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	<title>Kommentare zu: Die Studie aus Chemnitz (I)</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35301</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 20:01:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Ritter

&lt;blockquote&gt;Ich weiss nicht, ob man das sauber trennen kann.&lt;/blockquote&gt;

Ich finde, eigentlich tust du das in deinem letzten Kommentar doch ;-)
Du kritisierst das Ergebnis, aber nicht den Ansatz.

Wobei man aber fairerweise vielleicht sagen muss, dass dieser &quot;Minimalfall&quot; in der Studie nicht der &quot;Sollfall&quot; ist, sondern wirklich eher als absolute Untergrenze herangezogen wird, die nach den Zielvorgaben nach Meinung der Autoren noch vertreten werden kann. Es zeugt von ihrer politischen Naivit&#228;t, dass sie diesen als in Deutschland &#252;berhaupt realistischerweise durchsetzbar voraussetzen. Diese Gesellschaft will ihren Armen mehr geben als das, daran besteht f&#252;r mich kein Zweifel. Interessanter und realistischer erscheint mir hingegen die Besch&#228;ftigung mit dem &quot;Maximalfall&quot;, der auch deswegen in der Diskussion etwas zu kurz kommt, weil er sich solch wohlfeiler Angreifbarkeit entzieht.

@Schmock

&lt;blockquote&gt;Bek&#228;me man nicht realistischere und gepr&#252;ftere Aussagen, wenn man anstatt von theoretischen Rechnungen Leute, die mit wenig Geld auskommen befragte.&lt;/blockquote&gt;

W&#228;re sicher ein Ansatz, aber ob der Umweg &#252;ber Polen oder Litauen der richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Und selbst wenn: Eins der Probleme ist ja, dass man sich ALG-II-Empf&#228;nger praktisch als aus der Not geborene Controller vorstellt, die ein ganz knappes Budget rational verwalten. Wenn sie das k&#246;nnten, w&#228;ren sie in vielen F&#228;llen aber auch keine ALG-II-Empf&#228;nger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Ritter</p>
<blockquote><p>Ich weiss nicht, ob man das sauber trennen kann.</p></blockquote>
<p>Ich finde, eigentlich tust du das in deinem letzten Kommentar doch <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Du kritisierst das Ergebnis, aber nicht den Ansatz.</p>
<p>Wobei man aber fairerweise vielleicht sagen muss, dass dieser &#8220;Minimalfall&#8221; in der Studie nicht der &#8220;Sollfall&#8221; ist, sondern wirklich eher als absolute Untergrenze herangezogen wird, die nach den Zielvorgaben nach Meinung der Autoren noch vertreten werden kann. Es zeugt von ihrer politischen Naivit&#228;t, dass sie diesen als in Deutschland &#252;berhaupt realistischerweise durchsetzbar voraussetzen. Diese Gesellschaft will ihren Armen mehr geben als das, daran besteht f&#252;r mich kein Zweifel. Interessanter und realistischer erscheint mir hingegen die Besch&#228;ftigung mit dem &#8220;Maximalfall&#8221;, der auch deswegen in der Diskussion etwas zu kurz kommt, weil er sich solch wohlfeiler Angreifbarkeit entzieht.</p>
<p>@Schmock</p>
<blockquote><p>Bek&#228;me man nicht realistischere und gepr&#252;ftere Aussagen, wenn man anstatt von theoretischen Rechnungen Leute, die mit wenig Geld auskommen befragte.</p></blockquote>
<p>W&#228;re sicher ein Ansatz, aber ob der Umweg &#252;ber Polen oder Litauen der richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Und selbst wenn: Eins der Probleme ist ja, dass man sich ALG-II-Empf&#228;nger praktisch als aus der Not geborene Controller vorstellt, die ein ganz knappes Budget rational verwalten. Wenn sie das k&#246;nnten, w&#228;ren sie in vielen F&#228;llen aber auch keine ALG-II-Empf&#228;nger.</p>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35299</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 19:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Gomez

&lt;blockquote&gt;Ich lehne rationales Begr&#252;nden in diesem Falle nicht ab, ich bezweifle blo&#223;, da&#223; dies m&#246;glich ist.&lt;/blockquote&gt;

Und ich glaube, dass eine rationale Begr&#252;ndung geradezu Pflicht ist, sonst wird die H&#246;he zu einem Spielball der Beliebigkeit.

&lt;blockquote&gt;Ein Beispiel guten Begr&#252;ndens der H&#246;he von Sozialleistungen liefert diese Studie gewi&#223; nicht.&lt;/blockquote&gt;

Vielleicht nicht &quot;guten&quot; Begr&#252;ndens, aber zumindest eines Begr&#252;ndens &#252;berhaupt. Anhand dessen, was man der Studie an Fehlern unterstellt, lie&#223;en sich ja Ans&#228;tze f&#252;r besseres Vorgehen finden.

&lt;blockquote&gt;Mit Betreuung meine ich Hilfe bei der Jobsuche, Angebot von Qualifizierungsma&#223;nahmen, welche zwischen Marktnachfrage und Jobsuchenden vermitteln u.&#228;.&lt;/blockquote&gt;

Dann sch&#252;tte ich mal etwas &#214;l ins Feuer: Ich behaupte, das wird nicht viel nutzen. Ich vermute, bei vielen Langzeit-ALG-IIern (und nur um die geht es eigentlich) geht die Ursachenforschung ganz tief ins Pers&#246;nliche. Ohne massiven Einsatz von Sozialarbeitern und Psychologen wird man an deren materieller Lage nichts &#228;ndern. Die Frage ist dann: Soll Betreuung so weit gehen? Ein zweischneidige Frage, aber manchmal muss man sich rechtzeitig von Modellen l&#246;sen und den Menschen nehmen, wie er eben ist.

&lt;blockquote&gt;Denn wenn das tats&#228;chlich ein Angriff auf die H&#246;he des Regelsatzes w&#228;re, dann h&#228;tte man das d&#252;mmer kaum anstellen k&#246;nnen.&lt;/blockquote&gt;

Das sehe ich allerdings auch so. Die Studie ist gekennzeichnet von einer gewaltigen Blau&#228;ugigkeit und politischen Unkenntnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez</p>
<blockquote><p>Ich lehne rationales Begr&#252;nden in diesem Falle nicht ab, ich bezweifle blo&#223;, da&#223; dies m&#246;glich ist.</p></blockquote>
<p>Und ich glaube, dass eine rationale Begr&#252;ndung geradezu Pflicht ist, sonst wird die H&#246;he zu einem Spielball der Beliebigkeit.</p>
<blockquote><p>Ein Beispiel guten Begr&#252;ndens der H&#246;he von Sozialleistungen liefert diese Studie gewi&#223; nicht.</p></blockquote>
<p>Vielleicht nicht &#8220;guten&#8221; Begr&#252;ndens, aber zumindest eines Begr&#252;ndens &#252;berhaupt. Anhand dessen, was man der Studie an Fehlern unterstellt, lie&#223;en sich ja Ans&#228;tze f&#252;r besseres Vorgehen finden.</p>
<blockquote><p>Mit Betreuung meine ich Hilfe bei der Jobsuche, Angebot von Qualifizierungsma&#223;nahmen, welche zwischen Marktnachfrage und Jobsuchenden vermitteln u.&#228;.</p></blockquote>
<p>Dann sch&#252;tte ich mal etwas &#214;l ins Feuer: Ich behaupte, das wird nicht viel nutzen. Ich vermute, bei vielen Langzeit-ALG-IIern (und nur um die geht es eigentlich) geht die Ursachenforschung ganz tief ins Pers&#246;nliche. Ohne massiven Einsatz von Sozialarbeitern und Psychologen wird man an deren materieller Lage nichts &#228;ndern. Die Frage ist dann: Soll Betreuung so weit gehen? Ein zweischneidige Frage, aber manchmal muss man sich rechtzeitig von Modellen l&#246;sen und den Menschen nehmen, wie er eben ist.</p>
<blockquote><p>Denn wenn das tats&#228;chlich ein Angriff auf die H&#246;he des Regelsatzes w&#228;re, dann h&#228;tte man das d&#252;mmer kaum anstellen k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Das sehe ich allerdings auch so. Die Studie ist gekennzeichnet von einer gewaltigen Blau&#228;ugigkeit und politischen Unkenntnis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35298</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 19:33:42 +0000</pubDate>
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		<description>Bek&#228;me man nicht realistischere und gepr&#252;ftere Aussagen, wenn man anstatt von theoretischen Rechnungen Leute, die mit wenig Geld auskommen befragte. Zum Beispiel aus Polen oder Litauen (nat&#252;rlich muss man ihr Realeinkommen betrachten, das wird aber wohl noch m&#246;glich sein) oder sogar doch Studenten. Nat&#252;rlich m&#252;sste man ihre Verg&#252;nstigungen und die Sonderleistungen der Eltern mit einbeziehen, aber Studenten h&#228;tten den Vorteil, dass sie wohl bereitwilliger ihr Haushalten erforschen lassen, sie sehen ihre Armut ja auch meist als vor&#252;bergehend an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bek&#228;me man nicht realistischere und gepr&#252;ftere Aussagen, wenn man anstatt von theoretischen Rechnungen Leute, die mit wenig Geld auskommen befragte. Zum Beispiel aus Polen oder Litauen (nat&#252;rlich muss man ihr Realeinkommen betrachten, das wird aber wohl noch m&#246;glich sein) oder sogar doch Studenten. Nat&#252;rlich m&#252;sste man ihre Verg&#252;nstigungen und die Sonderleistungen der Eltern mit einbeziehen, aber Studenten h&#228;tten den Vorteil, dass sie wohl bereitwilliger ihr Haushalten erforschen lassen, sie sehen ihre Armut ja auch meist als vor&#252;bergehend an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35290</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 17:17:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Darauf kommt es mir erstmal gar nicht ran. Ich w&#252;rde gerne analytisch zun&#228;chst zwischen dem “ob” und dem “wie” unterscheiden.&lt;/blockquote&gt;
Ich weiss nicht, ob man das sauber trennen kann. Niemand wird den Autoren vermutlich unterstellen, sie h&#228;tten sich Fantasiepreise aus den Fingern gesaugt. Aber die Schlussfolgerungen, die aus diesem kleinen Ausschnitt gezogen wurden, gehen meines Erachtens an der Realit&#228;t von vielen ALG-II-Empf&#228;ngern vorbei, zu denen ja auch durchaus die mit 53 Jahren gek&#252;ndigten Facharbeiter geh&#246;ren k&#246;nnen, denen mit 58 das Geld ausgegangen ist.

