Nochmal: Eva Herman und die Nazis

Ich komme mit diesem Artikel ein bisschen spät, aber das Sortieren der Links nach einem längeren Auslandsaufenthalt ohne regelmäßigen Zugang zum Netz dauert halt seine Zeit.

In der Diskussion zum Artikel “Von Dummen und Heuchlern” (10. September 2007) wurde mehrfach die Frage gestellt, was denn nun Eva Herman genau gesagt habe. Dann wurden mehrere Agenturmeldungen seziert und so ausgelegt, wie es dem jeweiligen Kommentator genehm war.

Das Düsseldorf-Blog hat genau eine Woche später einen Mitschnitt und ein Transkript dessen veröffentlicht, was Eva Hermann gesagt hat – und zwar nicht nur die die später inkriminierten Sätze, sondern auch die davor und danach (Eva Herman: Das habe ich wirklich gesagt!).

In dem Ausschnitt nimmt sie zu zwei Aspekten gesellschaftlichen Lebens Stellung, nämlich Familie und Gesangskultur. Allein ihre mehrfache Verwendung des Wortes “wieder” lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass Frau Herman der Ansicht ist, die Nationalsozialisten hätten beides hochgehalten, und dann seien die 68er gekommen und hätten alles restlos zerstört.

Aber im Einzelnen:

(…) wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde (…)

So, wie sie es gesagt hat, könnte man annehmen, die Nazis und die 68er wären sich in der “Abschaffung der Mutter” einig gewesen. [Korrektur vom 11.10.2007: Sie hat es wohl tatsächlich so gemeint.] Das wäre in Bezug auf die Nazis richtig, in Bezug auf die 68er falsch. Dass sich die Abschaffung der Mutter jedoch nur auf die 68er bezog, macht aber die folgende Einlassung deutlich:

(…) aber es ist damals eben auch das, was gut war [im Nationalsozialismus, M.W.], und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehenbleiben. (…)

Vorher hatte Frau Herman den Nationalsozialismus so charakterisiert:

es war ‘ne grausame Zeit

und Hitler so:

das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat

Es ist nicht leicht, aus diesem O-Ton die wesentlichen Aussagen herauszufiltern, weil sich Frau Herman, für eine ehemalige Tagesschau-Sprecherin eigentlich unwürdig, so oft verhaspelt hat. Festzustehen scheint mir dann aber doch folgendes:

1. Die Nazis haben das Bild der Mutter wertgeschätzt

2. Die 68er wollten die Wertschätzung der Mutter abschaffen.

3. Im Nationalsozialismus gab es gute Werte: Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt

4. Die 68er haben (nicht bloß: wollten) das alles restlos abgeschafft 

Jede dieser Aussagen ist falsch. Und zwar vollständig falsch. Und die Nazi-Zeit als “grausam” zu bezeichnen, ist ja wohl auch ein bisschen dünne. Grausam war sie für Juden, Homosexuelle, Sinti, Roma, Geisteskranke… Keine dieser Gruppen hat von den angeblich guten Werten der nationalsozialistischen Familienpolitik profitiert. Im Gegenteil wurden deren Familien auseinandergerissen und so weit es in der Macht der Nazis stand ermordet.

Und das Hitler ein “durchgeknallter” Politiker gewesen sei, der das deutsche Volk “ins Verderben” geführt habe, habe ich zuletzt vor 25 Jahren von meiner Großtante gehört, die, als er an der Macht war, eine glühende Nazisse gewesen war. Hitler war gelegentlich ein bisschen überspannt, aber durchgeknallt ist was anderes (einfach mal bei youtube nach einem Video von Klaus Kinski suchen, als er mit Herzog gedreht hat).

So, und jetzt zur “Familienpolitik” der Nazis. Nach Herman waren die beiden Kernpunkte dieser Politik die Wertschätzung der Mutter und die Wertschätzung des familiären Zusammenhalts. So ein Bullshit.

Die Nazis haben nicht die Mutter in ihrer Rolle als Erzieherin wertgeschätzt, sondern die Gebärmutter. Ansonsten haben sie alles getan, um die Rolle der Eltern als Erzieher zu schmälern. Ein totalitäres System kann gar nicht anders, als den Eltern ihre Kinder zu entziehen und dem Staat die Rolle des Erziehungsberechtigten aufzuerlegen.

Und während im Kaiserreich und in der Weimarer Republik wenigstens die Familie noch ein geschützter Raum war, innerhalb derer man staats- und obrigkeitsfeindliche Meinungen äussern konnte, haben die Nazis diesen familiären Zusammenhalt gerade aufgelöst – und nicht wertgeschätzt, wie Eva Herman es behauptet.

In Zusammenhang von Nazis und 68er ist mir übrigens ein Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel eingefallen, der im vergangenen Jahr auch bei den Freunden der offenen Gesellschaft veröffentlicht worden ist (Antipostfaschistischer Sex). In diesem Artikel wurde genau die Gegen-These von Herman aufgestellt und die Sexualmoral der 68er in die Nähe der Nazis gerückt. Zur Sexualmoral der Nazis heißt es dort u.a.:

(…) Der Nationalsozialismus habe die (heterosexuellen, nichtjüdischen) Deutschen geradezu zu sexuellem Vergnügen angespornt – und dieses habe keineswegs allein bevölkerungspolitischen Zwecken gedient, sondern sei durchaus Selbstzweck gewesen. In der NS-Propaganda wimmelte es von polemischen Darstellungen bürgerlicher, spießiger Enge und Prüderie. Dem wurde die arisch-germanische „Natürlichkeit“ entgegengestellt, die Elemente aus der Lebensreform- und FKK-Bewegung in sich aufnahm. Dies sei, so Herzog, keineswegs ein Bruch mit der sexuellen Liberalisierung gewesen, die bereits mit dem Ende des Ersten Weltkrieges eingesetzt hatte, sondern deren konsequente Fortführung. Die Nationalsozialisten bemühten sich sogar, diese zu radikalisieren. So soll es 1934 eine Anweisung an alle BDM-Führerinnen gegeben haben, die ihnen anvertrauten Mädchen zum vorehelichen Geschlechtsverkehr zu animieren.

