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	<title>Kommentare zu: Mein Antifazit</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Welchen Skandal hätten Sie denn gerne?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25789</link>
		<dc:creator>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Welchen Skandal hätten Sie denn gerne?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 10:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nachdem der Kampf gegen den Faschismus in der liberalen Blogosph&#228;re gro&#223;e Wellen geschlagen hat, sieht sich auch die gro&#223;e Koalition gezwungen, mal wieder publikumswirksam Unpolitik zu betreiben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nachdem der Kampf gegen den Faschismus in der liberalen Blogosph&#228;re gro&#223;e Wellen geschlagen hat, sieht sich auch die gro&#223;e Koalition gezwungen, mal wieder publikumswirksam Unpolitik zu betreiben. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Bad Blog &#187; Kein Ende mit Schrecken&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25688</link>
		<dc:creator>Bad Blog &#187; Kein Ende mit Schrecken&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 18:41:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eigentlich dachte ich ja die Chose (1,2,3,4,5) ist langsam endlich vorbei. Aber da habe ich mich gr&#252;ndlich get&#228;uscht. Der Blogger Hector Calvelli hat sich n&#228;mlich gegen&#252;ber Ingo Way als derjenige geoutet, der die guten Achsenm&#228;chte dazu brachte den ber&#252;chtigten Text von Michael Holmes zur Antifa auf ihrer Seite zu l&#246;schen. So weit, so gut, so schlecht. Ingo Way nimmt den denunziatorischen Genossen daraufhin ziemlich in die Mangel, was der Gute sich ja auch redlich verdient hat. Vielleicht wollte er dies sogar provozieren, oder wurde von Lizas Welt dazu gezwungen, da Ingo Way vorher ihn als den omin&#246;sen Leserbriefschreiber im Verdacht hatte. Doch dies scheint nun gekl&#228;rt zu sein. Was wiederum nicht bedeutet, dass alles gekl&#228;rt ist. Nein, leider macht Michael Holmes einen &#228;hnlichen Fehler wie viele Linke wenn sie bei einer L&#252;ge ertappt werden, er l&#252;gt noch dreister weiter&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eigentlich dachte ich ja die Chose (1,2,3,4,5) ist langsam endlich vorbei. Aber da habe ich mich gr&#252;ndlich get&#228;uscht. Der Blogger Hector Calvelli hat sich n&#228;mlich gegen&#252;ber Ingo Way als derjenige geoutet, der die guten Achsenm&#228;chte dazu brachte den ber&#252;chtigten Text von Michael Holmes zur Antifa auf ihrer Seite zu l&#246;schen. So weit, so gut, so schlecht. Ingo Way nimmt den denunziatorischen Genossen daraufhin ziemlich in die Mangel, was der Gute sich ja auch redlich verdient hat. Vielleicht wollte er dies sogar provozieren, oder wurde von Lizas Welt dazu gezwungen, da Ingo Way vorher ihn als den omin&#246;sen Leserbriefschreiber im Verdacht hatte. Doch dies scheint nun gekl&#228;rt zu sein. Was wiederum nicht bedeutet, dass alles gekl&#228;rt ist. Nein, leider macht Michael Holmes einen &#228;hnlichen Fehler wie viele Linke wenn sie bei einer L&#252;ge ertappt werden, er l&#252;gt noch dreister weiter&#8230; [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25627</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 14:42:34 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Urliberal? Widerstandsrecht? Sorry, wir schreiben weder das Jahr 1807 noch befinden wir uns einer Situation, die eine Anwendung von Art. 20 Abs. 4 GG rechtfertigen w&#252;rde.&lt;/blockquote&gt;

Noch nicht, liebr Rayson. Aber das Regime arbeitet jeden Tag an einer klitzekleinen Erh&#246;hung des Faschismuspegels. Meine Prognose: Kommt Zeit, kommt Tat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Urliberal? Widerstandsrecht? Sorry, wir schreiben weder das Jahr 1807 noch befinden wir uns einer Situation, die eine Anwendung von Art. 20 Abs. 4 GG rechtfertigen w&#252;rde.</p></blockquote>
<p>Noch nicht, liebr Rayson. Aber das Regime arbeitet jeden Tag an einer klitzekleinen Erh&#246;hung des Faschismuspegels. Meine Prognose: Kommt Zeit, kommt Tat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; US-Waffengesetze, reloaded</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25606</link>
		<dc:creator>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; US-Waffengesetze, reloaded</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 11:08:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zettel fragt: An diejenigen, die daf&#252;r eintreten, gegen Nazis ihr Recht selbst in die Hand zu nehmen, h&#228;tte ich eine Frage: Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen? (Genau genommen: Das Gesetz beinhaltet die Ausgangsvermtung, da&#223; es sich um Notwehr handelt; bestraft wird nur, wem nachzuweisen ist, da&#223; er nicht in Selbstverteidigung gegen den Eindringling geschossen hat). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zettel fragt: An diejenigen, die daf&#252;r eintreten, gegen Nazis ihr Recht selbst in die Hand zu nehmen, h&#228;tte ich eine Frage: Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen? (Genau genommen: Das Gesetz beinhaltet die Ausgangsvermtung, da&#223; es sich um Notwehr handelt; bestraft wird nur, wem nachzuweisen ist, da&#223; er nicht in Selbstverteidigung gegen den Eindringling geschossen hat). [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: micha42</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25605</link>
		<dc:creator>micha42</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 08:59:36 +0000</pubDate>
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		<description>@David: 
&lt;em&gt;Sein Haus sollte man verteidigen d&#252;rfen, wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt, oder?&lt;/em&gt;

Sorry, aber dieses &quot;wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt&quot;, ist ein Freibrief zur Selbstjustiz erster Klasse. Was dabei gern vergessen wird, ist die Urteilsf&#228;higkeit der Selbstjustitiare.

Es gab im Zusammenhang mit ebenjener Gesetzgebung in Florida &lt;a href=&quot;http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=florida+waffen+selbstjustiz&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;u.a. &lt;/a&gt; einen sehr bezeichnenden Fall (zu dem ich leider den Originalartikel nicht mehr finde, nur noch &lt;a href=&quot;http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&amp;threadID=3367&amp;l=2&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;einen Verweis darauf&lt;/a&gt;), in dem ein Mann seinen Nachbarn, mit dem er in einem Streit um M&#252;lls&#228;cke lag, zur Rede stellen wollte. Er ging also, unbewaffnet, hin&#252;ber, und bekam auf der T&#252;rschwelle einen Schuss ab. Der Punkt: Der Sch&#252;tze hat juristische nichts zu bef&#252;rchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David:<br />
<em>Sein Haus sollte man verteidigen d&#252;rfen, wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt, oder?</em></p>
<p>Sorry, aber dieses &#8220;wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt&#8221;, ist ein Freibrief zur Selbstjustiz erster Klasse. Was dabei gern vergessen wird, ist die Urteilsf&#228;higkeit der Selbstjustitiare.</p>
<p>Es gab im Zusammenhang mit ebenjener Gesetzgebung in Florida <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=florida+waffen+selbstjustiz&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=" rel="nofollow">u.a. </a> einen sehr bezeichnenden Fall (zu dem ich leider den Originalartikel nicht mehr finde, nur noch <a href="http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&amp;threadID=3367&amp;l=2" rel="nofollow">einen Verweis darauf</a>), in dem ein Mann seinen Nachbarn, mit dem er in einem Streit um M&#252;lls&#228;cke lag, zur Rede stellen wollte. Er ging also, unbewaffnet, hin&#252;ber, und bekam auf der T&#252;rschwelle einen Schuss ab. Der Punkt: Der Sch&#252;tze hat juristische nichts zu bef&#252;rchten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25603</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 02:56:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen?&lt;/blockquote&gt;

