<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Einige Gedanken zu Steuern, Recht und Gesellschaft</title>
	<atom:link href="http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/</link>
	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2010 19:53:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: deine-Gesellschaft &#187; Kriegsfabel - Die Inzest-Gesellschaft</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29818</link>
		<dc:creator>deine-Gesellschaft &#187; Kriegsfabel - Die Inzest-Gesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:01:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29818</guid>
		<description>[...] Posted by admin on 12 Mrz 2008 at 08:01 am &#124; Tagged as: Allgemein  [&#8230;] &gt; &gt; Wir sollten uns daran gew&#246;hnen, da&#223; die Arbeit (wenn wir keinen Krieg &gt; &gt; anzetteln) nicht mehr mehr wird. &#8230;&#8230;. &gt; Als wenn ein Krieg die Lage irgendwie bessern w&#252;rde (oder geht es &gt; z.b. den USA durch den Irak-Krieg besser?). 1. ist das kein Krieg sondern ein v&#246;lkerrechtswidriger Ãœberfall 2. ist das ein extrem asymmetrischer Konfikt, sowohl von der Waffentechnik als auch von der Leistungskraft der Volkswirtschaften her &gt; Ein Krieg herh&#246;ht &gt; lediglich die Zahl der Invaliden und der Witwen und Weisen. Dazu wird &gt; die Infrastruktur noch (zumindest teilweise) zerst&#246;rt, wenn die &gt; kreigshadungen das eigene Staatsgebiet erreichen. Ich meinte eben diesen &#8220;klassischen&#8221; Krieg: Fr&#252;her zogen alle paar Jahrzehnte Haufen von Soldateska durch das Land, pl&#252;nderten, brandschatzten, beseitigten die &#8220;Markts&#228;ttigung&#8221; von G&#252;tern und Infrastruktur - und anschlie&#223;end konnte wieder aufgebaut werden. Der letzte solche Krieg wird wohl WKII gewesen sein, wenn ich mir die Waffenpotentiale so ansehe [&#8230;] &gt; Uns geht auch keineswegs die Arbeit aus. Da g&#228;be es eigentlich &gt; gewaltige Herausforderungen. So z.B. unsere Wirtschaft auf die &gt; Herausforderungen vorbereiten die sich durch die zunehmende &gt; energieverknappung ergeben. Dies w&#252;rde eigentlich gewaltige &gt; Investitionen in Forschung und Infrastruktur erfordern. Wo sollen die herkommen, wenn Banker und Konzernvorst&#228;nde nur bis zum n&#228;chsten Quartalsbericht denken? &gt; Dann g&#228;be es &gt; auch den Schutz gegen Naturkatasrophen deutlich zu verbessern. So &gt; sind die Deiche an der Nordsee keineswegs auf die maximal zu &gt; erwaertenden Sturmfluten ausgelegt. Da kann durchaus auf einmal &gt; Hamburg, Bremen, Enden etc. unter wasser stehen.Dann bleiben &gt; inswischen viele Menschen kinderlos oder hanem h&#246;chstens ein Kind, &gt; u.a. auch weil es mit der kinderbetreuung nicht klappt (die niedrige &gt; Geburtenrate ist mit eine Ursache f&#252;r die schrumpfende &gt; Binnennachfrage und die schlechten wirtschaftlichen Aussichten in &gt; D.). Halt ich schon f&#252;r ein bisserl komplexer als Du es hier darstellst&#8230; Aber das sind genau die Themen, die es zu diskutieren gilt - Arbeit im klassischen Sinn als Broterwerb gegen Entlohnung ist das von dem ich meinte, da&#223; es nicht mehr mehr wird - im Kulturbetrieb gibt es schon etliche Initiativen die durch unbezahlte Arbeit und Sponsoring durch mittelst&#228;ndische Firmen recht gut funktionieren - w&#228;re sicher bei Deichbau und Kinderbetreuung ebenfalls m&#246;glich Man m&#252;&#223;te halt diese &#8220;gemeinn&#252;tzige Arbeit&#8221; endlich mal vom Image &#8220;da schaffen die, die nix anderes k&#246;nnen&#8221; oder &#8220;gepre&#223;te Hartz IV-Leute, die zu faul und zu doof zum Arbeiten sind&#8221; befreien und solcher Arbeit einen eigenen Wert zuordnen. Nur mal ein kleines Beispiel: Ich h&#228;nge jetzt schon seit mehreren Jahren meinen Sommerurlaub in ein arch&#228;ologisches Ausgrabungsprojekt - da sind jeden Sommer so rund 200 Leuts jeweils 2-3 Wochen ehrenamtlich t&#228;tig. Da gibt es ein mittelst&#228;ndisches Unternehmen, das uns schon seit Jahren jeden Sommer so 2500-3500 Essen sponsort, L&#228;den, die uns mit Getr&#228;nken und Lebensmitteln versorgen&#8230; wollten wir darauf warten, da&#223; der Staat etwas untenimmt, w&#228;ren die wichtigsten arch&#228;ologischen Funde schon l&#228;ngst von den Grabr&#228;ubern geklaut und verscherbelt worden. Projekte wie dieses g&#228;be es zuhauf - auch die von Dir angef&#252;hrten bgl. Sturmflut und Kinderbetreuung. Ich h&#228;ng die Altenbetreuung nochmal als ganz wichtigen Punkt mit dran&#8230; Fakt ist jedoch, da&#223; viele solcher ehrenamtlicher Projekte sozusagen &#8220;von amts wegen&#8221; abgew&#252;rgt werden, weil sie den Verwaltungsbeamten zeigen, was der Staat eigentlich leisten m&#252;&#223;te und die entsprechenden Beamten sich angegriffen f&#252;hlen (was bei unserem Grabungsprojekt gl&#252;cklicherweise nicht der Fall ist) [&#8230;] &gt; Also die Arbeit geht uns nicht aus. Uns fehlt es lediglich an f&#228;higen &gt; Politikern! Bezahlte Arbeit meinte ich&#8230; D.M. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Posted by admin on 12 Mrz 2008 at 08:01 am | Tagged as: Allgemein  [&#8230;] &gt; &gt; Wir sollten uns daran gew&#246;hnen, da&#223; die Arbeit (wenn wir keinen Krieg &gt; &gt; anzetteln) nicht mehr mehr wird. &#8230;&#8230;. &gt; Als wenn ein Krieg die Lage irgendwie bessern w&#252;rde (oder geht es &gt; z.b. den USA durch den Irak-Krieg besser?). 1. ist das kein Krieg sondern ein v&#246;lkerrechtswidriger Ãœberfall 2. ist das ein extrem asymmetrischer Konfikt, sowohl von der Waffentechnik als auch von der Leistungskraft der Volkswirtschaften her &gt; Ein Krieg herh&#246;ht &gt; lediglich die Zahl der Invaliden und der Witwen und Weisen. Dazu wird &gt; die Infrastruktur noch (zumindest teilweise) zerst&#246;rt, wenn die &gt; kreigshadungen das eigene Staatsgebiet erreichen. Ich meinte eben diesen &#8220;klassischen&#8221; Krieg: Fr&#252;her zogen alle paar Jahrzehnte Haufen von Soldateska durch das Land, pl&#252;nderten, brandschatzten, beseitigten die &#8220;Markts&#228;ttigung&#8221; von G&#252;tern und Infrastruktur &#8211; und anschlie&#223;end konnte wieder aufgebaut werden. Der letzte solche Krieg wird wohl WKII gewesen sein, wenn ich mir die Waffenpotentiale so ansehe [&#8230;] &gt; Uns geht auch keineswegs die Arbeit aus. Da g&#228;be es eigentlich &gt; gewaltige Herausforderungen. So z.B. unsere Wirtschaft auf die &gt; Herausforderungen vorbereiten die sich durch die zunehmende &gt; energieverknappung ergeben. Dies w&#252;rde eigentlich gewaltige &gt; Investitionen in Forschung und Infrastruktur erfordern. Wo sollen die herkommen, wenn Banker und Konzernvorst&#228;nde nur bis zum n&#228;chsten Quartalsbericht denken? &gt; Dann g&#228;be es &gt; auch den Schutz gegen Naturkatasrophen deutlich zu verbessern. So &gt; sind die Deiche an der Nordsee keineswegs auf die maximal zu &gt; erwaertenden Sturmfluten ausgelegt. Da kann durchaus auf einmal &gt; Hamburg, Bremen, Enden etc. unter wasser stehen.Dann bleiben &gt; inswischen viele Menschen kinderlos oder hanem h&#246;chstens ein Kind, &gt; u.a. auch weil es mit der kinderbetreuung nicht klappt (die niedrige &gt; Geburtenrate ist mit eine Ursache f&#252;r die schrumpfende &gt; Binnennachfrage und die schlechten wirtschaftlichen Aussichten in &gt; D.). Halt ich schon f&#252;r ein bisserl komplexer als Du es hier darstellst&#8230; Aber das sind genau die Themen, die es zu diskutieren gilt &#8211; Arbeit im klassischen Sinn als Broterwerb gegen Entlohnung ist das von dem ich meinte, da&#223; es nicht mehr mehr wird &#8211; im Kulturbetrieb gibt es schon etliche Initiativen die durch unbezahlte Arbeit und Sponsoring durch mittelst&#228;ndische Firmen recht gut funktionieren &#8211; w&#228;re sicher bei Deichbau und Kinderbetreuung ebenfalls m&#246;glich Man m&#252;&#223;te halt diese &#8220;gemeinn&#252;tzige Arbeit&#8221; endlich mal vom Image &#8220;da schaffen die, die nix anderes k&#246;nnen&#8221; oder &#8220;gepre&#223;te Hartz IV-Leute, die zu faul und zu doof zum Arbeiten sind&#8221; befreien und solcher Arbeit einen eigenen Wert zuordnen. Nur mal ein kleines Beispiel: Ich h&#228;nge jetzt schon seit mehreren Jahren meinen Sommerurlaub in ein arch&#228;ologisches Ausgrabungsprojekt &#8211; da sind jeden Sommer so rund 200 Leuts jeweils 2-3 Wochen ehrenamtlich t&#228;tig. Da gibt es ein mittelst&#228;ndisches Unternehmen, das uns schon seit Jahren jeden Sommer so 2500-3500 Essen sponsort, L&#228;den, die uns mit Getr&#228;nken und Lebensmitteln versorgen&#8230; wollten wir darauf warten, da&#223; der Staat etwas untenimmt, w&#228;ren die wichtigsten arch&#228;ologischen Funde schon l&#228;ngst von den Grabr&#228;ubern geklaut und verscherbelt worden. Projekte wie dieses g&#228;be es zuhauf &#8211; auch die von Dir angef&#252;hrten bgl. Sturmflut und Kinderbetreuung. Ich h&#228;ng die Altenbetreuung nochmal als ganz wichtigen Punkt mit dran&#8230; Fakt ist jedoch, da&#223; viele solcher ehrenamtlicher Projekte sozusagen &#8220;von amts wegen&#8221; abgew&#252;rgt werden, weil sie den Verwaltungsbeamten zeigen, was der Staat eigentlich leisten m&#252;&#223;te und die entsprechenden Beamten sich angegriffen f&#252;hlen (was bei unserem Grabungsprojekt gl&#252;cklicherweise nicht der Fall ist) [&#8230;] &gt; Also die Arbeit geht uns nicht aus. Uns fehlt es lediglich an f&#228;higen &gt; Politikern! Bezahlte Arbeit meinte ich&#8230; D.M. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freie Radikale</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29477</link>
		<dc:creator>Freie Radikale</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 23:07:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29477</guid>
		<description>Eine durchaus relevanter Hinweis.