Freilich sollten die neuen Freiheiten nur für junge, gesunde Heterosexuelle gelten. (…)

Das ist nur logisch, denn es kam den Nazis ja nicht auf heile Familien an, sondern auf Nachwuchs, den man auf Hitler und den Nationalsozialismus prägen und später in die Schlacht um mehr Lebensraum für das ach so beengt lebende deutsche Volk schicken konnte. Harmonische Familien zeichnen sich ja eher dadurch aus, dass nach dem zweiten Kind Schluß ist. Da war es klar, dass die Nazis lieber vor- und außerehelichen Geschlechtsverkehr propagierten, wo man es zudem mit der Verhütung nicht so genau nimmt. Die Geschlechtsverkehrsresultate konnten ja dann, bei entsprechender genetischer Konstellation, prima im nächsten Lebensborn-Heim großgezogen und somit gleich komplett ohne Eltern dem Führer unterstellt werden.
Als zweites Beispiel für den verheerenden, alles verzehrenden Einfluß der 68er führt Eva Herman folgendes an:

Ich hab’ neulich mit einem Musikprofessor zusammengesessen, ein Linksintellektueller, früher fast ein Linksradikaler ein bißchen gewesen, ähm, der versucht, den Chorgesang wieder zu beleben in Hamburg. Und er sagt, das ist verlorengegangen, das ist gar nicht mehr, äh, das ist gar nicht mehr anwesend…”

Das Thema “Gesang und Singen in Deutschland” beschäftigt mich schon sehr lange. Die deutsche Gesangskultur ist völlig im Arsch, das Liedgut der Deutschen geht nicht über “Steht auf, wenn Ihr Schalker seid” hinaus. Erbärmlich, und für mich sehr schmerzvoll. Und wer ist daran schuld? Die 68er? Bullshit, again. Die Nazis sind schuld. In diesem Punkt hat sich nämlich der Nationalsozialismus von anderen Diktaturen und totalitären Regimen unterschieden. Während jeder Diktator, der was auf sich hält, sofort eine Armada von Hofkomponisten installiert, die ihm Hymnen auf den meist fetten Leib schneidern, hat Hitler einfach das genommen, was da war. Keine Durchhalte-Schmonzette mit olle Rühmann ohne “Die Wacht am Rhein”, kein gemütliches KZ-Betreiber-Zusammensein (mit Familien!) ohne “Am Brunnen vor dem Tore” und keine Nachtwache vor Stalingrad bei Eisregen ohne (da muss ich schon nachschlagen) “Und in dem Schneegebirge”. Auch hier ist es nur logisch, dass die Deutschen nach dem Krieg mit ihren eigenen Liedern nichts mehr an der Backe hatten – wer wollte schon an seine Verantwortung als KZ-Wächter erinnert werden oder an den Steckschuss in der Schulter?

Mit den 68ern hat das nun rein gar nichts zu tun. Die haben im Gegenteil sogar wieder angefangen zu singen. Allerdings nicht auf deutsch.

Noch ein paar Anmerkungen zur Entlassung von Frau Herman durch den NDR. Im liberalen Blog-Segment wird nichts so sehr gehasst wie die 68er. Deshalb erstaunt es mich nicht, dass in Blog-Einträgen und Kommentaren die Meinung vorherrscht, Frau Herman habe gar nicht mal so Falsches über die Nazis und sehr Wahres über die 68er gesagt und sei deshalb aus Rache von ihren 68er-Chefs gefeuert worden. Warum ich dieser Einschätzung der Einlassungen von Frau Herman nicht beipflichte, habe ich gerade zu erläutern versucht. Und was die “Rache” angeht: Falls es tatsächlich so sein sollte, dass diejenigen, die für die Entlassung von Frau Herman verantwortlich sind, sich irgendwie unter “68″ subsumieren lassen, dann wäre Frau Herman selber schuld. Wenn man geschieden ist, dann bekommt man als Erzieherin u.U. Probleme in einem katholischen Kindergarten. Wenn man aussieht wie Sascha Lobo, bekommt man die Lehrstelle bei der Deutschen Bank nicht. Und wenn man seinen Chefs dermaßen unqualifiziert ans Bein pinkelt, wie Eva Herman das getan hat, dann wird man gefeuert. Ich habe keine Anhaltspunkte dafür, dass das so gewesen ist. Für mich hätte der Nazi-Teil ihrer Ausführungen vollkommen zur Entlassung ausgereicht. Und dass der NDR in anderen Fällen (Schlagersternchen pimpernde Nachrichtensprecher, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, etc.) nachsichtiger mit seinen Angestellten umgegangen ist, bedeutet nicht, dass er hier, in einem völlig anders gelagerten Fall, an einer Entlassung gehindert gewesen wäre.

Fazit:

1.) Frau Herman hat den Nazis bescheinigt, sie hätten das Bild der Mutter wertgeschätzt und Kinder, Mütter, Familien und Zusammenhalt seien unter dem Nationalsozialismus “gut” gewesen. Meiner Ansicht nach ist das nicht nur eine Verharmlosung, sondern in der Tat eine Glorifizierung des Nationalsozialismus, die zudem von den Tatsachen eindeutig widerlegt ist.

2.) Die familiären und kulturellen Werte der Deutschen sind nicht von den 68ern mit Füssen getreten und zerstört worden, sondern von den Nazis.

3.) Der NDR hat mit der Entlassung Eva Hermans die richtige Konsequenz gezogen.

P.S.: Dass sich Frau Herman unter mehr oder weniger offiziell agierenden Katholiken so großer Beliebtheit erfreut, finde ich ekelhaft, geschichtsvergessen und unerträglich. Wo ist eigentlich die Bischofskonferenz, wenn man sie mal braucht?
 

 

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65 Kommentare zu “Nochmal: Eva Herman und die Nazis”

  1. 10.10.2007 | 9:42
  2. 10.10.2007 | 9:50

    Euckens Erbe,

    Dein Link-Spam ist ja eigentlich ein klassischer Lösch-Kandidat: nur ein Link, ohne weitere Erläuterung, kein Zusammenhang zum ursprünglichen Blog-Eintrag und keine Formatierung.

    Aber weil heute so schönes Wetter ist, lasse ich ihn mal stehen.

  3. Libero
    10.10.2007 | 9:59

    @Marian

    Ich habe heute zum ersten Mal die Originalaussagen von Frau Herman gehört und komme zu einer ganz anderen Wertung.

    das klingt zwar alles logisch, was du schreibst, aber ich denke, hier kommt man nur mit Unschärfe weiter. Frau Herman hat wie andere eine Idee fixe. Das sind die 68-ziger. Die sind an allem schuld, also auch am Niedergang der bürgerlichen Werte und des bürgerlichen Lebens, eine Wertung, die viele ja teilen.

    Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde.
    Also ich lese das als eine Abfolge. Erst der Nationalsozialismus, dann die 68er Bewegung. Beide, wie du richtig festgestellt hat, antibürgerlich und mit Wurzeln, zumindest hinsichtlich der Sexualität, in der Wilhelmischen Zeit

    Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten,

    Schnitt
    es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle
    wieder Schnitt
    aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft.
    Hier habe ich den Eindruck, daß zwei Zeitebenen ineinander geschoben wurden, daß eigentlich in diesem Satz nur von den 68er Bewegung die Rede sein sollte. Der zweite Gedankenstrang, der mit dem Verweis auf 1933, paßt da gar nicht herein, wurde aber trotzdem ausgesprochen. Das ist moderne Gallettiana. Du kennst solche Menschen nicht, die auf Gallettis Spuren in der Neuzeit unterwegs sind? Du Glücklicher.

