<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Fr&#252;her war alles besser</title>
	<atom:link href="http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/</link>
	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2010 19:53:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35183</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 22:53:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35183</guid>
		<description>Ok, solche &#220;berlegungen gibt es. Aber wie gesagt: Die Sache ist alles andere als trennscharf, und jeder, der Risiken absichern will, braucht ein Konterpart, das Risiken eingehen m&#246;chte.

Ich wage die Behauptung, dass der Nutzen aus der Regulierung in diesem Fall deutlich niedriger ist als der entgangene Nutzen, wenn man alles so lie&#223;e, wie es ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, solche &#220;berlegungen gibt es. Aber wie gesagt: Die Sache ist alles andere als trennscharf, und jeder, der Risiken absichern will, braucht ein Konterpart, das Risiken eingehen m&#246;chte.</p>
<p>Ich wage die Behauptung, dass der Nutzen aus der Regulierung in diesem Fall deutlich niedriger ist als der entgangene Nutzen, wenn man alles so lie&#223;e, wie es ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35182</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 22:48:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35182</guid>
		<description>Nein, die Ware muss bei Vetragabschluss nat&#252;rlich niemand besitzen, sonst w&#228;re der Terminhandel ja gar nicht m&#246;glich.

Es w&#228;re nur sch&#246;n, wenn man einen Mechanismus  einf&#252;hren k&#246;nnte, dass man solche Gesch&#228;fte nur als K&#228;ufer t&#228;tigen darf, wenn man auch Lagerkapazit&#228;t f&#252;r die Waren hat/haben wird. Dann kann man zumindest groben Missbrauch ausschlie&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, die Ware muss bei Vetragabschluss nat&#252;rlich niemand besitzen, sonst w&#228;re der Terminhandel ja gar nicht m&#246;glich.</p>
<p>Es w&#228;re nur sch&#246;n, wenn man einen Mechanismus  einf&#252;hren k&#246;nnte, dass man solche Gesch&#228;fte nur als K&#228;ufer t&#228;tigen darf, wenn man auch Lagerkapazit&#228;t f&#252;r die Waren hat/haben wird. Dann kann man zumindest groben Missbrauch ausschlie&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35180</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 22:17:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35180</guid>
		<description>@hw

Woran erkennt man, wann etwas derma&#223;en &quot;spekulativ&quot; ist? Muss derjenige zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Ware besessen haben? Das kann aber nur f&#252;r den Verk&#228;ufer gelten - der K&#228;ufer hat sie nie. Und was ist mit der Minute danach - darf die Ware dann verkauft werden, wenn es kein Spekulationsgesch&#228;ft sein soll?

Worauf ich hinaus will: Man kann alle Gesch&#228;fte, die du als &quot;reale&quot; bezeichnen w&#252;rdest, problemlos in &quot;spekulative&quot; &#252;berf&#252;hren, ohne an ihrem Charakter Wesentliches zu &#228;ndern.#

Es gibt da nichts Trennscharfes. Marktwirtschaft bedingt &quot;Spekulation&quot;, oder anders: Die Einschr&#228;nkung der Spekulation ist immer auch eine Einschr&#228;nkung der Marktwirtschaft. Dass M&#228;rkte zu Blasen f&#252;hren, hat andere Ursachen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hw</p>
<p>Woran erkennt man, wann etwas derma&#223;en &#8220;spekulativ&#8221; ist? Muss derjenige zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Ware besessen haben? Das kann aber nur f&#252;r den Verk&#228;ufer gelten &#8211; der K&#228;ufer hat sie nie. Und was ist mit der Minute danach &#8211; darf die Ware dann verkauft werden, wenn es kein Spekulationsgesch&#228;ft sein soll?</p>
<p>Worauf ich hinaus will: Man kann alle Gesch&#228;fte, die du als &#8220;reale&#8221; bezeichnen w&#252;rdest, problemlos in &#8220;spekulative&#8221; &#252;berf&#252;hren, ohne an ihrem Charakter Wesentliches zu &#228;ndern.#</p>
<p>Es gibt da nichts Trennscharfes. Marktwirtschaft bedingt &#8220;Spekulation&#8221;, oder anders: Die Einschr&#228;nkung der Spekulation ist immer auch eine Einschr&#228;nkung der Marktwirtschaft. Dass M&#228;rkte zu Blasen f&#252;hren, hat andere Ursachen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35178</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 21:58:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35178</guid>
		<description>@ rayson:

Ja du hast mit ersterem Recht. Die &quot;bessere Spekulation&quot; k&#246;nnte man auch als risokoreiche Investition ansehen. Jeder sollte dann selbst entscheiden, ob das Risiko ihm zu gro&#223; ist.

&lt;blockquote&gt;Nennt man das nicht Handel?&lt;/blockquote&gt;

Beim Handel wird auch die Ware geliefert, dh sie muss evtl transportiert, auf jeden Fall aber gelagert werden.
Beim Rohstoffhandel an Terminb&#246;rsen gibt es aber beliebig viele Zwischenh&#228;ndler, bei denen das nicht stattfindet. Es wird also mit imagin&#228;ren Waren gehandelt, die momentan nicht in Besitz der H&#228;ndler sind oder gar noch in der &quot;Produktion&quot; (zb Weizen, der noch auf dem Feld steht) sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ rayson:</p>
<p>Ja du hast mit ersterem Recht. Die &#8220;bessere Spekulation&#8221; k&#246;nnte man auch als risokoreiche Investition ansehen. Jeder sollte dann selbst entscheiden, ob das Risiko ihm zu gro&#223; ist.</p>
<blockquote><p>Nennt man das nicht Handel?</p></blockquote>
<p>Beim Handel wird auch die Ware geliefert, dh sie muss evtl transportiert, auf jeden Fall aber gelagert werden.<br />
Beim Rohstoffhandel an Terminb&#246;rsen gibt es aber beliebig viele Zwischenh&#228;ndler, bei denen das nicht stattfindet. Es wird also mit imagin&#228;ren Waren gehandelt, die momentan nicht in Besitz der H&#228;ndler sind oder gar noch in der &#8220;Produktion&#8221; (zb Weizen, der noch auf dem Feld steht) sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35152</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 20:32:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35152</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Spekulation ist im besserem Falle eine Investition, deren Gewinnabsicherung nur m&#246;glich ist mit den Preisen, die man in Zukunft erwartet.&lt;/blockquote&gt;

Ist das nicht das Kennzeichen jeder Investition, dass ich heute eine Ausgabe t&#228;tige in der Hoffnung auf zuk&#252;nftige Einzahlungen? Und wenn die Einzahlungen in der Zukunft liegen, hei&#223;t das, auch Mengen und Preise tun es.

