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	<title>Kommentare zu: Und t&#228;glich gr&#252;&#223;t der G&#246;ttinger</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: Failure</title>
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		<dc:creator>Failure</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 17:21:27 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, vielleicht l&#228;sst sich der harte Gegensatz zwischen &quot;emotional&quot; und &quot;rational&quot; (geh&#246;rt &quot;Rationalit&#228;t&quot; im philosophischen Sprachgebrauch nicht auch eher in den Bereich des &quot;Verstandes&quot; und also die Zweck-Mittel-Rationalit&#228;t?) etwas aufbrechen, indem man zwei Seiten von Rationalit&#228;t unterscheidet:
1. die Art und Weise auf der man zu einer Position gelangt; Rationalit&#228;t hei&#223;t dann &quot;objektiv und umsichtig zu einer Position gelangen&quot;,
2. die Art und Weise wie eine solcherlei geartete Position vertreten wird.
In diesem zweiten Sinne ist das Ideal einer desengagiert-neutralen Vernunft auch eher ein M&#228;rchen, da nat&#252;rlich jede Position engagiert und nicht-neutral ist. Wer rational auftritt, versucht nahezulegen, dass der auch der vorhergegangene Prozess der Meinungsbildung vern&#252;nftig gewesen ist; was zusammenh&#228;ngt, aber eben nicht muss. Insofern widerspricht Emotionalit&#228;t (im Sinne von 2) nicht Rationalit&#228;t (im Sinne von 1).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, vielleicht l&#228;sst sich der harte Gegensatz zwischen &#8220;emotional&#8221; und &#8220;rational&#8221; (geh&#246;rt &#8220;Rationalit&#228;t&#8221; im philosophischen Sprachgebrauch nicht auch eher in den Bereich des &#8220;Verstandes&#8221; und also die Zweck-Mittel-Rationalit&#228;t?) etwas aufbrechen, indem man zwei Seiten von Rationalit&#228;t unterscheidet:<br />
1. die Art und Weise auf der man zu einer Position gelangt; Rationalit&#228;t hei&#223;t dann &#8220;objektiv und umsichtig zu einer Position gelangen&#8221;,<br />
2. die Art und Weise wie eine solcherlei geartete Position vertreten wird.<br />
In diesem zweiten Sinne ist das Ideal einer desengagiert-neutralen Vernunft auch eher ein M&#228;rchen, da nat&#252;rlich jede Position engagiert und nicht-neutral ist. Wer rational auftritt, versucht nahezulegen, dass der auch der vorhergegangene Prozess der Meinungsbildung vern&#252;nftig gewesen ist; was zusammenh&#228;ngt, aber eben nicht muss. Insofern widerspricht Emotionalit&#228;t (im Sinne von 2) nicht Rationalit&#228;t (im Sinne von 1).</p>
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		<title>Von: Michel</title>
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		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 16:25:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ stafanolix: Ach so ich dachte, du denkst in erster Linie an die Ypsilanti. Der Schwan kann man doch beim besten Willen kein Vorwurf machen, dazu hat sie einfach zu wenig einfluss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stafanolix: Ach so ich dachte, du denkst in erster Linie an die Ypsilanti. Der Schwan kann man doch beim besten Willen kein Vorwurf machen, dazu hat sie einfach zu wenig einfluss.</p>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31929</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 15:39:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte &#252;brigens speziell Frau Nahles und Frau Prof. Schwan. Die SPD-Politik wird momentan nicht rational betrieben und kann also bei klarem Verstand auch nicht als rational wahrgenommen werden;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte &#252;brigens speziell Frau Nahles und Frau Prof. Schwan. Die SPD-Politik wird momentan nicht rational betrieben und kann also bei klarem Verstand auch nicht als rational wahrgenommen werden;-)</p>
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		<title>Von: Lina</title>
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		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 14:56:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ stefanolix

Als *rational bestimmt wahrgenommen* ist etwas anderes als rational betrieben (-;. Was Du (mit der SPD-Misere) gegen vorhandene Rationalit&#228;t ins Feld f&#252;hrst, best&#228;tige ich Dir gerne. Und ich sag&#039; ja: die Heidi, die Ulla...

Btw: *Effizient* gef&#228;llt Dir? War von mir, wie Du Dir denken kannst, auch bewusst auf die FDP gem&#252;nzt; ich weiss aber auch, dass kein anderes wie auch immer geartetes Zusammenspiel ohne Effizienz auskommt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stefanolix</p>
<p>Als *rational bestimmt wahrgenommen* ist etwas anderes als rational betrieben (-;. Was Du (mit der SPD-Misere) gegen vorhandene Rationalit&#228;t ins Feld f&#252;hrst, best&#228;tige ich Dir gerne. Und ich sag&#8217; ja: die Heidi, die Ulla&#8230;</p>
<p>Btw: *Effizient* gef&#228;llt Dir? War von mir, wie Du Dir denken kannst, auch bewusst auf die FDP gem&#252;nzt; ich weiss aber auch, dass kein anderes wie auch immer geartetes Zusammenspiel ohne Effizienz auskommt</p>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31921</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 14:29:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Lina -- Zu den Interessen der Frauen: eine politische Partei muss diese Interessen nicht vertreten, aber ber&#252;cksichtigen (»die Politik« ist mir hier viel zu hoch gegriffen). Ich hinterfrage auch, ob die Politik noch als rational bestimmt wahrgenommen wird. Am Beispiel der SPD-Misere wird doch gerade &#252;berdeutlich, dass es oft nicht so ist. Die SPD   ist &#252;brigens auch aufgrund der Fehler von Politiker&lt;em&gt;innen&lt;/em&gt;, in dieser Misere (wenn man das an dieser Stelle mal so deutlich sagen darf). Was da seit Wochen geboten wird, ist kein gutes Beispiel f&#252;r die Arbeit von Frauen in der Politik. Da hat die CDU mit Frau Merkel und Frau von der Leyen momentan Besseres zu bieten. Aber die FDP bietet eben fast &#252;berhaupt nichts an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina &#8212; Zu den Interessen der Frauen: eine politische Partei muss diese Interessen nicht vertreten, aber ber&#252;cksichtigen (»die Politik« ist mir hier viel zu hoch gegriffen). Ich hinterfrage auch, ob die Politik noch als rational bestimmt wahrgenommen wird. Am Beispiel der SPD-Misere wird doch gerade &#252;berdeutlich, dass es oft nicht so ist. Die SPD   ist &#252;brigens auch aufgrund der Fehler von Politiker<em>innen</em>, in dieser Misere (wenn man das an dieser Stelle mal so deutlich sagen darf). Was da seit Wochen geboten wird, ist kein gutes Beispiel f&#252;r die Arbeit von Frauen in der Politik. Da hat die CDU mit Frau Merkel und Frau von der Leyen momentan Besseres zu bieten. Aber die FDP bietet eben fast &#252;berhaupt nichts an.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31919</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:50:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Lina: Danke f&#252;r die Erg&#228;nzung -- das effiziente Zusammenspiel hatte ich stillschweigend vorausgesetzt, aber im Kommentar vergessen. Danke auch f&#252;r die Formulierung: gegen »effizient« kann sicher in der FDP niemand etwas haben;-)

