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	<title>Kommentare zu: Eine Lokalrunde Guiness</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 23:45:30 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-2/#comment-32537</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:17:26 +0000</pubDate>
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		<description>Mit dem Einhegen wird nur dummerweise das stattgefundene Abgeben weiter legitimiert. 

Neben der eher gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig befriedigenden Trotzreaktion sehe ich jedes direkt-demokratische und deshalb nur unter unw&#252;rdigen Verrenkungen zu ignorierende &#039;Nein&#039; gegen die EU-B&#252;rokraten als kleinen Schritt in Richtung genereller Neukonzeptionierung der EU. Meine, vielleicht naive, Hoffnung ist, dass irgendwann zu offensichtlich werden wird, dass diese zentralistische EU eine Veranstaltung einer abgehobenen Politikerkaste ist und keinen R&#252;ckhalt bei den B&#252;rgern hat.

Heute erz&#228;hlte (ein ansonsten entt&#228;uschend plump daher schw&#228;tzender) EU-Abgeordneter &#214;zdemir im DLF davon, dass in dieser Woche in der EU eine Richtlinie beschlossen worden sei, die sich mit Vorgaben zur Ausstattung kommunaler (!) Fuhrparks besch&#228;ftigte. Selbst &#214;zdemir nannte diesen Vorgang nur einen aktuellen Fall, der ihm diese Woche grad mal aufgefallen sei.

Das ist Europa. B&#252;rokratische Anma&#223;ung. So geht das doch nicht weiter. 
Und ich habe kein Vertrauen in den Bock, die EU-Instanzen und ihre Neukonzeptionen, G&#228;rtner zu spielen und derlei zentralistischen Unfug aus der Welt zu schaffen.

Ein Europa der Nationen, mit Freihandel, offenen Grenzen und gemeinsamer W&#228;hrung - das ist wunderbar.
Ein Europa, das verbindliche Normen f&#252;r jeden Pups erl&#228;sst, den ein irischer, deutscher, franz&#246;sischer oder italienischer B&#252;rger von sich gibt - das ist unw&#252;rdige Bevormundung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Einhegen wird nur dummerweise das stattgefundene Abgeben weiter legitimiert. </p>
<p>Neben der eher gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig befriedigenden Trotzreaktion sehe ich jedes direkt-demokratische und deshalb nur unter unw&#252;rdigen Verrenkungen zu ignorierende &#8216;Nein&#8217; gegen die EU-B&#252;rokraten als kleinen Schritt in Richtung genereller Neukonzeptionierung der EU. Meine, vielleicht naive, Hoffnung ist, dass irgendwann zu offensichtlich werden wird, dass diese zentralistische EU eine Veranstaltung einer abgehobenen Politikerkaste ist und keinen R&#252;ckhalt bei den B&#252;rgern hat.</p>
<p>Heute erz&#228;hlte (ein ansonsten entt&#228;uschend plump daher schw&#228;tzender) EU-Abgeordneter &#214;zdemir im DLF davon, dass in dieser Woche in der EU eine Richtlinie beschlossen worden sei, die sich mit Vorgaben zur Ausstattung kommunaler (!) Fuhrparks besch&#228;ftigte. Selbst &#214;zdemir nannte diesen Vorgang nur einen aktuellen Fall, der ihm diese Woche grad mal aufgefallen sei.</p>
<p>Das ist Europa. B&#252;rokratische Anma&#223;ung. So geht das doch nicht weiter.<br />
Und ich habe kein Vertrauen in den Bock, die EU-Instanzen und ihre Neukonzeptionen, G&#228;rtner zu spielen und derlei zentralistischen Unfug aus der Welt zu schaffen.</p>
<p>Ein Europa der Nationen, mit Freihandel, offenen Grenzen und gemeinsamer W&#228;hrung &#8211; das ist wunderbar.<br />
Ein Europa, das verbindliche Normen f&#252;r jeden Pups erl&#228;sst, den ein irischer, deutscher, franz&#246;sischer oder italienischer B&#252;rger von sich gibt &#8211; das ist unw&#252;rdige Bevormundung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-2/#comment-32536</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:03:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Boche:

Ich hatte eine l&#228;ngere Antwort fertig, die leider einem Computer-Absturz zum Opfer gefallen ist.

Deswegen nur kurz:
&lt;blockquote&gt;Das hie&#223;e aber, erst geben wir mehr Souver&#228;nit&#228;t ab. Und dann hoffen wir mal, dass wir noch in den Dingen, die wir selbst entscheiden wollen, selbst entscheiden k&#246;nnen, wenn wir ein Gericht ohne Praxis in dieser Frage anrufen.
Schlechter Deal.&lt;/blockquote&gt;

In der Tat ein schlechter Deal. Allerdings ist der reale Deal ja noch schlechter. Die Kompetenzen sind ja schon ohne Kompensation abgegeben worden. Es geht jetzt doch haupts&#228;chlich darum, dass wieder etwas einzuhegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:</p>
<p>Ich hatte eine l&#228;ngere Antwort fertig, die leider einem Computer-Absturz zum Opfer gefallen ist.</p>
<p>Deswegen nur kurz:</p>
<blockquote><p>Das hie&#223;e aber, erst geben wir mehr Souver&#228;nit&#228;t ab. Und dann hoffen wir mal, dass wir noch in den Dingen, die wir selbst entscheiden wollen, selbst entscheiden k&#246;nnen, wenn wir ein Gericht ohne Praxis in dieser Frage anrufen.<br />
Schlechter Deal.</p></blockquote>
<p>In der Tat ein schlechter Deal. Allerdings ist der reale Deal ja noch schlechter. Die Kompetenzen sind ja schon ohne Kompensation abgegeben worden. Es geht jetzt doch haupts&#228;chlich darum, dass wieder etwas einzuhegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-2/#comment-32462</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 13:10:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ftt

&lt;blockquote&gt;Das Klagerecht ist ja gerade neu und eine Reaktion auf den von Dir angemahnten Mi&#223;stand. Ob das Klagerecht wirkt, m&#252;sste die Praxis zeigen.&lt;/blockquote&gt;

Das hie&#223;e aber, erst geben wir mehr Souver&#228;nit&#228;t ab. Und dann hoffen wir mal, dass wir noch in den Dingen, die wir selbst entscheiden wollen, selbst entscheiden k&#246;nnen, wenn wir ein Gericht ohne Praxis in dieser Frage anrufen.
Schlechter Deal.

&lt;blockquote&gt;Ich halte ihn hinsichtlich vieler hier vorgebrachter Vorw&#252;rfe an die EU f&#252;r besser als den Status quo.&lt;/blockquote&gt;

Ok. Aber wie sollte deiner Meinung jemand abstimmen, der nicht an &quot;Verbesserungen&quot; des Status Quo interessiert ist sondern an einer grundlegenden Erneuerung der institutionellen Machtverteilung?

&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist.&lt;/em&gt; 

Das EP ist nicht demokratisch legitimiert?&lt;/blockquote&gt;

Hom&#246;opathisch legitimiert. Im Vergleich zu nationalen Parlamenten. Die hom&#246;opathisch legitimiert sind im Vergleich zu Landesparlamenten. Und die im Vergleich zu Gemeinde- und Stadtr&#228;ten.
St&#228;rkt man das EP, st&#228;rkt man eine ferne Instanz, auf die der einzelne B&#252;rger kaum noch Einfluss hat. Deshalb d&#252;rfte sich die Begeisterung diesbez&#252;glicher &quot;Verbesserungen&quot; durch den Lissabon-Vertrag auch in engen Grenzen halten.
Denn ich will keine St&#228;rkung zentraler, ferner Instanzen. Ich will eine St&#228;rkung nach unten hin. Insofern geht das schon vom Grundsatz her in die falsche Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ftt</p>
<blockquote><p>Das Klagerecht ist ja gerade neu und eine Reaktion auf den von Dir angemahnten Mi&#223;stand. Ob das Klagerecht wirkt, m&#252;sste die Praxis zeigen.</p></blockquote>
<p>Das hie&#223;e aber, erst geben wir mehr Souver&#228;nit&#228;t ab. Und dann hoffen wir mal, dass wir noch in den Dingen, die wir selbst entscheiden wollen, selbst entscheiden k&#246;nnen, wenn wir ein Gericht ohne Praxis in dieser Frage anrufen.<br />
Schlechter Deal.</p>
<blockquote><p>Ich halte ihn hinsichtlich vieler hier vorgebrachter Vorw&#252;rfe an die EU f&#252;r besser als den Status quo.</p></blockquote>
<p>Ok. Aber wie sollte deiner Meinung jemand abstimmen, der nicht an &#8220;Verbesserungen&#8221; des Status Quo interessiert ist sondern an einer grundlegenden Erneuerung der institutionellen Machtverteilung?</p>
<blockquote><p><em>deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist.</em> </p>
<p>Das EP ist nicht demokratisch legitimiert?</p></blockquote>
<p>Hom&#246;opathisch legitimiert. Im Vergleich zu nationalen Parlamenten. Die hom&#246;opathisch legitimiert sind im Vergleich zu Landesparlamenten. Und die im Vergleich zu Gemeinde- und Stadtr&#228;ten.<br />
St&#228;rkt man das EP, st&#228;rkt man eine ferne Instanz, auf die der einzelne B&#252;rger kaum noch Einfluss hat. Deshalb d&#252;rfte sich die Begeisterung diesbez&#252;glicher &#8220;Verbesserungen&#8221; durch den Lissabon-Vertrag auch in engen Grenzen halten.<br />
Denn ich will keine St&#228;rkung zentraler, ferner Instanzen. Ich will eine St&#228;rkung nach unten hin. Insofern geht das schon vom Grundsatz her in die falsche Richtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-2/#comment-32461</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 12:51:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32461</guid>
		<description>Sorry wegen der Un&#252;bersichtlichkeit: Die ersten drei Zitate beziehen sich auf Boche, die restlichen auf Dirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry wegen der Un&#252;bersichtlichkeit: Die ersten drei Zitate beziehen sich auf Boche, die restlichen auf Dirk.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-2/#comment-32460</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 12:47:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32460</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Da k&#246;nnte ich jetzt aber deine Argumentation gegen dich selbst wenden: Du bist daf&#252;r, kannst aber nicht erkl&#228;ren wof&#252;r? (Oder willst du es nur nicht?)&lt;/blockquote&gt;

Ich kann schon erkl&#228;ren, warum ich wof&#252;r bin. In Zettels Forum habe ich das etwas auf&#252;hrlicher versucht. Allerdings habe ich auch gemeint, dass es reicht, wenn ich bspw. auf die Vertragsbestimmungen &quot;Subsidiarit&#228;tsklage&quot;, &quot;S.r&#252;ge&quot; etc. aufmerksam mache, so dass der Interessierte das dann googelt.

&lt;blockquote&gt;Wof&#252;r reicht es? Dass die Rechtsbasis des EuGH in diesem Punkte Subsidiarit&#228;t mangelhaft ist, kann ich nicht behaupten, vermute es aber. Denn wie sonst sollte es bisher zu diesen ganzen Eingriffen in die Entscheidungshoheit der L&#228;nder gekommen sein, wenn nicht durch ein merkw&#252;rdiges Verst&#228;ndnis europ&#228;ischer Beh&#246;rden von Subsidiarit&#228;t?
Abgesehen davon ist im Vertrag auch irgendwo die Rede von Mehrheiten nationaler Parlamente, um ein Gesetz zu stoppen.&lt;/blockquote&gt;

Das Klagerecht ist ja gerade neu und eine Reaktion auf den von Dir angemahnten Mi&#223;stand. Ob das Klagerecht wirkt, m&#252;sste die Praxis zeigen.
&lt;blockquote&gt;
Das dann gut zu finden und dies zu verk&#252;nden… &lt;/blockquote&gt;

Noch einmal kurz zur Klarstellung: Wie gesagt, bin ich zum einen weder gl&#252;cklich &#252;ber die Art und Weise, wie der Reformvertrag hierzulande nicht diskutiert wird, noch habe ich irgendwo gesagt, dass ich den Vertrag &quot;gut&quot; finde. Ich halte ihn hinsichtlich vieler hier vorgebrachter Vorw&#252;rfe an die EU f&#252;r besser als den Status quo.

