Texanischer Anti-Amerikaner

We achieved much more in peace than in these needless, unconstitutional, undeclared wars.

Einer der Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Ron Paul, erfreut hiermit Radley Balko. Kleiner Wermutstropfen: Der Mann ist chancenlos.

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11 Kommentare zu “Texanischer Anti-Amerikaner”

  1. 6.08.2007 | 13:27
  2. 6.08.2007 | 15:49

    [...] Wesley Clark Contact the Webmaster Link to Article ron paul Texanischer Anti-Amerikaner » Posted at B.L.O.G. – Bissige Liberale ohne Gnade on Monday, August 06, 2007 We achieved much more in peace than in these needless, unconstitutional, undeclared wars. Einer der Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Ron Paul, erfreut hiermit Radley Balko. Kleiner Wermutstropfen: Der Mann ist chancenlos. View Original Article » [...]

  3. 6.08.2007 | 16:50

    Als tollwütiger Amerika-Hasser interessieren mich natürlich die Demokraten mehr. Auf der anderen Seite favorisiere ich derzeit ihn hier. Nicht als endgültigen Kandidaten, dafür ist seine Politik dann doch – meiner Ansicht nach – zu naiv und zu nachgiebig, aber zumindest als Kandidaten der während der Vorwahl erzwingt, dass die Favoriten gelegentlich mal Farbe bekennen und klar Stellung beziehen müssen.

    So lange es am Ende nicht Hillary oder Mitt Romney wird…

  4. 6.08.2007 | 17:53

    Also mir wäre tatsächlich Ron Paul der liebste US-Präsident, auch wenn ich nicht alle seiner Positionen teile. Aber dass er keine Chance hat, habe ich ja schon geschrieben. Mike Gravel ist mir natürlich zu kommunistisch ;-) Und was Mitt Romney betrifft, fand ich Balkos Zusatz gut:

    Bonus points for visibly irritating Mitt Romney.

    Aber im Grunde geht uns das alles ja eigentlich nichts an. Sollen sich die Amis den Kopp drüber zerbrechen.

  5. 6.08.2007 | 18:30

    Also mir wäre tatsächlich Ron Paul der liebste US-Präsident, auch wenn ich nicht alle seiner Positionen teile.

    Wer teilt denn auch alle Positionen eines Kandidaten? Da muss man sich (leider) die Schlüsselfragen raussuchen. Mein favorisierter Kandidat überhaupt wäre derweil Josh Bartlet, aber der hat nun wirklich keine Schnitte.

    Aber dass er keine Chance hat, habe ich ja schon geschrieben. Mike Gravel ist mir natürlich zu kommunistisch ;-)

    Dass die amerikanischen Kommunisten die schlimmsten sind, das wusste schließlich schon McCarthy. ;-)

    Aber im Grunde geht uns das alles ja eigentlich nichts an. Sollen sich die Amis den Kopp drüber zerbrechen.

    Naja, in Anbetracht der Tatsache, dass der US-Präsident einer der wichtigsten Faktoren dafür ist, wohin sich die Welt in den nächsten vier bis acht Jahren bewegt und auch die deutsche Innenpolitik davon betroffen sein kann (sei es wirtschaftlich, sei es durch die NATO, sei es weil wir uns bestimmte Ideen aus den USA abgucken [Kampf gegen den Terror + neues Sicherheitsdenken]), erlaube ich mir da schon ein gewisses Interesse zu haben. Auch so geht das mit der Globalisierung.

    (Okay, außerdem bin ich was US-Wahlen angeht Politjunkie. Ich verschlinge Bücher, Dokus, Artikel, Podcasts, Filme und Serien über den US-Wahlkampf. Das betrachte ich dann halb mit politischem Interesse und halb wie ich Bundesliga-Spiele und das drumherum verfolge.)

  6. 6.08.2007 | 19:25

    Wer teilt denn auch alle Positionen eines Kandidaten?

    Ach, ich habe da noch irgendwie eine Schere im Kopf, weil auf dem anderen Ufer sonst wieder triumphierend irgendein Idiot schreiben würde, ich träte für den freien Waffenerwerb ein oder sei für die Wiedereinführung des Goldstandards. Aber eigentlich hast du recht: Was diese Autisten schreiben, sollte mich nicht interessieren. Ich werde das beherzigen.

    erlaube ich mir da schon ein gewisses Interesse zu haben

    Unbestritten. Aber ebenso unabweislich scheint mir das berechtigte Interesse der Amerikaner größer zu sein… Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass uns die außenpolitischen und -wirtschaftlichen Ideen eines Kandidaten tatsächlich zu interessieren haben (und bei letzterem müsste man fast die ganze demokratische Truppe in die Tonne treten), aber die Frage, wie die Amis ihr Gesundheitswesen organisieren, bei denen auch am besten aufgehoben ist.

