4. Januar 2008
Hillary Clinton wird es jedenfalls nicht.
Wenn sich schon die Kollegen vom Antibürokratieteam ausschließlich mit den republikanischen Präsidentschaftskandidaten beschäftigen, dann kann ich mich ja dem anderen Sektor widmen.
Wer auch immer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird: Hillary Clinton wird es jedenfalls nicht, soviel steht für mich seit Iowa fest. Sie glaubt noch nicht einmal mehr selbst daran (Hillary’s Post-Iowa Caucus Speech, youtube-Video). Und sagt mir, was ihr wollt, aber Barack Obama liefert einfach die beste Show von allen Kandidaten (Obama’s Victory Speech, youtube-Video).
Um das auch von Zettel immer wieder hervorgehobene Argument zu unterstreichen, dass es Barack Obama an Erfahrung mangele, wurde Hillary Clinton bei ihrer Rede von Madeleine Albright und von St. Bill eingerahmt. Alleine, dass die beiden aussahen, als ob sie gleich anfangen zu weinen, zeigt, dass das die falsche Entscheidung war. Wer will schon alte, weinende Leute sehen, während der Gegenkandidat von Change und Hope redet?
Und ich glaube einfach nicht, dass Unerfahrenheit in der Außenpolitik für die amerikanischen Wähler ein entscheidendes Kriterium ist.
Apropos Außenpolitik: Hillary Clinton erwähnte bei ihren Zielen den Rückzug aus dem Irak an erster Stelle; bei Barack Obama war der Irak-Krieg nur noch Thema # 4. Ein besseres Kompliment konnte er General Petraeus gar nicht machen.
Verfasst von Marian Wirth um 07:51 Uhr in der Kategorie International, Politik (Trackback)
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