@Dirk: Ich finde es einfach fahrl&#228;ssig, wie hier mit W&#228;hlerpotential umgegangen wird und ich kann keine schl&#252;ssige Begr&#252;ndung daf&#252;r finden. So etwas st&#246;rt mich;-)

Ich w&#252;nsche ja der liberalen Partei eine wichtigere Rolle. Ich w&#252;nsche mir, dass die liberale Partei eine gr&#246;&#223;ere Anziehungskraft hat, eine gr&#246;&#223;ere &#220;berzeugungskraft ausstrahlt und »r&#252;ckenmarksliberale Werte« (nach Statler, 2008) besser vermitteln kann. Ich sehe allerdings keine Entwicklung in diese Richtung.  

Eine sehr fundiert vorbereitete und gef&#252;hrte »Mehr Netto«-Kampagne (&lt;em&gt;mit emotionaler Intelligenz&lt;/em&gt;) w&#228;re beispielsweise ein Anfang, aber darin m&#252;sste ein Nutzen f&#252;r den Kurzzeitarbeitslosen &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; f&#252;r den Hochleistungsakademiker enthalten sein. 

Eine B&#252;rgerrechtskampagne k&#246;nnte die FDP momentan mit ganzen zwei Personen f&#252;hren: der eine ist schon weit im Rentenalter und die andere hat in der Partei viel zu wenig Gewicht. Ja, das ist &#252;berspitzt, aber so sieht&#039;s doch aus. Ich bezweifle, dass man hier in Dresden dazu &#252;berhaupt einen Gespr&#228;chspartner f&#228;nde. Liberalismus ist aber nicht nur Wirtschaft, verdammt noch mal. Tut mir leid. Soviel zu meinem Rochus;-)

Wenn der Artikel aus G&#246;ttingen nicht so soziologenhaft verschwurbelt w&#228;re, w&#252;rde ich ihm durchaus einige Anregungen entnehmen. Aber ich kann den Autor einfach nicht mehr sehen und mag von ihm auch nur ungern mehr lesen. Mal sehen, ob ich daran etwas &#228;ndern kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina: Danke f&#252;r die Erg&#228;nzung &#8212; das effiziente Zusammenspiel hatte ich stillschweigend vorausgesetzt, aber im Kommentar vergessen. Danke auch f&#252;r die Formulierung: gegen »effizient« kann sicher in der FDP niemand etwas haben;-)</p>
<p>@Dirk: Ich finde es einfach fahrl&#228;ssig, wie hier mit W&#228;hlerpotential umgegangen wird und ich kann keine schl&#252;ssige Begr&#252;ndung daf&#252;r finden. So etwas st&#246;rt mich;-)</p>
<p>Ich w&#252;nsche ja der liberalen Partei eine wichtigere Rolle. Ich w&#252;nsche mir, dass die liberale Partei eine gr&#246;&#223;ere Anziehungskraft hat, eine gr&#246;&#223;ere &#220;berzeugungskraft ausstrahlt und »r&#252;ckenmarksliberale Werte« (nach Statler, 2008) besser vermitteln kann. Ich sehe allerdings keine Entwicklung in diese Richtung.  </p>
<p>Eine sehr fundiert vorbereitete und gef&#252;hrte »Mehr Netto«-Kampagne (<em>mit emotionaler Intelligenz</em>) w&#228;re beispielsweise ein Anfang, aber darin m&#252;sste ein Nutzen f&#252;r den Kurzzeitarbeitslosen <em>und</em> f&#252;r den Hochleistungsakademiker enthalten sein. </p>
<p>Eine B&#252;rgerrechtskampagne k&#246;nnte die FDP momentan mit ganzen zwei Personen f&#252;hren: der eine ist schon weit im Rentenalter und die andere hat in der Partei viel zu wenig Gewicht. Ja, das ist &#252;berspitzt, aber so sieht&#8217;s doch aus. Ich bezweifle, dass man hier in Dresden dazu &#252;berhaupt einen Gespr&#228;chspartner f&#228;nde. Liberalismus ist aber nicht nur Wirtschaft, verdammt noch mal. Tut mir leid. Soviel zu meinem Rochus;-)</p>
<p>Wenn der Artikel aus G&#246;ttingen nicht so soziologenhaft verschwurbelt w&#228;re, w&#252;rde ich ihm durchaus einige Anregungen entnehmen. Aber ich kann den Autor einfach nicht mehr sehen und mag von ihm auch nur ungern mehr lesen. Mal sehen, ob ich daran etwas &#228;ndern kann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31917</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:21:40 +0000</pubDate>
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		<description>@stefanolix

&gt;Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer &gt;gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf &gt;diese potentiellen W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen.

