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	<title>Kommentare zu: Mindestlohn und Arbeitspl&#228;tze</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-26219</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 19:57:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Das Gute im ungez&#252;gelten Kapitalismus ist: Du musst es nicht.&lt;/blockquote&gt;

Boche beschreibt eigentlich mit seinem Satz exakt das, was wohl den sehr vielen Menschen Angst macht. Auf diese Art von Freiheit muss man  vorbereitet werden (sein). Das sind aber viele nicht. Auch ich geh&#246;re zu denen. Das liegt nicht an fehlender Einsicht. Vielleicht ist es eher ein gewachsenes Misstrauen gegen diejenigen, die so tun, als sei der Umgang mit wirklicher Freiheit etwas, das dem Menschen quasi angeboren sein w&#252;rde. Aber es gibt eine andere Seite. Ich glaube nicht einmal daran, dass diese nur durch unsere Lebensumst&#228;nde entwickelt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Gute im ungez&#252;gelten Kapitalismus ist: Du musst es nicht.</p></blockquote>
<p>Boche beschreibt eigentlich mit seinem Satz exakt das, was wohl den sehr vielen Menschen Angst macht. Auf diese Art von Freiheit muss man  vorbereitet werden (sein). Das sind aber viele nicht. Auch ich geh&#246;re zu denen. Das liegt nicht an fehlender Einsicht. Vielleicht ist es eher ein gewachsenes Misstrauen gegen diejenigen, die so tun, als sei der Umgang mit wirklicher Freiheit etwas, das dem Menschen quasi angeboren sein w&#252;rde. Aber es gibt eine andere Seite. Ich glaube nicht einmal daran, dass diese nur durch unsere Lebensumst&#228;nde entwickelt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schulte-web.com &#187; Blog Archive &#187; Aktion: Pro Mindestlohn :-)</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-26207</link>
		<dc:creator>schulte-web.com &#187; Blog Archive &#187; Aktion: Pro Mindestlohn :-)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 14:08:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Aber ich k&#228;mpfe nat&#252;rlich auch an anderer und sehr schwerem Pflaster hart (am eigenen Limit). Leider mit ziemlich m&#228;&#223;igem Erfolg. Diese Links sind im Artikel enthalten:www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-un [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Aber ich k&auml;mpfe nat&uuml;rlich auch an anderer und sehr schwerem Pflaster hart (am eigenen Limit). Leider mit ziemlich m&auml;&szlig;igem Erfolg. Diese Links sind im Artikel enthalten:www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-un [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25935</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 23:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>Und mehr f&#252;r seine Briefe beim (Ex?-)Monopolisten zahlen darf er auch.

Ansonsten muss ich leider wieder zur Kenntnis nehmen, dass erstens die unr&#252;hmliche betriebswirtschaftliche Lage von Ex-Staatsmonopolisten aus irgendwelchen omin&#246;sen Gr&#252;nden immer wieder gerne einem &quot;ungez&#252;gelten Kapitalismus&quot; zur Last gelegt wird und mit dem Zusammenhang von Lohn, Produktivit&#228;t, Besch&#228;ftigung und Wettbewerb eine der unumstrittensten &#246;konomischen Weisheiten beharrlich ignoriert wird.

&lt;a href=&quot;http://www.cato-unbound.org/2006/11/06/bryan-caplan/the-myth-of-the-rational-voter/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bryan Caplan&lt;/a&gt; hat wohl einfach Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und mehr f&#252;r seine Briefe beim (Ex?-)Monopolisten zahlen darf er auch.</p>
<p>Ansonsten muss ich leider wieder zur Kenntnis nehmen, dass erstens die unr&#252;hmliche betriebswirtschaftliche Lage von Ex-Staatsmonopolisten aus irgendwelchen omin&#246;sen Gr&#252;nden immer wieder gerne einem &#8220;ungez&#252;gelten Kapitalismus&#8221; zur Last gelegt wird und mit dem Zusammenhang von Lohn, Produktivit&#228;t, Besch&#228;ftigung und Wettbewerb eine der unumstrittensten &#246;konomischen Weisheiten beharrlich ignoriert wird.</p>
<p><a href="http://www.cato-unbound.org/2006/11/06/bryan-caplan/the-myth-of-the-rational-voter/" rel="nofollow">Bryan Caplan</a> hat wohl einfach Recht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25929</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 21:51:06 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich m&#246;chte mit keinem Mitarbeiter dort tauschen.&lt;/blockquote&gt;

Das Gute im ungez&#252;gelten Kapitalismus ist: Du musst es nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich m&#246;chte mit keinem Mitarbeiter dort tauschen.</p></blockquote>
<p>Das Gute im ungez&#252;gelten Kapitalismus ist: Du musst es nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rudi Kimmel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25926</link>
		<dc:creator>Rudi Kimmel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 21:48:16 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ein Unternehmen nur dadurch konkurrenzf&#228;hig ist, da&#223; es Hungerl&#246;hne zahlt und diese noch durch Steuermittel erg&#228;nzt werden m&#252;ssen, zahle ich lieber ein paar Cent mehr f&#252;r einen Brief.
Ansonsten m&#252;sste ich als Steuerzahler auch noch mit ansehen, wie vern&#252;ftig bezahlte Stellen einem immer ungez&#252;gelteren Kapitalismus zum Opfer fallen. An der Telekom sieht man ja bestens, wohin die Reise geht. Ich m&#246;chte mit keinem Mitarbeiter dort tauschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Unternehmen nur dadurch konkurrenzf&#228;hig ist, da&#223; es Hungerl&#246;hne zahlt und diese noch durch Steuermittel erg&#228;nzt werden m&#252;ssen, zahle ich lieber ein paar Cent mehr f&#252;r einen Brief.<br />
Ansonsten m&#252;sste ich als Steuerzahler auch noch mit ansehen, wie vern&#252;ftig bezahlte Stellen einem immer ungez&#252;gelteren Kapitalismus zum Opfer fallen. An der Telekom sieht man ja bestens, wohin die Reise geht. Ich m&#246;chte mit keinem Mitarbeiter dort tauschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25920</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 18:51:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Horst:

&quot;Neben dem Verlust von Arbeitspl&#228;tzen, von dem keiner sagen kann, ob er durch die Dynamik eines freien Spiels der Kr&#228;fte kompensiert werden k&#246;nnte, entst&#252;nde vermutlich weiterer Druck auf die L&#246;hne und Geh&#228;lter in diesem Sektor.&quot;

Genau das selbe hat man vor der &#214;ffnung des Telekommunikationsmarktes gesagt. Was ist eingetreten?