&lt;strong&gt;Wenn&lt;/strong&gt; die Autoren der Studie behaupten (und sei es auch nur implizit) ein Satz Bettw&#228;sche f&#252;r 8 EUR h&#228;lt 3 Jahre und 30-70 W&#228;schen durch, dann erwarte ich einfach, dass diese Annahmen auf einem soliden Fundament ruhen. 
&lt;strong&gt;Wenn&lt;/strong&gt; die Autoren der Auffassung sind, einem Minimumfall gen&#252;gen als Ausstattung ein Becher, ein Teller ein Satz Besteck und ein Stuhl, dann &#252;berkommen mich schon Zweifel, wie die Autoren ein geselliges, gesellschaftsbezogenes Leben definieren. F&#252;r mich zumindest geh&#246;rt dazu, einem Gast eine eigene Sitzgelegenheit zu bieten und ein eigenes Gef&#228;ss, aus dem er das Leitungswasser trinken kann (wenn Dir der letzte Satz zu polemisch ist, dann streich ihn, ich denke es wird auch so klar, was ich ausdr&#252;cken will).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Darauf kommt es mir erstmal gar nicht ran. Ich w&#252;rde gerne analytisch zun&#228;chst zwischen dem “ob” und dem “wie” unterscheiden.</p></blockquote>
<p>Ich weiss nicht, ob man das sauber trennen kann. Niemand wird den Autoren vermutlich unterstellen, sie h&#228;tten sich Fantasiepreise aus den Fingern gesaugt. Aber die Schlussfolgerungen, die aus diesem kleinen Ausschnitt gezogen wurden, gehen meines Erachtens an der Realit&#228;t von vielen ALG-II-Empf&#228;ngern vorbei, zu denen ja auch durchaus die mit 53 Jahren gek&#252;ndigten Facharbeiter geh&#246;ren k&#246;nnen, denen mit 58 das Geld ausgegangen ist.</p>
<p><strong>Wenn</strong> die Autoren der Studie behaupten (und sei es auch nur implizit) ein Satz Bettw&#228;sche f&#252;r 8 EUR h&#228;lt 3 Jahre und 30-70 W&#228;schen durch, dann erwarte ich einfach, dass diese Annahmen auf einem soliden Fundament ruhen.<br />
<strong>Wenn</strong> die Autoren der Auffassung sind, einem Minimumfall gen&#252;gen als Ausstattung ein Becher, ein Teller ein Satz Besteck und ein Stuhl, dann &#252;berkommen mich schon Zweifel, wie die Autoren ein geselliges, gesellschaftsbezogenes Leben definieren. F&#252;r mich zumindest geh&#246;rt dazu, einem Gast eine eigene Sitzgelegenheit zu bieten und ein eigenes Gef&#228;ss, aus dem er das Leitungswasser trinken kann (wenn Dir der letzte Satz zu polemisch ist, dann streich ihn, ich denke es wird auch so klar, was ich ausdr&#252;cken will).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35287</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 16:08:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:

&lt;blockquote&gt; ist eine Ablehnung rationalen Herangehens mit der Begr&#252;ndung, das konkrete der beiden Chemnitzer Autoren sei falsch, m.E. argumentativ nicht ganz sauber. &lt;/blockquote&gt;
Ich lehne rationales Begr&#252;nden in diesem Falle nicht ab, ich bezweifle blo&#223;, da&#223; dies m&#246;glich ist. Das ist ein Unterschied. Ein Beispiel guten Begr&#252;ndens der H&#246;he von Sozialleistungen liefert diese Studie gewi&#223; nicht.
&lt;blockquote&gt; Anreize konditionieren nicht, sondern bestimmen das Alternativenfeld, innerhalb dessen der m&#252;ndige B&#252;rger eben tats&#228;chlich selbst entscheidet &lt;/blockquote&gt;
Danke f&#252;r die Begriffskl&#228;rung. Um klarer zu werden: Mit Betreuung meine ich Hilfe bei der Jobsuche, Angebot von Qualifizierungsma&#223;nahmen, welche zwischen Marktnachfrage und Jobsuchenden vermitteln u.&#228;. Du hast v&#246;llig recht: Betreuung zielt schon auf paternalistisches Zurichten ab. Ein gutes Beispiel daf&#252;r, was man schon alles schluckt, ohne auf den Wortsinn und das dahinterliegende Menschenbild zu achten.
&lt;blockquote&gt; Rum und &#196;hre &lt;/blockquote&gt;
Dann h&#228;tte der Herr Prof mal bei seinen Leisten bzw. Banken bleiben sollen. Wenn wir schon bei Motivforschung sind: Ich denke, die Entfernung des Dokuments hat seinen Grund darin, da&#223; die Autoren nicht wussten, was sie taten bzw. die Folgen nicht absehen konnten. Denn wenn das tats&#228;chlich ein Angriff auf die H&#246;he des Regelsatzes w&#228;re, dann h&#228;tte man das d&#252;mmer kaum anstellen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<blockquote><p> ist eine Ablehnung rationalen Herangehens mit der Begr&#252;ndung, das konkrete der beiden Chemnitzer Autoren sei falsch, m.E. argumentativ nicht ganz sauber. </p></blockquote>
<p>Ich lehne rationales Begr&#252;nden in diesem Falle nicht ab, ich bezweifle blo&#223;, da&#223; dies m&#246;glich ist. Das ist ein Unterschied. Ein Beispiel guten Begr&#252;ndens der H&#246;he von Sozialleistungen liefert diese Studie gewi&#223; nicht.</p>
<blockquote><p> Anreize konditionieren nicht, sondern bestimmen das Alternativenfeld, innerhalb dessen der m&#252;ndige B&#252;rger eben tats&#228;chlich selbst entscheidet </p></blockquote>
<p>Danke f&#252;r die Begriffskl&#228;rung. Um klarer zu werden: Mit Betreuung meine ich Hilfe bei der Jobsuche, Angebot von Qualifizierungsma&#223;nahmen, welche zwischen Marktnachfrage und Jobsuchenden vermitteln u.&#228;. Du hast v&#246;llig recht: Betreuung zielt schon auf paternalistisches Zurichten ab. Ein gutes Beispiel daf&#252;r, was man schon alles schluckt, ohne auf den Wortsinn und das dahinterliegende Menschenbild zu achten.</p>
<blockquote><p> Rum und &#196;hre </p></blockquote>
<p>Dann h&#228;tte der Herr Prof mal bei seinen Leisten bzw. Banken bleiben sollen. Wenn wir schon bei Motivforschung sind: Ich denke, die Entfernung des Dokuments hat seinen Grund darin, da&#223; die Autoren nicht wussten, was sie taten bzw. die Folgen nicht absehen konnten. Denn wenn das tats&#228;chlich ein Angriff auf die H&#246;he des Regelsatzes w&#228;re, dann h&#228;tte man das d&#252;mmer kaum anstellen k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35285</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 15:30:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Harald

&lt;blockquote&gt;Aber Angst scheinen die “Chemnitzer” zu haben.&lt;/blockquote&gt;

Was nicht gerade f&#252;r die Debattenkultur in diesem Land spricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Harald</p>
<blockquote><p>Aber Angst scheinen die “Chemnitzer” zu haben.</p></blockquote>
<p>Was nicht gerade f&#252;r die Debattenkultur in diesem Land spricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35284</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 15:28:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Ritter

&lt;blockquote&gt;Auch nicht, was z.B. die Haltbarkeit angeht?&lt;/blockquote&gt;

Keine Ahnung, hat die Studie nicht ermittelt. Hier ging es nur um die Behauptung, die Autoren w&#252;rden in ihren Berechnungen unterstellen, dass nur in Sozialkaufh&#228;usern gekauft wird.

&lt;blockquote&gt;Wie das ganze in anderen Grossst&#228;dten aussieht oder wie das ganze im l&#228;ndlichen Raum aussieht, wurde gar nicht erw&#228;hnt.&lt;/blockquote&gt;

&#220;ber andere Gro&#223;st&#228;dte haben die schon noch ein paar Worte verloren, der l&#228;ndliche Raum wurde allerdings nicht thematisiert, das ist wohl richtig.

&lt;blockquote&gt;Ich auch, wenn man sich allerdings anschaut, wie die Daten ermittelt wurden, dann zweifle ich an der rationalen Festlegung.&lt;/blockquote&gt;

Darauf kommt es mir erstmal gar nicht ran. Ich w&#252;rde gerne analytisch zun&#228;chst zwischen dem &quot;ob&quot; und dem &quot;wie&quot; unterscheiden.

@Gomez

Und da ich zwischen dem &quot;ob&quot; und dem &quot;wie&quot; gerne unterscheiden w&#252;rde, ist eine Ablehnung rationalen Herangehens mit der Begr&#252;ndung, das konkrete der beiden Chemnitzer Autoren sei falsch, m.E. argumentativ nicht ganz sauber.

&lt;blockquote&gt;Nicht notwendigerweise, wenn man von einem m&#252;ndigen B&#252;rger ausgeht, der selbst wei&#223;, was er tut, und nicht dauernd durch irgendwelche “Anreize” auf gew&#252;nschtes Verhalten konditioniert werden mu&#223;.&lt;/blockquote&gt;

Anreize konditionieren nicht, sondern bestimmen das Alternativenfeld, innerhalb dessen der m&#252;ndige B&#252;rger eben tats&#228;chlich selbst entscheidet, was er tut. Anreize m&#252;ssen auch nicht bewusst &quot;gesetzt&quot; werden, sie sind immer schon da. &quot;Betreuung&quot; aber geht davon aus, dass da einer nicht in der Lage ist, das zu tun, was f&#252;r ihn gut ist. Zum Beispiel die Anstrengung auf sich zu nehmen, einen Bildungsabschluss zu erlangen. Jugendliche sind da ganz frei in ihrer Entscheidung, die Folgen sind aber absehbar.

&lt;blockquote&gt;Andererseits ist es unm&#246;glich, beispielsweise der B&#246;ckler-Stiftung oder dem DIW Parteilichkeit, d.i. also Unwissenschaftlichkeit zu unterstellen.&lt;/blockquote&gt;

Der B&#246;ckler-Stiftung w&#252;rde ich immer Parteilichkeit unterstellen - dazu wurde sie gegr&#252;ndet. Wie auf der anderen Seite nicht das DIW (das ich f&#252;r grunds&#228;tzlich unparteiisch halte, wiewohl einzelne Wissenschaftler dort ebenfalls erkennbare Pr&#228;ferenzen an den Tag legen), sondern das IW.