    Was die Sache wirklich schlimm macht, ist die Dickköpfigkeit dieser Frau. Sie macht keinen Fehler, sagte sie ja auch zu Beginn von Kerner, und bringt immer mehr pro-Beta-Denken verbal zu Gehör. Ihr sind die Jahre als Nachrichtensprecherin zu Kopf gestiegen. Sie ist unfehlbar. Papst Eva I.

  4. 10.10.2007 | 10:41

    Libero,

    mittlerweile sehe ich ein, dass es wohl etwas blauäugig war, mich mit dieser Person zu beschäftigen, ohne die vorhergehende Debatte über ihre Thesen aufmerksam verfolgt zu haben. Mich interessiert es nicht, was irgendeine Frau für Thesen zu Familie und Frausein absondert (es sei denn, es handelt sich um eine Familienpolitikerin, die die Möglichkeit hat, Einfluss auf mein Einkommen zu nehmen, was bei Frau Herman nicht der Fall ist).

    Mich interessieren diese Äußerungen deshalb nicht, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Frauen Individuen sind (seltsam, dass man das betonen muss, aber im Zeitalter der permanenten Schubladisierung und Trendforschung ist das wohl unerlässlich), die ihre Meinung auch mal ändern können und das insbesondere dann tun, wenn sie sich mit einem Mann zusammentun, der wiederum ein Individuum ist.

    Nach allem, was ich mitbekommen habe, sind die Thesen von Frau Herman entweder mit Zustimmung oder mit Ablehnung aufgenommen worden. Dass dabei von einer der beiden Fraktionen auf den Nationalsozialismus rekurriert worden ist, ist mir komplett entgangen. Frau Herman behauptet das allerdings:

    Alles, was nach Familie, nach Glück mit Ehepartnern und mit Kindern, nach dem Weiblichen, dem Männlichen und dem Muttersein klingt, wird in unserem Land leider auffallend schnell mit Nazi-Parolen in Zusammenhang gebracht.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das auf irgendeine Kritikerin / irgendeinen Kritiker ihrer Thesen zutrifft. Gibt es dafür irgendwelche Belege?

    Solange ich diese Belege nicht habe, gehe ich davon aus, dass sie den Nationalsozialismus selber ins Spiel gebracht hat. Sowas erhöht ja auch die Absatzzahlen.

    Nachdem sie gestern bei Kerner, wie ich dem allgemeinen Aufschrei entnehme, auch noch die Autobahnen als Pluspunkt für die Nazis angeführt hat, fehlt ja nur noch die Arbeitsmarktpolitik. Oder um es mit Mario Bartsch zu sagen: Sie hat mit keinem Wort erwähnt, dass ihre Aussagen kacke gewesen sind.

    Und Galletti?

    Mit manchen andern gelehrten Männern hatte er die Schwäche gemein, daß ihn während des Unterrichts eine Zerstreutheit des Geistes befiel.

    Also wirklich, Libero. Damit tust Du aber beiden Unrecht!

  5. 10.10.2007 | 10:47

    Marian, also wirklich! Du gehst mit aller Sachlichkeit und Nüchternheit auf die kruden Aussagen der Dame ein, wo es doch darum geht, diese dazu zu verwenden, seinen Lieblingsfeinden einen reinzuwürgen und die eigenen Positionen gerechtfertigt zu sehen. Und du willst ein Blogger sein? Schäm dich!

  6. Libero
    10.10.2007 | 10:53

    Lieber Marian

    nicht nur gelehrte Menschen, denen viel im Kopf herumgeht, neigen zur Zerfahrenheit im verbalen Ausdruck.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das auf irgendeine Kritikerin / irgendeinen Kritiker ihrer Thesen zutrifft. Gibt es dafür irgendwelche Belege?

    Wahrscheinlich eher nicht. Das sind entweder nur gefühlte oder mitgehörte Zusammenhänge. Langsam habe ich den Eindruck, das mitgehört zutrifft. Mich würde interessieren, in welchem Umkreis sie mithörte.

    Du gehst mit aller Sachlichkeit und Nüchternheit auf die kruden Aussagen der Dame ein

    Weit entfernt von der geschlechtlosen Vernunft des libertären Herrn

  7. 10.10.2007 | 10:54

    Aber zur Sache: Evas Problem steckt unter dem Haarschopf. Sie hat sich aus welchen Gründen auch immer dafür entschieden, eine bislang eher unter dem Begriff “konservativ” geläufige Sicht auf Ehe und Familie zu propagieren, ist aber nicht in der Lage, das halbwegs überzeugend zu tun. Was ihr an Logik mangelt, versucht sie durch “starke” Thesen wettzumachen, die sie vielleicht irgendwo anders mal aufgeschnappt hat und dankbar als Bestätigung der eigenen Position wahrnimmt.

    Und wie das häufig so ist, steht der intellektuelle Gehalt in umgekehrtem Verhältnis zur Hartnäckigkeit, mit der er verteidigt wird. Was bei allzu kruden Thesen dazu führen kann, dass der oder die Betreffende sich mit Bravour “reinreitet”. Wenn ein Kerner den kämpferischen Antifaschisten spielen kann, ist schon vorher eine Menge falsch gelaufen…

  8. 10.10.2007 | 11:07

    Dass die Dame von Katholiken beklascht wird wundert mich nicht. Herman hat sicher das Buch von Notker Wolf quergelesen, wobei letzterer etwas vorsichtiger mit der Bewertung der Nazizeit war. Gell, Rayson? *binschonwiederweg*

  9. 10.10.2007 | 11:12

    Diese konservative Gruppe von romtreuen Katholiken, die sie da bejubelt hat, dürfte eher dem Familien- und dem Feindbild applaudiert haben als den Nazi-Vergleichen.

    Und was deine Einschätung von Notker Wolf angeht, scheinst du ja Marian endlich ein Beispiel für die These geben zu wollen, dass konservative Familienbilder von einigen Leuten nahezu pawlowsch auf die Nazi-Zeit bezogen werden. Was, wie Marian hier gezeigt hat, vollkommener Schwachsinn ist, ob es nun von einer Hermann oder deren Gegnern vorgetragen wird.

  10. 10.10.2007 | 11:43

    Schön, dass dies nur bei romtreuen Katholiken der Fall ist und nicht bei Altkatholiken und sonstigen Mel-Gibson-mäßigen Splittergruppen.

    Nicht jeder hat die Trennschärfe eines Marian und bleiben dabei konsistent und konsequent, eine solche Begabung ist halt in diesem Lande so zahlreich wie Menschen mit einen IQ größer 140. Ich bin mir was Wolf angeht nicht sicher betreffend seiner Einstellung zu Nazis. Aber ich bin mir sicher was ein Wald-und-Wiesen-Alt-68er zu Aussagen von Notker Wolf sagen würde, wie z.B. diese:

    Auch das Desaster der Rechtschreibreform darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Der einzige Zweck dieser Reform bestand darin, Einwanderer- und Unterschichtkindern den Schulerfolg zu erleichtern. Die deutsche Sprache war lediglich das Mittel zu diesem Zweck.

    oder noch schöner:

    Afrikaner gehen sehr sorglos mit Dingen und Lebensmitteln um, da wird viel fortgeworfen oder verschwendet. Dann ist ihre Einstellung zur Sauberkeit eine andere – von zu Hause sind sie Hygiene einfach nicht gewöhnt, und die weißen Mönche trauerten den sauberen Bädern und Toiletten der Vergangenheit nach.

