Gore nachgelegt

Als Marian seinen (von mir geteilten) Schock über die eine Hälfte der Friedensnobelpreisempfänger diesen Jahres erst einmal bloggerisch verdauen musste, wurde anhand einiger Reaktionen wieder einmal diese Neigung zur Schwarz-Weiß-Denke klar. Wer “für das Klima” ist, muss Gore lieben, wer “Klimaskeptiker” ist, muss ihn hassen, und die Emotionen Gore gegenüber sind somit hinreichend für eine Aussage, wie man zur Klimadebatte steht.

Aber darum geht es nicht. Es geht um Seriosität. Und zum Glück gibt es nicht nur einen Lomberg, der das nachweist, sondern auch einen SteffenH, dessen Blog “Mit dem Kopf voran“ nicht nur auf solche umweltpolitischen Aspekte hinweist, sondern auch sonst (trotz Steffens nahezu satanistischer Einstellung zu den Umtrieben des Bösen ) sehr zu empfehlen ist.

Und wie immer hatte Marian recht. Glaubt ihm zukünftig einfach ;-)

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28 Kommentare zu “Gore nachgelegt”

  1. 22.10.2007 | 22:22

    Nee, ich hatte doch voll Unrecht:

    - Al Gore tritt nicht an (und somit hatte – ausgerechnet – Marc Pitzke vom SpOn Recht.

    - die Nobelpreiskommission wollte mit ihrer Entscheidung für Gore den Klimawandel ins Zentrum der Weltöffentlichkeit befördern (wo war es vorher?) – voilà: Zoellick ist jetzt auch für Klimaschutz – und heute habe ich im Supermarkt zum ersten Mal eine Anzeige für “Klimaschutzpapier” gesehen; Klimaschutzautos gibt es wahrscheinlich auch schon, wa?

    Also: Ich hatte Unrecht.

  2. 22.10.2007 | 22:29

    Wie, Al Gore und Nobelpreis? Da gibt es doch inzwischen eine Gerichtsentscheidung: http://www.uclick.com/feature/07/10/14/wpnan071014.gif

    :-D

  3. 22.10.2007 | 22:51

    @Marc

    Der ist richtig gut!
    *rofl*

  4. 22.10.2007 | 22:54

    @Marian

    In deiner Lust an der Selbstzerfleischung offenbarst du deine Parteimitgliedschaft.

    @Marc

    Beese.

  5. 22.10.2007 | 22:56

    Danke für die Blumen. Was die Umtriebe des einen Bösen betrifft, treibt mich eben die Abneigung gegenüber des m.E. noch Böseren zu meiner satanischen Einstellung. Und die Abscheu davor, dass manch selbsterklärter Guter das Böse instrumentalisiert. Wie war das nochmal: Kartellrecht ist die Weiterführung des Wettbewerbs mit anderen Mitteln. ;-)

    Wen im übrigen ganz allgemein meine Position zur Umweltpolitik interessiert, dem sei mein Vortrags-Manuskript “In guten Händen?” ans Herz gelegt. Ok, ok, das ist schamlose Selbstdarstellung…

  6. 22.10.2007 | 23:01

    Die Selbstdarstellung hast du dir verdient, aber deine satanistische Argumentation nicht zu löschen, verlangt mir doch das Äußerste ab. ;-)

  7. 22.10.2007 | 23:13

    Mit dem “Guten” warst diesmal nicht du gemeint. Ich dachte da eher an einschlägige Software-Hersteller…

  8. 22.10.2007 | 23:14

    Ich hatte mich keine Sekunde angesprochen gefühlt und wollte nur weiter mit dem einmal ausgefahrenen Stachel wedeln.

    Mein Aszendent ist Skorpion…

  9. 22.10.2007 | 23:19

    Lieber Rayson,

    über Gore sind wir wohl einer Meinung. Aber audiatur et altera pars. Zu den in dem britischen Gerichtsurteil genannten Punkten gibt es hier eine Gegendarstellung aus dem Lager Gores.