&lt;blockquote&gt;
Der Vertrag von Lissabon ist doch quasi die Verfassung. Stimmen wir ihm zu, dann konstituieren wir automatisch den in ihm enthaltenden undemokratischen Zentralismus (Ministerrat und Kommission als Gesetzgebungsinstanz) und signalisieren, dass es uns egal ist, dass wir die Verfassung bereits abgelehnt haben und sich die Europapolitiker darum nichtg mehr k&#252;mmern.&lt;/blockquote&gt;

1. Der &quot;undemokratische Zentralismus&quot;, wie Du es sehr &#252;bertrieben ausdr&#252;ckst, ist schon da. Ministerrat werden durch den Vertrag nicht als Gesetzgeber konstituiert, sondern z.T. durch die St&#228;rkung des EP eher zur&#252;ckgedr&#228;ngt. Der Reformvertrag macht ihn an vielen Punkten transparenter und somit demokratischer (Ausweitung des parlamentarischen Mitentscheidungsverfahren, Wahl des Kommissionspr&#228;sidenten durch das Parlament, Anpassung der Ratsstimmen an das Bev&#246;lkerungsgewicht (=Ann&#228;herung an &quot;one man, one vote&quot;), erstmals Einf&#252;hrung von ausschlie&#223;lichen und konkurrierenden Kompetenzkatalogen).

2. &quot;Wir&quot; haben die &quot;Verfassung&quot; nicht abgelehnt, weder wir alle hier noch die Bundesrepublik Deutschland.
 
&lt;blockquote&gt;deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist.
&lt;/blockquote&gt;

Das EP ist nicht demokratisch legitimiert?

&lt;blockquote&gt;Es ist nicht die Entscheidung Lafontaine vs Merkel, sondern Merkel f&#252;r die n&#228;chsten 200 Jahre oder Lafontaine f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre! Dazu noch ist der Fortschritt minimal.&lt;/blockquote&gt;

Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst, dass der Reformvertrag schwerer abzu&#228;ndern sein soll als der jetzige Vertrag von Nizza. Genau genommen bleiben die Verfahren zur &#196;nderung der Vertr&#228;ge dieselben bzw. werden in Teilbereichen sogar vereinfacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da k&#246;nnte ich jetzt aber deine Argumentation gegen dich selbst wenden: Du bist daf&#252;r, kannst aber nicht erkl&#228;ren wof&#252;r? (Oder willst du es nur nicht?)</p></blockquote>
<p>Ich kann schon erkl&#228;ren, warum ich wof&#252;r bin. In Zettels Forum habe ich das etwas auf&#252;hrlicher versucht. Allerdings habe ich auch gemeint, dass es reicht, wenn ich bspw. auf die Vertragsbestimmungen &#8220;Subsidiarit&#228;tsklage&#8221;, &#8220;S.r&#252;ge&#8221; etc. aufmerksam mache, so dass der Interessierte das dann googelt.</p>
<blockquote><p>Wof&#252;r reicht es? Dass die Rechtsbasis des EuGH in diesem Punkte Subsidiarit&#228;t mangelhaft ist, kann ich nicht behaupten, vermute es aber. Denn wie sonst sollte es bisher zu diesen ganzen Eingriffen in die Entscheidungshoheit der L&#228;nder gekommen sein, wenn nicht durch ein merkw&#252;rdiges Verst&#228;ndnis europ&#228;ischer Beh&#246;rden von Subsidiarit&#228;t?<br />
Abgesehen davon ist im Vertrag auch irgendwo die Rede von Mehrheiten nationaler Parlamente, um ein Gesetz zu stoppen.</p></blockquote>
<p>Das Klagerecht ist ja gerade neu und eine Reaktion auf den von Dir angemahnten Mi&#223;stand. Ob das Klagerecht wirkt, m&#252;sste die Praxis zeigen.</p>
<blockquote><p>
Das dann gut zu finden und dies zu verk&#252;nden… </p></blockquote>
<p>Noch einmal kurz zur Klarstellung: Wie gesagt, bin ich zum einen weder gl&#252;cklich &#252;ber die Art und Weise, wie der Reformvertrag hierzulande nicht diskutiert wird, noch habe ich irgendwo gesagt, dass ich den Vertrag &#8220;gut&#8221; finde. Ich halte ihn hinsichtlich vieler hier vorgebrachter Vorw&#252;rfe an die EU f&#252;r besser als den Status quo.</p>
<blockquote><p>
Der Vertrag von Lissabon ist doch quasi die Verfassung. Stimmen wir ihm zu, dann konstituieren wir automatisch den in ihm enthaltenden undemokratischen Zentralismus (Ministerrat und Kommission als Gesetzgebungsinstanz) und signalisieren, dass es uns egal ist, dass wir die Verfassung bereits abgelehnt haben und sich die Europapolitiker darum nichtg mehr k&#252;mmern.</p></blockquote>
<p>1. Der &#8220;undemokratische Zentralismus&#8221;, wie Du es sehr &#252;bertrieben ausdr&#252;ckst, ist schon da. Ministerrat werden durch den Vertrag nicht als Gesetzgeber konstituiert, sondern z.T. durch die St&#228;rkung des EP eher zur&#252;ckgedr&#228;ngt. Der Reformvertrag macht ihn an vielen Punkten transparenter und somit demokratischer (Ausweitung des parlamentarischen Mitentscheidungsverfahren, Wahl des Kommissionspr&#228;sidenten durch das Parlament, Anpassung der Ratsstimmen an das Bev&#246;lkerungsgewicht (=Ann&#228;herung an &#8220;one man, one vote&#8221;), erstmals Einf&#252;hrung von ausschlie&#223;lichen und konkurrierenden Kompetenzkatalogen).</p>
<p>2. &#8220;Wir&#8221; haben die &#8220;Verfassung&#8221; nicht abgelehnt, weder wir alle hier noch die Bundesrepublik Deutschland.</p>
<blockquote><p>deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist.
</p></blockquote>
<p>Das EP ist nicht demokratisch legitimiert?</p>
<blockquote><p>Es ist nicht die Entscheidung Lafontaine vs Merkel, sondern Merkel f&#252;r die n&#228;chsten 200 Jahre oder Lafontaine f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre! Dazu noch ist der Fortschritt minimal.</p></blockquote>
<p>Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst, dass der Reformvertrag schwerer abzu&#228;ndern sein soll als der jetzige Vertrag von Nizza. Genau genommen bleiben die Verfahren zur &#196;nderung der Vertr&#228;ge dieselben bzw. werden in Teilbereichen sogar vereinfacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32459</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:51:53 +0000</pubDate>
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		<description>Der Vertrag von Lissabon ist doch quasi die Verfassung. Stimmen wir ihm zu, dann konstituieren wir automatisch den in ihm enthaltenden undemokratischen Zentralismus (Ministerrat und Kommission als Gesetzgebungsinstanz) und signalisieren, dass es uns egal ist, dass wir die Verfassung bereits abgelehnt haben und sich die Europapolitiker darum nichtg mehr k&#252;mmern. 

@R.A.

Die Solmsche Steuerreform ist ein Gesetz und hat nichts mit der Ausgestaltung von Institutionen zu tun. Schon gar nichts mit der Verlagerung von Souver&#228;nit&#228;t auf eine h&#246;here, sprich entferntere Ebene, deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist. 

@ftt

Es ist nicht die Entscheidung Lafontaine vs Merkel, sondern Merkel f&#252;r die n&#228;chsten 200 Jahre oder Lafontaine f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre! Dazu noch ist der Fortschritt minimal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vertrag von Lissabon ist doch quasi die Verfassung. Stimmen wir ihm zu, dann konstituieren wir automatisch den in ihm enthaltenden undemokratischen Zentralismus (Ministerrat und Kommission als Gesetzgebungsinstanz) und signalisieren, dass es uns egal ist, dass wir die Verfassung bereits abgelehnt haben und sich die Europapolitiker darum nichtg mehr k&#252;mmern. </p>
<p>@R.A.</p>
<p>Die Solmsche Steuerreform ist ein Gesetz und hat nichts mit der Ausgestaltung von Institutionen zu tun. Schon gar nichts mit der Verlagerung von Souver&#228;nit&#228;t auf eine h&#246;here, sprich entferntere Ebene, deren demokratische Legitimation gerade mal in hom&#246;opathischen Dosen vorhanden ist. </p>
<p>@ftt</p>
<p>Es ist nicht die Entscheidung Lafontaine vs Merkel, sondern Merkel f&#252;r die n&#228;chsten 200 Jahre oder Lafontaine f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre! Dazu noch ist der Fortschritt minimal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32458</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:48:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32458</guid>
		<description>@R.A.

Wenn die Solms-Steuerreform zum Inhalt hat, dass f&#252;r eine &#196;nderung der Regeln zuk&#252;nftig nicht mehr die deutschen B&#252;rger zust&#228;ndig sind sondern eine doppelte Mehrheit der IWF-Mitglieder zusammenkommen muss - ja, selbstverst&#228;ndlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Wenn die Solms-Steuerreform zum Inhalt hat, dass f&#252;r eine &#196;nderung der Regeln zuk&#252;nftig nicht mehr die deutschen B&#252;rger zust&#228;ndig sind sondern eine doppelte Mehrheit der IWF-Mitglieder zusammenkommen muss &#8211; ja, selbstverst&#228;ndlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32457</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:38:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32457</guid>
		<description>@Boche:
Sollte demn&#228;chst die Solms-Steuerreform  (oder setze ein beliebiges Dir wichtiges Gesetz) im Bundestag zur Abstimmung stehen - w&#252;rdest Du diese dann ablehnen, nur weil sie (wie alle Gesetze vorher auch) nicht zur Volksabstimmung vorgelegt wird?

Wenn Dir Nazis und Kommunisten gemeinsam eine Ma&#223;nahme empfehlen - ist es dann irrational, ohne Kenntnis weiterer Details erst einmal abzulehnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:<br />
Sollte demn&#228;chst die Solms-Steuerreform  (oder setze ein beliebiges Dir wichtiges Gesetz) im Bundestag zur Abstimmung stehen &#8211; w&#252;rdest Du diese dann ablehnen, nur weil sie (wie alle Gesetze vorher auch) nicht zur Volksabstimmung vorgelegt wird?</p>
<p>Wenn Dir Nazis und Kommunisten gemeinsam eine Ma&#223;nahme empfehlen &#8211; ist es dann irrational, ohne Kenntnis weiterer Details erst einmal abzulehnen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32456</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:30:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32456</guid>
		<description>@R.A.

Trotz wegen andauernder Missachtung der b&#252;rgerlichen Selbstbestimmung ist sicher nicht weniger rational als das Entscheiden einer Frage anhand derer, die eine der beiden Antwortoptionen unterst&#252;tzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Trotz wegen andauernder Missachtung der b&#252;rgerlichen Selbstbestimmung ist sicher nicht weniger rational als das Entscheiden einer Frage anhand derer, die eine der beiden Antwortoptionen unterst&#252;tzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32455</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:28:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32455</guid>
		<description>@ftt

&lt;blockquote&gt;Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich als Bef&#252;rworter - nicht Fan - des Vertrages hier alles und jede Regelung erl&#228;utern soll, w&#228;hrend eine ablehnende Position scheinbar sich scheinbar schon von selbst rechtfertigt.&lt;/blockquote&gt;

Da k&#246;nnte ich jetzt aber deine Argumentation gegen dich selbst wenden: Du bist daf&#252;r, kannst aber nicht erkl&#228;ren wof&#252;r? (Oder willst du es nur nicht?)