Wenn der Staat sinnvoll regeln k&#246;nnte, was zu welchen Preisen hergestellt und vertrieben werden soll, dann h&#228;tte der Ostblock ein prosperierendes System darstellen m&#252;ssen.
Es geht aus zweierlei Gr&#252;nden nicht - zum einen verf&#252;gt niemand &#252;ber das Wissen dazu, zum anderen kann man mangels realer Preise nicht mehr sinnvoll kalkulieren.
Wenn in einem Markt zuviele Anbieter sind und die Preise dementsprechend fallen (z.B. Anbieter bestimmter Arbeitskraft), dann m&#252;ssen sie entscheiden, ob sie mit dem Preis einverstanden sind oder ein anderes Produkt anbieten (eine andere Form von Arbeitsleistung).
Arbeit ist kein homogenes Gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Horst:</p>
<p>&#8220;Neben dem Verlust von Arbeitspl&#228;tzen, von dem keiner sagen kann, ob er durch die Dynamik eines freien Spiels der Kr&#228;fte kompensiert werden k&#246;nnte, entst&#252;nde vermutlich weiterer Druck auf die L&#246;hne und Geh&#228;lter in diesem Sektor.&#8221;</p>
<p>Genau das selbe hat man vor der &#214;ffnung des Telekommunikationsmarktes gesagt. Was ist eingetreten?</p>
<p>Wenn der Staat sinnvoll regeln k&#246;nnte, was zu welchen Preisen hergestellt und vertrieben werden soll, dann h&#228;tte der Ostblock ein prosperierendes System darstellen m&#252;ssen.<br />
Es geht aus zweierlei Gr&#252;nden nicht &#8211; zum einen verf&#252;gt niemand &#252;ber das Wissen dazu, zum anderen kann man mangels realer Preise nicht mehr sinnvoll kalkulieren.<br />
Wenn in einem Markt zuviele Anbieter sind und die Preise dementsprechend fallen (z.B. Anbieter bestimmter Arbeitskraft), dann m&#252;ssen sie entscheiden, ob sie mit dem Preis einverstanden sind oder ein anderes Produkt anbieten (eine andere Form von Arbeitsleistung).<br />
Arbeit ist kein homogenes Gut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25901</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 09:22:46 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist doch bezeichend, da&#223; die Politik unseres Landes sich immer st&#228;rker davor dr&#252;ckt, Strukturreformen anzugehen.
Und als Ablenkung immer mehr &#252;ber Verteilungsfragen redet, und zwar auf &#252;belstem Stammtisch-Niveau.

Ob nun Mindestlohn oder Managerh&#246;chstlohn, alles m&#246;gliche soll reguliert werden - anstatt endlich daf&#252;r zu sorgen, da&#223; Deutschland wieder die Wachstumsraten erreicht, die m&#246;glich w&#228;ren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch bezeichend, da&#223; die Politik unseres Landes sich immer st&#228;rker davor dr&#252;ckt, Strukturreformen anzugehen.<br />
Und als Ablenkung immer mehr &#252;ber Verteilungsfragen redet, und zwar auf &#252;belstem Stammtisch-Niveau.</p>
<p>Ob nun Mindestlohn oder Managerh&#246;chstlohn, alles m&#246;gliche soll reguliert werden &#8211; anstatt endlich daf&#252;r zu sorgen, da&#223; Deutschland wieder die Wachstumsraten erreicht, die m&#246;glich w&#228;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25885</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 17:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Horst,

&lt;em&gt;Sieht so ein Zukunftsmodell aus? Ich stelle mir darunter etwas anderes vor.&lt;/em&gt;

Du darfst gerne zweifen und dir gerne etwas anderes vorstellen. Ich k&#246;nnte dagegen einwenden, dass Zukunftsmodelle die unangenehme Eigenschaft haben, erst in der Zukunft sich auch als solche zu erweisen. Aber das w&#228;re nicht der Punkt. Der ist ein anderer: Warum sollen deine Zweifel Gesetzesform erlangen? Was geht es dich an, welche Vertr&#228;ge andere Menschen auf freiwilliger Basis abschlie&#223;en?
&lt;em&gt;
Aber ist es nicht auch Aufgabe der Politik gewisse Grenzen zu definieren? Im konkreten Fall sind dies Mindestl&#246;hne. &lt;/em&gt;

Selbstverst&#228;ndlich kann die Politik Grenzen definieren. Aber es gibt nichts, aber auch gar nichts umsonst. There ain&#039;t(!) no such thing as a free lunch. Ein Eingriff in Preise hat mehr Folgen, als nur diese Preise zu regulieren. Im konkreten Fall eben Monopolisierung und Arbeitslosigkeit. Die Argumente, die hier angef&#252;hrt werden, sind aus meiner Sicht einfach Anma&#223;ung von Wissen: Was m&#246;glich ist, ergibt sich nicht aus dem, was schlaue Leute sich zurechthirnen, sondern was im t&#228;glichen Prozess von Versuch und Irrtum sich durchsetzt.

&lt;em&gt;Deren Bef&#252;rworter sehen sich nun massiven Kampagnen der Medien ausgesetzt. Die Vorw&#252;rfe treffen jeden hart, der nach L&#246;sungen sucht.&lt;/em&gt;

Ooooch. Bitte keine Opferrolle, was die Darstellung in den Medien angeht. Das ist ebenso beliebt wie uninteressant und unma&#223;geblich.

&lt;em&gt;Wir k&#246;nnen die Lohn- und Gehaltsentwicklung weiter treiben lassen und weiter dabei zusehen, wie immer mehr Leute Probleme damit haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch einen deregulierten Arbeitsmarkt wird man diese Entwicklung bestimmt nicht korrigieren.&lt;/em&gt; 

Sorry, Horst, aber die Probleme, die &quot;immer mehr Leute&quot; haben, sind ganz einfach die durch Regulierung geschaffenen. Wir haben durch die Entwicklung von L&#246;hnen und Sozialabgaben systematisch &#252;ber Jahrzehnte die Schwelle nach oben getrieben, welche Produktivit&#228;t jemand erbringen muss, um als Arbeitnehmer eingestellt werden. Und wir haben es auf der anderen Seite zu einfach gemacht, Entschuldigungen zu finden, nichts f&#252;r den eigenen Lebensunterhalt beitragen zu m&#252;ssen. Letzteres ist durch das ALG II angegangen worden, zwar nicht in zufriedenstellender Form, aber echte Korrekturen (die also nicht auf einer &#196;nderung des Ziels beruhen) m&#252;ssen nat&#252;rlich m&#246;glich sein. Aber die Probleme aus ersterem sind zu tief strukturell verankert. Mit der Globalisierung werden sie heute erbarmungslos aufgedeckt. Die Globalisierung f&#252;r &quot;schuldig&quot; zu erkl&#228;ren, hie&#223;e den Boten zu k&#246;pfen.

&lt;em&gt;Da muss man nach meiner &#220;berzeugung schon aktiv eingreifen. &lt;/em&gt;

Und immer neue Probleme schaffen? Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

&lt;em&gt;Andernfalls wird daf&#252;r sorgen, dass sich der Mittelstand mehr und mehr zur&#252;ckentwickelt. Ich wei&#223; nicht, ob das so gut f&#252;r unsere Gesellschaft ist und wohin das am Ende f&#252;hren w&#252;rde.
&lt;/em&gt;
Das w&#228;re sicher nicht gut, aber die G&#252;te des Ziels sagt leider nichts &#252;ber die Ma&#223;nahme, zu deren Rechtfertigung es dient.

&lt;em&gt;Was w&#252;rde passieren...&lt;/em&gt;

Ich ma&#223;e mir dieses Wissen nicht an. Aber ich meine, dass die beste aller m&#246;glichen L&#246;sungen aus einem Wettbewerbsmarkt resultieren wird.

