15. September 2008
Dávila der Woche (II)
Den Menschen befreien heißt, ihn unter das Joch von Habgier und Sex zu zwingen.
(zitiert nach: “Es genügt, das die Schönheit unseren Überdruss streift…” – Aphorismen ausgewählt und herausgegeben von Michael Klonovsky, S. 64)
Dahinter steckt ein zentraler Gedanke von Dávila, der in den “Scholien” immer wieder neu variiert wird – wie auch die meisten anderen seiner Überlegungen, schließlich handelt es sich um “Randnotizen zu einem inbegriffenen Text” – und aus dem sich auch seine Kritik an Demokratie und moderner Industriegesellschaft speist.
Aber man muss vielleicht nicht das Dávilasche Gedankengebäude kennen, um mit dem Satz etwas zu assoziieren…
Verfasst von Rayson um 12:04 Uhr in der Kategorie Dávila der Woche (Trackback)
74 Kommentare