11. September 2008
Grüne Schmierfinken
Der Zweck heiligt die Mittel, so lautet offenbar das Motto eines britischen Gerichtes, das die ökologischen Motive einer Gruppe von Greenpeace-Gangstern mit dem Freispruch von einer Schadensersatzklage belohnte. Dabei schien es weder die Greenpeace-Aktivisten noch den Richter zu interessieren, dass das beschmierte Kraftwerk sowohl über eine Betriebsgenehmigung verfügte, als auch für die Kosten seiner Kohlendioxidemissionen im Rahmen des europäischen Treibhausgashandels aufkommen muss. Es ist eine traurige Geschichte, dass der Staat nicht nur seine Aufgabe als Garant von Eigentumsrechten, sondern auch seine eigenen Umweltgesetze ignoriert.
Verfasst von SteffenH um 01:50 Uhr in der Kategorie EU, Grundsatzfragen, Umweltpolitik (Trackback)
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