  11. 10.10.2007 | 11:49

    Altkatholiken und sonstigen Mel-Gibson-mäßigen Splittergruppen

    Soll das jetzt eine bemühte Provokation sein oder hast du tatsächlich keine Ahnung?

  12. 10.10.2007 | 11:59

    P.S. Nach der Lektüre seines Buches, dürfte es ziemlich schwer fallen daran zu zweifeln, dass Wolf das Feindbild “68er” pflegt. Seltsam, dass gerade heute ein Surfer auf meine Seite gefunden hat mit:
    http://​www.​google.​de/​search?​hl=de&​safe=off&​q=notker+wolf+%2​B+k%C3%A4se&​meta=

  13. 10.10.2007 | 12:00

    @ Rayson
    beides

  14. 10.10.2007 | 12:38

    Mit Ahnungslosigkeit provozieren. Auch eine Taktik. :)

  15. 10.10.2007 | 12:51

    Ey Du, Klaus, ich habe zwar keine Ahnung, wie Du aussiehst, aber Deine schwarzen Zähne sind trotzdem voll ugly.

  16. 10.10.2007 | 12:56

    @ Karsten
    Aber trotzdem wirkungsvoll. Für die vielen Flüche wird Rayson bei der nächsten Beichte bestimmt zu 10 Vaterunser verdonnert ;-)

  17. 10.10.2007 | 13:08

    @Klaus

    Hauptsache, ich erinnere mich noch dran, falls ich mal zu einer gehen sollte. Aber ich fürchte, Unsinn vergesse ich ganz schnell. Worüber redeten wir gerade nochmal?

  18. 10.10.2007 | 13:19

    @ Rayson
    Mein Fehler. Hätte damit rechnen müssen, dass (Alt)-Katholiken sehr vergesslich sind bezüglich ihrer Sünden.

  19. 10.10.2007 | 13:43

    @Klaus

    Das können zumindest wir Altkatholiken uns auch leisten, da wir nicht darauf warten müssen, bis ein Pfarrer seine Vermittlerdienste anbietet.

  20. 10.10.2007 | 14:18

    1) Dass Hermanns Äußerungen falsch sind, ist zwar richtig, aber irrelevant. Die Falschheit der Aussagen spielte in dem ganzen Theater keine, aber auch gar keine, Rolle.

    2) Die öffentliche Entrüstung ging ja schon bei der Buchvorstellung, weit bevor sie über Nazis sprach, los. Man musste nur noch die erstbeste Gelegenheit finden.

    3) Der Vergleich mit dem Bank-Lehrling, der sich anzupassen hat, zieht nicht. Der NDR ist eine öffentlich rechtliche Anstalt und muss als solche politisch neutral sein.

  21. 10.10.2007 | 14:28

    Dirk,

    Die Falschheit der Aussagen spielte in dem ganzen Theater keine, aber auch gar keine, Rolle.

    “gar keine” Rolle finde ich übertrieben. Und ich bin ja nicht Teil des Theaters.

    Man musste nur noch die erstbeste Gelegenheit finden.

    Meiner Meinung nach hätte man die, wenn ich Deiner Argumentation folge, aber schon längst versäumt.

    Der NDR ist eine öffentlich rechtliche Anstalt und muss als solche politisch neutral sein.

    Naja, ob die politische Neutralität so weit gehen muss, dass man Äußerungen toleriert, für die jeder sächsische NPD-Abgeordnete einen Ordnungsruf kassiert hätte, wird ja demnächst das Arbeitsgericht klären.

    Wir werden sicher auf keinen gemeinsamen Nenner in dieser Angelegenheit kommen. Meine These ist, dass sie sich freiwillig in die rechte Ecke begeben hat, weil ihr die Verkaufszahlen ihres Buches nicht hoch genug waren und weil es sich als armes Opfer besser leben lässt als als Co-Moderatorin einer verschnarchten Talk-Show.

  22. 10.10.2007 | 14:45

    @Klaus: Könntest Du Deine ganz privaten Konflikte mit dem Christentum bitte woanders austragen? Man schämt sich ja schon beim Mitlesen. Herzlichen Dank im Voraus.

  23. 10.10.2007 | 14:48

    Der NPD Abgeordnete hätte den Ordnungsruf zu unrecht erhalten.

    Meine These ist, dass sie sich freiwillig in die rechte Ecke begeben hat, weil ihr die Verkaufszahlen ihres Buches nicht hoch genug waren und weil es sich als armes Opfer besser leben lässt als als Co-Moderatorin einer verschnarchten Talk-Show.

    Das ist aber ein sehr auf das Ökonomische reduzierte Menschenbild. (-:. Ich glaube das nicht. (Und es wäre auch egal. Sie muss das sagen dürfen, aus welchen Gründen auch immer.)

  24. Right Wing Libertarian
    10.10.2007 | 14:57

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist der wahre Volksgerichtshof!!!

    http://www.ef-online.de/2007/10/10/kernig-eva-herman-vor-dem-volksgerichtshof/

  25. 10.10.2007 | 15:10

    These: Von 10 Nazi-Vergleichen sind 11 überflüssig.

  26. 10.10.2007 | 15:21

    @Rayson: Mindestens.

  27. 10.10.2007 | 15:29

    Eine schöne, differenzierte Stellungnahme. Ich hätte mir eigentlich nie träumen lassen, dass ich mal mit Interesse eine Herman-Exegese lesen würde ;-) Es fällt auch wirklich nicht leicht, Herman zu deuten – ihre Thesen sind ja primär mal eines: wirr. Inzwischen tut mir die Frau fast schon leid – sie ist zu einem Spielball eines durch sie selbst ausgelösten Medien”skandals” geworden. Während sie hier bejubelt und dort verteufelt wird, wirkt sie auf mich vor allem überfordert. Die Geister die sie rief…

  28. 10.10.2007 | 16:14

    Überflüssig, aber nicht unzutreffend. Schaut es Euch doch mal an! Beim als Experten eingeladenen (natürlich 68er) Prof. Hans Wurst liegt auch ein Vergleich mit gewissen Richtergrößen sehr nahe.

  29. 10.10.2007 | 16:28

    @ stefanolix
    Du solltest mich genug kennen, dass ich gelegentlich dazu neige mal einen Diskutanten zu foppen. Aber an deinen Tonfall merke ich dass ich jetzt mal ernst sein sollte und daher die Frage: Wo ist dein Beweis dafür das ich einen Konflikt mit dem Christentum habe? (Dabei fällt mir gleich auf, dass “Katholiken”, “Katholiken die Herman bejubeln”, “Kirche” und “Christentum” wahrscheinlich für dich Synonyme sind, also wenn ich über Katholiken die Eva Herman zujubeln abfällige Bemerkungen mache muss ich deiner Meinung nach wohl einen Konflikt mit dem Christentum haben. Well.)