&lt;blockquote&gt;Wenn ein Parlament meint, dass das Prinzip der S. verletzt ist, reicht eine Klage beim EuGH. &lt;/blockquote&gt;

Wof&#252;r reicht es? Dass die Rechtsbasis des EuGH in diesem Punkte Subsidiarit&#228;t mangelhaft ist, kann ich nicht behaupten, vermute es aber. Denn wie sonst sollte es bisher zu diesen ganzen Eingriffen in die Entscheidungshoheit der L&#228;nder gekommen sein, wenn nicht durch ein merkw&#252;rdiges Verst&#228;ndnis europ&#228;ischer Beh&#246;rden von Subsidiarit&#228;t?
Abgesehen davon ist im Vertrag auch irgendwo die Rede von Mehrheiten nationaler Parlamente, um ein Gesetz zu stoppen. 

&lt;blockquote&gt;Der Einwurf ist in Bezug auf meine &#196;u&#223;erung schlicht unfair.&lt;/blockquote&gt;

Ich habe dich ja nicht als Sklaven bezeichnet. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass in deiner Position das Argument &quot;Verantwortungsethik&quot; nicht unbedingt einen guten Eindruck macht. Weil du sowieso erdulden musst, was dir andere oktroyieren. Das dann gut zu finden und dies zu verk&#252;nden... Damit nichts gegen dich und deine ehrliche &#220;berzeugung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ftt</p>
<blockquote><p>Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich als Bef&#252;rworter &#8211; nicht Fan &#8211; des Vertrages hier alles und jede Regelung erl&#228;utern soll, w&#228;hrend eine ablehnende Position scheinbar sich scheinbar schon von selbst rechtfertigt.</p></blockquote>
<p>Da k&#246;nnte ich jetzt aber deine Argumentation gegen dich selbst wenden: Du bist daf&#252;r, kannst aber nicht erkl&#228;ren wof&#252;r? (Oder willst du es nur nicht?)</p>
<blockquote><p>Wenn ein Parlament meint, dass das Prinzip der S. verletzt ist, reicht eine Klage beim EuGH. </p></blockquote>
<p>Wof&#252;r reicht es? Dass die Rechtsbasis des EuGH in diesem Punkte Subsidiarit&#228;t mangelhaft ist, kann ich nicht behaupten, vermute es aber. Denn wie sonst sollte es bisher zu diesen ganzen Eingriffen in die Entscheidungshoheit der L&#228;nder gekommen sein, wenn nicht durch ein merkw&#252;rdiges Verst&#228;ndnis europ&#228;ischer Beh&#246;rden von Subsidiarit&#228;t?<br />
Abgesehen davon ist im Vertrag auch irgendwo die Rede von Mehrheiten nationaler Parlamente, um ein Gesetz zu stoppen. </p>
<blockquote><p>Der Einwurf ist in Bezug auf meine &#196;u&#223;erung schlicht unfair.</p></blockquote>
<p>Ich habe dich ja nicht als Sklaven bezeichnet. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass in deiner Position das Argument &#8220;Verantwortungsethik&#8221; nicht unbedingt einen guten Eindruck macht. Weil du sowieso erdulden musst, was dir andere oktroyieren. Das dann gut zu finden und dies zu verk&#252;nden&#8230; Damit nichts gegen dich und deine ehrliche &#220;berzeugung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32454</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:00:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32454</guid>
		<description>@Dirk:
&lt;blockquote&gt;Ich verstehe ihn nicht.&lt;/blockquote&gt;
Ich auch nicht.

&lt;blockquote&gt;Und da ich mich f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, ist das alleine schon ein Ablehnungsgrund.
&lt;/blockquote&gt;
Das w&#228;re f&#252;r mich ein Grund, nicht an der Abstimmung teilzunehmen.

Wobei ich mich nat&#252;rlich besser informiert h&#228;tte, wenn er mir zur Abstimmung vorgelegen h&#228;tte.

Generell hat aber ein Nein genauso Auswirkungen wie ein Ja - und wenn einem die Infos fehlen, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, ist es keine gute Idee, einfach mal abzustimmen.

&lt;blockquote&gt;Eine trotzige Reaktion auf das st&#228;ndige &#220;bergangenwerden ist m.E. ebenfalls ein guter Ablehnungsgrund.&lt;/blockquote&gt;
Das ist unlogisch.
Die Iren wurden nie &#252;bergangen.
Und falls bei uns einmal die erste Volksabstimmung k&#228;me (und dann die M&#246;glichkeit der Ablehnung), dann w&#228;re dieser Abstimmung f&#252;r mich ein Fortschritt.
Und die w&#252;rde ich dann doch nicht nutzen, mich f&#252;r das Nichtabstimmen d&#252;rfen der Vergangenheit zu r&#228;chen.

Generell halte ich Trotz nicht f&#252;r eine gute politische Begr&#252;ndung.

Im &#252;brigen: Auch wenn ich den Vertrag selber kaum beurteilen kann, reicht mir eigentlich schon, wer die Bef&#252;rworter und Gegner sind.
Alle Politiker, die ich mindestens mal f&#252;r ertr&#228;glich halte, sind daf&#252;r.

Aber alle wirklich widerlichen Typen, von Gysi/Lafo/attac bis Haider/NPD sind dagegen.
Das sollte einem schon zu denken geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk:</p>
<blockquote><p>Ich verstehe ihn nicht.</p></blockquote>
<p>Ich auch nicht.</p>
<blockquote><p>Und da ich mich f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, ist das alleine schon ein Ablehnungsgrund.
</p></blockquote>
<p>Das w&#228;re f&#252;r mich ein Grund, nicht an der Abstimmung teilzunehmen.</p>
<p>Wobei ich mich nat&#252;rlich besser informiert h&#228;tte, wenn er mir zur Abstimmung vorgelegen h&#228;tte.</p>
<p>Generell hat aber ein Nein genauso Auswirkungen wie ein Ja &#8211; und wenn einem die Infos fehlen, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, ist es keine gute Idee, einfach mal abzustimmen.</p>
<blockquote><p>Eine trotzige Reaktion auf das st&#228;ndige &#220;bergangenwerden ist m.E. ebenfalls ein guter Ablehnungsgrund.</p></blockquote>
<p>Das ist unlogisch.<br />
Die Iren wurden nie &#252;bergangen.<br />
Und falls bei uns einmal die erste Volksabstimmung k&#228;me (und dann die M&#246;glichkeit der Ablehnung), dann w&#228;re dieser Abstimmung f&#252;r mich ein Fortschritt.<br />
Und die w&#252;rde ich dann doch nicht nutzen, mich f&#252;r das Nichtabstimmen d&#252;rfen der Vergangenheit zu r&#228;chen.</p>
<p>Generell halte ich Trotz nicht f&#252;r eine gute politische Begr&#252;ndung.</p>
<p>Im &#252;brigen: Auch wenn ich den Vertrag selber kaum beurteilen kann, reicht mir eigentlich schon, wer die Bef&#252;rworter und Gegner sind.<br />
Alle Politiker, die ich mindestens mal f&#252;r ertr&#228;glich halte, sind daf&#252;r.</p>
<p>Aber alle wirklich widerlichen Typen, von Gysi/Lafo/attac bis Haider/NPD sind dagegen.<br />
Das sollte einem schon zu denken geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32451</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:34:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32451</guid>
		<description>@Dirk:
&lt;blockquote&gt;
N&#246;, es ist nicht irrational. Denn die Entscheidung F&#220;R den Vertrag w&#228;re IRREVERSIBEL. Das w&#228;re Murks auf unbestimmte Lebenszeit. Eine Entscheidung gegen den Vertrag ist tempor&#228;r. Er kann ja immer noch in 10, 20 Jahren besser ausgearbeitet sein. Kann man sogar in einem entsprechendem Modell mathematisch korrekt beweisen.&lt;/blockquote&gt;

Und das ist schlicht falsch, denn die Entscheidung f&#252;r den Vertrag ist genauso reversibel oder irreversibel wie die Fortschreibung des &quot;Nizza-Systems&quot;.

Au&#223;erdem habe ich klar geschrieben, die Ablehnung des Vertrages aus Ver&#228;rgerung &#252;ber die bisherige Vorgehensweise der europ&#228;ischen Einigung OHNE Kosten-Nutzen-Abw&#228;gung, die sich aus dem neuen Vertrag erg&#228;ben, ist irrational.

Bei der Abw&#228;gung zwischen den beiden Vertr&#228;gen selbst kann man nat&#252;rlich zu diesem oder jenem Ergebnis kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk:</p>
<blockquote><p>
N&#246;, es ist nicht irrational. Denn die Entscheidung F&#220;R den Vertrag w&#228;re IRREVERSIBEL. Das w&#228;re Murks auf unbestimmte Lebenszeit. Eine Entscheidung gegen den Vertrag ist tempor&#228;r. Er kann ja immer noch in 10, 20 Jahren besser ausgearbeitet sein. Kann man sogar in einem entsprechendem Modell mathematisch korrekt beweisen.</p></blockquote>
<p>Und das ist schlicht falsch, denn die Entscheidung f&#252;r den Vertrag ist genauso reversibel oder irreversibel wie die Fortschreibung des &#8220;Nizza-Systems&#8221;.</p>
<p>Au&#223;erdem habe ich klar geschrieben, die Ablehnung des Vertrages aus Ver&#228;rgerung &#252;ber die bisherige Vorgehensweise der europ&#228;ischen Einigung OHNE Kosten-Nutzen-Abw&#228;gung, die sich aus dem neuen Vertrag erg&#228;ben, ist irrational.</p>
<p>Bei der Abw&#228;gung zwischen den beiden Vertr&#228;gen selbst kann man nat&#252;rlich zu diesem oder jenem Ergebnis kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32450</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:28:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32450</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Sch&#246;n, sch&#246;n. Erkl&#228;r das doch bitte mal genauer, was da an zus&#228;tzlichen M&#246;glichkeiten kommen soll. Ist zwar egal, weil sowieso beschlossen. Aber sieht ja nett aus, wenn dem Untertan das Festgesetzte auch erl&#228;utert wird.&lt;/blockquote&gt;

Ich bin mit der Art, wie der Vertrag ratifiziert wird bzw. nicht diskutiert, genauso unzufrieden wie Du und habe nirgends etwas anderes angedeutet. Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich als Bef&#252;rworter - nicht Fan - des Vertrages hier alles und jede Regelung erl&#228;utern soll, w&#228;hrend eine ablehnende Position scheinbar sich scheinbar schon von selbst rechtfertigt.

&lt;blockquote&gt;Meinem Verst&#228;ndnis nach bed&#252;rfen Einw&#228;nde wegen Subsidiarit&#228;tsbedenken n&#228;mlich einer Mehrheit von L&#228;nderparlamenten. Wenn das irische Parlament der Meinung w&#228;re, dass ein Gesetz das Prinzip der S. verletzte, m&#252;sste es viele andere Parlamente finden, die das &#228;hnlich sehen. Was nat&#252;rlich als Verfahren ziemlich un-subsidi&#228;r klingt, gelle?&lt;/blockquote&gt;

Wenn ein Parlament meint, dass das Prinzip der S. verletzt ist, reicht eine Klage beim EuGH. Man muss nicht eine Mehrheit der anderen L&#228;nderparlamente organisieren, weil Recht nicht majorisierbar, wie Du m&#246;glicherweise andeuten willst. Aber noch einmal: Ich sehe in der Regelung nicht der Weisheit letzter Schluss, wohl aber eine Verbesserung zum Status quo.

