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	<title>Kommentare zu: Kommunist?</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36213</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 22:22:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel
 
Die Liberalen m&#246;gen das Salz in der politischen Suppe sein, eine versalzene Suppe schmeckt aber niemandem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Die Liberalen m&#246;gen das Salz in der politischen Suppe sein, eine versalzene Suppe schmeckt aber niemandem.</p>
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		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36209</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 19:25:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: Deine Postings hatten auch schon mal h&#246;heres Niveau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Deine Postings hatten auch schon mal h&#246;heres Niveau.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36178</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 21:40:36 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Und ich dachte immer, da&#223; martialische Rhetorik nur von den Linken gepflegt wird. Aber Radikale ob nun von links oder rechts sind sich offenbar &#228;hnlicher, als man annimmt.

Die &#196;u&#223;erung, da&#223; die Armen die &quot;besseren Menschen&quot; sind und noch gl&#252;cklich dazu, h&#228;tte ich so nicht erwartet (oder auch doch!). Warum also nicht auch die &quot;b&#246;sen Reichen&quot; an dem Gl&#252;ck der Armen mittels einer interventionistischen Politik teilhaben lassen? Aber die &quot;staatliche Zwangsgewalt&quot; ist den &quot;ungl&#252;cklich&quot; bleiben wollenden Reichen eben nicht zuzumuten. Diese bleibt daf&#252;r den Armen vorbehalten.

Da&#223; Freiheit mehr als nur Konsumfreiheit bedeuten kann und mu&#223;, ist konservativen Besitzstandswahrern - wie es aussieht - nicht vermittelbar. Und deshalb soll der zum quasi-religi&#246;sen Mythos &#252;berh&#246;hte Markt sein Unwesen in Wirtschaft und Gesellschaft weiter treiben d&#252;rfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Und ich dachte immer, da&#223; martialische Rhetorik nur von den Linken gepflegt wird. Aber Radikale ob nun von links oder rechts sind sich offenbar &#228;hnlicher, als man annimmt.</p>
<p>Die &#196;u&#223;erung, da&#223; die Armen die &#8220;besseren Menschen&#8221; sind und noch gl&#252;cklich dazu, h&#228;tte ich so nicht erwartet (oder auch doch!). Warum also nicht auch die &#8220;b&#246;sen Reichen&#8221; an dem Gl&#252;ck der Armen mittels einer interventionistischen Politik teilhaben lassen? Aber die &#8220;staatliche Zwangsgewalt&#8221; ist den &#8220;ungl&#252;cklich&#8221; bleiben wollenden Reichen eben nicht zuzumuten. Diese bleibt daf&#252;r den Armen vorbehalten.</p>
<p>Da&#223; Freiheit mehr als nur Konsumfreiheit bedeuten kann und mu&#223;, ist konservativen Besitzstandswahrern &#8211; wie es aussieht &#8211; nicht vermittelbar. Und deshalb soll der zum quasi-religi&#246;sen Mythos &#252;berh&#246;hte Markt sein Unwesen in Wirtschaft und Gesellschaft weiter treiben d&#252;rfen.</p>
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		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36163</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 18:02:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: „Die These der “Eigenverantwortung” negiert die unterschiedlichen Entwicklungsm&#246;glichkeiten der einzelnen Wirtschaftssubjekte.“

Das ist mir zu materialistisch gedacht, denkst du es sei unm&#246;glich auch mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen ein gutes Leben zu f&#252;hren?

Anhand von nur einem Beispiel l&#228;sst sich nicht zeigen das die Nachfragepolitik tats&#228;chlich wirksam ist, Schweden war m&#246;glicher Weise sowieso nur einer Rezession ausgesetzt. Nicht jedes Land ger&#228;t in gleichem Umfang in den Strudel einer Weltwirtschaftskriese, manche bleiben relativ verschont.

„Bei der Wirtschaftsdemokratie geht es weniger um die Konsumseite, als mehr um die Produktionsseite.“

Und die Konsumseite ist nat&#252;rlich v&#246;llig von der Produktionsseite unabh&#228;ngig. So wie jedes Kind Kopfrechen beherrscht bevor es etwas von Zahlen geh&#246;rt hat.

„Teilweise zustimmen kann ich bei deiner positiven Bewertung des Monopols. Allerdings eher, wenn es sich in bestimmten Bereichen um ein staatliches handelt.“

Welche positive Bewertung? Das du es positiv findest, wenn der sich Staat mit Gewalt zwischen die  Handelsbeziehung seiner B&#252;rger dr&#228;ngt, war ja abzusehen.

„Dein Ausweichen vor meiner gestellten Sinnfrage an das Wirtschaften ist bezeichnend.“

Nein, ich bin dir nicht ausgewichen, sondern habe demonstriert, dass du eine unsinnige Frage gestellt hast. Du kannst die &#228;quivalente Frage, ‚inwiefern das Eingehen von romantischen Beziehungen dem Menschen dient‘,  nicht beantworten, genauso wenig kann man f&#252;r ‚auf welche Weise dient die Wirtschaft dem Menschen‘ eine Antwort finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: „Die These der “Eigenverantwortung” negiert die unterschiedlichen Entwicklungsm&#246;glichkeiten der einzelnen Wirtschaftssubjekte.“</p>
<p>Das ist mir zu materialistisch gedacht, denkst du es sei unm&#246;glich auch mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen ein gutes Leben zu f&#252;hren?</p>
<p>Anhand von nur einem Beispiel l&#228;sst sich nicht zeigen das die Nachfragepolitik tats&#228;chlich wirksam ist, Schweden war m&#246;glicher Weise sowieso nur einer Rezession ausgesetzt. Nicht jedes Land ger&#228;t in gleichem Umfang in den Strudel einer Weltwirtschaftskriese, manche bleiben relativ verschont.</p>
<p>„Bei der Wirtschaftsdemokratie geht es weniger um die Konsumseite, als mehr um die Produktionsseite.“</p>
<p>Und die Konsumseite ist nat&#252;rlich v&#246;llig von der Produktionsseite unabh&#228;ngig. So wie jedes Kind Kopfrechen beherrscht bevor es etwas von Zahlen geh&#246;rt hat.</p>
<p>„Teilweise zustimmen kann ich bei deiner positiven Bewertung des Monopols. Allerdings eher, wenn es sich in bestimmten Bereichen um ein staatliches handelt.“</p>
<p>Welche positive Bewertung? Das du es positiv findest, wenn der sich Staat mit Gewalt zwischen die  Handelsbeziehung seiner B&#252;rger dr&#228;ngt, war ja abzusehen.</p>
<p>„Dein Ausweichen vor meiner gestellten Sinnfrage an das Wirtschaften ist bezeichnend.“</p>
<p>Nein, ich bin dir nicht ausgewichen, sondern habe demonstriert, dass du eine unsinnige Frage gestellt hast. Du kannst die &#228;quivalente Frage, ‚inwiefern das Eingehen von romantischen Beziehungen dem Menschen dient‘,  nicht beantworten, genauso wenig kann man f&#252;r ‚auf welche Weise dient die Wirtschaft dem Menschen‘ eine Antwort finden.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36146</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 22:24:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Dem Kapitalismus sei Dank, jeder ist seines Gl&#252;ckes Schmied! So einfach ist das also. Leider findet die Veranstaltung namens Wirtschaft aber nicht im luftleeren Raum statt, sondern mitten in der Gesellschaft. Und die ist so oder auch anders vorgepr&#228;gt und wird von einflu&#223;reichen Marktprotagonisten entscheidend bestimmt. 

