Qualitätsjournalismus

Spiegel-Online bringt es wieder auf den Punkt.
Unter dem Titel “Ehud Olmerts doppeltes Spiel” (immerhin haben sie nicht “perfider Jude” geschrieben) heißt es:
“Auf der Friedenskonferenz in Annapolis macht sich Ehud Olmert für einen Palästinenserstaat stark. Doch seinen Landsleuten versichert er gleichzeitig, ein solchen Vertrag werde es nur geben, wenn der Terror endet.”

Offenbar geht der Spiegel davon aus, daß der Terror keinesfalls enden wird. Auch wenn es einen Palästinenserstaat geben würde.

Ganz schön fies von Olmert, sein Zugeständnis von einer völligen Unmöglichkeit abhängig zu machen …

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6 Kommentare zu “Qualitätsjournalismus”

  1. 27.11.2007 | 14:54

    So wie schon im Libanonkonflikt als die Israelis vom Libanon verlangten, den Beschuss durch die Hizbollah zu verhindern. Unmöglich, wie soll das denn gehen. Das würde ja Bürgerkrieg bedeuten.

    Der Terror ist wohl eine Naturkatastrophe (in Folge des Klimawandels oder so). Deswegen muss er einfach so hingenommen werden.

  2. 27.11.2007 | 14:56

    Oder eine folkloristische Besonderheit.

  3. 28.11.2007 | 17:32

    Die Bayern dürfen auch erst aus dem Bund raus, wenn sie aufhören, Weißwurst zu essen.

  4. 28.11.2007 | 17:35

    Erinnert mich auch stark an das. Mein Fuß ist übrigens noch heil, die Komik nutzte sich irgendwann doch ab.

  5. stefanolix
    29.11.2007 | 9:08

    Ist das »doppelte Spiel« denn überhaupt etwas Besonderes? Unsere Politiker verkaufen dem Volk doch die Ergebnisse und das Auftreten auf Gipfeltreffen oder Konferenzen auch doppelzüngig.

  6. R.A.
    29.11.2007 | 9:53

    @Stefanolix:
    > Ist das »doppelte Spiel« denn überhaupt
    > etwas Besonderes?
    Nein, und ich habe auch keinen Grund zur Annahme, daß Olmert da besser wäre als andere Politiker.

    Aber wenn SpOn ihm konkret hier “doppeltes Spiel” vorwirft, weil er Selbstverständlichkeiten fordert, das ist schon dreist.

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