Wer sich politisch einsetzen will, sollte sich deshalb vielleicht zun&#228;chst mal darum bem&#252;hen, dass der Post ihre Privilegien genommen werden, bevor er sich gegen die Bem&#252;hungen der potenziellen Wettbewerber wendet, gegen diese zu bestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Horst,</p>
<p><em>Sieht so ein Zukunftsmodell aus? Ich stelle mir darunter etwas anderes vor.</em></p>
<p>Du darfst gerne zweifen und dir gerne etwas anderes vorstellen. Ich k&#246;nnte dagegen einwenden, dass Zukunftsmodelle die unangenehme Eigenschaft haben, erst in der Zukunft sich auch als solche zu erweisen. Aber das w&#228;re nicht der Punkt. Der ist ein anderer: Warum sollen deine Zweifel Gesetzesform erlangen? Was geht es dich an, welche Vertr&#228;ge andere Menschen auf freiwilliger Basis abschlie&#223;en?<br />
<em><br />
Aber ist es nicht auch Aufgabe der Politik gewisse Grenzen zu definieren? Im konkreten Fall sind dies Mindestl&#246;hne. </em></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kann die Politik Grenzen definieren. Aber es gibt nichts, aber auch gar nichts umsonst. There ain&#8217;t(!) no such thing as a free lunch. Ein Eingriff in Preise hat mehr Folgen, als nur diese Preise zu regulieren. Im konkreten Fall eben Monopolisierung und Arbeitslosigkeit. Die Argumente, die hier angef&#252;hrt werden, sind aus meiner Sicht einfach Anma&#223;ung von Wissen: Was m&#246;glich ist, ergibt sich nicht aus dem, was schlaue Leute sich zurechthirnen, sondern was im t&#228;glichen Prozess von Versuch und Irrtum sich durchsetzt.</p>
<p><em>Deren Bef&#252;rworter sehen sich nun massiven Kampagnen der Medien ausgesetzt. Die Vorw&#252;rfe treffen jeden hart, der nach L&#246;sungen sucht.</em></p>
<p>Ooooch. Bitte keine Opferrolle, was die Darstellung in den Medien angeht. Das ist ebenso beliebt wie uninteressant und unma&#223;geblich.</p>
<p><em>Wir k&#246;nnen die Lohn- und Gehaltsentwicklung weiter treiben lassen und weiter dabei zusehen, wie immer mehr Leute Probleme damit haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch einen deregulierten Arbeitsmarkt wird man diese Entwicklung bestimmt nicht korrigieren.</em> </p>
<p>Sorry, Horst, aber die Probleme, die &#8220;immer mehr Leute&#8221; haben, sind ganz einfach die durch Regulierung geschaffenen. Wir haben durch die Entwicklung von L&#246;hnen und Sozialabgaben systematisch &#252;ber Jahrzehnte die Schwelle nach oben getrieben, welche Produktivit&#228;t jemand erbringen muss, um als Arbeitnehmer eingestellt werden. Und wir haben es auf der anderen Seite zu einfach gemacht, Entschuldigungen zu finden, nichts f&#252;r den eigenen Lebensunterhalt beitragen zu m&#252;ssen. Letzteres ist durch das ALG II angegangen worden, zwar nicht in zufriedenstellender Form, aber echte Korrekturen (die also nicht auf einer &#196;nderung des Ziels beruhen) m&#252;ssen nat&#252;rlich m&#246;glich sein. Aber die Probleme aus ersterem sind zu tief strukturell verankert. Mit der Globalisierung werden sie heute erbarmungslos aufgedeckt. Die Globalisierung f&#252;r &#8220;schuldig&#8221; zu erkl&#228;ren, hie&#223;e den Boten zu k&#246;pfen.</p>
<p><em>Da muss man nach meiner &#220;berzeugung schon aktiv eingreifen. </em></p>
<p>Und immer neue Probleme schaffen? Selbstmord aus Angst vor dem Tod?</p>
<p><em>Andernfalls wird daf&#252;r sorgen, dass sich der Mittelstand mehr und mehr zur&#252;ckentwickelt. Ich wei&#223; nicht, ob das so gut f&#252;r unsere Gesellschaft ist und wohin das am Ende f&#252;hren w&#252;rde.<br />
</em><br />
Das w&#228;re sicher nicht gut, aber die G&#252;te des Ziels sagt leider nichts &#252;ber die Ma&#223;nahme, zu deren Rechtfertigung es dient.</p>
<p><em>Was w&#252;rde passieren&#8230;</em></p>
<p>Ich ma&#223;e mir dieses Wissen nicht an. Aber ich meine, dass die beste aller m&#246;glichen L&#246;sungen aus einem Wettbewerbsmarkt resultieren wird.</p>
<p>Wer sich politisch einsetzen will, sollte sich deshalb vielleicht zun&#228;chst mal darum bem&#252;hen, dass der Post ihre Privilegien genommen werden, bevor er sich gegen die Bem&#252;hungen der potenziellen Wettbewerber wendet, gegen diese zu bestehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25884</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 16:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ist es nicht so, dass schon heute ein paar hunderttausend Leute sogenannte &quot;Aufstocker&quot; sind? &#220;ber 63% der Menschen, die im Postbriefdienst besch&#228;ftigt werden, sind &quot;geringf&#252;gig Besch&#228;ftigte&quot;. Sieht so ein Zukunftsmodell aus? Ich stelle mir darunter etwas anderes vor.

Was, au&#223;er der Forderung nach freien M&#228;rkten, bleibt &#252;brig, wenn man die Tatsache, dass die Einf&#252;hrung des Mindestlohnes im speziellen Fall der Post nur dazu dient, Wettbewerb auszuschalten, einmal abzieht? Etwa das Argument, dass die Bef&#252;rworter des Mindestlohnes, die Menschen bevormunden, denen nun die Basis f&#252;r ihre sowieso sp&#228;rliche Existenz durch K&#252;ndigungen oder Schlie&#223;ungen von Unternehmen genommen wird? Im Dienstleistungssektor wird nicht &#252;ppig bezahlt. Das ist bekannt und vielleicht m&#252;ssen wir das wirklich noch lernen. Aber ist es nicht auch Aufgabe der Politik gewisse Grenzen zu definieren? Im konkreten Fall sind dies Mindestl&#246;hne. Deren Bef&#252;rworter sehen sich nun massiven Kampagnen der Medien ausgesetzt. Die Vorw&#252;rfe treffen jeden hart, der nach L&#246;sungen sucht. 

Wir k&#246;nnen die Lohn- und Gehaltsentwicklung weiter treiben lassen und weiter dabei zusehen, wie immer mehr Leute Probleme damit haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch einen deregulierten Arbeitsmarkt wird man diese Entwicklung bestimmt &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; korrigieren. Da muss man nach meiner &#220;berzeugung schon aktiv eingreifen. Andernfalls wird daf&#252;r sorgen, dass sich der Mittelstand mehr und mehr zur&#252;ckentwickelt. Ich wei&#223; nicht, ob das so gut f&#252;r unsere Gesellschaft ist und wohin das am Ende f&#252;hren w&#252;rde.