&lt;blockquote&gt;Im schlechteren Falle findet gar keine Investition statt, sondern ich kaufe und verkaufe z.B. Rohstoffe ohne diese je wirklich besitzen zu wollen oder gar weiterzuverarbeiten.&lt;/blockquote&gt;

Nennt man das nicht Handel?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Spekulation ist im besserem Falle eine Investition, deren Gewinnabsicherung nur m&#246;glich ist mit den Preisen, die man in Zukunft erwartet.</p></blockquote>
<p>Ist das nicht das Kennzeichen jeder Investition, dass ich heute eine Ausgabe t&#228;tige in der Hoffnung auf zuk&#252;nftige Einzahlungen? Und wenn die Einzahlungen in der Zukunft liegen, hei&#223;t das, auch Mengen und Preise tun es.</p>
<blockquote><p>Im schlechteren Falle findet gar keine Investition statt, sondern ich kaufe und verkaufe z.B. Rohstoffe ohne diese je wirklich besitzen zu wollen oder gar weiterzuverarbeiten.</p></blockquote>
<p>Nennt man das nicht Handel?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35149</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 20:03:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35149</guid>
		<description>Spekulation ist im besserem Falle eine Investition, deren Gewinnabsicherung nur m&#246;glich ist mit den Preisen, die man in Zukunft erwartet. Dies klingt zwar erstmal vern&#252;nftig, doch es f&#246;rdet leider auch die Bildung von Blasen.

Im schlechteren Falle findet gar keine Investition statt, sondern ich kaufe und verkaufe z.B. Rohstoffe ohne diese je wirklich besitzen zu wollen oder gar weiterzuverarbeiten. Auch hier bilden sich Blasen und die wirklichen K&#228;ufer m&#252;ssen mehr zahlen, als auf einem Markt, der keine Spekualtion erm&#246;glicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spekulation ist im besserem Falle eine Investition, deren Gewinnabsicherung nur m&#246;glich ist mit den Preisen, die man in Zukunft erwartet. Dies klingt zwar erstmal vern&#252;nftig, doch es f&#246;rdet leider auch die Bildung von Blasen.</p>
<p>Im schlechteren Falle findet gar keine Investition statt, sondern ich kaufe und verkaufe z.B. Rohstoffe ohne diese je wirklich besitzen zu wollen oder gar weiterzuverarbeiten. Auch hier bilden sich Blasen und die wirklichen K&#228;ufer m&#252;ssen mehr zahlen, als auf einem Markt, der keine Spekualtion erm&#246;glicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35116</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 15:38:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35116</guid>
		<description>Und wie definiert sich &quot;der Wirtschaft schaden&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wie definiert sich &#8220;der Wirtschaft schaden&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35115</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 15:36:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35115</guid>
		<description>Was ist denn Spekulation und wer nutzt sie wie?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn Spekulation und wer nutzt sie wie?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35114</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 15:02:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35114</guid>
		<description>Nun, ich  hab mich ein wenig ins Thema eingelesen und muss einsehen, dass ich teilweise falsch lag. Jede Investition schafft Konsum und jeder Konsum schafft Investition. Man sollte die beiden also als eine Einheit betrachten.

Nun f&#252;hre ich aber neben dem Konsum/Investitions-Gemisch noch zus&#228;tzlich die Spekulation ein. Und dann kann ich behaupten, dass zu viel Spekulation (besonders kreditfinanzierte) der Wirtschaft schaden kann. Oder liege ich da auch wieder falsch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, ich  hab mich ein wenig ins Thema eingelesen und muss einsehen, dass ich teilweise falsch lag. Jede Investition schafft Konsum und jeder Konsum schafft Investition. Man sollte die beiden also als eine Einheit betrachten.</p>
<p>Nun f&#252;hre ich aber neben dem Konsum/Investitions-Gemisch noch zus&#228;tzlich die Spekulation ein. Und dann kann ich behaupten, dass zu viel Spekulation (besonders kreditfinanzierte) der Wirtschaft schaden kann. Oder liege ich da auch wieder falsch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der gute don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35105</link>
		<dc:creator>der gute don</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 21:17:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35105</guid>
		<description>hmm, ich warte mal lieber ab, bis hw sein Taschenbuch der Volkswirtschaft durchgelesen hat und warte auf das Resumee des Schlu&#223;kapitels ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmm, ich warte mal lieber ab, bis hw sein Taschenbuch der Volkswirtschaft durchgelesen hat und warte auf das Resumee des Schlu&#223;kapitels &#8230; <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_Neue</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35062</link>
		<dc:creator>der_Neue</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:47:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35062</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Und deshalb kann es schaden, wenn &#252;ber einen langen Zeitraum der Konsum oder die Investitionen im Missverh&#228;ltnis zueinander stehen.&lt;/blockquote&gt;

Das w&#228;re intuitiv so anzunehmen. Aus den Wachstumsmodellen geht das indes nicht so hervor. Geschweige denn, es lie&#223;e sich ein &quot;kritisches Verh&#228;ltnis&quot; (zu viel Investitionen) berechnen. Nein, die Modelle sagen eindeutig: zu viel Investitionen kann eine Volkswirtschaft nicht haben. 
Ein auf null reduzierter Konsum ist aber schwer vorstellbar: Menschen m&#252;ssen zumindest die Grundbed&#252;rfnisse befriedigen.
Hat hier jemand mehr Ahnung von Makro und kann bei dem Dilemma helfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und deshalb kann es schaden, wenn &#252;ber einen langen Zeitraum der Konsum oder die Investitionen im Missverh&#228;ltnis zueinander stehen.</p></blockquote>
<p>Das w&#228;re intuitiv so anzunehmen. Aus den Wachstumsmodellen geht das indes nicht so hervor. Geschweige denn, es lie&#223;e sich ein &#8220;kritisches Verh&#228;ltnis&#8221; (zu viel Investitionen) berechnen. Nein, die Modelle sagen eindeutig: zu viel Investitionen kann eine Volkswirtschaft nicht haben.<br />
Ein auf null reduzierter Konsum ist aber schwer vorstellbar: Menschen m&#252;ssen zumindest die Grundbed&#252;rfnisse befriedigen.<br />
Hat hier jemand mehr Ahnung von Makro und kann bei dem Dilemma helfen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35034</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 15:38:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35034</guid>
		<description>@ R.A.:

Wahrscheinlich hast du Recht, dass in einer Marktwirtschaft dieses Ziel am ehesten erreicht wird.