&lt;blockquote&gt;Aber dennoch nehme ich den Autoren ihre Absicht, “einen Beitrag zur Verbesserung der Situation vieler Menschen zu leisten” nicht ab.&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube, wenn wir hier in die Motivforschung eintreten, werden wir die &#252;blichen Motive von Wissenschaftlern finden: Rum und &#196;hre. Und eher weniger die Vorbereitung eines neoliberalen Generalangriffs zur Festsetzung des ALG II bei 132 Euro. Die Studie ist schlie&#223;lich erst durch ihr Negativecho bekannt geworden, sonst h&#228;tte sich wahrscheinlich kein Schwein darum gek&#252;mmert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Ritter</p>
<blockquote><p>Auch nicht, was z.B. die Haltbarkeit angeht?</p></blockquote>
<p>Keine Ahnung, hat die Studie nicht ermittelt. Hier ging es nur um die Behauptung, die Autoren w&#252;rden in ihren Berechnungen unterstellen, dass nur in Sozialkaufh&#228;usern gekauft wird.</p>
<blockquote><p>Wie das ganze in anderen Grossst&#228;dten aussieht oder wie das ganze im l&#228;ndlichen Raum aussieht, wurde gar nicht erw&#228;hnt.</p></blockquote>
<p>&#220;ber andere Gro&#223;st&#228;dte haben die schon noch ein paar Worte verloren, der l&#228;ndliche Raum wurde allerdings nicht thematisiert, das ist wohl richtig.</p>
<blockquote><p>Ich auch, wenn man sich allerdings anschaut, wie die Daten ermittelt wurden, dann zweifle ich an der rationalen Festlegung.</p></blockquote>
<p>Darauf kommt es mir erstmal gar nicht ran. Ich w&#252;rde gerne analytisch zun&#228;chst zwischen dem &#8220;ob&#8221; und dem &#8220;wie&#8221; unterscheiden.</p>
<p>@Gomez</p>
<p>Und da ich zwischen dem &#8220;ob&#8221; und dem &#8220;wie&#8221; gerne unterscheiden w&#252;rde, ist eine Ablehnung rationalen Herangehens mit der Begr&#252;ndung, das konkrete der beiden Chemnitzer Autoren sei falsch, m.E. argumentativ nicht ganz sauber.</p>
<blockquote><p>Nicht notwendigerweise, wenn man von einem m&#252;ndigen B&#252;rger ausgeht, der selbst wei&#223;, was er tut, und nicht dauernd durch irgendwelche “Anreize” auf gew&#252;nschtes Verhalten konditioniert werden mu&#223;.</p></blockquote>
<p>Anreize konditionieren nicht, sondern bestimmen das Alternativenfeld, innerhalb dessen der m&#252;ndige B&#252;rger eben tats&#228;chlich selbst entscheidet, was er tut. Anreize m&#252;ssen auch nicht bewusst &#8220;gesetzt&#8221; werden, sie sind immer schon da. &#8220;Betreuung&#8221; aber geht davon aus, dass da einer nicht in der Lage ist, das zu tun, was f&#252;r ihn gut ist. Zum Beispiel die Anstrengung auf sich zu nehmen, einen Bildungsabschluss zu erlangen. Jugendliche sind da ganz frei in ihrer Entscheidung, die Folgen sind aber absehbar.</p>
<blockquote><p>Andererseits ist es unm&#246;glich, beispielsweise der B&#246;ckler-Stiftung oder dem DIW Parteilichkeit, d.i. also Unwissenschaftlichkeit zu unterstellen.</p></blockquote>
<p>Der B&#246;ckler-Stiftung w&#252;rde ich immer Parteilichkeit unterstellen &#8211; dazu wurde sie gegr&#252;ndet. Wie auf der anderen Seite nicht das DIW (das ich f&#252;r grunds&#228;tzlich unparteiisch halte, wiewohl einzelne Wissenschaftler dort ebenfalls erkennbare Pr&#228;ferenzen an den Tag legen), sondern das IW.</p>
<blockquote><p>Aber dennoch nehme ich den Autoren ihre Absicht, “einen Beitrag zur Verbesserung der Situation vieler Menschen zu leisten” nicht ab.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, wenn wir hier in die Motivforschung eintreten, werden wir die &#252;blichen Motive von Wissenschaftlern finden: Rum und &#196;hre. Und eher weniger die Vorbereitung eines neoliberalen Generalangriffs zur Festsetzung des ALG II bei 132 Euro. Die Studie ist schlie&#223;lich erst durch ihr Negativecho bekannt geworden, sonst h&#228;tte sich wahrscheinlich kein Schwein darum gek&#252;mmert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35282</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 14:23:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35282</guid>
		<description>Aber Angst scheinen die &quot;Chemnitzer&quot; zu haben. Die Studie http://www.lumperladen.de/lumpereien/2008/09/09/tu-chemnitz-versteckt-studie-von-finanzexperte-prof-dr-friedrich-thiessen/ verschwand klammheimlich von deren Webserver. Warum wohl?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber Angst scheinen die &#8220;Chemnitzer&#8221; zu haben. Die Studie <a href="http://www.lumperladen.de/lumpereien/2008/09/09/tu-chemnitz-versteckt-studie-von-finanzexperte-prof-dr-friedrich-thiessen/" rel="nofollow">http://www.lumperladen.de/lumpereien/2008/09/09/tu-chemnitz-versteckt-studie-von-finanzexperte-prof-dr-friedrich-thiessen/</a> verschwand klammheimlich von deren Webserver. Warum wohl?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-2/#comment-35277</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:56:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35277</guid>
		<description>Zu fr&#252;h gedr&#252;ckt: &quot;Irrationaler&quot; statt rationaler. Sorry.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu fr&#252;h gedr&#252;ckt: &#8220;Irrationaler&#8221; statt rationaler. Sorry.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35276</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:55:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35276</guid>
		<description>Korrektur: Es mu&#223; nat&#252;rlich hei&#223;en:

Auch nicht rationaler als das, was dieser Thie&#223;en da getrieben hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur: Es mu&#223; nat&#252;rlich hei&#223;en:</p>
<p>Auch nicht rationaler als das, was dieser Thie&#223;en da getrieben hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35274</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:50:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35274</guid>
		<description>@Rayson:

&quot;wie w&#228;re es dann mit W&#252;rfeln?&quot;

Von mir aus. Auch nicht rationaler als das, was dieser Thie&#223;en da getrieben hat.

&quot;Wirksame Betreuung besteht vor allem auch mal aus viel Bevormundung.&quot;

Nicht notwendigerweise, wenn man von einem m&#252;ndigen B&#252;rger ausgeht, der selbst wei&#223;, was er tut, und nicht dauernd durch irgendwelche &quot;Anreize&quot; auf gew&#252;nschtes Verhalten konditioniert werden mu&#223;. Letzteres Menschenbild wird in paternalistische Staaten gepflegt.

&quot;Redest du von Freunden oder von Netzwerken?&quot;

Deckt sich beides oft genug.

&quot;das erscheint mir dann doch etwas zu kurios.&quot;

Ganz einer Meinung. Das ist ja das Dilemma. Einerseits ist es ja klar, da&#223; Interessen versuchen, sich hinter Wissenschaftlichkeit zu verbergen. Andererseits ist es unm&#246;glich, beispielsweise der B&#246;ckler-Stiftung oder dem DIW Parteilichkeit, d.i. also Unwissenschaftlichkeit zu unterstellen. Man kann es nicht nachweisen. Da ergeht es einem wie Philip K. Dick mit dem Ausspruch: &quot;Ich bin nicht paranoid, ich werde wirklich verfolgt.&quot;
Aber dennoch nehme ich den Autoren ihre Absicht, &quot;einen Beitrag zur Verbesserung der Situation vieler Menschen zu leisten&quot; nicht ab. Denn deren Situation verbessert man, indem man sie wieder in Arbeit bringt. Wenn das schnell geschieht, wird die H&#246;he der Grundsicherung zum Randproblem. Ob die Illuminaten denen nun die Studie finanziert haben oder nicht: &#220;ber so etwas lohnt es sich nur nachzudenken, wenn die Sozialhilfe ein gro&#223;er Dauerposten zu werden droht. Bei Vollbesch&#228;ftigung ist es schnurz, weil sie da eh kaum in Anspruch genommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>&#8220;wie w&#228;re es dann mit W&#252;rfeln?&#8221;</p>
<p>Von mir aus. Auch nicht rationaler als das, was dieser Thie&#223;en da getrieben hat.</p>
<p>&#8220;Wirksame Betreuung besteht vor allem auch mal aus viel Bevormundung.&#8221;</p>
<p>Nicht notwendigerweise, wenn man von einem m&#252;ndigen B&#252;rger ausgeht, der selbst wei&#223;, was er tut, und nicht dauernd durch irgendwelche &#8220;Anreize&#8221; auf gew&#252;nschtes Verhalten konditioniert werden mu&#223;. Letzteres Menschenbild wird in paternalistische Staaten gepflegt.</p>
<p>&#8220;Redest du von Freunden oder von Netzwerken?&#8221;</p>
<p>Deckt sich beides oft genug.</p>
<p>&#8220;das erscheint mir dann doch etwas zu kurios.&#8221;</p>
<p>Ganz einer Meinung. Das ist ja das Dilemma. Einerseits ist es ja klar, da&#223; Interessen versuchen, sich hinter Wissenschaftlichkeit zu verbergen. Andererseits ist es unm&#246;glich, beispielsweise der B&#246;ckler-Stiftung oder dem DIW Parteilichkeit, d.i. also Unwissenschaftlichkeit zu unterstellen. Man kann es nicht nachweisen. Da ergeht es einem wie Philip K. Dick mit dem Ausspruch: &#8220;Ich bin nicht paranoid, ich werde wirklich verfolgt.&#8221;<br />
Aber dennoch nehme ich den Autoren ihre Absicht, &#8220;einen Beitrag zur Verbesserung der Situation vieler Menschen zu leisten&#8221; nicht ab. Denn deren Situation verbessert man, indem man sie wieder in Arbeit bringt. Wenn das schnell geschieht, wird die H&#246;he der Grundsicherung zum Randproblem. Ob die Illuminaten denen nun die Studie finanziert haben oder nicht: &#220;ber so etwas lohnt es sich nur nachzudenken, wenn die Sozialhilfe ein gro&#223;er Dauerposten zu werden droht. Bei Vollbesch&#228;ftigung ist es schnurz, weil sie da eh kaum in Anspruch genommen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35270</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35270</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt&lt;/blockquote&gt;
Auch nicht, was z.B. die Haltbarkeit angeht? Ein neues T-Shirt f&#252;r 2 EUR (zumindest die Ware, die ich bisher in H&#228;nden hielt) h&#228;lt nicht die geplanten 17 W&#228;schen durch. 