Schade, dass es so abtriftet. Schade f&#252;r den &lt;a href=&quot;www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Beitrag&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine durchaus relevanter Hinweis.</p>
<p>Schade, dass es so abtriftet. Schade f&#252;r den <a href="www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/" rel="nofollow">Beitrag</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29476</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 21:40:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29476</guid>
		<description>Das halte ich f&#252;r ein Ger&#252;cht -- es mag aber vielleicht auf einige Gebiete in S&#252;ddeutschland zutreffen, die ohnehin noch nie ein ernsthaftes Problem mit Arbeitslosigkeit hatten;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das halte ich f&#252;r ein Ger&#252;cht &#8212; es mag aber vielleicht auf einige Gebiete in S&#252;ddeutschland zutreffen, die ohnehin noch nie ein ernsthaftes Problem mit Arbeitslosigkeit hatten;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29475</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 21:34:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29475</guid>
		<description>@ stefanolix

&quot;...die Armen so lange wie m&#246;glich an den gro&#223;en Topf zu binden&quot;

...halte ich f&#252;r eine aus der Abwehrhaltung konstruierte Unterstellung. Die AA arbeitet mit den Hartz-Gesetzen wesentlich effektiver als fr&#252;her, versucht ihre &quot;Kunden&quot; sehr z&#252;gig, unvez&#252;glich geradezu, &#252;ber Zeitarbeitsagenturen in Arbeit zu bringen - um Dich zu entlasten ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stefanolix</p>
<p>&#8220;&#8230;die Armen so lange wie m&#246;glich an den gro&#223;en Topf zu binden&#8221;</p>
<p>&#8230;halte ich f&#252;r eine aus der Abwehrhaltung konstruierte Unterstellung. Die AA arbeitet mit den Hartz-Gesetzen wesentlich effektiver als fr&#252;her, versucht ihre &#8220;Kunden&#8221; sehr z&#252;gig, unvez&#252;glich geradezu, &#252;ber Zeitarbeitsagenturen in Arbeit zu bringen &#8211; um Dich zu entlasten <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29474</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 20:47:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29474</guid>
		<description>&#220;ber die privat(wirtschaftlich) organisierte Wohlfahrt kann das abschlie&#223;ende Urteil nicht gesprochen werden, denn sie wurde noch nie richtig ausprobiert. 

W&#252;rde heute nur privat organisierte F&#252;rsorge den Topf der Armen f&#252;llen, dann w&#228;re das Hilfssystem sicher auch nicht perfekt. Ihm l&#228;ge aber nicht das Prinzip zugrunde, die Armen so lange wie m&#246;glich an den gro&#223;en Topf zu binden, w&#228;hrend die Arbeitenden gezwungen werden, diesen Topf t&#228;glich neu zu f&#252;llen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die privat(wirtschaftlich) organisierte Wohlfahrt kann das abschlie&#223;ende Urteil nicht gesprochen werden, denn sie wurde noch nie richtig ausprobiert. </p>
<p>W&#252;rde heute nur privat organisierte F&#252;rsorge den Topf der Armen f&#252;llen, dann w&#228;re das Hilfssystem sicher auch nicht perfekt. Ihm l&#228;ge aber nicht das Prinzip zugrunde, die Armen so lange wie m&#246;glich an den gro&#223;en Topf zu binden, w&#228;hrend die Arbeitenden gezwungen werden, diesen Topf t&#228;glich neu zu f&#252;llen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29473</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 18:11:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29473</guid>
		<description>@ Gomez Davila

&quot;Ich halte den Manich&#228;ismus Staat=schlecht, Markt=gut, mit Eigenem wird gut, mit fremden Eigentum schlecht umgegangen, f&#252;r geradezu haarstr&#228;ubend simplizistisch&quot;

Ich auch; ebenso begr&#252;sse ich Ihre Empfehlung, mal einen Blick in betimmte Romane zu werfen f&#252;r den Fall, dass die registrierbare Wirklichkeit nicht ausreicht, um sich von der Idee einer ersatzweise privatwirtschaflich organisierten Wohlfahrt zu verabschieden. Die Gr&#252;nde liegen - wie beim Menschenbild der Literatur - auf der Hand.

(Und noch was: es tut (mir) ausserordentlich gut, auf diesem Weblog Ihre fein kontrastierende Stimme zu h&#246;ren!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gomez Davila</p>
<p>&#8220;Ich halte den Manich&#228;ismus Staat=schlecht, Markt=gut, mit Eigenem wird gut, mit fremden Eigentum schlecht umgegangen, f&#252;r geradezu haarstr&#228;ubend simplizistisch&#8221;</p>
<p>Ich auch; ebenso begr&#252;sse ich Ihre Empfehlung, mal einen Blick in betimmte Romane zu werfen f&#252;r den Fall, dass die registrierbare Wirklichkeit nicht ausreicht, um sich von der Idee einer ersatzweise privatwirtschaflich organisierten Wohlfahrt zu verabschieden. Die Gr&#252;nde liegen &#8211; wie beim Menschenbild der Literatur &#8211; auf der Hand.</p>
<p>(Und noch was: es tut (mir) ausserordentlich gut, auf diesem Weblog Ihre fein kontrastierende Stimme zu h&#246;ren!)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29471</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 17:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29471</guid>
		<description>@Christian Hoffmann:

&quot;Diebstahl ist Diebstahl&quot;

Ich habe oben bereits darauf hingewiesen, da&#223; meine Abgaben ja nicht beim Staat bleiben, sondern umverteilt werden.

&quot;Verteilungs-, Berechnungs- und &#220;berwachungspraktiken der Sozialb&#252;rokratie?&quot;

Glaubst Du denn ernsthaft, private Sozialinstitutionen w&#252;rden darauf verzichten? Gerade die von Michel anger&#252;hrten Punkte &quot;Hilfe zur Selbsthilfe&quot; sowie &quot;Erkennung der Vernachl&#228;ssigung von Kindern&quot; schreien doch geradezu nach solchen Ma&#223;nahmen. Die staatlichen Institutionen k&#246;nnen wenigstens noch rechtstaatlich kontrolliert werden. Zudem gibt es eine sozialstaatliche Verpflichtung - gut, da&#223; diese vor den Sozialschmarotzerkampagnen aus der Privatwirtschaft sch&#252;tzt! -, euer privatwirtschaftliches Modell aber soll ja gerade ohne einen solchen Zwang auskommen. Und auf die freiwillige Solidarit&#228;t seiner Mitmenschen angewiesen zu sein wie der Bettler in der Einkaufspassage w&#252;nsche ich wirklich keinem.

Wenn Du auf die defizit&#228;re Struktur staatlicher Institutionen hinweist, beweist das doch noch lange nicht, da&#223; private Institutionen das besser k&#246;nnten. Ich halte den Manich&#228;ismus Staat=schlecht, Markt=gut, mit Eigenem wird gut, mit fremden Eigentum schlecht umgegangen, f&#252;r geradezu haarstr&#228;ubend simplizistisch, zumal schon ein Blick in die Empirie verr&#228;t, da&#223; es f&#252;r jedes Beispiel auch ein Gegenbeispiel gibt.

Ich empfehle mal einen Blick in die Romane Zolas und Dickens´, oder auch in das Werk eines Vorzeigeliberalen wie Malthus, damit Du verstehst, da&#223; ich in die soziale Empathie wohlhabender Privatleute nicht allzuviel Vertrauen setze. Und die publicitywirksamen Steuersparmodelle einiger Prominenter von heute lasse ich mir auch nicht in jedem Fall als mitf&#252;hlende Liberalit&#228;t verkaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Hoffmann:</p>
<p>&#8220;Diebstahl ist Diebstahl&#8221;</p>
<p>Ich habe oben bereits darauf hingewiesen, da&#223; meine Abgaben ja nicht beim Staat bleiben, sondern umverteilt werden.</p>
<p>&#8220;Verteilungs-, Berechnungs- und &#220;berwachungspraktiken der Sozialb&#252;rokratie?&#8221;</p>
<p>Glaubst Du denn ernsthaft, private Sozialinstitutionen w&#252;rden darauf verzichten? Gerade die von Michel anger&#252;hrten Punkte &#8220;Hilfe zur Selbsthilfe&#8221; sowie &#8220;Erkennung der Vernachl&#228;ssigung von Kindern&#8221; schreien doch geradezu nach solchen Ma&#223;nahmen. Die staatlichen Institutionen k&#246;nnen wenigstens noch rechtstaatlich kontrolliert werden. Zudem gibt es eine sozialstaatliche Verpflichtung &#8211; gut, da&#223; diese vor den Sozialschmarotzerkampagnen aus der Privatwirtschaft sch&#252;tzt! -, euer privatwirtschaftliches Modell aber soll ja gerade ohne einen solchen Zwang auskommen. Und auf die freiwillige Solidarit&#228;t seiner Mitmenschen angewiesen zu sein wie der Bettler in der Einkaufspassage w&#252;nsche ich wirklich keinem.</p>
<p>Wenn Du auf die defizit&#228;re Struktur staatlicher Institutionen hinweist, beweist das doch noch lange nicht, da&#223; private Institutionen das besser k&#246;nnten. Ich halte den Manich&#228;ismus Staat=schlecht, Markt=gut, mit Eigenem wird gut, mit fremden Eigentum schlecht umgegangen, f&#252;r geradezu haarstr&#228;ubend simplizistisch, zumal schon ein Blick in die Empirie verr&#228;t, da&#223; es f&#252;r jedes Beispiel auch ein Gegenbeispiel gibt.</p>
<p>Ich empfehle mal einen Blick in die Romane Zolas und Dickens´, oder auch in das Werk eines Vorzeigeliberalen wie Malthus, damit Du verstehst, da&#223; ich in die soziale Empathie wohlhabender Privatleute nicht allzuviel Vertrauen setze. Und die publicitywirksamen Steuersparmodelle einiger Prominenter von heute lasse ich mir auch nicht in jedem Fall als mitf&#252;hlende Liberalit&#228;t verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29470</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 15:05:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29470</guid>
		<description>&quot;Die direkte, zwischenmenschliche Solidarit&#228;t ist da dem Sozialamt in menschlicher W&#228;rme irgendwie unterlegen?&quot;

