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	<title>Kommentare zu: Zumutbar?</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33577</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 09:00:52 +0000</pubDate>
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		<description>Aha, ok.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, ok.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33576</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:53:41 +0000</pubDate>
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		<description>@boche:

Da hast Du recht. Dirk hat auf die Probleme hingewiesen, auf die eine Argumentation aus liberalem Blickwinkel sto&#223;en kann, die sich auf den Aspekt der Diskriminierung st&#252;tzt. Darum wollte ich einmal zur Debatte stellen, inwieweit besagte Diskriminierungen eine Sch&#228;digung des Eigentums Dritter darstellen k&#246;nnen, inkl. der Probleme einer solchen auf Externalit&#228;ten fu&#223;enden Argumentation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@boche:</p>
<p>Da hast Du recht. Dirk hat auf die Probleme hingewiesen, auf die eine Argumentation aus liberalem Blickwinkel sto&#223;en kann, die sich auf den Aspekt der Diskriminierung st&#252;tzt. Darum wollte ich einmal zur Debatte stellen, inwieweit besagte Diskriminierungen eine Sch&#228;digung des Eigentums Dritter darstellen k&#246;nnen, inkl. der Probleme einer solchen auf Externalit&#228;ten fu&#223;enden Argumentation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33574</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:32:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ftt

Deine Frage w&#252;rde sich dann aber auch stellen, wenn es sich nicht um einen Nazi-Laden sondern, sagen wir mal um einen Billigramschladen oder eben die von dir ja bereits erw&#228;hnte Abdeckerei handeln w&#252;rde. 
Mit der Frage, ob man Nazi-Propaganda generell verbieten sollte oder nicht, hat das also nichts zu tun. Aber vielleicht ging es dir um etwas anderes bei diesem Gedankenspiel?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ftt</p>
<p>Deine Frage w&#252;rde sich dann aber auch stellen, wenn es sich nicht um einen Nazi-Laden sondern, sagen wir mal um einen Billigramschladen oder eben die von dir ja bereits erw&#228;hnte Abdeckerei handeln w&#252;rde.<br />
Mit der Frage, ob man Nazi-Propaganda generell verbieten sollte oder nicht, hat das also nichts zu tun. Aber vielleicht ging es dir um etwas anderes bei diesem Gedankenspiel?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33566</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 21:17:59 +0000</pubDate>
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		<description>@F.Alfonzo:

&lt;blockquote&gt;Glaubst du wirklich, dass Gesch&#228;ft A Umsatzeinbu&#223;en verzeichnen wird, weil Nachbargesch&#228;ft B das Nazi-Schild vor der T&#252;r h&#228;ngen hat?&lt;/blockquote&gt;

Im beschriebenen Fall (exklusive Einkaufsstra&#223;e) glaube ich das ernsthaft. Wenn zwischen dem Armani-Laden und dem Versace-Shop ein entsprechendes Gesch&#228;ft er&#246;ffnen w&#252;rde, br&#228;uchtest Du meiner Meinung nach nicht einmal p&#246;belnde Neo-Nazis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@F.Alfonzo:</p>
<blockquote><p>Glaubst du wirklich, dass Gesch&#228;ft A Umsatzeinbu&#223;en verzeichnen wird, weil Nachbargesch&#228;ft B das Nazi-Schild vor der T&#252;r h&#228;ngen hat?</p></blockquote>
<p>Im beschriebenen Fall (exklusive Einkaufsstra&#223;e) glaube ich das ernsthaft. Wenn zwischen dem Armani-Laden und dem Versace-Shop ein entsprechendes Gesch&#228;ft er&#246;ffnen w&#252;rde, br&#228;uchtest Du meiner Meinung nach nicht einmal p&#246;belnde Neo-Nazis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: F.Alfonzo</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33540</link>
		<dc:creator>F.Alfonzo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 01:03:11 +0000</pubDate>
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		<description>@ftt:

Glaubst du wirklich, dass Gesch&#228;ft A Umsatzeinbu&#223;en verzeichnen wird, weil Nachbargesch&#228;ft B das Nazi-Schild vor der T&#252;r h&#228;ngen hat?
Ich denke nicht... au&#223;er vielleicht dann, wenn sich vor dem Nazi-Gesch&#228;ft st&#228;ndig eine dementsprechende Idiotengruppe aufh&#228;lt, die die Passanten anp&#246;belt...
...daf&#252;r (bzw. dagegen) gibt es aber Gesetze, unabh&#228;ngig von dem hier Diskutierten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ftt:</p>
<p>Glaubst du wirklich, dass Gesch&#228;ft A Umsatzeinbu&#223;en verzeichnen wird, weil Nachbargesch&#228;ft B das Nazi-Schild vor der T&#252;r h&#228;ngen hat?<br />
Ich denke nicht&#8230; au&#223;er vielleicht dann, wenn sich vor dem Nazi-Gesch&#228;ft st&#228;ndig eine dementsprechende Idiotengruppe aufh&#228;lt, die die Passanten anp&#246;belt&#8230;<br />
&#8230;daf&#252;r (bzw. dagegen) gibt es aber Gesetze, unabh&#228;ngig von dem hier Diskutierten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33528</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 09:15:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33528</guid>
		<description>Zwischenfrage: 

Kann ein etwaiges rassistisches Schild (&quot;Juden unerw&#252;nscht&quot;) unter bestimmten Umst&#228;nden auch eine Eigentumsbeeintr&#228;chtigung Dritter darstellen, n&#228;mlich wenn sich bspw. ein Nazi-Shop mitten auf einer teuren Einkaufsstra&#223;e à la K&#246;nigsallee in D&#252;sseldorf einkauft?

