EM-Notizen, die letzte (versprochen!)

Was die deutsche Nationalmannschaft nicht geschafft hat, einem Menschen von der F.A.Z. ist es gelungen: Ich ärgere mich. (mehr…)

Tageslektüre und Diskussionen am 30. Juni 2008

Hier meine Übersicht über die Weblogs und Internetseiten, die ich heute mit Interesse oder Freude oder beidem gelesen habe.
Außerdem erfährt der geneigte Leser, in welchen Kommentarbereichen ich die Klingen der Argumentation mit anderen besonders ausgiebig gekreuzt habe.
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Statlers Abschied: Die liberale Blogwelt verliert einen ihrer wichtigsten Vertreter (aber die Hoffnung auf Wiederkehr bleibt natürlich) (Link)

Eine lesenswerte, diskussionswürdige und -anregende Analyse der Funktionen der Todesstrafe (Link)

Diskussion:
keine (Zeit dafür gehabt)

Die Sprache der Bervormundung

“Gabriel blockiert Umstellung auf Sprit sparende PKW”

So heißt es in einer Pressemitteilung der SED.

Würde man ignorieren, dass die politische Sprache anderen Regeln folgt als die Sprache der Menschen untereinander, könnte man annehmen, der deutsche Umweltminister hätte das Kaufen oder Fahren Sprit sparender PKWs untersagt.

Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Man muss bürokratisch-bevormundend denken (was beileibe nicht nur die widerlichen SED-Abkömmlinge beherrschen), um diese Schlagzeile übersetzen zu können.
In Wirklichkeit möchte die SED kritisieren, dass Minister Gabriel die Autohersteller nicht (oder zumindest nach Meinung der Kritiker: nicht schnell genug) zwingt, ausschließlich verbrauchsarme Modelle anzubieten.

Die Abwesenheit eines Zwangs, die Angebotspalette entsprechend der aktuellen politischen Vorstellung zu gestalten, wird umdefiniert zum Verhindern eines solchen Angebots.

Neusprech der Bürokraten.
Die individuelle Freiheit des Konsumenten, der sich ja auch von sich aus für kostensparende Fahrzeuge entscheiden könnte, spielt in den Köpfen dieser Damen und Herren schon längst keine Rolle mehr.

EM-Notizen, Gewinner und Verlierer

Gewinner

Spanien – Natürlich, der Europameister. Alle Spiele gewonnen, und das bis zum Schluss in einem überzeugenden, erfrischenden Stil.

Deutschland – Na klar: Oder erinnert sich etwa keiner mehr an die beiden Europameisterschaften davor?

Türkei – Stehaufmännchen dieser EM und beschämend faire Verlierer.

Fans – Das Leben ist kurz, und wenn es Spaß macht, um so schöner.

Tom Bartels – Für mich seit dieser EM der einzige Kommentator außer Marcel Reif, den ich ertragen mag.

Schweizer Fernsehen (und Bezieher von Digital-TV) – Stromausfall? Was für ein Stromausfall?

Verlierer

Griechenland – Panta rhei ist nochmal aus welcher Sprache?

Frankreich – Namen sind Schall und Rauch.

Gastgeber – Keine Stimmung, kein Viertelfinale: Selten war eine EM für Gastgeber spaßbefreiter.

UEFA – Kein Fingerspitzengefühl, kein Notstromaggregat: Keine EM-Reife für den Verband.

Öffentlich-rechtliches Fernsehen – Netzer/Delling und Tom Bartels waren die Lichtblicke, alles andere vor allem um die EM herum war nur ein extrem aufgeblasener Windbeutel. Geht’s nicht auch für ein paar Euro weniger ‘ne Nummer kleiner?

Antideutsche Blogger – Das kann nicht ohne Magengeschwür enden, wenn man sich gezwungen sieht, eine insgesamt fröhliche, drei Wochen dauernde Party krampfhaft mit Nazi- und Judenverfolgungsvergleichen überziehen zu müssen.

