Den Hals nicht voll genug kriegen…

Nokia hat sich mit der Bochumer Belegschaftsvertretung auf einen Sozialplan in Höhe von 200 Millionen Euro geeinigt, also knapp 87 000 Euro pro Arbeitsplatzverlust an diesem Standort. Zwar ist nicht zu erwarten, das jeder der bald Arbeitssuchenden diese Summe pauschal ausgezahlt bekommt und damit mehr als genug Liquidität für eine alternative Zukunftsstrategie hätte. Doch die Reaktion der Linken Bundestagsfraktion, die in sozialistischer Tradition Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen fordert und mit einem Vergleich dieser Summe zu den globalen Gewinnen des Konzerns Neidreflexe schürt, kann man gelinde gesagt nur als unangemessen bezeichnen.

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