Doch ganz ohne Staat geht es nun auch nicht. Kartellbeh&#246;rden o.&#228;. haben durchaus ihre Berechtigung. Auch ist nur durch den Staat eine unabh&#228;ngige Justiz m&#246;glich und nur diese kann Rechtssicherheit schaffen, ohne die niemand auch nur einen Cent investiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ R.A.:</p>
<p>Wahrscheinlich hast du Recht, dass in einer Marktwirtschaft dieses Ziel am ehesten erreicht wird.</p>
<p>Doch ganz ohne Staat geht es nun auch nicht. Kartellbeh&#246;rden o.&#228;. haben durchaus ihre Berechtigung. Auch ist nur durch den Staat eine unabh&#228;ngige Justiz m&#246;glich und nur diese kann Rechtssicherheit schaffen, ohne die niemand auch nur einen Cent investiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35033</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 14:15:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35033</guid>
		<description>@hw:
&gt; Wie gesagt muss eine
&gt; richtige Verteilung
&gt; des Gewinns
&gt; stattfinden,
&gt; um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen
&gt; Nutzen erzieln zu
&gt; k&#246;nnen. 
Genau das findet in einer staatlich ungeregelten Marktwirtschaft am besten statt: 
Die Gewinne fallen dort an, wo der gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Nutzen hergestellt wird (weil dort die Kunden auf der Matte stehen und bereit sind, viel Geld zu lassen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hw:<br />
&gt; Wie gesagt muss eine<br />
&gt; richtige Verteilung<br />
&gt; des Gewinns<br />
&gt; stattfinden,<br />
&gt; um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen<br />
&gt; Nutzen erzieln zu<br />
&gt; k&#246;nnen.<br />
Genau das findet in einer staatlich ungeregelten Marktwirtschaft am besten statt:<br />
Die Gewinne fallen dort an, wo der gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Nutzen hergestellt wird (weil dort die Kunden auf der Matte stehen und bereit sind, viel Geld zu lassen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35028</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:55:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35028</guid>
		<description>Nochmals zusammengefasst: F&#252;r ein gesundes, langfristiiges Wachstum der Wirtschaft braucht es sowohl Konsum als auch Investitionen. Ohne Konsum geht es nicht, ohne Investitionen auch nicht. Und deshalb kann es schaden, wenn &#252;ber einen langen Zeitraum der Konsum oder die Investitionen im Missverh&#228;ltnis zueinander stehen.


&lt;blockquote&gt;&#220;brigens: mehr Investitionen ist hei&#223;t nicht weniger Nachfrage. Investitionsg&#252;ter werden dann eben mehr nachgefragt (statt Konsumg&#252;ter).&lt;/blockquote&gt;

Kurzfristig ja, langfristig wieder nur vielleicht. Denn auch die Investitionsg&#252;ter dienen letztlich dazu Konsumg&#252;ter in gr&#246;&#223;erer Anzahl, Geschwindkeit etc. zu schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmals zusammengefasst: F&#252;r ein gesundes, langfristiiges Wachstum der Wirtschaft braucht es sowohl Konsum als auch Investitionen. Ohne Konsum geht es nicht, ohne Investitionen auch nicht. Und deshalb kann es schaden, wenn &#252;ber einen langen Zeitraum der Konsum oder die Investitionen im Missverh&#228;ltnis zueinander stehen.</p>
<blockquote><p>&#220;brigens: mehr Investitionen ist hei&#223;t nicht weniger Nachfrage. Investitionsg&#252;ter werden dann eben mehr nachgefragt (statt Konsumg&#252;ter).</p></blockquote>
<p>Kurzfristig ja, langfristig wieder nur vielleicht. Denn auch die Investitionsg&#252;ter dienen letztlich dazu Konsumg&#252;ter in gr&#246;&#223;erer Anzahl, Geschwindkeit etc. zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_Neue</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35026</link>
		<dc:creator>der_Neue</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 08:27:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35026</guid>
		<description>@hw
&lt;blockquote&gt;@ hw: Das Verh&#228;ltnis in dem der Umsatz abz&#252;glich Vorleistung auf die einzelnen Faktoren verteilt wird, wurde vorher vertraglich geregelt. Jeder Eingiff w&#252;rde gef&#228;hrlichen Spielraum f&#252;r Willk&#252;r und eine Rechtsunsicherheit verursachen, die die vermeintlichen Vorteile wieder &#252;berkompensiert. 
&lt;/blockquote&gt;
Ist das nicht angekommen? Der Produktionsfaktor &quot;Arbeit&quot; ist bereits mit dem bezahlten Lohn entlohnt. Grunds&#228;tzlich ist der Gewinn die Entlohnung des Produktionsfaktors Kapital. 
Hier sind auch andere Modelle denkbar... z.B. dass die Kapitaleigner &quot;fix&quot; oder umsatzabh&#228;ngig bezahlt werden und der Produktionsfaktor Arbeit mit dem Residualgewinn entlohnt wird... aber wer kann schon sagen, welches das beste Modell ist um die Gesamtwohlfahrt zu maximieren? Und vorschreiben l&#228;sst sich dies erst recht nicht.