&lt;blockquote&gt;und ein regionales Jahresnetzticket ist enthalten&lt;/blockquote&gt;
In Chemnitz. Wie das ganze in anderen Grossst&#228;dten aussieht oder wie das ganze im l&#228;ndlichen Raum aussieht, wurde gar nicht erw&#228;hnt.

&lt;blockquote&gt;&#220;brigens sehe ich schon noch einen kleinen Unterschied zwischen der einmaligen, m&#246;glichst rationalen Festlegung einer Ermittlungsmethode und einem st&#228;ndigen pers&#246;nlichen Vorrechnen.&lt;/blockquote&gt;
Ich auch, wenn man sich allerdings anschaut, &lt;strong&gt;wie&lt;/strong&gt; die Daten ermittelt wurden, dann zweifle ich an der rationalen Festlegung.

Zus&#228;tzlich zu obigen Punkten: Die Preise wurden im Mai ermittelt, einer Zeit in der Obst und Gem&#252;se eher g&#252;nstig zu haben sind. Verschiedene Ans&#228;tze erscheinen mir verdammt niedrig (z.B. genau eine Bettw&#228;schegarnitur f&#252;r komplett 8 EUR, die dann auch noch 3 Jahre lang halten soll), B&#252;geleisen und Staubsauger sind im Minimalfall gar nicht vorgesehen, ebensowenig ein Friseur. Inwieweit man auf einer Matratze, welche inklusive Rost und Bett drumherum 99 EUR kosten darf und 10 Jahre halten soll eine angenehme Nacht verbringen soll, weiss vermutlich niemand, weil das Teil schon lange vor Ablauf der 10 Jahre ausgetauscht wird. 

In der Studie wird ein Urteil des VGH Baden-W&#252;rttemberg aus dem Jahr 1989 angef&#252;hrt, was die Haltbarkeit von Kleidung angeht. Zumindest ich habe das Gef&#252;hl, dass seither sowohl die Preise als auch die Haltbarkeit zur&#252;ckgegangen sind. Ersteres wird ber&#252;cksichtigt, zweiteres nicht.

Nat&#252;rlich ist es keine Aufgabe von Wirtschaftswissenschaftlern zu pr&#252;fen, wie sich die Qualit&#228;t der einzelnen Konsumg&#252;ter beim Verbrauch &#228;ndert, aber dann sollten doch zumindest aktuelle Quellen herangezogen werden, die etwas dar&#252;ber aussagen und nicht 18 Jahre alte Urteile eines Verwaltungsgerichtshofs.

Wenn man die Studie im Winter und f&#252;r meinen alten (deutschen) Heimatort durchf&#252;hrte, k&#228;me man vermutlich aufgrund der viel h&#246;heren Mobilit&#228;tskosten, der geringeren bis nicht vorhandenen Auswahl an Billigst-Einkaufsm&#246;glichkeiten und den h&#246;heren Preisen f&#252;r Obst und Gem&#252;se auf v&#246;llig andere Zahlen. Da stellt sich dann die Frage, inwieweit die Studie den Anspruch erhebt f&#252;r ganz Deutschland repr&#228;sentativ zu sein. Auf S. 17 ihrer Studie scheinen die Autoren diesen Anspruch zu erheben, vermuten aber nur, statt nachzupr&#252;fen. Es w&#228;re ein einfaches gewesen, das ganze nicht nur in Chemnitz sondern auch in Nossen und D&#246;litsch bzw. Freiburg und Osnabr&#252;ck durchzuf&#252;hren. Hat man aber nicht gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt</p></blockquote>
<p>Auch nicht, was z.B. die Haltbarkeit angeht? Ein neues T-Shirt f&#252;r 2 EUR (zumindest die Ware, die ich bisher in H&#228;nden hielt) h&#228;lt nicht die geplanten 17 W&#228;schen durch. </p>
<blockquote><p>und ein regionales Jahresnetzticket ist enthalten</p></blockquote>
<p>In Chemnitz. Wie das ganze in anderen Grossst&#228;dten aussieht oder wie das ganze im l&#228;ndlichen Raum aussieht, wurde gar nicht erw&#228;hnt.</p>
<blockquote><p>&#220;brigens sehe ich schon noch einen kleinen Unterschied zwischen der einmaligen, m&#246;glichst rationalen Festlegung einer Ermittlungsmethode und einem st&#228;ndigen pers&#246;nlichen Vorrechnen.</p></blockquote>
<p>Ich auch, wenn man sich allerdings anschaut, <strong>wie</strong> die Daten ermittelt wurden, dann zweifle ich an der rationalen Festlegung.</p>
<p>Zus&#228;tzlich zu obigen Punkten: Die Preise wurden im Mai ermittelt, einer Zeit in der Obst und Gem&#252;se eher g&#252;nstig zu haben sind. Verschiedene Ans&#228;tze erscheinen mir verdammt niedrig (z.B. genau eine Bettw&#228;schegarnitur f&#252;r komplett 8 EUR, die dann auch noch 3 Jahre lang halten soll), B&#252;geleisen und Staubsauger sind im Minimalfall gar nicht vorgesehen, ebensowenig ein Friseur. Inwieweit man auf einer Matratze, welche inklusive Rost und Bett drumherum 99 EUR kosten darf und 10 Jahre halten soll eine angenehme Nacht verbringen soll, weiss vermutlich niemand, weil das Teil schon lange vor Ablauf der 10 Jahre ausgetauscht wird. </p>
<p>In der Studie wird ein Urteil des VGH Baden-W&#252;rttemberg aus dem Jahr 1989 angef&#252;hrt, was die Haltbarkeit von Kleidung angeht. Zumindest ich habe das Gef&#252;hl, dass seither sowohl die Preise als auch die Haltbarkeit zur&#252;ckgegangen sind. Ersteres wird ber&#252;cksichtigt, zweiteres nicht.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist es keine Aufgabe von Wirtschaftswissenschaftlern zu pr&#252;fen, wie sich die Qualit&#228;t der einzelnen Konsumg&#252;ter beim Verbrauch &#228;ndert, aber dann sollten doch zumindest aktuelle Quellen herangezogen werden, die etwas dar&#252;ber aussagen und nicht 18 Jahre alte Urteile eines Verwaltungsgerichtshofs.</p>
<p>Wenn man die Studie im Winter und f&#252;r meinen alten (deutschen) Heimatort durchf&#252;hrte, k&#228;me man vermutlich aufgrund der viel h&#246;heren Mobilit&#228;tskosten, der geringeren bis nicht vorhandenen Auswahl an Billigst-Einkaufsm&#246;glichkeiten und den h&#246;heren Preisen f&#252;r Obst und Gem&#252;se auf v&#246;llig andere Zahlen. Da stellt sich dann die Frage, inwieweit die Studie den Anspruch erhebt f&#252;r ganz Deutschland repr&#228;sentativ zu sein. Auf S. 17 ihrer Studie scheinen die Autoren diesen Anspruch zu erheben, vermuten aber nur, statt nachzupr&#252;fen. Es w&#228;re ein einfaches gewesen, das ganze nicht nur in Chemnitz sondern auch in Nossen und D&#246;litsch bzw. Freiburg und Osnabr&#252;ck durchzuf&#252;hren. Hat man aber nicht gemacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35269</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:21:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35269</guid>
		<description>@Gomez

Wenn du eine rationale Ermittlung f&#252;r unm&#246;glich h&#228;ltst, wie w&#228;re es dann mit W&#252;rfeln?

&lt;blockquote&gt;Ich bezog die Generosit&#228;t vor allem auf die Betreuung. Und da sieht die Realit&#228;t lausig aus.&lt;/blockquote&gt;

Das ist richtig. Aber machen wir uns nichts vor: Wirksame Betreuung besteht vor allem auch mal aus viel Bevormundung.

&lt;blockquote&gt;Sorry, aber als bescheidenen Hinweis an die Arbeitslosen, da&#223; man gute Kleidung nicht nur von Brioni kaufen kann, kann ich das nicht lesen.&lt;/blockquote&gt;

Musst du auch nicht. Nur als Beleg daf&#252;r, dass deine Annahme falsch war.

&lt;blockquote&gt;Kosten allerdings Geld.&lt;/blockquote&gt;

Redest du von Freunden oder von &quot;Netzwerken&quot;?

&lt;blockquote&gt;“es gibt gemeinsame Interessen”&lt;/blockquote&gt;

Es gibt jede Menge Interessen, nat&#252;rlich. Nur sich unter den vielen ver&#246;ffentlichten Stimmen eine herauszugreifen und diese dann als Beleg f&#252;r irgendeine organisierte und sogar machtvolle (worauf &quot;politisch gewollt&quot; ja abzielen w&#252;rde) Interessengemeinschaft heranzuziehen, das erscheint mir dann doch etwas zu kurios.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez</p>
<p>Wenn du eine rationale Ermittlung f&#252;r unm&#246;glich h&#228;ltst, wie w&#228;re es dann mit W&#252;rfeln?</p>
<blockquote><p>Ich bezog die Generosit&#228;t vor allem auf die Betreuung. Und da sieht die Realit&#228;t lausig aus.</p></blockquote>
<p>Das ist richtig. Aber machen wir uns nichts vor: Wirksame Betreuung besteht vor allem auch mal aus viel Bevormundung.</p>
<blockquote><p>Sorry, aber als bescheidenen Hinweis an die Arbeitslosen, da&#223; man gute Kleidung nicht nur von Brioni kaufen kann, kann ich das nicht lesen.</p></blockquote>
<p>Musst du auch nicht. Nur als Beleg daf&#252;r, dass deine Annahme falsch war.</p>
<blockquote><p>Kosten allerdings Geld.</p></blockquote>
<p>Redest du von Freunden oder von &#8220;Netzwerken&#8221;?</p>
<blockquote><p>“es gibt gemeinsame Interessen”</p></blockquote>
<p>Es gibt jede Menge Interessen, nat&#252;rlich. Nur sich unter den vielen ver&#246;ffentlichten Stimmen eine herauszugreifen und diese dann als Beleg f&#252;r irgendeine organisierte und sogar machtvolle (worauf &#8220;politisch gewollt&#8221; ja abzielen w&#252;rde) Interessengemeinschaft heranzuziehen, das erscheint mir dann doch etwas zu kurios.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35268</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 11:51:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35268</guid>
		<description>@Rayson:

Ich pl&#228;diere nicht f&#252;r einen gemeinschaftlichen Blindflug, sondern bezweifle, da&#223; sich die S&#228;tze rational, also auch f&#252;r uns alle als potentiell betroffene H4ler nachvollziehbar begr&#252;nden lassen, angesichts der f&#252;r einen Markt typischen st&#228;ndigen Preisschwankungen, ja ich bezweifle sogar, da&#223; sich eine Ermittlungsmethode angesichts eines sich st&#228;ndig &#228;ndernden Warenkorbes rational festlegen l&#228;&#223;t. Es l&#228;sst sich doch so gut wie jeder Posten dieser Studie mit empirischen Verweisen anfechten.
Und wenn die Katze kein Pferd ist: Dann soll der Staat nicht gro&#223; von &quot;F&#246;rdern&quot; schw&#228;tzen. Zudem: Ich halte die &quot;soziale H&#228;ngematte&quot; in Anbetracht dessen, da&#223; sich viele Geringverdiener eben NICHT in H4 verabschieden, f&#252;r ein Randproblem, siehe Horst und Gisela. Die Angst, den Anschlu&#223; im Berufsleben zu verlieren, spielt eben auch eine Rolle. Selbst wenn die H&#228;ngematte ein Problem w&#228;re: Ich bezog die Generosit&#228;t vor allem auf die Betreuung. Und da sieht die Realit&#228;t lausig aus.