Bei entsprechender Gr&#246;&#223;e und Sichtbarkeit w&#252;rde es sicherlich f&#252;r die in der N&#228;he befindlichen Gesch&#228;fte umsatzmindernd wirken, so wie wenn jemand auf die Idee k&#228;me, dort eine Abdeckerei zu er&#246;ffnen.

Soll die &#246;ffentliche Gewalt vor solchen Eigentumseinschr&#228;nkungen sch&#252;tzen? Oder griffe er damit in der Abw&#228;gung zu sehr in die Freiheit des Rassisten ein? 

Im zweiten Fall w&#228;re dann eine Alternative, dass die Ladenbesitzer zusammen ggf. &quot;gef&#228;hrdete&quot; Immobilien erwerben. Damit stellte sich aber m&#246;glicherweise wiederum das Problem &#246;ffentlicher G&#252;ter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischenfrage: </p>
<p>Kann ein etwaiges rassistisches Schild (&#8220;Juden unerw&#252;nscht&#8221;) unter bestimmten Umst&#228;nden auch eine Eigentumsbeeintr&#228;chtigung Dritter darstellen, n&#228;mlich wenn sich bspw. ein Nazi-Shop mitten auf einer teuren Einkaufsstra&#223;e à la K&#246;nigsallee in D&#252;sseldorf einkauft?</p>
<p>Bei entsprechender Gr&#246;&#223;e und Sichtbarkeit w&#252;rde es sicherlich f&#252;r die in der N&#228;he befindlichen Gesch&#228;fte umsatzmindernd wirken, so wie wenn jemand auf die Idee k&#228;me, dort eine Abdeckerei zu er&#246;ffnen.</p>
<p>Soll die &#246;ffentliche Gewalt vor solchen Eigentumseinschr&#228;nkungen sch&#252;tzen? Oder griffe er damit in der Abw&#228;gung zu sehr in die Freiheit des Rassisten ein? </p>
<p>Im zweiten Fall w&#228;re dann eine Alternative, dass die Ladenbesitzer zusammen ggf. &#8220;gef&#228;hrdete&#8221; Immobilien erwerben. Damit stellte sich aber m&#246;glicherweise wiederum das Problem &#246;ffentlicher G&#252;ter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33525</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:04:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich w&#252;sste im Moment nichts, was gegen &quot;grunds&#228;tzlich&quot; spr&#228;che.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;sste im Moment nichts, was gegen &#8220;grunds&#228;tzlich&#8221; spr&#228;che.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33524</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 17:18:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber bei der Diskriminierungsproblematik sind mir die Argumente gegen eine Einschr&#228;nkung nicht stark genug.&lt;/blockquote&gt;

Grunds&#228;tzlich oder in der gegenw&#228;rtigen Situation?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber bei der Diskriminierungsproblematik sind mir die Argumente gegen eine Einschr&#228;nkung nicht stark genug.</p></blockquote>
<p>Grunds&#228;tzlich oder in der gegenw&#228;rtigen Situation?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33488</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:47:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Parker8

In 90% dieser Diskussion geht es nicht um den Nutzen des Gesetzes, sondern ob es prinzipiell legitim ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Parker8</p>
<p>In 90% dieser Diskussion geht es nicht um den Nutzen des Gesetzes, sondern ob es prinzipiell legitim ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33485</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 07:38:34 +0000</pubDate>
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		<description>@F.Alfonzo

Parker8 meinte das wohl eher anders. Das Gesetz w&#252;rde die &quot;guten&quot; Unternehmer beg&#252;nstigen, die &quot;b&#246;sen&quot; bestrafen. 
So, wie man sich das Wirken des Papis halt vorstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@F.Alfonzo</p>
<p>Parker8 meinte das wohl eher anders. Das Gesetz w&#252;rde die &#8220;guten&#8221; Unternehmer beg&#252;nstigen, die &#8220;b&#246;sen&#8221; bestrafen.<br />
So, wie man sich das Wirken des Papis halt vorstellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: F.Alfonzo</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33483</link>
		<dc:creator>F.Alfonzo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 01:04:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Wird mit solchen Urteilen nicht denjenigen Unternehmern der R&#252;cken gest&#228;rkt, die Marokkaner anstellen und sagen: “Das sind meine Leute, die haben mein Vertrauen. Und wenn du, Kunde, sie nicht haben willst, weil du ihre Haut oder Haare ‘ablehnst’, dann will ich dir auch keine Dienstleistung bieten.”&lt;/blockquote&gt;