Was w&#252;rde passieren, wenn der Mindestlohn nicht k&#228;me und die Post ihre Strukturkosten ihrer Wettbewerbsf&#228;higkeit zuliebe drastisch reduzieren m&#252;sste? Neben dem Verlust von Arbeitspl&#228;tzen, von dem keiner sagen kann, ob er durch die Dynamik eines freien Spiels der Kr&#228;fte kompensiert werden k&#246;nnte, entst&#252;nde vermutlich weiterer Druck auf die L&#246;hne und Geh&#228;lter in diesem Sektor. Aber nat&#252;rlich ist es auch unter den gegebenen Umst&#228;nden nicht voraussehbar, wie es sich weiterentwickeln wird. Vielleicht ist ja Thiels (PIN) Vorschlag der richtige Weg. Er m&#246;chte die Einf&#252;hrung der Mindestl&#246;hne zeitlich bis 2011 strecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht so, dass schon heute ein paar hunderttausend Leute sogenannte &#8220;Aufstocker&#8221; sind? &#220;ber 63% der Menschen, die im Postbriefdienst besch&#228;ftigt werden, sind &#8220;geringf&#252;gig Besch&#228;ftigte&#8221;. Sieht so ein Zukunftsmodell aus? Ich stelle mir darunter etwas anderes vor.</p>
<p>Was, au&#223;er der Forderung nach freien M&#228;rkten, bleibt &#252;brig, wenn man die Tatsache, dass die Einf&#252;hrung des Mindestlohnes im speziellen Fall der Post nur dazu dient, Wettbewerb auszuschalten, einmal abzieht? Etwa das Argument, dass die Bef&#252;rworter des Mindestlohnes, die Menschen bevormunden, denen nun die Basis f&#252;r ihre sowieso sp&#228;rliche Existenz durch K&#252;ndigungen oder Schlie&#223;ungen von Unternehmen genommen wird? Im Dienstleistungssektor wird nicht &#252;ppig bezahlt. Das ist bekannt und vielleicht m&#252;ssen wir das wirklich noch lernen. Aber ist es nicht auch Aufgabe der Politik gewisse Grenzen zu definieren? Im konkreten Fall sind dies Mindestl&#246;hne. Deren Bef&#252;rworter sehen sich nun massiven Kampagnen der Medien ausgesetzt. Die Vorw&#252;rfe treffen jeden hart, der nach L&#246;sungen sucht. </p>
<p>Wir k&#246;nnen die Lohn- und Gehaltsentwicklung weiter treiben lassen und weiter dabei zusehen, wie immer mehr Leute Probleme damit haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch einen deregulierten Arbeitsmarkt wird man diese Entwicklung bestimmt <b>nicht</b> korrigieren. Da muss man nach meiner &#220;berzeugung schon aktiv eingreifen. Andernfalls wird daf&#252;r sorgen, dass sich der Mittelstand mehr und mehr zur&#252;ckentwickelt. Ich wei&#223; nicht, ob das so gut f&#252;r unsere Gesellschaft ist und wohin das am Ende f&#252;hren w&#252;rde.</p>
<p>Was w&#252;rde passieren, wenn der Mindestlohn nicht k&#228;me und die Post ihre Strukturkosten ihrer Wettbewerbsf&#228;higkeit zuliebe drastisch reduzieren m&#252;sste? Neben dem Verlust von Arbeitspl&#228;tzen, von dem keiner sagen kann, ob er durch die Dynamik eines freien Spiels der Kr&#228;fte kompensiert werden k&#246;nnte, entst&#252;nde vermutlich weiterer Druck auf die L&#246;hne und Geh&#228;lter in diesem Sektor. Aber nat&#252;rlich ist es auch unter den gegebenen Umst&#228;nden nicht voraussehbar, wie es sich weiterentwickeln wird. Vielleicht ist ja Thiels (PIN) Vorschlag der richtige Weg. Er m&#246;chte die Einf&#252;hrung der Mindestl&#246;hne zeitlich bis 2011 strecken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25879</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 11:18:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Wie meinte ein Ver.di Funktion&#228;r: „Man hat nat&#252;rlich ein Problem, wenn man sein Gesch&#228;ftsmodell darauf st&#252;tzt, dass man den Leuten nicht genug bezahlt, sondern darauf vertraut, dass diese zus&#228;tzliche Leistungen des Staates erhalten“&lt;/em&gt;

Und dieser Bullshit wird von einigen auch gedankenlos nachgeplappert. Es geht in Wirklichkeit aber darum, der Post Konkurrenz zu verschaffen. Und das nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil das Entdeckungsverfahren Markt in Gang kommen soll. Wenn es Teil dieses Entdeckungsverfahrens ist, dass das Gut auch g&#252;nstiger produziert werden kann, dann sind wir wieder einmal schlauer geworden.

Wer keinen Wettbewerb will, die Kunden einem Staatsmonopolisten ausliefern und andere Leute lieber staatliche Almosen beziehen denn als Geringverdiener arbeiten sehen m&#246;chte, der soll das dann bitte auch so sagen.

Aber von &quot;Gesch&#228;ftsmodellen&quot; will ich keine Pappnasen reden h&#246;ren, deren eigene wiederholt grandios gescheitert sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie meinte ein Ver.di Funktion&#228;r: „Man hat nat&#252;rlich ein Problem, wenn man sein Gesch&#228;ftsmodell darauf st&#252;tzt, dass man den Leuten nicht genug bezahlt, sondern darauf vertraut, dass diese zus&#228;tzliche Leistungen des Staates erhalten“</em></p>
<p>Und dieser Bullshit wird von einigen auch gedankenlos nachgeplappert. Es geht in Wirklichkeit aber darum, der Post Konkurrenz zu verschaffen. Und das nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil das Entdeckungsverfahren Markt in Gang kommen soll. Wenn es Teil dieses Entdeckungsverfahrens ist, dass das Gut auch g&#252;nstiger produziert werden kann, dann sind wir wieder einmal schlauer geworden.</p>
<p>Wer keinen Wettbewerb will, die Kunden einem Staatsmonopolisten ausliefern und andere Leute lieber staatliche Almosen beziehen denn als Geringverdiener arbeiten sehen m&#246;chte, der soll das dann bitte auch so sagen.</p>
<p>Aber von &#8220;Gesch&#228;ftsmodellen&#8221; will ich keine Pappnasen reden h&#246;ren, deren eigene wiederholt grandios gescheitert sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25878</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 10:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Horst: Bitte betrachte es doch einfach mal vom Ergebnis her. Die einzigen nennenswerten Konkurrenten der Post, die ihre Leute immerhin f&#252;r etwa 7.50 Euro arbeiten lassen, werden gerade fl&#228;chendeckend plattgemacht oder verwerfen ihre Gesch&#228;ftsplanungen. 

Dagegen ist es der gro&#223;en Koalition v&#246;llig gleichg&#252;ltig, ob Friseurinnen oder Zimmerm&#228;dchen noch viel weniger verdienen als solche Briefzusteller. Dann liegt doch die Vermutung zumindest sehr nahe, dass es bei all dem Polittheater der letzten Wochen nicht um Lohngerechtigkeit, sondern um das Ausschalten der privaten Konkurrenz der Post ging.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Horst: Bitte betrachte es doch einfach mal vom Ergebnis her. Die einzigen nennenswerten Konkurrenten der Post, die ihre Leute immerhin f&#252;r etwa 7.50 Euro arbeiten lassen, werden gerade fl&#228;chendeckend plattgemacht oder verwerfen ihre Gesch&#228;ftsplanungen. </p>
<p>Dagegen ist es der gro&#223;en Koalition v&#246;llig gleichg&#252;ltig, ob Friseurinnen oder Zimmerm&#228;dchen noch viel weniger verdienen als solche Briefzusteller. Dann liegt doch die Vermutung zumindest sehr nahe, dass es bei all dem Polittheater der letzten Wochen nicht um Lohngerechtigkeit, sondern um das Ausschalten der privaten Konkurrenz der Post ging.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FTT</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25877</link>
		<dc:creator>FTT</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 10:21:47 +0000</pubDate>
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		<description>Die Gesellschaft ist &quot;entsolidarisiert&quot;, &quot;jeder schaut nur auf sich&quot; und, um das zu &#228;ndern, nimmt man den Schw&#228;chsten die M&#246;glichkeit, selbst f&#252;r ihren Unterhalt aufzukommen.

