27. Mai 2008
Immer feste druff!
Hier steht schwarz auf weiß, was die SED vorhat:
Im ersten Jahr würde ein Ausgabenvolumen von 40 Milliarden Euro schon 600.000 Arbeitsplätze vor allem im Handwerk, im öffentlichen Dienst und im öffentlich geförderten Bereich schaffen. Nach vier Jahren wächst die Beschäftigung auf über eine Million zusätzliche Arbeitsplätze. Das kurbelt das Wachstum an, gibt ihm eine sozial-ökologische Richtung, entlastet die Sozialversicherungen und steigert die Erträge aus der Einkommensteuer, aber auch aus den Gewinnsteuern der privaten Unternehmen bereits im ersten Jahr um rund 20 Milliarden Euro.
(Quelle)
Man möchte eine Bastiat-Gesamtausgabe nehmen und sie dem Verfasser dieser Zeilen auf den Kopf hauen. Bis er oder sie begreift. Immer druff auf den Kopf, der so viel ökonomischen Unsinn enthält!
Das Geld wird aus der einen Tasche genommen und in die andere geschoben. Und wie durch Zauberei entstehen dadurch Arbeitsplätze. Aus dem Nichts. Weil die Kommunisten das so wollen. Und das aus dem Nichts entstandene Wachstum führt dann zu noch mehr Wachstum. Und zu noch mehr Nichts.
Toll! (Im althergebrachten Sinne des Wortes.)
Diese Arbeitsplätze (die natürlich nicht aus dem Nichts entstehen sondern nur andere ersetzen) entstehen aber, und da nehmen sie kein Blatt vor den Mund, vor allem “im öffentlichen Dienst und im öffentlich geförderten Bereich”. Kurzum: Staatsentlohnung ist das Ideal. Nicht der Bürger entscheidet sondern die Bürokratie.
Kommt mir sehr bekannt vor. Erstaunlich, dass diese schmierige Bande damit so offen hausieren geht und sich trotzdem noch Blöde finden, die sie wählen.
Wobei: Blöd muss man nicht unbedingt sein. Die Staatsentlohnung zu Zeiten der DDR war nicht für jeden unangenehm. Sie war bequem.
Zumindest dann, wenn man faul war. Wenn man auf Bessere neidisch war. Wenn man die Klappe zu halten bereit war. Oder wenn man Karriere durch Seilschaften und ideologische Hörigkeit machen wollte statt durch Fleiß oder Erfindungsreichtum. (Letzteres erinnert mich dann wieder an diverse Parteikarrieren zu heutigen Zeiten, in denen junge Menschen direkt von der Uni oder irgendeinem Gewerkschaftssessel in die Politik wechseln.)
Verfasst von Boche um 11:40 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)
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