F&#252;r so ein Verhalten braucht man aber weder das Gesetz noch die Rechtsprechung, das kann ein Unternehmer jederzeit machen; damit w&#228;re das Gesetz bestenfalls sinnfrei...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wird mit solchen Urteilen nicht denjenigen Unternehmern der R&#252;cken gest&#228;rkt, die Marokkaner anstellen und sagen: “Das sind meine Leute, die haben mein Vertrauen. Und wenn du, Kunde, sie nicht haben willst, weil du ihre Haut oder Haare ‘ablehnst’, dann will ich dir auch keine Dienstleistung bieten.”</p></blockquote>
<p>F&#252;r so ein Verhalten braucht man aber weder das Gesetz noch die Rechtsprechung, das kann ein Unternehmer jederzeit machen; damit w&#228;re das Gesetz bestenfalls sinnfrei&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33482</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 22:59:54 +0000</pubDate>
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		<description>Mir scheint eine solche Rechtsprechung durchaus positiv. Wird mit solchen Urteilen nicht denjenigen Unternehmern der R&#252;cken gest&#228;rkt, die Marokkaner anstellen und sagen: &quot;Das sind &lt;i&gt;meine&lt;/i&gt; Leute, die haben mein Vertrauen. Und wenn du, Kunde, sie nicht haben willst, weil du ihre Haut oder Haare &#039;ablehnst&#039;, dann will ich dir auch keine Dienstleistung bieten.&quot;

Durch sowas werden langfristig Normen beeinflusst, wie die amerikanische Erfahrung zeigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir scheint eine solche Rechtsprechung durchaus positiv. Wird mit solchen Urteilen nicht denjenigen Unternehmern der R&#252;cken gest&#228;rkt, die Marokkaner anstellen und sagen: &#8220;Das sind <i>meine</i> Leute, die haben mein Vertrauen. Und wenn du, Kunde, sie nicht haben willst, weil du ihre Haut oder Haare &#8216;ablehnst&#8217;, dann will ich dir auch keine Dienstleistung bieten.&#8221;</p>
<p>Durch sowas werden langfristig Normen beeinflusst, wie die amerikanische Erfahrung zeigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33481</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 22:25:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;ist das Recht auf Eigentum und Vertragsfreiheit universell&lt;/em&gt;

Ok, so universell wie bei den Libert&#228;ren sehe ich das dann auch nicht. Aber bei der Diskriminierungsproblematik sind mir die Argumente gegen eine Einschr&#228;nkung nicht stark genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>ist das Recht auf Eigentum und Vertragsfreiheit universell</em></p>
<p>Ok, so universell wie bei den Libert&#228;ren sehe ich das dann auch nicht. Aber bei der Diskriminierungsproblematik sind mir die Argumente gegen eine Einschr&#228;nkung nicht stark genug.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33480</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 17:26:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33480</guid>
		<description>&lt;em&gt;Also ist der entscheidende Punkt, ob (theoretisch) eine Konkurrenz da sein k&#246;nnte? Wenn ja, ist das Recht zur Diskriminierung nicht zu verwehren?&lt;/em&gt;

Es ist nicht der entscheidende Punkt, aber einer, der Eigentumsrechte relativiert - z.B. bis hin zum Kontrahierungszwang.

&lt;em&gt;die grunds&#228;tzliche Feststellung, inwieweit es liberal ist, wenn alle gemeinsam eine Minderheit diskriminieren.&lt;/em&gt;

Wer hat denn eine solche Position vertreten? Es geht nicht um kollektives Handeln, sondern um individuelles. Nicht &quot;alle&quot; diskriminieren eine Minderheit, sondern Person X diskriminiert Person Y. Liberal ist es, die Freiheit anderer zu verteidigen, selbst wenn diese zu einem Verhalten genutzt wird, gegen das man sich selbst wenden w&#252;rde, weil man nicht nur Liberaler ist, sondern auch andere Werte vertritt. 

&lt;em&gt;Die Mehrheit zwingt einer Minderheit in der Demokratie doch st&#228;ndig etwas auf.&lt;/em&gt;

Aber die einzige Form von Staat, die ich akzeptiere, ist ein Rechtsstaat. Der kennt per Definition nur B&#252;rger als Inhaber von gleichen Rechten. W&#228;re eine Mehrheit in der Lage, auch daran etwas zu &#228;ndern, wird der Staat zum Willk&#252;rstaat, den es abzuschaffen gilt. Wie die B&#252;rger diese Rechte aber aus&#252;ben, steht ihnen normalerweise frei, da gibt es keine normativen Vorgaben.

&lt;em&gt;Ich halte die M&#246;glichkeit f&#252;r wichtig, dass sich die Mehrheit auf eine Grenze einigt, ab deren &#220;berschreitung diskriminierendes Handeln als verwerflich angesehen wird und es unterbunden werden kann.&lt;/em&gt;

Na ja, eben waren wir ja bei einem Fall, wo du der Mehrheit unterstellst, sie bef&#252;rworte diskriminierendes Handeln. Deswegen auch &quot;&#228;u&#223;ere&quot; Instanz. Aber generell stellt sich hier schon die Frage, was die Mehrheit f&#252;r alle regeln k&#246;nnen soll, und welche Freiheit man dem Einzelnen l&#228;sst.