&lt;blockquote&gt;
Da du ja zugibst, dass Investoren auch Fehlentscheidungen treffen k&#246;nnen (Aktion&#228;r A), k&#246;nnte man behaupten, dass man nichts investieren d&#252;rfe, da das Risiko einer Fehlinvestition besteht. Von einem Fehlkonsum habe ich noch nichts geh&#246;rt, eher von fehlendem. So w&#228;re das Geld bei Lohnempf&#228;ngern besser aufgehoben.
&lt;/blockquote&gt;
Warum gehst du davon aus, der Lohn werde voll verkonsumiert? Das w&#228;re sehr bitter...
&quot;Fehlkonsum&quot;... interessante Wortsch&#246;pfung. Grunds&#228;tzlich ist das schon denkbar. N&#228;mlich ein &quot;zu viel&quot; an Konsum. Die einschl&#228;gigen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumstheorie&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wachstumstheorien&lt;/a&gt;, die untersuchen, von welchen Determinaten das langfristige Wachstum einer Volkswirtschaft abh&#228;ngt, gehen alle davon aus, dass eine hohe Investitionquote (trade-off zur hohen Konsumquote!) wesentlich ist f&#252;r ein langfrisitig hohes Wachstum. &#220;brigens: mehr Investitionen ist hei&#223;t nicht weniger Nachfrage. Investitionsg&#252;ter werden dann eben mehr nachgefragt (statt Konsumg&#252;ter).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hw</p>
<blockquote><p>@ hw: Das Verh&#228;ltnis in dem der Umsatz abz&#252;glich Vorleistung auf die einzelnen Faktoren verteilt wird, wurde vorher vertraglich geregelt. Jeder Eingiff w&#252;rde gef&#228;hrlichen Spielraum f&#252;r Willk&#252;r und eine Rechtsunsicherheit verursachen, die die vermeintlichen Vorteile wieder &#252;berkompensiert.
</p></blockquote>
<p>Ist das nicht angekommen? Der Produktionsfaktor &#8220;Arbeit&#8221; ist bereits mit dem bezahlten Lohn entlohnt. Grunds&#228;tzlich ist der Gewinn die Entlohnung des Produktionsfaktors Kapital.<br />
Hier sind auch andere Modelle denkbar&#8230; z.B. dass die Kapitaleigner &#8220;fix&#8221; oder umsatzabh&#228;ngig bezahlt werden und der Produktionsfaktor Arbeit mit dem Residualgewinn entlohnt wird&#8230; aber wer kann schon sagen, welches das beste Modell ist um die Gesamtwohlfahrt zu maximieren? Und vorschreiben l&#228;sst sich dies erst recht nicht.</p>
<blockquote><p>
Da du ja zugibst, dass Investoren auch Fehlentscheidungen treffen k&#246;nnen (Aktion&#228;r A), k&#246;nnte man behaupten, dass man nichts investieren d&#252;rfe, da das Risiko einer Fehlinvestition besteht. Von einem Fehlkonsum habe ich noch nichts geh&#246;rt, eher von fehlendem. So w&#228;re das Geld bei Lohnempf&#228;ngern besser aufgehoben.
</p></blockquote>
<p>Warum gehst du davon aus, der Lohn werde voll verkonsumiert? Das w&#228;re sehr bitter&#8230;<br />
&#8220;Fehlkonsum&#8221;&#8230; interessante Wortsch&#246;pfung. Grunds&#228;tzlich ist das schon denkbar. N&#228;mlich ein &#8220;zu viel&#8221; an Konsum. Die einschl&#228;gigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumstheorie" rel="nofollow">Wachstumstheorien</a>, die untersuchen, von welchen Determinaten das langfristige Wachstum einer Volkswirtschaft abh&#228;ngt, gehen alle davon aus, dass eine hohe Investitionquote (trade-off zur hohen Konsumquote!) wesentlich ist f&#252;r ein langfrisitig hohes Wachstum. &#220;brigens: mehr Investitionen ist hei&#223;t nicht weniger Nachfrage. Investitionsg&#252;ter werden dann eben mehr nachgefragt (statt Konsumg&#252;ter).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35019</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 22:43:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35019</guid>
		<description>@ dons Szenario:

Da du ja zugibst, dass Investoren auch Fehlentscheidungen treffen k&#246;nnen (Aktion&#228;r A), k&#246;nnte man behaupten, dass man nichts investieren d&#252;rfe, da das Risiko einer Fehlinvestition besteht. Von einem Fehlkonsum habe ich noch nichts geh&#246;rt, eher von fehlendem. So w&#228;re das Geld bei Lohnempf&#228;ngern besser aufgehoben.

Ganz so einfach ist das Ganze leider/zum Gl&#252;ck ja nicht:
Denn der Investor kann ja auch in eine sinnvolle Innovation/Forschung investieren, die letztlich allen Produktivit&#228;ts-Steigerungen bringt.

Wie gesagt muss eine richtige Verteilung des Gewinns stattfinden, um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Nutzen erzieln zu k&#246;nnen. Da sich die Menschen aber nicht komplett rational verhalten, sondern auch ideologisch bedingt bestimmte Investments (nicht) t&#228;tigen, ist es nat&#252;rlich beinahe unm&#246;glich die richtige Gewinnaufteilung von oben herab festzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dons Szenario:</p>
<p>Da du ja zugibst, dass Investoren auch Fehlentscheidungen treffen k&#246;nnen (Aktion&#228;r A), k&#246;nnte man behaupten, dass man nichts investieren d&#252;rfe, da das Risiko einer Fehlinvestition besteht. Von einem Fehlkonsum habe ich noch nichts geh&#246;rt, eher von fehlendem. So w&#228;re das Geld bei Lohnempf&#228;ngern besser aufgehoben.</p>
<p>Ganz so einfach ist das Ganze leider/zum Gl&#252;ck ja nicht:<br />
Denn der Investor kann ja auch in eine sinnvolle Innovation/Forschung investieren, die letztlich allen Produktivit&#228;ts-Steigerungen bringt.</p>
<p>Wie gesagt muss eine richtige Verteilung des Gewinns stattfinden, um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Nutzen erzieln zu k&#246;nnen. Da sich die Menschen aber nicht komplett rational verhalten, sondern auch ideologisch bedingt bestimmte Investments (nicht) t&#228;tigen, ist es nat&#252;rlich beinahe unm&#246;glich die richtige Gewinnaufteilung von oben herab festzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35018</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 22:33:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35018</guid>
		<description>@michel:

Arbeitnehmer haben allerdings in Firmen, die sich nicht zu schade f&#252;r Betriebsr&#228;te sind, sehr wohl ein Mitbestimmungsrecht. Leider wird dies zu selten von diesen und den Gewerkschaften genutzt, um Gewinnbeteiligungen f&#252;r Angestellte durchzusetzen.
Werden Arbeitnehmer am Gewinn beteiligt, hab ich auch nichst dagegen, dass sie in schlechten Zeiten mit ihrem Lohn zur&#252;ckstecken m&#252;ssen.

