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	<title>Kommentare zu: Tageslekt&#252;re und Diskussionen am 21. August 2008</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35123</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 21:23:41 +0000</pubDate>
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		<description>@ Boche

Und was hast du gegen Jahnkes Web-Layout? &#196;u&#223;erliche Nebens&#228;chlichkeiten sollten die inhaltliche Hauptsache aber nicht in den Hintergrund dr&#228;ngen. Im &#252;brigen hei&#223;t Gedankenaustausch ja nicht, da&#223; man sich auch einig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Und was hast du gegen Jahnkes Web-Layout? &#196;u&#223;erliche Nebens&#228;chlichkeiten sollten die inhaltliche Hauptsache aber nicht in den Hintergrund dr&#228;ngen. Im &#252;brigen hei&#223;t Gedankenaustausch ja nicht, da&#223; man sich auch einig ist.</p>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35122</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 15:02:54 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus

So lange es sich um Austausch und nicht um paralleles Darstellen der jeweils eigenen Meinung handelt, gebe ich dir recht.

Was hast du gegen unsere Verpackung? Ganz so laienhaft wie die von der verlinkten Seite ist die doch nun wirklich nicht, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<p>So lange es sich um Austausch und nicht um paralleles Darstellen der jeweils eigenen Meinung handelt, gebe ich dir recht.</p>
<p>Was hast du gegen unsere Verpackung? Ganz so laienhaft wie die von der verlinkten Seite ist die doch nun wirklich nicht, oder?</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35120</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 11:20:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ Boche

Wenn man nur auf die &quot;Verpackung&quot; achten w&#252;rde, d&#252;rfte dieses Blog hier ja kaum Interessenten finden ;-)

Aber manchmal macht es eben Sinn, sich mit Andersdenkenden auszutauschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Wenn man nur auf die &#8220;Verpackung&#8221; achten w&#252;rde, d&#252;rfte dieses Blog hier ja kaum Interessenten finden <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber manchmal macht es eben Sinn, sich mit Andersdenkenden auszutauschen.</p>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35111</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 11:09:54 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus

Danke f&#252;r den Linktipp!
Die &#246;konomische Expertise scheint zwar der Ausgefeiltheit des Web-Layouts zu entsprechen. Aber es ist ja imnmer gut, auch Exotisches zu betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<p>Danke f&#252;r den Linktipp!<br />
Die &#246;konomische Expertise scheint zwar der Ausgefeiltheit des Web-Layouts zu entsprechen. Aber es ist ja imnmer gut, auch Exotisches zu betrachten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35110</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 10:47:21 +0000</pubDate>
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		<description>Dein leidenschaftliches Eintreten f&#252;r die Sache der Freiheit ist anerkennenswert. Vielleicht kann www.jjahnke.net n&#252;tzlich sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein leidenschaftliches Eintreten f&#252;r die Sache der Freiheit ist anerkennenswert. Vielleicht kann <a href="http://www.jjahnke.net" rel="nofollow">http://www.jjahnke.net</a> n&#252;tzlich sein.</p>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35072</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 12:11:10 +0000</pubDate>
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		<description>Deine Schlussfolgerungen sind und bleiben deine, soviel Respekt vor der Institution Eigentum habe ich. 

Ansonsten denke ich, dass alles Notwendige und sogar noch mehr zwischen uns gesagt wurde. Deine merkw&#252;rdigen Assoziationen und Annahmen &#252;ber das, was ich meinen k&#246;nnte, sind auf die Dauer dann doch erm&#252;dend. Vielen Dank aber zumindest f&#252;r deine Ausdauer!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Schlussfolgerungen sind und bleiben deine, soviel Respekt vor der Institution Eigentum habe ich. </p>
<p>Ansonsten denke ich, dass alles Notwendige und sogar noch mehr zwischen uns gesagt wurde. Deine merkw&#252;rdigen Assoziationen und Annahmen &#252;ber das, was ich meinen k&#246;nnte, sind auf die Dauer dann doch erm&#252;dend. Vielen Dank aber zumindest f&#252;r deine Ausdauer!</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35069</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 10:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;Freiburger Thesen&quot; der Liberalen als sozialistischen Unsinn zu bezeichnen, braucht wohl nicht weiter kommentiert zu werden.

&quot;So viel ist sicher, da&#223; der Liberalismus als Gesamterscheinung zu Ende ist, wenn er gegen&#252;ber der Macht des Gro&#223;betriebes aus Furcht oder Mangel eines neuen freiheitlichen Gedankens sich tatenlos und programmlos zur&#252;ckzieht.&quot; (Friedrich Naumann)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Freiburger Thesen&#8221; der Liberalen als sozialistischen Unsinn zu bezeichnen, braucht wohl nicht weiter kommentiert zu werden.</p>
<p>&#8220;So viel ist sicher, da&#223; der Liberalismus als Gesamterscheinung zu Ende ist, wenn er gegen&#252;ber der Macht des Gro&#223;betriebes aus Furcht oder Mangel eines neuen freiheitlichen Gedankens sich tatenlos und programmlos zur&#252;ckzieht.&#8221; (Friedrich Naumann)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35032</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:51:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-35032</guid>
		<description>Wenn es Geschichtsvergessenheit bedeutet, deinen merkw&#252;rdigen Begriffskreationen nicht folgen zu wollen oder die gar nicht zu verstehen - sei&#039;s drum. Dann bin ich geschichtsvergessen.

Und dass sich ein &quot;soziales Individuum&quot; (eine neue Begriffsabsurdit&#228;t - ist jedes Individuum der menschlichen Gesellschaft doch notwendigerweise sozial - im Sinne, dass es mit anderen interagiert) nicht gegen Einmischung in seine Belange wehren soll, macht es mir unsympathisch. 

&quot;Demokratie in der Wirtschaft&quot; - ist das etwas wie die M&#246;glichkeit der mehrheitlichen Abstimmung &#252;ber den Warenkorb meines Nachbarn? &#220;ber die Produktpalette eines Unternehmens, zu dessen Finanzierung ich nichts beigetragen und an dessen Risiko zu scheitern ich keinen Anteil habe? 