Den Punkt kann man noch weiter ausbauen. Staatliche &quot;Solidarit&#228;t&quot; begn&#252;gt sich damit monatlich Geld zu &#252;berweisen, ein privates Solidarwesen h&#228;tte eine wesendliche Aufgabe darin vorallem Lebesnhilfe zu geben. Der Gedanke Hilfe zur Selbsthilfe w&#252;rde dort nicht nur auf dem Papier stehen. Missst&#228;nde wie die Vernachl&#228;ssigung von Kindern w&#252;rden in einer solchen Gesellschaft schneller erkannt und sie w&#228;re schneller in der Lage darauf zu reagieren.

@ Gomez: Wenn jemand aufh&#246;rt einseitig herbeigef&#252;hrte Verpflichtungen (hoffe das ist genehmer als von Abpressen zu sprechen) zu profitieren w&#252;rde ich das nicht als Schaden begreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die direkte, zwischenmenschliche Solidarit&#228;t ist da dem Sozialamt in menschlicher W&#228;rme irgendwie unterlegen?&#8221;</p>
<p>Den Punkt kann man noch weiter ausbauen. Staatliche &#8220;Solidarit&#228;t&#8221; begn&#252;gt sich damit monatlich Geld zu &#252;berweisen, ein privates Solidarwesen h&#228;tte eine wesendliche Aufgabe darin vorallem Lebesnhilfe zu geben. Der Gedanke Hilfe zur Selbsthilfe w&#252;rde dort nicht nur auf dem Papier stehen. Missst&#228;nde wie die Vernachl&#228;ssigung von Kindern w&#252;rden in einer solchen Gesellschaft schneller erkannt und sie w&#228;re schneller in der Lage darauf zu reagieren.</p>
<p>@ Gomez: Wenn jemand aufh&#246;rt einseitig herbeigef&#252;hrte Verpflichtungen (hoffe das ist genehmer als von Abpressen zu sprechen) zu profitieren w&#252;rde ich das nicht als Schaden begreifen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29467</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 22:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29467</guid>
		<description>@G. Davila:
&lt;blockquote&gt;
&quot;Sollten die von Deiner Verweigerung Betroffenen nicht auch gefragt werden?&quot;&lt;/blockquote&gt;

Hm, wenn ein Verbrecher mich &#252;berfallen will, muss ich den dann auch erst um Zustimmung bitten, bevor ich mich wehre? Diebstahl ist Diebstahl - und ein Erwehren desselben bedarf keiner pr&#228;ventiven demokratischen Abstimmung.

&lt;blockquote&gt;&quot;Aber sekund&#228;r w&#228;re egal? Reichlich Fett dazwischen - Steuerhinterziehung als kalkuliertes Di&#228;tprojekt f&#252;r “gewisse Abh&#228;ngige”? &quot;&lt;/blockquote&gt;

Durchaus nicht, sondern als Akt der Selbstverteidigung. Um die Bed&#252;rftigen kann man sich k&#252;mmern, vor, w&#228;hrend und nachdem das Unrecht beseitigt wird.

&lt;blockquote&gt;&quot;die ihm Almosen mit der Bemerkung “und versaufs nicht” hinwerfen, um den letztzen Rest seiner W&#252;rde gebracht ist.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Du meinst im Gegensatz zu den durch und durch humanen Verteilungs-, Berechnungs- und &#220;berwachungspraktiken der Sozialb&#252;rokratie? Die direkte, zwischenmenschliche Solidarit&#228;t ist da dem Sozialamt in menschlicher W&#228;rme irgendwie unterlegen?
Bedenke einmal, wieviele Menschen in Deutschland effektiv bed&#252;rftig sind, im Sinne von nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen und nicht durch eine Familie unterst&#252;tzt. Dann bedenke, wieviele Milliarden Euro die Deutschen pro Jahr spenden - trotz Sozialstaat. Und dann bedenke, wieviel mehr Geld die B&#252;rger in den Taschen h&#228;tte ohne Steuerraub. Und dann machst du dir noch ernsthaft Sorgen, dass nicht genug Ressourcen f&#252;r die Versorgung Bed&#252;rftiger vorhanden w&#228;ren? Get real.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@G. Davila:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Sollten die von Deiner Verweigerung Betroffenen nicht auch gefragt werden?&#8221;</p></blockquote>
<p>Hm, wenn ein Verbrecher mich &#252;berfallen will, muss ich den dann auch erst um Zustimmung bitten, bevor ich mich wehre? Diebstahl ist Diebstahl &#8211; und ein Erwehren desselben bedarf keiner pr&#228;ventiven demokratischen Abstimmung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aber sekund&#228;r w&#228;re egal? Reichlich Fett dazwischen &#8211; Steuerhinterziehung als kalkuliertes Di&#228;tprojekt f&#252;r “gewisse Abh&#228;ngige”? &#8220;</p></blockquote>
<p>Durchaus nicht, sondern als Akt der Selbstverteidigung. Um die Bed&#252;rftigen kann man sich k&#252;mmern, vor, w&#228;hrend und nachdem das Unrecht beseitigt wird.</p>
<blockquote><p>&#8220;die ihm Almosen mit der Bemerkung “und versaufs nicht” hinwerfen, um den letztzen Rest seiner W&#252;rde gebracht ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Du meinst im Gegensatz zu den durch und durch humanen Verteilungs-, Berechnungs- und &#220;berwachungspraktiken der Sozialb&#252;rokratie? Die direkte, zwischenmenschliche Solidarit&#228;t ist da dem Sozialamt in menschlicher W&#228;rme irgendwie unterlegen?<br />
Bedenke einmal, wieviele Menschen in Deutschland effektiv bed&#252;rftig sind, im Sinne von nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen und nicht durch eine Familie unterst&#252;tzt. Dann bedenke, wieviele Milliarden Euro die Deutschen pro Jahr spenden &#8211; trotz Sozialstaat. Und dann bedenke, wieviel mehr Geld die B&#252;rger in den Taschen h&#228;tte ohne Steuerraub. Und dann machst du dir noch ernsthaft Sorgen, dass nicht genug Ressourcen f&#252;r die Versorgung Bed&#252;rftiger vorhanden w&#228;ren? Get real.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29466</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 19:31:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29466</guid>
		<description>@Michel:

&quot;Das gleich ein Hungersnot ausbricht, wenn die Staatseinnahmen mal sinken&quot;

Hab ich nicht gesagt. Aber Du wirst doch nicht bestreiten k&#246;nnen, da&#223; Steuerk&#252;rzungen und Zusammenstreichen der Sozialhilfe Hand in Hand gehen, wenn man die Sache empirisch betrachtet. Das mit dem Hunger war ohnehin nur als Beispiel daf&#252;r gedacht, da&#223; libert&#228;res Handeln, welches sicher sein will, niemandem zu schaden, nur in einem imagin&#228;ren libert&#228;ren Gemeinwesen m&#246;glich ist. Zu den anderen Punkten: Ich w&#252;&#223;te nicht, da&#223; ich etwas Gegenteiliges behauptet h&#228;tte, noch will ich etwas Gegenteiliges behaupten. Da&#223; der Staat mit den Steuern und Sozialausgaben allerhand Unfug anstellt und selten was rechtes, ist ja wohl wirlkich nicht neu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel:</p>
<p>&#8220;Das gleich ein Hungersnot ausbricht, wenn die Staatseinnahmen mal sinken&#8221;</p>
<p>Hab ich nicht gesagt. Aber Du wirst doch nicht bestreiten k&#246;nnen, da&#223; Steuerk&#252;rzungen und Zusammenstreichen der Sozialhilfe Hand in Hand gehen, wenn man die Sache empirisch betrachtet. Das mit dem Hunger war ohnehin nur als Beispiel daf&#252;r gedacht, da&#223; libert&#228;res Handeln, welches sicher sein will, niemandem zu schaden, nur in einem imagin&#228;ren libert&#228;ren Gemeinwesen m&#246;glich ist. Zu den anderen Punkten: Ich w&#252;&#223;te nicht, da&#223; ich etwas Gegenteiliges behauptet h&#228;tte, noch will ich etwas Gegenteiliges behaupten. Da&#223; der Staat mit den Steuern und Sozialausgaben allerhand Unfug anstellt und selten was rechtes, ist ja wohl wirlkich nicht neu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29465</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 18:51:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29465</guid>
		<description>@ Gomez: Es ist doch kein Zufall das Sein und Sollen in der Politik soweit auseinander klaffen. Das ist die notwendige Folge davon, dass Politiker selbst von einer bestimmten Politik profitieren, die mit den Interessen der Nicht-Politiker eben nicht deckungsgleich sind. Die Missst&#228;nde in der Politik werden sich nicht von selbst wieder korrigieren.
Lebst du eigentlich in der gleichen Welt wie ich? Das gleich ein Hungersnot ausbricht, wenn die Staatseinnahmen mal sinken ist doch v&#246;llig absurd, das glaubst du doch nicht selbst.
Die W&#252;rde von Arbeitslosen rechtfertigt nicht dass ihretwegen Gewalt gegen Steuerfl&#252;chtlinge angewendet wird, noch nicht einmal gegen Spendenverweigerer, erst recht nicht wenn bis dahin nicht alle anderen Mittel ausgesch&#246;pft wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gomez: Es ist doch kein Zufall das Sein und Sollen in der Politik soweit auseinander klaffen. Das ist die notwendige Folge davon, dass Politiker selbst von einer bestimmten Politik profitieren, die mit den Interessen der Nicht-Politiker eben nicht deckungsgleich sind. Die Missst&#228;nde in der Politik werden sich nicht von selbst wieder korrigieren.<br />
Lebst du eigentlich in der gleichen Welt wie ich? Das gleich ein Hungersnot ausbricht, wenn die Staatseinnahmen mal sinken ist doch v&#246;llig absurd, das glaubst du doch nicht selbst.<br />
Die W&#252;rde von Arbeitslosen rechtfertigt nicht dass ihretwegen Gewalt gegen Steuerfl&#252;chtlinge angewendet wird, noch nicht einmal gegen Spendenverweigerer, erst recht nicht wenn bis dahin nicht alle anderen Mittel ausgesch&#246;pft wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29456</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 10:01:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29456</guid>
		<description>@Christian Hoffmann:

&quot;Der fr&#252;he Hoppe hat recht interessante Dinge&quot;

Dann h&#228;ttest Du in Deinem vorherigen Beitrag &quot;der fr&#252;he Hoppe&quot; schreiben sollen.

&quot;im Gegenzug auf die totalit&#228;ren Vordenker der “etatistischen Sekte”&quot;

geschenkt

&quot;halte ich deine Utopie (der Staat als Forum f&#252;r uns alle, “wir alle” als Staat) f&#252;r noch sehr viel unrealistischer&quot;

Und ich Deine von libert&#228;ren Garten Eden. Seit wann herrscht in diesem Blog Dissensverbot?

&quot;die Tatsache, dass also der Staat Bed&#252;rftige in Unm&#252;ndigkeit und Abh&#228;ngigkeit f&#252;hrt, &#228;ndert nichts am Recht des Individuums auf sein Einkommen, sein Eigentum - und damit auch auf Steuerverweigerung.&quot;

Pr&#228;misse richtig, Folge falsch. Denn was macht Dich so sicher, da&#223; Du im Recht bist? Sollten die von Deiner Verweigerung Betroffenen nicht auch gefragt werden?

&quot;Das Argument hinkt gleich mehrfach.&quot;

Das tut Dr. House auch - und der hat meistens Recht.

&quot;1. f&#252;hrt eine Reduktion der Staatseinnahmen (die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben) nicht prim&#228;r zum Verhungern gewisser abh&#228;ngiger Individuen - da ist noch reichlich Fett dazwischen.&quot;

Aber sekund&#228;r w&#228;re egal? Reichlich Fett dazwischen - Steuerhinterziehung als kalkuliertes Di&#228;tprojekt f&#252;r &quot;gewisse Abh&#228;ngige&quot;? Jetzt ist es wohl an mir, Dir Zynismus vorzuwerfen.

&quot;2. k&#246;nnen Bed&#252;rftige auch durch Individuen und Institutionen jenseits des Staates versorgt werden - auch von daher also keine Hungergefahr.&quot;

K&#246;nnen. Und ich f&#252;rchte, da&#223; ein Arbeitsloser, dem sein &#220;berleben nicht rechtlich zusteht, der dazu auf die Milde seiner reichen Mitb&#252;rger angewiesen ist, die ihm Almosen mit der Bemerkung &quot;und versaufs nicht&quot; hinwerfen, um den letztzen Rest seiner W&#252;rde gebracht ist. Der ist dann mit Haut und Haaren von diesen Leuten abh&#228;ngig, also total unfrei. Ob sie es denn auch tats&#228;chlich tun, die mildt&#228;tigen Individuen, d&#252;rfte den Steuerhinterziehern schlie&#223;lich herzlich egal sein.

&quot;3. macht die Tatsache, dass andere Menschen von ihr profitieren, eine Massnahme noch lange nicht legitim&quot;

Hab ich nie behauptet. Aber dann mu&#223; die Legitimit&#228;t eben &#246;ffentlich diskutiert werden. Schlie&#223;lich kann jeder alles f&#252;r illegitim befinden - das macht es aber eben noch nicht illegitim.

@Freie Radikale:

Welch feiner, &#252;berlegener Witz! Aber ernsthaft: Reflektion statt Reflexe, bitte. Was ist denn so verwunderlich daran, da&#223; sich jemand an dem Statement &quot;Steuerhinterziehung=Menschenrecht&quot; sto&#223;en kann, ohne gleich Kommunist zu sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Hoffmann:</p>
<p>&#8220;Der fr&#252;he Hoppe hat recht interessante Dinge&#8221;</p>
<p>Dann h&#228;ttest Du in Deinem vorherigen Beitrag &#8220;der fr&#252;he Hoppe&#8221; schreiben sollen.</p>
<p>&#8220;im Gegenzug auf die totalit&#228;ren Vordenker der “etatistischen Sekte”&#8221;</p>
<p>geschenkt</p>
<p>&#8220;halte ich deine Utopie (der Staat als Forum f&#252;r uns alle, “wir alle” als Staat) f&#252;r noch sehr viel unrealistischer&#8221;</p>
<p>Und ich Deine von libert&#228;ren Garten Eden. Seit wann herrscht in diesem Blog Dissensverbot?</p>
<p>&#8220;die Tatsache, dass also der Staat Bed&#252;rftige in Unm&#252;ndigkeit und Abh&#228;ngigkeit f&#252;hrt, &#228;ndert nichts am Recht des Individuums auf sein Einkommen, sein Eigentum &#8211; und damit auch auf Steuerverweigerung.&#8221;</p>
<p>Pr&#228;misse richtig, Folge falsch. Denn was macht Dich so sicher, da&#223; Du im Recht bist? Sollten die von Deiner Verweigerung Betroffenen nicht auch gefragt werden?</p>
<p>&#8220;Das Argument hinkt gleich mehrfach.&#8221;</p>
<p>Das tut Dr. House auch &#8211; und der hat meistens Recht.</p>
<p>&#8220;1. f&#252;hrt eine Reduktion der Staatseinnahmen (die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben) nicht prim&#228;r zum Verhungern gewisser abh&#228;ngiger Individuen &#8211; da ist noch reichlich Fett dazwischen.&#8221;</p>
<p>Aber sekund&#228;r w&#228;re egal? Reichlich Fett dazwischen &#8211; Steuerhinterziehung als kalkuliertes Di&#228;tprojekt f&#252;r &#8220;gewisse Abh&#228;ngige&#8221;? Jetzt ist es wohl an mir, Dir Zynismus vorzuwerfen.</p>
<p>&#8220;2. k&#246;nnen Bed&#252;rftige auch durch Individuen und Institutionen jenseits des Staates versorgt werden &#8211; auch von daher also keine Hungergefahr.&#8221;</p>
<p>K&#246;nnen. Und ich f&#252;rchte, da&#223; ein Arbeitsloser, dem sein &#220;berleben nicht rechtlich zusteht, der dazu auf die Milde seiner reichen Mitb&#252;rger angewiesen ist, die ihm Almosen mit der Bemerkung &#8220;und versaufs nicht&#8221; hinwerfen, um den letztzen Rest seiner W&#252;rde gebracht ist. Der ist dann mit Haut und Haaren von diesen Leuten abh&#228;ngig, also total unfrei. Ob sie es denn auch tats&#228;chlich tun, die mildt&#228;tigen Individuen, d&#252;rfte den Steuerhinterziehern schlie&#223;lich herzlich egal sein.</p>
<p>&#8220;3. macht die Tatsache, dass andere Menschen von ihr profitieren, eine Massnahme noch lange nicht legitim&#8221;</p>
<p>Hab ich nie behauptet. Aber dann mu&#223; die Legitimit&#228;t eben &#246;ffentlich diskutiert werden. Schlie&#223;lich kann jeder alles f&#252;r illegitim befinden &#8211; das macht es aber eben noch nicht illegitim.</p>
<p>@Freie Radikale:</p>
<p>Welch feiner, &#252;berlegener Witz! Aber ernsthaft: Reflektion statt Reflexe, bitte. Was ist denn so verwunderlich daran, da&#223; sich jemand an dem Statement &#8220;Steuerhinterziehung=Menschenrecht&#8221; sto&#223;en kann, ohne gleich Kommunist zu sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freie Radikale</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-2/#comment-29453</link>
		<dc:creator>Freie Radikale</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 21:41:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29453</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Also sichern sich die Steuerhinterzieher, bevor sie Steuern hinterziehen, erst mal ab, ob auch ein Privater die entstehende Finanzierungsl&#252;cke freiwillig stopft?&lt;/blockquote&gt;

Welche Finanzierungsl&#252;cke meinst Du? Die aus dem F&#252;nfjahresplan?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Also sichern sich die Steuerhinterzieher, bevor sie Steuern hinterziehen, erst mal ab, ob auch ein Privater die entstehende Finanzierungsl&#252;cke freiwillig stopft?</p></blockquote>
<p>Welche Finanzierungsl&#252;cke meinst Du? Die aus dem F&#252;nfjahresplan?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29452</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 21:23:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29452</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wenn also Steuern hinterzogen werden, betrifft das immer Menschen, die f&#252;r die Umverteilungslogik des Staates schlie&#223;lich nix k&#246;nnen; die Aufforderung “starve the beast” f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen, und sicherlich nicht der Staatsbeamten, die sich im Zweifel immer an den Untertanen schadlos halten. &lt;/blockquote&gt;

Das Argument hinkt gleich mehrfach. 1. f&#252;hrt eine Reduktion der Staatseinnahmen (die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben) nicht prim&#228;r zum Verhungern gewisser abh&#228;ngiger Individuen - da ist noch reichlich Fett dazwischen. 2. k&#246;nnen Bed&#252;rftige auch durch Individuen und Institutionen jenseits des Staates versorgt werden - auch von daher also keine Hungergefahr. 3. macht die Tatsache, dass andere Menschen von ihr profitieren, eine Massnahme noch lange nicht legitim - die Tatsache, dass also der Staat Bed&#252;rftige in Unm&#252;ndigkeit und Abh&#228;ngigkeit f&#252;hrt, &#228;ndert nichts am Recht des Individuums auf sein Einkommen, sein Eigentum - und damit auch auf Steuerverweigerung.