&lt;blockquote&gt;Nicht ganz das tolle an der Marktwirtschaft ist, dass die Kosten von Fehlentscheidungen fast vollst&#228;ndig von denen getragen wird, die sich gem&#228;&#223; dieser Entscheidung verhalten haben.&lt;/blockquote&gt;

Das mag sein, aber ich will das Ganze ja nicht aus Sicht von Einzelnen betrachten, sondern, dass es der Gesellschaft ingesamt den gr&#246;&#223;ten Nutzen bringt. Z.B. war uch Ludwig Erhard der Meinung, dass die Wirtschaft kein reiner Selbstzweck sei, sonder dem Wohl der Bev&#246;lkerung dienen m&#252;sse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@michel:</p>
<p>Arbeitnehmer haben allerdings in Firmen, die sich nicht zu schade f&#252;r Betriebsr&#228;te sind, sehr wohl ein Mitbestimmungsrecht. Leider wird dies zu selten von diesen und den Gewerkschaften genutzt, um Gewinnbeteiligungen f&#252;r Angestellte durchzusetzen.<br />
Werden Arbeitnehmer am Gewinn beteiligt, hab ich auch nichst dagegen, dass sie in schlechten Zeiten mit ihrem Lohn zur&#252;ckstecken m&#252;ssen.</p>
<blockquote><p>Nicht ganz das tolle an der Marktwirtschaft ist, dass die Kosten von Fehlentscheidungen fast vollst&#228;ndig von denen getragen wird, die sich gem&#228;&#223; dieser Entscheidung verhalten haben.</p></blockquote>
<p>Das mag sein, aber ich will das Ganze ja nicht aus Sicht von Einzelnen betrachten, sondern, dass es der Gesellschaft ingesamt den gr&#246;&#223;ten Nutzen bringt. Z.B. war uch Ludwig Erhard der Meinung, dass die Wirtschaft kein reiner Selbstzweck sei, sonder dem Wohl der Bev&#246;lkerung dienen m&#252;sse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35008</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 19:05:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35008</guid>
		<description>@ hw: Wenn das Verh&#228;ltnis vorher nicht geregelt wurde, besteht eine &#220;bereinkunft dar&#252;ber, dass die Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung haben. Die Eigent&#252;mer kalkulieren mit dieser &#220;bereinkunft.

&#220;brigens zahlen viele Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Bonus, der vom Unternehmenserfolg abh&#228;ngt.

&quot;Jeder f&#252;r sich nat&#252;rlich. Wenn jeder aber falsch entscheidet, ensteht der Gesellschaft ein Schaden und somit langfristig auch dir, da du ein Teil ebendieser bist.&quot;

Nicht ganz das tolle an der Marktwirtschaft ist, dass die Kosten von Fehlentscheidungen fast vollst&#228;ndig von denen getragen wird, die sich gem&#228;&#223; dieser Entscheidung verhalten haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hw: Wenn das Verh&#228;ltnis vorher nicht geregelt wurde, besteht eine &#220;bereinkunft dar&#252;ber, dass die Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung haben. Die Eigent&#252;mer kalkulieren mit dieser &#220;bereinkunft.</p>
<p>&#220;brigens zahlen viele Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Bonus, der vom Unternehmenserfolg abh&#228;ngt.</p>
<p>&#8220;Jeder f&#252;r sich nat&#252;rlich. Wenn jeder aber falsch entscheidet, ensteht der Gesellschaft ein Schaden und somit langfristig auch dir, da du ein Teil ebendieser bist.&#8221;</p>
<p>Nicht ganz das tolle an der Marktwirtschaft ist, dass die Kosten von Fehlentscheidungen fast vollst&#228;ndig von denen getragen wird, die sich gem&#228;&#223; dieser Entscheidung verhalten haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-35000</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 14:38:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-35000</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;jemand will verkaufen, keiner kauft. Was denkst Du hat das f&#252;r Auswirkungen auf das Unternehmen?&lt;/blockquote&gt;

Dies sollte nur dann eintreten, wenn das Unternehmen &#252;berbewertet ist, sonst liesse sich sicher ein neuer K&#228;ufer finden. Es muss also nur eine Preiskorrektur stattfinden und schon kann er seine Anteile loswerden.

&lt;blockquote&gt;ch wusste gar nicht, da&#223; die auf Ihr Stimmrecht verzichten!?&lt;/blockquote&gt;

M&#252;ssen sie auch nicht, aber, da sie nur sehr selten Mehrheiten erwerben, m&#252;ssen ihre Stimmen nicht die Meinug der Mehrheit sein.
 
&lt;blockquote&gt;wer soll das entscheiden?&lt;/blockquote&gt;

Jeder f&#252;r sich nat&#252;rlich. Wenn jeder aber falsch entscheidet, ensteht der Gesellschaft ein Schaden und somit langfristig auch dir, da du ein Teil ebendieser bist.

&lt;blockquote&gt;das heisst wir d&#252;rfen keine Produkte herstellen, die f&#252;r Menschen in anderen L&#228;ndern bestimmt sind? Und Luxusprodukte d&#252;rfen auch nicht mehr hergestellt werden ?&lt;/blockquote&gt;

Auch in anderen L&#228;ndern werden L&#246;hne gezahlt. Wenn jedes Unternehmen der Welt zu viel Gewinn einbeh&#228;lt, k&#246;nnen sie irgendwann nichts mehr verkaufen.
Luxusg&#252;ter d&#252;rfen nat&#252;rlich hergestellt werden. Es arbeitet nur ein kleiner Teil der Bev&#246;lkerung in dieser Branche. Und nur wenige k&#246;nnen sich solche Produkte leisten. Dies h&#228;lt sich also ungef&#228;hr in der Balance.

&lt;blockquote&gt;ich kenn eine.&lt;/blockquote&gt;

Dann kannst du meinem Unwissen dar&#252;ber sicher ein Ende bereiten.


Auf das Szenario werd ich dann sp&#228;ter noch eingehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>jemand will verkaufen, keiner kauft. Was denkst Du hat das f&#252;r Auswirkungen auf das Unternehmen?</p></blockquote>
<p>Dies sollte nur dann eintreten, wenn das Unternehmen &#252;berbewertet ist, sonst liesse sich sicher ein neuer K&#228;ufer finden. Es muss also nur eine Preiskorrektur stattfinden und schon kann er seine Anteile loswerden.</p>
<blockquote><p>ch wusste gar nicht, da&#223; die auf Ihr Stimmrecht verzichten!?</p></blockquote>
<p>M&#252;ssen sie auch nicht, aber, da sie nur sehr selten Mehrheiten erwerben, m&#252;ssen ihre Stimmen nicht die Meinug der Mehrheit sein.</p>
<blockquote><p>wer soll das entscheiden?</p></blockquote>
<p>Jeder f&#252;r sich nat&#252;rlich. Wenn jeder aber falsch entscheidet, ensteht der Gesellschaft ein Schaden und somit langfristig auch dir, da du ein Teil ebendieser bist.</p>
<blockquote><p>das heisst wir d&#252;rfen keine Produkte herstellen, die f&#252;r Menschen in anderen L&#228;ndern bestimmt sind? Und Luxusprodukte d&#252;rfen auch nicht mehr hergestellt werden ?</p></blockquote>
<p>Auch in anderen L&#228;ndern werden L&#246;hne gezahlt. Wenn jedes Unternehmen der Welt zu viel Gewinn einbeh&#228;lt, k&#246;nnen sie irgendwann nichts mehr verkaufen.<br />
Luxusg&#252;ter d&#252;rfen nat&#252;rlich hergestellt werden. Es arbeitet nur ein kleiner Teil der Bev&#246;lkerung in dieser Branche. Und nur wenige k&#246;nnen sich solche Produkte leisten. Dies h&#228;lt sich also ungef&#228;hr in der Balance.</p>
<blockquote><p>ich kenn eine.</p></blockquote>
<p>Dann kannst du meinem Unwissen dar&#252;ber sicher ein Ende bereiten.</p>
<p>Auf das Szenario werd ich dann sp&#228;ter noch eingehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34996</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 12:21:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34996</guid>
		<description>@hw
&lt;blockquote&gt;Dadurch flie&#223;t erstmal kein neues Kapital in ein Unternehmen.&lt;/blockquote&gt;