Nein. Ich denke, es ist schlicht sozialistischer Unsinn. Das vermengt die Notwendigkeit des Staates, einer wirtschaftlichen Grundsicherung seiner B&#252;rger und der schlechtesten Regierungsform (au&#223;er allen anderen) mit Eingriffen in den Austausch der B&#252;rger, Leistungen zum gegenseitigen Nutzen betreffend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es Geschichtsvergessenheit bedeutet, deinen merkw&#252;rdigen Begriffskreationen nicht folgen zu wollen oder die gar nicht zu verstehen &#8211; sei&#8217;s drum. Dann bin ich geschichtsvergessen.</p>
<p>Und dass sich ein &#8220;soziales Individuum&#8221; (eine neue Begriffsabsurdit&#228;t &#8211; ist jedes Individuum der menschlichen Gesellschaft doch notwendigerweise sozial &#8211; im Sinne, dass es mit anderen interagiert) nicht gegen Einmischung in seine Belange wehren soll, macht es mir unsympathisch. </p>
<p>&#8220;Demokratie in der Wirtschaft&#8221; &#8211; ist das etwas wie die M&#246;glichkeit der mehrheitlichen Abstimmung &#252;ber den Warenkorb meines Nachbarn? &#220;ber die Produktpalette eines Unternehmens, zu dessen Finanzierung ich nichts beigetragen und an dessen Risiko zu scheitern ich keinen Anteil habe? </p>
<p>Nein. Ich denke, es ist schlicht sozialistischer Unsinn. Das vermengt die Notwendigkeit des Staates, einer wirtschaftlichen Grundsicherung seiner B&#252;rger und der schlechtesten Regierungsform (au&#223;er allen anderen) mit Eingriffen in den Austausch der B&#252;rger, Leistungen zum gegenseitigen Nutzen betreffend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-35030</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das ahistorische Homo-oeconomicus-Denken macht geschichtsvergessen, gell?

Es gab aber mal Zeiten, in den auch Liberale nicht nur ein autonomes Individuum denken konnten, sondern auch ein soziales. Und ein solches sperrt sich freilich nicht vor Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft. Die &quot;Freiburger Thesen&quot; der Liberalen sind aber auch schon ein paar Jahre her, als das kapitalistische Paradoxon von &#220;berflu&#223; und Mangel noch nicht unwidersprochen blieb. F&#252;r formale Freiheit allein kann sich niemand etwas kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ahistorische Homo-oeconomicus-Denken macht geschichtsvergessen, gell?</p>
<p>Es gab aber mal Zeiten, in den auch Liberale nicht nur ein autonomes Individuum denken konnten, sondern auch ein soziales. Und ein solches sperrt sich freilich nicht vor Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft. Die &#8220;Freiburger Thesen&#8221; der Liberalen sind aber auch schon ein paar Jahre her, als das kapitalistische Paradoxon von &#220;berflu&#223; und Mangel noch nicht unwidersprochen blieb. F&#252;r formale Freiheit allein kann sich niemand etwas kaufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34984</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 22:27:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus

&lt;blockquote&gt;Denk mal an den Homo oeconomicus.&lt;/blockquote&gt;

Ein &#246;konomisches Modell. Warte, ich denk mal dran. ...
Hab ich. Und jetzt?

Was ein &quot;Wirtschaftsuntertan&quot; sein soll, wei&#223; ich nicht. Was ein &quot;Wirtschaftsb&#252;rger&quot; auch nicht. 
Ich kenne nur B&#252;rger, die auch und neben anderen Dingen miteinander wirtschaftlichen Austausch betreiben. 

Warum da in den Austausch unter B&#252;rgern wirtschaftlich Unbeteiligte mit Mehrheitsentscheidungen hineinregieren d&#252;rfen sollen, bleibt mir ein R&#228;tsel. Wer kann solchen Unsinn wollen und f&#252;r gut und gerecht befinden? Du?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<blockquote><p>Denk mal an den Homo oeconomicus.</p></blockquote>
<p>Ein &#246;konomisches Modell. Warte, ich denk mal dran. &#8230;<br />
Hab ich. Und jetzt?</p>
<p>Was ein &#8220;Wirtschaftsuntertan&#8221; sein soll, wei&#223; ich nicht. Was ein &#8220;Wirtschaftsb&#252;rger&#8221; auch nicht.<br />
Ich kenne nur B&#252;rger, die auch und neben anderen Dingen miteinander wirtschaftlichen Austausch betreiben. </p>
<p>Warum da in den Austausch unter B&#252;rgern wirtschaftlich Unbeteiligte mit Mehrheitsentscheidungen hineinregieren d&#252;rfen sollen, bleibt mir ein R&#228;tsel. Wer kann solchen Unsinn wollen und f&#252;r gut und gerecht befinden? Du?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34983</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 22:13:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34983</guid>
		<description>@ Boche

Denk mal an den Homo oeconomicus.

Der &quot;Wirtschaftsuntertan&quot; steht allerdings unter Anweisungen anderer, der Wirtschaftsb&#252;rger aber nicht. Was spricht gegen eine demokratische Kultivierung von Wirtschaft und Gesellschaft?


@ Michel

Und da Knappheit heute &quot;technisch&quot; l&#246;sbar ist, fragt es sich, warum es noch Armut gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Denk mal an den Homo oeconomicus.</p>
<p>Der &#8220;Wirtschaftsuntertan&#8221; steht allerdings unter Anweisungen anderer, der Wirtschaftsb&#252;rger aber nicht. Was spricht gegen eine demokratische Kultivierung von Wirtschaft und Gesellschaft?</p>
<p>@ Michel</p>
<p>Und da Knappheit heute &#8220;technisch&#8221; l&#246;sbar ist, fragt es sich, warum es noch Armut gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34950</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 10:26:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;wie man das &#246;konomische Problem der Knappheit in Zukunft wird erfolgreich l&#246;sen k&#246;nnen.&quot;

Knappheit ist durch technische Ursachen bedingt, &#214;konomie zeigt nur auf wie damit umzugehen ist. Um Knappheit wirklich zu beseitigen ist man auf technische L&#246;sungen angewiesen, die nichts Geringeres erfordern als starke KI oder &#228;hnlichen futuristischen Kram.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;wie man das &#246;konomische Problem der Knappheit in Zukunft wird erfolgreich l&#246;sen k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Knappheit ist durch technische Ursachen bedingt, &#214;konomie zeigt nur auf wie damit umzugehen ist. Um Knappheit wirklich zu beseitigen ist man auf technische L&#246;sungen angewiesen, die nichts Geringeres erfordern als starke KI oder &#228;hnlichen futuristischen Kram.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34937</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 21:20:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus

&lt;blockquote&gt;Immerhin ist in der Wirklichkeit im Gegensatz zur herrschenden Wirtschaftstheorie altruistisches Verhalten (noch) m&#246;glich.&lt;/blockquote&gt;

Die herrschende Wirtschaftstheorie schlie&#223;t also Altruismus aus? Wie das?