Im &#220;brigen halte ich deine Utopie (der Staat als Forum f&#252;r uns alle, &quot;wir alle&quot; als Staat) f&#252;r noch sehr viel unrealistischer, als die libert&#228;re. Etatisten neigen dazu, zu verdr&#228;ngen, dass sie mindestens so &quot;unrealistischen&quot; Idealen anh&#228;ngen, wie Libert&#228;re.

Zuletzt: Ich nenne dir 4 Autoren und du kommst mir wegen einem davon mit &quot;rechter Sekte&quot;. Man sieht offenbar, was man sehen will. Der fr&#252;he Hoppe hat recht interessante Dinge zur libert&#228;ren Theorie beigetragen (&quot;Eigentum, Anarchie und Staat&quot;). Dass er danach abgedriftet ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich verkneife es mir mal, im Gegenzug auf die totalit&#228;ren Vordenker der &quot;etatistischen Sekte&quot; hinzuweisen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn also Steuern hinterzogen werden, betrifft das immer Menschen, die f&#252;r die Umverteilungslogik des Staates schlie&#223;lich nix k&#246;nnen; die Aufforderung “starve the beast” f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen, und sicherlich nicht der Staatsbeamten, die sich im Zweifel immer an den Untertanen schadlos halten. </p></blockquote>
<p>Das Argument hinkt gleich mehrfach. 1. f&#252;hrt eine Reduktion der Staatseinnahmen (die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben) nicht prim&#228;r zum Verhungern gewisser abh&#228;ngiger Individuen &#8211; da ist noch reichlich Fett dazwischen. 2. k&#246;nnen Bed&#252;rftige auch durch Individuen und Institutionen jenseits des Staates versorgt werden &#8211; auch von daher also keine Hungergefahr. 3. macht die Tatsache, dass andere Menschen von ihr profitieren, eine Massnahme noch lange nicht legitim &#8211; die Tatsache, dass also der Staat Bed&#252;rftige in Unm&#252;ndigkeit und Abh&#228;ngigkeit f&#252;hrt, &#228;ndert nichts am Recht des Individuums auf sein Einkommen, sein Eigentum &#8211; und damit auch auf Steuerverweigerung.</p>
<p>Im &#220;brigen halte ich deine Utopie (der Staat als Forum f&#252;r uns alle, &#8220;wir alle&#8221; als Staat) f&#252;r noch sehr viel unrealistischer, als die libert&#228;re. Etatisten neigen dazu, zu verdr&#228;ngen, dass sie mindestens so &#8220;unrealistischen&#8221; Idealen anh&#228;ngen, wie Libert&#228;re.</p>
<p>Zuletzt: Ich nenne dir 4 Autoren und du kommst mir wegen einem davon mit &#8220;rechter Sekte&#8221;. Man sieht offenbar, was man sehen will. Der fr&#252;he Hoppe hat recht interessante Dinge zur libert&#228;ren Theorie beigetragen (&#8220;Eigentum, Anarchie und Staat&#8221;). Dass er danach abgedriftet ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich verkneife es mir mal, im Gegenzug auf die totalit&#228;ren Vordenker der &#8220;etatistischen Sekte&#8221; hinzuweisen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29451</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:58:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29451</guid>
		<description>@Michel:

&quot;Seit wann hat denn der Staat hat ein Monopol auf Solidarit&#228;t?&quot;

Also sichern sich die Steuerhinterzieher, bevor sie Steuern hinterziehen, erst mal ab, ob auch ein Privater die entstehende Finanzierungsl&#252;cke freiwillig stopft?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel:</p>
<p>&#8220;Seit wann hat denn der Staat hat ein Monopol auf Solidarit&#228;t?&#8221;</p>
<p>Also sichern sich die Steuerhinterzieher, bevor sie Steuern hinterziehen, erst mal ab, ob auch ein Privater die entstehende Finanzierungsl&#252;cke freiwillig stopft?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29450</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:03:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29450</guid>
		<description>@Michel:

Das mit dem Staat und dem Interessenausgleich habe ich ja schon mit dem Vorbehalt geschrieben, da&#223; da Sein und Sollen auseinanderklaffen. Du beschreibst die Steuerwirklichkeit ja sehr treffend. Ich nenne das auch keinen Interessenausgleich und lasse mir daher auch keinen Zynismus vorwerfen.
Nur halte ich ein Hinarbeiten auf eine &#196;nderung des Steuerrechts f&#252;r sinnvoller als ein Hinarbeiten auf die Abschaffung des Staates. Dabei ist ein Begreifen, was ist (was sind die strukturellen Gr&#252;nde f&#252;r diesen Zustand, da ist z.B. Mancur Olson ganz gut), hilfreicher als das Basteln von Utopien.
Wie glaubst Du, wurden die Sklaven denn befreit? Durch einen &#246;ffentlichen (gesellschaftlich vermittelten) Diskurs der Abolitionisten, die die Eigeninteressen der Sklavenbesitzer eben unberechtigt fanden, der leider nicht lange nur Diskurs blieb.
Was eine Gesellschaft ist? Was ist denn ein Individuum? Ich kenne keines, zumindest kein nicht von der Gesellschaft und Kultur hervorgebrachtes (au&#223;er vielleicht Kaspar Hauser in jungen Jahren).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michel:</p>
<p>Das mit dem Staat und dem Interessenausgleich habe ich ja schon mit dem Vorbehalt geschrieben, da&#223; da Sein und Sollen auseinanderklaffen. Du beschreibst die Steuerwirklichkeit ja sehr treffend. Ich nenne das auch keinen Interessenausgleich und lasse mir daher auch keinen Zynismus vorwerfen.<br />
Nur halte ich ein Hinarbeiten auf eine &#196;nderung des Steuerrechts f&#252;r sinnvoller als ein Hinarbeiten auf die Abschaffung des Staates. Dabei ist ein Begreifen, was ist (was sind die strukturellen Gr&#252;nde f&#252;r diesen Zustand, da ist z.B. Mancur Olson ganz gut), hilfreicher als das Basteln von Utopien.<br />
Wie glaubst Du, wurden die Sklaven denn befreit? Durch einen &#246;ffentlichen (gesellschaftlich vermittelten) Diskurs der Abolitionisten, die die Eigeninteressen der Sklavenbesitzer eben unberechtigt fanden, der leider nicht lange nur Diskurs blieb.<br />
Was eine Gesellschaft ist? Was ist denn ein Individuum? Ich kenne keines, zumindest kein nicht von der Gesellschaft und Kultur hervorgebrachtes (au&#223;er vielleicht Kaspar Hauser in jungen Jahren).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29448</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 19:09:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29448</guid>
		<description>@Gormez: Das Argument, dass der Staat dem Interessenausgleich dient, l&#228;sst sich doch mit einem Blick in die politische Praxis sofort in den Boden stampfen. Nach welchen Kriterien wird das Steuerrecht festgelegt? Einnahmemaximierung unter Ber&#252;cksichtigung derer die am lautesten schreien. Das kann man zwar auch Interessensausglich nennen, aber dazu geh&#246;rt schon eine geh&#246;rige Portion Zynismus.

&quot;die Aufforderung “starve the beast” f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen&quot;
Seit wann hat denn der Staat hat ein Monopol auf Solidarit&#228;t?

&quot;Wichtiger f&#252;r den Vergleich mit der RAF halte ich aber, da&#223; Eigeninteressen nicht kommuniziert, sondern eigenm&#228;chtig wahrgenommen werden, also im gemeinschaftlichen Austausch ihre tats&#228;chliche Berechtigung gar nicht mehr gepr&#252;ft werden kann.&quot;

Den Punkt sollte man ausdiskutieren. Du bist also tats&#228;chlich der Meinung das die Berechtigung von Eigeninteressen von der Gesellschaft - wer auch immer das ist - gepr&#252;ft werden m&#252;ssen? So ein Prinzip halte ich f&#252;r ungeeignet. Es w&#252;rde dazuf&#252;hren, das Recht auf Freiheit f&#252;r einen Sklaven z.B. in den USA Anfang des vorletzten Jahrhunderts zu verneinen. Nein wegen der Forderung das Recht reziprok sein muss, sind die L&#246;sungen der meisten Rechtskonflikte evident.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gormez: Das Argument, dass der Staat dem Interessenausgleich dient, l&#228;sst sich doch mit einem Blick in die politische Praxis sofort in den Boden stampfen. Nach welchen Kriterien wird das Steuerrecht festgelegt? Einnahmemaximierung unter Ber&#252;cksichtigung derer die am lautesten schreien. Das kann man zwar auch Interessensausglich nennen, aber dazu geh&#246;rt schon eine geh&#246;rige Portion Zynismus.</p>
<p>&#8220;die Aufforderung “starve the beast” f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen&#8221;<br />
Seit wann hat denn der Staat hat ein Monopol auf Solidarit&#228;t?</p>
<p>&#8220;Wichtiger f&#252;r den Vergleich mit der RAF halte ich aber, da&#223; Eigeninteressen nicht kommuniziert, sondern eigenm&#228;chtig wahrgenommen werden, also im gemeinschaftlichen Austausch ihre tats&#228;chliche Berechtigung gar nicht mehr gepr&#252;ft werden kann.&#8221;</p>
<p>Den Punkt sollte man ausdiskutieren. Du bist also tats&#228;chlich der Meinung das die Berechtigung von Eigeninteressen von der Gesellschaft &#8211; wer auch immer das ist &#8211; gepr&#252;ft werden m&#252;ssen? So ein Prinzip halte ich f&#252;r ungeeignet. Es w&#252;rde dazuf&#252;hren, das Recht auf Freiheit f&#252;r einen Sklaven z.B. in den USA Anfang des vorletzten Jahrhunderts zu verneinen. Nein wegen der Forderung das Recht reziprok sein muss, sind die L&#246;sungen der meisten Rechtskonflikte evident.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29421</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:53:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29421</guid>
		<description>&quot;Verbindlich” sind f&#252;r den Leviathan im &#220;brigen nur seine eigenen Regeln - er nimmt f&#252;r sich also ein Recht in Anspruch, das er seinen B&#252;rgern nicht gew&#228;hrt.&quot;