jemand will verkaufen, keiner kauft. Was denkst Du hat das f&#252;r Auswirkungen auf das Unternehmen?

&lt;blockquote&gt;Der Rentenfond kauft Aktien und &#252;bernimmt doch keine Firmen.&lt;/blockquote&gt;

ich wusste gar nicht, da&#223; die auf Ihr Stimmrecht verzichten!?

&lt;blockquote&gt;
Die Frage ist doch ob ich diesen erzielten Gewinn dann sehr gut oder nur gut reinvestiere. &lt;/blockquote&gt;

wer soll das entscheiden?

&lt;blockquote&gt;Irgendwann muss jedes Produkt oder jede Dienstleistung, die durch neue Investitionen enstanden ist, auch verkauft werden. Dies geht aber nur, wenn die Endkunden, also die Lohnempf&#228;nger auch gen&#252;gend Geld haben.&lt;/blockquote&gt;

das heisst wir d&#252;rfen keine Produkte herstellen, die f&#252;r Menschen in anderen L&#228;ndern bestimmt sind? Und Luxusprodukte d&#252;rfen auch nicht mehr hergestellt werden ?

&lt;blockquote&gt;Es gibt soweit ich wei&#223; keine Firma, die sich per Vertrag verpflichtet hat einen bestimmten Teil des Gewinns als Dividende auszuzahlen.&lt;/blockquote&gt;

ich kenn eine.

&lt;blockquote&gt;Ich verlange auch nicht, dass der Staat diese Faktoren festsetzen sollte.&lt;/blockquote&gt;

???
&lt;blockquote&gt;
Ich behaupte lediglich, dass es sch&#228;dlich w&#228;re, zu viel Geld den Aktion&#228;ren zu geben ...&lt;/blockquote&gt;

Szenario: Die Kohlekutscheunternehmen AG prosperiert dank der &#214;kosteuer und wirft Gewinne ab. Aktion&#228;r A will keine Aussch&#252;ttung, er will Investitionen in neue Kohlekutschenkessel. Aktion&#228;r B will die Gewinne &quot;absch&#246;pfen&quot; und seine Dividende nutzen um in Wasserkraftwerke zu investieren.

Ich behaupte mal ganz frech, je nach Branche macht es mehr oder weniger (n&#228;mlich keinen) Sinn &quot;Aussch&#252;ttungsquoten&quot; festzulegen und da der Aktion&#228;r SEIN Geld einsetzt, setzt er seine Grunds&#228;tze voraus, das mu&#223; nicht nur Gewinnmaximierung sein, sondern beispielsweise auch F&#246;rderung spezifischer Investitionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hw</p>
<blockquote><p>Dadurch flie&#223;t erstmal kein neues Kapital in ein Unternehmen.</p></blockquote>
<p>jemand will verkaufen, keiner kauft. Was denkst Du hat das f&#252;r Auswirkungen auf das Unternehmen?</p>
<blockquote><p>Der Rentenfond kauft Aktien und &#252;bernimmt doch keine Firmen.</p></blockquote>
<p>ich wusste gar nicht, da&#223; die auf Ihr Stimmrecht verzichten!?</p>
<blockquote><p>
Die Frage ist doch ob ich diesen erzielten Gewinn dann sehr gut oder nur gut reinvestiere. </p></blockquote>
<p>wer soll das entscheiden?</p>
<blockquote><p>Irgendwann muss jedes Produkt oder jede Dienstleistung, die durch neue Investitionen enstanden ist, auch verkauft werden. Dies geht aber nur, wenn die Endkunden, also die Lohnempf&#228;nger auch gen&#252;gend Geld haben.</p></blockquote>
<p>das heisst wir d&#252;rfen keine Produkte herstellen, die f&#252;r Menschen in anderen L&#228;ndern bestimmt sind? Und Luxusprodukte d&#252;rfen auch nicht mehr hergestellt werden ?</p>
<blockquote><p>Es gibt soweit ich wei&#223; keine Firma, die sich per Vertrag verpflichtet hat einen bestimmten Teil des Gewinns als Dividende auszuzahlen.</p></blockquote>
<p>ich kenn eine.</p>
<blockquote><p>Ich verlange auch nicht, dass der Staat diese Faktoren festsetzen sollte.</p></blockquote>
<p>???</p>
<blockquote><p>
Ich behaupte lediglich, dass es sch&#228;dlich w&#228;re, zu viel Geld den Aktion&#228;ren zu geben &#8230;</p></blockquote>
<p>Szenario: Die Kohlekutscheunternehmen AG prosperiert dank der &#214;kosteuer und wirft Gewinne ab. Aktion&#228;r A will keine Aussch&#252;ttung, er will Investitionen in neue Kohlekutschenkessel. Aktion&#228;r B will die Gewinne &#8220;absch&#246;pfen&#8221; und seine Dividende nutzen um in Wasserkraftwerke zu investieren.</p>
<p>Ich behaupte mal ganz frech, je nach Branche macht es mehr oder weniger (n&#228;mlich keinen) Sinn &#8220;Aussch&#252;ttungsquoten&#8221; festzulegen und da der Aktion&#228;r SEIN Geld einsetzt, setzt er seine Grunds&#228;tze voraus, das mu&#223; nicht nur Gewinnmaximierung sein, sondern beispielsweise auch F&#246;rderung spezifischer Investitionen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34981</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 21:14:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34981</guid>
		<description>Nein, das Verh&#228;ltnis wurde vorher nicht geregelt. Es gibt soweit ich wei&#223; keine Firma, die sich per Vertrag verpflichtet hat einen bestimmten Teil des Gewinns als Dividende auszuzahlen. Auch schlie&#223;en die wenigsten Tarif- oder Lohnvertr&#228;ge eine prozentuale Gewinnbeteiligung ein.  