&lt;blockquote&gt;Wenn wir aber in einem “kultivierten Wald” leben wollen und nicht im Urwald, w&#228;ren wir gut beraten, uns nicht nur auf die naturw&#252;chsigen Kr&#228;fte des Marktes zu verlassen, auch wenn diese Herangehensweise den “Starken” entgegenkommen mag.&lt;/blockquote&gt;

Mal abgesehen davon, dass es zum Kultivieren eines Waldes jemanden braucht, der hierarchisch &#252;ber den B&#228;umen steht und mal abgesehen davon, dass man jede Verbildlichung nat&#252;rlich &#252;bertreiben kann - selbstverst&#228;ndlich haben wir l&#228;ngst (und mindestens) die Mindestsicherung nach unten, die den Schwachen vor der Willk&#252;r des Starken sch&#252;tzt: Rechtsstaat und Markt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<blockquote><p>Immerhin ist in der Wirklichkeit im Gegensatz zur herrschenden Wirtschaftstheorie altruistisches Verhalten (noch) m&#246;glich.</p></blockquote>
<p>Die herrschende Wirtschaftstheorie schlie&#223;t also Altruismus aus? Wie das?</p>
<blockquote><p>Wenn wir aber in einem “kultivierten Wald” leben wollen und nicht im Urwald, w&#228;ren wir gut beraten, uns nicht nur auf die naturw&#252;chsigen Kr&#228;fte des Marktes zu verlassen, auch wenn diese Herangehensweise den “Starken” entgegenkommen mag.</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen davon, dass es zum Kultivieren eines Waldes jemanden braucht, der hierarchisch &#252;ber den B&#228;umen steht und mal abgesehen davon, dass man jede Verbildlichung nat&#252;rlich &#252;bertreiben kann &#8211; selbstverst&#228;ndlich haben wir l&#228;ngst (und mindestens) die Mindestsicherung nach unten, die den Schwachen vor der Willk&#252;r des Starken sch&#252;tzt: Rechtsstaat und Markt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34936</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 21:06:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34936</guid>
		<description>@ Boche

Immerhin ist in der Wirklichkeit im Gegensatz zur herrschenden Wirtschaftstheorie altruistisches Verhalten (noch) m&#246;glich.

Wenn wir aber in einem &quot;kultivierten Wald&quot; leben wollen und nicht im Urwald, w&#228;ren wir gut beraten, uns nicht nur auf die naturw&#252;chsigen Kr&#228;fte des Marktes zu verlassen, auch wenn diese Herangehensweise den &quot;Starken&quot; entgegenkommen mag.


@ der gute don

Wenn man heutzutage vom Keynesianismus spricht, denken die meisten wohl nur an &quot;deficit spending&quot; und antizyklische Fiskalpolitik. Dabei wird meist nicht bedacht, da&#223; Keynes seine &quot;revolution&#228;re&quot; Nachfragetheorie in Zeiten h&#246;chster Theorienot entworfen hat und diese im Zuge der Bew&#228;ltigung der katastrophalen Folgen der Gro&#223;en Depression dann den Praxistest erfolgreich bestanden hat. 

Kurzfristig wirkende Therapiema&#223;nahmen also, die bei heutigen Konjunktureinbr&#252;chen als Feinsteuerung nach wie vor ihre gew&#252;nschte Wirkung entfalten.
F&#252;r eine an der langfristigen Wirtschaftsentwicklung (Strukturwandel) ausgerichteten Politik reichen diese Ma&#223;nahmen aber in der Tat nicht hin. 

Auch wenn Keynes sich zu Lebzeiten nicht mehr so ausf&#252;hrlich mit diesen Phasen besch&#228;ftigen konnte, und dies seinerzeit auch noch nicht anstand, hat Keynes uns mit seiner Langfristprognose und einigen anderen verstreuten Schriften aber bereits wichtige Fingerzeige mit auf den Weg gegeben, wie man das &#246;konomische Problem der Knappheit in Zukunft wird erfolgreich l&#246;sen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Immerhin ist in der Wirklichkeit im Gegensatz zur herrschenden Wirtschaftstheorie altruistisches Verhalten (noch) m&#246;glich.</p>
<p>Wenn wir aber in einem &#8220;kultivierten Wald&#8221; leben wollen und nicht im Urwald, w&#228;ren wir gut beraten, uns nicht nur auf die naturw&#252;chsigen Kr&#228;fte des Marktes zu verlassen, auch wenn diese Herangehensweise den &#8220;Starken&#8221; entgegenkommen mag.</p>
<p>@ der gute don</p>
<p>Wenn man heutzutage vom Keynesianismus spricht, denken die meisten wohl nur an &#8220;deficit spending&#8221; und antizyklische Fiskalpolitik. Dabei wird meist nicht bedacht, da&#223; Keynes seine &#8220;revolution&#228;re&#8221; Nachfragetheorie in Zeiten h&#246;chster Theorienot entworfen hat und diese im Zuge der Bew&#228;ltigung der katastrophalen Folgen der Gro&#223;en Depression dann den Praxistest erfolgreich bestanden hat. </p>
<p>Kurzfristig wirkende Therapiema&#223;nahmen also, die bei heutigen Konjunktureinbr&#252;chen als Feinsteuerung nach wie vor ihre gew&#252;nschte Wirkung entfalten.<br />
F&#252;r eine an der langfristigen Wirtschaftsentwicklung (Strukturwandel) ausgerichteten Politik reichen diese Ma&#223;nahmen aber in der Tat nicht hin. </p>
<p>Auch wenn Keynes sich zu Lebzeiten nicht mehr so ausf&#252;hrlich mit diesen Phasen besch&#228;ftigen konnte, und dies seinerzeit auch noch nicht anstand, hat Keynes uns mit seiner Langfristprognose und einigen anderen verstreuten Schriften aber bereits wichtige Fingerzeige mit auf den Weg gegeben, wie man das &#246;konomische Problem der Knappheit in Zukunft wird erfolgreich l&#246;sen k&#246;nnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34884</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:40:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34884</guid>
		<description>@Markus

Keynes Modelle geh&#246;ren zu den klassischen Handwerkzeugen der &#214;konomen, was Ihnen deswegen allerdings nicht den Anspruch erteilt politisch und gesellschaftlich sinnvoll zu sein. Gerne wird er herangezogen, wenn man Etaismus verteidigen m&#246;chte, allerdings habe ich meine Zweifel ob Keynes in unser Jahrhundert versetzt seine Therorien aufrechterhalten w&#252;rde. Insbesondere scheint mir sein Konzept in schwachen Konjunkturzyklen durch Staatsausgaben anzuheizen und in guten zur&#252;ckzulegen durch die Praxis ad absurdum gef&#252;hrt. Anheizen wollen alle, mit dem Zur&#252;cklegen hapert es ziemlich.