&quot;Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt&quot;

Sorry, aber als bescheidenen Hinweis an die Arbeitslosen, da&#223; man gute Kleidung nicht nur von Brioni kaufen kann, kann ich das nicht lesen.

&quot;Freundeskreise werden allerdings staatlich nicht zur Verf&#252;gung gestellt&quot;

Kosten allerdings Geld.

&quot;Verschw&#246;rungstheorien&quot;

Dann ersetze &quot;politisch gewollt&quot; durch &quot;es gibt gemeinsame Interessen&quot;. Letztere m&#252;ssen nicht einmal im Hinterzimmer artikuliert werden. Aber meistens organisieren sie sich (was sie aber nicht unbedingt m&#252;ssen, um Einflu&#223; zu haben). Da&#223; die Existenz organisierter Arbeitnehmerinteressen urs&#228;chlich f&#252;r hohe Arbeitslosigkeit ist, behaupten zumindest Mancur Olson (Aufstieg und Niedergang von Nationen), sowie st&#228;ndig der unvermeidliche H.W. Sinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>Ich pl&#228;diere nicht f&#252;r einen gemeinschaftlichen Blindflug, sondern bezweifle, da&#223; sich die S&#228;tze rational, also auch f&#252;r uns alle als potentiell betroffene H4ler nachvollziehbar begr&#252;nden lassen, angesichts der f&#252;r einen Markt typischen st&#228;ndigen Preisschwankungen, ja ich bezweifle sogar, da&#223; sich eine Ermittlungsmethode angesichts eines sich st&#228;ndig &#228;ndernden Warenkorbes rational festlegen l&#228;&#223;t. Es l&#228;sst sich doch so gut wie jeder Posten dieser Studie mit empirischen Verweisen anfechten.<br />
Und wenn die Katze kein Pferd ist: Dann soll der Staat nicht gro&#223; von &#8220;F&#246;rdern&#8221; schw&#228;tzen. Zudem: Ich halte die &#8220;soziale H&#228;ngematte&#8221; in Anbetracht dessen, da&#223; sich viele Geringverdiener eben NICHT in H4 verabschieden, f&#252;r ein Randproblem, siehe Horst und Gisela. Die Angst, den Anschlu&#223; im Berufsleben zu verlieren, spielt eben auch eine Rolle. Selbst wenn die H&#228;ngematte ein Problem w&#228;re: Ich bezog die Generosit&#228;t vor allem auf die Betreuung. Und da sieht die Realit&#228;t lausig aus.</p>
<p>&#8220;Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt&#8221;</p>
<p>Sorry, aber als bescheidenen Hinweis an die Arbeitslosen, da&#223; man gute Kleidung nicht nur von Brioni kaufen kann, kann ich das nicht lesen.</p>
<p>&#8220;Freundeskreise werden allerdings staatlich nicht zur Verf&#252;gung gestellt&#8221;</p>
<p>Kosten allerdings Geld.</p>
<p>&#8220;Verschw&#246;rungstheorien&#8221;</p>
<p>Dann ersetze &#8220;politisch gewollt&#8221; durch &#8220;es gibt gemeinsame Interessen&#8221;. Letztere m&#252;ssen nicht einmal im Hinterzimmer artikuliert werden. Aber meistens organisieren sie sich (was sie aber nicht unbedingt m&#252;ssen, um Einflu&#223; zu haben). Da&#223; die Existenz organisierter Arbeitnehmerinteressen urs&#228;chlich f&#252;r hohe Arbeitslosigkeit ist, behaupten zumindest Mancur Olson (Aufstieg und Niedergang von Nationen), sowie st&#228;ndig der unvermeidliche H.W. Sinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35265</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:49:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35265</guid>
		<description>@Gomez

&lt;blockquote&gt;Der Davila ist abgeh&#228;ngt, weil sich meine Begeisterung f&#252;r die Aphorismen philosophierender Schriftsteller etwas abgek&#252;hlt hat.&lt;/blockquote&gt;

Eben. Meine Begeisterung daf&#252;r ist ja gerade gestiegen ;-)

&lt;blockquote&gt;Das mu&#223; man durch kleinliches Vorrechnen nicht noch schlimmer machen. &lt;/blockquote&gt;

Du pl&#228;dierst hier also f&#252;r gemeinschaftlichen Blindflug? &#220;brigens sehe ich schon noch einen kleinen Unterschied zwischen der einmaligen, m&#246;glichst rationalen Festlegung einer Ermittlungsmethode und einem st&#228;ndigen pers&#246;nlichen Vorrechnen.

&lt;blockquote&gt;Und wenn der Staat tats&#228;chlich leistungsf&#228;hig darin w&#228;re, den Leuten zu helfen, wieder in Arbeit zu kommen (und zwar eine, die nicht bezuschusst werden mu&#223;), k&#246;nnte er sich bei den Sozialleistungen durchaus etwas gener&#246;s geben.&lt;/blockquote&gt;

Und wenn die Katze ein Pferd w&#228;re... Daran w&#252;rde sich aber sofort die Frage anschlie&#223;en, ob &quot;gener&#246;se Sozialleistungen&quot; nicht den von dir gew&#252;nschten Erfolg wieder konterkarieren w&#252;rden. 

&lt;blockquote&gt;alles entbehrliche Posten laut Chemnitzer Studie.&lt;/blockquote&gt;

Ich habe momentan keinen Grund, die konkreten Ergebnisse der Chemnitzer Studie zu verteidigen, aber hier irrst du m.E. Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt (also nix Sozialkaufhaus, sondern H&amp;M), Kosmetika und Hygieneartikel werden praktisch genau dem Durchschnittsverbrauch entsprechend bezahlt, und ein regionales Jahresnetzticket ist enthalten - Freundeskreise werden allerdings staatlich nicht zur Verf&#252;gung gestellt...

&lt;blockquote&gt;Die Existenz solcher Studien n&#228;hrt in mir den Verdacht, da&#223; die hohe Arbeitslosigkeit durchaus politisch gewollt ist&lt;/blockquote&gt;

Och bitte n&#246;, nicht solche Verschw&#246;rungstheorien in einem freien Land, wo jeder Hansel fast jede beliebige Meinung &#228;u&#223;ern und zu fast jedem beliebigen Thema forschen darf. Zumal mir die logische Ableitung dieser Behauptung sowieso nicht klar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez</p>
<blockquote><p>Der Davila ist abgeh&#228;ngt, weil sich meine Begeisterung f&#252;r die Aphorismen philosophierender Schriftsteller etwas abgek&#252;hlt hat.</p></blockquote>
<p>Eben. Meine Begeisterung daf&#252;r ist ja gerade gestiegen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>Das mu&#223; man durch kleinliches Vorrechnen nicht noch schlimmer machen. </p></blockquote>
<p>Du pl&#228;dierst hier also f&#252;r gemeinschaftlichen Blindflug? &#220;brigens sehe ich schon noch einen kleinen Unterschied zwischen der einmaligen, m&#246;glichst rationalen Festlegung einer Ermittlungsmethode und einem st&#228;ndigen pers&#246;nlichen Vorrechnen.</p>
<blockquote><p>Und wenn der Staat tats&#228;chlich leistungsf&#228;hig darin w&#228;re, den Leuten zu helfen, wieder in Arbeit zu kommen (und zwar eine, die nicht bezuschusst werden mu&#223;), k&#246;nnte er sich bei den Sozialleistungen durchaus etwas gener&#246;s geben.</p></blockquote>
<p>Und wenn die Katze ein Pferd w&#228;re&#8230; Daran w&#252;rde sich aber sofort die Frage anschlie&#223;en, ob &#8220;gener&#246;se Sozialleistungen&#8221; nicht den von dir gew&#252;nschten Erfolg wieder konterkarieren w&#252;rden. </p>
<blockquote><p>alles entbehrliche Posten laut Chemnitzer Studie.</p></blockquote>
<p>Ich habe momentan keinen Grund, die konkreten Ergebnisse der Chemnitzer Studie zu verteidigen, aber hier irrst du m.E. Bei Kleidung sagen die Autoren, dass es so gut wie keine Unterschiede zwischen preiswerter Neuware und Second-Hand-Ware gibt (also nix Sozialkaufhaus, sondern H&amp;M), Kosmetika und Hygieneartikel werden praktisch genau dem Durchschnittsverbrauch entsprechend bezahlt, und ein regionales Jahresnetzticket ist enthalten &#8211; Freundeskreise werden allerdings staatlich nicht zur Verf&#252;gung gestellt&#8230;</p>
<blockquote><p>Die Existenz solcher Studien n&#228;hrt in mir den Verdacht, da&#223; die hohe Arbeitslosigkeit durchaus politisch gewollt ist</p></blockquote>
<p>Och bitte n&#246;, nicht solche Verschw&#246;rungstheorien in einem freien Land, wo jeder Hansel fast jede beliebige Meinung &#228;u&#223;ern und zu fast jedem beliebigen Thema forschen darf. Zumal mir die logische Ableitung dieser Behauptung sowieso nicht klar ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35264</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:29:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35264</guid>
		<description>@Lina: 
Ja, hab nach langer stressbedingter Pause mal wieder kurz Zeit. Der Davila ist abgeh&#228;ngt, weil sich meine Begeisterung f&#252;r die Aphorismen philosophierender Schriftsteller etwas abgek&#252;hlt hat. Geschm&#228;cker wandeln sich.