    Herzlich, Zettel

  10. 23.10.2007 | 0:57

    Lieber Zettel,

    danke für die Ergänzung. Ich empfand es allerdings als Stärke von Lomborgs Entgegnung, dass er letztlich nicht auf “richtig oder falsch” abhebt, sondern auf “sinnvoll oder nicht sinnvoll” – etwas, wo ich viel näher bei ihm bin.

  11. FG
    23.10.2007 | 8:35

    Vielleicht dient es dem erkenntnisgewinn und der persönlichen Meinungsbildung, bei der Diskussion über dieses ominöse Urteil, eben jenes einfach mal zu lesen, z.B. hier.

    Da steht z.B.:

    I turn to AIT, the film. The following is clear:

    i) It is substantially founded upon scientific research and fact, albeit that the science is used, in the hands of a talented politician and communicator, to make a political statement and to support a political programme.

    ii) As Mr Chamberlain persuasively sets out at paragraph 11 of his skeleton:

    “The Film advances four main scientific hypotheses, each of which is very well supported by research published in respected, peer-reviewed journals and accords with the latest conclusions of the IPCC:

    (1) global average temperatures have been rising significantly over the past half century and are likely to continue to rise (“climate change”);

    (2) climate change is mainly attributable to man-made emissions of carbon dioxide, methane and nitrous oxide (“greenhouse gases”);

    (3) climate change will, if unchecked, have significant adverse effects on the world and its populations; and

    (4) there are measures which individuals and governments can take which will help to reduce climate change or mitigate its effects.”

    These propositions, Mr Chamberlain submits (and I accept), are supported by a vast quantity of research published in peer-reviewed journals worldwide and by the great majority of the world’s climate scientists.

    und

    I have no doubt that Dr Stott, the Defendant’s expert, is right when he says that:

    “Al Gore’s presentation of the causes and likely effects of climate change in the film was broadly accurate.”

    Eine weitere Besprechung gibt es hier.

  12. 23.10.2007 | 9:42

    Bevor hier realclimate.org zum letzten Wort in Sachen Klimaforschung erhoben wird, empfehle ich zum Schutz vor fehlender Balance die regelmäßige Lektüre von Climate Audit, Luboš Motels Reference Frame und des World Climate Reports. Die Anmerkungen auf realclimate.org sind typisch für die Szene: Wenn es der guten Sache dient, dann kann ruhig etwas übertrieben werden, dann müssen die jeweils die Extremwerte benannt werden, ohne darauf hinzuweisen wie groß die Unsicherheiten der gegenwärtigen Forschung sind. Und es reicht völlig zusammenhanglose Ereignisse in Beziehung zu setzen, weil in anderen Bereichen die Theorie ähnliches nahelegt (Kilimanjaro-Beispiel). Das geben die Autoren auf dem Blog auch zu. Nur bei Gore ist davon kein Wort zu hören. Ganz ehrlich, die Verteidigung Gores auf realclimate.org ist für mich eher ein Beleg dafür, auf welch bedauerliches Niveau die öffentliche Vermarktung der Klimawissenschaften gesunken ist.

  13. R.A.
    23.10.2007 | 11:16

    Daß der Gore-Film auch auf wissenschaftlicher Arbeit beruht mag ja sein.
    Aber ich halte es für völlig inakzeptabel, ihn in Schulen als Lehrmaterial vorzuführen – selbst mit irgendwelchen Disclaimern.

    Die Schüler sollten in erster Linie lernen, was der Unterschied zwischen einer These und einem bewiesenen Fakt ist und die Instrumentierung von Wissenschaft zu politischen Zwecken durchschauen lernen (was natürlich in Schulen regelmäßig nicht geschieht).

  14. Libero
    23.10.2007 | 11:55

    Lomberg ist natürlich ein Vorbild an wissenschaftlich fundierten Aussagen. Bjørn Lomborg ist Politologe. Das merkt man.
    und weniger kulturfähiges Land gibt.
    warum? Hier endet der Wert des Denkens eines Lomberg
    weit entfernten Auswirkungen des Klimawandels
    Das kann auch nur einer behaupten, der nicht weiss, wie sich die Veränderungen von Qualität und Quantität bereits jetzt in der Landwirtschaft auswirken. Der Klimawandel trifft die Achillessehne der auf hohen Stoff-, Energie- und Wasserverbrauch ausgelegten westlichen Landwirtschaft.
    Das ändert sich gerade, weil es eben keine weitentfernte Auswirkungen sind.

