17. Januar 2008
Tagesparallelen
Marian bringt heute das folgende Friedman-Zitat:
If I’m going to do good with other peoples’ money, I first have to take it away from them. That means, that the welfare state philosophy of doing good with other peoples’ money (…) is a philosophy of violence and corrosion. It’s against freedom, because I have to use force to get the money.
In the second place, very few people spend other peoples’ money as carefully as they spend their own.
Und unser Klimaretter Gabriel liefert gleich ein Beispiel dafür:
Angesichts der drastisch gestiegenen Energiekosten hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) die Energieversorger aufgerufen, flächendeckend Sozialtarife für Geringverdiener anzubieten. Gabriel sagte am Donnerstag im Bundestag in seiner Regierungserklärung zum Klimagipfel von Bali, der Preisanstieg für Energie sei ein „ernstes Problem“ für Niedrigverdiener. In einem reichen Land wie Deutschland dürfe es keine Energie- und Brennstoffarmut geben. Die Energieversorger hätten Milliarden verdient. Der Minister erinnerte die Unternehmen an die Maßgabe im Grundgesetz, wonach Eigentum auch zum Wohle der Allgemeinheit verpflichte.
Abgesehen davon, dass ein bisschen Nachhilfe durch Verfassungsrechtler für den Herrn Minister vielleicht nicht schlecht wäre, ist an dieser Forderung vor allem die Chuzpe zu bewundern. Da tritt einer wie Gabriel praktisch jeden Tag dafür ein, dass Energie teurer wird, aber damit der Eindruck bestehen bleibt, dass zwar etwas geschehen soll, aber nichts passieren wird, verpflichtet er andere in der Art absolutistisch regierender Herrscher dazu, mit ihrem Geld die negativen Folgen seiner Politik zu verschleiern. Dass er dies mit Hilfe einer Klippschul-Ökonomie versucht, passt dazu noch ins Bild.
Verfasst von Rayson um 16:16 Uhr in der Kategorie Politik, Umweltpolitik, Wirtschaft (Trackback)
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