Kurz und gut: Die These der &quot;Eigenverantwortung&quot; negiert die  unterschiedlichen Entwicklungsm&#246;glichkeiten der einzelnen Wirtschaftssubjekte. Menschen gibt es in dieser Vorstellungswelt ja nicht.


Was im einzelnen die Ursachen der Weltwirtschaftskrise auch gewesen waren; die Schweden haben praktisch bewiesen, was Keynes theoretisch erwiesen hatte: die Wirksamkeit der Nachfragepolitik.

Bei der Wirtschaftsdemokratie geht es weniger um die Konsumseite, als mehr um die Produktionsseite. Das Nazi-Regime
wurde &#252;rigens auch von der Gro&#223;industrie protegiert.

Teilweise zustimmen kann ich bei deiner positiven Bewertung des Monopols. Allerdings eher, wenn es sich in bestimmten Bereichen um ein staatliches handelt. Die Marktkonzentration am Ende des 19. Jahrhunderts ist m.W. durch das Zusammengehen von Liberalen und Konservativen unter Bismarck entstanden.

Dein Ausweichen vor meiner gestellten Sinnfrage an das Wirtschaften ist bezeichnend. Romantische Beziehungen pflegt der Homo oeconomicus nicht einzugehen. Daf&#252;r ist er zu weltfremd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Dem Kapitalismus sei Dank, jeder ist seines Gl&#252;ckes Schmied! So einfach ist das also. Leider findet die Veranstaltung namens Wirtschaft aber nicht im luftleeren Raum statt, sondern mitten in der Gesellschaft. Und die ist so oder auch anders vorgepr&#228;gt und wird von einflu&#223;reichen Marktprotagonisten entscheidend bestimmt. </p>
<p>Kurz und gut: Die These der &#8220;Eigenverantwortung&#8221; negiert die  unterschiedlichen Entwicklungsm&#246;glichkeiten der einzelnen Wirtschaftssubjekte. Menschen gibt es in dieser Vorstellungswelt ja nicht.</p>
<p>Was im einzelnen die Ursachen der Weltwirtschaftskrise auch gewesen waren; die Schweden haben praktisch bewiesen, was Keynes theoretisch erwiesen hatte: die Wirksamkeit der Nachfragepolitik.</p>
<p>Bei der Wirtschaftsdemokratie geht es weniger um die Konsumseite, als mehr um die Produktionsseite. Das Nazi-Regime<br />
wurde &#252;rigens auch von der Gro&#223;industrie protegiert.</p>
<p>Teilweise zustimmen kann ich bei deiner positiven Bewertung des Monopols. Allerdings eher, wenn es sich in bestimmten Bereichen um ein staatliches handelt. Die Marktkonzentration am Ende des 19. Jahrhunderts ist m.W. durch das Zusammengehen von Liberalen und Konservativen unter Bismarck entstanden.</p>
<p>Dein Ausweichen vor meiner gestellten Sinnfrage an das Wirtschaften ist bezeichnend. Romantische Beziehungen pflegt der Homo oeconomicus nicht einzugehen. Daf&#252;r ist er zu weltfremd.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36133</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 15:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: Du schreibst: „Kann schon sein, da&#223; in Schottland und Australien schon Menschen verreckt sind, weil sie die volle “Freiheit des Marktes” am eigenen Leib zu sp&#252;ren bekommen haben.“
Darin stecken einige Fehler, der Kapitalismus kann nicht in gleicher Weise f&#252;r den Verlust von Menschenleben verantwortlich gemacht werden, wie z.B. der Kommunismus. Der Kapitalismus kann nicht in konkrete Politik umgesetzt werden, weil jeder Akteur f&#252;r seine Handlungen selbst verantwortlich ist und nicht durch ein bestimmtes Politikkonzept festgelegt werden. Desweiterem scheinst du einer verzerrten Sichtweise der Weltwirtschaftskrise aufgesessen zu sein, das sie so gravierend verlief, ist nicht (oder zumindest nicht nur) auf angebliche Multiplikatoreffekte zur&#252;ckzuf&#252;hren, sondern sie wurde durch die Politik versch&#228;rft. Besonders &#252;bel waren Protektionismus und Migrationsbehinderung.

Was soll denn „demokratisch“ in der Wirtschaft festgelegt werden, was jeder zu konsumieren hat vielleicht? Ich hoffe dir f&#228;llt auf, dass so eine Festlegung gequirlte Nazischei&#223;e w&#228;re. 

Desweiteren schreibst du: „Denn geordneter Wettbewerb kann ohne einen “starken Staat” nicht aufrechterhalten werden.“
Diese These ist hoch umstritten, selbst ein Monopol ist potentiellem und indirektem Wettbewerb ausgesetzt. Die Tendenz zu zunehmender Marktkonzentration Ende des 19. und Anfang des 20.Jh war die Folge politischer Entscheidungen.

Du fragst „Welchen Zweck, als den Menschen zu dienen, soll die Wirtschaft denn deiner Meinung nach haben?“
Um dir diese Frage zu beantworten, m&#252;sste ich wissen in welchen Kategorien du denkst, beantworte mir zum Test bitte folgende Frage: Inwiefern dient das Eingehen von romantischen Beziehungen dem Menschen? Je mehr Aspekte du in deiner Antwort ber&#252;cksichtigst desto besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Du schreibst: „Kann schon sein, da&#223; in Schottland und Australien schon Menschen verreckt sind, weil sie die volle “Freiheit des Marktes” am eigenen Leib zu sp&#252;ren bekommen haben.“<br />
Darin stecken einige Fehler, der Kapitalismus kann nicht in gleicher Weise f&#252;r den Verlust von Menschenleben verantwortlich gemacht werden, wie z.B. der Kommunismus. Der Kapitalismus kann nicht in konkrete Politik umgesetzt werden, weil jeder Akteur f&#252;r seine Handlungen selbst verantwortlich ist und nicht durch ein bestimmtes Politikkonzept festgelegt werden. Desweiterem scheinst du einer verzerrten Sichtweise der Weltwirtschaftskrise aufgesessen zu sein, das sie so gravierend verlief, ist nicht (oder zumindest nicht nur) auf angebliche Multiplikatoreffekte zur&#252;ckzuf&#252;hren, sondern sie wurde durch die Politik versch&#228;rft. Besonders &#252;bel waren Protektionismus und Migrationsbehinderung.</p>
<p>Was soll denn „demokratisch“ in der Wirtschaft festgelegt werden, was jeder zu konsumieren hat vielleicht? Ich hoffe dir f&#228;llt auf, dass so eine Festlegung gequirlte Nazischei&#223;e w&#228;re. </p>
<p>Desweiteren schreibst du: „Denn geordneter Wettbewerb kann ohne einen “starken Staat” nicht aufrechterhalten werden.“<br />
Diese These ist hoch umstritten, selbst ein Monopol ist potentiellem und indirektem Wettbewerb ausgesetzt. Die Tendenz zu zunehmender Marktkonzentration Ende des 19. und Anfang des 20.Jh war die Folge politischer Entscheidungen.</p>
<p>Du fragst „Welchen Zweck, als den Menschen zu dienen, soll die Wirtschaft denn deiner Meinung nach haben?“<br />
Um dir diese Frage zu beantworten, m&#252;sste ich wissen in welchen Kategorien du denkst, beantworte mir zum Test bitte folgende Frage: Inwiefern dient das Eingehen von romantischen Beziehungen dem Menschen? Je mehr Aspekte du in deiner Antwort ber&#252;cksichtigst desto besser.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36119</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 21:05:50 +0000</pubDate>
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		<description>@ der gute don