Auf die Regeln kann durchaus jeder Einflu&#223; nehmen. Denn der Leviathan ist kein abstraktes Monster, sondern das Forum des Interessenausgleichs Aller (nat&#252;rlich mit der Differenz des Idealen und Realen, und im Idealfall &quot;ist&quot; der Staat die B&#252;rger, das meinte ich ja mit der Demokratie als Aufgabe). Zweitens war das mit der RAF kein Argument, sondern ein Urteil , drittens durchaus nicht sinnlos: Denn der Staat ist kein Abstraktum, dem man schaden kann, man schadet mit ihm immer ganz konkreten Personen (die Kollateralsch&#228;den der RAF) oder Bev&#246;lkerungsgruppen. Denn nach der Logik der Libert&#228;ren (ich denke da an Blankertz) h&#228;lt der Staat als Umverteilungsmaschine die Menschen in Unselbst&#228;ndigkeit. Erst nimmt er breiten Gruppen (durch falsche Konjunkturpolitik oder deshalb, weil er sich &#252;berhaupt in die Wirtschaft einmischt) die M&#246;glichkeit, f&#252;r sich selbst zu sorgen, dann spielt er sich durch Sozialleistungen auch noch als Robin Hood auf. Wenn also Steuern hinterzogen werden, betrifft das immer Menschen, die f&#252;r die Umverteilungslogik des Staates schlie&#223;lich nix k&#246;nnen; die Aufforderung &quot;starve the beast&quot; f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen, und sicherlich nicht der Staatsbeamten, die sich im Zweifel immer an den Untertanen schadlos halten. Wichtiger f&#252;r den Vergleich mit der RAF halte ich aber, da&#223; Eigeninteressen nicht kommuniziert, sondern eigenm&#228;chtig wahrgenommen werden, also im gemeinschaftlichen Austausch ihre tats&#228;chliche Berechtigung gar nicht mehr gepr&#252;ft werden kann.

Ich danke f&#252;r die Literaturhinweise, kann mir aber bez&#252;glich Hoppe die Bemerkung nicht verkneifen, da&#223; sich die Libert&#228;ren nicht wundern sollen, wenn sie als rechtslastige Sekte wahrgenommen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Verbindlich” sind f&#252;r den Leviathan im &#220;brigen nur seine eigenen Regeln &#8211; er nimmt f&#252;r sich also ein Recht in Anspruch, das er seinen B&#252;rgern nicht gew&#228;hrt.&#8221;</p>
<p>Auf die Regeln kann durchaus jeder Einflu&#223; nehmen. Denn der Leviathan ist kein abstraktes Monster, sondern das Forum des Interessenausgleichs Aller (nat&#252;rlich mit der Differenz des Idealen und Realen, und im Idealfall &#8220;ist&#8221; der Staat die B&#252;rger, das meinte ich ja mit der Demokratie als Aufgabe). Zweitens war das mit der RAF kein Argument, sondern ein Urteil , drittens durchaus nicht sinnlos: Denn der Staat ist kein Abstraktum, dem man schaden kann, man schadet mit ihm immer ganz konkreten Personen (die Kollateralsch&#228;den der RAF) oder Bev&#246;lkerungsgruppen. Denn nach der Logik der Libert&#228;ren (ich denke da an Blankertz) h&#228;lt der Staat als Umverteilungsmaschine die Menschen in Unselbst&#228;ndigkeit. Erst nimmt er breiten Gruppen (durch falsche Konjunkturpolitik oder deshalb, weil er sich &#252;berhaupt in die Wirtschaft einmischt) die M&#246;glichkeit, f&#252;r sich selbst zu sorgen, dann spielt er sich durch Sozialleistungen auch noch als Robin Hood auf. Wenn also Steuern hinterzogen werden, betrifft das immer Menschen, die f&#252;r die Umverteilungslogik des Staates schlie&#223;lich nix k&#246;nnen; die Aufforderung &#8220;starve the beast&#8221; f&#252;hrt zum Hunger konkreter Menschen, und sicherlich nicht der Staatsbeamten, die sich im Zweifel immer an den Untertanen schadlos halten. Wichtiger f&#252;r den Vergleich mit der RAF halte ich aber, da&#223; Eigeninteressen nicht kommuniziert, sondern eigenm&#228;chtig wahrgenommen werden, also im gemeinschaftlichen Austausch ihre tats&#228;chliche Berechtigung gar nicht mehr gepr&#252;ft werden kann.</p>
<p>Ich danke f&#252;r die Literaturhinweise, kann mir aber bez&#252;glich Hoppe die Bemerkung nicht verkneifen, da&#223; sich die Libert&#228;ren nicht wundern sollen, wenn sie als rechtslastige Sekte wahrgenommen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29418</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 19:21:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29418</guid>
		<description>@Gomez Davila:
&lt;blockquote&gt;Doch, durchaus schlimmer, denn im Status Quo gew&#228;hrt mir eine verbindliche Rechtstaatlichkeit Schutz vor den Konsequenzen der Taten von Leuten, die alles auf ihr eigenes Freiheitsempfinden abstellen, deren Verhalten eben nicht verbindlich und verl&#228;&#223;lich ist.&lt;/blockquote&gt;

Der Status Quo gew&#228;hrt dir alleine, dass kein Verbrecher je gr&#246;sseren Schaden anrichten kann, als Vater Staat selbst. Wenn dir das ein Gef&#252;hl von Sicherheit gibt, dann vermutlich nur, weil du das Gef&#252;hl f&#252;r Relationen verloren hast...
&quot;Verbindlich&quot; sind f&#252;r den Leviathan im &#220;brigen nur seine eigenen Regeln - er nimmt f&#252;r sich also ein Recht in Anspruch, das er seinen B&#252;rgern nicht gew&#228;hrt. Mal wieder...

&lt;blockquote&gt;&quot;Entschuldigung, aber das ist RAF-Logik.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Und das ist ein sinnloses Totschlag-Argument.

&lt;blockquote&gt;&quot;Denn in staatlich organisierten Gemeinwesen l&#228;diert auch z.B. Steuerhinterziehung andere Menschen, da hier das Wechselseitigkeitsprinzip verletzt wird.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Das ist doch wirklich Unsinn. Der B&#252;rger wird dadurch l&#228;diert, dass der Staat im Geld abnimmt, nicht dadurch, dass er anderen keines nimmt. Wo ist denn da die Wechselseitigkeit? Ich beraube dich, aber du daf&#252;r mich nicht? Sehr logisch...

&lt;blockquote&gt;&quot;Ist bei irgendeinem libert&#228;ren Autor eine genaue, d.h. philosophisch anspruchsvolle Begriffsanalyse vorhanden?&quot;&lt;/blockquote&gt;

Ich w&#252;rde es mal bei Radnitzky und Bouillon, evtl. auch Rothbard/Hoppe versuchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez Davila:</p>
<blockquote><p>Doch, durchaus schlimmer, denn im Status Quo gew&#228;hrt mir eine verbindliche Rechtstaatlichkeit Schutz vor den Konsequenzen der Taten von Leuten, die alles auf ihr eigenes Freiheitsempfinden abstellen, deren Verhalten eben nicht verbindlich und verl&#228;&#223;lich ist.</p></blockquote>
<p>Der Status Quo gew&#228;hrt dir alleine, dass kein Verbrecher je gr&#246;sseren Schaden anrichten kann, als Vater Staat selbst. Wenn dir das ein Gef&#252;hl von Sicherheit gibt, dann vermutlich nur, weil du das Gef&#252;hl f&#252;r Relationen verloren hast&#8230;<br />
&#8220;Verbindlich&#8221; sind f&#252;r den Leviathan im &#220;brigen nur seine eigenen Regeln &#8211; er nimmt f&#252;r sich also ein Recht in Anspruch, das er seinen B&#252;rgern nicht gew&#228;hrt. Mal wieder&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Entschuldigung, aber das ist RAF-Logik.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und das ist ein sinnloses Totschlag-Argument.</p>
<blockquote><p>&#8220;Denn in staatlich organisierten Gemeinwesen l&#228;diert auch z.B. Steuerhinterziehung andere Menschen, da hier das Wechselseitigkeitsprinzip verletzt wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist doch wirklich Unsinn. Der B&#252;rger wird dadurch l&#228;diert, dass der Staat im Geld abnimmt, nicht dadurch, dass er anderen keines nimmt. Wo ist denn da die Wechselseitigkeit? Ich beraube dich, aber du daf&#252;r mich nicht? Sehr logisch&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Ist bei irgendeinem libert&#228;ren Autor eine genaue, d.h. philosophisch anspruchsvolle Begriffsanalyse vorhanden?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich w&#252;rde es mal bei Radnitzky und Bouillon, evtl. auch Rothbard/Hoppe versuchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29365</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 07:29:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29365</guid>
		<description>@ Christian Hoffmann:

&quot;Hm, also dann ist das libert&#228;re Wort Case-Szenario auch nicht schlimmer als der Status Quo… Ein Grund mehr, f&#252;r libert&#228;re Experimente!&quot;

Doch, durchaus schlimmer, denn im Status Quo gew&#228;hrt mir eine verbindliche Rechtstaatlichkeit Schutz vor den Konsequenzen der Taten von Leuten, die alles auf ihr eigenes Freiheitsempfinden abstellen, deren Verhalten eben nicht verbindlich und verl&#228;&#223;lich ist. Und, das eine politische Experiment, das ich am eigenen Leibe erfahren habe, ist mir genug f&#252;r dieses Leben.
Nat&#252;rlich ist das GG nicht mehr das gleiche, aber doch in den Kernelementen unver&#228;ndert. Auch wenn das &#252;berraschend klingt: Wir leben nicht mehr im 3. Reich.