Meiner Ansicht nach haben sich die bereits damals von Hayek (und anderen der neoliberalen Schule angeh&#246;rigen Kritikern) prognostizierten Kritikpunkte der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Moral_Hazard&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;moral hazards&quot;&lt;/a&gt;, des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Verdr%C3%A4ngungseffekt&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;crowding-out&lt;/a&gt; und der Inflationsbeschleunigung bewahrheitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<p>Keynes Modelle geh&#246;ren zu den klassischen Handwerkzeugen der &#214;konomen, was Ihnen deswegen allerdings nicht den Anspruch erteilt politisch und gesellschaftlich sinnvoll zu sein. Gerne wird er herangezogen, wenn man Etaismus verteidigen m&#246;chte, allerdings habe ich meine Zweifel ob Keynes in unser Jahrhundert versetzt seine Therorien aufrechterhalten w&#252;rde. Insbesondere scheint mir sein Konzept in schwachen Konjunkturzyklen durch Staatsausgaben anzuheizen und in guten zur&#252;ckzulegen durch die Praxis ad absurdum gef&#252;hrt. Anheizen wollen alle, mit dem Zur&#252;cklegen hapert es ziemlich.</p>
<p>Meiner Ansicht nach haben sich die bereits damals von Hayek (und anderen der neoliberalen Schule angeh&#246;rigen Kritikern) prognostizierten Kritikpunkte der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moral_Hazard" rel="nofollow">&#8220;moral hazards&#8221;</a>, des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verdr%C3%A4ngungseffekt" rel="nofollow">crowding-out</a> und der Inflationsbeschleunigung bewahrheitet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34883</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:27:10 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich ist der Mensch nicht nur egoistisch, nat&#252;rlich ist er auch kooperativ und mitf&#252;hlend. Das hat aber noch immer nichts mit dem Wald zu tun sondern immer noch mit dem Einzelnen. Denn nur der ist so oder so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich ist der Mensch nicht nur egoistisch, nat&#252;rlich ist er auch kooperativ und mitf&#252;hlend. Das hat aber noch immer nichts mit dem Wald zu tun sondern immer noch mit dem Einzelnen. Denn nur der ist so oder so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34882</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:20:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34882</guid>
		<description>@ Boche

Das stimmt sogar. Nur da&#223; es nicht immer blinder Egoismus sein mu&#223;, der Menschen antreibt, sondern auch individuelle Selbstentfaltung sein kann. An die Naturw&#252;chsigkeit dieses &quot;Gesellschaftswunders&quot; glaube ich aber nicht.


@ der gute don

Und einer meiner Profs hat nicht einmal einen Semesterapparat eingerichtet, weil er selbst&#228;ndiges Arbeiten erwartet.

Von einem sozialistischen Staat mit zentralverwalteter Wirtschaft habe ich nicht gesprochen, sondern im Anschlu&#223; an Keynes von einer kreislauftheoretisch begr&#252;ndeten Steuerung der &#214;konomie. Keynes war pers&#246;nlich &#252;brigens h&#246;chst individualistisch eingestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Das stimmt sogar. Nur da&#223; es nicht immer blinder Egoismus sein mu&#223;, der Menschen antreibt, sondern auch individuelle Selbstentfaltung sein kann. An die Naturw&#252;chsigkeit dieses &#8220;Gesellschaftswunders&#8221; glaube ich aber nicht.</p>
<p>@ der gute don</p>
<p>Und einer meiner Profs hat nicht einmal einen Semesterapparat eingerichtet, weil er selbst&#228;ndiges Arbeiten erwartet.</p>
<p>Von einem sozialistischen Staat mit zentralverwalteter Wirtschaft habe ich nicht gesprochen, sondern im Anschlu&#223; an Keynes von einer kreislauftheoretisch begr&#252;ndeten Steuerung der &#214;konomie. Keynes war pers&#246;nlich &#252;brigens h&#246;chst individualistisch eingestellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34859</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:45:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34859</guid>
		<description>@Markus

Jeder Baum versucht, ganz egoistisch am meisten Luft und Licht zu bekommen. Er denkt nicht in Wald-Kategorien.
Wie durch ein Wunder ergibt das Zusammen dieser ganzen B&#228;ume aber trotzdem einen funktionierenden Wald. Komisch, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<p>Jeder Baum versucht, ganz egoistisch am meisten Luft und Licht zu bekommen. Er denkt nicht in Wald-Kategorien.<br />
Wie durch ein Wunder ergibt das Zusammen dieser ganzen B&#228;ume aber trotzdem einen funktionierenden Wald. Komisch, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34858</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:30:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34858</guid>
		<description>@markus

&lt;blockquote&gt;Tut mir leid, wenn du keine philosophischen Grundkenntnisse hast. Da sieht man mal, was die einseitige &#246;konomische “Bildung” so aus den Leuten macht.&lt;/blockquote&gt;

wie einer meiner Profs immer treffend festzustellen pflegte, &quot;eine Position gut darzustellen hei&#223;t, die F&#228;higkeit zu besitzen komplexe Sachverhalte einfach und verst&#228;ndlich zu formulieren.&quot;

Deine Definition von Grundkenntnissen am&#252;siert nat&#252;rlich und ich werfe den Ball gerne zur&#252;ck wenn ich sage, zentralwirtschaftliche Lenkung wird von Menschen propagiert, die offensichtlich nur &#252;ber &#228;u&#223;erst unzul&#228;ngliche Kenntnisse der &#246;konomischen Zusammenh&#228;nge verf&#252;gen. 