    Es ist doch kein Zufall, dass Katholiken Eva Herman zujubeln, dass diese Gruppe genausowenig einen Unterschied zwischen konservativen Familienwerten und der Familie im Sinne der Naziideologie macht. Ich behaupte nicht, dass alle Christen anfällig für diesen Fehler sind, aber diejenige Gruppe mit diesem Fehler ist zahlenmäßig keine zu vernachlässigende Größe. Da schließe ich mich Marians P.S. an (auch wenn mir Bischofskonferenzen wurscht sind)

    Weiterhin ist es kein Zufall, dass wenn einerseits pauschal alle Missstände den 68ern in die Schuhe geschoben wird und deren Wirkung maßlos übertrieben wird, und andererseits 68er maßlos waren in der Verurteilung der Elterngeneration und überall den Faschismus am walten sahen, es Leute gibt die daraufhin wieder mit “bei den Nazis war nicht alles schlecht” daherkommen. Und eben Leute wie Notker Wolf und andere “neue Spießer” haben diesen Boden bereitet. Insofern, lieber stefanolix, kannst du dich gern für deren Aussagen (“Afrikaner …”) schämen, als Christ, wenn du möchtest, ich zwinge dich dazu nicht)

  30. 10.10.2007 | 16:33

    @Klaus

    dass diese Gruppe genausowenig einen Unterschied zwischen konservativen Familienwerten und der Familie im Sinne der Naziideologie macht

    So ein Quatsch.

  31. 10.10.2007 | 16:41

    @ Rayson

    Wenn das Quatsch wäre würden sie dann Herman zujubeln? Im Gegenteil, sie müssten Herman den Marsch blasen in Zukunft nicht mehr diese beiden Sorten von Familienwerten in einen Topf zu schmeißen. Entweder haben diese Katholiken nicht erkannt was Marian erkannt hat, oder sie halten das nur für einen geringfügigen, entschuldbaren Fehler.

  32. 10.10.2007 | 16:51

    P.S. Mein Bauchgefühl sagt mir: Hermans Aussagen, die zu ihrem Rausschmiß geführt haben, haben den Jubel verstärkt und nicht etwa abgeschwächt …

  33. 10.10.2007 | 16:54

    @Rayson:
    Ah, ihr habt diesen Unsinn mit der Beichte beim Priester auch nicht? Ich frage mich ja sowieso, warum man seine Sünden vor einem Menschen bekennen soll, anstatt vor Gott…

  34. 10.10.2007 | 17:08

    @Klaus

    Der Auftritt bei Kerner war zeitlich nach diesem Kongress der mir bis dato unbekannten römisch-katholischen Gruppierung, Marians Erkenntnis profitiert also auch von der Gnade der zeitlichen Distanz.

    @Karsten

    Nicht als Pflichtveranstaltung.

    Aber sag nichts gegen die Beichte, das ist eine geniale und sehr menschliche Erfindung. Man redet über das, was einem als Schuld auf der Seele lastet und wird in einem formellen Akt davon befreit. Das direkte Hintreten vor Gott ist viel schwieriger…

  35. 10.10.2007 | 17:10

    @Klaus: ich habe kein Problem damit, wenn Du Dich mit christlichen Organisationen oder Repräsentanten auseinandersetzt und sie kritisierst. Das ist oft notwendig und es ist sogar wichtig — wenn es denn sachlich geschieht. Organisationen und Repräsentanten müssen das aushalten.

    Was ich peinlich fand, waren die Äußerungen “ad personam” eines Mitdiskutierenden, war dieses Zusammenrühren: ein wenig Polemik, ein wenig Vorurteil und eine Prise Halbwissen. Das möchte ich hier nicht unbedingt haben. Hier sollen Christen mitlesen und mitmachen können, denen die Sakramente und der Glaube etwas wert sind. Was Agnostiker, Atheisten und viele andere Leser ganz sicher nicht ausschließt.

    Daraus, dass Du christliche Inhalte in Deiner Polemik gegenüber Rayson geradezu an den Haaren herbeigezogen hast, schloss ich auf einen Konflikt. Wenn das nicht zutrifft, dann ist es ja um so besser.

    Ich kennen Deine Definition eines »Spießers« nicht, aber bezogen auf die Definition aus der Wikipedia ist Notker Wolf in der heutigen Gesellschaft keiner. Dort steht, dass sich ein Spießer durch

    geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung, Komfortismus und starkes Bedürfnis nach Sicherheit

    auszeichnet. Um es gleich zu sagen: ich habe bisher nur Artikel und Rezensionen über, aber noch kein Buch von Notker Wolf gelesen.

    @Karsten: Solange das eine freiwillige private Angelegenheit zwischen einem Gläubigen und einen vertrauenswürdigen Geistlichen ist, sehe ich das nicht als Unsinn an (obwohl ich nie in einer Kirche war, in der es eine Beichte wie in der Katholischen Kirche gibt).

  36. 10.10.2007 | 18:18

    @ Rayson
    Dein Einwand ist etwas unverständlich. Eva Hermans Äußerungen zur Mutterrolle in der Nazizeit kam vor dem Auftreten beim Katholikenkongreß und dem Rauswurf bei Kerner. Wenn hierzulande jemand mit der Nazikeule eins übergebraten bekommt – ob zu recht oder zu unrecht – kann oft mit der Zustimmung derjenigen rechnen, die glauben, dass doch genug sei mit den ollen Nazikamellen und eben damals nicht alles schlecht war. Ich will nicht weiter spekulieren ob diese Katholiken dieses “Forums” zu der letzteren Gruppe zählen.

    @ stefanolix
    Wegen dir muss ich meine eigenen Kommentare noch mal lesen ;-) mein einziger fieser Seitenhieb war von 11:43 auf die Behauptung von Rayson “Diese konservative Gruppe von romtreuen Katholiken, die sie da bejubelt hat, dürfte eher dem Familien- und dem Feindbild applaudiert haben als den Nazi-Vergleichen.” – was IMHO nicht haltbar ist und zudem allzu bequem für Rayson ist, aber ich darauf nicht länger herumreiten und verweise nur darauf, dass man vom Eisberg nur ein 1/7 sieht. Solcherlei Auffassungen werden sich nicht nur bei romtreuen, konservativen, katholischen Grüppchen finden lassen.