Um auf die potentiellen W&#228;hlerInnen besser eingehen zu k&#246;nnen, oder weil es programmatisch geboten ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanolix</p>
<p>&gt;Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer &gt;gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf &gt;diese potentiellen W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Um auf die potentiellen W&#228;hlerInnen besser eingehen zu k&#246;nnen, oder weil es programmatisch geboten ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31916</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:19:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ stefanolix

&quot;Ich wei&#223; nicht, ob wir mit EQ alle das gleiche meinen.&quot;

Ich jedenfalls meine genau das gleiche wie Du, der es hier auf den Punkt gebracht hat. Effizientes Zusammenspiel statt Gegensatz.

&quot;Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf diese potentiellen (noch gr&#252;n w&#228;hlenden) W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen.&quot;

Achtung! K&#246;nnte hier als Selbstaufgabe verstanden werden (-;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stefanolix</p>
<p>&#8220;Ich wei&#223; nicht, ob wir mit EQ alle das gleiche meinen.&#8221;</p>
<p>Ich jedenfalls meine genau das gleiche wie Du, der es hier auf den Punkt gebracht hat. Effizientes Zusammenspiel statt Gegensatz.</p>
<p>&#8220;Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf diese potentiellen (noch gr&#252;n w&#228;hlenden) W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Achtung! K&#246;nnte hier als Selbstaufgabe verstanden werden (-;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31915</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:02:04 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mich hier in Dresden als &#252;berzeugter liberaler Blogger vorstelle oder von Bekannten angesprochen werde, muss ich oft an den Anfang stellen: »aber ich habe nichts mit der Dresdner FDP zu tun«. 

Ich sehe hier in Dresden seit Jahren ein besonders anschauliches Beispiel daf&#252;r, wie man Frauen mit Sicherheit niemals ansprechen kann. Die FDP kennt nur die Themen Verkehr, Stra&#223;enbau und Wirtschaft. Sie zeigt sich konsequent kulturlos und immer wenn die hei&#223;e Wahlkampfphase beginnt, dann h&#228;ngt sie in unserer b&#252;rgerlichen Gegend ganz viele Plakate mit vollbusigen Blondinen auf.  

Ich wei&#223; nicht, ob wir mit EQ alle das gleiche meinen. Manche scheinen »emotionale Intelligenz« als Gegensatz der »rationalen Intelligenz« zu betrachten. Ich sehe das &#252;berhaupt nicht so. F&#252;r mich geh&#246;rt zur emotionalen Intelligenz in erster Linie die F&#228;higkeit, mich in andere Menschen hineinzudenken, mich selbst kritisch zu betrachten und mein Verhalten weiterzuentwickeln. Das kann man sinngem&#228;&#223; auf Parteien &#252;bertragen.

Die F&#252;hrungskr&#228;fte einer Partei m&#252;ssen sich in die relevanten W&#228;hlergruppen hineindenken und d&#252;rfen dabei wichtige andere W&#228;hlergruppen nicht v&#246;llig vergessen. Die FDP umwirbt momentan vor allem die leistungsf&#228;hige und leistungsbereite Mittelschicht. Sie bezieht das allzu oft implizit auf Hochschulabsolventen. Ich meine, dass sie dar&#252;ber hinaus an leistungsf&#228;hige und leistungsbereite Arbeiter, Meister oder Techniker denken sollte. Selbst f&#252;r leistungsbereite Arbeitslose sollte sie zumindest &#252;berzeugende L&#246;sungsvorschl&#228;ge anbieten.

Zum »Mitte«-W&#228;hlerpotential der FDP geh&#246;ren auch viele W&#228;hlerinnen. Ich kenne einige b&#252;rgerliche Paare, in denen die M&#228;nner Schwarz oder Gelb w&#228;hlen, aber die Frauen schon lange f&#252;r Gr&#252;n sind. Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf diese potentiellen W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen. Hier in Dresden habe ich von dieser F&#228;higkeit noch nichts bemerkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich hier in Dresden als &#252;berzeugter liberaler Blogger vorstelle oder von Bekannten angesprochen werde, muss ich oft an den Anfang stellen: »aber ich habe nichts mit der Dresdner FDP zu tun«. </p>
<p>Ich sehe hier in Dresden seit Jahren ein besonders anschauliches Beispiel daf&#252;r, wie man Frauen mit Sicherheit niemals ansprechen kann. Die FDP kennt nur die Themen Verkehr, Stra&#223;enbau und Wirtschaft. Sie zeigt sich konsequent kulturlos und immer wenn die hei&#223;e Wahlkampfphase beginnt, dann h&#228;ngt sie in unserer b&#252;rgerlichen Gegend ganz viele Plakate mit vollbusigen Blondinen auf.  </p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob wir mit EQ alle das gleiche meinen. Manche scheinen »emotionale Intelligenz« als Gegensatz der »rationalen Intelligenz« zu betrachten. Ich sehe das &#252;berhaupt nicht so. F&#252;r mich geh&#246;rt zur emotionalen Intelligenz in erster Linie die F&#228;higkeit, mich in andere Menschen hineinzudenken, mich selbst kritisch zu betrachten und mein Verhalten weiterzuentwickeln. Das kann man sinngem&#228;&#223; auf Parteien &#252;bertragen.</p>
<p>Die F&#252;hrungskr&#228;fte einer Partei m&#252;ssen sich in die relevanten W&#228;hlergruppen hineindenken und d&#252;rfen dabei wichtige andere W&#228;hlergruppen nicht v&#246;llig vergessen. Die FDP umwirbt momentan vor allem die leistungsf&#228;hige und leistungsbereite Mittelschicht. Sie bezieht das allzu oft implizit auf Hochschulabsolventen. Ich meine, dass sie dar&#252;ber hinaus an leistungsf&#228;hige und leistungsbereite Arbeiter, Meister oder Techniker denken sollte. Selbst f&#252;r leistungsbereite Arbeitslose sollte sie zumindest &#252;berzeugende L&#246;sungsvorschl&#228;ge anbieten.</p>
<p>Zum »Mitte«-W&#228;hlerpotential der FDP geh&#246;ren auch viele W&#228;hlerinnen. Ich kenne einige b&#252;rgerliche Paare, in denen die M&#228;nner Schwarz oder Gelb w&#228;hlen, aber die Frauen schon lange f&#252;r Gr&#252;n sind. Ich finde, dass eine Partei der Mitte auf jeden Fall auch mit einer gewissen emotionalen Intelligenz ausgestattet sein sollte, um auf diese potentiellen W&#228;hlerinnen besser eingehen zu k&#246;nnen. Hier in Dresden habe ich von dieser F&#228;higkeit noch nichts bemerkt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31914</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:56:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ David