Der Markt ist nicht &quot;b&#246;se&quot;, sondern blind. Zuweilen dumm und manchmal auch b&#246;se sind aber die Marktteilnehmer.


@ Michel

Kann schon sein, da&#223; in Schottland und Australien schon Menschen verreckt sind, weil sie die volle &quot;Freiheit des Marktes&quot; am eigenen Leib zu sp&#252;ren bekommen haben. In Schweden kann ich mir das weniger vorstellen, denn dort hat man bereits in den 1930er Nachfragepolitik betrieben und die Weltwirtschaftskrise daher vergleichsweise gut &#252;berstanden.

Da&#223; die &quot;real existierende Demokratie&quot; auch ihre M&#228;ngel hat, ist mir klar. Aber m.E. nicht etwa, weil sie zu sehr ausgedehnt worden ist, sondern weil gerade auch in der Wirtschaft noch zu undemokratisch &quot;regiert&quot; wird.

Fragt sich nur, wer von uns beiden mehr willk&#252;rliche Setzungen vornimmt. Wenn die wirtschaftliche Freiheit sakrosankt w&#228;re, m&#252;&#223;te man selbst Ordoliberale wie Walter Eucken als Sozialisten bezeichnen. Denn geordneter Wettbewerb kann ohne einen &quot;starken Staat&quot; nicht aufrechterhalten werden.

Welchen Zweck, als den Menschen zu dienen, soll die Wirtschaft denn deiner Meinung nach haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ der gute don</p>
<p>Der Markt ist nicht &#8220;b&#246;se&#8221;, sondern blind. Zuweilen dumm und manchmal auch b&#246;se sind aber die Marktteilnehmer.</p>
<p>@ Michel</p>
<p>Kann schon sein, da&#223; in Schottland und Australien schon Menschen verreckt sind, weil sie die volle &#8220;Freiheit des Marktes&#8221; am eigenen Leib zu sp&#252;ren bekommen haben. In Schweden kann ich mir das weniger vorstellen, denn dort hat man bereits in den 1930er Nachfragepolitik betrieben und die Weltwirtschaftskrise daher vergleichsweise gut &#252;berstanden.</p>
<p>Da&#223; die &#8220;real existierende Demokratie&#8221; auch ihre M&#228;ngel hat, ist mir klar. Aber m.E. nicht etwa, weil sie zu sehr ausgedehnt worden ist, sondern weil gerade auch in der Wirtschaft noch zu undemokratisch &#8220;regiert&#8221; wird.</p>
<p>Fragt sich nur, wer von uns beiden mehr willk&#252;rliche Setzungen vornimmt. Wenn die wirtschaftliche Freiheit sakrosankt w&#228;re, m&#252;&#223;te man selbst Ordoliberale wie Walter Eucken als Sozialisten bezeichnen. Denn geordneter Wettbewerb kann ohne einen &#8220;starken Staat&#8221; nicht aufrechterhalten werden.</p>
<p>Welchen Zweck, als den Menschen zu dienen, soll die Wirtschaft denn deiner Meinung nach haben?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36116</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 16:41:30 +0000</pubDate>
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		<description>ich kann dieses dumme Sozialismus-Theorie-Gesabber einfach nicht mehr h&#246;ren. Ach tschuldigung linkes-Menschenverstand-Geblubber. Evtl. sollte man Leute wie Markus mal 1-2 Jahre ein Klein- oder Mittelst&#228;ndisches Unternehmen f&#252;hren lassen. Ohne staatl. Subventionen. Wenn er denn solange gegen&#252;ber den Kunden ... &#228;hem &quot;dem b&#246;sen Markt&quot; bestehen w&#252;rde. 

cheers &amp; *kopfsch&#252;ttel* ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich kann dieses dumme Sozialismus-Theorie-Gesabber einfach nicht mehr h&#246;ren. Ach tschuldigung linkes-Menschenverstand-Geblubber. Evtl. sollte man Leute wie Markus mal 1-2 Jahre ein Klein- oder Mittelst&#228;ndisches Unternehmen f&#252;hren lassen. Ohne staatl. Subventionen. Wenn er denn solange gegen&#252;ber den Kunden &#8230; &#228;hem &#8220;dem b&#246;sen Markt&#8221; bestehen w&#252;rde. </p>
<p>cheers &amp; *kopfsch&#252;ttel* &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36114</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 09:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: In Schottland, Australien, Schweden und einigen anderen L&#228;ndern war die Haltung des Nichtintervenierens mal Wirklichkeit.

„In einer demokratischen Gesellschaft pflegt man eben &#252;ber den bestm&#246;glichen Weg offen zu debattieren und danach zu entscheiden.“

Was nicht sicherstellt, dass sich die sinnvollen Formen der Regulierung durchsetzten, auch in einer Demokratie gibt es innerhalb des Entscheidungsprozesses sachfremde Interessen, es kommt zu Agent-Prinzipal-Problemen, die B&#252;rokratie mischt mit. Freiwilligkeit w&#228;re ein besseres Verfahren zur Konfliktl&#246;sung als das Mehrheitsprinzip.

„Menschen- und B&#252;rgerrechte etwa sind tabu; was die sog. wirtschaftliche Freiheit anbelangt, sieht der Fall anders aus. „

Diese Entscheidung ist willk&#252;rlich, nat&#252;rlich ist das wirtschaftliche Handeln durch die allgemeine Handlungsfreiheit gesch&#252;tzt.

