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	<title>Kommentare zu: Problem erkannt, Problem versch&#228;rft</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: micha42</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22301</link>
		<dc:creator>micha42</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 05:43:32 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A. (zum &quot;&#220;berschuss&quot;)
Ich vermute, damit ist gemeint, dass sie von den x Milliarden Neuverschuldung nur (x-1) Milliarden ausgegeben haben. Selbst total verbl&#252;fft &#252;ber diesen Punkt, haben sie ihn etwas euphemistisch formuliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A. (zum &#8220;&#220;berschuss&#8221;)<br />
Ich vermute, damit ist gemeint, dass sie von den x Milliarden Neuverschuldung nur (x-1) Milliarden ausgegeben haben. Selbst total verbl&#252;fft &#252;ber diesen Punkt, haben sie ihn etwas euphemistisch formuliert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22297</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 12:45:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nur die &#220;berschrift hier pa&#223;t zur Frage - aber irgendwo mu&#223; ich das bei fachkundigen Leuten loswerden:
Die Medien berichten heute begeistert, Deutschlands Staat w&#252;rde dieses Jahr einen &quot;&#220;berschu&#223;&quot; von 1 Milliarde erwirtschaften.

Und irgendwo in einer Stellungnahme hei&#223;t es, nun m&#252;ssen man nur noch die Nettoneuverschuldung wegbekommen.

Soll das etwa hei&#223;en, da&#223; &quot;&#220;berschu&#223;&quot; hier nicht &quot;mehr Einnahmen als Ausgaben&quot; bedeutet, sondern da&#223; nur die Sch&#228;tzungen &#252;bertroffen wurden?
Und real immer noch Milliarden Miese gemacht werden?

Kann die deutsche Journalistenschaft DERART verbl&#246;det sein, da&#223; sie das unkritisch berichtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur die &#220;berschrift hier pa&#223;t zur Frage &#8211; aber irgendwo mu&#223; ich das bei fachkundigen Leuten loswerden:<br />
Die Medien berichten heute begeistert, Deutschlands Staat w&#252;rde dieses Jahr einen &#8220;&#220;berschu&#223;&#8221; von 1 Milliarde erwirtschaften.</p>
<p>Und irgendwo in einer Stellungnahme hei&#223;t es, nun m&#252;ssen man nur noch die Nettoneuverschuldung wegbekommen.</p>
<p>Soll das etwa hei&#223;en, da&#223; &#8220;&#220;berschu&#223;&#8221; hier nicht &#8220;mehr Einnahmen als Ausgaben&#8221; bedeutet, sondern da&#223; nur die Sch&#228;tzungen &#252;bertroffen wurden?<br />
Und real immer noch Milliarden Miese gemacht werden?</p>
<p>Kann die deutsche Journalistenschaft DERART verbl&#246;det sein, da&#223; sie das unkritisch berichtet?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22265</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 15:01:50 +0000</pubDate>
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		<description>Kann hier irgendjemand etwas mit dem Namen Hyman Minsky anfangen? Ich bin leicht verwirrt, wie oft mir jetzt dieser Name &#252;ber den weg l&#228;uft. Zum Beispiel hier