    Gore ist oberflächlich. Lomberg auch, nur beim ihm stört es keinen.
    Wenn wir uns auf eine enorme Reduzierung der Kohlenstoffemissionen festlegen
    Wenn es nur dadurch gelingt, das man erhebliche Kosten verursacht, stimmen seine Schlußfolgerungen. Aber wer sagt das, das es nur Kosten verursacht und abgesehen von den Auswirkungen auf das Klima keinen Nutzen?
    Ein Politologe.
    Eben
    Was man sieht und was man nicht sieht gilt auch für technologische Entwicklungen. Das düsterne Bild des Herrn Lomberg gleicht dem von Gore. Es stimmt nur dann, wenn die CO2 Reduktion das Ziel und nicht die Folge technologischer Entwicklungen ist.

    Ich finde ich es bemerkenswert, wie anpassungsfähig Herr Lomberg ist. Wenn ich da an frühere Stellungnahmen denke. Er merkt früher als andere, welche Position nicht mehr haltbar ist. Aalglatt, der Herr Lomberg.

  15. 23.10.2007 | 12:33

    @Libero:

    Bjørn Lomborg ist Statistiker. Gore hat für seinen Film den Friedensnobelpreis gewonnen, Lomborg wurde für eines seiner Bücher mit Torte beworfen. Soweit zur Toleranz gegenüber beiden Autoren.

    Du wirfst wetterbedingte Problem mit Klimawandel und Klimawandel mit anthropogen verursachten Veränderungen leichtfertig durcheinander. Genau das macht Lomborg nicht, weshalb sein Ansatz, die Aktivitäten auf Anpassungsmaßnahmen und eine geringere Vulnerabilität gegenüber Klimaveränderungen zu legen auch in die richtige Richtung geht. Die wirken nämlich unabhängig davon, ob nun der Klimawandel hart oder weniger hart ausfällt oder wir viel oder wenig dran ändern können.

    Teure Klimapolitik mit technologischen Gratiseffekten schönreden folgt der gleichen Logik wie eine Verteidigung sinnloser Aufrüstung mit der Aussicht auf technische Entwicklungen, die sich auch in der Zivilindustrie nutzen lassen. Technischen Fortschritt hätten wir auch, wenn wir die Ressourcen für die Reduzierung des Energieverbrauchs in andere Bereiche stecken würden. Statt energieeffizienten Autos hätten wir dann evtl. mehr Fortschritt in der Krebsforschung o.ä. Den “Free Lunch” gibt es nicht, auch wenn man sich das noch so wünschen mag.

  16. FG
    23.10.2007 | 12:47

    @steffen

    Ich will niemanden zu irgendetwas erheben. Ich habe nur auf einen Beitrag hingewiesen, der zu dem vielbesprochenen Urteil eine andere, soweit ich das beurteilen kann, nicht unfundierte Ansicht widergibt.

    Ich gebe offen zu: ich bin kein Naturwissenschaftler (bist Du einer?) und durchschaue die detaillierten Fachdiskussionen auch nur oberflächlich. Dass es verschiedene Internetseiten von Wissenschaftlern gibt, die das Problem auf hohem akademischen Niveau unterschiedlich beurteilen, zeigt doch auch, dass es – grade für uns (?) Laien töricht wäre, sich einer Extremposition zu verschreiben. Ich finde die Argumentationen von realclimate – soweit ich sie verstehen kann – in der Regel plausibel. Sie sind meistens ja auch eher differenziert und von einer pauschalen Panikmache weit entfernt.

    @Libero

    ich finde es auch erstaunlich, welche Professionen sich in Publikationen dieses Themas annehmen. Politologen, “Zukunftsforscher” und ähnliche. Aber warum soll es da Naturwissenschaftlern besser ergehen.