„Denn der vernunftm&#228;&#223;ige humane Grundsatz, da&#223; die Wirtschaft f&#252;r die Menschen da zu sein hat und nicht umgekehrt, wird mit einer “unber&#252;hrbaren Wirtschaft” konterkariert.“

Ich bezweifle, dass ein namhafter Humanist das mal so formuliert hat. Du blendest v&#246;llig aus, dass wenn du die Wirtschaft Zwecken unterwerfen willst, du auch Menschen Zwecken unterwirfst, was sich mit dem Humanismus schon mal bei&#223;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: In Schottland, Australien, Schweden und einigen anderen L&#228;ndern war die Haltung des Nichtintervenierens mal Wirklichkeit.</p>
<p>„In einer demokratischen Gesellschaft pflegt man eben &#252;ber den bestm&#246;glichen Weg offen zu debattieren und danach zu entscheiden.“</p>
<p>Was nicht sicherstellt, dass sich die sinnvollen Formen der Regulierung durchsetzten, auch in einer Demokratie gibt es innerhalb des Entscheidungsprozesses sachfremde Interessen, es kommt zu Agent-Prinzipal-Problemen, die B&#252;rokratie mischt mit. Freiwilligkeit w&#228;re ein besseres Verfahren zur Konfliktl&#246;sung als das Mehrheitsprinzip.</p>
<p>„Menschen- und B&#252;rgerrechte etwa sind tabu; was die sog. wirtschaftliche Freiheit anbelangt, sieht der Fall anders aus. „</p>
<p>Diese Entscheidung ist willk&#252;rlich, nat&#252;rlich ist das wirtschaftliche Handeln durch die allgemeine Handlungsfreiheit gesch&#252;tzt.</p>
<p>„Denn der vernunftm&#228;&#223;ige humane Grundsatz, da&#223; die Wirtschaft f&#252;r die Menschen da zu sein hat und nicht umgekehrt, wird mit einer “unber&#252;hrbaren Wirtschaft” konterkariert.“</p>
<p>Ich bezweifle, dass ein namhafter Humanist das mal so formuliert hat. Du blendest v&#246;llig aus, dass wenn du die Wirtschaft Zwecken unterwerfen willst, du auch Menschen Zwecken unterwirfst, was sich mit dem Humanismus schon mal bei&#223;t.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36108</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 21:46:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-36108</guid>
		<description>Danke f&#252;r die Blumen! Nur nebenbei sei bemerkt, da&#223; deine favorisierte Haltung des Nicht-Intervenierens noch nie Wirklichkeit war und wohl auch nie werden wird. Dazu sagt mir mein gesunder Menschenverstand: merkw&#252;rdig und bezeichnend.

Da&#223; nicht jede beliebige Form von Regulierung gut und richtig sein kann, ist unstrittig. In einer demokratischen Gesellschaft pflegt man eben &#252;ber den bestm&#246;glichen Weg offen zu debattieren und danach zu entscheiden.

Wenn du von freiheitseinschr&#228;nkenden Ma&#223;nahmen sprichst, mu&#223; zuerst gekl&#228;rt werden, welche Freiheiten  evtl. eingeschr&#228;nkt werden sollen. Menschen- und B&#252;rgerrechte etwa sind tabu; was die sog. wirtschaftliche Freiheit anbelangt, sieht der Fall anders aus. 

Die radikalisierten Liberalen behaupten zwar, da&#223; wirtschaftliche Freiheit sozusagen ein unumst&#246;&#223;liches Grundrecht sei. Damit wird aber Klientelpolitik zugunsten der Reichen und Einflu&#223;reichen gemacht. Denn der vernunftm&#228;&#223;ige humane Grundsatz, da&#223; die Wirtschaft f&#252;r die Menschen da zu sein hat und nicht umgekehrt, wird mit einer &quot;unber&#252;hrbaren Wirtschaft&quot; konterkariert. Zynischer Realismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r die Blumen! Nur nebenbei sei bemerkt, da&#223; deine favorisierte Haltung des Nicht-Intervenierens noch nie Wirklichkeit war und wohl auch nie werden wird. Dazu sagt mir mein gesunder Menschenverstand: merkw&#252;rdig und bezeichnend.</p>
<p>Da&#223; nicht jede beliebige Form von Regulierung gut und richtig sein kann, ist unstrittig. In einer demokratischen Gesellschaft pflegt man eben &#252;ber den bestm&#246;glichen Weg offen zu debattieren und danach zu entscheiden.</p>
<p>Wenn du von freiheitseinschr&#228;nkenden Ma&#223;nahmen sprichst, mu&#223; zuerst gekl&#228;rt werden, welche Freiheiten  evtl. eingeschr&#228;nkt werden sollen. Menschen- und B&#252;rgerrechte etwa sind tabu; was die sog. wirtschaftliche Freiheit anbelangt, sieht der Fall anders aus. </p>
<p>Die radikalisierten Liberalen behaupten zwar, da&#223; wirtschaftliche Freiheit sozusagen ein unumst&#246;&#223;liches Grundrecht sei. Damit wird aber Klientelpolitik zugunsten der Reichen und Einflu&#223;reichen gemacht. Denn der vernunftm&#228;&#223;ige humane Grundsatz, da&#223; die Wirtschaft f&#252;r die Menschen da zu sein hat und nicht umgekehrt, wird mit einer &#8220;unber&#252;hrbaren Wirtschaft&#8221; konterkariert. Zynischer Realismus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36105</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 16:04:35 +0000</pubDate>
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		<description>Nebenbei: Dem M&#252;nchhausentrilemma kann man sich ganz pragmatisch mittels des hypothetischen Realismus entwinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nebenbei: Dem M&#252;nchhausentrilemma kann man sich ganz pragmatisch mittels des hypothetischen Realismus entwinden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36104</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 16:03:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus:  Zun&#228;chst will ich festhalten, welche argumentative Achterbahn du hier f&#228;hrst. Erst legst du nahe, dass Regulierung positive Effekte h&#228;tte (im Sinne einer Verantwortungsethik), kannst dies aber nicht empirisch begr&#252;nden, obwohl du so tust als w&#228;re es offensichtlich,  sondern verweist auf den gesunden(?) Menschenverstand.  In dem Moment in dem ich dies kritisiere weichst du in einem erkenntnistheoretischen Relativismus aus und versuchst eine Grundsatzdebatte anzuzetteln. Aus H&#246;flichkeit verzichte ich darauf, dieses Verhalten mit einem Etikett zu versehen, bis auf dieses: typisch links. 
Dir ist schon klar, dass du als Bef&#252;rworter freiheitseinschr&#228;nkender Ma&#223;nahmen, die Beweislast tr&#228;gst? (allgemeine Handlungsfreiheit)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus:  Zun&#228;chst will ich festhalten, welche argumentative Achterbahn du hier f&#228;hrst. Erst legst du nahe, dass Regulierung positive Effekte h&#228;tte (im Sinne einer Verantwortungsethik), kannst dies aber nicht empirisch begr&#252;nden, obwohl du so tust als w&#228;re es offensichtlich,  sondern verweist auf den gesunden(?) Menschenverstand.  In dem Moment in dem ich dies kritisiere weichst du in einem erkenntnistheoretischen Relativismus aus und versuchst eine Grundsatzdebatte anzuzetteln. Aus H&#246;flichkeit verzichte ich darauf, dieses Verhalten mit einem Etikett zu versehen, bis auf dieses: typisch links.<br />
Dir ist schon klar, dass du als Bef&#252;rworter freiheitseinschr&#228;nkender Ma&#223;nahmen, die Beweislast tr&#228;gst? (allgemeine Handlungsfreiheit)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36061</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 22:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Du siehst also auch ein Problem vorliegen. Nur welche wiss. Methode kann`s l&#246;sen? Bei der Wahl der vermeintlich richtigen Methode d&#252;rften neben dem gesunden Menschenverstand auch Werthaltungen eine Rolle spielen. 

