EM-Notizen, -7. Tag

2:1 gegen Serbien. Kein Grund zur Euphorie, aber auch keiner für mehr Pessimismus. Ich halte an meiner Prognose fest, und was die Nominierungsentscheidungen angeht, sehe ich mich sogar bestätigt.

Aber immerhin war nicht zu verkennen, dass die Mannschaft im Trainingslager physische Fortschritte erzielt hat. Der ist für ihr Spiel essentiell, und daher können wir ihn als Fans nicht genug hochschätzen.

Und Ballack ist in dieser Form definitiv einer der wenigen Spieler, die eine Mannschaft auf ein höheres Niveau führen können. Ich will auch nicht ausschließen, dass Frings bis zur nächsten Woche nachzieht. Die Abwehr scheint noch das größte Problem zu sein. Metzelder ist im Vollbesitz seiner Kräfte die beste Wahl, aber Friedrich für alles andere. Und damit für dieses Turnier, aus meiner Sicht jedenfalls.

Insbesondere in der ersten Halbzeit fiel auf, wie wenig Überraschungsmomente das deutsche Spiel hat. Bernd Schneider wird wirklich schmerzlich vermisst, und es gibt keinen Nachfolger. Marin wäre einer gewesen.

Vielleicht reichen Tempo und Druck für die Gruppenphase. Aber nie zum Titel. Dazu bräuchte es genau des Potenzials, gegen das sich Löw entschieden hat.

Wenn Sozis Liberalen Ratschläge geben

Hier bat ich um Unterstützung in Sachen Einschätzung dieses Textes eines Politikwissenschaftlers namens Walter, der sich einerseits durch hohe Publikationsfreudigkeit und andererseits durch hohe SPD-Affinität auszeichnet.

Insbesondere Dirk bin ich für seine Einschätzungen dankbar, sie decken sich weitgehend mit den meinen. Aber ich möchte doch noch etwas mehr ins Detail gehen. (mehr…)

Und täglich grüßt der Göttinger

Gerade haben wir uns noch über Macht unterhalten, und jetzt muss ich eine besondere Form von Macht zur Kenntnis nehmen: You never expect the Spanish Inquisition, and you never escape Franz Walter. Meine SPON-Abstinenz hat mir nicht das Wohlgefühl verschaffen können, von den Weisheiten dieses “Politikwissenschaftlers” verschont zu bleiben, die immer wieder im Ideal der SPD-FDP-Koalition der siebziger Jahre gipfeln. Nun ist das vernünftigste, was man mit ollen Kamellen tun kann, die einem von alten Veteranen aufgezwungen werden, sie einfach zu ignorieren.

Da ich aber befürchte, dass die Meinung des Herrn Walter nicht seine eigene Erfindung ist, würde ich, bevor ich meinen Senf dazu abgebe, gerne mal die Meinung der geschätzten Mitautoren und Kommentatoren zu diesem Stück Walterscher Erkenntnis hören.

Datenschutz – eine neue Perspektive

Vor 20, 30 Jahren war es noch so, dass nur staatliche Organe die Möglichkeiten und Ressourcen hatten, um eine totale, bedrohliche Überwachung gegen Einzelpersonen in Stellung zu bringen. Aus dieser Zeit (und der davor) stammt die liberale Überzeugung, dass man staatliche Sicherheitsmaßnahmen genau unter die Lupe nehmen muss, um zu verhindern, dass wir in einen Polizei- und Überwachungsstaat abrutschen.

Doch diese Perspektive ist längst zu kurz gegriffen, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Vermachtung der Gesellschaft nicht mehr ausschließlich auf den Staat beschränkt ist. Je stärker die wirtschaftliche Machtkonzentration wächst, um so stärker wächst auch die Bedrohung durch Überwachung von Privaten.

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Spielerisch

Weil es so schön zu Raysons Beitrag über das Pokern passt: Gerade heute melden die sächsischen Zeitungen, dass ein Spielsüchtiger zwischen 2003 und 2006 im (staatlichen) Leipziger Casino insgesamt 385.000 Euro verloren hat. Er wollte sich im Jahr 2003 in diesem Leipziger Casino eigentlich für alle Casinos in Deutschland sperren lassen.