Ja, Absatz bef&#246;rdert Missverst&#228;ndnis. EQ wieder im Weg gewesen(-;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David</p>
<p>Ja, Absatz bef&#246;rdert Missverst&#228;ndnis. EQ wieder im Weg gewesen(-;&#8230;</p>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31913</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:46:06 +0000</pubDate>
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		<description>Das Mi&#223;verst&#228;ndnis war im &#220;brigen meine Schuld. Bei nochmaligem Lesen wird es klarer - den Absatz vor &quot;Ein Beispiel...&quot; finde ich allerdings etwas deplaziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mi&#223;verst&#228;ndnis war im &#220;brigen meine Schuld. Bei nochmaligem Lesen wird es klarer &#8211; den Absatz vor &#8220;Ein Beispiel&#8230;&#8221; finde ich allerdings etwas deplaziert.</p>
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	</item>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31912</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:44:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das dachte ich mir auch. Leider bin ich mit den Details nicht vertraut, habe das ja nur zuf&#228;llig mitbekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das dachte ich mir auch. Leider bin ich mit den Details nicht vertraut, habe das ja nur zuf&#228;llig mitbekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31911</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:28:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ David

Ein Missverst&#228;ndnis! Heidi &amp; Ulla = beides Negativ-Beispiele eines &#220;ber-EQ am falschen Platz!

Zu Deinem Beispiel meint der EQ: Oh, bedauerlich; wie kann der Frau geholfen werden? Der IQ meint im Anschluss: m&#252;sste doch m&#246;glich sein, den Betrag zu splitten, ihn auf mehrere Monate zu verteilen - um bei Einmalzahlung nicht in eine h&#246;here Steuerklasse zu geraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David</p>
<p>Ein Missverst&#228;ndnis! Heidi &amp; Ulla = beides Negativ-Beispiele eines &#220;ber-EQ am falschen Platz!</p>
<p>Zu Deinem Beispiel meint der EQ: Oh, bedauerlich; wie kann der Frau geholfen werden? Der IQ meint im Anschluss: m&#252;sste doch m&#246;glich sein, den Betrag zu splitten, ihn auf mehrere Monate zu verteilen &#8211; um bei Einmalzahlung nicht in eine h&#246;here Steuerklasse zu geraten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31910</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:09:15 +0000</pubDate>
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		<description>Mann. Mann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mann. Mann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31909</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:08:43 +0000</pubDate>
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		<description>Leisten Heidi und Ulla denn wirklich Hilfreiches, oder sind die blo&#223; &quot;caring&quot;?

Gestern &#252;brigens gerade zuf&#228;llig ein Gespr&#228;ch zwischen einer Supermarktangestellten und einem jungen man geh&#246;rt, die den Markt zwei Stunden nach Ladenschlu&#223; verlie&#223;en. Die Frau erz&#228;hlte von einer absurd hohen &#220;berstundenzahl auf ihrem Konto. Sie k&#246;nne sie sich aber nicht ausbezahlen lassen, weil sie sonst in eine wesentlich h&#246;here Steuerklasse komme. Aus Interesse: Was meint denn der EQ dazu?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leisten Heidi und Ulla denn wirklich Hilfreiches, oder sind die blo&#223; &#8220;caring&#8221;?</p>
<p>Gestern &#252;brigens gerade zuf&#228;llig ein Gespr&#228;ch zwischen einer Supermarktangestellten und einem jungen man geh&#246;rt, die den Markt zwei Stunden nach Ladenschlu&#223; verlie&#223;en. Die Frau erz&#228;hlte von einer absurd hohen &#220;berstundenzahl auf ihrem Konto. Sie k&#246;nne sie sich aber nicht ausbezahlen lassen, weil sie sonst in eine wesentlich h&#246;here Steuerklasse komme. Aus Interesse: Was meint denn der EQ dazu?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31908</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 11:52:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31908</guid>
		<description>@ David 

&quot;Kannst Du mir ein Beispiel geben, wie der EQ in der Politik Wirkung entfalten k&#246;nnte? Ernst gemeinte Frage.&quot;

Kann ich diese Frage wirklich ernst nehmen (-;? Gegenfragen: habt Ihr keinen, bringt Ihr keinen (in die Politik) ein? Und wenn ja, dann geschlechtsspezifisch niederwertig? Das ist auch gut so. Grenzwertigkeiten w&#252;rde ich im Sozialen als wirksam ansehen. Bei einem &#252;berdurchschnittlich hohen, einen den IQ stark dominierenden EQ aber w&#228;re die entfaltete (politische) Wirkung fatal. 