Womit wir wieder bei der Frage w&#228;ren, um welche Freiheit es geht, die zu sch&#252;tzen es sich lohnt, in der politischen &#214;konomie und sozial-&#246;konomischen Wirklichkeit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Du siehst also auch ein Problem vorliegen. Nur welche wiss. Methode kann`s l&#246;sen? Bei der Wahl der vermeintlich richtigen Methode d&#252;rften neben dem gesunden Menschenverstand auch Werthaltungen eine Rolle spielen. </p>
<p>Womit wir wieder bei der Frage w&#228;ren, um welche Freiheit es geht, die zu sch&#252;tzen es sich lohnt, in der politischen &#214;konomie und sozial-&#246;konomischen Wirklichkeit?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36052</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 18:47:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: Den kenn ich schon. Wie willst du deinen gesunden Menschenvverstand hinterfragen, wenn nicht mir der wiss. Methode? Ich nehme an du kennst das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchhausen-Trilemma&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;M&#252;chhausen-Trilemma&lt;/a&gt;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Den kenn ich schon. Wie willst du deinen gesunden Menschenvverstand hinterfragen, wenn nicht mir der wiss. Methode? Ich nehme an du kennst das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchhausen-Trilemma" rel="nofollow">M&#252;chhausen-Trilemma</a>?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36032</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 22:34:33 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Du bist offenbar noch nicht &quot;aufgekl&#228;rt&quot;; jedenfalls wei&#223; ich nicht, wie du es anstellst, die &quot;richtige&quot; wiss. Methode herauszufinden. Wo hinterfragst du denn dein Wissenschaftsverst&#228;ndnis und wie soll das anders gehen als mit dem gesunden Menschenverstand?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Du bist offenbar noch nicht &#8220;aufgekl&#228;rt&#8221;; jedenfalls wei&#223; ich nicht, wie du es anstellst, die &#8220;richtige&#8221; wiss. Methode herauszufinden. Wo hinterfragst du denn dein Wissenschaftsverst&#228;ndnis und wie soll das anders gehen als mit dem gesunden Menschenverstand?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36015</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 13:45:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: Also Vertrauen habe ich in die von dir vorgeschlagene Methode keine; um auf dieser Ebene zu argumentieren fehlt es an einer tragf&#228;higen Basis. B&#246;swillig ausgedr&#252;ckt ist dein gesunder Menschenverstand nicht anderes, als die Selbstbespiegelung mit antikapitalistischen Ressentiments. Wissenschaft hat ihre Schw&#228;chen, man muss Methoden hinterfragen, sich mit Details auseinandersetzten und Ergebnisse k&#246;nnen im Laufe der Zeit von anderen wieder relativiert werden, aber Wissenschaft ist das Beste, was wir f&#252;r den Erkenntniserwerb haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Also Vertrauen habe ich in die von dir vorgeschlagene Methode keine; um auf dieser Ebene zu argumentieren fehlt es an einer tragf&#228;higen Basis. B&#246;swillig ausgedr&#252;ckt ist dein gesunder Menschenverstand nicht anderes, als die Selbstbespiegelung mit antikapitalistischen Ressentiments. Wissenschaft hat ihre Schw&#228;chen, man muss Methoden hinterfragen, sich mit Details auseinandersetzten und Ergebnisse k&#246;nnen im Laufe der Zeit von anderen wieder relativiert werden, aber Wissenschaft ist das Beste, was wir f&#252;r den Erkenntniserwerb haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36008</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 22:39:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Man kann sich in wiss. Studien und dergl. auch verheddern bzw. sich eine Scheinsicherheit herbeiholen. Versuchen wir`s doch einmal mit unserem gesunden Menschenverstand. Studien k&#246;nnen dann begleitend immer noch hinzugezogen werden. Ich glaube &#252;brigens nur an den &quot;lieben Gott&quot; und nicht an die Wissenschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Man kann sich in wiss. Studien und dergl. auch verheddern bzw. sich eine Scheinsicherheit herbeiholen. Versuchen wir`s doch einmal mit unserem gesunden Menschenverstand. Studien k&#246;nnen dann begleitend immer noch hinzugezogen werden. Ich glaube &#252;brigens nur an den &#8220;lieben Gott&#8221; und nicht an die Wissenschaft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36006</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 22:17:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-36006</guid>
		<description>@ Markus: Wenn es dir wirklich um Realit&#228;t ginge, warum argumentierst du nicht empirisch, mit Studien und dergleichen? Wo sind denn deine Fakten?
Ich glaube an die Koinzidenz von Utilitarismus (der aber wegen dem Problem wie der Nutzten verschiedener Indivieuen zu gewichten ist hochproblematisch ist) und Non-Aggression-Principle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Wenn es dir wirklich um Realit&#228;t ginge, warum argumentierst du nicht empirisch, mit Studien und dergleichen? Wo sind denn deine Fakten?<br />
Ich glaube an die Koinzidenz von Utilitarismus (der aber wegen dem Problem wie der Nutzten verschiedener Indivieuen zu gewichten ist hochproblematisch ist) und Non-Aggression-Principle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-36005</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 21:59:17 +0000</pubDate>
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		<description>Wenigstens in diesem Falle sind wir uns also einig: die heiklen Fragen werden ausgeklammert.