  17. Libero
    23.10.2007 | 13:00

    @SteffenH
    umgekehrt wird ein Schuh daraus. Technologische Entwicklungen mit Gratis-Effekten auf den CO2-Kreislauf. Dafür sorgen schon die Verbesserungen des Wirkungsgrades beim Energieverbrauch.

    Wetterbedingte Probleme führen nicht zu diesen Veränderungen der Produktqualität. Wetterbedingt sind zum Beispiel Ernteeinbußen. Die meine ich aber gar nicht, ich meine die mediterrane Qualität des Getreides und das Vordringen mediterraner Arten in Deutschland. Die ist nicht mehr wetterbedingt.

  18. R.A.
    23.10.2007 | 13:11

    @Libero:
    > Lomberg ist
    > natürlich ein
    > Vorbild an
    > wissenschaftlich
    > fundierten
    > Aussagen.
    Er ist ein Vorbild darin, wie man wissenschaftliche Erkenntnisse oder Thesen seriös interpretiert und zur Grundlage von Politik macht.

    Man muß nicht selber Klimawissenschaftler sein, um jedes Detail der strittigen Punkte selber nachprüfen zu können.

    Aber man sollte in der Lage sein, die eigentlichen Aussagen und die Grenzen dieser Aussagen von irgendwelchen Sensationshaschereien und politischen Interpretationen zu trennen.

    Genau hier ist Gore ein geradezu abschreckendes Beispiel.

  19. Libero
    23.10.2007 | 13:22

    @FG
    Ich kann mich noch gut an die Diskussion über den Zn- und Pb haltigen Staub unter Hütteningenieuren erinnern. Er wurde erst über den Schornstein ausgeschieden, dann mit Filtern abgeschieden und deponiert. Dann sollte der Staub aufbereitet werden. Das war teuer, da der Zn und Pb Gehalt zu gering war. Also zahlte man drauf. Was war die wirtschaftliche Lösung? Er wurde solange im Kreislauf geführt, bis er zum Sekundärerz aufgewertet wurde. Dafür bekam man Geld, weil man ein Wertstoff liefern konnte.

    Ich bin optimistisch, daß für alle Herausforderungen solche wirtschaftlichen technologischen Lösungen gefunden werden.

    Das funktioniert nicht immer. Manchmal wirkt sich der Zeitdruck negativ aus. Ein Fehler war die Rauchgasentschwefelung zum Endprodukt Gips. Pflanzen brauchen Schwefel in Form von Sulfationen, sonst gäbe es ja auch nicht den Schwefel in den fossilen Brennstoffen. Rauchgasgips ist zwar ein Sulfat, aber wenig löslich und nur bedingt als Baustoff geeignet. Allerdings war bei der Rauchgasentschwefelung das Verfahren bereits seit über 100 Jahre bekannt. Es war vorhanden. Das erleichterte den Fehler.

  20. Libero
    23.10.2007 | 13:33

    @R.A.
    ich bin Verfahrenstechniker und kann mir über anorganische Chemie, Metallurgie und Verbrennungsprozesse ein Urteil erlauben. Das deckt, soweit es die großen CO2-Ströme betrifft, über 70 % der CO2 Emissionen der Technosphäre ab. Es sind zwischen 10 und 10000 t CO2. Täglich aus konzentrierten Quellen, die über Schornsteine verdünnt werden. Ich empfand das schon im Studium als eine Herausforderung, dieses CO2 nicht zu verdünnen, sondern zu gebrauchen und zu verbrauchen.

    Der Gebrauch von CO2 ist recht weit fortgeschritten. CO2 wird zu diesem Zweck aus reinen CO2-Gaslagerstätten gefördert. Zugegeben, der Weg bis zum Verbrauchen von CO2 dauert länger als ich 1976 annahm, aber Mann Gottes, dann dauert es halt 50 bis 100 Jahre länger bis die Verfahrenstechnik den Kreislauf der Technosphäre schliesst. War bei der ersten technischen Revolution auch nicht anders.