Sein Haus sollte man verteidigen d&#252;rfen, wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen?</p></blockquote>
<p>Sein Haus sollte man verteidigen d&#252;rfen, wie man es f&#252;r angebracht h&#228;lt, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25592</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 19:42:19 +0000</pubDate>
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		<description>Die zwei Minister waren etwas &#252;berzogen, anscheinend kontraproduktiv. Mir ging es tats&#228;chlich eher um solche F&#228;lle wie den, den Du angesprochen hast. Und ohne konkrete Ma&#223;nahmen der radikalen Linken verteidigen zu wollen: Wo der Staat &lt;em&gt;systematisch&lt;/em&gt; sein Gewaltmonopol nicht wahrnimmt, da kann er nicht darauf bestehen, da&#223; keiner die L&#252;cke f&#252;llt. Da&#223; der L&#252;ckenf&#252;ller nicht unbedingt treu nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorgeht, d&#252;rfte meist in der Natur der Sache liegen. Aber der Staat selbst tut es in diesem Fall auch nicht.
Jedenfalls halte ich nichts davon, auch in solchen F&#228;llen noch von Leuten zu verlangen, da&#223; sie Onkel Tom spielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Minister waren etwas &#252;berzogen, anscheinend kontraproduktiv. Mir ging es tats&#228;chlich eher um solche F&#228;lle wie den, den Du angesprochen hast. Und ohne konkrete Ma&#223;nahmen der radikalen Linken verteidigen zu wollen: Wo der Staat <em>systematisch</em> sein Gewaltmonopol nicht wahrnimmt, da kann er nicht darauf bestehen, da&#223; keiner die L&#252;cke f&#252;llt. Da&#223; der L&#252;ckenf&#252;ller nicht unbedingt treu nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorgeht, d&#252;rfte meist in der Natur der Sache liegen. Aber der Staat selbst tut es in diesem Fall auch nicht.<br />
Jedenfalls halte ich nichts davon, auch in solchen F&#228;llen noch von Leuten zu verlangen, da&#223; sie Onkel Tom spielen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marian Wirth</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25590</link>
		<dc:creator>Marian Wirth</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 19:20:21 +0000</pubDate>
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		<description>David,

&lt;em&gt;Wie weit m&#252;&#223;te das Staatsversagen denn gehen, damit man dazu berechtigt ist?&lt;/em&gt;

Mittlerweile hat Rayson den Grundgesetzartikel ja schon genannt, der die Grenze markiert: &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Art. 20, Abs. 4&lt;/a&gt;.

Ich bin mit dem von Dir gebildeten Extrembeispiel aus zwei Gr&#252;nden nicht ganz zufrieden:

Zum einen geht es bei Dir um eine Auseinandersetzung eines Einzelnen mit einer Gruppe, die sein Privateigentum angreift - w&#228;hrend es ja in der Antifa-Diskussion eher darum geht, dass sich zwei Gruppen in einer Auseinandersetzung um den &#246;ffentlichen Raum befinden.

Zum anderen stellen die von Dir angenommenen &quot;zwei Minister in Berlin&quot; so offensichtlich keine Staatsgewalt mehr da, dass die entscheidende Frage nicht mehr gestellt und demzufolge auch nicht mehr beantwortet werden muss. 

Die entscheidende Frage ergibt sich aus Art. 20 Abs.4 a.E.:

&lt;blockquote&gt;wenn andere Abhilfe nicht m&#246;glich ist&lt;/blockquote&gt;

und lautet: &lt;strong&gt;Ist keine andere Abhilfe m&#246;glich?&lt;/strong&gt;

Da gegen Liberalalas ja gerne der Vorwurf erhoben wird, sie besch&#228;ftigten sich mit den Problemen &quot;der Stra&#223;e&quot; nur theoretisch und h&#228;tten von der Praxis keine Ahnung, will ich versuchen, den trockenen GG-Artikel mit einem Beispiel zu erl&#228;utern. 

Als gerade mal wieder die Debatte &#252;ber &quot;national befreite Zonen&quot; aufflammte, gab es einen Zeitungsartikel (den ich leider nicht mehr wiedergefunden habe; ich glaube, aus der SZ), in der ein junger Mann schilderte, dass er regelm&#228;&#223;ig von Neonazis verpr&#252;gelt werde und er nach einem &#220;berfall auf der zust&#228;ndigen Polizeidienststelle mit den Worten empfangen werde: &quot;Ach, Sie schon wieder!&quot;; Ma&#223;nahmen ergreife die Polizei jedoch nicht.

Es w&#228;re sch&#246;n gewesen, wenn der Verfasser des Artikels etwas zur Aufkl&#228;rung dieses Sachverhalts beigetragen h&#228;tte; dem war leider nicht so. Aber das ist so ein Fall, wo ich ins Gr&#252;beln komme. Das Ergebnis dieses Gr&#252;belns ist jedoch immer, dass die Ma&#223;nahmen, die gewaltbereite Linke in solchen F&#228;llen ergreifen, weder zul&#228;ssig noch verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>David,</p>
<p><em>Wie weit m&#252;&#223;te das Staatsversagen denn gehen, damit man dazu berechtigt ist?</em></p>
<p>Mittlerweile hat Rayson den Grundgesetzartikel ja schon genannt, der die Grenze markiert: <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html" rel="nofollow">Art. 20, Abs. 4</a>.</p>
<p>Ich bin mit dem von Dir gebildeten Extrembeispiel aus zwei Gr&#252;nden nicht ganz zufrieden:</p>
<p>Zum einen geht es bei Dir um eine Auseinandersetzung eines Einzelnen mit einer Gruppe, die sein Privateigentum angreift &#8211; w&#228;hrend es ja in der Antifa-Diskussion eher darum geht, dass sich zwei Gruppen in einer Auseinandersetzung um den &#246;ffentlichen Raum befinden.</p>
<p>Zum anderen stellen die von Dir angenommenen &#8220;zwei Minister in Berlin&#8221; so offensichtlich keine Staatsgewalt mehr da, dass die entscheidende Frage nicht mehr gestellt und demzufolge auch nicht mehr beantwortet werden muss. </p>
<p>Die entscheidende Frage ergibt sich aus Art. 20 Abs.4 a.E.:</p>
<blockquote><p>wenn andere Abhilfe nicht m&#246;glich ist</p></blockquote>
<p>und lautet: <strong>Ist keine andere Abhilfe m&#246;glich?</strong></p>
<p>Da gegen Liberalalas ja gerne der Vorwurf erhoben wird, sie besch&#228;ftigten sich mit den Problemen &#8220;der Stra&#223;e&#8221; nur theoretisch und h&#228;tten von der Praxis keine Ahnung, will ich versuchen, den trockenen GG-Artikel mit einem Beispiel zu erl&#228;utern. </p>
<p>Als gerade mal wieder die Debatte &#252;ber &#8220;national befreite Zonen&#8221; aufflammte, gab es einen Zeitungsartikel (den ich leider nicht mehr wiedergefunden habe; ich glaube, aus der SZ), in der ein junger Mann schilderte, dass er regelm&#228;&#223;ig von Neonazis verpr&#252;gelt werde und er nach einem &#220;berfall auf der zust&#228;ndigen Polizeidienststelle mit den Worten empfangen werde: &#8220;Ach, Sie schon wieder!&#8221;; Ma&#223;nahmen ergreife die Polizei jedoch nicht.</p>
<p>Es w&#228;re sch&#246;n gewesen, wenn der Verfasser des Artikels etwas zur Aufkl&#228;rung dieses Sachverhalts beigetragen h&#228;tte; dem war leider nicht so. Aber das ist so ein Fall, wo ich ins Gr&#252;beln komme. Das Ergebnis dieses Gr&#252;belns ist jedoch immer, dass die Ma&#223;nahmen, die gewaltbereite Linke in solchen F&#228;llen ergreifen, weder zul&#228;ssig noch verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zettel</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25587</link>
		<dc:creator>Zettel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 18:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Rayson,

ich stimme dem, was du in diesem Thread geschrieben hast, voll zu; du ersparst mir, es selbst zu schreiben. ;-)

An diejenigen, die daf&#252;r eintreten, gegen Nazis ihr Recht selbst in die Hand zu nehmen, h&#228;tte ich eine Frage: Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen? (Genau genommen: Das Gesetz beinhaltet die Ausgangsvermtung, da&#223; es sich um Notwehr handelt; bestraft wird nur, wem nachzuweisen ist, da&#223; er nicht in Selbstverteidigung gegen den Eindringling geschossen hat).