@Rayson:
 &quot;Das - und da haben die Chemnitzer einen Punkt getroffen - wird eigentlich nur ziemlich obskur getan&quot; 

Das geht meiner Meinung auch nicht anders. Die Entw&#252;rdigung beginnt ja schon bei der Abh&#228;ngigkeit vom Staat, wenn man ein Sozialfall ist, das geht gar nicht anders, denn seine Selbst&#228;ndigkeit macht ja nun mal die W&#252;rde des B&#252;rgers aus. Das mu&#223; man durch kleinliches Vorrechnen nicht noch schlimmer machen. Und wenn der Staat tats&#228;chlich leistungsf&#228;hig darin w&#228;re, den Leuten zu helfen, wieder in Arbeit zu kommen (und zwar eine, die nicht bezuschusst werden mu&#223;), k&#246;nnte er sich bei den Sozialleistungen durchaus etwas gener&#246;s geben. Denn die Chancen, wieder Arbeit zu finden, sind deutlich h&#246;her, wenn man keine Kleidung aus dem Sozialkaufhaus tr&#228;gt, gewaschen ist, sich die Anfahrt zum Vorstellungsgespr&#228;ch leisten und sich einen Freundeskreis halten kann, der einem bei der Arbeitssuche behilflich ist - alles entbehrliche Posten laut Chemnitzer Studie.
Die Existenz solcher Studien n&#228;hrt in mir den Verdacht, da&#223; die hohe Arbeitslosigkeit durchaus politisch gewollt ist - sei es, weil Gewerkschaften ihre Klientel sch&#252;tzen wollen, sei es, weil Arbeitgeber Arbeitnehmer erpressbar haben wollen -, und da&#223; es nur noch darum zu tun ist, sie kosteng&#252;nstig zu verwalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina:<br />
Ja, hab nach langer stressbedingter Pause mal wieder kurz Zeit. Der Davila ist abgeh&#228;ngt, weil sich meine Begeisterung f&#252;r die Aphorismen philosophierender Schriftsteller etwas abgek&#252;hlt hat. Geschm&#228;cker wandeln sich.</p>
<p>@Rayson:<br />
 &#8220;Das &#8211; und da haben die Chemnitzer einen Punkt getroffen &#8211; wird eigentlich nur ziemlich obskur getan&#8221; </p>
<p>Das geht meiner Meinung auch nicht anders. Die Entw&#252;rdigung beginnt ja schon bei der Abh&#228;ngigkeit vom Staat, wenn man ein Sozialfall ist, das geht gar nicht anders, denn seine Selbst&#228;ndigkeit macht ja nun mal die W&#252;rde des B&#252;rgers aus. Das mu&#223; man durch kleinliches Vorrechnen nicht noch schlimmer machen. Und wenn der Staat tats&#228;chlich leistungsf&#228;hig darin w&#228;re, den Leuten zu helfen, wieder in Arbeit zu kommen (und zwar eine, die nicht bezuschusst werden mu&#223;), k&#246;nnte er sich bei den Sozialleistungen durchaus etwas gener&#246;s geben. Denn die Chancen, wieder Arbeit zu finden, sind deutlich h&#246;her, wenn man keine Kleidung aus dem Sozialkaufhaus tr&#228;gt, gewaschen ist, sich die Anfahrt zum Vorstellungsgespr&#228;ch leisten und sich einen Freundeskreis halten kann, der einem bei der Arbeitssuche behilflich ist &#8211; alles entbehrliche Posten laut Chemnitzer Studie.<br />
Die Existenz solcher Studien n&#228;hrt in mir den Verdacht, da&#223; die hohe Arbeitslosigkeit durchaus politisch gewollt ist &#8211; sei es, weil Gewerkschaften ihre Klientel sch&#252;tzen wollen, sei es, weil Arbeitgeber Arbeitnehmer erpressbar haben wollen -, und da&#223; es nur noch darum zu tun ist, sie kosteng&#252;nstig zu verwalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35261</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:56:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35261</guid>
		<description>@Gomez

&lt;blockquote&gt;Deshalb will mir auch nicht in den Sinn, was diese Studie bezweckt&lt;/blockquote&gt;

Das wird mir auch nicht ganz klar.

&lt;blockquote&gt;Statt auszurechnen, bei welcher Kalorienzufuhr Objekte staatlicher Drangsalierung gerade noch so durch den Monat kommen, g&#228;be es durchaus sinnvolle Aufgaben f&#252;r Wirtschaftswissenschaftler.&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube, tagt&#228;glich verzapfen Wissenschaftler vieles, was uns sinnvoll, und vieles, was uns eher sinnlos erscheint. Das geh&#246;rt einfach zum gro&#223;en Prozess des Trial und Error dazu. Den gro&#223;en Sinn hat dieser Studie erst das &#246;ffentliche Negativ-Echo verliehen, und zwar, wie ich finde, auf ziemlich k&#252;nstliche Art und Weise.

Wahrscheinlich kann man dich beruhigen: Es wird noch genug andere geben, die sich mit den Fragen besch&#228;ftigen, die dich interessieren.

Dass es vor allem das Ziel sein sollte, Menschen aus der Abh&#228;ngigkeit von Sozialleistungen zu befreien (und dass dazu wahrscheinlich viel mehr geh&#246;rt als nur finanzielle Anreize), dar&#252;ber herrscht hier wohl Konsens. Dennoch muss nat&#252;rlich auch die Frage diskutiert werden k&#246;nnen, wie die Sozialleistungen denn ausgestaltet sein sollen, wenn sie nun doch anfallen. Das - und da haben die Chemnitzer einen Punkt getroffen - wird eigentlich nur ziemlich obskur getan: Der Regelsatz f&#228;llt f&#252;r die &#214;ffentlichkeit quasi vom Himmel, obwohl auch hinter ihm so etwas steht, was die Chemnitzer veranstaltet haben, und auf der B&#252;hne sind nur zwei Rollen zul&#228;ssig: Die einen rufen nach mehr, und die anderen blocken ab. Dabei wird nicht konkret argumentiert, sondern mit unbestimmten, aber emotional treffenden Begriffen wie &quot;Menschenw&#252;rde&quot;, &quot;Fairness&quot; oder &quot;Gerechtigkeit&quot;, auf der technokratischen Ebene vielleicht noch mit dem Budget, und es treffen sich dort Vertreter ganz unterschiedlicher Gesellschaftskonzeptionen, allerdings nicht immer mit offenem Visier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez</p>
<blockquote><p>Deshalb will mir auch nicht in den Sinn, was diese Studie bezweckt</p></blockquote>
<p>Das wird mir auch nicht ganz klar.</p>
<blockquote><p>Statt auszurechnen, bei welcher Kalorienzufuhr Objekte staatlicher Drangsalierung gerade noch so durch den Monat kommen, g&#228;be es durchaus sinnvolle Aufgaben f&#252;r Wirtschaftswissenschaftler.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, tagt&#228;glich verzapfen Wissenschaftler vieles, was uns sinnvoll, und vieles, was uns eher sinnlos erscheint. Das geh&#246;rt einfach zum gro&#223;en Prozess des Trial und Error dazu. Den gro&#223;en Sinn hat dieser Studie erst das &#246;ffentliche Negativ-Echo verliehen, und zwar, wie ich finde, auf ziemlich k&#252;nstliche Art und Weise.</p>
<p>Wahrscheinlich kann man dich beruhigen: Es wird noch genug andere geben, die sich mit den Fragen besch&#228;ftigen, die dich interessieren.</p>
<p>Dass es vor allem das Ziel sein sollte, Menschen aus der Abh&#228;ngigkeit von Sozialleistungen zu befreien (und dass dazu wahrscheinlich viel mehr geh&#246;rt als nur finanzielle Anreize), dar&#252;ber herrscht hier wohl Konsens. Dennoch muss nat&#252;rlich auch die Frage diskutiert werden k&#246;nnen, wie die Sozialleistungen denn ausgestaltet sein sollen, wenn sie nun doch anfallen. Das &#8211; und da haben die Chemnitzer einen Punkt getroffen &#8211; wird eigentlich nur ziemlich obskur getan: Der Regelsatz f&#228;llt f&#252;r die &#214;ffentlichkeit quasi vom Himmel, obwohl auch hinter ihm so etwas steht, was die Chemnitzer veranstaltet haben, und auf der B&#252;hne sind nur zwei Rollen zul&#228;ssig: Die einen rufen nach mehr, und die anderen blocken ab. Dabei wird nicht konkret argumentiert, sondern mit unbestimmten, aber emotional treffenden Begriffen wie &#8220;Menschenw&#252;rde&#8221;, &#8220;Fairness&#8221; oder &#8220;Gerechtigkeit&#8221;, auf der technokratischen Ebene vielleicht noch mit dem Budget, und es treffen sich dort Vertreter ganz unterschiedlicher Gesellschaftskonzeptionen, allerdings nicht immer mit offenem Visier.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35260</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:52:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Da sich prim&#228;r die schlechte Situation von Horst und Gisela daraus ergibt, da&#223; sie M&#228;rkte mit einem Zuviel an Arbeitskr&#228;ften bedienen, w&#228;ren &#220;berlegungen sinnvoll, wie der Sozialstaat Horst und Gisela f&#252;r ergiebigere M&#228;rkte qualifizieren kann.&lt;/blockquote&gt;