Dass in der &#246;ffentlichen Debatte von den &quot;Kr&#228;ften der Solidarit&#228;t&quot; quasi unwidersprochen und mit z.T. verzerrten Statistiken unaufh&#246;rlich darauf verwiesen wird, dass der Aufschwung beim &quot;kleinen Mann&quot; ankommt, ist der himmelschreiende Verrat an den eigenen, ach so heiligen Leitprinzipien. Ehrlicherweise k&#246;nnte man angesichts einer Situation, in der die Arbeitslosenquote locker mal um eine Million w&#228;hrend ein, zwei Jahren sinkt, nicht von einem &quot;unsolidarischen Aufschwung&quot; oder dergleichen sprechen. Es sei denn, man versteht Solidarit&#228;t eben nicht mehr als (moralisches) R&#252;cksichtnahmegebot gegen&#252;ber den anderen, v.a. &quot;schw&#228;cheren&quot; Mitmenschen, sondern als subjektiv-rechtlichen Anspruch gegen&#252;ber der Gesellschaft, vulgo dem Staat, dass meine realen Eink&#252;nfte gef&#228;lligst stetig zu wachsen zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesellschaft ist &#8220;entsolidarisiert&#8221;, &#8220;jeder schaut nur auf sich&#8221; und, um das zu &#228;ndern, nimmt man den Schw&#228;chsten die M&#246;glichkeit, selbst f&#252;r ihren Unterhalt aufzukommen.</p>
<p>Dass in der &#246;ffentlichen Debatte von den &#8220;Kr&#228;ften der Solidarit&#228;t&#8221; quasi unwidersprochen und mit z.T. verzerrten Statistiken unaufh&#246;rlich darauf verwiesen wird, dass der Aufschwung beim &#8220;kleinen Mann&#8221; ankommt, ist der himmelschreiende Verrat an den eigenen, ach so heiligen Leitprinzipien. Ehrlicherweise k&#246;nnte man angesichts einer Situation, in der die Arbeitslosenquote locker mal um eine Million w&#228;hrend ein, zwei Jahren sinkt, nicht von einem &#8220;unsolidarischen Aufschwung&#8221; oder dergleichen sprechen. Es sei denn, man versteht Solidarit&#228;t eben nicht mehr als (moralisches) R&#252;cksichtnahmegebot gegen&#252;ber den anderen, v.a. &#8220;schw&#228;cheren&#8221; Mitmenschen, sondern als subjektiv-rechtlichen Anspruch gegen&#252;ber der Gesellschaft, vulgo dem Staat, dass meine realen Eink&#252;nfte gef&#228;lligst stetig zu wachsen zu haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Schulte</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25872</link>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 23:59:22 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;n, dass Boche seine Motiven erl&#228;utert, die ihn zum Gegner des Mindestlohns machen. Er m&#246;chte ein paar Cent f&#252;r den Briefversand einsparen. Dabei schreibt er wahrscheinlich, wie ich, kaum noch Briefe, sondern erledigt alles via E-Mail.;-) Oh, ich sehe, er hat&#039;s -einen &quot;Brief&quot; sp&#228;ter- richtig gestellt.

Karstens Position finde ich (logisch) richtig. Halleluja! 

Ich unterstelle, dass die PIN-Leute diese Position nicht teilen werden. Sie verlieren ihre Jobs. Aber sind das wirklich wirtschaftliche Gr&#252;nde oder ist es nicht tats&#228;chlich mehr der Versuch (mit Unterst&#252;tzung der Presse - nicht nur Springer!) die Stimmung gegen die ungeliebte Entscheidung entsprechend aufzuheizen? 

Es ist, finde ich, falsch, die Sache darauf verk&#252;rzen zu wollen, dass Funktion&#228;re den betroffenen Arbeitnehmern durch die Einf&#252;hrung des Mindestlohnes, den Verlust ihrer Arbeit im Grunde aufgen&#246;tigt h&#228;tten. Das unterstellt als Maxime, dass jeder nur sich selbst gegen&#252;ber verantwortlich ist – egal, ob er diese Verantwortung tragen kann oder nicht. Auf gut Deutsch: Die entsoldidarisierte Gesellschaft. Die brauchen wir nicht, weil jeder nur f&#252;r sich selbst sorgt. Die anderen k&#246;nnen sehen, wo sie bleiben.

Die Lohn- und Gehaltsniveaus steigen nicht. Noch immer nicht. Die Inflation frisst die kleinen Steigerungen verschiedener Lohnrunden auf. Es &#228;ndert sich nichts an der seit Jahren andauernden Entwicklung. Die Partizipation der Arbeitnehmer wird zum Auslaufmodell. 

Auch wenn die geforderten und ach so tollen Modelle, die die Beteiligung von Arbeitnehmern an Kapitalertr&#228;gen der Unternehmen versprechen, aktuell verst&#228;rkt diskutiert werden, am Ende f&#252;hren sie doch nur dazu, dass Anteile des Einkommens abh&#228;ngig Besch&#228;ftigter mit unternehmerischen Risiken belastet werden. Diese wollen aber  viele Arbeitnehmer vielleicht &#252;berhaupt nicht &#252;bernehmen. Danach wird aber in der Diskussion nicht gefragt. Die Seite der Bef&#252;rworter erkl&#228;rt nicht, dass durch die geschaffenen Einkommensstrukturen neue Risiken f&#252;r die Arbeitnehmerseite entstehen. Und die Gewerkschaften tr&#228;umen davon, dass solche gewinnabh&#228;ngigen Einkommensanteile dem bisherigen Lohn einfach zugeschlagen w&#252;rden. Letztlich &#252;bernimmt jedoch der Arbeitnehmer zus&#228;tzlich zu seinem Arbeitsplatzrisiko noch einen Teil des unternehmerischen Riskos. 

Es kann sein, dass ein PIN-Mitarbeiter, der im Monat auf 1.020  (40 Arbeitsstunden) Euro kommt, damit klar kommt. Die Rente meiner Mutter ist noch ein bisschen kleiner. Aber man sollte daf&#252;r k&#228;mpfen, dass f&#252;r diesen Job mindestens 1,631,31 (40 Arbeitsstunden) Euro bezahlt werden. Und in dieser Phase befinden wir uns noch.