Ich frage das deswegen, weil ich den Eindruck habe, da&#223; viele, die f&#252;r sich ein Recht auf Selbstjustiz gegen Nazis in Anspruch nehmen, keineswegs generell jedem B&#252;rger dieses Recht gegen jeden Angriff zubilligen. Aber vielleicht irre ich mich ja. 

Herzlich, Zettel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Rayson,</p>
<p>ich stimme dem, was du in diesem Thread geschrieben hast, voll zu; du ersparst mir, es selbst zu schreiben. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An diejenigen, die daf&#252;r eintreten, gegen Nazis ihr Recht selbst in die Hand zu nehmen, h&#228;tte ich eine Frage: Sind Sie eigentlich auch damit einverstanden, da&#223; in Florida j&#252;ngst das Recht jedes B&#252;rgers eingef&#252;hrt wurde, sein Haus notfalls mit der Waffe gegen Einbrecher usw. zu verteidigen? (Genau genommen: Das Gesetz beinhaltet die Ausgangsvermtung, da&#223; es sich um Notwehr handelt; bestraft wird nur, wem nachzuweisen ist, da&#223; er nicht in Selbstverteidigung gegen den Eindringling geschossen hat).</p>
<p>Ich frage das deswegen, weil ich den Eindruck habe, da&#223; viele, die f&#252;r sich ein Recht auf Selbstjustiz gegen Nazis in Anspruch nehmen, keineswegs generell jedem B&#252;rger dieses Recht gegen jeden Angriff zubilligen. Aber vielleicht irre ich mich ja. </p>
<p>Herzlich, Zettel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25584</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 17:36:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25584</guid>
		<description>Urliberal? Widerstandsrecht? Sorry, wir schreiben weder das Jahr 1807 noch befinden wir uns einer Situation, die eine Anwendung von Art. 20 Abs. 4 GG rechtfertigen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Urliberal? Widerstandsrecht? Sorry, wir schreiben weder das Jahr 1807 noch befinden wir uns einer Situation, die eine Anwendung von Art. 20 Abs. 4 GG rechtfertigen w&#252;rde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25583</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 17:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25583</guid>
		<description>&quot;ein Urteil dar&#252;ber f&#228;llen zu d&#252;rfen, ab wann der Staat seinen Auftrag, f&#252;r Sicherheit und Ordnung zu sorgen, nicht mehr angemessen wahrnimmt

im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen&quot; sind urliberale Verhaltenswweisen und haben etwas mit Widerstandstrecht zu tun und dem, was vor 200 Jahren mal &quot;M&#228;nnermut vor F&#252;rstenthronen&quot; genannt wurde. Ich w&#252;rde sogar sagen, mehr als das ganze M&#228;rkte-Vertragsfreiheits-Gekasper, das in der liberalen Bloggosph&#228;re scheinbar ausschlie&#223;lich als liberal angesehen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;ein Urteil dar&#252;ber f&#228;llen zu d&#252;rfen, ab wann der Staat seinen Auftrag, f&#252;r Sicherheit und Ordnung zu sorgen, nicht mehr angemessen wahrnimmt</p>
<p>im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen&#8221; sind urliberale Verhaltenswweisen und haben etwas mit Widerstandstrecht zu tun und dem, was vor 200 Jahren mal &#8220;M&#228;nnermut vor F&#252;rstenthronen&#8221; genannt wurde. Ich w&#252;rde sogar sagen, mehr als das ganze M&#228;rkte-Vertragsfreiheits-Gekasper, das in der liberalen Bloggosph&#228;re scheinbar ausschlie&#223;lich als liberal angesehen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25581</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 16:46:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25581</guid>
		<description>So sieht da schon eher nach Konsens aus - beim Versorgungsanspr&#252;che stellen sind die Deutschen eher mehrheitlich links und bei &quot;law and order&quot; eher rechts.

Auf jeden Fall gibt es in fast jeder Frage eine deutliche Mehrheit f&#252;r den ausufernden Staat.

&gt; “links” (was auch
&gt; hei&#223;t:
&gt; emanzipatorisch,
&gt; fortschrittlich,
&gt; internationalistisch),
Kann man das so gleichsetzen?
Obwohl die breiten Mehrheit der &quot;Linken&quot; diesem Bild eher widerspricht?

Nun gut, Definitionen kann man durchaus pers&#246;nlich setzen.
Und wenn das &quot;links&quot; ist, dann bin ich gerne ein Linker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So sieht da schon eher nach Konsens aus &#8211; beim Versorgungsanspr&#252;che stellen sind die Deutschen eher mehrheitlich links und bei &#8220;law and order&#8221; eher rechts.</p>
<p>Auf jeden Fall gibt es in fast jeder Frage eine deutliche Mehrheit f&#252;r den ausufernden Staat.</p>
<p>&gt; “links” (was auch<br />
&gt; hei&#223;t:<br />
&gt; emanzipatorisch,<br />
&gt; fortschrittlich,<br />
&gt; internationalistisch),<br />
Kann man das so gleichsetzen?<br />
Obwohl die breiten Mehrheit der &#8220;Linken&#8221; diesem Bild eher widerspricht?</p>
<p>Nun gut, Definitionen kann man durchaus pers&#246;nlich setzen.<br />
Und wenn das &#8220;links&#8221; ist, dann bin ich gerne ein Linker.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25579</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 13:47:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25579</guid>
		<description>Bj&#246;rn, das stimmt: was &quot;Vater Staat&quot; - also das Bild eines f&#252;rsorglichen Wohlfahrtsstaates, der sich um alles k&#252;mmert, und der &quot;den Reichen&quot; nimmt und den &quot;Bed&#252;rftigen&quot; (sofern sie keine &quot;Sozialschmarotzer&quot; oder &quot;Ausl&#228;nder&quot; sind) gibt, angeht, gibt es in Deutschland eine starke &quot;linke&quot;   Mehrheit. In Wertefragen gibt es, vielleicht nicht bei den B&#252;rgern, aber unten den Politikern, in den Medien und bei Funktion&#228;ren, von Kirche &#252;ber Gewerkschaft bis zu den Unternehmerverb&#228;nden, eine &quot;Wertkonservative&quot; Mehrheit, die sich Ver&#228;nderungen z&#228;h entgegenstellt. (Wobei auch ein &quot;Linker&quot; Politiker knallhart &quot;konservativ&quot; sein kann.)
Die &quot;strukturelle linke Mehrheit&quot; in Deutschland k&#246;nnte man - auf &quot;antideutsch&quot; - auch als &quot;national-sozialistische&quot; Mehrheit auffassen. Linksliberale Positionen haben, entgegen der &quot;68er&quot;-Legende, in Deutschland nie eine &quot;strukturelle Mehrheit&quot; gehabt, und auch &quot;neoliberale&quot; - bzw. marktradikale, bzw. klassisch wirtschaftsliberale    Positionen d&#252;rften nicht mal in Unternehmerkreise mehrheitsf&#228;hig sein.
Nein, ich f&#252;rchte, die &quot;linke Mehrheit&quot; in Deutschland ist nicht &quot;links&quot; (was auch hei&#223;t: emanzipatorisch, fortschrittlich, internationalistisch), sondern lauwarm-sozialdemokratisch - und strebt in manchem F&#228;llen sogar eine &quot;gr&#246;&#223;ere DDR mit Reisefreiheit&quot; als Ideal an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bj&#246;rn, das stimmt: was &#8220;Vater Staat&#8221; &#8211; also das Bild eines f&#252;rsorglichen Wohlfahrtsstaates, der sich um alles k&#252;mmert, und der &#8220;den Reichen&#8221; nimmt und den &#8220;Bed&#252;rftigen&#8221; (sofern sie keine &#8220;Sozialschmarotzer&#8221; oder &#8220;Ausl&#228;nder&#8221; sind) gibt, angeht, gibt es in Deutschland eine starke &#8220;linke&#8221;   Mehrheit. In Wertefragen gibt es, vielleicht nicht bei den B&#252;rgern, aber unten den Politikern, in den Medien und bei Funktion&#228;ren, von Kirche &#252;ber Gewerkschaft bis zu den Unternehmerverb&#228;nden, eine &#8220;Wertkonservative&#8221; Mehrheit, die sich Ver&#228;nderungen z&#228;h entgegenstellt. (Wobei auch ein &#8220;Linker&#8221; Politiker knallhart &#8220;konservativ&#8221; sein kann.)<br />
Die &#8220;strukturelle linke Mehrheit&#8221; in Deutschland k&#246;nnte man &#8211; auf &#8220;antideutsch&#8221; &#8211; auch als &#8220;national-sozialistische&#8221; Mehrheit auffassen. Linksliberale Positionen haben, entgegen der &#8220;68er&#8221;-Legende, in Deutschland nie eine &#8220;strukturelle Mehrheit&#8221; gehabt, und auch &#8220;neoliberale&#8221; &#8211; bzw. marktradikale, bzw. klassisch wirtschaftsliberale    Positionen d&#252;rften nicht mal in Unternehmerkreise mehrheitsf&#228;hig sein.<br />
Nein, ich f&#252;rchte, die &#8220;linke Mehrheit&#8221; in Deutschland ist nicht &#8220;links&#8221; (was auch hei&#223;t: emanzipatorisch, fortschrittlich, internationalistisch), sondern lauwarm-sozialdemokratisch &#8211; und strebt in manchem F&#228;llen sogar eine &#8220;gr&#246;&#223;ere DDR mit Reisefreiheit&#8221; als Ideal an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25577</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 12:28:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25577</guid>
		<description>&lt;i&gt;Das ist nun nachweisbar falsch - im Gegenteil gibt es eher eine strukturelle linke Mehrheit. Deine Aussage w&#252;rde nur gelten, wenn Du selbst die SPD als “rechts” einordnest, und dann wirds sinnlos.&lt;/i&gt;