Ein Beispiel g&#228;be die &quot;rote Heidi&quot; im Entwicklungsministerium ab. K&#246;nnte auch noch die GKV-Ulla nennen, z&#246;gere etwas bei der Fam.-Ursula, sehe schwarz bei einer (wirkungslosen) Bundes-Gesine. Sie k&#246;nnte immerhin &#246;ffentlich festhalten: mein Volk ist zu Teilen weiblich (-;.

(P.S.: Niebel zitiert gerade Podgorny auf dem FDP-Parteitag: &quot;Wir m&#252;ssen die Herzen entflammen, ohne den Verstand abzufackeln&quot;. Wie w&#252;rdest Du sowas gewichten? Mehr EQ als IQ (-;?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David </p>
<p>&#8220;Kannst Du mir ein Beispiel geben, wie der EQ in der Politik Wirkung entfalten k&#246;nnte? Ernst gemeinte Frage.&#8221;</p>
<p>Kann ich diese Frage wirklich ernst nehmen (-;? Gegenfragen: habt Ihr keinen, bringt Ihr keinen (in die Politik) ein? Und wenn ja, dann geschlechtsspezifisch niederwertig? Das ist auch gut so. Grenzwertigkeiten w&#252;rde ich im Sozialen als wirksam ansehen. Bei einem &#252;berdurchschnittlich hohen, einen den IQ stark dominierenden EQ aber w&#228;re die entfaltete (politische) Wirkung fatal. </p>
<p>Ein Beispiel g&#228;be die &#8220;rote Heidi&#8221; im Entwicklungsministerium ab. K&#246;nnte auch noch die GKV-Ulla nennen, z&#246;gere etwas bei der Fam.-Ursula, sehe schwarz bei einer (wirkungslosen) Bundes-Gesine. Sie k&#246;nnte immerhin &#246;ffentlich festhalten: mein Volk ist zu Teilen weiblich (-;.</p>
<p>(P.S.: Niebel zitiert gerade Podgorny auf dem FDP-Parteitag: &#8220;Wir m&#252;ssen die Herzen entflammen, ohne den Verstand abzufackeln&#8221;. Wie w&#252;rdest Du sowas gewichten? Mehr EQ als IQ (-;?)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31907</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 11:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>@David

Das denke ich auch. Nur kann die L&#246;sung nicht in der Aufgabe einer rationalen Politik liegen, sondern muss in der Tat die Vermittlung betreffen. Immer wieder f&#228;llt mir auf, dass die meisten Menschen gar keinen Sinn f&#252;r eine Trennung zwischen Staat und Gesellschaft haben.Alleine diese Unterscheidung ist f&#252;r sie Neuland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David</p>
<p>Das denke ich auch. Nur kann die L&#246;sung nicht in der Aufgabe einer rationalen Politik liegen, sondern muss in der Tat die Vermittlung betreffen. Immer wieder f&#228;llt mir auf, dass die meisten Menschen gar keinen Sinn f&#252;r eine Trennung zwischen Staat und Gesellschaft haben.Alleine diese Unterscheidung ist f&#252;r sie Neuland.</p>
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	</item>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31906</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 11:11:03 +0000</pubDate>
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		<description>Dirk, bei diesem Kommentar kam mir gerade folgender Gedanke: Es k&#246;nnte genau diese, aggressiv auf Rationalit&#228;t beharrende Ausdrucksweise sein, die viele denken l&#228;&#223;t, Du oder &#039;die Liberalen&#039; allgemein seien knallharte Betonkl&#246;tze, die ein Unfallopfer am Stra&#223;enrand verbluten lassen w&#252;rden, falls es keiner mitkriegt und sie sonst zu sp&#228;t zum n&#228;chsten Gesch&#228;ftsessen k&#228;men. Diese Anmerkung ist gar nicht als Kritik an Deinem Kommentar gedacht; es f&#228;llt nur immer wieder auf, da&#223; vielen die Trennung zwischen dem politisch f&#252;r den Liberalismus argumentierenden und dem privaten Menschen schwer zu fallen scheint. Wer von der Politik nicht die Durchsetzung einer ganzen Batterie von Werten fordert, der kann wohl kaum selbst welche haben. Das ist fast schon gruselig; da gibt es tats&#228;chlich oft ein Vermittlungsproblem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk, bei diesem Kommentar kam mir gerade folgender Gedanke: Es k&#246;nnte genau diese, aggressiv auf Rationalit&#228;t beharrende Ausdrucksweise sein, die viele denken l&#228;&#223;t, Du oder &#8216;die Liberalen&#8217; allgemein seien knallharte Betonkl&#246;tze, die ein Unfallopfer am Stra&#223;enrand verbluten lassen w&#252;rden, falls es keiner mitkriegt und sie sonst zu sp&#228;t zum n&#228;chsten Gesch&#228;ftsessen k&#228;men. Diese Anmerkung ist gar nicht als Kritik an Deinem Kommentar gedacht; es f&#228;llt nur immer wieder auf, da&#223; vielen die Trennung zwischen dem politisch f&#252;r den Liberalismus argumentierenden und dem privaten Menschen schwer zu fallen scheint. Wer von der Politik nicht die Durchsetzung einer ganzen Batterie von Werten fordert, der kann wohl kaum selbst welche haben. Das ist fast schon gruselig; da gibt es tats&#228;chlich oft ein Vermittlungsproblem.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31905</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 10:50:39 +0000</pubDate>
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		<description>Vor allem sind IQ und EQ nur Mittel zum Zweck. Sie sind kein politisch Programm.  Wenn es fehlender EQ ist, den Walter bei der FDP beklagt, dann fordert er von ihr den gleichen unsinnigen irrationalen aber daf&#252;r mitf&#252;hlenden Sprachm&#252;ll ein, der von Politikern anderer Parteien und m.E. von ihm selbst produziert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem sind IQ und EQ nur Mittel zum Zweck. Sie sind kein politisch Programm.  Wenn es fehlender EQ ist, den Walter bei der FDP beklagt, dann fordert er von ihr den gleichen unsinnigen irrationalen aber daf&#252;r mitf&#252;hlenden Sprachm&#252;ll ein, der von Politikern anderer Parteien und m.E. von ihm selbst produziert wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31903</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 09:07:35 +0000</pubDate>
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		<description>Kannst Du mir ein Beispiel geben, wie der EQ in der Politik Wirkung entfalten k&#246;nnte? Ernst gemeinte Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst Du mir ein Beispiel geben, wie der EQ in der Politik Wirkung entfalten k&#246;nnte? Ernst gemeinte Frage.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31897</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 04:12:32 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dirk