&quot;Wo nicht, ist mir die Freiheit der h&#246;here Wert.&quot;

Entschuldigung, aber das ist RAF-Logik. Der Einwand, da&#223; sei im Sinne eines passiven Widerstands gemeint, w&#252;rde auch nicht ziehen. Denn in staatlich organisierten Gemeinwesen l&#228;diert auch z.B. Steuerhinterziehung andere Menschen, da hier das Wechselseitigkeitsprinzip verletzt wird. Und, um mich zu wiederholen: Die Freiheit, wie sie bei den Libert&#228;ren gebraucht wird, ist mir pers&#246;nlich tats&#228;chlich sehr wischiwaschi. Ist bei irgendeinem libert&#228;ren Autor eine genaue, d.h. philosophisch anspruchsvolle Begriffsanalyse vorhanden? W&#252;rde mich tats&#228;chlich interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian Hoffmann:</p>
<p>&#8220;Hm, also dann ist das libert&#228;re Wort Case-Szenario auch nicht schlimmer als der Status Quo… Ein Grund mehr, f&#252;r libert&#228;re Experimente!&#8221;</p>
<p>Doch, durchaus schlimmer, denn im Status Quo gew&#228;hrt mir eine verbindliche Rechtstaatlichkeit Schutz vor den Konsequenzen der Taten von Leuten, die alles auf ihr eigenes Freiheitsempfinden abstellen, deren Verhalten eben nicht verbindlich und verl&#228;&#223;lich ist. Und, das eine politische Experiment, das ich am eigenen Leibe erfahren habe, ist mir genug f&#252;r dieses Leben.<br />
Nat&#252;rlich ist das GG nicht mehr das gleiche, aber doch in den Kernelementen unver&#228;ndert. Auch wenn das &#252;berraschend klingt: Wir leben nicht mehr im 3. Reich.</p>
<p>&#8220;Wo nicht, ist mir die Freiheit der h&#246;here Wert.&#8221;</p>
<p>Entschuldigung, aber das ist RAF-Logik. Der Einwand, da&#223; sei im Sinne eines passiven Widerstands gemeint, w&#252;rde auch nicht ziehen. Denn in staatlich organisierten Gemeinwesen l&#228;diert auch z.B. Steuerhinterziehung andere Menschen, da hier das Wechselseitigkeitsprinzip verletzt wird. Und, um mich zu wiederholen: Die Freiheit, wie sie bei den Libert&#228;ren gebraucht wird, ist mir pers&#246;nlich tats&#228;chlich sehr wischiwaschi. Ist bei irgendeinem libert&#228;ren Autor eine genaue, d.h. philosophisch anspruchsvolle Begriffsanalyse vorhanden? W&#252;rde mich tats&#228;chlich interessieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: paxx:blog &#187; Blog Archive &#187; Thoreau</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29358</link>
		<dc:creator>paxx:blog &#187; Blog Archive &#187; Thoreau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 21:32:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29358</guid>
		<description>[...] Passend zu der in verschiedenen Kreisen entstandenen Irritation ob der libert&#228;ren Position &#8220;Steuerhinterziehung ist Menschenrecht&#8220;, hier ein passendes Werk von bureaucrash: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Passend zu der in verschiedenen Kreisen entstandenen Irritation ob der libert&#228;ren Position &#8220;Steuerhinterziehung ist Menschenrecht&#8220;, hier ein passendes Werk von bureaucrash: [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29352</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 20:18:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29352</guid>
		<description>@Rayson:

&lt;blockquote&gt;&quot;Grundgesetz und Rechtsstaat sind nicht à la carte zu haben. Sie existieren entweder allgemein g&#252;ltig oder sie existieren nicht.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Nat&#252;rlich sind Grundgesetz und Rechtsstaat nur à la carte zu haben - beide sind schliesslich das Objekt politischer Willk&#252;r. Das GG von heute ist nicht das GG von 1960. Und das GG von 2030 wird nicht das GG von heute sein. Gleiches gilt f&#252;r den Rechtsstaat.

Meine Position ist durchaus nicht &quot;wischiwaschi&quot; - wo GG und Rechtsstaat der Freiheit dienen, begr&#252;sse ich sie. Wo nicht, ist mir die Freiheit der h&#246;here Wert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<blockquote><p>&#8220;Grundgesetz und Rechtsstaat sind nicht à la carte zu haben. Sie existieren entweder allgemein g&#252;ltig oder sie existieren nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich sind Grundgesetz und Rechtsstaat nur à la carte zu haben &#8211; beide sind schliesslich das Objekt politischer Willk&#252;r. Das GG von heute ist nicht das GG von 1960. Und das GG von 2030 wird nicht das GG von heute sein. Gleiches gilt f&#252;r den Rechtsstaat.</p>
<p>Meine Position ist durchaus nicht &#8220;wischiwaschi&#8221; &#8211; wo GG und Rechtsstaat der Freiheit dienen, begr&#252;sse ich sie. Wo nicht, ist mir die Freiheit der h&#246;here Wert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29351</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 20:15:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29351</guid>
		<description>@Gomez Davila:

&lt;blockquote&gt;&quot;als diese verstiegene libert&#228;re Ideologie, nach der sich jeder anma&#223;en kann, im Namen der Freiheit jede Verbindlichkeit aufzuk&#252;ndigen, und die wohl praktisch auf einen Kampf aller gegen aller mit anschlie&#223;ender Monopolisierung eines einzelnen herausliefe, der sich die Gelegenheit zur Tyrannei gewi&#223; nicht nehmen lie&#223;e&quot;&lt;/blockquote&gt;

Hm, also dann ist das libert&#228;re Wort Case-Szenario auch nicht schlimmer als der Status Quo... Ein Grund mehr, f&#252;r libert&#228;re Experimente!

&lt;blockquote&gt;So finde ich z.B. das T&#246;tungsverbot ganz okay und kann damit leben, da&#223; der bestraft wird, der es &#252;bertritt, und f&#252;hle mich durch diese Strafdrohung auch nicht in meiner Freiheit eingeschr&#228;nkt.&lt;/blockquote&gt;

Nein sicher nicht. Problematisch wird es dort, wo der Staat selbst Zwang und Gewalt aus&#252;bt. Die These ist also nicht, dass die Aus&#252;bung von Zwang nicht p&#246;nalisiert werden sollte - im Gegenteil. Sie sollte immer und konsequent p&#246;nalisiert werden, auch wenn sich der T&#228;ter das Staatsm&#228;ntelchen umh&#228;ngt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gomez Davila:</p>
<blockquote><p>&#8220;als diese verstiegene libert&#228;re Ideologie, nach der sich jeder anma&#223;en kann, im Namen der Freiheit jede Verbindlichkeit aufzuk&#252;ndigen, und die wohl praktisch auf einen Kampf aller gegen aller mit anschlie&#223;ender Monopolisierung eines einzelnen herausliefe, der sich die Gelegenheit zur Tyrannei gewi&#223; nicht nehmen lie&#223;e&#8221;</p></blockquote>
<p>Hm, also dann ist das libert&#228;re Wort Case-Szenario auch nicht schlimmer als der Status Quo&#8230; Ein Grund mehr, f&#252;r libert&#228;re Experimente!</p>
<blockquote><p>So finde ich z.B. das T&#246;tungsverbot ganz okay und kann damit leben, da&#223; der bestraft wird, der es &#252;bertritt, und f&#252;hle mich durch diese Strafdrohung auch nicht in meiner Freiheit eingeschr&#228;nkt.</p></blockquote>
<p>Nein sicher nicht. Problematisch wird es dort, wo der Staat selbst Zwang und Gewalt aus&#252;bt. Die These ist also nicht, dass die Aus&#252;bung von Zwang nicht p&#246;nalisiert werden sollte &#8211; im Gegenteil. Sie sollte immer und konsequent p&#246;nalisiert werden, auch wenn sich der T&#228;ter das Staatsm&#228;ntelchen umh&#228;ngt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29307</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 14:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29307</guid>
		<description>Das ist doch mal ne klare Ansage. Nicht jeder Gegner des Grundgesetzes bekennt sich so offen dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch mal ne klare Ansage. Nicht jeder Gegner des Grundgesetzes bekennt sich so offen dazu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rolf</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29305</link>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 14:37:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29305</guid>
		<description>Wer f&#252;r Eigentum, Marktwirtschaft und individuelle Selbstbestimmung steht, sollte nicht mit dem Grundgesetz unterm Kopfkissen schlafen. Das GG negiert diese Werte (immer mit der Nummer &quot;garantiert die Freiheit XY, es sei denn...&quot; DAS N&#196;HERE REGELT DAS BUNDESGESETZ).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer f&#252;r Eigentum, Marktwirtschaft und individuelle Selbstbestimmung steht, sollte nicht mit dem Grundgesetz unterm Kopfkissen schlafen. Das GG negiert diese Werte (immer mit der Nummer &#8220;garantiert die Freiheit XY, es sei denn&#8230;&#8221; DAS N&#196;HERE REGELT DAS BUNDESGESETZ).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29284</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 11:19:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29284</guid>
		<description>@Christian Hoffmann

Du kannst dir den Pelz nicht waschen, ohne dich nass zu machen. Grundgesetz und Rechtsstaat sind nicht à la carte zu haben. Sie existieren entweder allgemein g&#252;ltig oder sie existieren nicht.