&lt;em&gt;sondern um die Frage, ob mein Recht zur Diskriminierung universell und nicht einschr&#228;nkbar ist&lt;/em&gt;

De facto ist es das doch. Aber ich &#252;bernehme mal die libert&#228;re Position und sage: So lange es den Grunds&#228;tzen der Nichtaggression folgt, ist das Recht auf Eigentum und Vertragsfreiheit universell. Ein &quot;Recht zur Diskriminierung&quot; gibt es nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Also ist der entscheidende Punkt, ob (theoretisch) eine Konkurrenz da sein k&#246;nnte? Wenn ja, ist das Recht zur Diskriminierung nicht zu verwehren?</em></p>
<p>Es ist nicht der entscheidende Punkt, aber einer, der Eigentumsrechte relativiert &#8211; z.B. bis hin zum Kontrahierungszwang.</p>
<p><em>die grunds&#228;tzliche Feststellung, inwieweit es liberal ist, wenn alle gemeinsam eine Minderheit diskriminieren.</em></p>
<p>Wer hat denn eine solche Position vertreten? Es geht nicht um kollektives Handeln, sondern um individuelles. Nicht &#8220;alle&#8221; diskriminieren eine Minderheit, sondern Person X diskriminiert Person Y. Liberal ist es, die Freiheit anderer zu verteidigen, selbst wenn diese zu einem Verhalten genutzt wird, gegen das man sich selbst wenden w&#252;rde, weil man nicht nur Liberaler ist, sondern auch andere Werte vertritt. </p>
<p><em>Die Mehrheit zwingt einer Minderheit in der Demokratie doch st&#228;ndig etwas auf.</em></p>
<p>Aber die einzige Form von Staat, die ich akzeptiere, ist ein Rechtsstaat. Der kennt per Definition nur B&#252;rger als Inhaber von gleichen Rechten. W&#228;re eine Mehrheit in der Lage, auch daran etwas zu &#228;ndern, wird der Staat zum Willk&#252;rstaat, den es abzuschaffen gilt. Wie die B&#252;rger diese Rechte aber aus&#252;ben, steht ihnen normalerweise frei, da gibt es keine normativen Vorgaben.</p>
<p><em>Ich halte die M&#246;glichkeit f&#252;r wichtig, dass sich die Mehrheit auf eine Grenze einigt, ab deren &#220;berschreitung diskriminierendes Handeln als verwerflich angesehen wird und es unterbunden werden kann.</em></p>
<p>Na ja, eben waren wir ja bei einem Fall, wo du der Mehrheit unterstellst, sie bef&#252;rworte diskriminierendes Handeln. Deswegen auch &#8220;&#228;u&#223;ere&#8221; Instanz. Aber generell stellt sich hier schon die Frage, was die Mehrheit f&#252;r alle regeln k&#246;nnen soll, und welche Freiheit man dem Einzelnen l&#228;sst.</p>
<p><em>sondern um die Frage, ob mein Recht zur Diskriminierung universell und nicht einschr&#228;nkbar ist</em></p>
<p>De facto ist es das doch. Aber ich &#252;bernehme mal die libert&#228;re Position und sage: So lange es den Grunds&#228;tzen der Nichtaggression folgt, ist das Recht auf Eigentum und Vertragsfreiheit universell. Ein &#8220;Recht zur Diskriminierung&#8221; gibt es nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33479</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:48:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33479</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Dann willst du eben eine &#228;u&#223;ere Instanz, die feststellt, dass das Handeln der Mehrheit verwerflich ist und es deshalb mit Gewalt &#228;ndert?&lt;/blockquote&gt;

Nicht ganz. Ich halte die M&#246;glichkeit f&#252;r wichtig, dass sich die Mehrheit auf eine Grenze einigt, ab deren &#220;berschreitung diskriminierendes Handeln als verwerflich angesehen wird und es unterbunden werden kann.

&lt;blockquote&gt;[Recht der Nichtdiskriminierung]
Ein solches ist zwischen Privatmenschen wohl kaum durchzusetzen.&lt;/blockquote&gt;

Sicher, das haben wir ja bereits diskutiert. Um ein umfasssendes Diskriminierungsverbot geht es nicht, sondern um die Frage, ob mein Recht zur Diskriminierung universell und nicht einschr&#228;nkbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann willst du eben eine &#228;u&#223;ere Instanz, die feststellt, dass das Handeln der Mehrheit verwerflich ist und es deshalb mit Gewalt &#228;ndert?</p></blockquote>
<p>Nicht ganz. Ich halte die M&#246;glichkeit f&#252;r wichtig, dass sich die Mehrheit auf eine Grenze einigt, ab deren &#220;berschreitung diskriminierendes Handeln als verwerflich angesehen wird und es unterbunden werden kann.</p>
<blockquote><p>[Recht der Nichtdiskriminierung]<br />
Ein solches ist zwischen Privatmenschen wohl kaum durchzusetzen.</p></blockquote>
<p>Sicher, das haben wir ja bereits diskutiert. Um ein umfasssendes Diskriminierungsverbot geht es nicht, sondern um die Frage, ob mein Recht zur Diskriminierung universell und nicht einschr&#228;nkbar ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33478</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:44:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33478</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Der Staat kann keine Konkurrenz haben. Nicht-nat&#252;rliche Monopole k&#246;nnen Konkurrenz haben und haben sie zumeist auch (in Form von zuk&#252;nftigen Anbietern und Produzenten substituierender Produkte).&lt;/blockquote&gt;

Also ist der entscheidende Punkt, ob (theoretisch) eine Konkurrenz da sein k&#246;nnte? Wenn ja, ist das Recht zur Diskriminierung nicht zu verwehren?