&lt;blockquote&gt;
Nimms nicht krumm, aber mit dieser Verantwortungsethik l&#228;sst sich im Zweifel auch als Sklave gut leben.&lt;/blockquote&gt;

Der Einwurf ist in Bezug auf meine &#196;u&#223;erung schlicht unfair.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sch&#246;n, sch&#246;n. Erkl&#228;r das doch bitte mal genauer, was da an zus&#228;tzlichen M&#246;glichkeiten kommen soll. Ist zwar egal, weil sowieso beschlossen. Aber sieht ja nett aus, wenn dem Untertan das Festgesetzte auch erl&#228;utert wird.</p></blockquote>
<p>Ich bin mit der Art, wie der Vertrag ratifiziert wird bzw. nicht diskutiert, genauso unzufrieden wie Du und habe nirgends etwas anderes angedeutet. Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich als Bef&#252;rworter &#8211; nicht Fan &#8211; des Vertrages hier alles und jede Regelung erl&#228;utern soll, w&#228;hrend eine ablehnende Position scheinbar sich scheinbar schon von selbst rechtfertigt.</p>
<blockquote><p>Meinem Verst&#228;ndnis nach bed&#252;rfen Einw&#228;nde wegen Subsidiarit&#228;tsbedenken n&#228;mlich einer Mehrheit von L&#228;nderparlamenten. Wenn das irische Parlament der Meinung w&#228;re, dass ein Gesetz das Prinzip der S. verletzte, m&#252;sste es viele andere Parlamente finden, die das &#228;hnlich sehen. Was nat&#252;rlich als Verfahren ziemlich un-subsidi&#228;r klingt, gelle?</p></blockquote>
<p>Wenn ein Parlament meint, dass das Prinzip der S. verletzt ist, reicht eine Klage beim EuGH. Man muss nicht eine Mehrheit der anderen L&#228;nderparlamente organisieren, weil Recht nicht majorisierbar, wie Du m&#246;glicherweise andeuten willst. Aber noch einmal: Ich sehe in der Regelung nicht der Weisheit letzter Schluss, wohl aber eine Verbesserung zum Status quo.</p>
<blockquote><p>
Nimms nicht krumm, aber mit dieser Verantwortungsethik l&#228;sst sich im Zweifel auch als Sklave gut leben.</p></blockquote>
<p>Der Einwurf ist in Bezug auf meine &#196;u&#223;erung schlicht unfair.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32449</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:21:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32449</guid>
		<description>N&#246;, es ist nicht irrational. Denn die Entscheidung F&#220;R den Vertrag w&#228;re IRREVERSIBEL. Das w&#228;re Murks auf unbestimmte Lebenszeit. Eine Entscheidung gegen den Vertrag ist tempor&#228;r. Er kann ja immer noch in 10, 20 Jahren besser ausgearbeitet sein. Kann man sogar in einem entsprechendem Modell mathematisch korrekt beweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>N&#246;, es ist nicht irrational. Denn die Entscheidung F&#220;R den Vertrag w&#228;re IRREVERSIBEL. Das w&#228;re Murks auf unbestimmte Lebenszeit. Eine Entscheidung gegen den Vertrag ist tempor&#228;r. Er kann ja immer noch in 10, 20 Jahren besser ausgearbeitet sein. Kann man sogar in einem entsprechendem Modell mathematisch korrekt beweisen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32448</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32448</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Ich finde es daher vern&#252;nftig, wenn alle B&#252;rger, die die Chance dazu haben, diesen Vertrag ablehnen. Nicht aus der isolierten 1-gegen-1-Entscheidung heraus, sondern sozusagen als nachtr&#228;gliche Verweigerung der Zustimmung zur Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der Richtung, in die sich die EU bewegt.&lt;/blockquote&gt;

Erstens einmal haben doch die Iren offenbar immer die verfassungsm&#228;&#223;gie Gelegenheit gehabt, abzulehnen oder zuzustimmen. Es ist also nicht sozusagen &quot;endlich einmal der Moment gekommen, es denen mal ordentlich zu zeigen&quot;.

Zweitens ist es m.E. hochgradig irrational, einen Vertrag abzulehnen, indem man in der &quot;isolierten 1-gegen-1-Entscheidung&quot; die m&#246;gliche Verbesserung zum Status quo ignoriert und willentlich eine inferiore Situation fortschreibt. Das w&#228;re ja ungef&#228;hr so, wie zu sagen: Ich wiege zwischen den Zukunftsaussichten unter einem Kanzler Lafontaine und einer Kanzlerin Merkel ab, habe zwischen den beiden auch eine Pr&#228;ferenz, sagen wir Merkel, entwickelt, w&#228;hle aber Lafontaine, weil mir Merkels Mittelstandspolitik nicht passt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich finde es daher vern&#252;nftig, wenn alle B&#252;rger, die die Chance dazu haben, diesen Vertrag ablehnen. Nicht aus der isolierten 1-gegen-1-Entscheidung heraus, sondern sozusagen als nachtr&#228;gliche Verweigerung der Zustimmung zur Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der Richtung, in die sich die EU bewegt.</p></blockquote>
<p>Erstens einmal haben doch die Iren offenbar immer die verfassungsm&#228;&#223;gie Gelegenheit gehabt, abzulehnen oder zuzustimmen. Es ist also nicht sozusagen &#8220;endlich einmal der Moment gekommen, es denen mal ordentlich zu zeigen&#8221;.</p>
<p>Zweitens ist es m.E. hochgradig irrational, einen Vertrag abzulehnen, indem man in der &#8220;isolierten 1-gegen-1-Entscheidung&#8221; die m&#246;gliche Verbesserung zum Status quo ignoriert und willentlich eine inferiore Situation fortschreibt. Das w&#228;re ja ungef&#228;hr so, wie zu sagen: Ich wiege zwischen den Zukunftsaussichten unter einem Kanzler Lafontaine und einer Kanzlerin Merkel ab, habe zwischen den beiden auch eine Pr&#228;ferenz, sagen wir Merkel, entwickelt, w&#228;hle aber Lafontaine, weil mir Merkels Mittelstandspolitik nicht passt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32447</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:21:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32447</guid>
		<description>@R.A.

&gt;&gt;Problematisch halte ich dagegen, den Vertrag ohne Detailkenntnis &gt;&gt;und nur aus diffuser Ver&#228;rgerung heraus abzulehnen.

Ich verstehe ihn nicht. Und da ich mich f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, ist das alleine schon ein Ablehnungsgrund. 

Eine trotzige Reaktion auf das st&#228;ndige &#220;bergangenwerden ist m.E. ebenfalls ein guter Ablehnungsgrund. Warum sollte man diese Arroganz- um solche handelt es sich ja - denn im Nachhinein rechtfertigen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>&gt;&gt;Problematisch halte ich dagegen, den Vertrag ohne Detailkenntnis &gt;&gt;und nur aus diffuser Ver&#228;rgerung heraus abzulehnen.</p>
<p>Ich verstehe ihn nicht. Und da ich mich f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, ist das alleine schon ein Ablehnungsgrund. </p>
<p>Eine trotzige Reaktion auf das st&#228;ndige &#220;bergangenwerden ist m.E. ebenfalls ein guter Ablehnungsgrund. Warum sollte man diese Arroganz- um solche handelt es sich ja &#8211; denn im Nachhinein rechtfertigen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32446</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:09:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32446</guid>
		<description>@R.A.

Dass mit der Ablehnung des Lissabon Vertrages &quot;blutige Jahrhunderte&quot; drohen, halte ich f&#252;r ziemlich weit hergeholt. Das ist ein m.E. unzul&#228;ssiges, gar erpresserisches, Argument. 

Und wenn doch, warum muss man dann eine undemokratische zentralistische EU haben, um Blutvergiessen zu verhindern? Denn genau das sind ja die Ablehnungsgr&#252;nde und nicht die EU an sich: Die Diktatur durch Br&#252;ssels B&#252;rokraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Dass mit der Ablehnung des Lissabon Vertrages &#8220;blutige Jahrhunderte&#8221; drohen, halte ich f&#252;r ziemlich weit hergeholt. Das ist ein m.E. unzul&#228;ssiges, gar erpresserisches, Argument. </p>
<p>Und wenn doch, warum muss man dann eine undemokratische zentralistische EU haben, um Blutvergiessen zu verhindern? Denn genau das sind ja die Ablehnungsgr&#252;nde und nicht die EU an sich: Die Diktatur durch Br&#252;ssels B&#252;rokraten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32444</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:01:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32444</guid>
		<description>@Rayson:
&lt;blockquote&gt;Es ist schon eine perfide Wahl, vor die uns da die Bef&#252;rworter des Lissabon-Vertrages stellen wollen. &lt;/blockquote&gt;
Das halte ich jetzt f&#252;r &#252;berzogen.
Das Leben ist eigentlich selten ein Wunschkonzert, und es ist v&#246;llig normal, da&#223; man nur zwischen Optionen w&#228;hlen kann, die nicht v&#246;llig den eigenen W&#252;nschen entsprechen.

Das ist nicht &quot;perfide&quot;, sondern unvermeidbar und normal.

Das Problem ist m. E. auch weniger, den Vertrag abzulehnen. Daf&#252;r gibt es nat&#252;rlich gute Gr&#252;nde.
Problematisch halte ich dagegen, den Vertrag ohne Detailkenntnis und nur aus diffuser Ver&#228;rgerung heraus abzulehnen.

Um mal Bastiat in Anspruch zu nehmen: Man sieht die ungeliebten Eurokraten und die Chance, ihnen mal vors Bein zu treten.
Man sieht aber nicht, welche realistischen Alternativen es gibt und ob einem die besser gefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<blockquote><p>Es ist schon eine perfide Wahl, vor die uns da die Bef&#252;rworter des Lissabon-Vertrages stellen wollen. </p></blockquote>
<p>Das halte ich jetzt f&#252;r &#252;berzogen.<br />
Das Leben ist eigentlich selten ein Wunschkonzert, und es ist v&#246;llig normal, da&#223; man nur zwischen Optionen w&#228;hlen kann, die nicht v&#246;llig den eigenen W&#252;nschen entsprechen.</p>
<p>Das ist nicht &#8220;perfide&#8221;, sondern unvermeidbar und normal.</p>
<p>Das Problem ist m. E. auch weniger, den Vertrag abzulehnen. Daf&#252;r gibt es nat&#252;rlich gute Gr&#252;nde.<br />
Problematisch halte ich dagegen, den Vertrag ohne Detailkenntnis und nur aus diffuser Ver&#228;rgerung heraus abzulehnen.</p>
<p>Um mal Bastiat in Anspruch zu nehmen: Man sieht die ungeliebten Eurokraten und die Chance, ihnen mal vors Bein zu treten.<br />
Man sieht aber nicht, welche realistischen Alternativen es gibt und ob einem die besser gefallen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32443</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:01:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32443</guid>
		<description>@R.A.

&lt;blockquote&gt;Aber umgekehrt ist mir diese EU mit ihren Fehlern deutlich lieber als keine EU.&lt;/blockquote&gt;

Das ist eine Scheinalternative. Institutionen wie z.B. der gemeinsame Binnenmarkt und eine abgestimmte Au&#223;enpolitik weisen einen zu &#252;berzeugenden Nutzen auf, um ihre Abschaffung zu rechtfertigen.

Aber wer zu Alternativen greift wie &quot;EU oder Krieg&quot;, muss sich schon sehr sicher sein, dass es sonst keine M&#246;glichkeit gibt, einen Kritiker von dieser Institution zu &#252;berzeugen. Ich bin zwar auch davon &#252;berzeugt, dass die EU in der Nachkriegszeit eine wichtige vertrauensbildende Organisation war, aber wir sind nicht mehr in der Nachkriegszeit. 