Ich pers&#246;nlich sehe da eine durchaus seltsame Verquickung (wobei, historisch so seltsam nicht), die einerseits politisch nach &quot;links&quot; strebt [sprich: starker F&#252;rsorgestaat], dabei aber in den Wertefragen immer noch eher in die Richtung konservativ (&quot;rechts&quot;) strebt. Aber das ist nat&#252;rlich nur mein empfinden, empirisch belegen kann ich es nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Das ist nun nachweisbar falsch &#8211; im Gegenteil gibt es eher eine strukturelle linke Mehrheit. Deine Aussage w&#252;rde nur gelten, wenn Du selbst die SPD als “rechts” einordnest, und dann wirds sinnlos.</i></p>
<p>Ich pers&#246;nlich sehe da eine durchaus seltsame Verquickung (wobei, historisch so seltsam nicht), die einerseits politisch nach &#8220;links&#8221; strebt [sprich: starker F&#252;rsorgestaat], dabei aber in den Wertefragen immer noch eher in die Richtung konservativ (&#8220;rechts&#8221;) strebt. Aber das ist nat&#252;rlich nur mein empfinden, empirisch belegen kann ich es nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25576</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 12:07:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25576</guid>
		<description>@Martin:
&gt; Bei “der Antifa” ist es so,
&gt; dass sie f&#252;r eine politische
&gt; Notwendigkeit in einem
&gt; demokratischen Deutschland
&gt; halte ...
Das halte ich f&#252;r v&#246;llig falsch.
Nicht nur, da&#223; die Antifa (Gott sei Dank) viel zu unwichtig ist und nur ganz unwesentlich irgendwelche Wirkungen zeigt - in der Regel sind diese Wirkungen auch kontraproduktiv.

Die politische Notwendigkeit in unserem Lande ist dagegen, sich F&#220;R mehr Demokratie und F&#220;R Gewaltlosigkeit einzusetzen - und genau das sind die Schwachstellen der Antifa.

&gt; Deutschland, ich meine die
 eindeutig einen Drall nach
&gt; “rechts” ...
Das ist nun nachweisbar falsch - im Gegenteil gibt es eher eine strukturelle linke Mehrheit.
Deine Aussage w&#252;rde nur gelten, wenn Du selbst die SPD als &quot;rechts&quot; einordnest, und dann wirds sinnlos.

&gt; - und eine starke Tendenz, einen
&gt; “starken Staat”, den von mir
&gt; aufs heftigste abgelehnten
&gt; “Leviathan”, aufzubauen.
Diese Tendenz besteht leider, und die lehne ich ebenso wie Du ab.

Aber der Leviathan zeigt sich in erster Linie bei der &#220;berwachung, bei der B&#252;rokratie, bei der &#220;berreglementierung, bei der st&#228;ndigen Bevormundung des Einzelnen.

Wenn es dagegen um den Kernbereich staatlicher T&#228;tigkeit geht - die Gew&#228;hrleistung von Sicherheit und Recht, dann k&#246;nnte er durchaus etwas st&#228;rker sein.

Es mu&#223; in einem freien Land m&#246;glich sein, da&#223; jeder sich &#252;berall und zu jeder Zeit im &#246;ffentlichen Raum aufhalten kann, in beliebiger Kleidung und in voller Ausnutzung seiner Meinungsfreiheit - und trotzdem nie riskieren mu&#223;, eine &#252;bergesemmelt zu kriegen.

Dies zu sichern sind Polizei und Justiz da. Und wo sie da Schw&#228;chen haben, mu&#223; man Druck machen. 

Aber es kann nie eine L&#246;sung sein, nun selber systematisch gegen diese Freiheitsrechte zu versto&#223;en, nur weil man beim Staat Defizite sieht.

&gt; Und vor allem: die Antifa war
&gt; (und ist vielleicht in manchen
&gt; Teilen Deutschlands immer noch)
&gt; die einzige Kraft, die sich
&gt; einem autorit&#228;ren, xenophoben
&gt; und nationalistischen
&gt; Gesellschaftsmodell
&gt; entgegenstellt  
Das mu&#223; ich zur&#252;ckweisen.
Es gibt nun wirklich genug Gruppen und Personen, die das ebenfalls machen - OHNE sich fragw&#252;rdiger Mittel zu bedienen.

&gt; weil die Wahl, wenn ich auf
&gt; der einen Seite - die nicht
&gt; “nur” Nazischl&#228;ger, sondern
&gt; auch xenophobe B&#252;rger,
&gt; autorit&#228;re Politiker,
&gt; autori&#228;tsgl&#252;bige Polizisten, ...
und pr&#252;gelnde Antifas.