Vielleicht ist dir aber Max Webers Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik gel&#228;ufig. Demnach m&#252;&#223;test du wohl als Gesinnungsethiker bezeichnet werden, der komme was wolle, auf seinem (sophistischen) Freiheitsbegriff beharrt - selbst wenn in der Realit&#228;t l&#228;ngst andersartige Fakten geschaffen werden, die dringend eine Verantwortungsethik erfordern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenigstens in diesem Falle sind wir uns also einig: die heiklen Fragen werden ausgeklammert.</p>
<p>Vielleicht ist dir aber Max Webers Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik gel&#228;ufig. Demnach m&#252;&#223;test du wohl als Gesinnungsethiker bezeichnet werden, der komme was wolle, auf seinem (sophistischen) Freiheitsbegriff beharrt &#8211; selbst wenn in der Realit&#228;t l&#228;ngst andersartige Fakten geschaffen werden, die dringend eine Verantwortungsethik erfordern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35985</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 22:24:15 +0000</pubDate>
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		<description>Also wenn du versuchts das Thema Realit&#228;tstauglichkeit auf den Tisch zu bringen und dann auf Politik zu sprechen kommst, kann es dir um Wahrheit, und auf die kommt es beim Thema Realit&#228;tstauglichkeit letztlich an, nicht gehen. Politik hat mit Wahrheit nicht zu tun, weder im positiven noch im negativen Sinn. Wenn du dir dein Weltbild mit Bilck auf die Politik bildest, muss es zwangsl&#228;ufig verzerrt werden. Mein Eindruck von dir ist, dass du dich noch nie im Leben mit richtigen Argumenten, ohne agitatiorischen Hintergrund auseinandergesetzt hast. Alles was in diese Richtung geht, wie dieser Blog z.B. wehrst du ab, l&#228;sst es nicht an dich heran. Argumente siehst du durch die Brille von Plitspeek, durch die sie ihrem Sinn beraubt werden. Es gibt eine Wahrheit jenseits der Agitation, aber vermutlich ist das die Negation eines Axioms Linken Denkens. Eine Diskussion ist unter diesen Vorraussetzungen nicht zu f&#252;hren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn du versuchts das Thema Realit&#228;tstauglichkeit auf den Tisch zu bringen und dann auf Politik zu sprechen kommst, kann es dir um Wahrheit, und auf die kommt es beim Thema Realit&#228;tstauglichkeit letztlich an, nicht gehen. Politik hat mit Wahrheit nicht zu tun, weder im positiven noch im negativen Sinn. Wenn du dir dein Weltbild mit Bilck auf die Politik bildest, muss es zwangsl&#228;ufig verzerrt werden. Mein Eindruck von dir ist, dass du dich noch nie im Leben mit richtigen Argumenten, ohne agitatiorischen Hintergrund auseinandergesetzt hast. Alles was in diese Richtung geht, wie dieser Blog z.B. wehrst du ab, l&#228;sst es nicht an dich heran. Argumente siehst du durch die Brille von Plitspeek, durch die sie ihrem Sinn beraubt werden. Es gibt eine Wahrheit jenseits der Agitation, aber vermutlich ist das die Negation eines Axioms Linken Denkens. Eine Diskussion ist unter diesen Vorraussetzungen nicht zu f&#252;hren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35983</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 21:23:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Na gut, &quot;ausgefeilte Krisentheorie&quot; mag &#252;bertrieben sein. Aber wenn du eine Stunde daf&#252;r gebraucht hast, wollte ich eben nicht unh&#246;flich sein.

Wenn du mir Verbalakrobatik ohne Bezug zur Realit&#228;t vorh&#228;lst, w&#252;rde ich dir anraten, deine eigene Behauptung von der wirtschaftlichen Freiheit als einer Art &quot;Grundfreiheit&quot; mal auf Realit&#228;tstauglichkeit hin zu &#252;berpr&#252;fen. 

Wer hat denn die Definitionshoheit &#252;ber die &quot;richtige&quot; Wirtschaftspolitik im Kapitalismus? Und wer tritt f&#252;r den liberalisierten und deregulierten Markt ein und warum wohl?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Na gut, &#8220;ausgefeilte Krisentheorie&#8221; mag &#252;bertrieben sein. Aber wenn du eine Stunde daf&#252;r gebraucht hast, wollte ich eben nicht unh&#246;flich sein.</p>
<p>Wenn du mir Verbalakrobatik ohne Bezug zur Realit&#228;t vorh&#228;lst, w&#252;rde ich dir anraten, deine eigene Behauptung von der wirtschaftlichen Freiheit als einer Art &#8220;Grundfreiheit&#8221; mal auf Realit&#228;tstauglichkeit hin zu &#252;berpr&#252;fen. </p>
<p>Wer hat denn die Definitionshoheit &#252;ber die &#8220;richtige&#8221; Wirtschaftspolitik im Kapitalismus? Und wer tritt f&#252;r den liberalisierten und deregulierten Markt ein und warum wohl?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35977</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 19:19:44 +0000</pubDate>
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		<description>1.Absatz vorletztes Wort soll nat&#252;rlich &#252;bersch&#228;tzen heisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1.Absatz vorletztes Wort soll nat&#252;rlich &#252;bersch&#228;tzen heisen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35976</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 19:18:03 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus: Wenn du eine grobe Skizze schon f&#252;r eine ausgefeilte Kriesentheorie h&#228;lst und auf deren Basis Regulierungen planst, ist klar das du die Eingriffsm&#246;glichkeiten das Staates systematisch &#252;bersetzten musst.
Wirtschaftliche Freiheit ist nicht, die einzige Freiheit, aber ohne wirtschaftliche Freiheit sind alle anderen Freiheiten leer. Was hilft es dir deine Meinung kund tun zu d&#252;rfen, wenn es dir untersagt ist ein Medium zu gr&#252;nden diese auch zu verbreiten?

&quot;Man kann das Totschlagsargument der Wirtschaftsliberalen, wonach staatliche Eingriffe in die Wirtschaftsabl&#228;ufe im Sinne der &#214;lfleck-Theorie den Weg in die Knechtschaft bedeuten w&#252;rde, auch umdrehen&quot;

Nein kann man nicht, wie sollt das auch funktionieren?
Staatliches Handeln ist per se die Knechtschaft der Vielen durch die Wenigen. &quot;Freiheit der Freiheit&quot; ist doch nur Verbalakrobatik ohne Bezug zur Realit&#228;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Wenn du eine grobe Skizze schon f&#252;r eine ausgefeilte Kriesentheorie h&#228;lst und auf deren Basis Regulierungen planst, ist klar das du die Eingriffsm&#246;glichkeiten das Staates systematisch &#252;bersetzten musst.<br />
Wirtschaftliche Freiheit ist nicht, die einzige Freiheit, aber ohne wirtschaftliche Freiheit sind alle anderen Freiheiten leer. Was hilft es dir deine Meinung kund tun zu d&#252;rfen, wenn es dir untersagt ist ein Medium zu gr&#252;nden diese auch zu verbreiten?</p>
<p>&#8220;Man kann das Totschlagsargument der Wirtschaftsliberalen, wonach staatliche Eingriffe in die Wirtschaftsabl&#228;ufe im Sinne der &#214;lfleck-Theorie den Weg in die Knechtschaft bedeuten w&#252;rde, auch umdrehen&#8221;</p>
<p>Nein kann man nicht, wie sollt das auch funktionieren?<br />
Staatliches Handeln ist per se die Knechtschaft der Vielen durch die Wenigen. &#8220;Freiheit der Freiheit&#8221; ist doch nur Verbalakrobatik ohne Bezug zur Realit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35959</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 22:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann das Totschlagsargument der Wirtschaftsliberalen, wonach staatliche Eingriffe in die Wirtschaftsabl&#228;ufe im Sinne der &#214;lfleck-Theorie den Weg in die Knechtschaft bedeuten w&#252;rde, auch umdrehen und sagen, da&#223; das Nichtstun des Staates den sicheren Wegg in die Knechtschaft der Vielen durch die Wenigen bedeuten w&#252;rde. 

