25. Januar 2008
SPON-Logik
Neuer Zündstoff für die Mindestlohn-Debatte: Laut einer Studie verdient fast jeder Fünfte in Ostdeutschland weniger als 7,50 Euro die Stunde. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle, das die Studie durchführte, lehnt eine Lohnuntergrenze dennoch ab – die Folgen wären “völlig unklar”.
“Dennoch”: Deutlicher kann man ökonomische Ignoranz gar nicht zum Ausdruck bringen. Und “der Mindestlohn”, das sind offensichtlich definitiv 7,50 Euro: Deutlicher kann man Parteilichkeit nicht mehr zum Ausdruck bringen.
Und das im wichtigsten deutschen Online-Nachrichten-Medium. Seitdem Aust weg ist, legen der Spiegel und das drumherum tatsächlich an Qualität zu. Oder jedenfalls, was Linke dafür halten.
Verfasst von Rayson um 12:20 Uhr in der Kategorie Politik, Presse / SPON- und taz-Blog, Wirtschaftspolitik (Trackback)
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