EM-Notizen, Endspiel, zeitnahes Bloggen

1. Halbzeit

Es nimmt den erwarteten Verlauf. Die ersten zehn Minuten ließen hoffen, dass die deutsche Mannschaft sich im Vergleich zum Türkei-Spiel wieder würde steigern können, aber danach begann die Fehlpass-Orgie im Mittelfeld, und das bekannte Gesicht war wieder zu erkennen: Technische Schwächen, mangelnde Laufbereitschaft, Konzeptlosigkeit. Es war ja immer so: Deutschland lebte davon, wenige Chancen effizient auszunutzen. Das haben Klose und Hitzlsperger nicht getan, und so bekam das bessere Team die Gelegenheit, ins Spiel zu finden.

Die Spanier spielen das ganz grandios. Die Führung ist völlig verdient. Nur, wenn Spanien kein Tor mehr schießt in Hälfte zwei, hat Deutschland noch eine kleine Chance. Aber ich glaube nicht an das Eintreten dieser Bedingung.

2. Halbzeit

Oha, jetzt musste auch noch Lahm raus. Hoffentlich wird das kein Desaster. Das hätte die Mannschaft auch wieder nicht verdient. (21:50)

Kuranyi für Hitzlsperger. Zweiter Stürmer ist ja o.k., aber Kuranyi? Als ob die Flanken nur so in den spanischen Strafraum prasseln würden… (22:01)

O là là: Die deutsche Mannschaft ist gar nicht mehr wiederzuerkennen. Hat gemerkt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Die Spanier haben sich bei mir durch den Silva-Kopfstoß einige Sympathien verscherzt. Allerdings spielt die deutsche Offensive ihnen auch in die Karten (22:09)

Es war doch nur ein Strohfeuer. Spanien ist ein verdienter, ein würdiger Europameister. Und Deutschland hat sich gut geschlagen.

Tageslektüre und Diskussionen am 26. Juni 2008

Hiermit möchte ich versuchen, eine neue Serie zu starten. Und zwar eine (mehr oder weniger) tägliche Übersicht über die Weblogs und Internetseiten, die ich am jeweiligen Tag mit Interesse oder Freude oder beidem gelesen habe.
Außerdem erfährt der geneigte Leser, in welchen Kommentarbereichen ich die Klingen der Argumentation mit anderen besonders ausgiebig gekreuzt habe.

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Von den schlechten alten Zeiten… Widerworte gegen die romantische Verklärung des Vergangenen (Link)

Wie das Abitur in einer Hochkultur aussieht (Link)

Sonnige Zwangsbeglückung für den dummen, verantwortungslosen Bürger (Link)

Diskussion:
Über “faire Löhne” und die Idee der Weltverbesserung durch Güte- oder Gute-Gewissen-Siegel (Link)

EM-Notizen, Halbfinale 1 – zeitnahes Bloggen

1. Halbzeit

Die Türkei war über weite Strecken die bessere Mannschaft und ging verdient in Führung, obwohl das Tor selbst reichlich kurios zustande kam. Aber es hätte wenige Minuten früher viel weniger kurios fallen müssen – da war noch die Latte im Weg.

Das deutsche Team leidet daran, dass die Türken Ballack weitgehend ausschalten. Vielleicht wäre Frings anstelle des heute etwas unsicher wirkenden Rolfes die bessere Wahl für die 2. Hälfte.

Ich meine, gegen Ende der Halbzeit bei den Türken ein etwas nachlassendes Engagement beobachtet zu haben. Aber das kann täuschen.

2. Halbzeit

Meine Prophezeihung aus der 1. Hälfte hat sich bewahrheitet, aber sehr relativ. Tatsächlich nahmen die Türken in der 2. Hälfte etwas Dampf raus, so dass sich ein überwiegend ausgeglichenes Spiel entwickelte. Zwar kam die Türkei nach Kloses Treffer noch einmal zurück, doch reichte es eben nicht mehr für die allerletzten Minuten wie noch in den Spielen zuvor.