Die geh&#246;ren genau auf dieselbe Seite, sind genauso eine Gefahr f&#252;r Freiheit und offene Gesellschaft und ich kann die auch nur genauso ablehnen wie die Nazis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin:<br />
&gt; Bei “der Antifa” ist es so,<br />
&gt; dass sie f&#252;r eine politische<br />
&gt; Notwendigkeit in einem<br />
&gt; demokratischen Deutschland<br />
&gt; halte &#8230;<br />
Das halte ich f&#252;r v&#246;llig falsch.<br />
Nicht nur, da&#223; die Antifa (Gott sei Dank) viel zu unwichtig ist und nur ganz unwesentlich irgendwelche Wirkungen zeigt &#8211; in der Regel sind diese Wirkungen auch kontraproduktiv.</p>
<p>Die politische Notwendigkeit in unserem Lande ist dagegen, sich F&#220;R mehr Demokratie und F&#220;R Gewaltlosigkeit einzusetzen &#8211; und genau das sind die Schwachstellen der Antifa.</p>
<p>&gt; Deutschland, ich meine die<br />
 eindeutig einen Drall nach<br />
&gt; “rechts” &#8230;<br />
Das ist nun nachweisbar falsch &#8211; im Gegenteil gibt es eher eine strukturelle linke Mehrheit.<br />
Deine Aussage w&#252;rde nur gelten, wenn Du selbst die SPD als &#8220;rechts&#8221; einordnest, und dann wirds sinnlos.</p>
<p>&gt; &#8211; und eine starke Tendenz, einen<br />
&gt; “starken Staat”, den von mir<br />
&gt; aufs heftigste abgelehnten<br />
&gt; “Leviathan”, aufzubauen.<br />
Diese Tendenz besteht leider, und die lehne ich ebenso wie Du ab.</p>
<p>Aber der Leviathan zeigt sich in erster Linie bei der &#220;berwachung, bei der B&#252;rokratie, bei der &#220;berreglementierung, bei der st&#228;ndigen Bevormundung des Einzelnen.</p>
<p>Wenn es dagegen um den Kernbereich staatlicher T&#228;tigkeit geht &#8211; die Gew&#228;hrleistung von Sicherheit und Recht, dann k&#246;nnte er durchaus etwas st&#228;rker sein.</p>
<p>Es mu&#223; in einem freien Land m&#246;glich sein, da&#223; jeder sich &#252;berall und zu jeder Zeit im &#246;ffentlichen Raum aufhalten kann, in beliebiger Kleidung und in voller Ausnutzung seiner Meinungsfreiheit &#8211; und trotzdem nie riskieren mu&#223;, eine &#252;bergesemmelt zu kriegen.</p>
<p>Dies zu sichern sind Polizei und Justiz da. Und wo sie da Schw&#228;chen haben, mu&#223; man Druck machen. </p>
<p>Aber es kann nie eine L&#246;sung sein, nun selber systematisch gegen diese Freiheitsrechte zu versto&#223;en, nur weil man beim Staat Defizite sieht.</p>
<p>&gt; Und vor allem: die Antifa war<br />
&gt; (und ist vielleicht in manchen<br />
&gt; Teilen Deutschlands immer noch)<br />
&gt; die einzige Kraft, die sich<br />
&gt; einem autorit&#228;ren, xenophoben<br />
&gt; und nationalistischen<br />
&gt; Gesellschaftsmodell<br />
&gt; entgegenstellt<br />
Das mu&#223; ich zur&#252;ckweisen.<br />
Es gibt nun wirklich genug Gruppen und Personen, die das ebenfalls machen &#8211; OHNE sich fragw&#252;rdiger Mittel zu bedienen.</p>
<p>&gt; weil die Wahl, wenn ich auf<br />
&gt; der einen Seite &#8211; die nicht<br />
&gt; “nur” Nazischl&#228;ger, sondern<br />
&gt; auch xenophobe B&#252;rger,<br />
&gt; autorit&#228;re Politiker,<br />
&gt; autori&#228;tsgl&#252;bige Polizisten, &#8230;<br />
und pr&#252;gelnde Antifas.</p>
<p>Die geh&#246;ren genau auf dieselbe Seite, sind genauso eine Gefahr f&#252;r Freiheit und offene Gesellschaft und ich kann die auch nur genauso ablehnen wie die Nazis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25575</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 12:04:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25575</guid>
		<description>@Karsten

Alles, was du aufz&#228;hlst, betrifft nicht das staatliche Gewaltmonopol, da es ja vom Staat selbst zugelassene Ausnahmen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten</p>
<p>Alles, was du aufz&#228;hlst, betrifft nicht das staatliche Gewaltmonopol, da es ja vom Staat selbst zugelassene Ausnahmen sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25574</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:34:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25574</guid>
		<description>Nun, wenn kein Bulle in der N&#228;he ist (und auch keiner kommt), dann kann man schon durchaus auch selbst Aktivit&#228;ten entfalten, um z. B. einen Straft&#228;ter an der Flucht zu hindern, Nothilfe und Notwehr auch zugunsten Dritter zu leisten etc. etc.

@David:
&lt;blockquote&gt;(...)meinen Hund vergewaltigen(...)&lt;/blockquote&gt;
Du hast eine Phantasie...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wenn kein Bulle in der N&#228;he ist (und auch keiner kommt), dann kann man schon durchaus auch selbst Aktivit&#228;ten entfalten, um z. B. einen Straft&#228;ter an der Flucht zu hindern, Nothilfe und Notwehr auch zugunsten Dritter zu leisten etc. etc.</p>
<p>@David:</p>
<blockquote><p>(&#8230;)meinen Hund vergewaltigen(&#8230;)</p></blockquote>
<p>Du hast eine Phantasie&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25573</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 10:59:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25573</guid>
		<description>Wo es &#252;berhaupt keine staatliche Gewalt gibt, kann sie auch kein Monopol f&#252;r sich beanspruchen. Auch das ist grunds&#228;tzlich zu sehen und nicht etwa situativ nach dem Motto &quot;kein Bulle in der N&#228;he.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo es &#252;berhaupt keine staatliche Gewalt gibt, kann sie auch kein Monopol f&#252;r sich beanspruchen. Auch das ist grunds&#228;tzlich zu sehen und nicht etwa situativ nach dem Motto &#8220;kein Bulle in der N&#228;he.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25571</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 05:55:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25571</guid>
		<description>Marian,

&lt;blockquote&gt;b.) im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen&lt;/blockquote&gt;

Wie weit m&#252;&#223;te das Staatsversagen denn gehen, damit man dazu berechtigt ist? Im Extremfall: Wenn die Jungs von nebenan jede Nacht vorbeikommen, mir einen Knochen brechen, meinen Kaffee klauen und meinen Hund vergewaltigen, ohne da&#223; der Staat irgendwas tut: Wann darf ich selbst r&#252;bergehen, und dem Treiben ein Ende setzen? Selbst dann, wenn noch zwei Minister in Berlin sitzen und das Gewaltmonopol f&#252;r sich beanspruchen?

Das ist jetzt nicht als Pl&#228;doyer f&#252;r irgendwas gedacht, sondern wirklich als reine Verst&#228;ndnisfrage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marian,</p>
<blockquote><p>b.) im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen</p></blockquote>
<p>Wie weit m&#252;&#223;te das Staatsversagen denn gehen, damit man dazu berechtigt ist? Im Extremfall: Wenn die Jungs von nebenan jede Nacht vorbeikommen, mir einen Knochen brechen, meinen Kaffee klauen und meinen Hund vergewaltigen, ohne da&#223; der Staat irgendwas tut: Wann darf ich selbst r&#252;bergehen, und dem Treiben ein Ende setzen? Selbst dann, wenn noch zwei Minister in Berlin sitzen und das Gewaltmonopol f&#252;r sich beanspruchen?</p>
<p>Das ist jetzt nicht als Pl&#228;doyer f&#252;r irgendwas gedacht, sondern wirklich als reine Verst&#228;ndnisfrage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25570</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 23:54:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25570</guid>
		<description>Ein Rechtsstaat ist nur dann einer, wenn das Recht ohne Ansehen der Person gilt. Und was f&#252;r eine Person gilt, muss nat&#252;rlich auch f&#252;r Gruppen von Personen gelten. Wir verlangen von den staatlichen Organen, dass sie sich bei der Bek&#228;mpfung von Rechtsbrechern an die Regeln halten, egal wie die Bedrohung genannt wird, ob es also gegen kleine Drogendealer, Al-Qaida-Terroristen oder eben Gesetze &#252;bertretende Neonazis geht. Um so weniger k&#246;nnen wir erlauben, dass sich andere &#252;ber das Gesetz stellen, egal wie sie sich nennen und mit welch hehren Zielen sie das rechtfertigen wollen. Das ist meiner Ansicht nach nicht nur ein wichtiger Grundpfeiler jedes freiheitlichen Staatswesens, sondern auch ein urliberales Bekenntnis. 