Spielsüchtige lassen sich deshalb sperren, weil diese Sucht in Schüben auftreten kann. Sie können ihr Verhalten dann nicht mehr kontrollieren. Der Betroffene wurde nach dem Inkrafttreten der Sperre aus drei anderen deutschen Casinos diskret herausgebeten.

Jetzt kommt aber die bittere Pointe. Er hatte übersehen, dass die Sperre ausgerechnet das Casino in Leipzig nicht betraf. Auf dem Formular konnte man (nach seiner Aussage) folgende Sperre wählen: »für alle anderen bundesdeutschen und österreichischen Spielbanken«. Das Kasino in Leipzig beruft sich nun darauf, dass es den Spieler getreu dem Wortlaut der Sperre nicht am Spielen hindern musste.

Das damals möglicherweise eingesetzte Formular ist auf der Webseite der staatlichen Casinos nicht mehr verfügbar, es wurde offenbar ersetzt. Aber man kann auch einen sehr schönen Antrag auf Aufhebung einer Selbstsperre (PDF) stellen …

Das Casino in Leipzig hat den Spieler also offensichtlich erfolgreich für alle anderen Casinos sperren lassen. Man hat ihn aber trotzdem im eigenen Haus noch 385.000 Euro verlieren abführen lassen. Jetzt hat er seine Ansprüche an seine Mutter abgetreten und ist im Prozess als Zeuge aufgetreten. Der Zivilsenat hat beiden Parteien einen Vergleich (Rückzahlung von 30% der Summe) vorgeschlagen.

Heute werben die Sächsischen Casinos auf ihrer Webseite mit exorbitanten Gewinnen der Spielteilnehmer:

Mehreren Gästen war das Glück in den Sächsischen Spielbanken hold. Im Casino Atlantis gewann ein Erstbesucher den Cash-Express-Jackpot und ein Stammgast beim Roulette. An der slot machine gewann ein Gast im Casino Prager Straße rund 54.000 Euro.

ERSTBESUCHER GEWINNT 27.647 EURO
Zum ersten Mal besuchte ein 38-Jähriger Chemnitzer das Casino Atlantis und gewann gleich einen der Cash-Express-Jackpots. Der Mitspieler wollte zunächst nicht glauben, dass er tatsächlich 27.647 Euro gewonnen hat. Er spielte an einem Automaten, bei dem der Einsatz pro Spiel 10 Cent beträgt.

Die sächsischen Spielbanken haben im ersten Quartal 2008 rund 2.950.000 Euro eingenommen.

All-in gegen den Staat

Wie sehr wir den Staat als Glucke respektieren, zeigt die Tendenz, alles zu verbieten, was auch nur annähernd nach Pokerturnieren aussieht.

ChristianHannover bei den FdoG hat dazu schon Treffendes gesagt, insbesondere die Scheinheiligkeit des rheinland-pfälzischen Innenministers entlarvt. Selbstverständlich ist es absurd, dass der Staat bei Privaten die Moralkeule schwingt, sie aber sofort wieder einpackt, wenn es die eigenen Einnahmen betrifft. Die Abscheu des Herrn Bruch vor der privaten Verwendung von Einkommen spricht Bände. (mehr…)

EM-Notizen, -10. Tag

Also gleich vorweg: Ich bin natürlich ein Fan der deutschen Mannschaft. Alles andere wäre gekünstelt. Zwar würde sich wohl kaum einer mehr freuen als ich, wenn die Ungarn endlich mal wieder eine ernstzunehmende Auswahl zustande brächten, aber wenn es gegen Deutschland ginge, wäre dann auch wieder 1954. Schön daran ist allerdings, dass die deutsche Mannschaft ein Spiegelbild erfolgreicher Einwanderung ist, und das kann man dann auch mögen, wenn man nicht so der Nationalist ist. (mehr…)

Tausch

In welch schwierigen Lage Israel ist, kann man daran ermessen, welchen Preis zu zahlen es bereit zu sein scheint, um seine entführten Soldaten frei zu bekommen. Sogar menschlichen Abschaum wie diesen (man lese bei Wikipedia den Augenzeugenbericht) lässt man dafür seiner verdienten Strafe entkommen.

Immer feste druff!