&lt;blockquote&gt;Das Kartellrecht k&#246;nnte da ein Problem sein. Ansonsten: Lass uns &#252;ber einen solchen Fall reden, sobald er zutrifft. Rein hypothetische F&#228;lle rechtfertigen nichts.&lt;/blockquote&gt;

Nun, die ganze Diskussion ist ja in hohem Ma&#223;e hypothetisch. Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass wir ein Antidiskriminierungsgesetz brauchen und schon gar nicht das AGG. Insofern geht es mir nicht um einen konkreten Fall, sondern um die grunds&#228;tzliche Feststellung, inwieweit es liberal ist, wenn alle gemeinsam eine Minderheit diskriminieren.

&#220;brigens habe ich diesen Satz:
&lt;em&gt;Dann hat der Staat keine Existenzberechtigung.&lt;/em&gt;
nicht verstanden. Die Mehrheit zwingt einer Minderheit in der Demokratie doch st&#228;ndig etwas auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Staat kann keine Konkurrenz haben. Nicht-nat&#252;rliche Monopole k&#246;nnen Konkurrenz haben und haben sie zumeist auch (in Form von zuk&#252;nftigen Anbietern und Produzenten substituierender Produkte).</p></blockquote>
<p>Also ist der entscheidende Punkt, ob (theoretisch) eine Konkurrenz da sein k&#246;nnte? Wenn ja, ist das Recht zur Diskriminierung nicht zu verwehren?</p>
<blockquote><p>Das Kartellrecht k&#246;nnte da ein Problem sein. Ansonsten: Lass uns &#252;ber einen solchen Fall reden, sobald er zutrifft. Rein hypothetische F&#228;lle rechtfertigen nichts.</p></blockquote>
<p>Nun, die ganze Diskussion ist ja in hohem Ma&#223;e hypothetisch. Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass wir ein Antidiskriminierungsgesetz brauchen und schon gar nicht das AGG. Insofern geht es mir nicht um einen konkreten Fall, sondern um die grunds&#228;tzliche Feststellung, inwieweit es liberal ist, wenn alle gemeinsam eine Minderheit diskriminieren.</p>
<p>&#220;brigens habe ich diesen Satz:<br />
<em>Dann hat der Staat keine Existenzberechtigung.</em><br />
nicht verstanden. Die Mehrheit zwingt einer Minderheit in der Demokratie doch st&#228;ndig etwas auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33477</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:39:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Recht der Nichtdiskriminierung&lt;/em&gt;

Ein solches ist zwischen Privatmenschen wohl kaum durchzusetzen. Die Frage ist auch, warum das w&#252;nschenswert w&#228;re, denn ich z.B. diskriminiere jeden Tag aufs Neue und kann mir kaum vorstellen, wie mich jemand daran hindern soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Recht der Nichtdiskriminierung</em></p>
<p>Ein solches ist zwischen Privatmenschen wohl kaum durchzusetzen. Die Frage ist auch, warum das w&#252;nschenswert w&#228;re, denn ich z.B. diskriminiere jeden Tag aufs Neue und kann mir kaum vorstellen, wie mich jemand daran hindern soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33476</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:35:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Es ist doch vollkommen klar, dass ich niemandem aufzwingen kann was er zu denken hat. Es geht um das konkrete Handeln.&lt;/em&gt;

Dann willst du eben eine &#228;u&#223;ere Instanz, die feststellt, dass das Handeln der Mehrheit verwerflich ist und es deshalb mit Gewalt &#228;ndert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist doch vollkommen klar, dass ich niemandem aufzwingen kann was er zu denken hat. Es geht um das konkrete Handeln.</em></p>
<p>Dann willst du eben eine &#228;u&#223;ere Instanz, die feststellt, dass das Handeln der Mehrheit verwerflich ist und es deshalb mit Gewalt &#228;ndert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33475</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:31:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33475</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Die Abw&#228;gung zwischen der dem Eigentumsrecht und der “Freiheit”, wie Du es nennst, beliebige Verbote zu erteilen? Nenne es Abw&#228;gung, sie wird bei mir aber immer gleich ausfallen. Allein schon, weil letztere Freiheit nicht existiert (nicht als Recht.)&lt;/blockquote&gt;