Die &quot;Neutralit&#228;t&quot;, von der wir hier reden, ist f&#252;r mich keine der Sympathie oder der Antipathie, sondern meint eigentlich nichts anderes als die Gleichheit vor dem Gesetz. Ich habe den Eindruck, als ob die eigentlich selbstverst&#228;ndliche Feststellung, dass ein Neonazi und ein Antifa-K&#228;mpfer genau die gleichen Grundrechte haben wie jeder andere auch (also nicht mehr und nicht weniger), und dass ihre Handlungen daran zu messen sind, ob sie dieses auch begriffen haben, nicht von allen geteilt wird, die sich an der Debatte beteiligten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Rechtsstaat ist nur dann einer, wenn das Recht ohne Ansehen der Person gilt. Und was f&#252;r eine Person gilt, muss nat&#252;rlich auch f&#252;r Gruppen von Personen gelten. Wir verlangen von den staatlichen Organen, dass sie sich bei der Bek&#228;mpfung von Rechtsbrechern an die Regeln halten, egal wie die Bedrohung genannt wird, ob es also gegen kleine Drogendealer, Al-Qaida-Terroristen oder eben Gesetze &#252;bertretende Neonazis geht. Um so weniger k&#246;nnen wir erlauben, dass sich andere &#252;ber das Gesetz stellen, egal wie sie sich nennen und mit welch hehren Zielen sie das rechtfertigen wollen. Das ist meiner Ansicht nach nicht nur ein wichtiger Grundpfeiler jedes freiheitlichen Staatswesens, sondern auch ein urliberales Bekenntnis. </p>
<p>Die &#8220;Neutralit&#228;t&#8221;, von der wir hier reden, ist f&#252;r mich keine der Sympathie oder der Antipathie, sondern meint eigentlich nichts anderes als die Gleichheit vor dem Gesetz. Ich habe den Eindruck, als ob die eigentlich selbstverst&#228;ndliche Feststellung, dass ein Neonazi und ein Antifa-K&#228;mpfer genau die gleichen Grundrechte haben wie jeder andere auch (also nicht mehr und nicht weniger), und dass ihre Handlungen daran zu messen sind, ob sie dieses auch begriffen haben, nicht von allen geteilt wird, die sich an der Debatte beteiligten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marian Wirth</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25569</link>
		<dc:creator>Marian Wirth</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 22:00:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25569</guid>
		<description>MartinM,

bis jetzt habe ich mich weitestgehend aus der Debatte rausgehalten, aber von Deinen im folgenden zitierten Aussagen m&#246;chte ich mich dann doch ausdr&#252;cklich und nachdr&#252;cklich distanzieren:

&lt;blockquote&gt;Deutschland, ich meine die deutsche Gesellschaft, hat eindeutig einen Drall nach “rechts”&lt;/blockquote&gt;

und besonders

&lt;blockquote&gt;die Antifa war (und ist vielleicht in manchen Teilen Deutschlands immer noch) die einzige Kraft, die sich einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell entgegenstellt&lt;/blockquote&gt;

Mit diesen beiden Aussagen gibst Du nicht nur Deine Neutralit&#228;t auf (was u.U. nachvollziehbar w&#228;re), sondern ergreifst eindeutig Partei f&#252;r die Antifa - und zwar insbesondere auch f&#252;r die Teile der Antifa (wieviel Prozent das sind, ist mir wumpe), die f&#252;r sich in Anspruch nehmen

a.) ein Urteil dar&#252;ber f&#228;llen zu d&#252;rfen, ab wann der Staat seinen Auftrag, f&#252;r Sicherheit und Ordnung zu sorgen, nicht mehr angemessen wahrnimmt

b.) im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol  als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen und

c.) mit Mitteln, die sie den zu bek&#228;mpfenden Gegnern ihrerseits nicht einr&#228;umen wollen, gegen diese vorzugehen. 

Ich pers&#246;nlich steige schon bei a.) aus, b.) und c.) sind f&#252;r mich nicht verhandelbar. Mit dieser Art von Gesinnungsselbstjustiz m&#246;chte ich nichts zu schaffen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>MartinM,</p>
<p>bis jetzt habe ich mich weitestgehend aus der Debatte rausgehalten, aber von Deinen im folgenden zitierten Aussagen m&#246;chte ich mich dann doch ausdr&#252;cklich und nachdr&#252;cklich distanzieren:</p>
<blockquote><p>Deutschland, ich meine die deutsche Gesellschaft, hat eindeutig einen Drall nach “rechts”</p></blockquote>
<p>und besonders</p>
<blockquote><p>die Antifa war (und ist vielleicht in manchen Teilen Deutschlands immer noch) die einzige Kraft, die sich einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell entgegenstellt</p></blockquote>
<p>Mit diesen beiden Aussagen gibst Du nicht nur Deine Neutralit&#228;t auf (was u.U. nachvollziehbar w&#228;re), sondern ergreifst eindeutig Partei f&#252;r die Antifa &#8211; und zwar insbesondere auch f&#252;r die Teile der Antifa (wieviel Prozent das sind, ist mir wumpe), die f&#252;r sich in Anspruch nehmen</p>
<p>a.) ein Urteil dar&#252;ber f&#228;llen zu d&#252;rfen, ab wann der Staat seinen Auftrag, f&#252;r Sicherheit und Ordnung zu sorgen, nicht mehr angemessen wahrnimmt</p>
<p>b.) im Falle des Staatsversagens das staatliche Gewaltmonopol  als f&#252;r sich nicht bindend anzusehen und</p>
<p>c.) mit Mitteln, die sie den zu bek&#228;mpfenden Gegnern ihrerseits nicht einr&#228;umen wollen, gegen diese vorzugehen. </p>
<p>Ich pers&#246;nlich steige schon bei a.) aus, b.) und c.) sind f&#252;r mich nicht verhandelbar. Mit dieser Art von Gesinnungsselbstjustiz m&#246;chte ich nichts zu schaffen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25568</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 20:50:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25568</guid>
		<description>Tut mir leid Boche,ich komme nicht auf die neutrale Ebene.

Bei &quot;der Antifa&quot; ist es so, dass sie f&#252;r eine politische Notwendigkeit in einem demokratischen Deutschland halte auch wenn die Ideologie mancher &quot;Antifaschisten&quot; alles andere als demokratisch genannt werden muss.

Deutschland, ich meine die deutsche Gesellschaft, hat eindeutig einen Drall nach &quot;rechts&quot; - und eine starke Tendenz, einen &quot;starken Staat&quot;, den von mir aufs heftigste abgelehnten &quot;Leviathan&quot;, aufzubauen.
Bis auf das H&#228;ufchen alter Maoisten und die stramm poststalinistischen Ex.DKP / Ex-SED Leute sieht mir &quot;die Antifa&quot; nicht nach einer Streirmacht f&#252;r den &quot;starken&quot;, sprich m&#228;chtigen und autorit&#228;ren, Staat, aus.
Und vor allem: die Antifa war (und ist vielleicht in manchen Teilen Deutschlands immer noch) die einzige Kraft, die sich einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell entgegenstellt - und sich vor die Verfolgen des &quot;gesunden Volksempfinden&quot; stellen. Das hat nichts mit der alten &quot;rechts-links&quot;-Ges&#228;ssgeographie zu tun  - den viele &quot;Linke&quot; (von der Linkspartei) sind mit einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell  v&#246;llig einverstanden - wenn auch unter antikapitalistischen Vorzeichen. Und wenn Menschen vor deutschen Mobs gejagt, von deutschen Beh&#246;rden in den Tod abgeschoben werden, da zucken diese Sozialisten, deren Antifaschismus sich im Bek&#228;mpfen der von ihnen vermuteten Kausalkette zwischen Kapitalischem System und Faschismus beschr&#228;nkt, oft nur mit den Achseln.
In dieser Beziehung sind mit die &quot;Aktionsideologen&quot;, wie man sich in der &quot;Antifa&quot; findet, sehr viel lieber.

Dann - ich habe auch meine schlechten Erfahrungen mit &quot;Antifas&quot; gemacht. Aber: erwarte ich da nicht ein Differenzierungsverm&#246;gen und eine politische Reife von meist jungen Antifas, die selbst die meisten Berufspolitiker nicht aufbringen? 

Ich wei&#223;, dass ist zynisch, aber da ich zu den potenziellen &quot;Opfern&quot; geh&#246;re, ist dieser Zynismus vielleicht angebracht:
Wenn ich rein pragmatisch vorgehe, und jedem, der einem Thorshammer tr&#228;gt, dann trifft es in gut der H&#228;lfte aller F&#228;lle &quot;den richtigen&quot;, n&#228;mlich einen v&#246;lkischen Germanenschw&#228;rmerische oder eine Neonazi, der den Hammer als &quot;Ersatzsymbol&quot; f&#252;r verbotene Symbole tr&#228;gt.
Ich will damit sagen: der Antifant, der auf mich einschl&#228;gt, weil er meinen Thorshammer entdeckt hat, &quot;meint&quot; es gut! Er handelt aus einer respektablen und richtigen Motivation heraus. Das einzige, was ich ihm vorzuwerfen h&#228;tte, w&#228;re Dummheit, vielleicht gepaart mit Verbohrtheit. 