In Time of Tumult, Obscure Economist Gains Currency 
http://online.wsj.com/public/article_print/SB118736585456901047.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann hier irgendjemand etwas mit dem Namen Hyman Minsky anfangen? Ich bin leicht verwirrt, wie oft mir jetzt dieser Name &#252;ber den weg l&#228;uft. Zum Beispiel hier</p>
<p>In Time of Tumult, Obscure Economist Gains Currency<br />
<a href="http://online.wsj.com/public/article_print/SB118736585456901047.html" rel="nofollow">http://online.wsj.com/public/article_print/SB118736585456901047.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22254</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 13:30:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Konsolidierungen etablierter Firmen er&#246;ffnen lediglich Spielr&#228;ume f&#252;r neue, innovative Anbieter.&gt;&lt;/i&gt;
Interessant. Wie lange befindet du dich schon im Zustand der Entr&#252;cktheit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Konsolidierungen etablierter Firmen er&#246;ffnen lediglich Spielr&#228;ume f&#252;r neue, innovative Anbieter.&gt;</i><br />
Interessant. Wie lange befindet du dich schon im Zustand der Entr&#252;cktheit?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22253</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 12:35:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte es auch f&#252;r ziemlich naiv, ausgerechnet den Staat damit zu beauftragen, f&#252;r Wettbewerb zu sorgen. Nicht nur ist der Staat stets Monopolist, er ist auch der gr&#246;sste Erzeuger oder Verursacher von Monopolen.
Interessant ist die Aussage, dass die Finanzindustrie auch einen Hang zur Monopolbildung habe - wenn das stimmt, m&#252;sste man sich nat&#252;rlich fragen woran das liegt. Sprich: Welche Rahmenbedingungen und Anreize machen Gr&#246;sse zu einem wirtschaftlichen Vorteil? Der Kapitalmarkt will ja prim&#228;r Rendite. Ist es wirklich so, dass Gr&#246;sse stets die Rendite erh&#246;ht? Ich bin davon nicht &#252;berzeugt. 
Ein &quot;Monopol&quot; kann der Kapitalmarkt aber ohnehin nicht erzeugen - Konsolidierungen etablierter Firmen er&#246;ffnen lediglich Spielr&#228;ume f&#252;r neue, innovative Anbieter. Ein wirkliches Ausschalten des Wettbewerbs und somit eine k&#252;nstliche Erh&#246;hung der Rendite auf Kosten der Kunden, das vermag eben alleine der Staat...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte es auch f&#252;r ziemlich naiv, ausgerechnet den Staat damit zu beauftragen, f&#252;r Wettbewerb zu sorgen. Nicht nur ist der Staat stets Monopolist, er ist auch der gr&#246;sste Erzeuger oder Verursacher von Monopolen.<br />
Interessant ist die Aussage, dass die Finanzindustrie auch einen Hang zur Monopolbildung habe &#8211; wenn das stimmt, m&#252;sste man sich nat&#252;rlich fragen woran das liegt. Sprich: Welche Rahmenbedingungen und Anreize machen Gr&#246;sse zu einem wirtschaftlichen Vorteil? Der Kapitalmarkt will ja prim&#228;r Rendite. Ist es wirklich so, dass Gr&#246;sse stets die Rendite erh&#246;ht? Ich bin davon nicht &#252;berzeugt.<br />
Ein &#8220;Monopol&#8221; kann der Kapitalmarkt aber ohnehin nicht erzeugen &#8211; Konsolidierungen etablierter Firmen er&#246;ffnen lediglich Spielr&#228;ume f&#252;r neue, innovative Anbieter. Ein wirkliches Ausschalten des Wettbewerbs und somit eine k&#252;nstliche Erh&#246;hung der Rendite auf Kosten der Kunden, das vermag eben alleine der Staat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22251</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 09:36:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte den FTD-Kommentar f&#252;r ziemlich wirr.
Der Autor schafft es nicht darzustellen, wo eigentlich das Problem sein soll, und welche Ma&#223;nahme dieses nun l&#246;sen w&#252;rde.

Der Gag ist doch: Nat&#252;rlich will jeder Einzelne und jede Firma m&#246;glichst viel Gewinn f&#252;r sich - meinetwegen auch per Monopol.

Aber da eben jeder das will, und damit im Konkurrenz zum anderen steht, ist es eben NICHT so, da&#223; &quot;die Wirtschaft&quot; das will.

Wenn 20 Leute jeder f&#252;r sich ein Monopol wollen, ist das eben NICHT dasselbe, als wenn eine Gruppe von 20 Leuten ein gemeinsames Monopol will.

Insofern sehe ich hier weder eine Rechtfertigung f&#252;r progressive Steuern noch f&#252;r das Kartellamt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte den FTD-Kommentar f&#252;r ziemlich wirr.<br />
Der Autor schafft es nicht darzustellen, wo eigentlich das Problem sein soll, und welche Ma&#223;nahme dieses nun l&#246;sen w&#252;rde.</p>
<p>Der Gag ist doch: Nat&#252;rlich will jeder Einzelne und jede Firma m&#246;glichst viel Gewinn f&#252;r sich &#8211; meinetwegen auch per Monopol.</p>
<p>Aber da eben jeder das will, und damit im Konkurrenz zum anderen steht, ist es eben NICHT so, da&#223; &#8220;die Wirtschaft&#8221; das will.</p>
<p>Wenn 20 Leute jeder f&#252;r sich ein Monopol wollen, ist das eben NICHT dasselbe, als wenn eine Gruppe von 20 Leuten ein gemeinsames Monopol will.</p>
<p>Insofern sehe ich hier weder eine Rechtfertigung f&#252;r progressive Steuern noch f&#252;r das Kartellamt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22249</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 08:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson

die gegenw&#228;rtige Situation zeigt, da&#223; pandoras box der menschlichen Eigenschaften nicht nur eine Gefahr f&#252;r den Sozialismus, sondern auch f&#252;r den Kapitalismus ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson</p>
<p>die gegenw&#228;rtige Situation zeigt, da&#223; pandoras box der menschlichen Eigenschaften nicht nur eine Gefahr f&#252;r den Sozialismus, sondern auch f&#252;r den Kapitalismus ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22248</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 07:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel hat den &#252;blichen Stallgeruch eines linksliberalen &#214;konomen. Da wird beispielsweise aus einer reinen Verm&#246;gensumverteilung zwischen Aktion&#228;ren ein Problem stilisiert. Mir pers&#246;nlich ist es egal, wer den Reibach an der B&#246;rse macht. Wer will dar&#252;ber richten, wem die Segeljacht am Ende zusteht? 

Nat&#252;rlich geht DeLong auf die Effizienzeffekte von Firmen&#252;bernahmen ein. Wer aber kann unterscheiden, wann eine Marktkonzentration durch Skaleneffekte Effizienzgewinne erzeugt, wann jedoch Effizienzverluste durch Preissetzungsmacht entstehen und wie der Nettoeffekt aussieht. Aus einer reinen Marktkonzentrationsbetrachtung, das wei&#223; jeder Erstsemestler der &#214;konomie, kann man jedoch nicht auf die Monopolisierung der M&#228;rkte schlie&#223;en, auch wenn die hiesigen Kartellbeh&#246;rden immer noch wie DeLong diesen antiquierten Indikator strapazieren. Viel wichtiger f&#252;r eine Beurteilung der Effizienzprobleme von Monopolen sind die Kostenstruktur der M&#228;rkte, also das Verh&#228;ltnis von fixen und variablen Kosten und damit die Marktzutrittshemmnisse, die Anzahl der existierenden und potentiellen Substitute (Schumpeter l&#228;sst gr&#252;&#223;en) und damit eben die Nachfrageelastizit&#228;t der Konsumenten. Auch bleibt v&#246;llig unber&#252;cksichtigt, dass auch die Existenz von Monopolen in der Realit&#228;t zumindest kurzfristig nur ein Verteilungs- und kein Effizienzproblem ist, da die Modellsicht eines Monopols, nach der zur Gewinnmaximierung die Menge restringiert wird, selbst in Standardlehrb&#252;chern zu Gunsten diversen Verfahren der monopolistischen Preisdifferenzierung aufgegeben wird. Hier sch&#246;pft das Monopol soviel wie m&#246;glich die Zahlungsbereitschaft aller Konsumenten ab, also geht das Geld von den Konsumenten zu den Unternehmen. Eine moralische Bewertung dieses Verteilungsergebnisses, das ja nicht mit Waffengewalt durchgesetzt wird, ist schwierig, auch DeLong w&#252;rde sich hier &#252;bernehmen. 