Es geht ja keineswegs um beliebige Verbote, sondern um das Recht der Nichtdiskriminierung. Warum sollte diesbez&#252;glich keine Abw&#228;gung m&#246;glich sein, wo wir doch an anderer Stelle auch Abw&#228;gungen machen? Gerade das Eigentumsrecht ist ja vielfach eingeschr&#228;nkt, um andere Rechte oder Freiheiten zu erm&#246;glichen. Dass Dir das Recht auf Eigentum wichtiger ist als alles andere, bleibt Dir ja unbenommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Abw&#228;gung zwischen der dem Eigentumsrecht und der “Freiheit”, wie Du es nennst, beliebige Verbote zu erteilen? Nenne es Abw&#228;gung, sie wird bei mir aber immer gleich ausfallen. Allein schon, weil letztere Freiheit nicht existiert (nicht als Recht.)</p></blockquote>
<p>Es geht ja keineswegs um beliebige Verbote, sondern um das Recht der Nichtdiskriminierung. Warum sollte diesbez&#252;glich keine Abw&#228;gung m&#246;glich sein, wo wir doch an anderer Stelle auch Abw&#228;gungen machen? Gerade das Eigentumsrecht ist ja vielfach eingeschr&#228;nkt, um andere Rechte oder Freiheiten zu erm&#246;glichen. Dass Dir das Recht auf Eigentum wichtiger ist als alles andere, bleibt Dir ja unbenommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33474</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:20:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33474</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Du meinst, da m&#252;sse quasi eine &#228;u&#223;ere Instanz her, die dann dort nicht nur einer Minderheit, sondern sogar der Mehrheit aufzwingt, wie sie zu denken hat?&lt;/blockquote&gt;

Es ist doch vollkommen klar, dass ich niemandem aufzwingen kann was er zu denken hat. Es geht um das konkrete Handeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du meinst, da m&#252;sse quasi eine &#228;u&#223;ere Instanz her, die dann dort nicht nur einer Minderheit, sondern sogar der Mehrheit aufzwingt, wie sie zu denken hat?</p></blockquote>
<p>Es ist doch vollkommen klar, dass ich niemandem aufzwingen kann was er zu denken hat. Es geht um das konkrete Handeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33472</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 08:59:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33472</guid>
		<description>Richtig, aber kaum einer sagt doch, da&#223; er die Deutschen f&#252;r immer noch zum gro&#223;en Teil degenerierte, latent gewaltbereite Rassisten h&#228;lt, die jederzeit wieder dem erstbesten Adolf hinterherlaufen w&#252;rden. W&#252;rde das so offen gesagt, dann w&#228;re das ein Argument, das man diskutieren k&#246;nnte. So wie sich die Sache regelm&#228;&#223;ig darstellt, wird aber beides gebraucht, je nach Situation: Die zivilisierten, aufgekl&#228;rten und durchdemokratisierten Deutschen hier, die durch repressive Gesetze zu b&#228;ndigende Bestie dort. Das pa&#223;t meistens nicht richtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, aber kaum einer sagt doch, da&#223; er die Deutschen f&#252;r immer noch zum gro&#223;en Teil degenerierte, latent gewaltbereite Rassisten h&#228;lt, die jederzeit wieder dem erstbesten Adolf hinterherlaufen w&#252;rden. W&#252;rde das so offen gesagt, dann w&#228;re das ein Argument, das man diskutieren k&#246;nnte. So wie sich die Sache regelm&#228;&#223;ig darstellt, wird aber beides gebraucht, je nach Situation: Die zivilisierten, aufgekl&#228;rten und durchdemokratisierten Deutschen hier, die durch repressive Gesetze zu b&#228;ndigende Bestie dort. Das pa&#223;t meistens nicht richtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33470</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 08:00:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33470</guid>
		<description>Man muss aber zugestehen, dass die Angst vor der gesellschaftlichen Realit&#228;t in Deutschland aus historischen Gr&#252;nden verst&#228;ndlich ist. Denn schlie&#223;lich war es hier, wo sich die extremsten Meinungen durchsetzen und das gr&#246;&#223;te Unrecht unter den Augen aller geschehen konnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss aber zugestehen, dass die Angst vor der gesellschaftlichen Realit&#228;t in Deutschland aus historischen Gr&#252;nden verst&#228;ndlich ist. Denn schlie&#223;lich war es hier, wo sich die extremsten Meinungen durchsetzen und das gr&#246;&#223;te Unrecht unter den Augen aller geschehen konnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: F.Alfonzo</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33466</link>
		<dc:creator>F.Alfonzo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 23:28:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Spricht aus der Bef&#252;rwortung des Verbots nicht eigentlich eine Geringsch&#228;tzung der gesellschaftlichen Reaktionen auf solche F&#228;lle? So, als f&#252;rchte man offenen Beifall oder rechnete nicht mit Protesten?&lt;/blockquote&gt;

Das ist m.E. der Kern der ganzen Diskussion. Hier zeigt sich auch der Unterschied zwischen der Praxis in Deutschland und jener in vergleichbaren Staaten, in denen auch extreme Meinungen ge&#228;u&#223;ert werden d&#252;rfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Spricht aus der Bef&#252;rwortung des Verbots nicht eigentlich eine Geringsch&#228;tzung der gesellschaftlichen Reaktionen auf solche F&#228;lle? So, als f&#252;rchte man offenen Beifall oder rechnete nicht mit Protesten?</p></blockquote>
<p>Das ist m.E. der Kern der ganzen Diskussion. Hier zeigt sich auch der Unterschied zwischen der Praxis in Deutschland und jener in vergleichbaren Staaten, in denen auch extreme Meinungen ge&#228;u&#223;ert werden d&#252;rfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33465</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:54:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Also doch eine Abw&#228;gung der Einschr&#228;nkungen von Freiheit?&lt;/em&gt;

Die Abw&#228;gung zwischen der dem Eigentumsrecht und der &quot;Freiheit&quot;, wie Du es nennst, beliebige Verbote zu erteilen? Nenne es Abw&#228;gung, sie wird bei mir aber immer gleich ausfallen. Allein schon, weil letztere Freiheit nicht existiert (nicht als Recht.) 

