Einfach

Es ist so schön einfach, fremder Leute Geld zu verplanen und damit Gutes zu tun. Aber nur, wenn man Politiker ist oder Robin Hood heißt, kann man auf diese Weise Meriten verdienen.

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8 Kommentare zu “Einfach”

  1. Spruance
    30.08.2007 | 8:31

    Ja, die goldenen Zeiten der Wohltaten schinen wieder angebrochen zu sein! Nach der langen, allzulangen, Durststrecke des Sparenmüssens (gesagt – getan, vor allem gesagt!) können die Klientele endlich wieder bedient werden, schließlich hat der Wahlkampf bereits begonnen!

  2. Hardy
    30.08.2007 | 14:29

    Kann mir irgend jemand sagen warum bei allem was diese Frau sagt, plant oder durchführt, immer nur teurer Mist rauskommt?

  3. 30.08.2007 | 14:33

    @Hardy

    In diesem Fall würde ich das gar nicht an der guten Frau festmachen. Und grundsätzlich kann man ja durchaus der Meinung sein, dass die häusliche Pflege von Angehörigen etwas zu Förderndes ist. Meines Erachtens ist aber der konkrete Vorschlag eben typisch für sozialdemokratische Politik (ob nun rot oder schwarz):
    Etwas Wünschenswertes wird darüber finanziert, dass man alle schröpft (eine Kette ohne Ende, denn was wäre nicht alles wünschenswert oder der Förderung würdig?), wobei man das Schröpfen möglichst vergessen machen will.

  4. Hardy
    30.08.2007 | 15:05

    @Boche
    Die häusliche Pflege durch Angehörige empfinde ich auch begrüßenswert(habe schließlich die letzten Jahre selbiges bei beiden Elternteilen gemacht). Nur wie Du schon so treffend bemerktest, ist eine Finanzierung aller Wünsche eine Kette ohne ein irgendwann ersichtliches Ende. Wann kommen kosmetische OP’s, Viagra(da gibt es übrigens einen Trick) und ähnliches?

  5. 30.08.2007 | 18:17

    Für mich ist das wieder ein Beispiel staatlicher Fürsorgelogik, die alle privaten Beziehungen ersetzen bzw. entwerten will. Warum muss der Staat dieses persönliche Opfer, das mit der Dreingabe von 10 Urlaubstagen verbunden wäre (wobei dann immer noch mehr Tage übrig blieben als in vielen anderen Ländern), abschaffen müssen? Warum will er diese individuelle Entscheidung profanisieren?

  6. stefanolix
    31.08.2007 | 0:07

    Es ist eigentlich zu zeitig, sich zu diesen unausgegorenen Vorschlägen zu äußern. Derzeit kann man nur vermuten, was dahintersteckt: will sie einen Vorwand schaffen, um den Beitragssatz zur defizitären Pflegeversicherung zu erhöhen? In dieser Kasse ist schon lange zu wenig Geld vorhanden. Oder will sie ihren Vorschlag aus Steuergeldern finanzieren?

    Es gibt bestimmte Situationen, in denen bessere gesetzliche Regelungen angebracht wären. Beispiel: Eine Familie mit drei Kindern erfährt, dass der jüngste Sohn (2) Leukämie hat. Die Therapie dauert etwa ein Jahr, sie ist mit extremen Belastungen und Einbußen für die gesamte Familie verbunden. Der Sohn ist während der Therapiezeit ein Pflegefall. In solchen Fällen würde ich mir bessere gesetzliche Regelungen wünschen (z.B. einen ähnlichen Kündigungsschutz wie rund um die Geburt eines Kindes: der Arbeitgeber sollte eine Vertretung befristet einstellen, aber der Mutter nicht auch noch die Kündigung zusenden).

  7. 1.09.2007 | 11:05

    Ich denke, die eigentlichen Übeltäter sind die Krankenkassen –

    „Die Pflegezeit ist eine gute und richtige Idee, nur ist die Finanzierung durch die Krankenkassen ist der falsche Weg“

    Wenn ich sowas schon höre! Gut, unserer Krankenkassensystem ist weit nicht so schlimm, wie bspl. das der USA (habe gerade Michael Moore´s Sicko gesehen…), aber dennoch ist es doch wirklich eine Sauerei, wie die Krankenkassen stetig ihre Beträge in die Höhe schrauben, aber sich um jede Erweiterung ihres Verantwortlichkeit drücken! Die Krankenkassen erwirtschaften Jahr für Jahr steigende Gewinne, aber der wirklich Kranke bleibt auf der Strecke.

  8. 1.09.2007 | 15:03

    “habe gerade Michael Moore´s Sicko gesehen…”

    Dann bist Du ja umfassend und kompetent informiert.

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