Wie meinte ein Ver.di Funktion&#228;r: „Man hat nat&#252;rlich ein Problem, wenn man sein Gesch&#228;ftsmodell darauf st&#252;tzt, dass man den Leuten nicht genug bezahlt, sondern darauf vertraut, dass diese zus&#228;tzliche Leistungen des Staates erhalten“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n, dass Boche seine Motiven erl&#228;utert, die ihn zum Gegner des Mindestlohns machen. Er m&#246;chte ein paar Cent f&#252;r den Briefversand einsparen. Dabei schreibt er wahrscheinlich, wie ich, kaum noch Briefe, sondern erledigt alles via E-Mail.;-) Oh, ich sehe, er hat&#8217;s -einen &#8220;Brief&#8221; sp&#228;ter- richtig gestellt.</p>
<p>Karstens Position finde ich (logisch) richtig. Halleluja! </p>
<p>Ich unterstelle, dass die PIN-Leute diese Position nicht teilen werden. Sie verlieren ihre Jobs. Aber sind das wirklich wirtschaftliche Gr&#252;nde oder ist es nicht tats&#228;chlich mehr der Versuch (mit Unterst&#252;tzung der Presse &#8211; nicht nur Springer!) die Stimmung gegen die ungeliebte Entscheidung entsprechend aufzuheizen? </p>
<p>Es ist, finde ich, falsch, die Sache darauf verk&#252;rzen zu wollen, dass Funktion&#228;re den betroffenen Arbeitnehmern durch die Einf&#252;hrung des Mindestlohnes, den Verlust ihrer Arbeit im Grunde aufgen&#246;tigt h&#228;tten. Das unterstellt als Maxime, dass jeder nur sich selbst gegen&#252;ber verantwortlich ist – egal, ob er diese Verantwortung tragen kann oder nicht. Auf gut Deutsch: Die entsoldidarisierte Gesellschaft. Die brauchen wir nicht, weil jeder nur f&#252;r sich selbst sorgt. Die anderen k&#246;nnen sehen, wo sie bleiben.</p>
<p>Die Lohn- und Gehaltsniveaus steigen nicht. Noch immer nicht. Die Inflation frisst die kleinen Steigerungen verschiedener Lohnrunden auf. Es &#228;ndert sich nichts an der seit Jahren andauernden Entwicklung. Die Partizipation der Arbeitnehmer wird zum Auslaufmodell. </p>
<p>Auch wenn die geforderten und ach so tollen Modelle, die die Beteiligung von Arbeitnehmern an Kapitalertr&#228;gen der Unternehmen versprechen, aktuell verst&#228;rkt diskutiert werden, am Ende f&#252;hren sie doch nur dazu, dass Anteile des Einkommens abh&#228;ngig Besch&#228;ftigter mit unternehmerischen Risiken belastet werden. Diese wollen aber  viele Arbeitnehmer vielleicht &#252;berhaupt nicht &#252;bernehmen. Danach wird aber in der Diskussion nicht gefragt. Die Seite der Bef&#252;rworter erkl&#228;rt nicht, dass durch die geschaffenen Einkommensstrukturen neue Risiken f&#252;r die Arbeitnehmerseite entstehen. Und die Gewerkschaften tr&#228;umen davon, dass solche gewinnabh&#228;ngigen Einkommensanteile dem bisherigen Lohn einfach zugeschlagen w&#252;rden. Letztlich &#252;bernimmt jedoch der Arbeitnehmer zus&#228;tzlich zu seinem Arbeitsplatzrisiko noch einen Teil des unternehmerischen Riskos. </p>
<p>Es kann sein, dass ein PIN-Mitarbeiter, der im Monat auf 1.020  (40 Arbeitsstunden) Euro kommt, damit klar kommt. Die Rente meiner Mutter ist noch ein bisschen kleiner. Aber man sollte daf&#252;r k&#228;mpfen, dass f&#252;r diesen Job mindestens 1,631,31 (40 Arbeitsstunden) Euro bezahlt werden. Und in dieser Phase befinden wir uns noch.</p>
<p>Wie meinte ein Ver.di Funktion&#228;r: „Man hat nat&#252;rlich ein Problem, wenn man sein Gesch&#228;ftsmodell darauf st&#252;tzt, dass man den Leuten nicht genug bezahlt, sondern darauf vertraut, dass diese zus&#228;tzliche Leistungen des Staates erhalten“</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25864</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 18:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>Karsten hat die rote Fahne gehisst, um im Kampf um den Blog-internen Posten des Quoten-Sozen bessere Chancen zu haben. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Karsten hat die rote Fahne gehisst, um im Kampf um den Blog-internen Posten des Quoten-Sozen bessere Chancen zu haben. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25863</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 18:38:19 +0000</pubDate>
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		<description>Etwas polememisch gefargt - seit wann beteiligt sich dieser Blog denn am Hissen roter Fahnen? ;)

Wenn ein erwachsener B&#252;rger entscheidet, dass er f&#252;r einen Lohn X arbeiten will, hat kein bervormundender Funktion&#228;r f&#252;r ihn festzulegen, dass er besser dauerhaft arbeitslos zu sein hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas polememisch gefargt &#8211; seit wann beteiligt sich dieser Blog denn am Hissen roter Fahnen? <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn ein erwachsener B&#252;rger entscheidet, dass er f&#252;r einen Lohn X arbeiten will, hat kein bervormundender Funktion&#228;r f&#252;r ihn festzulegen, dass er besser dauerhaft arbeitslos zu sein hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25833</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 22:15:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25833</guid>
		<description>Buenavista schrieb:
&lt;blockquote&gt;Das ist ein schleichender Prozess des langsamen Absenkens der L&#246;hne von wenig oder nicht-qualifizierten Menschen.&lt;/blockquote&gt;
Und Du meinst, der Markt w&#252;rde darauf nicht reagieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Buenavista schrieb:</p>
<blockquote><p>Das ist ein schleichender Prozess des langsamen Absenkens der L&#246;hne von wenig oder nicht-qualifizierten Menschen.</p></blockquote>
<p>Und Du meinst, der Markt w&#252;rde darauf nicht reagieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buenavista</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25815</link>
		<dc:creator>Buenavista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 13:10:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25815</guid>
		<description>http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung114930.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung114930.html" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung114930.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25813</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 12:41:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25813</guid>
		<description>@Buenavista:
&gt; Das ist ein
&gt; schleichender
&gt; Prozess ...
Falsch. 
Das ist ein fast nicht vorhandener Proze&#223;.

Der Punkt ist doch: Dein Beispiel gibt es nicht.
Du hast diese 1-Euro-Jobs nicht. Und Du w&#252;rdest sie auch nicht besetzt kriegen.

Und das hat NICHTS damit zu tun, da&#223; irgendjemand die ebenso imagin&#228;ren 10-Euro-Jobs sch&#252;tzen will.

Es w&#228;re gesetzlich n&#228;mlich schon immer m&#246;glich gewesen, Leute so niedrig zu bezahlen, und das Sozialamt schie&#223;t den Rest zum Lebensunterhalt zu.
Das war schon vor Hartz-4 so.

Diese ganzen konstruierten Auswirkungen auf andere Arbeitspl&#228;tze sind realit&#228;tsfern.

Es bleibt bei der zentralen Frage: Soll Leuten mit niedriger Produktivit&#228;t durch staatliche Gelder geholfen werden oder will man sie per Gesetz komplett in die Arbeitslosigkeit zwingen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Buenavista:<br />
&gt; Das ist ein<br />
&gt; schleichender<br />
&gt; Prozess &#8230;<br />
Falsch.<br />
Das ist ein fast nicht vorhandener Proze&#223;.</p>
<p>Der Punkt ist doch: Dein Beispiel gibt es nicht.<br />
Du hast diese 1-Euro-Jobs nicht. Und Du w&#252;rdest sie auch nicht besetzt kriegen.</p>
<p>Und das hat NICHTS damit zu tun, da&#223; irgendjemand die ebenso imagin&#228;ren 10-Euro-Jobs sch&#252;tzen will.</p>
<p>Es w&#228;re gesetzlich n&#228;mlich schon immer m&#246;glich gewesen, Leute so niedrig zu bezahlen, und das Sozialamt schie&#223;t den Rest zum Lebensunterhalt zu.<br />
Das war schon vor Hartz-4 so.</p>
<p>Diese ganzen konstruierten Auswirkungen auf andere Arbeitspl&#228;tze sind realit&#228;tsfern.</p>
<p>Es bleibt bei der zentralen Frage: Soll Leuten mit niedriger Produktivit&#228;t durch staatliche Gelder geholfen werden oder will man sie per Gesetz komplett in die Arbeitslosigkeit zwingen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buenavista</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25809</link>
		<dc:creator>Buenavista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 12:06:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25809</guid>
		<description>R.A.

