22. Dezember 2007
Gerechtigkeit und Vernunft
Als ökonomisch denkender Mensch wird man gesellschaftlich schnell zum Exoten, weil man für fast alle Problemstellungen andere Antworten hat als so gut wie alle Menschen um einen herum. Wenn sie sich nicht zufällig auch mit Ökonomie beschäftigt haben. Der Grund: Man beurteilt Konstellationen vor allem unter dem Gesichtspunkt der Vernunft oder der Effizienz. Tatsächlich aber ziehen es Menschen in vielen Situationen vor, aus individuellen Gerechtigkeitsüberlegungen heraus unvernünftig zu handeln.
Man schaue sich nur dieses instruktive Beispiel an mit einer Lösung, bei der ich auch erst noch einmal nachdenken musste, so sehr weigerte sich mein Kopf, sich gegenüber meinem Bauch durchzusetzen.
Würde ich dieser Lösung jetzt zustimmen? Selbstverständlich. Ein nicht-diskriminierendes Auswahlverfahren ist so gut wie das andere.
Verfasst von Rayson um 19:48 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen, Wirtschaft (Trackback)
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