Ganz Deiner Meinung! - (Sch&#246;n &#252;brigens, dass Du wieder da bist - wenn Du der selbe bist, der nur seinen Davila abgeh&#228;ngt hat...?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da sich prim&#228;r die schlechte Situation von Horst und Gisela daraus ergibt, da&#223; sie M&#228;rkte mit einem Zuviel an Arbeitskr&#228;ften bedienen, w&#228;ren &#220;berlegungen sinnvoll, wie der Sozialstaat Horst und Gisela f&#252;r ergiebigere M&#228;rkte qualifizieren kann.</p></blockquote>
<p>Ganz Deiner Meinung! &#8211; (Sch&#246;n &#252;brigens, dass Du wieder da bist &#8211; wenn Du der selbe bist, der nur seinen Davila abgeh&#228;ngt hat&#8230;?)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35258</link>
		<dc:creator>Gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:25:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35258</guid>
		<description>Ein Zusammenhang ist leider noch nicht angesprochen: Da&#223; die wirtschaftliche Situation von Horst und Gisela Ziel der Agenda-Politik ist. Zumindest in ihrer Intention, die Anspruchsl&#246;hne zu senken, und damit einerseits wieder Arbeitspl&#228;tze zu schaffen, was andererseits nat&#252;rlich Leute wie Horst und Gisela trifft, die aus diesem Grund von so etwas wie Lohnerh&#246;hungen nur tr&#228;umen k&#246;nnen. Diese Leute dann alle zu bezuschussen kostet, und die Sozialausgaben zu senken, nicht zu erh&#246;hen, war ja eigentlich das Ziel der Agendapolitik. Was ja eigentlich auch vern&#252;nftig ist: Den Sozialfall gar nicht erst eintreten zu lassen, statt ihn zu alimentieren.
Deshalb will mir auch nicht in den Sinn, was diese Studie bezweckt, die ja angeblich von einer tiefen Empathie gegen&#252;ber den H4lern motiviert ist. Statt auszurechnen, bei welcher Kalorienzufuhr Objekte staatlicher Drangsalierung gerade noch so durch den Monat kommen, g&#228;be es durchaus sinnvolle Aufgaben f&#252;r Wirtschaftswissenschaftler. Da sich prim&#228;r die schlechte Situation von Horst und Gisela daraus ergibt, da&#223; sie M&#228;rkte mit einem Zuviel an Arbeitskr&#228;ften bedienen, w&#228;ren &#220;berlegungen sinnvoll, wie der Sozialstaat Horst und Gisela f&#252;r ergiebigere M&#228;rkte qualifizieren kann. Das w&#252;rde allerdings kurzfristig zu hohen Kosten f&#252;hren, sich langfristig aber bezahlt machen. Allerdings m&#252;ssten sich dazu die von Libero angesprochenen kulturellen Parameter &#228;ndern, damit jemand, der sich beruflich neuorientiert, also nicht das durchzieht, was er sich seit dem 14ten Lebensjahr beruflich vorgenommen hat, nicht &#252;berall wie ein Loser dasteht und deshalb auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zusammenhang ist leider noch nicht angesprochen: Da&#223; die wirtschaftliche Situation von Horst und Gisela Ziel der Agenda-Politik ist. Zumindest in ihrer Intention, die Anspruchsl&#246;hne zu senken, und damit einerseits wieder Arbeitspl&#228;tze zu schaffen, was andererseits nat&#252;rlich Leute wie Horst und Gisela trifft, die aus diesem Grund von so etwas wie Lohnerh&#246;hungen nur tr&#228;umen k&#246;nnen. Diese Leute dann alle zu bezuschussen kostet, und die Sozialausgaben zu senken, nicht zu erh&#246;hen, war ja eigentlich das Ziel der Agendapolitik. Was ja eigentlich auch vern&#252;nftig ist: Den Sozialfall gar nicht erst eintreten zu lassen, statt ihn zu alimentieren.<br />
Deshalb will mir auch nicht in den Sinn, was diese Studie bezweckt, die ja angeblich von einer tiefen Empathie gegen&#252;ber den H4lern motiviert ist. Statt auszurechnen, bei welcher Kalorienzufuhr Objekte staatlicher Drangsalierung gerade noch so durch den Monat kommen, g&#228;be es durchaus sinnvolle Aufgaben f&#252;r Wirtschaftswissenschaftler. Da sich prim&#228;r die schlechte Situation von Horst und Gisela daraus ergibt, da&#223; sie M&#228;rkte mit einem Zuviel an Arbeitskr&#228;ften bedienen, w&#228;ren &#220;berlegungen sinnvoll, wie der Sozialstaat Horst und Gisela f&#252;r ergiebigere M&#228;rkte qualifizieren kann. Das w&#252;rde allerdings kurzfristig zu hohen Kosten f&#252;hren, sich langfristig aber bezahlt machen. Allerdings m&#252;ssten sich dazu die von Libero angesprochenen kulturellen Parameter &#228;ndern, damit jemand, der sich beruflich neuorientiert, also nicht das durchzieht, was er sich seit dem 14ten Lebensjahr beruflich vorgenommen hat, nicht &#252;berall wie ein Loser dasteht und deshalb auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35254</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 20:43:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35254</guid>
		<description>@Libero

Interessante, aber wenig gute Neuigkeiten, die nat&#252;rlich auch wieder Wasser auf liberale M&#252;hlen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Libero</p>
<p>Interessante, aber wenig gute Neuigkeiten, die nat&#252;rlich auch wieder Wasser auf liberale M&#252;hlen sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35253</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 17:14:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35253</guid>
		<description>Rayson, wir stimmen eigentlich weitgehend &#252;berein. 

Unternehmen der Erwerbssuche haben es sehr schwer, sich und ihre Mitarbeiter aus der desolaten Lage zu befreien. Solange Bruder Thadd&#228;us vorwiegend gemeinn&#252;tzig t&#228;tig war, blieb er unbeachtet. F&#252;r die Obdachlosen, die durch ihn ein Obdach hatten, hat sich vorher auch keiner interessiert. Die existierten vorher auch nicht.

Weil er aber unternehmend wurde und im Wandel beide Bereiche nicht sauber voneinander trennte, hat das Finanzamt seine Einnahmen gesch&#228;tzt. Die AOK und das Finanzamt hatten Forderungen und beantragten Aberkennung der Gemeinn&#252;tzigkeit und Insolvenz. Graf Brockdorff als Insolvenzverwalter versucht zu retten, was zu retten ist. Die M&#228;rkische Allgemeine hat gestern gemeldet, da&#223; ein neuer Verein mit neuem Vorstand gegr&#252;ndet wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rayson, wir stimmen eigentlich weitgehend &#252;berein. </p>
<p>Unternehmen der Erwerbssuche haben es sehr schwer, sich und ihre Mitarbeiter aus der desolaten Lage zu befreien. Solange Bruder Thadd&#228;us vorwiegend gemeinn&#252;tzig t&#228;tig war, blieb er unbeachtet. F&#252;r die Obdachlosen, die durch ihn ein Obdach hatten, hat sich vorher auch keiner interessiert. Die existierten vorher auch nicht.</p>
<p>Weil er aber unternehmend wurde und im Wandel beide Bereiche nicht sauber voneinander trennte, hat das Finanzamt seine Einnahmen gesch&#228;tzt. Die AOK und das Finanzamt hatten Forderungen und beantragten Aberkennung der Gemeinn&#252;tzigkeit und Insolvenz. Graf Brockdorff als Insolvenzverwalter versucht zu retten, was zu retten ist. Die M&#228;rkische Allgemeine hat gestern gemeldet, da&#223; ein neuer Verein mit neuem Vorstand gegr&#252;ndet wurde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35249</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 11:02:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Es sind nicht die finanziellen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en, die sich &#228;ndern m&#252;ssen.&lt;/blockquote&gt;

Da stimme ich dem Libero mal voll und ganz zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es sind nicht die finanziellen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en, die sich &#228;ndern m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Da stimme ich dem Libero mal voll und ganz zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35241</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 05:38:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35241</guid>
		<description>Man kann nat&#252;rlich alles &#252;ber die Finanzen steuern, um Menschen wieder in ein Arbeitsverh&#228;ltnis bzw. eine Erwerbst&#228;tigkeit zu bekommen. ALG II, ALG I, Mindesteinkommen, Arbeitseinkommen, Erwerbseinkommen. Das scheinen die einzigen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en zu sein, die sich Finanzschlagseiter vorstellen k&#246;nnen. 

Finanzielle Einflu&#223;gr&#246;&#223;en kann man nat&#252;rlich  dazu einzusetzen, um durch Mindestgr&#246;&#223;en ein Wegstreben aus der finanziellen Bedr&#228;ngnis zu erreichen. Ist das F&#246;rdern des Wegstrebens die einzige M&#246;glichkeit der Einflu&#223;nahme? Jeder der schon einmal Nachhilfe bei den so genannten hoffnungslosen Sch&#252;lern gemacht hat und dabei Erfolg hatte, weiss, das man bis auf wenige sehr problematische Menschen es m&#246;glich ist, sie durch Erfolgserlebnisse zu einem Hinstreben in einen anderen Lebensweg ermutigen kann. Das kann unter Umst&#228;nden l&#228;nger als ein halbes Jahr dauern, aber es geht. 
Dann w&#228;ren wir auch in der Situation, dass die meisten Menschen nicht darauf angewiesen werden, dass sie nur Arbeiten ausf&#252;hren k&#246;nnen, wo sich viele Bewerber dr&#228;ngen, sondern Alternativen im qualifizierten Sektoren des wirtschaftlichen Erwerbes h&#228;tten. Ob das gew&#252;nscht ist, bezweifele ich. 

Was m&#252;&#223;te sich &#228;ndern, wenn die wiederholte Erwerbssuche eine kurze Periode des Lebens werden soll? Wenn wie in D&#228;nemark mehr als 25 % der arbeitenden Menschen jedes Jahr ihren Arbeitsplatz wechseln. W&#252;rde das in D&#228;nemark funktionieren, wenn wie in Deutschland die Arbeitsagentur den Kontakt von Arbeitssuchenden untereinander eher unterbindet, denn f&#246;rdert? W&#228;re die USA erfolgreich, wenn es diese Kultur des Scheiterns und des Zutrauens bei einem Neuanfang nicht g&#228;be. Wie wird ein auch finanziell gestrandeter Selbst&#228;ndiger oder Unternehmer in den USA und in Deutschland wahrgenommen? &#196;hnlich? Wohl kaum. Wieviel Prozent des Startups leben wie lange? Das Technion in Haifa hat eine nette Datenbank seiner Startups. Am h&#228;ufigsten ist der Eintrag cancelled. Man hatte es versucht, es ging nicht, also beendet man es und startet ein neues Unternehmen. Das dritte oder vierte ist dann vielleicht ein Erfolg. Geht das in Deutschland? 