Mir muss noch mal einer erkl&#228;ren, warum wir eine exklusive gesamteurop&#228;ische Gesetzgebungskompetenz in bestimmten Bereichen brauchen, die von der Mehrheit der Regierungen der Nationalstaaten ausge&#252;bt wird. Ich begreife nicht, warum das alleinige Vorschlagsrecht f&#252;r Gesetze bei formell aufgewerteten Staatssekret&#228;ren liegen soll. Mir ist nicht ersichtlich, wozu wir einen gesamteurop&#228;ischen Gerichtshof brauchen, der nicht nur Streitf&#228;lle zwischen zwei Mitgliedsl&#228;ndern regelt, sondern auch Dinge, die sich nur in einem Mitgliedsland abspielen. Ich habe Probleme zu erkennen, was dieser europ&#228;ische Agrarnichtmarkt soll. Usw., etc.

Und ich bin mir sehr sicher: Bei Abwesenheit der von mir aufgef&#252;hrten Dinge wird ab morgen trotzdem nicht zur&#252;ckgeschossen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<blockquote><p>Aber umgekehrt ist mir diese EU mit ihren Fehlern deutlich lieber als keine EU.</p></blockquote>
<p>Das ist eine Scheinalternative. Institutionen wie z.B. der gemeinsame Binnenmarkt und eine abgestimmte Au&#223;enpolitik weisen einen zu &#252;berzeugenden Nutzen auf, um ihre Abschaffung zu rechtfertigen.</p>
<p>Aber wer zu Alternativen greift wie &#8220;EU oder Krieg&#8221;, muss sich schon sehr sicher sein, dass es sonst keine M&#246;glichkeit gibt, einen Kritiker von dieser Institution zu &#252;berzeugen. Ich bin zwar auch davon &#252;berzeugt, dass die EU in der Nachkriegszeit eine wichtige vertrauensbildende Organisation war, aber wir sind nicht mehr in der Nachkriegszeit. </p>
<p>Mir muss noch mal einer erkl&#228;ren, warum wir eine exklusive gesamteurop&#228;ische Gesetzgebungskompetenz in bestimmten Bereichen brauchen, die von der Mehrheit der Regierungen der Nationalstaaten ausge&#252;bt wird. Ich begreife nicht, warum das alleinige Vorschlagsrecht f&#252;r Gesetze bei formell aufgewerteten Staatssekret&#228;ren liegen soll. Mir ist nicht ersichtlich, wozu wir einen gesamteurop&#228;ischen Gerichtshof brauchen, der nicht nur Streitf&#228;lle zwischen zwei Mitgliedsl&#228;ndern regelt, sondern auch Dinge, die sich nur in einem Mitgliedsland abspielen. Ich habe Probleme zu erkennen, was dieser europ&#228;ische Agrarnichtmarkt soll. Usw., etc.</p>
<p>Und ich bin mir sehr sicher: Bei Abwesenheit der von mir aufgef&#252;hrten Dinge wird ab morgen trotzdem nicht zur&#252;ckgeschossen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32442</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:57:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32442</guid>
		<description>Liebe&lt;strong&gt;r&lt;/strong&gt; ftt,

&lt;blockquote&gt;Abgesehen davon, dass Du ein Referendum &#252;ber die Wiedervereinigung oder das Grundgesetz vorgezogen h&#228;ttest, lehnst Du eine der beiden Dinge jetzt wegen der Form der Beschlussfassung grunds&#228;tzlich ab? Ich denke nicht.&lt;/blockquote&gt;

Was hei&#223;t denn &quot;grunds&#228;tzlich ablehnen&quot;? Ich werde sicher nicht zur Waffe greifen, um den Vertrag von Lissabon f&#252;r Deutschland r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Z&#228;hneknirschend akzeptiere ich (schon lange), dass ich als B&#252;rger machtlos bin, wenn die von mir mit Macht Ausgestatteten diese nach Gutd&#252;nken an zentrale, ferne B&#252;rokratien verschenken. 
Mein Beitrag war ein Z&#228;hneknirschen, meine Freude &#252;ber die Iren ein Sto&#223;seufzer.

&lt;blockquote&gt;Ich meinte neben einer besseren Beteiligung der nationalen Parlamente das, was unter den Begriffen “Subsidiarit&#228;tsr&#252;ge” und “Subsidiarit&#228;tsklage” diskutiert wird. V.a. letzteres b&#246;te m.E. in Verbindung mit einer vorgesehenen &#196;nderung des Art. 23 GG bessere Gew&#228;hr f&#252;r die Einhaltung des Subsidiarit&#228;tsprinzip als das der Status quo tut.&lt;/blockquote&gt;

Sch&#246;n, sch&#246;n. Erkl&#228;r das doch bitte mal genauer, was da an zus&#228;tzlichen M&#246;glichkeiten kommen soll. Ist zwar egal, weil sowieso beschlossen. Aber sieht ja nett aus, wenn dem Untertan das Festgesetzte auch erl&#228;utert wird.
Meinem Verst&#228;ndnis nach bed&#252;rfen Einw&#228;nde wegen Subsidiarit&#228;tsbedenken n&#228;mlich einer Mehrheit von L&#228;nderparlamenten. Wenn das irische Parlament der Meinung w&#228;re, dass ein Gesetz das Prinzip der S. verletzte, m&#252;sste es viele andere Parlamente finden, die das &#228;hnlich sehen. Was nat&#252;rlich als Verfahren ziemlich un-subsidi&#228;r klingt, gelle?

&lt;blockquote&gt;Ich m&#246;chte hier einmal auf den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik hinweisen, wie man das oben schon h&#228;tte tun k&#246;nnen.&lt;/blockquote&gt;

Der Verweis auf Gesinnungsethik ist fehl am Platz, da mir das Motiv der Handelnden hier egal ist. 

&lt;blockquote&gt;Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme.&lt;/blockquote&gt;

Nimms nicht krumm, aber mit dieser Verantwortungsethik l&#228;sst sich im Zweifel auch als Sklave gut leben.

&lt;blockquote&gt;Soweit ich das &#252;berblicke, ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren, werden nicht in gro&#223;em Stile Vergemeinschaftungen vorgenommen.&lt;/blockquote&gt;

Tja, wer wei&#223;. Es ist nat&#252;rlich kein Skandal, dass weder du noch ich das &#252;berblicken und es trotzdem schonmal beschlossen ist. Ich habe etwas von so und so viel Themenbereichen geh&#246;rt, die zuk&#252;nftig nach diesem doppelten Mehrheitsverfahren entschieden werden und f&#252;r die es zuk&#252;nftig kein Veto mehr gibt. Klingt f&#252;r mich nach mehr Kompetenz f&#252;r die Zentrale. H&#228;tte ich gern erkl&#228;rt bekommen, bevor es beschlossen wird. Danke Irland.

&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt? &lt;/em&gt;

Weil Du das erstens doch wissen solltest, was Du kritisiert, das zweitens bei allen anderen Gesetzen, die Dich interessieren hier auch machst, und drittens doch wissen m&#246;chtest, wen Du bei den n&#228;chsten Wahlen abstrafen / belohnen willst.&lt;/blockquote&gt;

Ich wei&#223;, was ich kritisiere. Nicht den Text. Sondern den Umstand, dass er trotz offensichtlich stark zentralistischen Inhalts ohne mein Zutun beschlossen wird.
Und abstrafen m&#252;sste ich im Zweifel ja alle. Bis auf die SED, die ich aber nicht mehr abstrafen kann, als ich aus grunds&#228;tzlichen Erw&#228;gungen heraus sowieso tue.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe<strong>r</strong> ftt,</p>
<blockquote><p>Abgesehen davon, dass Du ein Referendum &#252;ber die Wiedervereinigung oder das Grundgesetz vorgezogen h&#228;ttest, lehnst Du eine der beiden Dinge jetzt wegen der Form der Beschlussfassung grunds&#228;tzlich ab? Ich denke nicht.</p></blockquote>
<p>Was hei&#223;t denn &#8220;grunds&#228;tzlich ablehnen&#8221;? Ich werde sicher nicht zur Waffe greifen, um den Vertrag von Lissabon f&#252;r Deutschland r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Z&#228;hneknirschend akzeptiere ich (schon lange), dass ich als B&#252;rger machtlos bin, wenn die von mir mit Macht Ausgestatteten diese nach Gutd&#252;nken an zentrale, ferne B&#252;rokratien verschenken.<br />
Mein Beitrag war ein Z&#228;hneknirschen, meine Freude &#252;ber die Iren ein Sto&#223;seufzer.</p>
<blockquote><p>Ich meinte neben einer besseren Beteiligung der nationalen Parlamente das, was unter den Begriffen “Subsidiarit&#228;tsr&#252;ge” und “Subsidiarit&#228;tsklage” diskutiert wird. V.a. letzteres b&#246;te m.E. in Verbindung mit einer vorgesehenen &#196;nderung des Art. 23 GG bessere Gew&#228;hr f&#252;r die Einhaltung des Subsidiarit&#228;tsprinzip als das der Status quo tut.</p></blockquote>
<p>Sch&#246;n, sch&#246;n. Erkl&#228;r das doch bitte mal genauer, was da an zus&#228;tzlichen M&#246;glichkeiten kommen soll. Ist zwar egal, weil sowieso beschlossen. Aber sieht ja nett aus, wenn dem Untertan das Festgesetzte auch erl&#228;utert wird.<br />
Meinem Verst&#228;ndnis nach bed&#252;rfen Einw&#228;nde wegen Subsidiarit&#228;tsbedenken n&#228;mlich einer Mehrheit von L&#228;nderparlamenten. Wenn das irische Parlament der Meinung w&#228;re, dass ein Gesetz das Prinzip der S. verletzte, m&#252;sste es viele andere Parlamente finden, die das &#228;hnlich sehen. Was nat&#252;rlich als Verfahren ziemlich un-subsidi&#228;r klingt, gelle?</p>
<blockquote><p>Ich m&#246;chte hier einmal auf den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik hinweisen, wie man das oben schon h&#228;tte tun k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Der Verweis auf Gesinnungsethik ist fehl am Platz, da mir das Motiv der Handelnden hier egal ist. </p>
<blockquote><p>Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme.</p></blockquote>
<p>Nimms nicht krumm, aber mit dieser Verantwortungsethik l&#228;sst sich im Zweifel auch als Sklave gut leben.</p>
<blockquote><p>Soweit ich das &#252;berblicke, ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren, werden nicht in gro&#223;em Stile Vergemeinschaftungen vorgenommen.</p></blockquote>
<p>Tja, wer wei&#223;. Es ist nat&#252;rlich kein Skandal, dass weder du noch ich das &#252;berblicken und es trotzdem schonmal beschlossen ist. Ich habe etwas von so und so viel Themenbereichen geh&#246;rt, die zuk&#252;nftig nach diesem doppelten Mehrheitsverfahren entschieden werden und f&#252;r die es zuk&#252;nftig kein Veto mehr gibt. Klingt f&#252;r mich nach mehr Kompetenz f&#252;r die Zentrale. H&#228;tte ich gern erkl&#228;rt bekommen, bevor es beschlossen wird. Danke Irland.</p>
<blockquote><p><em>Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt? </em></p>
<p>Weil Du das erstens doch wissen solltest, was Du kritisiert, das zweitens bei allen anderen Gesetzen, die Dich interessieren hier auch machst, und drittens doch wissen m&#246;chtest, wen Du bei den n&#228;chsten Wahlen abstrafen / belohnen willst.</p></blockquote>
<p>Ich wei&#223;, was ich kritisiere. Nicht den Text. Sondern den Umstand, dass er trotz offensichtlich stark zentralistischen Inhalts ohne mein Zutun beschlossen wird.<br />
Und abstrafen m&#252;sste ich im Zweifel ja alle. Bis auf die SED, die ich aber nicht mehr abstrafen kann, als ich aus grunds&#228;tzlichen Erw&#228;gungen heraus sowieso tue.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32441</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:51:09 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon eine perfide Wahl, vor die uns da die Bef&#252;rworter des Lissabon-Vertrages stellen wollen. Die Argumentation geht ungef&#228;hr so:

&quot;Wir haben schon vorher, ohne &#252;berhaupt jemanden zu fragen, Institutionen geschaffen, die sehr zentralistisch sind. Jetzt legen wir dir einen Vertrag vor, der diesen Zentralismus zum Teil festschreibt, zum Teil aber auch Hoffnung auf Abmilderung gibt, zum Teil aber wiederum auch zentralistische Entscheidungen vereinfachen soll. Stimm dem zu, denn der gegenw&#228;rtige Zustand ist schlimmer.&quot;

Und schon hat man zu etwas &quot;Ja&quot; gesagt, das man aus tiefem Herzen ablehnt. Woraufhin die Politiker danach stolz verk&#252;nden: &quot;Die Zustimmung zu diesem Vertrag zeigt, dass wir genau den Willen der B&#252;rger damit abgebildet haben.&quot;

Ich finde es daher vern&#252;nftig, wenn alle B&#252;rger, die die Chance dazu haben, diesen Vertrag ablehnen. Nicht aus der isolierten 1-gegen-1-Entscheidung heraus, sondern sozusagen als nachtr&#228;gliche Verweigerung der Zustimmung zur Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der Richtung, in die sich die EU bewegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon eine perfide Wahl, vor die uns da die Bef&#252;rworter des Lissabon-Vertrages stellen wollen. Die Argumentation geht ungef&#228;hr so:</p>
<p>&#8220;Wir haben schon vorher, ohne &#252;berhaupt jemanden zu fragen, Institutionen geschaffen, die sehr zentralistisch sind. Jetzt legen wir dir einen Vertrag vor, der diesen Zentralismus zum Teil festschreibt, zum Teil aber auch Hoffnung auf Abmilderung gibt, zum Teil aber wiederum auch zentralistische Entscheidungen vereinfachen soll. Stimm dem zu, denn der gegenw&#228;rtige Zustand ist schlimmer.&#8221;</p>
<p>Und schon hat man zu etwas &#8220;Ja&#8221; gesagt, das man aus tiefem Herzen ablehnt. Woraufhin die Politiker danach stolz verk&#252;nden: &#8220;Die Zustimmung zu diesem Vertrag zeigt, dass wir genau den Willen der B&#252;rger damit abgebildet haben.&#8221;</p>
<p>Ich finde es daher vern&#252;nftig, wenn alle B&#252;rger, die die Chance dazu haben, diesen Vertrag ablehnen. Nicht aus der isolierten 1-gegen-1-Entscheidung heraus, sondern sozusagen als nachtr&#228;gliche Verweigerung der Zustimmung zur Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der Richtung, in die sich die EU bewegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32440</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk:
&lt;blockquote&gt;ich mag die Begr&#252;ndung besser als die “blutigen Jahrhunderte vorher” nicht.&lt;/blockquote&gt;
Genau deswegen ist sie wichtig.
Keiner will gerne dran denken, da&#223; Europa auch ganz anders aussehen k&#246;nnte - wie etwa Jugoslawien nach 1990.

Aber BEVOR man aus reinem &#220;bermut Sachen ablehnt sollte man schon sorgf&#228;ltig &#252;berlegen, ob man damit nicht auch solche Entwicklungen drohen.

&lt;blockquote&gt;Sie unterstellt eine Kausalit&#228;t zwischen der EU und dem Frieden der letzten 50 Jahre. &lt;/blockquote&gt;
Ich sehe diese Kausalit&#228;t. 
Oder zur&#252;ckhaltender: Ich sehe keinen Beweis f&#252;r das Gegenteil.

Und da es auf der einen Seite nur um kleineres Ungemach oder gest&#246;rte Gef&#252;hlswelten geht, auf der anderen Seite um Leben oder Tod, bleibe ich im Zweifelsfall auf der sicheren Seite.

&lt;blockquote&gt;Genauer unterstellt sie sogar eine Kausalit&#228;t zwischen der EU, wie sie heute ist, ... &lt;/blockquote&gt;
Richtig.
Weil eben nur genau diese EU real existiert.

Ich bestreite nicht, da&#223; diese EU sehr viele Fehler hat. Die Liste meiner &#196;nderungsw&#252;nsche ist lang.
Und jederzeit w&#252;rde ich diese EU gegen eine bessere EU tauschen wollen.
Aber umgekehrt ist mir diese EU mit ihren Fehlern deutlich lieber als keine EU.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk:</p>
<blockquote><p>ich mag die Begr&#252;ndung besser als die “blutigen Jahrhunderte vorher” nicht.</p></blockquote>
<p>Genau deswegen ist sie wichtig.<br />
Keiner will gerne dran denken, da&#223; Europa auch ganz anders aussehen k&#246;nnte &#8211; wie etwa Jugoslawien nach 1990.</p>
<p>Aber BEVOR man aus reinem &#220;bermut Sachen ablehnt sollte man schon sorgf&#228;ltig &#252;berlegen, ob man damit nicht auch solche Entwicklungen drohen.</p>
<blockquote><p>Sie unterstellt eine Kausalit&#228;t zwischen der EU und dem Frieden der letzten 50 Jahre. </p></blockquote>
<p>Ich sehe diese Kausalit&#228;t.<br />
Oder zur&#252;ckhaltender: Ich sehe keinen Beweis f&#252;r das Gegenteil.</p>
<p>Und da es auf der einen Seite nur um kleineres Ungemach oder gest&#246;rte Gef&#252;hlswelten geht, auf der anderen Seite um Leben oder Tod, bleibe ich im Zweifelsfall auf der sicheren Seite.</p>
<blockquote><p>Genauer unterstellt sie sogar eine Kausalit&#228;t zwischen der EU, wie sie heute ist, &#8230; </p></blockquote>
<p>Richtig.<br />
Weil eben nur genau diese EU real existiert.</p>
<p>Ich bestreite nicht, da&#223; diese EU sehr viele Fehler hat. Die Liste meiner &#196;nderungsw&#252;nsche ist lang.<br />
Und jederzeit w&#252;rde ich diese EU gegen eine bessere EU tauschen wollen.<br />
Aber umgekehrt ist mir diese EU mit ihren Fehlern deutlich lieber als keine EU.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32439</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:31:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32439</guid>
		<description>@R.A.

&lt;blockquote&gt;Ich bin aber trotzdem sehr skeptisch, ob man bei einer solchen Entscheidung aus abstrakter Prinzipientreue etwas scheitern lassen sollte.&lt;/blockquote&gt;

Das Prinzip, um das es hier ganz unabstrakt geht, ist das der demokratischen Selbstbestimmung.

&lt;blockquote&gt;Die EU mit all ihren Fehlern ist f&#252;r mich unterm Strich eine riesige Erfolgsgechichte. &lt;/blockquote&gt;

Das, was in meinen Augen den Erfolg ausmacht, sind freier Handel und offene Grenzen. Und das, was zu den Fehlern geh&#246;rt, ist das, was der aktuelle Vertrag zu optimieren versucht: Die Machtverlagerung von den Nationen weg zur Zentrale hin.

&lt;blockquote&gt;Entweder ist das ein Vertrag zwischen Staaten. Dann m&#252;ssen die Verhandelnden (also die Regierungen) auch Handlungsvollmacht haben, d.h. es kann dann nicht &#252;ber jeden Verhandlungsschritt Volksabstimmungen geben.
Oder aber man betrachtet den Vertrag als Weiterentwicklung im Staatenbund Europa.
Dann kann es sehr wohl eine Volksabstimmung geben, vielleicht auch f&#246;deralistisch strukturiert wie in der Schweiz (d.h. man braucht die doppelte Mehrheit an Leuten und Staaten) - aber letztlich mu&#223; dann auch die Mehrheit entscheiden.&lt;/blockquote&gt;

Da str&#228;uben sich schlicht meine liberalen und subsidi&#228;ren Nackenhaare (dummes Wortspiel, ich wei&#223;). Es geht u.a. offensichtlich darum, dass nationale Parlamente (bei aller mehr oder weniger, wer wei&#223; das schon, pro forma gegebenen Einspruchsm&#246;glichkeit) ihre von den B&#252;rgern verliehene Macht abgeben sollen. Und dar&#252;ber sollen Regierungen entscheiden d&#252;rfen? Oder Mehrheiten von B&#252;rgern anderer Staaten? R.A., das kann kaum dein Ernst sein.

&lt;blockquote&gt;Es kann einfach nicht sein, da&#223; ein Land wie Irland das komplette Vetorecht gegen den ganzen Rest aus&#252;bt&lt;/blockquote&gt;

Es muss sein d&#252;rfen. Denn die irischen B&#252;rger entscheiden nicht gegen Europa sondern f&#252;r ihr Selbstbestimmungsrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<blockquote><p>Ich bin aber trotzdem sehr skeptisch, ob man bei einer solchen Entscheidung aus abstrakter Prinzipientreue etwas scheitern lassen sollte.</p></blockquote>
<p>Das Prinzip, um das es hier ganz unabstrakt geht, ist das der demokratischen Selbstbestimmung.</p>
<blockquote><p>Die EU mit all ihren Fehlern ist f&#252;r mich unterm Strich eine riesige Erfolgsgechichte. </p></blockquote>
<p>Das, was in meinen Augen den Erfolg ausmacht, sind freier Handel und offene Grenzen. Und das, was zu den Fehlern geh&#246;rt, ist das, was der aktuelle Vertrag zu optimieren versucht: Die Machtverlagerung von den Nationen weg zur Zentrale hin.</p>
<blockquote><p>Entweder ist das ein Vertrag zwischen Staaten. Dann m&#252;ssen die Verhandelnden (also die Regierungen) auch Handlungsvollmacht haben, d.h. es kann dann nicht &#252;ber jeden Verhandlungsschritt Volksabstimmungen geben.<br />
Oder aber man betrachtet den Vertrag als Weiterentwicklung im Staatenbund Europa.<br />
Dann kann es sehr wohl eine Volksabstimmung geben, vielleicht auch f&#246;deralistisch strukturiert wie in der Schweiz (d.h. man braucht die doppelte Mehrheit an Leuten und Staaten) &#8211; aber letztlich mu&#223; dann auch die Mehrheit entscheiden.</p></blockquote>
<p>Da str&#228;uben sich schlicht meine liberalen und subsidi&#228;ren Nackenhaare (dummes Wortspiel, ich wei&#223;). Es geht u.a. offensichtlich darum, dass nationale Parlamente (bei aller mehr oder weniger, wer wei&#223; das schon, pro forma gegebenen Einspruchsm&#246;glichkeit) ihre von den B&#252;rgern verliehene Macht abgeben sollen. Und dar&#252;ber sollen Regierungen entscheiden d&#252;rfen? Oder Mehrheiten von B&#252;rgern anderer Staaten? R.A., das kann kaum dein Ernst sein.</p>
<blockquote><p>Es kann einfach nicht sein, da&#223; ein Land wie Irland das komplette Vetorecht gegen den ganzen Rest aus&#252;bt</p></blockquote>
<p>Es muss sein d&#252;rfen. Denn die irischen B&#252;rger entscheiden nicht gegen Europa sondern f&#252;r ihr Selbstbestimmungsrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32433</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 11:56:09 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.

ich mag die Begr&#252;ndung besser als die &quot;blutigen Jahrhunderte vorher&quot; nicht. Sie unterstellt eine Kausalit&#228;t zwischen der EU und dem Frieden der letzten 50 Jahre. Genauer unterstellt sie sogar eine Kausalit&#228;t zwischen der EU, wie sie heute ist, also mit all ihrer B&#252;rokratie, fehlenden demokratischen Legitimation und ebenjener friedlichen Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>ich mag die Begr&#252;ndung besser als die &#8220;blutigen Jahrhunderte vorher&#8221; nicht. Sie unterstellt eine Kausalit&#228;t zwischen der EU und dem Frieden der letzten 50 Jahre. Genauer unterstellt sie sogar eine Kausalit&#228;t zwischen der EU, wie sie heute ist, also mit all ihrer B&#252;rokratie, fehlenden demokratischen Legitimation und ebenjener friedlichen Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32424</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 10:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Irland! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Irland! <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32422</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:42:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32422</guid>
		<description>Bevor ich mich zur&#252;ck zum Fu&#223;ball begebe, nur kurz der Hinweis, dass ich wohl erst Montag zum Antworten komme. Sch&#246;nes Wochenende!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mich zur&#252;ck zum Fu&#223;ball begebe, nur kurz der Hinweis, dass ich wohl erst Montag zum Antworten komme. Sch&#246;nes Wochenende!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32420</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 15:51:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32420</guid>
		<description>@ftt:
&lt;blockquote&gt;Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme.&lt;/blockquote&gt;
Sehr sch&#246;n formuliert, und auch sonst kann ich Dir nur zustimmen.