Ein Nazi-Schl&#228;ger, der auf mich einschl&#228;gt (wahrscheinlich brutaler, als es ein Antifant je t&#228;te), hat daf&#252;r andere Motive. Wahrscheinlich s&#228;he er mich als &quot;Verr&#228;ter&quot; - am Germanentum, am deutschen Volk, an was weis der Geier. Ich hatte schon mit Neonazis zu tun - zum Gl&#252;ck bisher nicht auf dieser brutal-k&#246;perlichen Ebene.

Nein, die von mir in meinem &quot;ber&#252;hmten&quot; Beitrag geschilderte Alternative &quot;Rechts oder Antifa&quot; ist eine hypothetische Frage. Nicht in dem Sinne, dass ich mich auf eine &quot;neutrale&quot; Position zur&#252;ckziehe und alles sachlich-theoretisch betrachte.

Sondern, weil die Wahl, wenn ich auf der einen Seite - die nicht &quot;nur&quot; Nazischl&#228;ger, sondern auch xenophobe B&#252;rger, autorit&#228;re Politiker, autori&#228;tsgl&#252;bige Polizisten, wegsehende Medien und sogar von &quot;real existierenden Sozialismus&quot; tr&#228;umende, im Grunde national-sozialistisch denken &quot;Linke&quot; sehe, also eindeutige &quot;Feinde der offenen Gesellschaft&quot;, dann ist klar, dass ich nicht wirklich neutral sein kann, auch wenn es sehr viele &quot;Antifas&quot; auch nicht so mit der &quot;offenen Gesellschaft&quot; haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid Boche,ich komme nicht auf die neutrale Ebene.</p>
<p>Bei &#8220;der Antifa&#8221; ist es so, dass sie f&#252;r eine politische Notwendigkeit in einem demokratischen Deutschland halte auch wenn die Ideologie mancher &#8220;Antifaschisten&#8221; alles andere als demokratisch genannt werden muss.</p>
<p>Deutschland, ich meine die deutsche Gesellschaft, hat eindeutig einen Drall nach &#8220;rechts&#8221; &#8211; und eine starke Tendenz, einen &#8220;starken Staat&#8221;, den von mir aufs heftigste abgelehnten &#8220;Leviathan&#8221;, aufzubauen.<br />
Bis auf das H&#228;ufchen alter Maoisten und die stramm poststalinistischen Ex.DKP / Ex-SED Leute sieht mir &#8220;die Antifa&#8221; nicht nach einer Streirmacht f&#252;r den &#8220;starken&#8221;, sprich m&#228;chtigen und autorit&#228;ren, Staat, aus.<br />
Und vor allem: die Antifa war (und ist vielleicht in manchen Teilen Deutschlands immer noch) die einzige Kraft, die sich einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell entgegenstellt &#8211; und sich vor die Verfolgen des &#8220;gesunden Volksempfinden&#8221; stellen. Das hat nichts mit der alten &#8220;rechts-links&#8221;-Ges&#228;ssgeographie zu tun  &#8211; den viele &#8220;Linke&#8221; (von der Linkspartei) sind mit einem autorit&#228;ren, xenophoben und nationalistischen Gesellschaftsmodell  v&#246;llig einverstanden &#8211; wenn auch unter antikapitalistischen Vorzeichen. Und wenn Menschen vor deutschen Mobs gejagt, von deutschen Beh&#246;rden in den Tod abgeschoben werden, da zucken diese Sozialisten, deren Antifaschismus sich im Bek&#228;mpfen der von ihnen vermuteten Kausalkette zwischen Kapitalischem System und Faschismus beschr&#228;nkt, oft nur mit den Achseln.<br />
In dieser Beziehung sind mit die &#8220;Aktionsideologen&#8221;, wie man sich in der &#8220;Antifa&#8221; findet, sehr viel lieber.</p>
<p>Dann &#8211; ich habe auch meine schlechten Erfahrungen mit &#8220;Antifas&#8221; gemacht. Aber: erwarte ich da nicht ein Differenzierungsverm&#246;gen und eine politische Reife von meist jungen Antifas, die selbst die meisten Berufspolitiker nicht aufbringen? </p>
<p>Ich wei&#223;, dass ist zynisch, aber da ich zu den potenziellen &#8220;Opfern&#8221; geh&#246;re, ist dieser Zynismus vielleicht angebracht:<br />
Wenn ich rein pragmatisch vorgehe, und jedem, der einem Thorshammer tr&#228;gt, dann trifft es in gut der H&#228;lfte aller F&#228;lle &#8220;den richtigen&#8221;, n&#228;mlich einen v&#246;lkischen Germanenschw&#228;rmerische oder eine Neonazi, der den Hammer als &#8220;Ersatzsymbol&#8221; f&#252;r verbotene Symbole tr&#228;gt.<br />
Ich will damit sagen: der Antifant, der auf mich einschl&#228;gt, weil er meinen Thorshammer entdeckt hat, &#8220;meint&#8221; es gut! Er handelt aus einer respektablen und richtigen Motivation heraus. Das einzige, was ich ihm vorzuwerfen h&#228;tte, w&#228;re Dummheit, vielleicht gepaart mit Verbohrtheit. </p>
<p>Ein Nazi-Schl&#228;ger, der auf mich einschl&#228;gt (wahrscheinlich brutaler, als es ein Antifant je t&#228;te), hat daf&#252;r andere Motive. Wahrscheinlich s&#228;he er mich als &#8220;Verr&#228;ter&#8221; &#8211; am Germanentum, am deutschen Volk, an was weis der Geier. Ich hatte schon mit Neonazis zu tun &#8211; zum Gl&#252;ck bisher nicht auf dieser brutal-k&#246;perlichen Ebene.</p>
<p>Nein, die von mir in meinem &#8220;ber&#252;hmten&#8221; Beitrag geschilderte Alternative &#8220;Rechts oder Antifa&#8221; ist eine hypothetische Frage. Nicht in dem Sinne, dass ich mich auf eine &#8220;neutrale&#8221; Position zur&#252;ckziehe und alles sachlich-theoretisch betrachte.</p>
<p>Sondern, weil die Wahl, wenn ich auf der einen Seite &#8211; die nicht &#8220;nur&#8221; Nazischl&#228;ger, sondern auch xenophobe B&#252;rger, autorit&#228;re Politiker, autori&#228;tsgl&#252;bige Polizisten, wegsehende Medien und sogar von &#8220;real existierenden Sozialismus&#8221; tr&#228;umende, im Grunde national-sozialistisch denken &#8220;Linke&#8221; sehe, also eindeutige &#8220;Feinde der offenen Gesellschaft&#8221;, dann ist klar, dass ich nicht wirklich neutral sein kann, auch wenn es sehr viele &#8220;Antifas&#8221; auch nicht so mit der &#8220;offenen Gesellschaft&#8221; haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25567</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 19:53:18 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;bertreiben wir es mal nicht mit den Komplimenten, f&#252;r die ich nat&#252;rlich trotzdem danke. ;-)