Der prinzipielle Ansatz, Gesellschaft an Wunschbildern auszurichten kann nur Entsetzen bei jeden Liberalen ausl&#246;sen, denn dieses Streben nach Uniformit&#228;t ist der nat&#252;rliche Feind des Individualismus und die &#220;berbr&#252;ckung der Realit&#228;t zum projizierten Wunschbild kann nur durch Zwang/Gewalt ereicht werden. Freiwilligkeit findet in solch einem Konzept wohl keinen Platz.

Und zum Schlu&#223; wiederhole ich gerne nochmal meine bisher von Dir unbeantwortete Frage:
&lt;em&gt;Nenne mir einen zentralverwalteten sozialistischen Staat, bzw. eine zentralverwaltete Wirtschaft, die die ersten 10 S&#228;tze unseres Grundgesetzes nicht verletzt?&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@markus</p>
<blockquote><p>Tut mir leid, wenn du keine philosophischen Grundkenntnisse hast. Da sieht man mal, was die einseitige &#246;konomische “Bildung” so aus den Leuten macht.</p></blockquote>
<p>wie einer meiner Profs immer treffend festzustellen pflegte, &#8220;eine Position gut darzustellen hei&#223;t, die F&#228;higkeit zu besitzen komplexe Sachverhalte einfach und verst&#228;ndlich zu formulieren.&#8221;</p>
<p>Deine Definition von Grundkenntnissen am&#252;siert nat&#252;rlich und ich werfe den Ball gerne zur&#252;ck wenn ich sage, zentralwirtschaftliche Lenkung wird von Menschen propagiert, die offensichtlich nur &#252;ber &#228;u&#223;erst unzul&#228;ngliche Kenntnisse der &#246;konomischen Zusammenh&#228;nge verf&#252;gen. </p>
<p>Der prinzipielle Ansatz, Gesellschaft an Wunschbildern auszurichten kann nur Entsetzen bei jeden Liberalen ausl&#246;sen, denn dieses Streben nach Uniformit&#228;t ist der nat&#252;rliche Feind des Individualismus und die &#220;berbr&#252;ckung der Realit&#228;t zum projizierten Wunschbild kann nur durch Zwang/Gewalt ereicht werden. Freiwilligkeit findet in solch einem Konzept wohl keinen Platz.</p>
<p>Und zum Schlu&#223; wiederhole ich gerne nochmal meine bisher von Dir unbeantwortete Frage:<br />
<em>Nenne mir einen zentralverwalteten sozialistischen Staat, bzw. eine zentralverwaltete Wirtschaft, die die ersten 10 S&#228;tze unseres Grundgesetzes nicht verletzt?</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Erwerbsanreiz</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34857</link>
		<dc:creator>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Erwerbsanreiz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34857</guid>
		<description>[...] Disput &#252;ber den freien Markt und &#252;ber Ulrike Meinhof. Sollten noch Antworten ausstehen: bei uns kann nach wie vor kommentiert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Disput &#252;ber den freien Markt und &#252;ber Ulrike Meinhof. Sollten noch Antworten ausstehen: bei uns kann nach wie vor kommentiert [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34856</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:06:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34856</guid>
		<description>@ Boche

Der Begriff Individualismus weckt bei den meisten Menschen eher positive Assoziationen, der Begriff Masse hingegen eher negative. Wohl nicht zu Unrecht, denn in der Masse aufgesaugte Menschen werden ihre pers&#246;nliche Identit&#228;t kaum unbeschadet bewahren k&#246;nnen.

Aber der &quot;individuelle Baum&quot; wird einzig und allein auch nicht bestehen k&#246;nnen, mit Ausnahme vielleicht von vereinzelten Prachtexemplaren (die f&#252;r Aristoteles entweder G&#246;ttern oder Tieren gleich sind, da sie au&#223;erhalb der Gesellschaft leben). Also entsteht ein Wald aus (mehr oder weniger) individuellen B&#228;umen. Man kann den Wald zwar nicht direkt sehen und hat ihn doch unmittelbar vor der Nase. Die Summe des Ganzen macht eben mehr als die blo&#223;en Einzelteile. Auch die &quot;eiserne Lady&quot; Margaret Thatcher lebt also in einer Gesellschaft mit je eigenen &quot;klimatischen&quot; Bedingungen, die auch von herrischen Individualisten gewisse Anpassungsleistungen erfordern, damit das Ganze funktionieren kann. 

Die kategorische negative Freiheit des &quot;La&#223; mich in Ruhe!&quot; reicht dazu allein aber nicht aus und tendiert in meinen Augen zu privatistischem Egoismus und autorit&#228;rem Minimalstaatsliberalismus. Und das hei&#223;t auch, da&#223; damit potentielle Unfreiheit geschaffen wird, zumindest aber f&#252;r die Menschen, die sich selbst nicht ausreichend durchsetzen bzw. wehren k&#246;nnen. Eine solche Sozialmoral erheischt die individualistisch-libert&#228;re (Rumpf-)Gesellschaft.


@ Michel

Wenn man da nicht mal vom Regen in die Traufe kommt! Gegen beh&#246;rdliche Willk&#252;r kann man wenigstens noch gerichtlich klagen oder sich politisch organisieren. Gegen&#252;ber privaten Wohlt&#228;tern hat man aber keinen rechtlich verb&#252;rgten Anspruch auf Hilfeleistungen und damit auch keine juristische Handhabe (bestenfalls eine &quot;moralische Kr&#252;cke&quot;).