Zwei verschiedene Ausdrucks- und Wahrnehmungsebenen, das ist alles. IQ vs. EQ, Kopfsprache vs. Bauchsprache, Verstand vs. Intuition. Deshalb verstehen wir uns hier nicht (und Walter eben anders). Das alte Lied.

Vielleicht hat stefanolix ja Recht, wenn er sagt, dass Walter gern eine Frau w&#228;re (-;...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk</p>
<p>Zwei verschiedene Ausdrucks- und Wahrnehmungsebenen, das ist alles. IQ vs. EQ, Kopfsprache vs. Bauchsprache, Verstand vs. Intuition. Deshalb verstehen wir uns hier nicht (und Walter eben anders). Das alte Lied.</p>
<p>Vielleicht hat stefanolix ja Recht, wenn er sagt, dass Walter gern eine Frau w&#228;re (-;&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31896</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 21:28:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31896</guid>
		<description>@Lina

Wenn ich aggressive Musik h&#246;re w&#228;hrend ich die Pfandpflaschen in den Automaten schiebe, habe ich diese Zumutung praktisch gestaltet?

Ich sch&#228;tze ja deine (m&#228;nnliche (-:) Hartn&#228;ckigkeit, aber das meint Walter nicht. Es ist ja die &quot;Politik der Balance&quot; (was auch immer das ist) mit der die Zumutung gestaltet sein will. Also durch den Staat, von den Parteien, von der FDP soll sie gestaltet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina</p>
<p>Wenn ich aggressive Musik h&#246;re w&#228;hrend ich die Pfandpflaschen in den Automaten schiebe, habe ich diese Zumutung praktisch gestaltet?</p>
<p>Ich sch&#228;tze ja deine (m&#228;nnliche (-:) Hartn&#228;ckigkeit, aber das meint Walter nicht. Es ist ja die &#8220;Politik der Balance&#8221; (was auch immer das ist) mit der die Zumutung gestaltet sein will. Also durch den Staat, von den Parteien, von der FDP soll sie gestaltet werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31895</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 21:05:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31895</guid>
		<description>@ Dirk

Darf ich nachhelfen (-;?

Eine Zumutung *ist* praktisch zu gestalten - zumindest f&#252;r Gestalterinnen, wie Frauen es sind - indem sie, solange es keine politische L&#246;sung gibt, sie daraus zu befreien, &quot;das Beste daraus machen&quot;.

Walter verleiht diesem Umstand Ausdruck, ohne dass ich daran etwas zu beanstanden h&#228;tte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk</p>
<p>Darf ich nachhelfen (-;?</p>
<p>Eine Zumutung *ist* praktisch zu gestalten &#8211; zumindest f&#252;r Gestalterinnen, wie Frauen es sind &#8211; indem sie, solange es keine politische L&#246;sung gibt, sie daraus zu befreien, &#8220;das Beste daraus machen&#8221;.</p>
<p>Walter verleiht diesem Umstand Ausdruck, ohne dass ich daran etwas zu beanstanden h&#228;tte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Failure</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31893</link>
		<dc:creator>Failure</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:53:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31893</guid>
		<description>Ui, ersetze &quot;alle&quot; durch &quot;bestimmte&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ui, ersetze &#8220;alle&#8221; durch &#8220;bestimmte&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Failure</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31892</link>
		<dc:creator>Failure</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:52:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31892</guid>
		<description>@Michel: Den Wandel von der Klientelpartei zur Programmpartei: d&#039;accord.