Ich verlange auch nicht, dass der Staat diese Faktoren festsetzen sollte. Ich behaupte lediglich, dass es sch&#228;dlich w&#228;re, zu viel Geld den Aktion&#228;ren zu geben oder einen zu gro&#223;en Anteil des Gewinnes als Lohnpr&#228;mie auszuzahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das Verh&#228;ltnis wurde vorher nicht geregelt. Es gibt soweit ich wei&#223; keine Firma, die sich per Vertrag verpflichtet hat einen bestimmten Teil des Gewinns als Dividende auszuzahlen. Auch schlie&#223;en die wenigsten Tarif- oder Lohnvertr&#228;ge eine prozentuale Gewinnbeteiligung ein.  </p>
<p>Ich verlange auch nicht, dass der Staat diese Faktoren festsetzen sollte. Ich behaupte lediglich, dass es sch&#228;dlich w&#228;re, zu viel Geld den Aktion&#228;ren zu geben oder einen zu gro&#223;en Anteil des Gewinnes als Lohnpr&#228;mie auszuzahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34972</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:28:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34972</guid>
		<description>@ hw: Das Verh&#228;ltnis in dem der Umsatz abz&#252;glich Vorleistung auf die einzelnen Faktoren verteilt wird, wurde vorher vertraglich geregelt. Jeder Eingiff w&#252;rde gef&#228;hrlichen Spielraum f&#252;r Willk&#252;r und eine Rechtsunsicherheit verursachen, die die vermeintlichen Vorteile wieder &#252;berkompensiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hw: Das Verh&#228;ltnis in dem der Umsatz abz&#252;glich Vorleistung auf die einzelnen Faktoren verteilt wird, wurde vorher vertraglich geregelt. Jeder Eingiff w&#252;rde gef&#228;hrlichen Spielraum f&#252;r Willk&#252;r und eine Rechtsunsicherheit verursachen, die die vermeintlichen Vorteile wieder &#252;berkompensiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34955</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 12:00:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34955</guid>
		<description>Ein Gewinn ist immer gut, keine Frage. Die Frage ist doch ob ich diesen erzielten Gewinn dann sehr gut oder nur gut reinvestiere. 

Irgendwann muss jedes Produkt oder jede Dienstleistung, die durch neue Investitionen enstanden ist, auch verkauft werden. Dies geht aber nur, wenn die Endkunden, also die Lohnempf&#228;nger auch gen&#252;gend Geld haben.

Es l&#228;sst sich also sagen, dass der Gewinn im richtigen Verh&#228;ltnis an die Aktion&#228;re und an die Mitarbeiter ausgezahlt werden sollte, um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Nutzen zu erzielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gewinn ist immer gut, keine Frage. Die Frage ist doch ob ich diesen erzielten Gewinn dann sehr gut oder nur gut reinvestiere. </p>
<p>Irgendwann muss jedes Produkt oder jede Dienstleistung, die durch neue Investitionen enstanden ist, auch verkauft werden. Dies geht aber nur, wenn die Endkunden, also die Lohnempf&#228;nger auch gen&#252;gend Geld haben.</p>
<p>Es l&#228;sst sich also sagen, dass der Gewinn im richtigen Verh&#228;ltnis an die Aktion&#228;re und an die Mitarbeiter ausgezahlt werden sollte, um den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Nutzen zu erzielen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34949</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 10:19:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34949</guid>
		<description>@ hw: Wenn die Dividendenempf&#228;nger nicht konsumieren, dann investieren sie eben.
Auch Finanzinvestitionen verbessern, die Finanzierungsm&#246;glichkeiten von Firmen und f&#252;hren so zu mehr realwirtschaftlichen Investitionen. Der Versuch gute von schlechten Gewinnen zu trennen geht fehl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hw: Wenn die Dividendenempf&#228;nger nicht konsumieren, dann investieren sie eben.<br />
Auch Finanzinvestitionen verbessern, die Finanzierungsm&#246;glichkeiten von Firmen und f&#252;hren so zu mehr realwirtschaftlichen Investitionen. Der Versuch gute von schlechten Gewinnen zu trennen geht fehl.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34939</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 23:36:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34939</guid>
		<description>Das ganze war ja auch nur eine alternative Theorie zur Schaffung neuer Arbeitspl&#228;tze.

@ michel:
Wer besitzt denn die Aktien? Entweder relativ wohlhabende Leute, die dann kaum mehr konsumieren, weil sie etwas Gewinn gemacht haben oder aber normale Leute, die aber langfristig z.B. f&#252;rs Alter ansparen. D.h. aber, dass deren Konsum erst Jahre nach dem Erzielen des Gewinns eintritt. Gibst du aber der breiten Masse mehr Lohn, konsumiert jeder sofort ein bisschen mehr und die Arbeitspl&#228;tze k&#246;nnen fr&#252;her geschaffen werden. D.h. ings. hoffentlich ein h&#246;heres Gesamtlohnaufkommen und somit auch h&#246;here Renten.

@don:
Der Rentenfond kauft Aktien und &#252;bernimmt doch keine Firmen. D.h. er investiert nicht in Firmen, sondern kauft anderen Personen Aktien ab. Dadurch flie&#223;t erstmal kein neues Kapital in ein Unternehmen. Anders sieht das nat&#252;rlich bei Neuemissionen oder Verkauf von Aktien im Eigenbesitz der Firmen aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ganze war ja auch nur eine alternative Theorie zur Schaffung neuer Arbeitspl&#228;tze.</p>
<p>@ michel:<br />
Wer besitzt denn die Aktien? Entweder relativ wohlhabende Leute, die dann kaum mehr konsumieren, weil sie etwas Gewinn gemacht haben oder aber normale Leute, die aber langfristig z.B. f&#252;rs Alter ansparen. D.h. aber, dass deren Konsum erst Jahre nach dem Erzielen des Gewinns eintritt. Gibst du aber der breiten Masse mehr Lohn, konsumiert jeder sofort ein bisschen mehr und die Arbeitspl&#228;tze k&#246;nnen fr&#252;her geschaffen werden. D.h. ings. hoffentlich ein h&#246;heres Gesamtlohnaufkommen und somit auch h&#246;here Renten.</p>
<p>@don:<br />
Der Rentenfond kauft Aktien und &#252;bernimmt doch keine Firmen. D.h. er investiert nicht in Firmen, sondern kauft anderen Personen Aktien ab. Dadurch flie&#223;t erstmal kein neues Kapital in ein Unternehmen. Anders sieht das nat&#252;rlich bei Neuemissionen oder Verkauf von Aktien im Eigenbesitz der Firmen aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der gute don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34935</link>
		<dc:creator>der gute don</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 21:05:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34935</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;@ hw: Und warum sollten die Dividendeempf&#228;nger nicht mit ihrem Konsum zu h&#246;herer Nachfrage beitragen?&lt;/blockquote&gt;

