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Populäre Wirtschaftsirrtümer (I)

Gegen chinesische Kosten haben westliche Unternehmen keine Chance.

Peter Schott von der Universität Yale zeigt in der Zeitschrift “Economic Policy” das Gegenteil (siehe den Artikel beim Handelsblatt).

Rayson in Wirtschaft am 19. 02. 2008 » 7 Kommentare
bisher 7 Kommentare » Kommentare
  1. Paul sagt am 19. 02. 2008 um 21:11 Uhr:

    Ich sage nur “marginal revenue product”….aber mit den Fernsehern ist es einfacher erklärt.

  2. Lina sagt am 19. 02. 2008 um 21:15 Uhr:

    Anschauliches aus der Ökonomie: nach der populär gewordenen “Produktpiraterie” jetzt die leicht obszöne “Produktpenetration”!

    Ich übersetze mir das so: China drückt Billigwaren von minderer Qualität, aber in grossem Umfang in offene Märkte. Dass solches nicht unbedingt schlimme Folgen haben muss, rechnet Peter Schott (im Artikel) vor, indem er Effekt und Erfolg der Begegnung nach Qualitäts- und Innovationskriterien bemisst. Das heisst, wenn ich es richtig verstehe (und um im Bild zu bleiben ;-) !), dass China ein schlechter Liebhaber ist und über kurz oder lang vergessen sein wird…

  3. Dirk sagt am 19. 02. 2008 um 22:38 Uhr:

    Fazit – nach der Handelsblattlektüre – Wir brauchen uns keine Sorge vor den Billigprodukten aus China machen, denn sie sind nur deswegen so billig, weil sie qualitativ minderwertig sind. Ansonsten würden sie ja zu einem höheren Preis abgerechnet werden. Dafür hätte ich allerdings keine Studie gebraucht.

  4. SteffenH sagt am 20. 02. 2008 um 10:22 Uhr:

    China ist genauso eine Gefahr für Deutschland, wie Baden Württemberg für Bayern. Das wissen wir aber nicht erst seit dem Artikel von Schott, sondern schon seit Adam Smith Erläuterungen über den Vorteil der Arbeitsteilung und spätestens seit Ricardos komparativen Kostenvorteilen, nach dem es weder möglich ist, dass ein Land alles besser machen sollte als ein anderes noch uns irgendwann die Arbeit ausgeht. Allerdings ist es schön, dass es ab und zu mal Leute gibt, die das der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis rufen. Ebenso traurig ist es, dass dies nötig ist.

  5. Gomez Davila sagt am 20. 02. 2008 um 19:23 Uhr:

    Zumal dieses ganze Gefasel um den “Weltkrieg um Wohlstand” gefährliche Fehlentscheidungen nach sich ziehen kann: Wenn internationale Arbeitsteilung als Konkurrenz mißverstanden wird, ist merkantilistische Politik nicht weit. Nicht nur Wirtschaftshistoriker wie Abelshauser warnen davor, im Zuge einer solchen Standortpolitik das deutsche “soziale System der Produktion” kaputtzumachen, welches Deutschland seine Spezialität, die von ihm so genannte “diversifizierte Qualitätsproduktiuon”, kosten könnte. Wie sehr ein solches Denken Protektionismus begünstigt und den Freihandel schadet, brauche ich ja nicht zu erwähnen.

  6. Gomez Davila sagt am 20. 02. 2008 um 19:25 Uhr:

    “Dem” Freihandel. Ohne Edit-Funktion kann das Leben echt hart sein.

  7. Dirk sagt am 20. 02. 2008 um 21:16 Uhr:

    China ist genauso eine Gefahr für Deutschland, wie Baden Württemberg für Bayern. Das ist auch mein Lieblingsargument. Allerdings mit Köln und Düsseldorf (-:

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