Wenn man sich von dem Dogma der &quot;Marktfreiheit&quot; l&#246;st und staatliches Handeln in und f&#252;r die Wirtschaft und Gesellschaft zul&#228;&#223;t, h&#228;tte man sich sozusagen f&#252;r die &quot;Freiheit der Freiheit&quot; entschieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das Totschlagsargument der Wirtschaftsliberalen, wonach staatliche Eingriffe in die Wirtschaftsabl&#228;ufe im Sinne der &#214;lfleck-Theorie den Weg in die Knechtschaft bedeuten w&#252;rde, auch umdrehen und sagen, da&#223; das Nichtstun des Staates den sicheren Wegg in die Knechtschaft der Vielen durch die Wenigen bedeuten w&#252;rde. </p>
<p>Wenn man sich von dem Dogma der &#8220;Marktfreiheit&#8221; l&#246;st und staatliches Handeln in und f&#252;r die Wirtschaft und Gesellschaft zul&#228;&#223;t, h&#228;tte man sich sozusagen f&#252;r die &#8220;Freiheit der Freiheit&#8221; entschieden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35953</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 22:41:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-35953</guid>
		<description>“Freiheit der Freiheit”

Was ist das denn?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Freiheit der Freiheit”</p>
<p>Was ist das denn?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35952</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 22:14:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-35952</guid>
		<description>@ Michel

Nun la&#223; uns mal die Frage stellen, ob eine so ausgefeilte Krisentheorie wie die deine nicht   eine Art L&#246;sung in sich tr&#228;gt: Wenn es in der Theorie bereits gelingt, die Komplexit&#228;t des Wirtschaftsgeschehens (in diesem Fall an den Finanzm&#228;rkten) strukturell korrekt abzubilden, sollte der zweite Schritt, die zielad&#228;quate Steuerung und Regulierung, doch eigentlich nicht gescheut werden m&#252;ssen. 

Mir scheint die wirtschaftliche Freiheit - au&#223;er wenn sie aus ideologischen Gr&#252;nden absolut gesetzt wird - nicht als die einzige Form der Freiheit zu gelten. Das w&#228;re ein viel zu enger Freiheitsbegriff. Wenn man sich f&#252;r die &quot;Freiheit der Freiheit&quot; entscheidet, braucht man von staatlichen Ma&#223;nahmen nicht mehr kategorisch abzuraten, deren angebliche Ineffizienz weder theoretisch noch empirisch eindeutig erwiesen ist.

Die gemachten Erfahrungen mit solchen und &#228;hnlichen Ersch&#252;tterungen wie der gegenw&#228;rtigen Finanzkrise zeigen, da&#223; der schiere Glaube an die &#252;berlegene Effizienz der freien M&#228;rkte gerade von denen hochgehalten wird, die in guten Zeiten nicht viel vom Staat wissen wollen und in schlechten Zeiten staatliche Hilfe nur allzu selbstverst&#228;ndlich einfordern - und auch meist bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Nun la&#223; uns mal die Frage stellen, ob eine so ausgefeilte Krisentheorie wie die deine nicht   eine Art L&#246;sung in sich tr&#228;gt: Wenn es in der Theorie bereits gelingt, die Komplexit&#228;t des Wirtschaftsgeschehens (in diesem Fall an den Finanzm&#228;rkten) strukturell korrekt abzubilden, sollte der zweite Schritt, die zielad&#228;quate Steuerung und Regulierung, doch eigentlich nicht gescheut werden m&#252;ssen. </p>
<p>Mir scheint die wirtschaftliche Freiheit &#8211; au&#223;er wenn sie aus ideologischen Gr&#252;nden absolut gesetzt wird &#8211; nicht als die einzige Form der Freiheit zu gelten. Das w&#228;re ein viel zu enger Freiheitsbegriff. Wenn man sich f&#252;r die &#8220;Freiheit der Freiheit&#8221; entscheidet, braucht man von staatlichen Ma&#223;nahmen nicht mehr kategorisch abzuraten, deren angebliche Ineffizienz weder theoretisch noch empirisch eindeutig erwiesen ist.</p>
<p>Die gemachten Erfahrungen mit solchen und &#228;hnlichen Ersch&#252;tterungen wie der gegenw&#228;rtigen Finanzkrise zeigen, da&#223; der schiere Glaube an die &#252;berlegene Effizienz der freien M&#228;rkte gerade von denen hochgehalten wird, die in guten Zeiten nicht viel vom Staat wissen wollen und in schlechten Zeiten staatliche Hilfe nur allzu selbstverst&#228;ndlich einfordern &#8211; und auch meist bekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35951</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 21:55:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-35951</guid>
		<description>Gott sch&#252;tze uns vor dem Leid, das Lafontaine &#252;ber die Menschen in Deutschland bringen w&#252;rde, wenn er in Regierungsverantwortung st&#252;nde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gott sch&#252;tze uns vor dem Leid, das Lafontaine &#252;ber die Menschen in Deutschland bringen w&#252;rde, wenn er in Regierungsverantwortung st&#252;nde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35921</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 23:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ok f&#252;r den Beitrag habe ich &#252;ber eine Stunde gebraucht.
Gute Nacht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok f&#252;r den Beitrag habe ich &#252;ber eine Stunde gebraucht.<br />
Gute Nacht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35920</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 23:47:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/#comment-35920</guid>
		<description>@ Markus: Der &#214;lfleck auf den Finanzm&#228;rkten sieht so aus: 
Ausgangspunkt die Banken sind Goldlagerh&#228;user. 
1. Eingriff: der Staat sieht Teilreserve nicht mehr als Betrug an/ erschwert die Kapitalbeschaffung von Banken (die Banken wollen das, da diese Ma&#223;nahme den Wettbewerb reduziert)
 -&gt; Gefahr von Bankzusammenbr&#252;chen
(Stand Anfang 17/18. Jh.)
2. Eingriff: Um den Zugang zu Krediten zu verbessern gew&#228;hrt der Staat ausgew&#228;hlten Banken Privilegien (z.B. Ausnahmen von Regulierungen aus E1) im Tausch gegen Sonderkonditionen.
 -&gt; Konzentration im Emittentengewerbe
(Stand Anfang 19. Jh.)
3. Eingriff: Um aktuelle Krisen zu bew&#228;ltigen wird der privilegierten Bank weiter Privilegien (formales Monopol, gesetzliche Zahlkraft) gegen die Verpflichtung als lender of last resort zu dienen, sowie eine vorgeschriebene Deckung einzuhalten.
 -&gt; Moral Hazard der nicht-privilegierten Banken, aufgrund geringer Kosten verdr&#228;ngen sie die privilegierte Bank aus dem Endkundengesch&#228;ft
 -&gt; Die privilegierte Bank sammelt enorme Goldbest&#228;nde an, um die Versorgung mit Zahlungsmittel sicher zu stellen. Andere Banken halten kein Gold mehr.
(Stand Mitte 19. Jh.)
4. Eingriff: Um die Finanzierung  der Staatsausgaben unter Ausnahmesituationen zu gew&#228;hrleisten wird der Goldstandard aufgehoben. (Vorher wurde die Denkungsrate meinst sukzessiv reduziert)
-&gt;Inflation
-&gt; Staatsverschuldung
-&gt;staatlich festgelegter Zinssatz -&gt; periodische Krisen
(Stand Anfang 20. Jh./17. M&#228;rz 1968.)
5. Eingriff: Die periodischen Krisen treten in der Form platzender Spekulationsblasen an. Es werden Regulierungen beschlossen um Spekulationen zu verhindern, die Folgen von Fehlspekulationen zu begrenzen. 
-&gt; Finanzinnovationen um Regulierungen zu umgehen
-&gt; Angebot an Fremdkapital geht zur&#252;ck-&gt; schw&#228;chelndes Wirtschaftswachstum
(Stand Mitte bis Ende 20.Jh)
6. Eingriff: Weitgehender Zusammenbruch des Finanzsystems f&#252;hrt zu weitgehender Verstaatlichung des Finanzwesens/ weiteren Regulierungen
-&gt;Die Wirtschaft n&#228;hert sich in ihrem Charakter einer Planwirtschaft
-&gt; steigende Staatsverschuldung-&gt; Hyperinflation/Staatsbankrott?
(Stand Gegenwart &amp; nahe Zukunft)