Weil das - noch - nicht funktioniert. Nicht mit einem Euro. Das ist ein schleichender Prozess des langsamen Absenkens der L&#246;hne von wenig oder nicht-qualifizierten Menschen. 

Drei Euro f&#252;r das Zimmerm&#228;dchen im Hamburger Nobelhotel gehen ja schon</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R.A.</p>
<p>Weil das &#8211; noch &#8211; nicht funktioniert. Nicht mit einem Euro. Das ist ein schleichender Prozess des langsamen Absenkens der L&#246;hne von wenig oder nicht-qualifizierten Menschen. </p>
<p>Drei Euro f&#252;r das Zimmerm&#228;dchen im Hamburger Nobelhotel gehen ja schon</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25808</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:57:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25808</guid>
		<description>@Boche: 

Sicher, aber wo das angeschnitten wurde, hatte mich das gerade doch mal interessiert. Hm, bei der &quot;k&#246;rperlichen Integrit&#228;t&quot; w&#252;rde ich etwas anderes bef&#252;rchten, aber danke f&#252;r die Antwort. Aber gut, dann will ich den OT-Diskurs hier mal beenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche: </p>
<p>Sicher, aber wo das angeschnitten wurde, hatte mich das gerade doch mal interessiert. Hm, bei der &#8220;k&#246;rperlichen Integrit&#228;t&#8221; w&#252;rde ich etwas anderes bef&#252;rchten, aber danke f&#252;r die Antwort. Aber gut, dann will ich den OT-Diskurs hier mal beenden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25807</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:55:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25807</guid>
		<description>@Bj&#246;rn

Ich habe dazu nebenan einen Beitrag aufgemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bj&#246;rn</p>
<p>Ich habe dazu nebenan einen Beitrag aufgemacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25806</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:50:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25806</guid>
		<description>@Bj&#246;rn

Das geht doch wirklich arg OT.
Also nur kurz: Ich w&#252;rde eine gesetzliche Sonderbehandlung durchaus f&#252;r angebracht halten, um die von dir richtig angesprochenen Probleme m&#246;glichst zu vermeiden.
Ich bin aber auch der Ansicht, dass es kaum zu gr&#246;&#223;eren Problemen kommen d&#252;rfte, weil dem Menschen im allgemeinen seine k&#246;rperliche Integrit&#228;t sicher mehr wert ist als der Markt f&#252;r seine Niere zu zahlen bereit sein d&#252;rfte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bj&#246;rn</p>
<p>Das geht doch wirklich arg OT.<br />
Also nur kurz: Ich w&#252;rde eine gesetzliche Sonderbehandlung durchaus f&#252;r angebracht halten, um die von dir richtig angesprochenen Probleme m&#246;glichst zu vermeiden.<br />
Ich bin aber auch der Ansicht, dass es kaum zu gr&#246;&#223;eren Problemen kommen d&#252;rfte, weil dem Menschen im allgemeinen seine k&#246;rperliche Integrit&#228;t sicher mehr wert ist als der Markt f&#252;r seine Niere zu zahlen bereit sein d&#252;rfte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25805</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Boche:

Sekund&#228;rfrage: Ist es ethisch vertretbar, dass Organe - also die Chance auf eine Fortf&#252;hrung des Lebens - nur an Menschen verkauft werden d&#252;rfen, die die notwendigen finanziellen Mittel aufbringen k&#246;nnen?

(Disclaimer: Ich gehe mal davon aus, dass du dir einen freien Organmarkt vorstellst auf dem ohne staatlichen Eingriff Angebot und Nachfrage den Preis regulieren.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:</p>
<p>Sekund&#228;rfrage: Ist es ethisch vertretbar, dass Organe &#8211; also die Chance auf eine Fortf&#252;hrung des Lebens &#8211; nur an Menschen verkauft werden d&#252;rfen, die die notwendigen finanziellen Mittel aufbringen k&#246;nnen?</p>
<p>(Disclaimer: Ich gehe mal davon aus, dass du dir einen freien Organmarkt vorstellst auf dem ohne staatlichen Eingriff Angebot und Nachfrage den Preis regulieren.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25804</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:45:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25804</guid>
		<description>@Boche:

Auch wenn wir jetzt OT gehen. W&#252;rdest du in dem Fall argumentieren, dass Organe eben so behandelt werden sollten, wie andere Waren? Also: K&#246;nnte der Staat argumentieren dass man beispielsweise zun&#228;chst eine Niere verkaufen m&#252;sse, ehe man Anrecht auf eine staatliche Alimentierung h&#228;tte? Oder d&#252;rften Gl&#228;ubiger von ihren Schuldnern den Verkauf eines Organs einfordern, so dass diese ihre Schulden begleichen k&#246;nnen?

Ebenfalls: H&#228;tten freiwillige Organverk&#228;ufer Anrecht auf eine staatliche Unterst&#252;tzung, sollte beispielsweise ihre noch vorhandene Niere versagen? St&#252;nde nicht zu bef&#252;rchten, dass der Allgemeinheit finanzielle Mehrkosten entstehen weil - und hier vermute ich nat&#252;rlich nur - die Organverk&#228;ufe prim&#228;r von einem Bev&#246;lkerungssegment ausgehen w&#252;rden, dass sich finanziell nur m&#228;&#223;ig versorgen und eine Dialyse nicht aus eigener Tasche zahlen k&#246;nnte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:</p>
<p>Auch wenn wir jetzt OT gehen. W&#252;rdest du in dem Fall argumentieren, dass Organe eben so behandelt werden sollten, wie andere Waren? Also: K&#246;nnte der Staat argumentieren dass man beispielsweise zun&#228;chst eine Niere verkaufen m&#252;sse, ehe man Anrecht auf eine staatliche Alimentierung h&#228;tte? Oder d&#252;rften Gl&#228;ubiger von ihren Schuldnern den Verkauf eines Organs einfordern, so dass diese ihre Schulden begleichen k&#246;nnen?</p>
<p>Ebenfalls: H&#228;tten freiwillige Organverk&#228;ufer Anrecht auf eine staatliche Unterst&#252;tzung, sollte beispielsweise ihre noch vorhandene Niere versagen? St&#252;nde nicht zu bef&#252;rchten, dass der Allgemeinheit finanzielle Mehrkosten entstehen weil &#8211; und hier vermute ich nat&#252;rlich nur &#8211; die Organverk&#228;ufe prim&#228;r von einem Bev&#246;lkerungssegment ausgehen w&#252;rden, dass sich finanziell nur m&#228;&#223;ig versorgen und eine Dialyse nicht aus eigener Tasche zahlen k&#246;nnte?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25803</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:37:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25803</guid>
		<description>@Buenavista:
&gt; weil diese
&gt; 1-Euri-Jobs die
&gt; 10-Ezro-Jobs
&gt; zerst&#246;ren w&#252;rden.
Eben hast Du noch von Jobs mit 1 Euro Wertsch&#246;pfung geredet, die &quot;zu vergeben&quot; w&#228;ren. D.h. die sind bisher nicht besetzt.