Wenn man sagt &quot;Die Freiheit des einen h&#246;rt bei der Freiheit des anderen auf&quot;, f&#228;llt es mir schwer dies &quot;Abw&#228;gung von Freiheitsrechten&quot; zu nennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Also doch eine Abw&#228;gung der Einschr&#228;nkungen von Freiheit?</em></p>
<p>Die Abw&#228;gung zwischen der dem Eigentumsrecht und der &#8220;Freiheit&#8221;, wie Du es nennst, beliebige Verbote zu erteilen? Nenne es Abw&#228;gung, sie wird bei mir aber immer gleich ausfallen. Allein schon, weil letztere Freiheit nicht existiert (nicht als Recht.) </p>
<p>Wenn man sagt &#8220;Die Freiheit des einen h&#246;rt bei der Freiheit des anderen auf&#8221;, f&#228;llt es mir schwer dies &#8220;Abw&#228;gung von Freiheitsrechten&#8221; zu nennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33464</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:49:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33464</guid>
		<description>&lt;em&gt;inwieweit ist dann Zettels Argument haltbar, dass zwischen Privaten und Staat ein Unterschied zu machen sei, weil letzterer keine Konkurrenz hat zu der man gehen kann wenn man diskriminiert wird?&lt;/em&gt;

Der Staat kann keine Konkurrenz haben. Nicht-nat&#252;rliche Monopole k&#246;nnen Konkurrenz haben und haben sie zumeist auch (in Form von zuk&#252;nftigen Anbietern und Produzenten substituierender Produkte).

&lt;em&gt;Inwieweit ist das Argument in dem Fall haltbar, in dem sich alle Anbieter darin einig sind, zu diskriminieren?&lt;/em&gt;

Das Kartellrecht k&#246;nnte da ein Problem sein. Ansonsten: Lass uns &#252;ber einen solchen Fall reden, sobald er zutrifft. Rein hypothetische F&#228;lle rechtfertigen nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>inwieweit ist dann Zettels Argument haltbar, dass zwischen Privaten und Staat ein Unterschied zu machen sei, weil letzterer keine Konkurrenz hat zu der man gehen kann wenn man diskriminiert wird?</em></p>
<p>Der Staat kann keine Konkurrenz haben. Nicht-nat&#252;rliche Monopole k&#246;nnen Konkurrenz haben und haben sie zumeist auch (in Form von zuk&#252;nftigen Anbietern und Produzenten substituierender Produkte).</p>
<p><em>Inwieweit ist das Argument in dem Fall haltbar, in dem sich alle Anbieter darin einig sind, zu diskriminieren?</em></p>
<p>Das Kartellrecht k&#246;nnte da ein Problem sein. Ansonsten: Lass uns &#252;ber einen solchen Fall reden, sobald er zutrifft. Rein hypothetische F&#228;lle rechtfertigen nichts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33463</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:47:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33463</guid>
		<description>@Holger

Ob ein Mensch A einem Menschen B ein Tauschangebot macht, dann ist es doch alleine die Sache von B dar&#252;ber zu entscheiden ob er es ablehnt oder nicht. Aus welchem Grunde sollte denn da nach den Motiven von B unterschieden werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Holger</p>
<p>Ob ein Mensch A einem Menschen B ein Tauschangebot macht, dann ist es doch alleine die Sache von B dar&#252;ber zu entscheiden ob er es ablehnt oder nicht. Aus welchem Grunde sollte denn da nach den Motiven von B unterschieden werden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33462</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:45:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33462</guid>
		<description>@Holger

&lt;em&gt;Und selbstverst&#228;ndlich zwingt die Mehrheit einer Minderheit etwas auf.&lt;/em&gt;

Dann hat der Staat keine Existenzberechtigung. 

&lt;em&gt;Es mag aber F&#228;lle geben - und in einigen Gegenden k&#246;nnte ich mir vorstellen, dass es auch so ist - dass ein solchen Verhalten [Juden unerw&#252;nscht] in hohem Ma&#223;e auf gesellschaftliche Akzeptanz trifft und es vielmehr diejenigen sind, die dieses Verhalten ablehnen, deren gesellschaftliches Leben beeintr&#228;chtigt wird.&lt;/em&gt;