&lt;a href=&quot;http://zettelsraum.blogspot.com/2008/06/marginalie-die-iren-zhlen.html#links&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zettel&lt;/a&gt; weist zu Recht darauf hin, da&#223; der Hauptgrund der Ablehnung wohl schlicht darin liegt, da&#223; die Stimmberechtigten nicht wissen, worum es wirklich geht.

Oder besser gesagt: &quot;nicht wissen k&#246;nnen&quot;, weil der Text so schwer verst&#228;ndlich ist.

Wobei ich nicht wei&#223;, ob das nun ein Vers&#228;umnis der Eurokraten ist, hier besser zu formulieren - oder ob die Komplexit&#228;t des Themas (incl. der Sprachproblematik) keine wirklich bessere L&#246;sung zul&#228;&#223;t.

Wer Lust hat, kann sich ja mal einen anderen sehr wichtigen europ&#228;ischen &lt;a href=&quot;http://www.pax-westphalica.de/ipmipo/index.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Vertrag&lt;/a&gt; anschauen.
Den werden m. E. auch nur sehr wenige Leute verstanden haben - aber es w&#228;re nat&#252;rlich eine Katastrophe gewesen, wenn der wegen einer Volksabstimmung in Irland gescheitert w&#228;re ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ftt:</p>
<blockquote><p>Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme.</p></blockquote>
<p>Sehr sch&#246;n formuliert, und auch sonst kann ich Dir nur zustimmen.</p>
<p><a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2008/06/marginalie-die-iren-zhlen.html#links" rel="nofollow">Zettel</a> weist zu Recht darauf hin, da&#223; der Hauptgrund der Ablehnung wohl schlicht darin liegt, da&#223; die Stimmberechtigten nicht wissen, worum es wirklich geht.</p>
<p>Oder besser gesagt: &#8220;nicht wissen k&#246;nnen&#8221;, weil der Text so schwer verst&#228;ndlich ist.</p>
<p>Wobei ich nicht wei&#223;, ob das nun ein Vers&#228;umnis der Eurokraten ist, hier besser zu formulieren &#8211; oder ob die Komplexit&#228;t des Themas (incl. der Sprachproblematik) keine wirklich bessere L&#246;sung zul&#228;&#223;t.</p>
<p>Wer Lust hat, kann sich ja mal einen anderen sehr wichtigen europ&#228;ischen <a href="http://www.pax-westphalica.de/ipmipo/index.html" rel="nofollow">Vertrag</a> anschauen.<br />
Den werden m. E. auch nur sehr wenige Leute verstanden haben &#8211; aber es w&#228;re nat&#252;rlich eine Katastrophe gewesen, wenn der wegen einer Volksabstimmung in Irland gescheitert w&#228;re <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ftt</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32419</link>
		<dc:creator>ftt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:26:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32419</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Liebe/r ftt,&lt;/blockquote&gt;
&quot;Lieber&quot; ;-)

&lt;blockquote&gt;Das ist leider keine &#252;berzeugende Argumentation: Nur, weil die Mitbestimmung in zentralen Fragen leider nicht einmal Ausnahme statt Regel sondern schlicht nicht existent ist, muss man das nicht f&#252;rderhin akzeptieren.
Zumal wir in Europa vorgemacht bekommen, dass man das auch abstimmen lassen kann.&lt;/blockquote&gt;

Der Absatz war die Antwort darauf, den Vertrag aus &quot;Prinzip&quot; abzulehnen, weil er nur &quot;schlecht sein k&#246;nne&quot;, weil &quot;andere Leute &#252;ber diesen Vertrag entschieden haben&quot;. Anders ausgedr&#252;ckt: Abgesehen davon, dass Du ein Referendum &#252;ber die Wiedervereinigung oder das Grundgesetz vorgezogen h&#228;ttest, lehnst Du eine der beiden Dinge jetzt wegen der Form der Beschlussfassung grunds&#228;tzlich ab? Ich denke nicht.
&lt;blockquote&gt;
Du meinst die Regelung, dass die nationalen Parlamente auf europ&#228;ischer Ebene dar&#252;ber abstimmen k&#246;nnen, ob ein Gesetz etwas regelt, was auf regionaler oder kommunaler Ebene besser geregelt werden k&#246;nnte? So im Sinne, dass Franzosen, Griechen, Italiener, … und Deutsche dar&#252;ber abstimmen, ob Bildung unter Hoheit der deutschen Bundesl&#228;nder bleibt oder Europa-weit geregelt wird?&lt;/blockquote&gt;

Ich meinte neben einer besseren Beteiligung der nationalen Parlamente das, was unter den Begriffen &quot;Subsidiarit&#228;tsr&#252;ge&quot; und &quot;Subsidiarit&#228;tsklage&quot; diskutiert wird. V.a. letzteres b&#246;te m.E. in Verbindung mit einer vorgesehenen &#196;nderung des Art. 23 GG bessere Gew&#228;hr f&#252;r die Einhaltung des Subsidiarit&#228;tsprinzip als das der Status quo tut.

&lt;blockquote&gt;In diesem Zusammenhang: Was bedeutet “absoluter Verfechter”? Jemand, der absolut zufrieden ist, wenn das Verfochtene zumindest mal erw&#228;hnt worden ist?
&lt;/blockquote&gt;

Ich m&#246;chte hier einmal auf den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik hinweisen, wie man das oben schon h&#228;tte tun k&#246;nnen. Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme. Sei es bei der deutschen F&#246;deralismuskommission die L&#228;ndergesetzgebungskompetenz f&#252;r den Ladenschluss oder europaweit eine &quot;Subsidiarit&#228;tsklage&quot;. Der Ausschuss der Regionen (deutscherseits auch mit einigen, wenn auch wenigen Gemeindevertretern) bek&#228;me &#252;brigens auch ein Klagerecht beim EuGH.

&lt;blockquote&gt;dass hier von tempor&#228;ren Beauftragten in bedeutendem Umfang Souver&#228;nit&#228;t abgegeben wird
&lt;/blockquote&gt;

Wird das tats&#228;chlich getan? Soweit ich das &#252;berblicke, ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren, werden nicht in gro&#223;em Stile Vergemeinschaftungen vorgenommen. Es handelt sich doch v.a. um Retuschen an der institutionellen Struktur, wobei z.B. in der Regel mehr Transparenz einkehren w&#252;rde durch st&#228;rkere Einbeziehung des Parlaments anstelle des Rates oder durch Kompetenzkataloge und generell erweiterte gerichtliche Kontrollm&#246;glichkeiten.

&lt;blockquote&gt;Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt?
&lt;/blockquote&gt;

Weil Du das erstens doch wissen solltest, was Du kritisiert, das zweitens bei allen anderen Gesetzen, die Dich interessieren hier auch machst, und drittens doch wissen m&#246;chtest, wen Du bei den n&#228;chsten Wahlen abstrafen / belohnen willst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Liebe/r ftt,</p></blockquote>
<p>&#8220;Lieber&#8221; <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>Das ist leider keine &#252;berzeugende Argumentation: Nur, weil die Mitbestimmung in zentralen Fragen leider nicht einmal Ausnahme statt Regel sondern schlicht nicht existent ist, muss man das nicht f&#252;rderhin akzeptieren.<br />
Zumal wir in Europa vorgemacht bekommen, dass man das auch abstimmen lassen kann.</p></blockquote>
<p>Der Absatz war die Antwort darauf, den Vertrag aus &#8220;Prinzip&#8221; abzulehnen, weil er nur &#8220;schlecht sein k&#246;nne&#8221;, weil &#8220;andere Leute &#252;ber diesen Vertrag entschieden haben&#8221;. Anders ausgedr&#252;ckt: Abgesehen davon, dass Du ein Referendum &#252;ber die Wiedervereinigung oder das Grundgesetz vorgezogen h&#228;ttest, lehnst Du eine der beiden Dinge jetzt wegen der Form der Beschlussfassung grunds&#228;tzlich ab? Ich denke nicht.</p>
<blockquote><p>
Du meinst die Regelung, dass die nationalen Parlamente auf europ&#228;ischer Ebene dar&#252;ber abstimmen k&#246;nnen, ob ein Gesetz etwas regelt, was auf regionaler oder kommunaler Ebene besser geregelt werden k&#246;nnte? So im Sinne, dass Franzosen, Griechen, Italiener, … und Deutsche dar&#252;ber abstimmen, ob Bildung unter Hoheit der deutschen Bundesl&#228;nder bleibt oder Europa-weit geregelt wird?</p></blockquote>
<p>Ich meinte neben einer besseren Beteiligung der nationalen Parlamente das, was unter den Begriffen &#8220;Subsidiarit&#228;tsr&#252;ge&#8221; und &#8220;Subsidiarit&#228;tsklage&#8221; diskutiert wird. V.a. letzteres b&#246;te m.E. in Verbindung mit einer vorgesehenen &#196;nderung des Art. 23 GG bessere Gew&#228;hr f&#252;r die Einhaltung des Subsidiarit&#228;tsprinzip als das der Status quo tut.</p>
<blockquote><p>In diesem Zusammenhang: Was bedeutet “absoluter Verfechter”? Jemand, der absolut zufrieden ist, wenn das Verfochtene zumindest mal erw&#228;hnt worden ist?
</p></blockquote>
<p>Ich m&#246;chte hier einmal auf den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik hinweisen, wie man das oben schon h&#228;tte tun k&#246;nnen. Nachts tr&#228;ume ich auch von schweizerischen Verh&#228;ltnissen, aber tags&#252;ber nehme ich halt das, was ich bekomme. Sei es bei der deutschen F&#246;deralismuskommission die L&#228;ndergesetzgebungskompetenz f&#252;r den Ladenschluss oder europaweit eine &#8220;Subsidiarit&#228;tsklage&#8221;. Der Ausschuss der Regionen (deutscherseits auch mit einigen, wenn auch wenigen Gemeindevertretern) bek&#228;me &#252;brigens auch ein Klagerecht beim EuGH.</p>
<blockquote><p>dass hier von tempor&#228;ren Beauftragten in bedeutendem Umfang Souver&#228;nit&#228;t abgegeben wird
</p></blockquote>
<p>Wird das tats&#228;chlich getan? Soweit ich das &#252;berblicke, ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren, werden nicht in gro&#223;em Stile Vergemeinschaftungen vorgenommen. Es handelt sich doch v.a. um Retuschen an der institutionellen Struktur, wobei z.B. in der Regel mehr Transparenz einkehren w&#252;rde durch st&#228;rkere Einbeziehung des Parlaments anstelle des Rates oder durch Kompetenzkataloge und generell erweiterte gerichtliche Kontrollm&#246;glichkeiten.</p>
<blockquote><p>Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt?
</p></blockquote>
<p>Weil Du das erstens doch wissen solltest, was Du kritisiert, das zweitens bei allen anderen Gesetzen, die Dich interessieren hier auch machst, und drittens doch wissen m&#246;chtest, wen Du bei den n&#228;chsten Wahlen abstrafen / belohnen willst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32418</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:19:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32418</guid>
		<description>Oh je.
Ich verstehe durchaus die grunds&#228;tzlichen Bedenken von Boche oder Stimme aus dem Off und weiteren.