    Die “neuen Spießer” ist einem Buchtitel des Autors Christian Rickens entliehen. Neospießer wenn du willst :-)

    Und ich habe Hermans Bücher nicht gelesen (und hab es auch nicht vor)

  37. 10.10.2007 | 18:32

    @Klaus

    Vor dem Auftritt bei Kerner konnte man, wenn man wollte, noch davon ausgehen, dass sie missverstanden wurde. Das hat sie ja auch im Grunde immer beteuert. Und es gibt ja auch unter unseren des Katholizismus unverdächtigen Kommentatoren welche, die der Meinung sind, nicht ein Nazi-Vergleich, sondern die Verurteilung “der 68er” habe zu ihrem Rausschmiss geführt. Deswegen: Wer allen, die der Hermann zujubeln, Sympathie mit ihren umstrittenen Aussagen zum Dritten Reich unterstellt, will vor allem denunzieren.

    und zudem allzu bequem für Rayson ist

    Du solltest mal deine Maßstäbe überdenken. Aber warum es für mich “bequem” sein sollte, dieser bestimmten Katholikengruppe nicht grundlos Nazisympathien zu unterstellen, würde mich dann doch mal interessieren. Am Rande erwähnt: Die Nazis hatten es gerade in den besonders erzkatholischen Regionen sauschwer, sich zu etablieren.

  38. DDH
    10.10.2007 | 18:34

    @Marian Wirth: Die beste Analyse, die ich zum allmählich nervigen Thema “Eva-Prinzip” bis jetzt gelesen habe! Großartig!

  39. 10.10.2007 | 19:32

    @ rayson
    Vorab: ich glaube, dass Marians Fazit richtig ist und dass man nicht mehr davon ausgehen kann Herman sei missverstanden worden. Deshalb muss ich nun doch auf deine Behauptung “Diese konservative Gruppe von romtreuen Katholiken, die sie da bejubelt hat, dürfte eher dem Familien- und dem Feindbild applaudiert haben als den Nazi-Vergleichen.” eingehen. Denn das Familienbild von Herman und den “Nazi-Vergleichen” kann man hier gar nicht sauber trennen, das hat Marian gezeigt. Ich wiederhole mich: entweder sind jene Katholiken allesamt dümmer als Marian oder sie sehen einfach keinen Unterschied zwischen einem gewachsenen, gesunden, konservativen Familienbild und dem der Nazis.
    Für bequem hatte ich gehalten, dass du erst mal darauf hinweist, dass jene Gruppe von Katholiken ein andere ist als deine altkatholische. Wie praktisch.

    Und es gibt ja auch unter unseren des Katholizismus unverdächtigen Kommentatoren welche, die der Meinung sind, nicht ein Nazi-Vergleich, sondern die Verurteilung “der 68er” habe zu ihrem Rausschmiss geführt. – und das beweist was?

    Am Rande erwähnt: Die Nazis hatten es gerade in den besonders erzkatholischen Regionen sauschwer, sich zu etablieren. – ja, mit den vielen Martin Hohmanns braucht man keine Nazis mehr (disclaimer: das ist kein Angriff aufs Christentum als solches)

  40. 10.10.2007 | 19:38

    Sie macht überhaupt gar keinen Nazi Vergleich! Alles bezieht sich auf die sogar uneindeutige Aussage “wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde”.

  41. 10.10.2007 | 21:18

    Ich habe mir die Kerner-Show gerade in einem 3-Minuten Zusammenschnitt angesehen bis zum Rauswurf von Fr. Hermann … ich kann die Aufregung nicht ganz verstehen um Fr. Hermann – ich denke, sie hat ganz einfach keine Ahnung, was die Nazis mit ihrer Familienideologie eigentlich gemeint haben, die „Werte“ von welchen sie spricht, sind andere Werte als die der Nazis und sie ist sich dessen nicht bewusst.

    Folglich hat sie Unrecht, wenn sie meint, die Nazis hätten die Werte, von welchen sie (Fr. Hermann) spricht geteilt.
    Sie meint aber, sie habe Recht. Soweit die Sachlage.

    Was mich viel mehr abstößt als Fr. Hermanns Irrtum ist das Benehmen von Hr. Kerner und seiner anderen Gäste.

    Warum regt sich darüber niemand auf? Ich finde die Art und Weise, wie die Gäste mit Fr. Hermann umspringen und die Hysterie der beiden anderen Damen mindestens ebenso entlavend wie die beiden Sätze, die Fr. Hermann als geschichtlich ungebildet entlarvt haben.
    Der Rauswurf von Hr. Kerner ist völlig undemokratisch. Denn: hier wurde nicht gesagt: Fr. Hermann irrt. Sondern: Fr. Hermann ist böse. Und damit ‚vogelfrei’. Und Tschüss. Rauswurf vor laufender Kamera.

    DAS ist ein Skandal, finde ich. Die fehlende Diskussionskultur der anderen Diskutanten. Fr. Hermann hat sich da doch super gehalten. Kann man nur gratulieren.

  42. 10.10.2007 | 21:55
  43. 10.10.2007 | 22:10

    @ex-blond

    Dass sich niemand über die fehlende Diskussionskultur eines Kerner oder der Gäste seiner seichten Sendung erregt, liegt vielleicht schlicht daran, dass der Erwartungspegel denkbar niedrig ist.

    Es wurde ja schon Bedauern darüber ausgedrückt, dass die Dampfplauderin Herman dem Dampfplauderer Kerner die Möglichkeit bietet, sich als Antifaschist und knallharter Journalist zu produzieren.

  44. Boche
    10.10.2007 | 22:22

    Aber der Broder ist tatsächlich mal wieder in Hochform und lesenswert. Auch, wenn er im Zorn über den Kerner-Antifa-Plauderclub die Eva für meinen Geschmack zu nachsichtig behandelt.

  45. 10.10.2007 | 22:34

    Also nachdem ich jetzt die volle Sendung gesehen habe, stimme ich Frau Hermann zu 99% zu. Sie hat zu keiner Zeit, an keiner Stelle irgendetwas positives zur NS Zeit gesagt. Im Gegenteil: Das Frauen und Familienbild sei von den Nazis pervertiert und missbraucht worden (wie Marian ebenfalls anmerkt). Daraufhin sei von den 68er alles, was mit Familie zu tun habe, abgelehnt worden und leider damit auch das, was VOR dem NS positiv an ihr war.

    Es war für jeden, der den Versuch unternahm, klar verständlich. Die Nazi Vergleiche kommen von anderer Seite (Eva Braun Prinzip (Thea Dorn)). M.E. handelt es sich um einen Skandal erster Güte. Eine Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Nicht zuhören wollen und Vorverurteilung. Dabei gibt es so viele, die sagen “an der DDR war nicht alles schlecht”. Warum werden die nicht verprügelt?

  46. 10.10.2007 | 22:49

    @Klaus

    Natürlich hat Marian voll und ganz Recht, aber wer hat sich schon so gründlich mit den Aussagen der guten Dame befasst? Die meisten werden sich aus den Medien informiert haben, wo sie sich je nach bevorzugter Lektüre die eine für sie passende Version der Sache basteln konnte. Es ist, mit Verlaub, ziemlich arm, die Ergebnisse des eigenen Nachdenkens anderen als deren Motivation zu unterstellen, ohne dafür auch nur den Ansatz eines Beleges zu haben.

    Denn das Familienbild von Herman und den “Nazi-Vergleichen” kann man hier gar nicht sauber trennen, das hat Marian gezeigt.