Hier steht schwarz auf weiß, was die SED vorhat:

Im ersten Jahr würde ein Ausgabenvolumen von 40 Milliarden Euro schon 600.000 Arbeitsplätze vor allem im Handwerk, im öffentlichen Dienst und im öffentlich geförderten Bereich schaffen. Nach vier Jahren wächst die Beschäftigung auf über eine Million zusätzliche Arbeitsplätze. Das kurbelt das Wachstum an, gibt ihm eine sozial-ökologische Richtung, entlastet die Sozialversicherungen und steigert die Erträge aus der Einkommensteuer, aber auch aus den Gewinnsteuern der privaten Unternehmen bereits im ersten Jahr um rund 20 Milliarden Euro.

(Quelle)

Man möchte eine Bastiat-Gesamtausgabe nehmen und sie dem Verfasser dieser Zeilen auf den Kopf hauen. Bis er oder sie begreift. Immer druff auf den Kopf, der so viel ökonomischen Unsinn enthält!
Das Geld wird aus der einen Tasche genommen und in die andere geschoben. Und wie durch Zauberei entstehen dadurch Arbeitsplätze. Aus dem Nichts. Weil die Kommunisten das so wollen. Und das aus dem Nichts entstandene Wachstum führt dann zu noch mehr Wachstum. Und zu noch mehr Nichts.
Toll! (Im althergebrachten Sinne des Wortes.)

Diese Arbeitsplätze (die natürlich nicht aus dem Nichts entstehen sondern nur andere ersetzen) entstehen aber, und da nehmen sie kein Blatt vor den Mund, vor allem “im öffentlichen Dienst und im öffentlich geförderten Bereich”. Kurzum: Staatsentlohnung ist das Ideal. Nicht der Bürger entscheidet sondern die Bürokratie.
Kommt mir sehr bekannt vor. Erstaunlich, dass diese schmierige Bande damit so offen hausieren geht und sich trotzdem noch Blöde finden, die sie wählen.

Wobei: Blöd muss man nicht unbedingt sein. Die Staatsentlohnung zu Zeiten der DDR war nicht für jeden unangenehm. Sie war bequem.
Zumindest dann, wenn man faul war. Wenn man auf Bessere neidisch war. Wenn man die Klappe zu halten bereit war. Oder wenn man Karriere durch Seilschaften und ideologische Hörigkeit machen wollte statt durch Fleiß oder Erfindungsreichtum. (Letzteres erinnert mich dann wieder an diverse Parteikarrieren zu heutigen Zeiten, in denen junge Menschen direkt von der Uni oder irgendeinem Gewerkschaftssessel in die Politik wechseln.)

Nie! Nimmer! Nicht!

Laut Deutschlandfunk heute Morgen hat Kurt Beck gesagt, “dass sich kein Sozialdemokrat von “dieser Gruppierung”, gemeint war die SED-Linkspartei, zum Kanzler wählen lassen wird“.

Wenn ich die Politikersprache richtig erlernt habe und die Ereignisse der letzten Monate Revue passieren lasse, kann das nur eines bedeuten:

Frau Ypsilanti wird Kanzlerkandidatin.

Schwant was?

Die beiden größeren Parteien, die früher mal “Volksparteien” genannt wurden, geben unterschiedliche Präferenzen dafür zu erkennen, wer denn demnächst den Grüß-Gott-August für ausländische Staatsgäste spielen darf. Aber wollen wir die Rolle des formellen Staatsoberhaupts nicht zu gering schätzen: Jemand wie “Richie” hat z.B. sehr viel zum für diesen Sozialstaat unverzichtbaren Gemeinschaftsgefühl beigetragen.

Wenn es um die Frage “Köhler oder Schwan” geht, habe ich, ganz ehrlich, keinerlei Präferenz. Aber aus den Präferenzen der anderen kann man was ablesen. Christian Geyer, einer dieser Salonlinken, die sich im F.A.Z.-Feuilleton tummeln, hat eine Rezension zu einem Buch von Gesine Schwan verfasst, aus der man Interessantes in Erfahrung bringen kann. (mehr…)

Musik als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Nur, weil ich das Wochenende über bei meiner Liebsten verweilen durfte, kam ich in den Genuss des diesjährigen Juhrowischn-Zong-Konntästs, dem Nachfolger des ehedem beliebten Grang-Prieh-Döhrowisionn-Della-Schonnsonn.