All diese Fragen finden auf dem abstrakten Niveau des DeLongschen Artikels keinerlei Erw&#228;hnung, laden aber den &quot;argw&#246;hnischen&quot; Leser sofort zu einem Misstrauen gegen globale Finanzaktivit&#228;ten und zu einem Ruf nach Papa &quot;allmighty&quot; Staat ein. Meine Zunft erweist sich mit solchen journalistischen Aktivit&#228;ten wirklich einen B&#228;rendienst...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel hat den &#252;blichen Stallgeruch eines linksliberalen &#214;konomen. Da wird beispielsweise aus einer reinen Verm&#246;gensumverteilung zwischen Aktion&#228;ren ein Problem stilisiert. Mir pers&#246;nlich ist es egal, wer den Reibach an der B&#246;rse macht. Wer will dar&#252;ber richten, wem die Segeljacht am Ende zusteht? </p>
<p>Nat&#252;rlich geht DeLong auf die Effizienzeffekte von Firmen&#252;bernahmen ein. Wer aber kann unterscheiden, wann eine Marktkonzentration durch Skaleneffekte Effizienzgewinne erzeugt, wann jedoch Effizienzverluste durch Preissetzungsmacht entstehen und wie der Nettoeffekt aussieht. Aus einer reinen Marktkonzentrationsbetrachtung, das wei&#223; jeder Erstsemestler der &#214;konomie, kann man jedoch nicht auf die Monopolisierung der M&#228;rkte schlie&#223;en, auch wenn die hiesigen Kartellbeh&#246;rden immer noch wie DeLong diesen antiquierten Indikator strapazieren. Viel wichtiger f&#252;r eine Beurteilung der Effizienzprobleme von Monopolen sind die Kostenstruktur der M&#228;rkte, also das Verh&#228;ltnis von fixen und variablen Kosten und damit die Marktzutrittshemmnisse, die Anzahl der existierenden und potentiellen Substitute (Schumpeter l&#228;sst gr&#252;&#223;en) und damit eben die Nachfrageelastizit&#228;t der Konsumenten. Auch bleibt v&#246;llig unber&#252;cksichtigt, dass auch die Existenz von Monopolen in der Realit&#228;t zumindest kurzfristig nur ein Verteilungs- und kein Effizienzproblem ist, da die Modellsicht eines Monopols, nach der zur Gewinnmaximierung die Menge restringiert wird, selbst in Standardlehrb&#252;chern zu Gunsten diversen Verfahren der monopolistischen Preisdifferenzierung aufgegeben wird. Hier sch&#246;pft das Monopol soviel wie m&#246;glich die Zahlungsbereitschaft aller Konsumenten ab, also geht das Geld von den Konsumenten zu den Unternehmen. Eine moralische Bewertung dieses Verteilungsergebnisses, das ja nicht mit Waffengewalt durchgesetzt wird, ist schwierig, auch DeLong w&#252;rde sich hier &#252;bernehmen. </p>
<p>All diese Fragen finden auf dem abstrakten Niveau des DeLongschen Artikels keinerlei Erw&#228;hnung, laden aber den &#8220;argw&#246;hnischen&#8221; Leser sofort zu einem Misstrauen gegen globale Finanzaktivit&#228;ten und zu einem Ruf nach Papa &#8220;allmighty&#8221; Staat ein. Meine Zunft erweist sich mit solchen journalistischen Aktivit&#228;ten wirklich einen B&#228;rendienst&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22247</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 07:05:34 +0000</pubDate>
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		<description>@ rayson:

Woher kommt eigentlich dein tiefes Vertrauen in die segensreiche Wirkung der Kartellbeh&#246;rden? Zumindest lese ich es aus deinen Beitr&#228;gen immer wieder heraus. H&#228;ufig ist es gerade der &quot;Segen&quot; der Kartellbeh&#246;rden der uns Oligopole oder Monopole mit einer langen Halbwertszeit beschert (z.B. Aktivit&#228;ten gegen &quot;Preisdumping&quot;). Wettbewerb entsteht auf M&#228;rkten und kann nicht befohlen werden, schon gar nicht, wenn der eine Teil der Befehlshaber keine Ahnung hat wie M&#228;rkte funktionieren, ein weiterer Teil zwischen Wettbewerbern differenziert (z.B. Intel vs. AMD) und alle zusammen schlichtweg zu wenig Informationen dar&#252;ber haben, was den Wettbewerb auf spezifischen M&#228;rkten eigentlich ausmacht (Energiewirtschaft). Die Forschungsliteratur zur Wirkung von Kartellgesetzes auf den Wettbewerb spricht da B&#228;nde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ rayson:</p>
<p>Woher kommt eigentlich dein tiefes Vertrauen in die segensreiche Wirkung der Kartellbeh&#246;rden? Zumindest lese ich es aus deinen Beitr&#228;gen immer wieder heraus. H&#228;ufig ist es gerade der &#8220;Segen&#8221; der Kartellbeh&#246;rden der uns Oligopole oder Monopole mit einer langen Halbwertszeit beschert (z.B. Aktivit&#228;ten gegen &#8220;Preisdumping&#8221;). Wettbewerb entsteht auf M&#228;rkten und kann nicht befohlen werden, schon gar nicht, wenn der eine Teil der Befehlshaber keine Ahnung hat wie M&#228;rkte funktionieren, ein weiterer Teil zwischen Wettbewerbern differenziert (z.B. Intel vs. AMD) und alle zusammen schlichtweg zu wenig Informationen dar&#252;ber haben, was den Wettbewerb auf spezifischen M&#228;rkten eigentlich ausmacht (Energiewirtschaft). Die Forschungsliteratur zur Wirkung von Kartellgesetzes auf den Wettbewerb spricht da B&#228;nde&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22243</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 19:18:28 +0000</pubDate>
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		<description>Aber genau deswegen gibt es &quot;die Wirtschaft&quot; (in der plattesten ihrer m&#246;glichen, daf&#252;r aber um so gebr&#228;uchlicheren Definition) auch nicht ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber genau deswegen gibt es &#8220;die Wirtschaft&#8221; (in der plattesten ihrer m&#246;glichen, daf&#252;r aber um so gebr&#228;uchlicheren Definition) auch nicht <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22242</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 19:16:37 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverst&#228;ndlich strebt jedes Unternehmen das gem&#228;&#223;igte Monopol an. &quot;Gem&#228;&#223;igt&quot; hei&#223;t, dass es kleinere und innovativere Wettbewerber geben darf, so lange es ihnen nicht m&#246;glich ist zu wachsen und man selbst sie bei Bedarf schlucken kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverst&#228;ndlich strebt jedes Unternehmen das gem&#228;&#223;igte Monopol an. &#8220;Gem&#228;&#223;igt&#8221; hei&#223;t, dass es kleinere und innovativere Wettbewerber geben darf, so lange es ihnen nicht m&#246;glich ist zu wachsen und man selbst sie bei Bedarf schlucken kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22241</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 19:10:17 +0000</pubDate>
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		<description>Was ich immer vermutet habe: Eigentlich ist unsere Wirtschaft f&#252;r Planwirtschaft. Halt eine mit planbaren Gewinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich immer vermutet habe: Eigentlich ist unsere Wirtschaft f&#252;r Planwirtschaft. Halt eine mit planbaren Gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22240</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 19:07:44 +0000</pubDate>
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		<description>@Libero

Dass ich f&#252;r eine &quot;bissigere&quot; Kartellbeh&#246;rde bin, ist eine Art Ceterum Censeo von mir. Auch wenn ich den Argumenten eines Kollegen wie SteffenH gegen&#252;ber prinzipiell aufgeschlossen bin, dem sowas zu formal w&#228;re. Da muss eine Abw&#228;gung getroffen werden, die sich f&#252;r meinen Geschmack momentan zu sehr in die falsche Richtung bewegt. Also im Zweifel lieber mal eine Fusion oder &#220;bernahme verbieten und den Absatz- und nicht den Finanzmarkt entscheiden lassen.

Wenn du andere Ideen hast, hast du nat&#252;lich meine nicht eingeschr&#228;nktere Aufmerksamkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Libero</p>
<p>Dass ich f&#252;r eine &#8220;bissigere&#8221; Kartellbeh&#246;rde bin, ist eine Art Ceterum Censeo von mir. Auch wenn ich den Argumenten eines Kollegen wie SteffenH gegen&#252;ber prinzipiell aufgeschlossen bin, dem sowas zu formal w&#228;re. Da muss eine Abw&#228;gung getroffen werden, die sich f&#252;r meinen Geschmack momentan zu sehr in die falsche Richtung bewegt. Also im Zweifel lieber mal eine Fusion oder &#220;bernahme verbieten und den Absatz- und nicht den Finanzmarkt entscheiden lassen.</p>
<p>Wenn du andere Ideen hast, hast du nat&#252;lich meine nicht eingeschr&#228;nktere Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/08/20/problem-erkannt-problem-verschaerft/comment-page-1/#comment-22239</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 19:01:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson

du hast meine uneingeschr&#228;nkte Aufmerksamkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson</p>
<p>du hast meine uneingeschr&#228;nkte Aufmerksamkeit.</p>
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