    Marian hat etwas ganz anderes gezeigt. Schade, dass du es nicht verstanden hast.

    Für bequem hatte ich gehalten, dass du erst mal darauf hinweist, dass jene Gruppe von Katholiken ein andere ist als deine altkatholische. Wie praktisch.

    Du müsstest mir nur noch zeigen, wo ich das getan hätte. Und selbst wenn ich es getan hätte: Warum ist das “praktisch”? Weil ich dir damit die Möglichkeit nehmen würde, mich deinen platten Pauschalanschuldigungen zu unterwerfen?

    verweise nur darauf, dass man vom Eisberg nur ein 1/7 sieht. Solcherlei Auffassungen werden sich nicht nur bei romtreuen, konservativen, katholischen Grüppchen finden lassen.

    Du unterstellst einer ganzen Gruppe von Menschen eine Einstellung, die du noch nicht einmal bei dem Teil nachweisen kannst, den du als Spitze des Eisbergs deklarierst. Was für eine abstruse Argumentation ist das denn? Da muss ich stefanolix Recht geben: Wenn es dir nur darum geht, deinen platten Hass gegen alles Christliche auszuleben, dann tu das bitte woanders. Das sind keine “Seitenhiebe” mehr, das geht schon in Richtung Zwangsverhalten.

    und das beweist was?

    Das du von deiner Neronummer runter kommen und vielleicht mal zur Kenntnis nehmen solltest, dass verschiedene Menschen aus verschiedenen Gründen zu einer unterschiedlichen Beurteilung der Angelegenheit kommen.

    disclaimer: das ist kein Angriff aufs Christentum als solches

    Ja klar. Eva Hermann kann mit ähnlichen “disclaimern” aufwarten, die nur leider alle durch ihre Aussagen in der Sache entwertet werden. Die Parallelen sind offenkundig.

  47. 10.10.2007 | 23:12

    Ich verstehe nicht, warum Eva Herman vor einem Monat auf Dritte Reich gekommen ist. Die kann doch ihre Thesen mit Argumenten und Verweisen auf Studien (mehr oder weniger) gut belegen. Ein Nazi-Vergleich ist doch unnötig, egal in welcher Form. Was bringt der denn? Die Erkenntnis, das Verbrecher auch gute Taten vollbracht haben? Das ist nichts neues.

    Also sagte sie es um zu provozieren? (Macht ja so macher Kommenator oder Blogger auch gerne ;-) Aber als Person des öffentlichen Lebens, mit 48 Jahren und ihrer Berufserfahrung sollte sie wissen, dass das diese Art der Provokation riskant ist und auch nach hinten losgehen kann.

  48. 10.10.2007 | 23:51

    Sie hat keinen Vergleich gemacht!

  49. 10.10.2007 | 23:54

    Im übrigen finde ich den Vorwurf “bewusste Provokation” sehr gemein. Dafür gibt es nicht mehr Anhaltspunkte als bei jedem X-beliebigem anderen (z.B Kerner) auch. Da sollte man auch einen gewissen Vertrauensvorschuss haben.

  50. 11.10.2007 | 1:13

    @ Rayson

    Mal den größten Brocken zuerst. Ok, das mit dem Eisberg folgerndermaßen gemeint: aufgrund der sattsam bekannten Diskussionskultur rund um den Nationalsozialismus werden sich viele Leute nicht öffentlich positiv zum Nazireich äußern, außer man ist unter sich. Bleiben die Leute die auf einem Kreuzzug Mission fehlgeleiteten Handlungsdrang befinden. Meistens ist bei solchen Leuten eh schon der Ruf ruiniert. Aber was ich nicht gesagt habe und bewußt offen gelassen habe, ist das diese Gruppe von Menschen nur Christen sein könnten. Habe ich nicht gesagt und auch nicht gemeint, also bitte unterstelle es mir nicht weiter. Allerdings gab und gibt es immer wieder Christen die mit Worten oder Taten gegen die eigene reine christliche Lehre verstoßen, aber das ist für mich kein Grund für Hass, sondern nur ein Beleg dafür, dass Christen genauso ins Straucheln kommen was z.B. Moral betrifft wie der Rest der Menschheit. Für Überlegenheitsdenken – von welcher Seite auch immer – ist kein Platz.

    Eva Herman ist alt genug und hat die letzten Jahrzehnte auch nicht im Ausland verbracht um zu wissen wie solche Diskussionen hierzulande ablaufen. Wenn man sich da in interpretierfähige Halbsätze verheddert und mit halbgarer 68er-Kritik hausieren geht, dann habe ich kein Mitleid wenn so jemand unter die (Diskussions-) Räder kommt. That’s all. Die Herman hätte halt auf Nuhr hören sollen.

    “Das du von deiner Neronummer runter kommen und vielleicht mal zur Kenntnis nehmen solltest, dass verschiedene Menschen aus verschiedenen Gründen zu einer unterschiedlichen Beurteilung der Angelegenheit kommen.” – Habe ich auch nie behauptet, dass nur manche Katholiken ein Feindbild “68er” haben, bin selbst kein Freund jener Spezies. Aber du (?) musst auch mal zur Kenntnis nehmen, dass das Wirken der 68er sehr begrenzt war und ist, es entspricht einfach nicht meiner Erfahrung was Notker Wolf erzählt von der antiautoritären Erziehung wo angeblich die Kinder im Kindergarten die Scheiße an die Wand schmieren durften, und wahrscheinlich 99% meiner Altersgenossen auch nicht. Die 68er waren auch nicht Initiator einer gesellschaftlichen Veränderung, wohl aber ein Katalysator.

    “Marian hat etwas ganz anderes gezeigt. Schade, dass du es nicht verstanden hast.” – dies lässt mich ein bisschen ratlos. Bist du bloß verschnupft oder zu arrogant oder sind dir die Argumente hier ausgegangen oder habe ich wirklich etwas nicht verstanden? Klären wir wohl heute nacht nicht mehr …

  51. 11.10.2007 | 10:20

    @ Boche

    Mit „fehlender Diskussionskultur“ meinte ich nicht: schlechte Manieren. Sondern in erster Linie: das Fehlen einer Diskussionskultur. D.h. wenn sich jemand wie Fr. Herman nicht im moralischen Wohlfühlradius unserer Gesellschaft befindet, darf auf ihn eingeprügelt werden. So jemand darf öffentlich abgewatscht und anschließend rausgeworfen werden.

    Welch Geistes Kind ist so eine Einstellung?
    Ich finde, diese Ereiferungs- und Rauswurf-Szenerie sagt viel mehr über Kerner, Schreinemaker und Berger als über Fr. Herman. Es ist entlarvend. Ich gehe soweit zu behaupten, dass dies einem faschistoiden Denken, vor dem die drei so empört Fr. Herman, die Zuschauer und v.a. sich selbst bewahren wollen, indem sie Fr. Herman schließlich verbal totschlagen viel näher steht als die missglückte Formulierung über Familienwerte von Fr. Hermann.

