterher, aber das hat doch der Marx nicht zu verantworten.

Dass die Marxsche Theorie &quot;f&#252;r die Agitation geeignet ist&quot;, halte ich f&#252;r eine ganz steile These, denn dann m&#252;&#223;te der Marxsche Text so unterirdisch primitiv sein, dass auch ein Michel ihn versteht, was ja erkennbar nicht der Fall ist.

Statler hat an der Stelle &#252;brigens &#252;berhaupt nichts zu korrigieren. Michel: &quot;Kleine Korrektur, das variable Kapital sind die L&#246;hne und alle G&#252;ter die im Produktionsprozess verbraucht werden also auch Vorleistungen z.B. Rohstoffe.&quot; 
Es best&#228;tigt sich der Verdacht des Analphabetismus. Was glaubst Du eigentlich, Michel, warum Marx die Begriffe &quot;konstantes und variables Kapital&quot; gebraucht? Dir fehlen die mindesten Grundlagen, und Du glaubst, Marx anpissen zu k&#246;nnen? Wenn alle G&#252;ter, die im Produktionsproze&#223; verbraucht werden, variables Kapital w&#228;ren, dann g&#228;be es nur variables Kapital, weil Maschinen und Geb&#228;ude irgendwann auch einmal verbraucht sind. Variabel ist der Kapitalbestandteil, der seine Wertgr&#246;&#223;e &#228;ndert. Daher hei&#223;t er &quot;variabel&quot;. Und das sind Rohstoffe etc. nun mal gerade nicht. Das w&#228;re ja Hexerei. Einfach mal das 6. Kapitel im 1. Band lesen und lernen.

Die von Dir bei Marx diagnostizierte D&#228;mlichkeit ist nur Deine eigene. &quot;Wenn ein Buch und ein Kopf zusammensto&#223;en und es klingt hohl, mu&#223; das nicht am Buch liegen.&quot; (Karl Kraus)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entweder spricht Michel von einem Namensvetter des bekannten Trierer Gelehrten und &#214;konomen Karl Heinrich Marx, der gleichfalls zu Wirtschaftsthemen sich &#228;u&#223;erte und dabei jede Menge Mist erz&#228;hlt hat, oder Michel ist ein Analphabet. F&#252;r These 2 spricht der durch Michels anakoluthische Satzkonstruktionen begr&#252;ndete Anfangsverdacht.</p>
<p>&#8220;Der Begriff Abstrakte Arbeit, z.B. ist die geleistete Arbeit modifiziert um alles was n&#246;tig ist um diesen Begriff mit der Realit&#228;t in &#220;bereinstimmung zu bringen&#8221;, was von diesem anderen Marx, dem Michel-Marx stammen mu&#223;, weil ich bei dem Marx, den ich gelesen habe, dergleichen nicht finden kann. Marx erkl&#228;rt den Doppelcharakter der &#8220;geleisteten Arbeit&#8221;, was den Michel intellektuell &#252;berfordert, da er sich nicht vorstellen kann, dass ein und dieselbe Sache zwei Aspekte hat. </p>
<p>&#8220;Mit Wert verh&#228;lt es sich so &#228;hnlich, es sind damit nicht die Austauschverh&#228;ltnisse gemeint oder vielleicht auch doch, Marx scheint da hin und her zu springen&#8221;. Tjaha, Michel, es ist sehr wohl das Austauschverh&#228;ltnis gemeint und zugleich noch etwas anderes. Das scheint Dich zu verwirren; da kommst Du nicht mehr hinterher, aber das hat doch der Marx nicht zu verantworten.</p>
<p>Dass die Marxsche Theorie &#8220;f&#252;r die Agitation geeignet ist&#8221;, halte ich f&#252;r eine ganz steile These, denn dann m&#252;&#223;te der Marxsche Text so unterirdisch primitiv sein, dass auch ein Michel ihn versteht, was ja erkennbar nicht der Fall ist.</p>
<p>Statler hat an der Stelle &#252;brigens &#252;berhaupt nichts zu korrigieren. Michel: &#8220;Kleine Korrektur, das variable Kapital sind die L&#246;hne und alle G&#252;ter die im Produktionsprozess verbraucht werden also auch Vorleistungen z.B. Rohstoffe.&#8221;<br />
Es best&#228;tigt sich der Verdacht des Analphabetismus. Was glaubst Du eigentlich, Michel, warum Marx die Begriffe &#8220;konstantes und variables Kapital&#8221; gebraucht? Dir fehlen die mindesten Grundlagen, und Du glaubst, Marx anpissen zu k&#246;nnen? Wenn alle G&#252;ter, die im Produktionsproze&#223; verbraucht werden, variables Kapital w&#228;ren, dann g&#228;be es nur variables Kapital, weil Maschinen und Geb&#228;ude irgendwann auch einmal verbraucht sind. Variabel ist der Kapitalbestandteil, der seine Wertgr&#246;&#223;e &#228;ndert. Daher hei&#223;t er &#8220;variabel&#8221;. Und das sind Rohstoffe etc. nun mal gerade nicht. Das w&#228;re ja Hexerei. Einfach mal das 6. Kapitel im 1. Band lesen und lernen.</p>
<p>Die von Dir bei Marx diagnostizierte D&#228;mlichkeit ist nur Deine eigene. &#8220;Wenn ein Buch und ein Kopf zusammensto&#223;en und es klingt hohl, mu&#223; das nicht am Buch liegen.&#8221; (Karl Kraus)</p>
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