Großartige Unterschiede waren heute nicht zu betrachten, allerdings ist auch klar, welche Mannschaft ihr Potenzial wie weit ausgereizt hat. Das deutsche Team kann viel mehr. Dennoch: Heute standen zwei gleichwertige Mannschaften auf dem Platz. Und ich hoffe, das wird in den Fanmeilen im Lande auch so gewürdigt werden.

P.S.: Man wird es kaum glauben, aber ich bin bereit, es zu beschwören: Meine Liebste hatte das 3:2 getippt.

Dicke Spießer

Sie muss ja in Sachen Übergewicht Bescheid wissen:

„Bildung und Information sind zwar wichtig, sie wirken aber erst mittelfristig. Die Mitverursacher der Übergewichtsprobleme, also die Ernährungs- und Werbewirtschaft, werden komplett geschont“

Das war jetzt eine recht billige Retourkutsche. Wer aber so dreist Bevormundung propagiert, hat es verdient.

Die Grünen stehen inzwischen, neben ihrem Kernthema Ökohysterie, nur noch für eine patriarchalische Spießermoral. Peinlich.
Auf den ersten Blick mag der Wandel von der alternativen Partei der Aussteiger zur Partei der Süßigkeiten-Verbieter merkwürdig erscheinen. Aber psychologisch betrachtet ist es nicht allzu verwunderlich, dass die Gegner der Spießer selbst zu den schlimmsten mutieren. Im herzlichen Hass verbundene Feinde haben eben doch wohl meist recht viel gemeinsam.

Thema verfehlt

Hier versucht Torsten Schäfer, die vermeintlich zu schlechte Sicht auf “Brüssels Europa” zu korrigieren und vermeintliche Mythen als falsche Geschichten zu entlarven. Entlarvend ist das, allerdings nicht im gewünschten Sinne.
(mehr…)

Eines muss man ihnen lassen: …

Sie überraschen einen doch immer wieder, die Damen und Herren Staatsbürokraten.

Das Maß an Dummheit, Arroganz und Anmaßung scheint noch lange nicht voll.

FAIRquere Logik

Das Denken von Zwölf bis Mittag, wie mein Vater es gern formuliert, ist bei einigen Menschen sehr ausgeprägt. Vor allem bei Leuten wie dieser rührigen Grüne-Mode-Bloggerin, die mit eigens von Tchibo hergestellten Protest-T-Shirts, ihrem Unmut über niedrige Löhne und Kinderarbeit bei der Herstellung dieser Bekleidungsstücke Ausdruck verleihen wollte.

Wie borniert muss man sein zu glauben, dass die Alternative zur Kinderarbeit der Platz auf der Schulbank ist. Auch führt mehr internationaler Handel nicht zu mehr, sondern eher weniger Kinderarbeit. Und mit etwas Recherche lässt sich auch feststellen, dass Arbeiter in sog. Sweatshops in aller Regel landesüberdurchschnittliche Löhne verdienen.

Anmaßung von Wissen

Manchmal können einen die Kollegen echt nerven. Etwa wenn Herr Bräuninger vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut für die Tagesschau orakelt:

tagesschau.de: Ist Spekulation auch dafür gut, um Zukunftsentwicklungen in den Preis mit aufzunehmen und uns vor abrupten Entwicklungen zu schützen?

Bräuninger: Das ist in einem gewissen Maß richtig. Manchmal kippt es dann und die Spekulation führt zu den abrupten Entwicklungen, wenn sie übertrieben ist. Im Augenblick sind wir sicher im Bereich der spekulativen Übertreibung, und das ist schädlich.