Nenn das meinetwegen &quot;rhetorisches Herumfuchteln&quot;. Ich nenne das konsequent. Warum auf einmal so Wischiwaschi, wenn es ans Eingemachte geht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Hoffmann</p>
<p>Du kannst dir den Pelz nicht waschen, ohne dich nass zu machen. Grundgesetz und Rechtsstaat sind nicht à la carte zu haben. Sie existieren entweder allgemein g&#252;ltig oder sie existieren nicht.</p>
<p>Nenn das meinetwegen &#8220;rhetorisches Herumfuchteln&#8221;. Ich nenne das konsequent. Warum auf einmal so Wischiwaschi, wenn es ans Eingemachte geht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gomez Davila</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29267</link>
		<dc:creator>Gomez Davila</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 07:13:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29267</guid>
		<description>@Christian Hoffmann: 

Also mir ist das Herumfuchteln mit dem Grundgesetz allemal lieber als diese verstiegene libert&#228;re Ideologie, nach der sich jeder anma&#223;en kann, im Namen der Freiheit jede Verbindlichkeit aufzuk&#252;ndigen, und die wohl praktisch auf einen Kampf aller gegen aller mit anschlie&#223;ender Monopolisierung eines einzelnen herausliefe, der sich die Gelegenheit zur Tyrannei gewi&#223; nicht nehmen lie&#223;e (auch die Oligopolisierung von einigen mit Verh&#228;ltnissen wie im Schottland des Mittelalters halte ich f&#252;r kein Ideal). Zu meiner spontanen Begeisterung tr&#228;gt gewi&#223; auch nicht bei, da&#223; sich solch gef&#228;hrliche Spinner wie Charles Murray auf libert&#228;re Ideen berufen.
Trotzdem will ich nicht bestreiten, da&#223; ich die Naturrechtstheorie, die durch Deine erhellende Antwort durchschimmert, sehr interessant finde. Danke auch f&#252;r den Buchtip: Trotz aller Skepsis werde ich die &quot;Ethik der Freiheit&quot; wohl mal lesen m&#252;ssen. Zu meinem unverstandenen Einwand: Ich meinte nicht, da&#223; der Staat freiwillige Handlungen sanktioniert, sondern die &#220;BERTRETUNG von Gesetzen, die normalerweise ohnehin freiwillig befolgt werden. So finde ich z.B. das T&#246;tungsverbot ganz okay und kann damit leben, da&#223; der bestraft wird, der es &#252;bertritt, und f&#252;hle mich durch diese Strafdrohung auch nicht in meiner Freiheit eingeschr&#228;nkt. Ich wollte nur darauf hinweisen, da&#223; in den meisten modernen Staatstheorien (Rousseau, Kant, Hegel) der Staat als die Verwirklichung der Freiheit gedacht wird, trotz des Zugest&#228;ndnisses (bei den letzten beiden), da&#223; der historische Ursprung des Staates ein Gewaltakt war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Hoffmann: </p>
<p>Also mir ist das Herumfuchteln mit dem Grundgesetz allemal lieber als diese verstiegene libert&#228;re Ideologie, nach der sich jeder anma&#223;en kann, im Namen der Freiheit jede Verbindlichkeit aufzuk&#252;ndigen, und die wohl praktisch auf einen Kampf aller gegen aller mit anschlie&#223;ender Monopolisierung eines einzelnen herausliefe, der sich die Gelegenheit zur Tyrannei gewi&#223; nicht nehmen lie&#223;e (auch die Oligopolisierung von einigen mit Verh&#228;ltnissen wie im Schottland des Mittelalters halte ich f&#252;r kein Ideal). Zu meiner spontanen Begeisterung tr&#228;gt gewi&#223; auch nicht bei, da&#223; sich solch gef&#228;hrliche Spinner wie Charles Murray auf libert&#228;re Ideen berufen.<br />
Trotzdem will ich nicht bestreiten, da&#223; ich die Naturrechtstheorie, die durch Deine erhellende Antwort durchschimmert, sehr interessant finde. Danke auch f&#252;r den Buchtip: Trotz aller Skepsis werde ich die &#8220;Ethik der Freiheit&#8221; wohl mal lesen m&#252;ssen. Zu meinem unverstandenen Einwand: Ich meinte nicht, da&#223; der Staat freiwillige Handlungen sanktioniert, sondern die &#220;BERTRETUNG von Gesetzen, die normalerweise ohnehin freiwillig befolgt werden. So finde ich z.B. das T&#246;tungsverbot ganz okay und kann damit leben, da&#223; der bestraft wird, der es &#252;bertritt, und f&#252;hle mich durch diese Strafdrohung auch nicht in meiner Freiheit eingeschr&#228;nkt. Ich wollte nur darauf hinweisen, da&#223; in den meisten modernen Staatstheorien (Rousseau, Kant, Hegel) der Staat als die Verwirklichung der Freiheit gedacht wird, trotz des Zugest&#228;ndnisses (bei den letzten beiden), da&#223; der historische Ursprung des Staates ein Gewaltakt war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29263</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 00:35:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29263</guid>
		<description>@Rayson: Liberalismus setzt f&#252;r mich die Freiheit des Individuums und damit die Ablehnung von Zwang voraus. Wo der Staat Zwang aus&#252;bt und Freiheit untergr&#228;bt, sollte der Liberale den Staat ablehnen. Das rhetorische Herumfuchteln mit dem Grundgesetz ist einer sachlichen Diskussion unw&#252;rdig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson: Liberalismus setzt f&#252;r mich die Freiheit des Individuums und damit die Ablehnung von Zwang voraus. Wo der Staat Zwang aus&#252;bt und Freiheit untergr&#228;bt, sollte der Liberale den Staat ablehnen. Das rhetorische Herumfuchteln mit dem Grundgesetz ist einer sachlichen Diskussion unw&#252;rdig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29246</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 16:51:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29246</guid>
		<description>@Christian Hoffmann

Wenn f&#252;r dich Liberalismus die Ablehnung des Rechtsstaats und die Abschaffung des Grundgesetzes als Voraussetzung hat, dann bin ich gerne nicht liberal. Ich bezweifle aber, dass diese Begriffsgebung allgemeine G&#252;ltigkeit beanspruchen k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Hoffmann</p>
<p>Wenn f&#252;r dich Liberalismus die Ablehnung des Rechtsstaats und die Abschaffung des Grundgesetzes als Voraussetzung hat, dann bin ich gerne nicht liberal. Ich bezweifle aber, dass diese Begriffsgebung allgemeine G&#252;ltigkeit beanspruchen k&#246;nnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/comment-page-1/#comment-29235</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 16:13:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2008/02/22/einige-gedanken-zu-steuern-recht-und-gesellschaft/#comment-29235</guid>
		<description>@G. Davila:
&lt;blockquote&gt;&quot;Ich war eigentlich der Ansicht, da&#223; meine als falsch herbeizitierte Aussage das System beschreibt, das auf Freiheit basiert.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Sicher, nur postulierst du darin, dass dieses eine allgemeine Akzeptanz voraussetzt. Das halte ich f&#252;r falsch.

&lt;blockquote&gt;Wie denn?&lt;/blockquote&gt;

Wie gesagt, durch Notwehr und Nothilfe - auch durch vetraglich vereinbarte Hilfe.

&quot;Und wo steht oder wie lautet Rothbards Widerlegung?&quot;

Ich kann hier nicht die gesamte Auseinandersetzung rekapitulieren. Nozick behauptet, dass der Staat als territorialer Gewaltmonopolist auch unter Respekt individueller Rechte enstehen kann, ja wohl enstehen muss, da ihm eine inh&#228;rente Tendenz zur Monopolbildung zugrunde liegt. Rothbard zeigt am Ende von &quot;Ethik der Freiheit&quot;, dass das von Nozick beschriebene Kontinuum keines ist, sondern dass die Etablierung eines Gewaltmonopolisten immer einer Rechtsverletzung bedarf. Auch kann der inh&#228;rente Zwang zur Monopolbildung schlicht nicht erwiesen werden.

&lt;blockquote&gt;&quot;Ich versteh nicht, wie man sich am Zwang als ultima ratio bei Rechtsbruch sto&#223;en kann.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Das tue ich nicht, im Gegenteil, ich bef&#252;rworte ja Selbstverteidigung.

&lt;blockquote&gt;&quot;Denn das meiste von dem, was in Deutschland bei &#220;bertretung sanktioniert wird, mache ich ja ohnehin freiwillig.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Den Einwand verstehe ich nicht. Sicher sanktioniert der Staat freiwillige Handlungen. Genau das ist ja meist das Problem.

&lt;blockquote&gt;&quot;Sorry, aber da fehlt mir das Argument, das diese apodiktische Aussage st&#252;tzt.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Der Staat als territorialer Gewaltmonopolist beruht auf einem Akt der Gewalt: Der gewaltsamen Durchsetzung seines alleinigen Rechts auf Rechtssprechung und -durchsetzung, auf Gewaltanwendung. Eine Institution aber, die qua ihrer Existenz Freiheit untergr&#228;bt kann letztlich nie dem Ziel dienen, Freiheit zu erreichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@G. Davila:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich war eigentlich der Ansicht, da&#223; meine als falsch herbeizitierte Aussage das System beschreibt, das auf Freiheit basiert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sicher, nur postulierst du darin, dass dieses eine allgemeine Akzeptanz voraussetzt. Das halte ich f&#252;r falsch.</p>
<blockquote><p>Wie denn?</p></blockquote>
<p>Wie gesagt, durch Notwehr und Nothilfe &#8211; auch durch vetraglich vereinbarte Hilfe.</p>
<p>&#8220;Und wo steht oder wie lautet Rothbards Widerlegung?&#8221;</p>
<p>Ich kann hier nicht die gesamte Auseinandersetzung rekapitulieren. Nozick behauptet, dass der Staat als territorialer Gewaltmonopolist auch unter Respekt individueller Rechte enstehen kann, ja wohl enstehen muss, da ihm eine inh&#228;rente Tendenz zur Monopolbildung zugrunde liegt. Rothbard zeigt am Ende von &#8220;Ethik der Freiheit&#8221;, dass das von Nozick beschriebene Kontinuum keines ist, sondern dass die Etablierung eines Gewaltmonopolisten immer einer Rechtsverletzung bedarf. Auch kann der inh&#228;rente Zwang zur Monopolbildung schlicht nicht erwiesen werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich versteh nicht, wie man sich am Zwang als ultima ratio bei Rechtsbruch sto&#223;en kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das tue ich nicht, im Gegenteil, ich bef&#252;rworte ja Selbstverteidigung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Denn das meiste von dem, was in Deutschland bei &#220;bertretung sanktioniert wird, mache ich ja ohnehin freiwillig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den Einwand verstehe ich nicht. Sicher sanktioniert der Staat freiwillige Handlungen. Genau das ist ja meist das Problem.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sorry, aber da fehlt mir das Argument, das diese apodiktische Aussage st&#252;tzt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Staat als territorialer Gewaltmonopolist beruht auf einem Akt der Gewalt: Der gewaltsamen Durchsetzung seines alleinigen Rechts auf Rechtssprechung und -durchsetzung, auf Gewaltanwendung. Eine Institution aber, die qua ihrer Existenz Freiheit untergr&#228;bt kann letztlich nie dem Ziel dienen, Freiheit zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