oder warum sollten Rentenfonds nicht Gewinne mitnehmen und in anderen Unternehmen investieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>@ hw: Und warum sollten die Dividendeempf&#228;nger nicht mit ihrem Konsum zu h&#246;herer Nachfrage beitragen?</p></blockquote>
<p>oder warum sollten Rentenfonds nicht Gewinne mitnehmen und in anderen Unternehmen investieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34934</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 20:05:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34934</guid>
		<description>@ hw: Und warum sollten die Dividendeempf&#228;nger nicht mit ihrem Konsum zu h&#246;herer Nachfrage beitragen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hw: Und warum sollten die Dividendeempf&#228;nger nicht mit ihrem Konsum zu h&#246;herer Nachfrage beitragen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hw</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34878</link>
		<dc:creator>hw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 13:12:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34878</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Abgesehen davon profitieren Arbeitnehmer schon mal grunds&#228;tzlich von (steigenden) Gewinnen, weil es ohne diese Gewinne logischerweise keine (neuen) Arbeitspl&#228;tze g&#228;be.&lt;/blockquote&gt;

Profitiert werden kann nur, wenn die Gewinne im Unternehmen bleiben und f&#252;r neue, zukunftsgerichtete Investitionen genutzt werden. Wird ein Unternehmen aber von Aktion&#228;ren gezwungen die Gewinne an diese auszusch&#252;tten, ist es fraglich ob diese neuem Arbeitsplatzaufbau nutzen.

Andersrum w&#252;rde es theoretisch doch auch funktionieren neue Jobs zu schaffen:
Die erh&#246;hten Gewinne werden einfach den Besch&#228;ftigten als Lohnerh&#246;hung gegeben. Diese haben dann mehr Geld, k&#246;nnen somit mehr konsumieren und schaffen durch diesen Konsum mehr Nachfrage, was letztendlich auch die Produktion erh&#246;ht und somit Jobs schaffen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Abgesehen davon profitieren Arbeitnehmer schon mal grunds&#228;tzlich von (steigenden) Gewinnen, weil es ohne diese Gewinne logischerweise keine (neuen) Arbeitspl&#228;tze g&#228;be.</p></blockquote>
<p>Profitiert werden kann nur, wenn die Gewinne im Unternehmen bleiben und f&#252;r neue, zukunftsgerichtete Investitionen genutzt werden. Wird ein Unternehmen aber von Aktion&#228;ren gezwungen die Gewinne an diese auszusch&#252;tten, ist es fraglich ob diese neuem Arbeitsplatzaufbau nutzen.</p>
<p>Andersrum w&#252;rde es theoretisch doch auch funktionieren neue Jobs zu schaffen:<br />
Die erh&#246;hten Gewinne werden einfach den Besch&#228;ftigten als Lohnerh&#246;hung gegeben. Diese haben dann mehr Geld, k&#246;nnen somit mehr konsumieren und schaffen durch diesen Konsum mehr Nachfrage, was letztendlich auch die Produktion erh&#246;ht und somit Jobs schaffen w&#252;rde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34871</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 11:45:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34871</guid>
		<description>@ dgd:

Nebenbei bemerkt: 

&quot;Wie soll eine m&#246;glichst umfassende Versorgung das erreichen?&quot;

Soll sie auch nicht unbedingt: Mit dieser umfassenden Versorgung wird seeeehr viel Geld verdient, gerade auch von Leuten, die sich als &quot;links&quot; begreifen. Die Arbeit im sozialen Bereich (im weitesten Sinne) erm&#246;glicht es vielen von Ihnen, Geld zu verdienen, sich dabei besonders sozial zu f&#252;hlen und sich mit Gleichgesinnten zu umgeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dgd:</p>
<p>Nebenbei bemerkt: </p>
<p>&#8220;Wie soll eine m&#246;glichst umfassende Versorgung das erreichen?&#8221;</p>
<p>Soll sie auch nicht unbedingt: Mit dieser umfassenden Versorgung wird seeeehr viel Geld verdient, gerade auch von Leuten, die sich als &#8220;links&#8221; begreifen. Die Arbeit im sozialen Bereich (im weitesten Sinne) erm&#246;glicht es vielen von Ihnen, Geld zu verdienen, sich dabei besonders sozial zu f&#252;hlen und sich mit Gleichgesinnten zu umgeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/28/frueher-war-alles-besser/comment-page-1/#comment-34870</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 11:41:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2359#comment-34870</guid>
		<description>@jopa:
&lt;blockquote&gt;Irgendwie arbeiten will zumindest dem Mund nach jeder.&lt;/blockquote&gt;
Ich nicht. Das gebe ich auch ganz offen zu.

Ich mache eine Menge Sachen freiwllig und ehrenamtlich, und ich habe auch keinen schlechten oder uninteressanten Arbeitsplatz.
Aber wenn mir einer 10 Millionen schenken w&#252;rde, w&#252;rde ich sofort k&#252;ndigen und mich den Rest meines Lebens Hobbyt&#228;tigkeiten und Urlauben widmen.

Und damit bin ich wahrscheinlich typisch f&#252;r eine breite Mehrheit.

Faulheit ist nur dann ein Problem, wenn man sie als Recht ansieht, andere Leute auszunutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jopa:</p>
<blockquote><p>Irgendwie arbeiten will zumindest dem Mund nach jeder.</p></blockquote>
<p>Ich nicht. Das gebe ich auch ganz offen zu.</p>
<p>Ich mache eine Menge Sachen freiwllig und ehrenamtlich, und ich habe auch keinen schlechten oder uninteressanten Arbeitsplatz.<br />
Aber wenn mir einer 10 Millionen schenken w&#252;rde, w&#252;rde ich sofort k&#252;ndigen und mich den Rest meines Lebens Hobbyt&#228;tigkeiten und Urlauben widmen.</p>
<p>Und damit bin ich wahrscheinlich typisch f&#252;r eine breite Mehrheit.</p>
<p>Faulheit ist nur dann ein Problem, wenn man sie als Recht ansieht, andere Leute auszunutzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