Genau das, was die Presse hören will. Der Mann entscheidet ganz spontan vor dem Mikrofon, wann positive Spekulation aufhört und negative Spekulation beginnt. Offenbar befinden sich einige Wissenschaftler bereits in der Zukunft, wissen das alles nicht so schlimm war und schauen besorgt auf unsere heutigen Überreaktionen zurück. Wenn er sich also so sicher ist, dass an der Börse alle übertreiben, warum spekuliert er nicht mit seinem ganzen Vermögen auf billigere Ölpreise in der Zukunft.

Viel entspannter erscheint dagegen sein Kollege vom Kieler Weltwirtschaftsinstitut:

tagesschau.de: Welchen Anteil haben Spekulanten am Preisauftrieb?

Gern: Der Begriff “Spekulant” ist unglücklich. Finanzinvestoren ermöglichen es, dass Zukunftserwartungen bereits heute in den Preisen zu sehen sind. Sie zeigen uns, dass das Öl knapp wird. Dadurch können wir schon heute unser Verhalten ändern. Ohne solche Zukunftserwartungen würde möglicherweise nur von heute auf morgen gehandelt. Der Ölpreis wäre vielleicht niedriger, aber wir würden kein Gefühl dafür bekommen, dass das Öl zur Neige geht. Und wenn dann das Öl knapp wird, steigt der Preis auf einmal sprunghaft an. Dann muss das Öl möglicherweise rationiert werden und ist nicht mehr für jeden Preis zu haben.

Positiv gewendet kann es sein, dass der hohe Ölpreis einen Technologieschub auslöst. Vielleicht haben wir in einigen Jahren Technologien, die den Ölverbrauch drastisch verringern werden. Dann würde der Ölpreis sofort sinken – selbst, wenn die Technologien noch nicht zur Hand sind. Allein die Erwartung eines sinkenden Verbrauchs würde die Preise drücken. Es ist nicht zwangsläufig, dass Spekulanten nur preistreibend wirken.

Der beschränkt sich ganz einfach auf eine Erläuterung der Funktion und Effekte von Spekulationen, ohne sich mit willkürlichen Wertungen aus dem Fenster zu lehnen.

Siehe auch: Econ 101 für G8-Finanzminister

Update: Statler richtet unseren Blick auf Paul Krugmans und Alan Reynolds Einschätzung, dass die Ölpreise nichts mit Spekulation zu tun haben. Ich sehe das ähnlich, obgleich eine Lagerung des Öls nicht nur in Tanklagern, sondern am einfachsten in der Rohstoffquelle zu bewerkstelligen ist. Hohe Preiserwartungen für die Zukunft können daher von den Ölproduzenten mit einer relativen Förderenthaltung antizipiert werden.

Gender

Ich habe mich lange gewundert, warum die Kommunikationslücke zu Mitbloggern mit grundsätzlich anderen politischen Ansichten so groß war. Aber wenn ich lese, dass die These, das Geschlecht sei eine rein soziale Konstruktion, in diesen Kreisen als Standard gilt, dann wundert mich im Grunde nichts mehr, und ich fange an, die Probleme vergangener Debatten zu verstehen.

Sorry, für den Versuch, eine Wirklichkeit zu konstruieren, die sich der Empirik qua Definition entzieht, stehe ich nicht zur Verfügung.

Wenn wir den Fußball nicht hätten

Mit Blick auf das Halbfinale der Fußball-EM am kommenden Mittwoch zwischen Deutschland und der Türkei sagte Kolat nach seiner Wahl der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Wir sind im Finale. Und damit meine ich Deutschland und die Türkei. Ich rufe alle Mitbürger auf, sich dieses Spiel gemeinsam und nebeneinander anzusehen.»