Und jetzt erz&#228;hl mir was von Besitzstandwahrung oder freien Markwirtschaft im Finanzgewerbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus: Der &#214;lfleck auf den Finanzm&#228;rkten sieht so aus:<br />
Ausgangspunkt die Banken sind Goldlagerh&#228;user.<br />
1. Eingriff: der Staat sieht Teilreserve nicht mehr als Betrug an/ erschwert die Kapitalbeschaffung von Banken (die Banken wollen das, da diese Ma&#223;nahme den Wettbewerb reduziert)<br />
 -&gt; Gefahr von Bankzusammenbr&#252;chen<br />
(Stand Anfang 17/18. Jh.)<br />
2. Eingriff: Um den Zugang zu Krediten zu verbessern gew&#228;hrt der Staat ausgew&#228;hlten Banken Privilegien (z.B. Ausnahmen von Regulierungen aus E1) im Tausch gegen Sonderkonditionen.<br />
 -&gt; Konzentration im Emittentengewerbe<br />
(Stand Anfang 19. Jh.)<br />
3. Eingriff: Um aktuelle Krisen zu bew&#228;ltigen wird der privilegierten Bank weiter Privilegien (formales Monopol, gesetzliche Zahlkraft) gegen die Verpflichtung als lender of last resort zu dienen, sowie eine vorgeschriebene Deckung einzuhalten.<br />
 -&gt; Moral Hazard der nicht-privilegierten Banken, aufgrund geringer Kosten verdr&#228;ngen sie die privilegierte Bank aus dem Endkundengesch&#228;ft<br />
 -&gt; Die privilegierte Bank sammelt enorme Goldbest&#228;nde an, um die Versorgung mit Zahlungsmittel sicher zu stellen. Andere Banken halten kein Gold mehr.<br />
(Stand Mitte 19. Jh.)<br />
4. Eingriff: Um die Finanzierung  der Staatsausgaben unter Ausnahmesituationen zu gew&#228;hrleisten wird der Goldstandard aufgehoben. (Vorher wurde die Denkungsrate meinst sukzessiv reduziert)<br />
-&gt;Inflation<br />
-&gt; Staatsverschuldung<br />
-&gt;staatlich festgelegter Zinssatz -&gt; periodische Krisen<br />
(Stand Anfang 20. Jh./17. M&#228;rz 1968.)<br />
5. Eingriff: Die periodischen Krisen treten in der Form platzender Spekulationsblasen an. Es werden Regulierungen beschlossen um Spekulationen zu verhindern, die Folgen von Fehlspekulationen zu begrenzen.<br />
-&gt; Finanzinnovationen um Regulierungen zu umgehen<br />
-&gt; Angebot an Fremdkapital geht zur&#252;ck-&gt; schw&#228;chelndes Wirtschaftswachstum<br />
(Stand Mitte bis Ende 20.Jh)<br />
6. Eingriff: Weitgehender Zusammenbruch des Finanzsystems f&#252;hrt zu weitgehender Verstaatlichung des Finanzwesens/ weiteren Regulierungen<br />
-&gt;Die Wirtschaft n&#228;hert sich in ihrem Charakter einer Planwirtschaft<br />
-&gt; steigende Staatsverschuldung-&gt; Hyperinflation/Staatsbankrott?<br />
(Stand Gegenwart &amp; nahe Zukunft)</p>
<p>Und jetzt erz&#228;hl mir was von Besitzstandwahrung oder freien Markwirtschaft im Finanzgewerbe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/15/kommunist/comment-page-1/#comment-35917</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 22:10:49 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michel

Der &quot;&#214;lfleck&quot; der Sozialen Marktwirtschaft als Garant f&#252;r Stabilit&#228;t und Prosperit&#228;t hat immerhin ziemlich gut f&#252;r Wirtschaft und Gesellschaft gewirkt. Davon h&#228;tten die Amis aktuell sicherlich gerne eine Portion in ihrem &quot;Portefeuille&quot;. 

Aber wenn die negativen Folgen der Krise erst einmal auf die Allgemeinheit abgew&#228;lzt sein werden, geht das muntere Spiel der Finanz-Hasadeure wieder von neuem los und manch ein Theoretiker wird wieder Lobeshymnen auf die &quot;freie Marktwirtschaft&quot; siegen, die ja nur interventionslos durch staatliche Regulierungen bleiben m&#252;sse.

Daher kann man auf den Gedanken kommen, da&#223; die Art und Weise des Lafontaine-Bashings von seiten der Marktliberalen lediglich das eigene reformblockierende Besitzstandsdenken &#252;bert&#252;nchen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michel</p>
<p>Der &#8220;&#214;lfleck&#8221; der Sozialen Marktwirtschaft als Garant f&#252;r Stabilit&#228;t und Prosperit&#228;t hat immerhin ziemlich gut f&#252;r Wirtschaft und Gesellschaft gewirkt. Davon h&#228;tten die Amis aktuell sicherlich gerne eine Portion in ihrem &#8220;Portefeuille&#8221;. </p>
<p>Aber wenn die negativen Folgen der Krise erst einmal auf die Allgemeinheit abgew&#228;lzt sein werden, geht das muntere Spiel der Finanz-Hasadeure wieder von neuem los und manch ein Theoretiker wird wieder Lobeshymnen auf die &#8220;freie Marktwirtschaft&#8221; siegen, die ja nur interventionslos durch staatliche Regulierungen bleiben m&#252;sse.</p>
<p>Daher kann man auf den Gedanken kommen, da&#223; die Art und Weise des Lafontaine-Bashings von seiten der Marktliberalen lediglich das eigene reformblockierende Besitzstandsdenken &#252;bert&#252;nchen soll.</p>
]]></content:encoded>
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