    Von Menschen, die in einer Demokratie leben, muss man aber erwarten, dass sie inhaltliche Differenzen und Meinungsverschiedenheiten aushalten können. Dass man die andere Person dennoch respektiert und anständig behandelt, bei allen Differenzen. Dass man seine Emotionsausbrüche unter Kontrolle hat. Das verstehe ich unter Diskussionskultur. Sie ist eine Voraussetzung für unsere Gesellschaftsform.

    Broder hat Recht. Diese Kerner-Sendung ist ein Symptom. „Es ist ein Antifaschismus, der sich von seinem eigentlichen Gegenstand längst verabschiedet hat und dort am besten gedeiht, wo es keinen Faschismus gibt: in einem virtuellen Raum des wohlfeilen Widerstands.“ Es ist ein Antifaschismus um des Wohlfühlens, nicht um der Sache willen. Ein herdentriebartiger Reflex „Wir sind gegen alles was auch nur entfernt nach Nazi aussieht oder für solches gehalten werden könnte“ und wer nicht mitmacht wird totgetrampelt. Und gleichzeitig halten die Leute Ahmadinejad für einen netten Onkel, Bush für einen Nachfolger Hitlers und die Taliban für eine andere Kultur, in die wir uns nicht einmischen dürfen. Totale Konfusion.

  52. 11.10.2007 | 13:52

    @Klaus

    Wenn du es so geschrieben hättest wie jetzt zum Schluss, hätte ich das ok gefunden. Hast du aber m.E. nicht, wie vielleicht beim Nachlesen mit Abstand auch dir klar wird. Es sind auch zu viele Stellen, in denen das deutlich wird. Aber gut, ich nehme es erfreut als Klarstellung.

    Zum letzten Abschnitt: Du hast behauptet:

    Denn das Familienbild von Herman und den “Nazi-Vergleichen” kann man hier gar nicht sauber trennen, das hat Marian gezeigt.

    Meines Erachtens hat Marian genau das Gegenteil gezeigt. Das konservative Familienbild der Hermann hat in den Nazis keine passende Referenz, so dass die Herstellung dieses Zusammenhangs dem Außenstehenden als außerordentlich wirr oder dumm vorkommen muss.

  53. 11.10.2007 | 14:07

    Klaus, Rayson,

    Das konservative Familienbild der Hermann hat in den Nazis keine passende Referenz, so dass die Herstellung dieses Zusammenhangs dem Außenstehenden als außerordentlich wirr oder dumm vorkommen muss.

    Zumindest wollte ich das zeigen. Dass, wie ich nun weiß, Thea Dorn und Alice Schwarzer (die neue Werbe-Ikone der BILD-Zeitung) diesen Zusammenhang zuerst hergestellt haben, war dumm. Dass Eva Herman sich ohne Not in diesem Zusammenhang verheddert hat, war wirr und dumm. Aber da muß ich wohl nochmal in einem neuen Blog-Eintrag ran.

    (Wofür haben wir eigentlich unser Forum? Da hätten wir doch für Klaus einen 1A-68er-Antireligionsaggressionsspielplatz einrichten können?!)

  54. 11.10.2007 | 14:32

    Das Forum habe ich schon vor vielen Wochen in einem Akt von Alleinherrschaft abgeschafft. Allein, dass dies erst jetzt auffällt, legitimiert dieses Vorgehen ;-)

  55. 11.10.2007 | 14:51

    @ Rayson: Ok, keine flapsigen Bemerkungen und fiese Seitenhiebe mehr, sorgt ja offensichtlich für Verständnisprobleme.

    Meines Erachtens hat Marian genau das Gegenteil gezeigt. Das konservative Familienbild der Hermann hat in den Nazis keine passende Referenz, so dass die Herstellung dieses Zusammenhangs dem Außenstehenden als außerordentlich wirr oder dumm vorkommen muss.

    Ich bin mir nicht sicher wo unsere Unterschiede liegen: ich gehe davon aus, dass Herman das von Marian gezeigte eben nicht verstanden hat, oder gehst du davon aus, dass Herman der Unterschied zwischen dem konservativen Familienbild und dem der Nazis völlig verstanden hat? Falls nicht hat sie ein Problem und mit ihr, die ihr zujubeln, und damit den 68ern auf den Leim geht, die ja mit Absicht diesbezüglich alles in einen Topf werfen.

    Liegen die Verständnisprobleme bei mir, rede ich mit diesem heraus, denn momentan werde ich dauernd wegen gewisser Dinge abgelenkt :-)

  56. 11.10.2007 | 16:07

    @Dirk: Ob Vergleich oder keiner, geschenkt. Dann frage ich mich dennoch, warum sie die Familienpolitk der Nazis bei ihrer Buchvorstellung erwähnt hat? (und bleibe beim Rest meines Postings.)

  57. 11.10.2007 | 16:15

    @Klaus

    Ich weiß nicht, was die Hermann überhaupt verstanden hat. Im Grunde erwähnt sie die NS-Zeit nur, ohne das jedoch in ihrer Argumentation logisch und konsistent unterbringen zu können.

  58. DDH
    11.10.2007 | 16:50
  59. 11.10.2007 | 19:52

    @Marc

    Weil Thea Dorn und Alice Schwarzer de Nazis ins Spiel gebracht haben.

  60. T. Albert
    11.10.2007 | 22:02

    welche Katholiken jubeln Frau Hermann zu? Was soll der Blödsinn?

  61. 11.10.2007 | 22:15

    [...] Auch hinsichtlich der Frage, wer nun mit den Nazi-Vergleichen angefangen hat, bin ich jetzt klüger als gestern. In der Tat haben Thea Dorn und Alice Schwarzer das erste Buch von Eva Herman unter Verwendung von Nazi-Vergleichen rezipiert. Thea Dorn in der taz und Alice Schwarzer ich-ahne-wo. Was für ein furchterregendes Duo. Wegen den beiden (und vielleicht noch ein paar hundert Leserbriefen in diese Richtung) von “brauner Keule” und “gleichgeschalteter Presse” zu faseln, wie es Eva Herman gestern bei Kerner getan hat, ist absolut unterste Schublade und nicht mehr satisfaktionsfähig. [...]

  62. 11.10.2007 | 22:31

    T. Albert,

    ihre Frage bezüglich der Katholiken wird hier beantwortet: Im Stechschritt in den Fettnapf

  63. 11.10.2007 | 23:16

    @Dirk: Auf der Buchvorstellung? Und seit wann ist es klug aus dem Fenster zu springen, weil es andere vormachen?

  64. T. Albert
    12.10.2007 | 0:49

    @Marian Wirth

    ja, dort steht was von 700 Katholiken statt 700 000.

  65. T. Albert
    12.10.2007 | 1:37

    Ach so, alle Katholiken denken wie dies Forum klerikalfaschistoider Obskurantisten, und darum wie Frau Hermann, ja? Alle Partei-Liberale wie Möllemann? Alle Raysons wie Altkatholiken oder umgekehrt? (Ich weiss nicht, wie alle Altkatholiken denken.)

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