Was die Einsch&#228;tzung des Rechtsstaats angeht, sehe ich es &#228;hnlich. Nicht nur in der Wendezeit, auch heute nimmt der Staat seine Aufgaben  in Sachen Polizei und Justiz wohl zu schludrig wahr. Statt Vorratsdatenspeicherung und Total&#252;berwachung w&#228;re doch besser in die normale Polizeiarbeit und die Gerichte investiert. Gerade bei letzteren f&#252;hrt der Investitionsstau offenbar zu unverzeihlichen L&#252;cken in der Ahndung von Verbrechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bertreiben wir es mal nicht mit den Komplimenten, f&#252;r die ich nat&#252;rlich trotzdem danke. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was die Einsch&#228;tzung des Rechtsstaats angeht, sehe ich es &#228;hnlich. Nicht nur in der Wendezeit, auch heute nimmt der Staat seine Aufgaben  in Sachen Polizei und Justiz wohl zu schludrig wahr. Statt Vorratsdatenspeicherung und Total&#252;berwachung w&#228;re doch besser in die normale Polizeiarbeit und die Gerichte investiert. Gerade bei letzteren f&#252;hrt der Investitionsstau offenbar zu unverzeihlichen L&#252;cken in der Ahndung von Verbrechen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25566</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 19:31:28 +0000</pubDate>
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		<description>Pardon, Boche! Das &quot;Sie&quot; statt dem ausgemachten &quot;Du&quot; muss mir wohl &#252;bergrosser Respekt eingegeben haben :-)...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pardon, Boche! Das &#8220;Sie&#8221; statt dem ausgemachten &#8220;Du&#8221; muss mir wohl &#252;bergrosser Respekt eingegeben haben <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25565</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 19:04:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25565</guid>
		<description>Lieber Boche, 

es hat mich beeindruckt, wie Sie Ihre pers&#246;nlichen Bez&#252;ge zur Antifa mit einem &quot;Antifazit&quot; in aller Ruhe aufrollen und abwickeln, bis nur noch ein neutralisierter Ansatz &#252;brig bleibt; das nenne ich Aufarbeitung, wie sie sein soll, damit der Leser/die Leserin von Ihrem (Denk-) Prozess auch profitieren kann. Wo findet man so etwas schon - nur bei B.L.O.G. (und Konsorten)! (Kompliment erlaubt ;-)? Es musste mal sein.)

Ich kann nicht wirklich mitreden, weil ich nichts dergleichen vor Ort erlebt habe. Aber ich kann mir nun die Zerrissenheit vorstellen, in der man sich angesichts der urspr&#252;nglichen Ziele dieser Gruppen befunden haben muss - w&#228;hrend man die Mittel ihrer Durchsetzung doch eigentlich verurteilen musste. Aber Lichterketten, das sehe ich wie Sie, bringen es auch nicht, im Gegenteil, ich finde sie unangemessen und albern. Was dann - gegen Rechts? Der Rechtsstaat wehrt sich nur unzul&#228;nglich, meine ich, &#252;berl&#228;sst seinen B&#252;rgern den Protest, der in seiner schwachen &#214;ffentlichkeitswirkung nicht ausreicht, dem Spuk endlich ein Ende zu setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Boche, </p>
<p>es hat mich beeindruckt, wie Sie Ihre pers&#246;nlichen Bez&#252;ge zur Antifa mit einem &#8220;Antifazit&#8221; in aller Ruhe aufrollen und abwickeln, bis nur noch ein neutralisierter Ansatz &#252;brig bleibt; das nenne ich Aufarbeitung, wie sie sein soll, damit der Leser/die Leserin von Ihrem (Denk-) Prozess auch profitieren kann. Wo findet man so etwas schon &#8211; nur bei B.L.O.G. (und Konsorten)! (Kompliment erlaubt <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ? Es musste mal sein.)</p>
<p>Ich kann nicht wirklich mitreden, weil ich nichts dergleichen vor Ort erlebt habe. Aber ich kann mir nun die Zerrissenheit vorstellen, in der man sich angesichts der urspr&#252;nglichen Ziele dieser Gruppen befunden haben muss &#8211; w&#228;hrend man die Mittel ihrer Durchsetzung doch eigentlich verurteilen musste. Aber Lichterketten, das sehe ich wie Sie, bringen es auch nicht, im Gegenteil, ich finde sie unangemessen und albern. Was dann &#8211; gegen Rechts? Der Rechtsstaat wehrt sich nur unzul&#228;nglich, meine ich, &#252;berl&#228;sst seinen B&#252;rgern den Protest, der in seiner schwachen &#214;ffentlichkeitswirkung nicht ausreicht, dem Spuk endlich ein Ende zu setzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25564</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 17:51:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25564</guid>
		<description>Ideologien lieben Dichotomien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ideologien lieben Dichotomien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25563</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 17:41:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25563</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Die Frontlinie ist klar: auf der einen Seite stehen Merkel, Kinderverstaatlicherin von der Leyen, &#220;berwachungssch&#228;uble, Klimapolizei-Gabriel sowie an deren Flanken Lafontaine und Udo Vogt - auf der anderen Seite stehen die Libert&#228;ren.&lt;/blockquote&gt;

Mir wird immer unwohl, wenn mir jemand versucht zu erkl&#228;ren, dass ich nur zwei M&#246;glichkeiten habe von denen eine 100% korrekt und eine 100% falsch ist. Selbst wenn ich die &quot;Freiheit&quot; w&#228;hle, bef&#252;rchte ich, dass ich irgendwann, bei irgendeiner Frage nicht mehr der einen, wahren Kirche Recht gebe und dann pl&#246;tzlich doch wieder bei Angela LaVon Vogt einsortiert werde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Frontlinie ist klar: auf der einen Seite stehen Merkel, Kinderverstaatlicherin von der Leyen, &#220;berwachungssch&#228;uble, Klimapolizei-Gabriel sowie an deren Flanken Lafontaine und Udo Vogt &#8211; auf der anderen Seite stehen die Libert&#228;ren.</p></blockquote>
<p>Mir wird immer unwohl, wenn mir jemand versucht zu erkl&#228;ren, dass ich nur zwei M&#246;glichkeiten habe von denen eine 100% korrekt und eine 100% falsch ist. Selbst wenn ich die &#8220;Freiheit&#8221; w&#228;hle, bef&#252;rchte ich, dass ich irgendwann, bei irgendeiner Frage nicht mehr der einen, wahren Kirche Recht gebe und dann pl&#246;tzlich doch wieder bei Angela LaVon Vogt einsortiert werde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/comment-page-1/#comment-25562</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 14:45:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/11/30/mein-antifazit/#comment-25562</guid>
		<description>&lt;a href=&quot;http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Dominik_Hennig&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Meine Vergangenheit&lt;/a&gt; l&#228;&#223;t einige auch nicht mehr los. In rechtslibert&#228;ren Kreisen werde ich inzwischen als &quot;Antifascho&quot; gescholten.

Abgesehen davon spreche ich Links- und Rechtsextremisten ihre F&#228;higkeit zur Fundamentalkritik ab, auf die sie sich soviel einbilden. Fa&#039;s und AntiFa&#039;s wollen das, was jetzt ist: Leviathan. Nur soll sich das Monster  ihnen zuliebe noch etwas roter oder brauner (oder rotbrauner) anmalen, soll &quot;sozialer&quot; oder &quot;nationaler&quot; grollen. Und die Mitte? Die will auch nur MEHR Staat und WENIGER Freiheit. Trilemma. Da hilft nur ein militanter Libertarianism raus. 

Die Frontlinie ist klar: auf der einen Seite stehen Merkel, Kinderverstaatlicherin von der Leyen, &#220;berwachungssch&#228;uble, Klimapolizei-Gabriel sowie an deren Flanken Lafontaine und Udo Vogt - auf der anderen Seite stehen die Libert&#228;ren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Dominik_Hennig" rel="nofollow">Meine Vergangenheit</a> l&#228;&#223;t einige auch nicht mehr los. In rechtslibert&#228;ren Kreisen werde ich inzwischen als &#8220;Antifascho&#8221; gescholten.</p>
<p>Abgesehen davon spreche ich Links- und Rechtsextremisten ihre F&#228;higkeit zur Fundamentalkritik ab, auf die sie sich soviel einbilden. Fa&#8217;s und AntiFa&#8217;s wollen das, was jetzt ist: Leviathan. Nur soll sich das Monster  ihnen zuliebe noch etwas roter oder brauner (oder rotbrauner) anmalen, soll &#8220;sozialer&#8221; oder &#8220;nationaler&#8221; grollen. Und die Mitte? Die will auch nur MEHR Staat und WENIGER Freiheit. Trilemma. Da hilft nur ein militanter Libertarianism raus. </p>
<p>Die Frontlinie ist klar: auf der einen Seite stehen Merkel, Kinderverstaatlicherin von der Leyen, &#220;berwachungssch&#228;uble, Klimapolizei-Gabriel sowie an deren Flanken Lafontaine und Udo Vogt &#8211; auf der anderen Seite stehen die Libert&#228;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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