    Politjunkie

    Schon klar ;-) Du betrachtest aber das Ganze in anderer Funktion, als es ein Ami tun würde, oder? Gib’s zu, das ganze Drumherum ist für dich viel interessanter als die Politik selbst.

  7. 7.08.2007 | 9:45

    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass uns die außenpolitischen und -wirtschaftlichen Ideen eines Kandidaten tatsächlich zu interessieren haben (und bei letzterem müsste man fast die ganze demokratische Truppe in die Tonne treten), aber die Frage, wie die Amis ihr Gesundheitswesen organisieren

    Da hast du schon Recht und darauf können wir uns einigen. Dafür kann man bei den meisten republikanischen Kandidaten wieder bestimmte persönliche Freiheiten vergessen. Aber da sind wir wider dabei, dass man einen Kandidaten nicht als Gesamtpaket wählt, sondern sich für Schlüsselversprechen interessiert. (Ist in Deutschland ja auch nicht anders.)

    Gib’s zu, das ganze Drumherum ist für dich viel interessanter als die Politik selbst.

    Ja und Nein. Die Politik interessiert mich natürlich auch (die Idee dass man den Terrorismus bekämpfen könnte auch ohne “erweiterte Verhörmethoden” reizt mich als Althippie schon), aber sicher: Das Drumherum und die Machtspiele sind von Außen hübsch zu beobachten. Die Art und Weise wie da bei den Vorwahlen schon um Stimmen geschachtert wird, wie man sich in der eigenen Partei in den Rücken sticht, versucht Agenda-Setting zu betreiben (siehe: John Edwards 400$-Haarschnitt)und es dann die Spin Doktoren der Gegenseite irgendwie in einen PR-Coup zu verwandeln haben, das finde ich schon sehr spannend.

    Vielleicht auch, weil sowas ja immer nur fünf bis zehn Jahre davon entfernt ist in der deutschen Politik eingeführt zu werden. (Siehe das Kanzlerduell, dass meiner Meinung nach absolut überflüssig ist in der politischen Landschaft in Deutschland.)

  8. DDH
    7.08.2007 | 23:01

    weil auf dem anderen Ufer sonst wieder triumphierend irgendein Idiot schreiben würde, ich träte für den freien Waffenerwerb ein oder sei für die Wiedereinführung des Goldstandards.

    Bist Du nicht? Und bin ich jetzt ein Idiot, weil ich für beides eintrete?!? Was übrigens beides keine rein anarcho-kapitalistischen Hardcore-Topics sind!

  9. 7.08.2007 | 23:13

    Bin ich nicht. Und wen ich als Idioten bezeichnet habe und wen nicht, sollte doch klar sein, oder?

  10. Max
    8.08.2007 | 14:24

    “…sei für die Wiedereinführung des Goldstandards.”

    Ist er das denn wirklich?
    Soweit ich das bisher gelesen habe, ist Ron Paul doch eher für die Aufhebung des staatlichen Geldmonopols, d.h. dem Verbot von Silber/Goldmünzen und die Erlaubnis auch Commodity-gedeckte Währungen einzuführen?
    Das ist doch theoretisch kein Problem, überlass es dem Markt, was sich durchsetzt und hört sich auch nicht ganz so “whacko” an, als die Idee sich wieder an einen Goldstandard zu binden…

    Andererseits hat die Kandidatur von RP in den USA für den Liberalismus mehr getan, als es die FDP in 20 Jahren geschafft hat und das ist wirklich traurig…

  11. 27.08.2007 | 19:14

    Er will die FED und die Bundeseinkommensteuer abschaffen.
    Die FDP wagt es bisher nicht einmal, sich auch nur für eine flat tax einzusetzen. Von einer Abschaffung ganz zu schweigen.
    Und die Beendigung des staatlichen Geldschöpfungsmonopols ist vielleicht die Grundsatzentscheidung überhaupt. Denn solange sich Staat und Lobbygruppen hierüber kurzfristig recht schwerzlos finanzieren können, werden diese weiter wachsen. Die Kater schiebt man dann “dem Kapitalismus” in die Schuhe.

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