Und ich habe eine Reihe konkrete Kritikpunkte am Vertrag.

Ich bin aber trotzdem sehr skeptisch, ob man bei einer solchen Entscheidung aus abstrakter Prinzipientreue etwas scheitern lassen sollte.
Denn es ist je mehr als unwahrscheinlichh, da&#223; es bei Verweigerung eine im Sinne dieser Prinzipien bessere L&#246;sung bekommen wird.

Die EU mit all ihren Fehlern ist f&#252;r mich unterm Strich eine riesige Erfolgsgechichte. Es ist doch erstaunlich, wie gut letztlich die Integration der vielen neuen L&#228;nder im Osten und S&#252;dosten Europas gelungen ist, trotz ihrer heftigen Strukturprobleme und der vielen historisch gewachsenen Streitigkeiten.
Man sollte nicht zu leichtfertig wegen Detailkritik einen Einigung ablehnen, die so viel besser ist als alles, was wir in den blutigen Jahrhunderten vorher hatten.


Und dann ein ganz praktisches Problem: Der Umgang mit diesem Vertragsentwurf ist sehr ungl&#252;cklich.
Es gibt nur zwei saubere Wege:
Entweder ist das ein Vertrag zwischen Staaten. Dann m&#252;ssen die Verhandelnden (also die Regierungen) auch Handlungsvollmacht haben, d.h. es kann dann nicht &#252;ber jeden Verhandlungsschritt Volksabstimmungen geben.
Oder aber man betrachtet den Vertrag als Weiterentwicklung im Staatenbund Europa.
Dann kann es sehr wohl eine Volksabstimmung geben, vielleicht auch f&#246;deralistisch strukturiert wie in der Schweiz (d.h. man braucht die doppelte Mehrheit an Leuten und Staaten) - aber letztlich mu&#223; dann auch die Mehrheit entscheiden.

Es kann einfach nicht sein, da&#223; ein Land wie Irland das komplette Vetorecht gegen den ganzen Rest aus&#252;bt (wobei ich keine Prognose mache, wie der Rest abstimmen w&#252;rde - das w&#228;re eine ganz andere Diskussion).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh je.<br />
Ich verstehe durchaus die grunds&#228;tzlichen Bedenken von Boche oder Stimme aus dem Off und weiteren.</p>
<p>Und ich habe eine Reihe konkrete Kritikpunkte am Vertrag.</p>
<p>Ich bin aber trotzdem sehr skeptisch, ob man bei einer solchen Entscheidung aus abstrakter Prinzipientreue etwas scheitern lassen sollte.<br />
Denn es ist je mehr als unwahrscheinlichh, da&#223; es bei Verweigerung eine im Sinne dieser Prinzipien bessere L&#246;sung bekommen wird.</p>
<p>Die EU mit all ihren Fehlern ist f&#252;r mich unterm Strich eine riesige Erfolgsgechichte. Es ist doch erstaunlich, wie gut letztlich die Integration der vielen neuen L&#228;nder im Osten und S&#252;dosten Europas gelungen ist, trotz ihrer heftigen Strukturprobleme und der vielen historisch gewachsenen Streitigkeiten.<br />
Man sollte nicht zu leichtfertig wegen Detailkritik einen Einigung ablehnen, die so viel besser ist als alles, was wir in den blutigen Jahrhunderten vorher hatten.</p>
<p>Und dann ein ganz praktisches Problem: Der Umgang mit diesem Vertragsentwurf ist sehr ungl&#252;cklich.<br />
Es gibt nur zwei saubere Wege:<br />
Entweder ist das ein Vertrag zwischen Staaten. Dann m&#252;ssen die Verhandelnden (also die Regierungen) auch Handlungsvollmacht haben, d.h. es kann dann nicht &#252;ber jeden Verhandlungsschritt Volksabstimmungen geben.<br />
Oder aber man betrachtet den Vertrag als Weiterentwicklung im Staatenbund Europa.<br />
Dann kann es sehr wohl eine Volksabstimmung geben, vielleicht auch f&#246;deralistisch strukturiert wie in der Schweiz (d.h. man braucht die doppelte Mehrheit an Leuten und Staaten) &#8211; aber letztlich mu&#223; dann auch die Mehrheit entscheiden.</p>
<p>Es kann einfach nicht sein, da&#223; ein Land wie Irland das komplette Vetorecht gegen den ganzen Rest aus&#252;bt (wobei ich keine Prognose mache, wie der Rest abstimmen w&#252;rde &#8211; das w&#228;re eine ganz andere Diskussion).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/06/12/eine-lokalrunde-guiness/comment-page-1/#comment-32417</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:24:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/?p=2110#comment-32417</guid>
		<description>Liebe/r ftt,

&lt;blockquote&gt;Deswegen war / bin ich auch aus Prinzip gegen das Grundgesetz, die Wiedervereinigung, die 64344. Novelle des Waswei&#223;ichgesetzes und die Errichtung der EU und der EGen insgesamt.&lt;/blockquote&gt;

Das ist leider keine &#252;berzeugende Argumentation: Nur, weil die Mitbestimmung in zentralen Fragen leider nicht einmal Ausnahme statt Regel sondern schlicht nicht existent ist, muss man das nicht f&#252;rderhin akzeptieren. 
Zumal wir in Europa vorgemacht bekommen, dass man das auch abstimmen lassen kann.

Nein, so leicht kannst du den zentralen Punkt meiner Kritik nicht abtun.

&lt;blockquote&gt;Im &#220;brigen bin ich ein absoluter Verfechter des Subsidiarit&#228;tsprinzips und F&#246;deralist. Soweit ich das &#252;bersehe, w&#252;rde der Reformvertrag die Rechte der nationalen Parlamente (Stichwort “Subsidiarit&#228;ts-Fr&#252;hwarnsystem” und “Klagerecht der Parlamente”) aber diesbez&#252;glich in wichtigen Punkten gerade eher st&#228;rken.&lt;/blockquote&gt;

Du meinst die Regelung, dass die nationalen Parlamente auf europ&#228;ischer Ebene dar&#252;ber abstimmen k&#246;nnen, ob ein Gesetz etwas regelt, was auf regionaler oder kommunaler Ebene besser geregelt werden k&#246;nnte? So im Sinne, dass Franzosen, Griechen, Italiener, ... und Deutsche dar&#252;ber abstimmen, ob Bildung unter Hoheit der deutschen Bundesl&#228;nder bleibt oder Europa-weit geregelt wird?
In diesem Zusammenhang: Was bedeutet &quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;absoluter&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Verfechter&quot;? Jemand, der absolut zufrieden ist, wenn das Verfochtene zumindest mal erw&#228;hnt worden ist?

&lt;blockquote&gt;In Deinem Beitrag, lieber Boche, finde ich keinen Hinweis auf diese Punkte.&lt;/blockquote&gt;

Wie ich weiter oben in einer Replik auf Herbert schon versuchte darzulegen, war mein Kritikpunkt vor allem der, dass hier von tempor&#228;ren Beauftragten in bedeutendem Umfang Souver&#228;nit&#228;t abgegeben wird, ohne den Souver&#228;n, den Auftraggeber um Zustimmung zu fragen.
Das ist dir offenbar nicht so wichtig. Ich finde es skandal&#246;s und kein leeres Gesinnungsgeschw&#228;tz.

&lt;blockquote&gt;oder Du kennst den Inhalt des Vertrages soweit &#252;berhaupt nicht.&lt;/blockquote&gt;

Ich habe das Werk nur &#252;berflogen, das gebe ich gern zu. Ich vermag seine Wirkung im Einzelfall nicht abzusch&#228;tzen, auch nicht f&#252;r die Teile, die ich gelesen habe. 
Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r ftt,</p>
<blockquote><p>Deswegen war / bin ich auch aus Prinzip gegen das Grundgesetz, die Wiedervereinigung, die 64344. Novelle des Waswei&#223;ichgesetzes und die Errichtung der EU und der EGen insgesamt.</p></blockquote>
<p>Das ist leider keine &#252;berzeugende Argumentation: Nur, weil die Mitbestimmung in zentralen Fragen leider nicht einmal Ausnahme statt Regel sondern schlicht nicht existent ist, muss man das nicht f&#252;rderhin akzeptieren.<br />
Zumal wir in Europa vorgemacht bekommen, dass man das auch abstimmen lassen kann.</p>
<p>Nein, so leicht kannst du den zentralen Punkt meiner Kritik nicht abtun.</p>
<blockquote><p>Im &#220;brigen bin ich ein absoluter Verfechter des Subsidiarit&#228;tsprinzips und F&#246;deralist. Soweit ich das &#252;bersehe, w&#252;rde der Reformvertrag die Rechte der nationalen Parlamente (Stichwort “Subsidiarit&#228;ts-Fr&#252;hwarnsystem” und “Klagerecht der Parlamente”) aber diesbez&#252;glich in wichtigen Punkten gerade eher st&#228;rken.</p></blockquote>
<p>Du meinst die Regelung, dass die nationalen Parlamente auf europ&#228;ischer Ebene dar&#252;ber abstimmen k&#246;nnen, ob ein Gesetz etwas regelt, was auf regionaler oder kommunaler Ebene besser geregelt werden k&#246;nnte? So im Sinne, dass Franzosen, Griechen, Italiener, &#8230; und Deutsche dar&#252;ber abstimmen, ob Bildung unter Hoheit der deutschen Bundesl&#228;nder bleibt oder Europa-weit geregelt wird?<br />
In diesem Zusammenhang: Was bedeutet &#8220;<em><strong>absoluter</strong></em> Verfechter&#8221;? Jemand, der absolut zufrieden ist, wenn das Verfochtene zumindest mal erw&#228;hnt worden ist?</p>
<blockquote><p>In Deinem Beitrag, lieber Boche, finde ich keinen Hinweis auf diese Punkte.</p></blockquote>
<p>Wie ich weiter oben in einer Replik auf Herbert schon versuchte darzulegen, war mein Kritikpunkt vor allem der, dass hier von tempor&#228;ren Beauftragten in bedeutendem Umfang Souver&#228;nit&#228;t abgegeben wird, ohne den Souver&#228;n, den Auftraggeber um Zustimmung zu fragen.<br />
Das ist dir offenbar nicht so wichtig. Ich finde es skandal&#246;s und kein leeres Gesinnungsgeschw&#228;tz.</p>
<blockquote><p>oder Du kennst den Inhalt des Vertrages soweit &#252;berhaupt nicht.</p></blockquote>
<p>Ich habe das Werk nur &#252;berflogen, das gebe ich gern zu. Ich vermag seine Wirkung im Einzelfall nicht abzusch&#228;tzen, auch nicht f&#252;r die Teile, die ich gelesen habe.<br />
Aber meine Kritik ist ja wie gesagt eine andere. Warum sollte ich etwas lesen, das mir sowieso aufgezwungen wird? Warum sollte ich versuchen zu kl&#228;ren, ob ich zustimmen w&#252;rde, wenn man mich fragte, da man mich sowieso nicht fragt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