Es sind nicht die finanziellen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en, die sich &#228;ndern m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann nat&#252;rlich alles &#252;ber die Finanzen steuern, um Menschen wieder in ein Arbeitsverh&#228;ltnis bzw. eine Erwerbst&#228;tigkeit zu bekommen. ALG II, ALG I, Mindesteinkommen, Arbeitseinkommen, Erwerbseinkommen. Das scheinen die einzigen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en zu sein, die sich Finanzschlagseiter vorstellen k&#246;nnen. </p>
<p>Finanzielle Einflu&#223;gr&#246;&#223;en kann man nat&#252;rlich  dazu einzusetzen, um durch Mindestgr&#246;&#223;en ein Wegstreben aus der finanziellen Bedr&#228;ngnis zu erreichen. Ist das F&#246;rdern des Wegstrebens die einzige M&#246;glichkeit der Einflu&#223;nahme? Jeder der schon einmal Nachhilfe bei den so genannten hoffnungslosen Sch&#252;lern gemacht hat und dabei Erfolg hatte, weiss, das man bis auf wenige sehr problematische Menschen es m&#246;glich ist, sie durch Erfolgserlebnisse zu einem Hinstreben in einen anderen Lebensweg ermutigen kann. Das kann unter Umst&#228;nden l&#228;nger als ein halbes Jahr dauern, aber es geht.<br />
Dann w&#228;ren wir auch in der Situation, dass die meisten Menschen nicht darauf angewiesen werden, dass sie nur Arbeiten ausf&#252;hren k&#246;nnen, wo sich viele Bewerber dr&#228;ngen, sondern Alternativen im qualifizierten Sektoren des wirtschaftlichen Erwerbes h&#228;tten. Ob das gew&#252;nscht ist, bezweifele ich. </p>
<p>Was m&#252;&#223;te sich &#228;ndern, wenn die wiederholte Erwerbssuche eine kurze Periode des Lebens werden soll? Wenn wie in D&#228;nemark mehr als 25 % der arbeitenden Menschen jedes Jahr ihren Arbeitsplatz wechseln. W&#252;rde das in D&#228;nemark funktionieren, wenn wie in Deutschland die Arbeitsagentur den Kontakt von Arbeitssuchenden untereinander eher unterbindet, denn f&#246;rdert? W&#228;re die USA erfolgreich, wenn es diese Kultur des Scheiterns und des Zutrauens bei einem Neuanfang nicht g&#228;be. Wie wird ein auch finanziell gestrandeter Selbst&#228;ndiger oder Unternehmer in den USA und in Deutschland wahrgenommen? &#196;hnlich? Wohl kaum. Wieviel Prozent des Startups leben wie lange? Das Technion in Haifa hat eine nette Datenbank seiner Startups. Am h&#228;ufigsten ist der Eintrag cancelled. Man hatte es versucht, es ging nicht, also beendet man es und startet ein neues Unternehmen. Das dritte oder vierte ist dann vielleicht ein Erfolg. Geht das in Deutschland? </p>
<p>Es sind nicht die finanziellen Einflu&#223;gr&#246;&#223;en, die sich &#228;ndern m&#252;ssen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35236</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 23:38:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35236</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Man muss nur fest genug daran glauben.&lt;/blockquote&gt;

wie machen die das nur .... ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man muss nur fest genug daran glauben.</p></blockquote>
<p>wie machen die das nur &#8230;. ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35229</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 22:07:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35229</guid>
		<description>Sch&#246;n sarkastisch. Aber Du kannst mir sicher auch nicht erkl&#228;ren, wie ein staatlich verordneter Mindestlohn &#246;konomisch funktionieren soll und was er f&#252;r meine beiden Niedrigl&#246;hner wirklich bringt(?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n sarkastisch. Aber Du kannst mir sicher auch nicht erkl&#228;ren, wie ein staatlich verordneter Mindestlohn &#246;konomisch funktionieren soll und was er f&#252;r meine beiden Niedrigl&#246;hner wirklich bringt(?)</p>
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	<item>
		<title>Von: Roger Beathacker</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35225</link>
		<dc:creator>Roger Beathacker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 21:55:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;Mindestl&#246;hne m&#252;ssen festgesetzt werden, allerdings m&#252;ssen die Produkt- und Dienstleistungspreise gleich bleiben!&quot;&lt;/i&gt;

Umgekehrt waer natuerlich noch besser: gleichbleibende Preise bei Kost &amp; Logis (na gut: vom Trinkgeld duerfen sie die Haelfte behalten) fuer die Arbeitnehmer. Steuer- und Sozialabgabenfrei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Mindestl&#246;hne m&#252;ssen festgesetzt werden, allerdings m&#252;ssen die Produkt- und Dienstleistungspreise gleich bleiben!&#8221;</i></p>
<p>Umgekehrt waer natuerlich noch besser: gleichbleibende Preise bei Kost &amp; Logis (na gut: vom Trinkgeld duerfen sie die Haelfte behalten) fuer die Arbeitnehmer. Steuer- und Sozialabgabenfrei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35217</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 18:47:24 +0000</pubDate>
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		<description>@stefanolix
&lt;blockquote&gt;Steuern und Abgaben in den niedrigen Einkommensgruppen sind jedenfalls zu hoch, der Abstand zwischen dem Anspruch der ALG-II-Empf&#228;nger und dem Netto der Niedrigl&#246;hner ist zu gering.&lt;/blockquote&gt;

Das mit dem Abstand ist und bleibt illusorisch. Das funktioniert schon rein &#246;konomisch nicht, sofern man das Sichern des Existenzminimums f&#252;r notwendig h&#228;lt. (Also in der Realit&#228;t und nicht im Wolkenkuckucksheim mancher &#214;konomen)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanolix</p>
<blockquote><p>Steuern und Abgaben in den niedrigen Einkommensgruppen sind jedenfalls zu hoch, der Abstand zwischen dem Anspruch der ALG-II-Empf&#228;nger und dem Netto der Niedrigl&#246;hner ist zu gering.</p></blockquote>
<p>Das mit dem Abstand ist und bleibt illusorisch. Das funktioniert schon rein &#246;konomisch nicht, sofern man das Sichern des Existenzminimums f&#252;r notwendig h&#228;lt. (Also in der Realit&#228;t und nicht im Wolkenkuckucksheim mancher &#214;konomen)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35216</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 18:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>Der Anspruch auf Wohngeld besteht vermutlich, laut der Zeitung haben sie es wohl inzwischen auch beantragt. Der Anspruch auf erg&#228;nzendes ALG-II besteht (knapp) nicht.

@der_gute_don: Das Geld, das die Kunden infolge der Mindestl&#246;hne zus&#228;tzlich bezahlen m&#252;ssen, wird einfach doppelt ausgegeben. Dann passt es wieder. Nat&#252;rlich weichen die Kunden nicht aus. Nat&#252;rlich werden keine Leute entlassen, weil sie zu teuer sind. Ganz sicher nicht. Man muss nur fest genug daran glauben. Aber wem das zynische Spiel um den Mindestlohn bei der Post nicht die Augen ge&#246;ffnet hat ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anspruch auf Wohngeld besteht vermutlich, laut der Zeitung haben sie es wohl inzwischen auch beantragt. Der Anspruch auf erg&#228;nzendes ALG-II besteht (knapp) nicht.</p>
<p>@der_gute_don: Das Geld, das die Kunden infolge der Mindestl&#246;hne zus&#228;tzlich bezahlen m&#252;ssen, wird einfach doppelt ausgegeben. Dann passt es wieder. Nat&#252;rlich weichen die Kunden nicht aus. Nat&#252;rlich werden keine Leute entlassen, weil sie zu teuer sind. Ganz sicher nicht. Man muss nur fest genug daran glauben. Aber wem das zynische Spiel um den Mindestlohn bei der Post nicht die Augen ge&#246;ffnet hat &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35215</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 18:35:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35215</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Als Argument gegen eine Erh&#246;hung sehe ich auch die Situation der Bezieher niedriger Einkommen, denen IMHO eher geholfen werden m&#252;sste.&lt;/blockquote&gt;

Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen. In dem Beispiel von Horst und Gisela w&#228;re indes zu ber&#252;cksichtigen, dass vermutlich ein Anspruch auf Wohngeld, ggf. auch auf erg&#228;nzendes ALG II bestehen kann.

@don
Nicht ganz. Die Gelddruckmaschine blockiert die doofe EZB. Das fehlende Geld holen wir bei den &quot;Reichen&quot; (also denen, die mehr als den Durchschnitt verdienen) oder - falls das nicht reicht - auf dem Kapitalmarkt, dem b&#246;sen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als Argument gegen eine Erh&#246;hung sehe ich auch die Situation der Bezieher niedriger Einkommen, denen IMHO eher geholfen werden m&#252;sste.</p></blockquote>
<p>Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen. In dem Beispiel von Horst und Gisela w&#228;re indes zu ber&#252;cksichtigen, dass vermutlich ein Anspruch auf Wohngeld, ggf. auch auf erg&#228;nzendes ALG II bestehen kann.</p>
<p>@don<br />
Nicht ganz. Die Gelddruckmaschine blockiert die doofe EZB. Das fehlende Geld holen wir bei den &#8220;Reichen&#8221; (also denen, die mehr als den Durchschnitt verdienen) oder &#8211; falls das nicht reicht &#8211; auf dem Kapitalmarkt, dem b&#246;sen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/09/07/die-studie-aus-chemnitz-i/comment-page-1/#comment-35214</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 17:55:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2412#comment-35214</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;dann liegt das zuerst an der beschissenen Bezahlung - die bleibt naemlich auch ohne Steuern und Sozialabgabenabgaben bescheiden. &lt;/blockquote&gt;

Mindestl&#246;hne m&#252;ssen festgesetzt werden, allerdings m&#252;ssen die Produkt- und Dienstleistungspreise gleich bleiben! Besser gleich festgesetzt werden, sonst werden wir nur abgezockt. Und die fehlende Wertsch&#246;pfung ... &#228;hem das fehlende Geld? Drucken wir einfach! Das I*-Wort wird verboten! Ach, und wenn wir eh schon drucken, gleich ein bi&#223;chen mehr, damit erh&#246;hen wir die Staatsausgaben um die Wertsch&#246;pfung .... &#228;hem Konjunktur anzukurbeln 

Habe ich jetzt das linke Weltverbesserungsprogramm richtig komprimiert? :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>dann liegt das zuerst an der beschissenen Bezahlung &#8211; die bleibt naemlich auch ohne Steuern und Sozialabgabenabgaben bescheiden. </p></blockquote>
<p>Mindestl&#246;hne m&#252;ssen festgesetzt werden, allerdings m&#252;ssen die Produkt- und Dienstleistungspreise gleich bleiben! Besser gleich festgesetzt werden, sonst werden wir nur abgezockt. Und die fehlende Wertsch&#246;pfung &#8230; &#228;hem das fehlende Geld? Drucken wir einfach! Das I*-Wort wird verboten! Ach, und wenn wir eh schon drucken, gleich ein bi&#223;chen mehr, damit erh&#246;hen wir die Staatsausgaben um die Wertsch&#246;pfung &#8230;. &#228;hem Konjunktur anzukurbeln </p>
<p>Habe ich jetzt das linke Weltverbesserungsprogramm richtig komprimiert? <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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