Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze

So langsam machen die Politiker ernst. Nach ihrer Ansicht sind die Bürger durch all die Horrorszenarien und Gutmenschattacken wohl sturmreif genug geschossen worden, um allmählich die Katze aus dem Sack lassen zu können. Das Fell hat eine vertraute Farbe.

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5 Kommentare zu “Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze”

  1. 11.07.2007 | 5:29

    ich frage euch, wie soll man sich auch gegen diese massiven Propagandaattacken von allen Seiten wehren? …in meinem Freundeskreis spüre ich es auch schon. Leute, die ich schon immer für sehr vernünftig und cool gehalten habe, werden in jüngster Zeit immer abergläubiger. wo sie früher einen Blick für die wahren Umweltprobleme hatten, fangen sie plötzlich an das Klima als existenzielle Gefahr für das Überleben der Menschheit anzusehen. …ich kann nicht mehr darüber lachen, der Ökologismus ist die am schellsten wachsende Religion der Welt und ich komme mir ziemlich hilflos vor.

  2. spruance
    11.07.2007 | 8:52

    Alles verkaufen und wegziehen.

  3. R.A.
    11.07.2007 | 10:28

    Alleine schon die Bezeichnung “Klima-Cent” ist eine Frechheit (analog früher “Kohle-Pfennig”).

    Und wenn man sich anschaut, was da erneut besteuert werden soll, dann fragt man sich schon, für welche Zwecke eigentlich die bisherigen Einnahmen veruntreut wurden.

  4. Hardy
    11.07.2007 | 19:59

    @R.A.
    Für die Diätenerhöhungen natürlich, was dachtest denn Du?

  5. 11.07.2007 | 20:16

    Menno, man wird doch wohl noch einen Versuchsballon starten dürfen, um zu testen, ob die Bürger überhaupt noch was mitbekommen:

    Das Bundesumweltministerium dementierte prompt. Da seien wohl alte Vorschläge aus den Vorbereitungen des Klimagipfels hervorgeholt worden, sagte ein Sprecher. “Insbesondere die Idee eines ‘Klima-Cents’ findet keine Zustimmung und Unterstützung des Bundesumweltministers.” Der Klima-Cent sei garantiert kein Bestandteil des geplanten Klima- und Energieprogramms. Auch die Umweltpolitiker der Großen Koalition, Katherina Reiche (CDU) und Ulrich Kelber (SPD), sagten ZEIT online, dass ein Klima-Cent nicht zur Diskussion stehe. “Weitere Abgabenbelastungen oder Steuern halte ich für unklug”, sagte Reiche, “es gibt bereits ausreichende und interessante Fördermodelle, etwa zinsgünstige Kredite.”

    Die Grünen und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) wollen von einem Klima-Cent ebenfalls nichts wissen. “Der Verbraucher ist schon genug belastet”, sagt vzbv-Energieexperte Holger Krawinkel. Er zahle die Stromsteuer, die Umlage für Strom aus erneuerbaren Energien und für Kraft-Wärme-Kopplung und de facto auch noch einen Aufschlag für die CO2-Emissionszertifikate. “Noch eine Abgabe ist der falsche Weg.”

    (Quelle)

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