@ der gute don

Tut mir leid, wenn du keine philosophischen Grundkenntnisse hast. Da sieht man mal, was die einseitige &#246;konomische &quot;Bildung&quot; so aus den Leuten macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Boche</p>
<p>Der Begriff Individualismus weckt bei den meisten Menschen eher positive Assoziationen, der Begriff Masse hingegen eher negative. Wohl nicht zu Unrecht, denn in der Masse aufgesaugte Menschen werden ihre pers&#246;nliche Identit&#228;t kaum unbeschadet bewahren k&#246;nnen.</p>
<p>Aber der &#8220;individuelle Baum&#8221; wird einzig und allein auch nicht bestehen k&#246;nnen, mit Ausnahme vielleicht von vereinzelten Prachtexemplaren (die f&#252;r Aristoteles entweder G&#246;ttern oder Tieren gleich sind, da sie au&#223;erhalb der Gesellschaft leben). Also entsteht ein Wald aus (mehr oder weniger) individuellen B&#228;umen. Man kann den Wald zwar nicht direkt sehen und hat ihn doch unmittelbar vor der Nase. Die Summe des Ganzen macht eben mehr als die blo&#223;en Einzelteile. Auch die &#8220;eiserne Lady&#8221; Margaret Thatcher lebt also in einer Gesellschaft mit je eigenen &#8220;klimatischen&#8221; Bedingungen, die auch von herrischen Individualisten gewisse Anpassungsleistungen erfordern, damit das Ganze funktionieren kann. </p>
<p>Die kategorische negative Freiheit des &#8220;La&#223; mich in Ruhe!&#8221; reicht dazu allein aber nicht aus und tendiert in meinen Augen zu privatistischem Egoismus und autorit&#228;rem Minimalstaatsliberalismus. Und das hei&#223;t auch, da&#223; damit potentielle Unfreiheit geschaffen wird, zumindest aber f&#252;r die Menschen, die sich selbst nicht ausreichend durchsetzen bzw. wehren k&#246;nnen. Eine solche Sozialmoral erheischt die individualistisch-libert&#228;re (Rumpf-)Gesellschaft.</p>
<p>@ Michel</p>
<p>Wenn man da nicht mal vom Regen in die Traufe kommt! Gegen beh&#246;rdliche Willk&#252;r kann man wenigstens noch gerichtlich klagen oder sich politisch organisieren. Gegen&#252;ber privaten Wohlt&#228;tern hat man aber keinen rechtlich verb&#252;rgten Anspruch auf Hilfeleistungen und damit auch keine juristische Handhabe (bestenfalls eine &#8220;moralische Kr&#252;cke&#8221;).</p>
<p>@ der gute don</p>
<p>Tut mir leid, wenn du keine philosophischen Grundkenntnisse hast. Da sieht man mal, was die einseitige &#246;konomische &#8220;Bildung&#8221; so aus den Leuten macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der gute don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34848</link>
		<dc:creator>der gute don</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 17:54:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34848</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Das liegt wohl auch an dem defizit&#228;ren “halbierten” Begriff der negativen Freiheit “fensterloser Monaden”.&lt;/blockquote&gt;

Da ich zuf&#228;llig gerade nicht neben der B&#252;cherwand Philosophie sitze, kriegst Du die Aussage auch so hin, da&#223; sie interfakutativ verst&#228;ndlich wird? Oder &#252;bst Du Dich nur weiter in nebul&#246;sen Phrasen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das liegt wohl auch an dem defizit&#228;ren “halbierten” Begriff der negativen Freiheit “fensterloser Monaden”.</p></blockquote>
<p>Da ich zuf&#228;llig gerade nicht neben der B&#252;cherwand Philosophie sitze, kriegst Du die Aussage auch so hin, da&#223; sie interfakutativ verst&#228;ndlich wird? Oder &#252;bst Du Dich nur weiter in nebul&#246;sen Phrasen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34830</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 09:55:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34830</guid>
		<description>@ Markus:  Private Mildt&#228;tigkeit ist staatlicher vorzuziehen, weil staatliche Mildt&#228;tigkeit Gewaltandrohung vorrausetzt.
Dir ist schon aufgefallen, dass staatliche Eingriffe gerade f&#252;r die Schw&#228;chsten die Chancen verringern sich etwas aufzubauen zu k&#246;nnen? 


@ Lina: „Um im Rahmen sozialer Aufgaben (die es unbestreitbar gibt) soziale Leistungen vergeben zu k&#246;nnen, braucht es IMHO eine Sammel-Stelle und einen Verteiler, sonst funktioniert es nicht.“

Sicher brauchte es, dass aber auch das gibt es in privater Form, Wohlt&#228;tigkeitsvereine wurden bisher nicht verboten. Der Schwerpunkt w&#228;re vermutlich mehr lokal, aber dass kann auch von Vorteil sein.

„Damit st&#252;nde Liberaltit&#228;t aber auch f&#252;r die konsequente Ablehnung jeglichen Solidarprinzips, wohl wissend, dass die meisten Menschen praktische Solidarit&#228;t in Form materieller Unterst&#252;tzung (wenn &#252;berhaupt) nur in beschr&#228;nktem Umfang leisten k&#246;nnen.“

Wenn niemand Solidarit&#228;t freiwillig w&#228;hlt, kann aus ihr auch kein gesellschaftlich verbindliches Ziel gew&#228;hlt werden. Wenn Solidarit&#228;t allgemein gew&#252;nscht ist, wird sich auch durch freiwilliges Engagement ge&#252;bt. Die erzwungene Solidarit&#228;t dient z.Z. mehr dazu Verwaltung und Verb&#228;nde durchzuf&#252;ttern, nur ein kleiner Teil der abgepressten Gelder kommt wirklich bei den Bed&#252;rftigen an, eine Folge davon dass N&#228;chstenliebe monopolisiert wurde: h&#246;here Kosten und sinkende Qualit&#228;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus:  Private Mildt&#228;tigkeit ist staatlicher vorzuziehen, weil staatliche Mildt&#228;tigkeit Gewaltandrohung vorrausetzt.<br />
Dir ist schon aufgefallen, dass staatliche Eingriffe gerade f&#252;r die Schw&#228;chsten die Chancen verringern sich etwas aufzubauen zu k&#246;nnen? </p>
<p>@ Lina: „Um im Rahmen sozialer Aufgaben (die es unbestreitbar gibt) soziale Leistungen vergeben zu k&#246;nnen, braucht es IMHO eine Sammel-Stelle und einen Verteiler, sonst funktioniert es nicht.“</p>
<p>Sicher brauchte es, dass aber auch das gibt es in privater Form, Wohlt&#228;tigkeitsvereine wurden bisher nicht verboten. Der Schwerpunkt w&#228;re vermutlich mehr lokal, aber dass kann auch von Vorteil sein.</p>
<p>„Damit st&#252;nde Liberaltit&#228;t aber auch f&#252;r die konsequente Ablehnung jeglichen Solidarprinzips, wohl wissend, dass die meisten Menschen praktische Solidarit&#228;t in Form materieller Unterst&#252;tzung (wenn &#252;berhaupt) nur in beschr&#228;nktem Umfang leisten k&#246;nnen.“</p>
<p>Wenn niemand Solidarit&#228;t freiwillig w&#228;hlt, kann aus ihr auch kein gesellschaftlich verbindliches Ziel gew&#228;hlt werden. Wenn Solidarit&#228;t allgemein gew&#252;nscht ist, wird sich auch durch freiwilliges Engagement ge&#252;bt. Die erzwungene Solidarit&#228;t dient z.Z. mehr dazu Verwaltung und Verb&#228;nde durchzuf&#252;ttern, nur ein kleiner Teil der abgepressten Gelder kommt wirklich bei den Bed&#252;rftigen an, eine Folge davon dass N&#228;chstenliebe monopolisiert wurde: h&#246;here Kosten und sinkende Qualit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34826</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 08:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34826</guid>
		<description>Vielleicht liegt Thatchers Idee darin begr&#252;ndet, dass sie nicht von einem Wald sondern einzelnen B&#228;umen gew&#228;hlt wurde?
Vielleicht sind Liberale einfach nur etwas der Idee des Individualismus verbunden und k&#246;nnen mit Massen nicht so viel anfangen, die Theoretiker aus Einzelnen zusammenstellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht liegt Thatchers Idee darin begr&#252;ndet, dass sie nicht von einem Wald sondern einzelnen B&#228;umen gew&#228;hlt wurde?<br />
Vielleicht sind Liberale einfach nur etwas der Idee des Individualismus verbunden und k&#246;nnen mit Massen nicht so viel anfangen, die Theoretiker aus Einzelnen zusammenstellen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34822</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 08:33:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34822</guid>
		<description>Man mu&#223; kein beifallklatschender Claqueur sein, um dieses Blog interessant zu finden.