Aber es war schon witzig, diese Vielfalt zu erleben. (mehr…)

Die Fabel vom empörten Brandstifter

Die intellektuelle Armut der deutschen politischen Debatte wie auch des deutschen Fernseh-Journalismus war gestern in der ARD zu betrachten. “Hart aber Fair” untersuchte das Thema “Zwei-Klassen-Medizin”.
Eingeladen war ein Vertreter der privaten Krankenversicherungen, ein Arzt, ein Journalist von der Süddeutschen, der unsägliche aber bei diesem Thema natürlich als Prototyp erforderliche Herr Lauterbach und – was für ein Zeichen journalistischer Armut! – Fernsehpfarrer Fliege.
Lang und breit wurde untersucht, ob es eine Zwei-Klassen-Medizin” gäbe, ob Ärzte raffgierig seien oder selbstlos sein sollten, ob das Thema Gesundheit “zur Industrie verkommt” und vieles mehr.

Was für eine Zeitverschwendung! Dabei lautet die Antwort schlicht:

Selbstverständlich gibt es eine Zwei-Klassen-Medizin! Die Politik hat sie geschaffen.
(Dem Arzt platzte in der Sendung dann irgendwann auch der Kragen und er nannte den Lauterbach einen Brandstifter, der nun lauthals nach der Feuerwehr riefe. Was ein treffliches Bild ist.)

Sie, die Politik, hat den Brand gelegt. Sie hat die Krankenversicherungen zweigeteilt:
In ein bürokratisches Zwangssystem, in das alle unterhalb eines gewissen Einkommens hineingepresst werden.
Und in einen Teil, der noch relativ frei und privat bewirtschaftet wird.

Und nun wundern sich alle und erregen sich darob, dass das eine die Holzklasse und das andere Business Class ist.

Wie anschaulich muss es denn noch werden bis die Einsicht erfolgt, dass sozialistisches bürokratisches Wirtschaften teuer, ineffizient und von den Ergebnissen her mager und wenig zufriedenstellend ist?

Aber nein:
Schuld sind die, die das Glück haben, dem Zwangssystem entronnen zu sein. Schuld sind die, die mit dem Beruf des Arztes gutes Geld verdienen möchten. Schuld ist überhaupt, dass es hier um Geld geht.
Besser wäre, meint dirty Kalle, wenn alle Holzklasse führen. Besser wäre, sagt der unerträglich dumme Herr Fliege, wenn Ärzte wohltätige Zwecke verfolgten, schließlich lege er sein Leben in ihre Hände. Zwischendurch meinte Plasberg den tollen Aufklärer mimen zu können, in dem er investigativ das Offensichtliche herausbekam: Dass ein besser zahlender Kunde auch besser behandelt wird. Dass Zwangssysteme den Anreiz zu allerlei, auch unappetitlichen und natürlich auch illegalen Ausweichmanövern geben.

Was für ein Trauerspiel.

Er will doch nur unser Bestes

Heute gelesen:

Tiefensee meinte, höhere Strafen seien erforderlich, um die Zahl der Verkehrstoten zu verringern. Er hob die abschreckende Wirkung von Geldbußen hervor: „Der Mensch ist leider so. Die Erfahrung sagt, dass, wenn empfindliche Strafen ausgesprochen werden, wenn sie gezahlt werden müssen, wenn die Fahrerlaubnis für eine Weile lang weg ist, dass man sich das schon merkt.“

(FAZ.net)

Hier begegnen wir mal wieder dem typischen Sozi-Widerspruch, dass höhere Strafen bei normalen Delikten des StGB angeblich überhaupt nicht wirken, ansonsten, also z.B. gegen Steuerhinterzieher oder “Raser und Drängler” eben doch.

Aber darum soll es diesmal nicht gehen. (mehr…)

Fruchtfliegen

Woran denken Sie, wenn Sie in der Zeitung das Wort »Fruchtfliege« lesen? Vielleicht an den Biologieunterricht, in dem die Fruchtfliege als Modellorganismus in der Genetik vorgestellt wurde? Vielleicht an die gelben Klebstofffallen, mit denen man die ungebetenen Gäste vom sommerlich gefüllten Obstkorb fernhalten möchte? An das kurze Leben dieser Tiere? Oder an die Schäden, die man im Obstanbau befürchtet, wenn mal wieder eine Fruchtfliegenplage erwartet wird?