Du meinst, da m&#252;sse quasi eine &#228;u&#223;ere Instanz her, die dann dort nicht nur einer Minderheit, sondern sogar der Mehrheit aufzwingt, wie sie zu denken hat? Interessantes Fass, das du damit aufmachst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Holger</p>
<p><em>Und selbstverst&#228;ndlich zwingt die Mehrheit einer Minderheit etwas auf.</em></p>
<p>Dann hat der Staat keine Existenzberechtigung. </p>
<p><em>Es mag aber F&#228;lle geben &#8211; und in einigen Gegenden k&#246;nnte ich mir vorstellen, dass es auch so ist &#8211; dass ein solchen Verhalten [Juden unerw&#252;nscht] in hohem Ma&#223;e auf gesellschaftliche Akzeptanz trifft und es vielmehr diejenigen sind, die dieses Verhalten ablehnen, deren gesellschaftliches Leben beeintr&#228;chtigt wird.</em></p>
<p>Du meinst, da m&#252;sse quasi eine &#228;u&#223;ere Instanz her, die dann dort nicht nur einer Minderheit, sondern sogar der Mehrheit aufzwingt, wie sie zu denken hat? Interessantes Fass, das du damit aufmachst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33461</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:44:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33461</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Es sollte aber klar sein, dass diese “Freiheitseinschr&#228;nkung” eine ganz andere ist als wenn man jemanden gewaltsam untersagt gewaltlos (!) seine Pr&#228;ferenzen offenzulegen.&lt;/blockquote&gt;

Also doch eine Abw&#228;gung der Einschr&#228;nkungen von Freiheit? Mehr w&#252;rde ich ja auch zun&#228;chst gar nicht behaupten. Solche Abw&#228;gungen machen wir ja nicht nur im Falle von Diskriminierung. Auch das Recht aus Unversehrtheit muss durchgesetzt werden. Daf&#252;r braucht der Staat Mittel, die er durch Steuern erheben muss, wodurch das Recht auf Eigentum eingeschr&#228;nkt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es sollte aber klar sein, dass diese “Freiheitseinschr&#228;nkung” eine ganz andere ist als wenn man jemanden gewaltsam untersagt gewaltlos (!) seine Pr&#228;ferenzen offenzulegen.</p></blockquote>
<p>Also doch eine Abw&#228;gung der Einschr&#228;nkungen von Freiheit? Mehr w&#252;rde ich ja auch zun&#228;chst gar nicht behaupten. Solche Abw&#228;gungen machen wir ja nicht nur im Falle von Diskriminierung. Auch das Recht aus Unversehrtheit muss durchgesetzt werden. Daf&#252;r braucht der Staat Mittel, die er durch Steuern erheben muss, wodurch das Recht auf Eigentum eingeschr&#228;nkt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33460</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:39:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33460</guid>
		<description>@Rayson

Monopole gibt es ja nun eine Menge, z.B. tempor&#228;re, die durch Innovationen entstehen oder regionale. Wenn hier diskriminiert werden darf, inwieweit ist dann Zettels Argument haltbar, dass zwischen Privaten und Staat ein Unterschied zu machen sei, weil letzterer keine Konkurrenz hat zu der man gehen kann wenn man diskriminiert wird? Inwieweit ist das Argument in dem Fall haltbar, in dem sich alle Anbieter darin einig sind, zu diskriminieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson</p>
<p>Monopole gibt es ja nun eine Menge, z.B. tempor&#228;re, die durch Innovationen entstehen oder regionale. Wenn hier diskriminiert werden darf, inwieweit ist dann Zettels Argument haltbar, dass zwischen Privaten und Staat ein Unterschied zu machen sei, weil letzterer keine Konkurrenz hat zu der man gehen kann wenn man diskriminiert wird? Inwieweit ist das Argument in dem Fall haltbar, in dem sich alle Anbieter darin einig sind, zu diskriminieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/comment-page-3/#comment-33459</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:31:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/07/11/zumutbar/#comment-33459</guid>
		<description>&lt;em&gt;Was der Staat soll, scheint mir in diesem Zusammenhang nicht relevant zu sein. Entscheidend ist doch, was er tut. Und selbstverst&#228;ndlich zwingt die Mehrheit einer Minderheit etwas auf.&lt;/em&gt;

Durch die Grundrechte werde die M&#246;glichkeiten der Mehrheit via Gewalt andern etwas aufzuzwingen beschnitten. Das kannst Du meinetwegen &quot;Einschr&#228;nkung der Freiheit der Mehrheit&quot; nennen. (Ich w&#252;rde es allerdings nicht tun.). Es sollte aber klar sein, dass diese &quot;Freiheitseinschr&#228;nkung&quot; eine ganz andere ist als wenn man jemanden gewaltsam untersagt gewaltlos (!) seine Pr&#228;ferenzen offenzulegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was der Staat soll, scheint mir in diesem Zusammenhang nicht relevant zu sein. Entscheidend ist doch, was er tut. Und selbstverst&#228;ndlich zwingt die Mehrheit einer Minderheit etwas auf.</em></p>
<p>Durch die Grundrechte werde die M&#246;glichkeiten der Mehrheit via Gewalt andern etwas aufzuzwingen beschnitten. Das kannst Du meinetwegen &#8220;Einschr&#228;nkung der Freiheit der Mehrheit&#8221; nennen. (Ich w&#252;rde es allerdings nicht tun.). Es sollte aber klar sein, dass diese &#8220;Freiheitseinschr&#228;nkung&#8221; eine ganz andere ist als wenn man jemanden gewaltsam untersagt gewaltlos (!) seine Pr&#228;ferenzen offenzulegen.</p>
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