&lt;blockquote&gt;Walter ist doch genau das ein Dorn im Auge er m&#246;chte, dass sich die FDP den Interessen bestimmter Schichten anpasst.&lt;/blockquote&gt;
Das ist glaube ich eine grobe Versch&#228;tzung des Textes. Mit dem Hinweis auf die Frauen will der Autor gerade zeigen, wo die FDP noch Defizite hat, alle Bev&#246;lkerungsschichten zu erreichen.
&quot;Alle Bev&#246;lkerungsschichten zu erreichen&quot; ist ungleich &quot;Klientelpolitik machen&quot; (auch wenn das ein liberaler Reflex ist, und oft stimmt); es kann einfach hei&#223;en, die eigene (liberale) Position deutlicher zu vertreten und das Programm in bestimmte Richtungen deutlicher zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel: Den Wandel von der Klientelpartei zur Programmpartei: d&#8217;accord.</p>
<blockquote><p>Walter ist doch genau das ein Dorn im Auge er m&#246;chte, dass sich die FDP den Interessen bestimmter Schichten anpasst.</p></blockquote>
<p>Das ist glaube ich eine grobe Versch&#228;tzung des Textes. Mit dem Hinweis auf die Frauen will der Autor gerade zeigen, wo die FDP noch Defizite hat, alle Bev&#246;lkerungsschichten zu erreichen.<br />
&#8220;Alle Bev&#246;lkerungsschichten zu erreichen&#8221; ist ungleich &#8220;Klientelpolitik machen&#8221; (auch wenn das ein liberaler Reflex ist, und oft stimmt); es kann einfach hei&#223;en, die eigene (liberale) Position deutlicher zu vertreten und das Programm in bestimmte Richtungen deutlicher zu machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31891</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:43:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31891</guid>
		<description>@ Failur: ich glaube der Autor liegt v&#246;llig daneben. Die Partei feiert ihre Erfolge mE deswegen, weil sie nicht mehr als Klientelpartei wahrgenommen wird, sondern als Programmpartei. Walter ist doch genau das ein Dorn im Auge er m&#246;chte, dass sich die FDP den Interessen bestimmter Schichten anpasst. Die Meisten kritisieren doch gerade die Inkonsequenz der FDP hin und wieder doch in etatistische K&#252;ngelei verwickelt zu sein und nicht das die FDP ihre Gruppe nicht genug bevorzugt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Failur: ich glaube der Autor liegt v&#246;llig daneben. Die Partei feiert ihre Erfolge mE deswegen, weil sie nicht mehr als Klientelpartei wahrgenommen wird, sondern als Programmpartei. Walter ist doch genau das ein Dorn im Auge er m&#246;chte, dass sich die FDP den Interessen bestimmter Schichten anpasst. Die Meisten kritisieren doch gerade die Inkonsequenz der FDP hin und wieder doch in etatistische K&#252;ngelei verwickelt zu sein und nicht das die FDP ihre Gruppe nicht genug bevorzugt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31890</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:43:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31890</guid>
		<description>@ Dirk

&quot;Wieder nur Geschwurbel.&quot;

Dein Ersatz ist OK, auch Dein Hinweis auf die m&#246;gliche Irrationalit&#228;t emotionaler Argumente. Aber das hatten wir schon. 

Ich scheine die n&#246;tige Distanz zum (ich betone!) neutralen und unaufdringlichen Text gefunden zu haben. Bei Dir dagegen schl&#228;gt immer wieder der &#196;rger &#252;ber Walters (vermeintliche) Anmassung durch, eigenst&#228;ndig (Dir aber kontrovers) &#252;ber die FDP zu befinden. Da brauchen wir nicht l&#228;nger reden (was ja auch im Sinne des Verfassers des aktuellen Eintrags ist). Wir haben dennoch einiges kl&#228;ren k&#246;nnen, und das war es mir wert; danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk</p>
<p>&#8220;Wieder nur Geschwurbel.&#8221;</p>
<p>Dein Ersatz ist OK, auch Dein Hinweis auf die m&#246;gliche Irrationalit&#228;t emotionaler Argumente. Aber das hatten wir schon. </p>
<p>Ich scheine die n&#246;tige Distanz zum (ich betone!) neutralen und unaufdringlichen Text gefunden zu haben. Bei Dir dagegen schl&#228;gt immer wieder der &#196;rger &#252;ber Walters (vermeintliche) Anmassung durch, eigenst&#228;ndig (Dir aber kontrovers) &#252;ber die FDP zu befinden. Da brauchen wir nicht l&#228;nger reden (was ja auch im Sinne des Verfassers des aktuellen Eintrags ist). Wir haben dennoch einiges kl&#228;ren k&#246;nnen, und das war es mir wert; danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31889</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:41:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31889</guid>
		<description>Ich werfe Hern Walter nicht vor, keine Alternativen zu machen, sondern das dieser Satz

“Schlie&#223;lich haben gerade Frauen zwischen 30 und 50 Jahren gro&#223;es Interesse an einer Politik der Balance, mit der die Zumutungen vielf&#228;ltiger Rollenrochaden auszuhalten und praktisch zu gestalten sind.”