Wenn Wirtschaftsliberale mit Hilfe des Kosten-Nutzen-Kalk&#252;ls versuchen, Solidarit&#228;t zu &quot;vermessen&quot;, wird es aber drollig. Das liegt wohl auch an dem defizit&#228;ren &quot;halbierten&quot; Begriff der negativen Freiheit &quot;fensterloser Monaden&quot;.

Vor lauter B&#228;umen den Wald nicht mehr sehen zu k&#246;nnen, w&#228;re eine andere Umschreibung f&#252;r Margaret Thatchers krude Aussage, da&#223; es keine Gesellschaft gebe, sondern nur einzelne Individuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man mu&#223; kein beifallklatschender Claqueur sein, um dieses Blog interessant zu finden.</p>
<p>Wenn Wirtschaftsliberale mit Hilfe des Kosten-Nutzen-Kalk&#252;ls versuchen, Solidarit&#228;t zu &#8220;vermessen&#8221;, wird es aber drollig. Das liegt wohl auch an dem defizit&#228;ren &#8220;halbierten&#8221; Begriff der negativen Freiheit &#8220;fensterloser Monaden&#8221;.</p>
<p>Vor lauter B&#228;umen den Wald nicht mehr sehen zu k&#246;nnen, w&#228;re eine andere Umschreibung f&#252;r Margaret Thatchers krude Aussage, da&#223; es keine Gesellschaft gebe, sondern nur einzelne Individuen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34809</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 17:36:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34809</guid>
		<description>@ der_gute_don

Deinem Link (danke!) entnehme ich, dass dem Nutzen die Kosten entgegen stehen, und dass die Differenz zwischen Nutzen und Kosten als Nettonutzen bezeichnet wird.

Wir sprechen also von einem Solidar-Konto. Das ist interessant: was w&#228;re dann ein Nettonutzen von solidarisch aufbereiteter N&#228;chstenliebe? Dass ich, wenn ich mich auf einer Demo in einen N&#228;chsten verliebe, sehr privaten inneren Unfrieden erwirke? Schliesslich bin ich doch wegen was ganz anderem hingegangen, habe also ein Netto auf dem Gewissen...

Im Ernst: Solidarit&#228;t macht ein gutes Gef&#252;hl; das l&#228;sst man sich auch mal was kosten, auch und gerade aus innerem Zwang (-;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ der_gute_don</p>
<p>Deinem Link (danke!) entnehme ich, dass dem Nutzen die Kosten entgegen stehen, und dass die Differenz zwischen Nutzen und Kosten als Nettonutzen bezeichnet wird.</p>
<p>Wir sprechen also von einem Solidar-Konto. Das ist interessant: was w&#228;re dann ein Nettonutzen von solidarisch aufbereiteter N&#228;chstenliebe? Dass ich, wenn ich mich auf einer Demo in einen N&#228;chsten verliebe, sehr privaten inneren Unfrieden erwirke? Schliesslich bin ich doch wegen was ganz anderem hingegangen, habe also ein Netto auf dem Gewissen&#8230;</p>
<p>Im Ernst: Solidarit&#228;t macht ein gutes Gef&#252;hl; das l&#228;sst man sich auch mal was kosten, auch und gerade aus innerem Zwang (-;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der gute don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34808</link>
		<dc:creator>der gute don</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 16:51:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34808</guid>
		<description>@Lina
&gt; bestenfalls w&#228;re sie Selbstverpflichtung. 

ich denke aus Solidarit&#228;t ergibt sich durchaus &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;messbarer individueller Nutzen&lt;/a&gt;. Schlechtestensfalls ist es der Nutzen den innerer Frieden zu erhalten. 

Interessanterweise gibt es viele Synonyme f&#252;r Solidarit&#228;t: Br&#252;derlichkeit, Mitgef&#252;hl, Gesamtschuldnerisch, 
N&#228;chstenliebe, ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina<br />
&gt; bestenfalls w&#228;re sie Selbstverpflichtung. </p>
<p>ich denke aus Solidarit&#228;t ergibt sich durchaus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzen" rel="nofollow">messbarer individueller Nutzen</a>. Schlechtestensfalls ist es der Nutzen den innerer Frieden zu erhalten. </p>
<p>Interessanterweise gibt es viele Synonyme f&#252;r Solidarit&#228;t: Br&#252;derlichkeit, Mitgef&#252;hl, Gesamtschuldnerisch,<br />
N&#228;chstenliebe, &#8230; <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34807</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 16:26:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34807</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Solidarit&#228;t und somit Moral ist also in Deinen Augen nur per Zwang m&#246;glich?