    Er ist ein Vorbild darin, wie man wissenschaftliche Erkenntnisse oder Thesen seriös interpretiert
    Das ist er nicht, aber schön, daß Sie es glauben.

  21. 23.10.2007 | 13:38

    @libero:

    Welches Getreide Bauern heute in Deutschland inzwischen anbauen wird wohl kaum vom Klima diktiert. Dazu müsste sich das deutsche Klima signifikant verändert haben. Es ist wohl eher die Pflanzenzüchtung, die hier zu einem Sortenwechsel führt. Kannst du den Beleg für den Einfluss des Klimawandels auf die jüngste Entwicklung der deutschen Landwirtschaft liefe?

    Gegenwärtig diktieren die Energiepreise und die Energiepolitik die Geschwindigkeit des technischen Fortschritts. Natürlich gibt es auch eine autonome Komponente, weil findige Ingenieure immer darauf bedacht sind die Kosten klein zu halten. Aber das uns die Bundesregierung permanent den Klimaschutz als Technologiemotor verkaufen will, lässt sich ja wohl kaum abstreiten.

  22. Libero
    23.10.2007 | 13:44

    @R.A.
    Er ist ein Vorbild darin, wie man wissenschaftliche Erkenntnisse oder Thesen seriös interpretiert
    Falls Sie Björn Lomborg mal treffen, sagen Sie ihm diesen Satz. Es würde mich wundern, wenn er darauf nicht verlegen reagiert. Er wird mit strahlenden Lächeln das Thema wechseln, aber er wird verlegen sein. Er ist zu ehrlich, um Ihnen diese Aussage zu bestätigen.

  23. 23.10.2007 | 13:49

    Welch fundierte Argumentation, Herr Libero!

  24. FG
    23.10.2007 | 13:57

    @ steffen

    Einen (zugegeben nicht unbedingt negativen) Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft lässt sich durchaus schon beobachten.

    Insofern ist die These nicht so abwegig.

  25. Libero
    23.10.2007 | 14:08

    @Boche
    gut, dann ausführlich
    Solche Sätze wie von R.A. kenne ich von Oe. Der ging auch davon aus, das alle anderen Lehrstuhlinhaber so gewissenhaft und seriös wie er handelten. Ich nehme an, der Satz Er ist ein Vorbild darin, wie man wissenschaftliche Erkenntnisse oder Thesen seriös interpretiert beschreibt R.A., es ist seine Handlungsmaxime, und er nimmt an, daß er auch für Lomberg gilt. Das ist wahrscheinlich auch sein Motiv, warum ihn die Oberflächlichkeit und Laxheit von Gore zutiefst und zurecht anwidert.

    So oberflächlich wie Gore ist Lomberg natürlich nicht, aber er ist auch nicht so gewissenhaft wie R.A. es von ihm annimmt. Deswegen nehme ich ja an, daß Lomberg verlegen reagieren würde. Denn eins ist er bestimmt. Lomberg ist ehrlich.

  26. Libero
    23.10.2007 | 14:20

    @steffenH
    die Sorte hat sich nicht geändert. Die Qualität des Weizenskornes hat sich verändert. Es ist weniger geeignet für das Backen. Das ist nur ein Beispiel.

  27. 23.10.2007 | 14:55

    @libero:

    Was aber hat das mit Lomborg (mit “o”, soviel zur Gewissenhaftigkeit) und dem menschengemachten Klimawandel zu tun. Niemand bezweifelt regionale Klimaänderungen. Offen ist nach wie vor der menschliche Beitrag und die Art und Weise wie man mit dem Problem umgeht. Rechtfertigen geringere Backqualität von Getreide u.a. Effekte des Klimawandels Milliardeninvestitionen zur CO2-Reduzierung. Oder sollten wir das Geld sinnvoller verwenden. Darum geht es Lomborg. Das hat er in den vergangenen Jahren stets betont. Statt auf seine Argumente einzugehen wirft man ihm vor, er würde den Klimawandel leugnen. Wie dürftig…

  28. Libertarian
    24.10.2007 | 18:53

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