sinnlos ist. Es sei denn, es gibt eine allgemein bekannte und nur mir aufgrung meiner Unwissenheit unbekannte Vorstellung davon, wie man Zumutungen &quot;praktisch gestalten&quot; kann. Dann h&#228;tte der Satz einen Sinn! Da ich mich aber f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, keine Idee von der Gestaltung von Zumutungen habe und der Autor mir seine Idee davon auch nicht beschreibt, schlie&#223;e ich, dass es sich um unverst&#228;ndlichen Sprachm&#252;ll handelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werfe Hern Walter nicht vor, keine Alternativen zu machen, sondern das dieser Satz</p>
<p>“Schlie&#223;lich haben gerade Frauen zwischen 30 und 50 Jahren gro&#223;es Interesse an einer Politik der Balance, mit der die Zumutungen vielf&#228;ltiger Rollenrochaden auszuhalten und praktisch zu gestalten sind.”</p>
<p>sinnlos ist. Es sei denn, es gibt eine allgemein bekannte und nur mir aufgrung meiner Unwissenheit unbekannte Vorstellung davon, wie man Zumutungen &#8220;praktisch gestalten&#8221; kann. Dann h&#228;tte der Satz einen Sinn! Da ich mich aber f&#252;r nicht unterdurchschnittlich gebildet halte, keine Idee von der Gestaltung von Zumutungen habe und der Autor mir seine Idee davon auch nicht beschreibt, schlie&#223;e ich, dass es sich um unverst&#228;ndlichen Sprachm&#252;ll handelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Failure</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31886</link>
		<dc:creator>Failure</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:34:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/#comment-31886</guid>
		<description>Ich habe den betreffenden Text auch etwas neutraler gelesen, als der Rest der Diskutierenden hier, wenngleich ich auch mit der FDP sympathisiere. Dass etwa die FDP dieses Jahrzehnts ihr Programm zunehmend &#252;ber eine &#246;konomische Sprache vermittelt und zu gro&#223;en Teilen &#252;ber ihre Wirtschaftspolitik wahrgenommen wird und gerade deshalb ein Problem hat, breitere W&#228;hlerschichten zu finden, sehe ich &#228;hnlich wie der Autor. Die &#228;tzende Leistungsrhetorik von Guido Westerwelle ist f&#252;r mich z.B. einer der Gr&#252;nde, nicht in die FDP einzutreten. Von Autor au&#223;erdem zu erwarten, in einem Zeitungsartikel eine grunds&#228;tzliche Alternative zur aktuellen FDP-Politik aufzustellen ohne Vagheiten, ist abenteuerlich; einen solchen Text sollte man immer noch mit good-will und textexegetischer &quot;charity&quot; auslegen, letzthin als l&#228;ngere Meinungs&#228;u&#223;erung f&#252;r ein breites Publikum. 
Fazit: Ich w&#252;rde eher die konstruktive Frage vorschlagen, was der Text m&#246;glicherweise Wahres enthalten k&#246;nnte. Auch wenn der Text zugegebenerma&#223;en auf dem Oberfl&#228;chlichen verbleibt, sollte er nicht die eigene Auseinandersetzung mit dem Angedeuteten verhindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den betreffenden Text auch etwas neutraler gelesen, als der Rest der Diskutierenden hier, wenngleich ich auch mit der FDP sympathisiere. Dass etwa die FDP dieses Jahrzehnts ihr Programm zunehmend &#252;ber eine &#246;konomische Sprache vermittelt und zu gro&#223;en Teilen &#252;ber ihre Wirtschaftspolitik wahrgenommen wird und gerade deshalb ein Problem hat, breitere W&#228;hlerschichten zu finden, sehe ich &#228;hnlich wie der Autor. Die &#228;tzende Leistungsrhetorik von Guido Westerwelle ist f&#252;r mich z.B. einer der Gr&#252;nde, nicht in die FDP einzutreten. Von Autor au&#223;erdem zu erwarten, in einem Zeitungsartikel eine grunds&#228;tzliche Alternative zur aktuellen FDP-Politik aufzustellen ohne Vagheiten, ist abenteuerlich; einen solchen Text sollte man immer noch mit good-will und textexegetischer &#8220;charity&#8221; auslegen, letzthin als l&#228;ngere Meinungs&#228;u&#223;erung f&#252;r ein breites Publikum.<br />
Fazit: Ich w&#252;rde eher die konstruktive Frage vorschlagen, was der Text m&#246;glicherweise Wahres enthalten k&#246;nnte. Auch wenn der Text zugegebenerma&#223;en auf dem Oberfl&#228;chlichen verbleibt, sollte er nicht die eigene Auseinandersetzung mit dem Angedeuteten verhindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/05/31/und-taeglich-gruesst-der-goettinger/comment-page-1/#comment-31884</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:17:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Lina

&gt;&gt;in der Politik nur unter Einbezug weiblicher Denk-Elemente W&#228;hlerschaft f&#252;r die Partei generieren kann. Ist das denn falsch?

Ich ersetze mal &quot;weibliche&quot; Denkelemente durch &quot;emotionale&quot;. Ja, das wird leider richtig sein. Leider, weil emotionale Argumente oft irrational sind und zu schlechteren Ergebnissen f&#252;hren. Stichwort Umverteilung. 

&gt;&gt;Ich finde, Walter *beklagt* nichts, er *fordert* nichts, sondern &gt;&gt;er legt nichts als eine pers&#246;nliche Bestandsaufnahme zur FDP vor

So lese ich den Text in der Tat nicht. Walter wirft der FDP vor die Mitte &quot;vernachl&#228;ssigt&quot; zu haben (das ist seine eigene Meinung, nicht eine, die er anderen zuschreibt.) und beklagt: &quot;Doch dominiert in der FDP die Vorstellung vom Primat der &#214;konomie, die eine im klassischen Liberalismus durchaus vorhandene Philosophie der vers&#246;hnenden Vermittlung ersetzt hat.&quot; Das ist nicht gerade eine neutrale Bestandsaufnahme. 

Die &quot;Philosophie der vers&#246;hnenden Vermittlung&quot; w&#252;rde ich auch gerne genauer kennen lernen. Wieder nur Geschwurbel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina</p>
<p>&gt;&gt;in der Politik nur unter Einbezug weiblicher Denk-Elemente W&#228;hlerschaft f&#252;r die Partei generieren kann. Ist das denn falsch?</p>
<p>Ich ersetze mal &#8220;weibliche&#8221; Denkelemente durch &#8220;emotionale&#8221;. Ja, das wird leider richtig sein. Leider, weil emotionale Argumente oft irrational sind und zu schlechteren Ergebnissen f&#252;hren. Stichwort Umverteilung. </p>
<p>&gt;&gt;Ich finde, Walter *beklagt* nichts, er *fordert* nichts, sondern &gt;&gt;er legt nichts als eine pers&#246;nliche Bestandsaufnahme zur FDP vor</p>
<p>So lese ich den Text in der Tat nicht. Walter wirft der FDP vor die Mitte &#8220;vernachl&#228;ssigt&#8221; zu haben (das ist seine eigene Meinung, nicht eine, die er anderen zuschreibt.) und beklagt: &#8220;Doch dominiert in der FDP die Vorstellung vom Primat der &#214;konomie, die eine im klassischen Liberalismus durchaus vorhandene Philosophie der vers&#246;hnenden Vermittlung ersetzt hat.&#8221; Das ist nicht gerade eine neutrale Bestandsaufnahme. </p>
<p>Die &#8220;Philosophie der vers&#246;hnenden Vermittlung&#8221; w&#252;rde ich auch gerne genauer kennen lernen. Wieder nur Geschwurbel.</p>
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