Ja, auf eine (moralische) Selbstverst&#228;ndlichkeit von gesellschaftlicher Solidarit&#228;t bauen m. E. nur Gutgl&#228;ubige; bestenfalls w&#228;re sie Selbstverpflichtung. W&#228;hrend ich Solidarit&#228;t unter der kleineren Einheit von Gesellschaft - Clan, Sippe, Familie, Freundeskreis - f&#252;r selbstverst&#228;ndlich gegeben, also freiwillig zu erbringen halte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Solidarit&#228;t und somit Moral ist also in Deinen Augen nur per Zwang m&#246;glich?</p>
<p>Ja, auf eine (moralische) Selbstverst&#228;ndlichkeit von gesellschaftlicher Solidarit&#228;t bauen m. E. nur Gutgl&#228;ubige; bestenfalls w&#228;re sie Selbstverpflichtung. W&#228;hrend ich Solidarit&#228;t unter der kleineren Einheit von Gesellschaft &#8211; Clan, Sippe, Familie, Freundeskreis &#8211; f&#252;r selbstverst&#228;ndlich gegeben, also freiwillig zu erbringen halte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34801</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 14:10:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34801</guid>
		<description>@lina
&lt;blockquote&gt;Damit st&#252;nde Liberaltit&#228;t aber auch f&#252;r die konsequente Ablehnung jeglichen Solidarprinzips,&lt;/blockquote&gt;

Solidarit&#228;t und somit Moral ist also in Deinen Augen nur per Zwang m&#246;glich?

@markus
&lt;blockquote&gt;
Wieso sollte der Staat als gesamtwirtschaftlicher Koordinator prinzipiell nicht in der Lage sein, die inh&#228;renten Schw&#228;chen des mikro&#246;konomischen Denkens zu &#252;berwinden helfen?&lt;/blockquote&gt;

weil er es in der Micro&#246;konomik nicht kann und es in der Macro&#246;konomik in der lfd. Praxis schon in den kleinsten Ans&#228;tzen versaut.

&lt;blockquote&gt;eines totalen Marktes in der neoliberalen Wirtschaftsgesellschaft.&lt;/blockquote&gt;

Wollt ihr den totalen Markt? 
Bei Dir wei&#223; man ja nicht ob man lachen oder heulen soll!?
Lesebefehl, damit Du wei&#223;t wovon Du sprichst:
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Neoliberalismus&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lina</p>
<blockquote><p>Damit st&#252;nde Liberaltit&#228;t aber auch f&#252;r die konsequente Ablehnung jeglichen Solidarprinzips,</p></blockquote>
<p>Solidarit&#228;t und somit Moral ist also in Deinen Augen nur per Zwang m&#246;glich?</p>
<p>@markus</p>
<blockquote><p>
Wieso sollte der Staat als gesamtwirtschaftlicher Koordinator prinzipiell nicht in der Lage sein, die inh&#228;renten Schw&#228;chen des mikro&#246;konomischen Denkens zu &#252;berwinden helfen?</p></blockquote>
<p>weil er es in der Micro&#246;konomik nicht kann und es in der Macro&#246;konomik in der lfd. Praxis schon in den kleinsten Ans&#228;tzen versaut.</p>
<blockquote><p>eines totalen Marktes in der neoliberalen Wirtschaftsgesellschaft.</p></blockquote>
<p>Wollt ihr den totalen Markt?<br />
Bei Dir wei&#223; man ja nicht ob man lachen oder heulen soll!?<br />
Lesebefehl, damit Du wei&#223;t wovon Du sprichst:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus" rel="nofollow">Neoliberalismus</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/08/21/tageslektuere-und-diskussionen-am-21-juli-2008/comment-page-2/#comment-34789</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 11:01:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2293#comment-34789</guid>
		<description>Wieso sollte der Staat als gesamtwirtschaftlicher Koordinator prinzipiell nicht in der Lage sein, die inh&#228;renten Schw&#228;chen des mikro&#246;konomischen Denkens zu &#252;berwinden helfen? 

Freilich m&#252;&#223;te man auch ein gewisses Interesse an gesamtwirtschaftlichen Zielsetzungen wie z.B. einem hohen Besch&#228;ftigungsstand haben. An einer Vollbesch&#228;ftigung mit massenhaften &quot;Schmuddeljobs&quot; im neoliberalen Sinne ist in der Sozialen Marktwirtschaft aber nicht gedacht worden. 

Die &quot;richtige&quot; Mischung von Markt und Plan ist nat&#252;rlich nicht einmalig festzulegen, sondern die jeweilig einzurichtende &quot;mixed economy&quot; h&#228;ngt von verschiedenen Faktoren ab, zu denen nicht nur rein &#246;konomische geh&#246;ren, sondern auch kulturspezifische etwa. Ein ergiebiges Feld &#252;brigens f&#252;r staatliche Ordnungspolitik.

Die Begr&#252;ndetheit der von manchen gesch&#252;rten Angst vor dem m&#246;glichen Auftreten eines ineffizienten Wirtschaftsstaates d&#252;rfte in demokratischen Gesellschaften jedenfalls geringer zu veranschlagen sein, als die Bef&#252;rchtungen vor dem Aufkommen eines totalen Marktes in der neoliberalen Wirtschaftsgesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso sollte der Staat als gesamtwirtschaftlicher Koordinator prinzipiell nicht in der Lage sein, die inh&#228;renten Schw&#228;chen des mikro&#246;konomischen Denkens zu &#252;berwinden helfen? </p>
<p>Freilich m&#252;&#223;te man auch ein gewisses Interesse an gesamtwirtschaftlichen Zielsetzungen wie z.B. einem hohen Besch&#228;ftigungsstand haben. An einer Vollbesch&#228;ftigung mit massenhaften &#8220;Schmuddeljobs&#8221; im neoliberalen Sinne ist in der Sozialen Marktwirtschaft aber nicht gedacht worden. </p>
<p>Die &#8220;richtige&#8221; Mischung von Markt und Plan ist nat&#252;rlich nicht einmalig festzulegen, sondern die jeweilig einzurichtende &#8220;mixed economy&#8221; h&#228;ngt von verschiedenen Faktoren ab, zu denen nicht nur rein &#246;konomische geh&#246;ren, sondern auch kulturspezifische etwa. Ein ergiebiges Feld &#252;brigens f&#252;r staatliche Ordnungspolitik.</p>
<p>Die Begr&#252;ndetheit der von manchen gesch&#252;rten Angst vor dem m&#246;glichen Auftreten eines ineffizienten Wirtschaftsstaates d&#252;rfte in demokratischen Gesellschaften jedenfalls geringer zu veranschlagen sein, als die Bef&#252;rchtungen vor dem Aufkommen eines totalen Marktes in der neoliberalen Wirtschaftsgesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
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