(derwesten.de)

Deutschland ist Europameister

Der Blick auf den Zustand einzelner Bäume liefert vielleicht manchmal falsche Eindrücke über die Größe des Waldes. In bestimmten Kreisen gilt es als angesagt, gerade Deutschland einen besonders restriktiven Umgang mit Flüchtlingen vorzuwerfen. Dass es den im Einzelfall durchaus gibt, könnte aber etwas damit zu tun haben, dass diese Menschen in andere Länder erst gar nicht hineinkämen. (mehr…)

EM-Notizen, vor dem Halbfinale

Wie schön, dass so ein Turnier drei Wochen dauert. Da hat man genug Zeit, wechselnde Favoriten auszurufen. (mehr…)

Das heilige Eigenheim

Paul Krugman stellt heute in der New York Times eine berechtigte Frage:

But here’s a question rarely asked, at least in Washington: Why should ever-increasing homeownership be a policy goal?

Auch nach Ende der Eigenheimzulage genießt der Eigenheimbesitz in Deutschland den politischen Status einer heiligen Kuh. Dementsprechend wird der Bau und der Erwerb des selbstgenutzten Wohnraums weiterhin gefördert. Dabei ist der Eigenheimbesitz über den Nutzungszeitraum allein aus ökonomischen Gründen oft die günstigere Alternative gegenüber der gleichwertigen Mietwohnung, schließlich spart man sich als Wohnungsbesitzer die Risikoprämie, die ein Vermieter der Miete aufsattelt, weil er davon ausgehen muss, dass Mieter mit der Wohnung weniger pfleglich umgehen wie Eigenheimbesitzer. Ganz zu schweigen von den Kosten, die man als Mieter aufgrund der Mietrechtsregulierung langfristig trägt. Allein wegen dieses Kostenvorteils wäre eine Förderung des Eigenheims nicht nötig.

Krugman nennt entsprechend auch einige Gründe, die in bestimmten Fällen gegen den Eigenheimbesitz sprechen. Höhere finanzielle Risiken und sinkende Mobilität können für manche Haushalte zu einem Problem werden, dass ihnen im Zweifel erspart geblieben wäre, hätte die staatliche Förderung ihnen nicht einen zusätzlichen Anreiz zum Eigenheimerwerb gegeben.

Die eigenen vier Wände können, aber müssen nicht die beste Altersvorsorge sein. Also gibt es kein Grund für die Politik hier mit Fördermitteln nachzuhelfen. Schon gar nicht, wenn man sich später über die unerwünschten Folgen wundert.

Politisches Nichtwissen: Rational und teuer

Wählen zu gehen, ist eigentlich irrational. Bei einer großen Zahl von Wählern, wie sie zumindest bei Wahlen zu Land- und Bundestag sicher gegeben ist, hat die einzelne Stimme keine Auswirkungen auf das Gesamtergebnis. Warum also sollte jemand Zeit und Mühe dafür aufwenden, seine Stimme abzugeben? (mehr…)

Alles gesagt

Wo grad wieder zu lesen ist, an wen sich SPD-Kandidatin fürs Präsidentenamt, Frau Schwan, so anbiedert, möchte ich auf ein Interview (MP3-Datei) verweisen, in dem der gute, alte Polterer Biermann aus meiner Sicht alles Nötige zum Thema gesagt hat.

Suggestivbefragung

Was für ein Dilemma: Man möchte den demokratischen Schein wahren, das Ergebnis einer demokratischen Entscheidung aber dann doch nicht akzeptieren. Was tun?

Ganz einfach und vielfach bewährt: Abstimmen lassen bis das Ergebnis stimmt.

Die nächste Abstimmung in Irland müsse man “so vorbereiten, dass sie zu gewinnen ist”; meint der luxemburgische Außenminister. (Quelle: NZZ).

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Ergänzung:

Zettel hat eine interessante Sammlung von Aussagen europäischer Politiker zum Lissabon-Vertrag gefunden. Zum Beispiel:

“Of course there will be transfers of sovereignty. But would I be intelligent to draw the attention of public opinion to this fact?”

(Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Ministerpräsident)

Haben die Iren Unverschämtheiten wie diese wahrgenommen, bevor sie abgestimmt haben? Unwahrscheinlich, denn sonst wäre die Ablehnung vielleicht noch stärker gewesen.

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