Nun erfindest Du irgendwelche anderen 10-Euro-Jobs, die angeblich zerst&#246;rt werden.

Wenn Deine Logik auch nur eine Spur von Realit&#228;tsn&#228;he h&#228;tte, g&#228;be es in Deutschland &#252;berhaupt keine besser bezahlten Jobs - die w&#252;rden ja immer von schlechter bezahlten &quot;zerst&#246;rt&quot; werden.

Real wird aber die gro&#223;e Mehrheit der Arbeitspl&#228;tze deutlich h&#246;her bezahlt - das widerlegt Deine Vermutung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Buenavista:<br />
&gt; weil diese<br />
&gt; 1-Euri-Jobs die<br />
&gt; 10-Ezro-Jobs<br />
&gt; zerst&#246;ren w&#252;rden.<br />
Eben hast Du noch von Jobs mit 1 Euro Wertsch&#246;pfung geredet, die &#8220;zu vergeben&#8221; w&#228;ren. D.h. die sind bisher nicht besetzt.</p>
<p>Nun erfindest Du irgendwelche anderen 10-Euro-Jobs, die angeblich zerst&#246;rt werden.</p>
<p>Wenn Deine Logik auch nur eine Spur von Realit&#228;tsn&#228;he h&#228;tte, g&#228;be es in Deutschland &#252;berhaupt keine besser bezahlten Jobs &#8211; die w&#252;rden ja immer von schlechter bezahlten &#8220;zerst&#246;rt&#8221; werden.</p>
<p>Real wird aber die gro&#223;e Mehrheit der Arbeitspl&#228;tze deutlich h&#246;her bezahlt &#8211; das widerlegt Deine Vermutung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25801</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:33:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25801</guid>
		<description>@Bj&#246;rn

Ja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bj&#246;rn</p>
<p>Ja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buenavista</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25800</link>
		<dc:creator>Buenavista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:31:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25800</guid>
		<description>R.A.

Nein, er zahlr das Mehrfache drauf, weil diese 1-Euri-Jobs die 10-Ezro-Jobs zerst&#246;ren w&#252;rden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R.A.</p>
<p>Nein, er zahlr das Mehrfache drauf, weil diese 1-Euri-Jobs die 10-Ezro-Jobs zerst&#246;ren w&#252;rden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25799</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:21:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25799</guid>
		<description>@Buenavista:
&gt; Ich habe hier jede
&gt; Menge Jobs f&#252;r
&gt; einen Euro die
&gt; Stunde zu
&gt; vergeben.
Fein. Dann vergib&#039; sie doch.

&gt; Der Steuerzahler
&gt; &#252;bernimmt den
&gt; Rest.
Falsch.
Der Steuerzahler sorgt grunds&#228;tzlich daf&#252;r, da&#223; die Betreffenden ihren Lebensunterhalt kriegen. Im Zweifelsfall tut er dies derzeit zu 100%.

Und wenn Du diesen Leuten nun Jobs gibst, spart der Steuerzahler einen Teil dieses Zuschusses.

Insgesamt ist also allen geholfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Buenavista:<br />
&gt; Ich habe hier jede<br />
&gt; Menge Jobs f&#252;r<br />
&gt; einen Euro die<br />
&gt; Stunde zu<br />
&gt; vergeben.<br />
Fein. Dann vergib&#8217; sie doch.</p>
<p>&gt; Der Steuerzahler<br />
&gt; &#252;bernimmt den<br />
&gt; Rest.<br />
Falsch.<br />
Der Steuerzahler sorgt grunds&#228;tzlich daf&#252;r, da&#223; die Betreffenden ihren Lebensunterhalt kriegen. Im Zweifelsfall tut er dies derzeit zu 100%.</p>
<p>Und wenn Du diesen Leuten nun Jobs gibst, spart der Steuerzahler einen Teil dieses Zuschusses.</p>
<p>Insgesamt ist also allen geholfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buenavista</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25798</link>
		<dc:creator>Buenavista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:11:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25798</guid>
		<description>R.A. prima

Ich habe hier jede Menge Jobs f&#252;r einen Euro die Stunde zu vergeben. 
Der Steuerzahler &#252;bernimmt den Rest. Prima.

Wenn es nur 50 Cent die Stunde sind, dann habe ich noch viel mehr.
Nehmen auch keinen anderen den Arbeitsplatz weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R.A. prima</p>
<p>Ich habe hier jede Menge Jobs f&#252;r einen Euro die Stunde zu vergeben.<br />
Der Steuerzahler &#252;bernimmt den Rest. Prima.</p>
<p>Wenn es nur 50 Cent die Stunde sind, dann habe ich noch viel mehr.<br />
Nehmen auch keinen anderen den Arbeitsplatz weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/comment-page-2/#comment-25797</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:08:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/12/05/mindestlohn-und-arbeitsplaetze/#comment-25797</guid>
		<description>@Buenavista

Im Wettbewerb (und um den geht es uns ja) bereichert ein niedriger Lohn nicht den Unternehmer, sondern ist das Ergebnis der Nachfrage nach dem Produkt/der Dienstleistung und der Bereitschaft, daf&#252;r zu arbeiten. Wenn du die Zahlungsbereitschaft moralisch aufwerten willst, die Kunden einem Produkt gegen&#252;ber aufbringen, w&#252;nsche ich dir schon mal viel Spa&#223; dabei.

Muss der Lohn h&#246;her ausfallen, ob nun wegen des Verlaufs der Angebotskurve oder staatlicher Interventionen, wird nicht zwischen Unternehmer und Mitarbeiter umverteilt, sondern die Produktion findet einfach nicht statt.

Wie kann man f&#252;r etwas moralische &#220;berlegenheit beanspruchen, was letztlich nur dazu f&#252;hrt, anderen Leuten etwas wegzunehmen - den Kunden das Produkt, dem Unternehmer den Gewinn und dem Mitarbeiter den Job?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Buenavista</p>
<p>Im Wettbewerb (und um den geht es uns ja) bereichert ein niedriger Lohn nicht den Unternehmer, sondern ist das Ergebnis der Nachfrage nach dem Produkt/der Dienstleistung und der Bereitschaft, daf&#252;r zu arbeiten. Wenn du die Zahlungsbereitschaft moralisch aufwerten willst, die Kunden einem Produkt gegen&#252;ber aufbringen, w&#252;nsche ich dir schon mal viel Spa&#223; dabei.</p>
<p>Muss der Lohn h&#246;her ausfallen, ob nun wegen des Verlaufs der Angebotskurve oder staatlicher Interventionen, wird nicht zwischen Unternehmer und Mitarbeiter umverteilt, sondern die Produktion findet einfach nicht statt.</p>
<p>Wie kann man f&#252;r etwas moralische &#220;berlegenheit beanspruchen, was letztlich nur dazu f&#252;hrt, anderen Leuten etwas wegzunehmen &#8211; den Kunden das Produkt, dem Unternehmer den Gewinn und dem Mitarbeiter den Job?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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