Wenn ich von solchen Schädlingen lese, dann denke ich manchmal auch an Professor Dietrich Dörner und sein Buch »Die Logik des Misslingens«. Dörner befasst sich darin mit Modellen für das Handeln in komplexen Situationen und erklärt an vielen Beispielen das Versagen von Führungskräften, die sich an der Lösung komplexer Probleme versucht haben. Wenn solche Führungskräfte eine Fruchtfliegenplage voraussehen, dann haben sie immer eine ganz schnelle Lösung parat: man könnte doch richtig kräftige Insektizide einsetzen oder man könnte tausende Menschen zum Einsammeln der Insekten auf die Felder schicken …

(mehr…)

Diäten? Zettel.

Das Thema der Abgeordneten-Diäten ist wieder en vogue?
Da verweise ich wieder auf Zettels Modell, das mich immer noch am meisten überzeugt.

Einfach? Zu einfach.

“Hohe Steuern treiben Deutsche außer Landes.”

Eine Schlagzeile von der man weiß, aus welcher Partei-Parolenschmiede sie stammt. Von der FDP.

Nun weiß ich, dass Medien Schlagzeilen benötigen. Sachverhalte müssen also einfach und kurz dargestellt werden. Aber ob eine solch grobe Vereinfachung dem politischen Ziel der Liberalen dienlich ist?

Denn das Abwandern dürfte mehr und vielleicht oft sogar andere Gründe haben als die hohe Steuerlast. Schließlich übt sich der deutsche Staat nicht nur durch das Steuererheben in Bevormundung*.
Gesetzliche Einschränkungen der beruflichen Freiheit. Eingriffe ins Privatleben. Es gibt mehr Gründe fürs Fortgehen als nur Steuern. (Und gelegentlich mag es ja auch nur das wärmere Klima auf Mallorca sein.)

Durch Schlagzeilen wie die oben zitierte wird die FDP in der Wahrnehmung der Bürger aber aufs Thema “Steuersenken” reduziert. Jeder, der diese Schlagzeile liest und der weiß, was Auswanderer konkret außer Landes gehen ließ, wird die FDP tendenziell nicht mehr ernst nehmen können.

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* Selbstverständlich bedeutet das Erheben von Steuern, dass der Staat dem Bürger Entscheidungsfreiheit wegnimmt. Verfügbares Geld bedeutet Entscheidungsfreiheit. Für Konsum, fürs Sparen, für Bildung, für Wohltätigkeit und so weiter. Beschneidet man das verfügbare Einkommen, beschneidet man die Freiheit des Einzelnen.

Einfach

Es könnte so einfach sein. Was in Notfällen so gut klappt, sollte doch irgendwann mal auch im Normalfall funktionieren.
Oder?

Respektlose Genossen

Das Geeier der SPD um die Bundespräsidentenfrage wird immer peinlicher.

Richtig frech wird es aber mit solchen Verlautbarungen :

Die SPD wolle zuerst Klarheit, ob Köhler erneut zur Verfügung stehe, sagte Heil. Das gebiete der Respekt vor dem höchsten Staatsamt: Sobald aber Bundespräsident Horst Köhler selbst erklärt habe, ob er für eine zweite Amtszeit kandidieren wolle, werde der SPD-Vorstand “unverzüglich” entscheiden, ob die Sozialdemokraten einen eigenen Kandidaten nominieren, sagte der SPD-General.

(mehr…)

Checkliste

Gefunden beim paxx:blog, Definition der Staatsgläubigen:

1. Sie überschätzen die Probleme einer freien Gesellschaft.

2. Sie unterschätzen die Problemlösungskompetenz freier Menschen.

3. Sie überschätzen die Problemlösungskompetenz des Staates.

4. Sie unterschätzen die Schädlichkeit staatlicher Interventionen.

Mein Tipp:
Kleinformatig ausdrucken und für den täglichen Gebrauch im neoliberalen Handtäschlein mitführen.

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